Gaming im Alter

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olipool
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Gaming im Alter

Beitrag von olipool »

Hallo zusammen,

das Thema ist ein weites Feld, aber mich würde mal interessieren, wie Games designed werden müssten, die von Personen höheren Alters (70+) gespielt werden könnten? Dabei meine ich gar nicht unbedingt Personen, die heute dieses Alter haben, sondern in 20, 30 oder 40 Jahren? Für Personen also, die damit aufgewachsen sind und entsprechend Vorerfahrung mitbringen. Nachlassende Reflexe und andere Sinne haben sicher einigen Einfluss auf das Design. Und damit sind nicht nur offensichtliche Dinge wie "schön große Buttons" gemeint :)

Verliert man evtl. "später" sowieso die Lust am Spielen? Eignen sich vernetzte Games, um Alterseinsamkeit entgegen zu wirken? Ist Gamedesign in dieser "Nische" bald eine große Sache? Und wie steht es denn heute mit der demografischen Verteilung bei den Spielern? Rein rechnerisch würde ich ja denken, wer Anfang der 80er ein größeres Interesse für den neumodischen Kram hatte, war vermutlich nicht über 30, so dass die ersten 70-jährigen "Gamer" doch existieren müssten.

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echtschlecht165
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von echtschlecht165 »

Mir fällt grade nix ein, warum ich mit 70 etwas nicht mehr spielen wollte oder könnte, dass ich heute (mit 40)noch spiele. Ausser so Dingen wie veränderter Geschmack und Vorlieben fällt mir da echt nix ein.
In Stein gemeißelt

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schneeland
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von schneeland »

Die Frage ist auch, auf welchen Bereich man schaut. Mobile Games spielen bspw. auch meine Eltern durchaus regelmäßig - dort scheint das Gamedesign also schon zu passen. Das sind allerdings auch ausschließlich Free2Play/Casual-Spiele.

Wenn es um Core Games geht: da ist der Konsum im näheren Umfeld bei den meisten spätestens mit Anfang 30 massiv eingebrochen. Hauptsächlich wegen des Zeitbedarfs. Manchmal sicher auch wegen nachlassender Reaktionen.

Und persönlich: ich befinde mich auch schon seit einigen Jahren im Niemandsland zwischen Core- und Casual-Gaming (siehe auch gelegentliche Anmerkungen, dass AAA-Spiele einfach generell zu lang geworden sind).
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
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Terranigma
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Terranigma »

schneeland hat geschrieben:
27. Aug 2020, 17:32
Wenn es um Core Games geht: da ist der Konsum im näheren Umfeld bei den meisten spätestens mit Anfang 30 massiv eingebrochen. Hauptsächlich wegen des Zeitbedarfs. Manchmal sicher auch wegen nachlassender Reaktionen.
Das ist's. Von den Reaktionen her ist's für mich kein Thema, ich spiele weiterhin sehr gerne kompetitiv online. Ich habe allerdings schlichtweg keine Zeit - und vor allem keinen Nerv - für Titel, die meine Lebenszeit und insb. Freizeit nicht respektieren. Im Ergebnis fallen damit allerlei AAA-Titel für mich komplett raus, denn bis ich einmal einen umfangreichen OpenWorld-Titel beendet haben vergehe Wochen und Monate. Falls es wiederum ein sehr storylastiger Titel ist, ist's Problem, dass ich zwischen den einzelnen Sessions teils nicht weiß, was genau vorher alles passierte. Oder weil mir die Ruhe fehlt, mich auf die Handlung einzulassen. Wenn ich's eigene Spielverhalten anschaue läuft's insofern darauf hinaus, dass ich vor allem im Multiplayer spiele, weil die Sessions dort kurz und überschaubar sind.

Auch mein Kaufverhalten hat sich in die Richtung verändert, dass ich auf die Spieldauer gucke, aber mit Blick darauf, dass es die 20h-Marke nicht überschreitet, denn das ist mittlerweile meine Schmerzgrenze. Ansonsten greife ich gerne zu sehr mechanischen Titeln, die kein definitives Ende habe, und die man immer mal anwerfen kann. Das is'n krasser Gegensatz zu meiner Schulzeit, als es vor allem umfangreiche Rollenspiele waren. Aber dazu finde ich mittlerweile leider keinen Zugang mehr, auch wenn ich mich aus der Distanz leise auf etwa ein Baldur's Gate 3 und Co freue, aber kaufen werde ich's mir nicht. Stattdessen lieber noch eine Runde bei Apex oder Heroes of the Storm, ... das geht schnell rum und bietet milde Unterhaltung am Abend.
Wenn unser Geist leer ist, ist er für alles bereit. Im Anfänger-Geist liegen viele Möglichkeiten, in dem des Experten wenige.
Suzuki Shunryū​

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XfrogX
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von XfrogX »

Also wenn ich meinen Vater anschaue der auf die 69 zu geht würde ich sagen da braucht es nicht wegen dem Alter groß was geändert werden. Okay der ist halt wirklich fit fährt noch viel Motorrad sogar im Gelände wo man auch gute reaktionen braucht und auf der Straße ist er auch nicht langsam.

Denke wenn man sowas immer macht kommt man mit vielem auch lange klar, schwieriger ist natürlich später neu einzusteigen. Aber auch wieder einsteigen wenn man aus etwas mal wirklich lange raus war.

Die Frage ist also wohl eher generell, wie kann man spiele zugänglicher machen, und zwar für alle die in dieses Hobby einsteigen. Glaube z.b. Das QuickTimeEvents echt blöd sind. Nicht mal wegen der Reaktion die kann man ja langsamer machen, aber wenn man die tastenbezeichungen nicht kennt, ist es halt mega störend diese immer nach zu schauen, geht mir sogar so, außer bei der playstation aber sonst verwechselt ich das oft. Weil ich auf anderen Systemen seltener spiele.
Die Lage der Taste zu zeigen wäre sicher schon einfacher.

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Desotho
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Desotho »

Geben tut es das schon, z.B.: https://www.youtube.com/c/BrittaStabenow
Bis eine "Masse" von Spielern in das Alter kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern.
El Psy Kongroo
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olipool
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von olipool »

Danke schon mal, das ist auch recht aufschlussreich. :)

Aber um es noch mal einzunorden: mir geht es darum, dass wir später im Altersheim keine Langeweile schieben ;) Also was die Reaktion angeht, die wird sicher noch nachlassen (wie Wolfgang ja schon in Bezug auf CoD zugab), aber auf der Haben-Seite: wir kennen die Controlls und wir werden Zeit haben (ok, wenn ich meinen Eltern glaube, hat man niemals so wenig Zeit, wie als Rentner :D) Vielleicht arbeiten wir den PoS bzw. MoJ ab oder holen die Klassiker wie Witcher 4 und The Really Last of Us nach. Daher bin ich mal sehr gespannt, ob wir auch zu den Casuals abgleiten oder ob das heute nur so ist, weil das so zugänglich ist für Einsteiger. Mein Favorit wäre aber wirklich, dass es z.B. unfangreiche RPGs mit tiefer Story und Coop Modus gibt. Ich glaube, dass heut an diese heranwachsende Zielgruppe noch gar nicht gedacht wird.

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olipool
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von olipool »

Desotho hat geschrieben:
27. Aug 2020, 19:55
Geben tut es das schon, z.B.: https://www.youtube.com/c/BrittaStabenow
Bis eine "Masse" von Spielern in das Alter kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern.
Oh danke, cooler Kanal, da muss ich mal stöbern :)

akill0816
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von akill0816 »

Es gibt ja schon jetzt genug Spiele, die eben nicht auf Reaktionen setzen. Der ganze Strategiespielbereich ist ja relativ altersoffen. Und auch vieles vom AAA-Kram dürfte auch im höheren Alter jedenfalls auf geringerem Schwierigkeitsgrad durchspielbar sein. Ebenso die narrativen Erfahrungen.
Die meisten Probleme dürften kompetative Onlinespiele haben. Hier wird es bei mir schon mit Ende 30 schwer mit den Reaktionen. Ich möchte mir nicht vorstellen mit 70 zu versuchen Dota 2 oder Sportspiele Online zu spielen.
Andererseits dürfte es durchaus vorstellbar sein, dass zukünftig ein Altersnachweis vorm PC kein Problem darstellen sollte. Damit wäre selbst der Bereich der kompetativen Spiele bis ins hohe Alter offen.

Aber ich denke auch jetzt gibt es bereits genug Spiele, die auch für alte Spieler zugänglich sind, wenn sie bereits mit Videospielen aufgewachsen sind. Dass es momentan wenige (Core)Spieler über 65 gibt, hängt meiner Meinung nach weniger an den fehlenden Spielen als an der Tatsache, dass wirkliches Coregaming zu spät aufgekommen ist, um heutige Senioren noch in einem halbwegs jungen Alter erwischt zu haben.

Mich interessiert eher, wann für mich der Punkt kommt, wo ich mit einer technischen Innovation persönlich einfach nichts mehr anfangen kann. Die Herausforderung beim altern technikoffen zu bleiben wird für mich nicht leichter werden als für meine Eltern und die wollten schon in ihren 40ern nicht mehr viele Schritte mitgehen.
Vielleicht gibt es klassische Videospiele irgentwann nur noch im Altenheim während die Jugend andere Formen der Vergnügung gefunden hat, die mir völlig unverständlich bleiben werden ;)

Yano
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Registriert: 4. Feb 2016, 12:59

Re: Gaming im Alter

Beitrag von Yano »

Ich bin ja immer wieder erstaunt meinen Vater zu sehen, der mit seinen 71 Jahren immer noch regelmäßig die ersten vier Resident Evils und Silent Hills zockt inkl. HD Remasters und Remakes.

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Azralex
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Azralex »

Desotho hat geschrieben:
27. Aug 2020, 19:55
Geben tut es das schon, z.B.: https://www.youtube.com/c/BrittaStabenow
Bis eine "Masse" von Spielern in das Alter kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern.
Britta war in der Tat die erste Person, an die ich beim Thread Titel denken musste, grandiose Frau. :D

Im Rentenalter werden vermutlich die wenigsten Leute noch die x-te Iteration von Counterstrike spielen (wobei das bei Gleichaltrigen noch interessant wäre). Mittlerweile gibt es aber genug Spiele und Spielmechaniken, bei denen ich weniger das Problem sehe.

Ich hoffe dass es in den 2050ern (oder 60ern, je nach politischer Entwicklung :mrgreen: ) noch coole Storyspiele oder Vergleichbares geben wird, mit dem ich mir den Renteneintritt versüßen kann. Wer weiß aber schon, welche Entwicklung das Medium bis dahin durchmachen wird...

Ich bin generell gespannt darauf, wie der Millennial-Renter seinen Lebensalltag bestreiten wird. :ugly:

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VikingBK1981
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von VikingBK1981 »

Denke ich werde im Alter mehr spielen als jetzt, nur halt andere Games zum Teil. CoD 32 werde ich dann wohl nicht mehr gegen andere spielen.
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Mo von Wimate
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Mo von Wimate »

Ich musste zuerst an diesen Kanal denken: Senioren Zocken. Ich vermute mal, sogar die sind in CoD besser als ich :)

MrGame31
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von MrGame31 »

Kann mich nur anschließen, bin auch der Meinung, dass das Alter heutzutage eh immer unbedeutsamer wird, wieso also wichtig sein beim zocken!?

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olipool
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von olipool »

Naja weil das Altern eben ein biologischer Prozess ist und es dem egal ist, ob man das wichtig findet oder nicht (auch wenn du da in gewissen Aspekten Recht hast). Man wird trotzdem weniger sinnesscharf. Sei es nun Hören, Sehen, Reaktionszeit... das verändert sich nun mal und auch wenn man sich das heute schlecht vorstellen kann, mit 80 spielt man vermutlich bestimmte Spiele nicht mehr, weil es gar nicht geht. Dass das einige Menschen können ist schön, aber wenn es später fast gar keine coolen Games mehr gibt, die mir noch zugänglich sind, wäre das traurig.
Daher die Frage: wie sähe ein Jump'n'Run aus, das nicht auf Reflexe aus ist? Ist es dann überhaupt noch eins? Kann man ganz neue Genres erfinden? Walking Sims sind vermutlich was ganz tolles später, wenn man aus den engen vier Wänden des Altenheims ohne Hilfe nicht mehr raus kommt, zumindest im Escapismus etwas zu haben. Oder aber im gemoddeten Flight Simulator als Backpacker nochmal alle Orte besuchen, die einem wichtig waren im Leben.

p.s. klingt vielleicht nach Black Mirror, aber wenn man in 30 Jahren Implantate für VR hat, warum sollte ich dann in meinem Zimmer sitzen und nicht per Tastendruck durch Wälder spazieren.

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Axel
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Axel »

olipool hat geschrieben:
15. Sep 2020, 12:21
Daher die Frage: wie sähe ein Jump'n'Run aus, das nicht auf Reflexe aus ist?
Wie Yoshi oder Kirby? :D Die Spiele werden ja immer dafür gehatet, dass sie so extrem leicht sind. Aber gerade für eine Zielgruppe wo die Reflexe nicht (mehr) so gut sind, sind das tolle Titel!
MrGame31 hat geschrieben:
15. Sep 2020, 11:54
Bin auch der Meinung, dass das Alter heutzutage eh immer unbedeutsamer wird, wieso also wichtig sein beim zocken!?
Also ich bin erst 36, aber ich merke auch schon das erste Schwächerwerden in Bereichen Reflexe und ganz wichtig: Reizüberflutung. Mit letzterem hatte ich als Kind nie Probleme, aber wenn mir heute ein Spiele zu viele Reize entgegenbringt, dann irritiert mich das und ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Und was Reflexe betrifft: Als Kind oder Jugendlicher hätte ich sowas wie Cuphead durchgeprügelt. Heute habe ich mit diese Art von schweren Spielen tatsächlich bereits Probleme.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
(Serdar Somuncu)

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Golmo
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von Golmo »

Schwierig. Geht ja nicht nur um Alter sondern auch um Fortschritt der Technologie und allgemein wie man seinen Körper pflegt.
Dank 4K Monitoren dürfte es weniger Probleme mit Sehschwäche geben - das war ja vor allem früher ein Problem von Leute gewesen die zu lange in die Röhre geguckt haben. Ich bin optimistisch und gebe auch den Gedanken ans Ewige Leben noch nicht auf. In 50 Jahren sollte da sicherlich wieder einiges möglich sein um mich am Leben zu halten.

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VikingBK1981
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von VikingBK1981 »

Frage mich was bei einigen so abgeht. Ich bin seit letzter Woche 39 und habe noch kein schwächer werden von Reflexen und Co bemerkt. Ich spiele immer noch CoD und das denke ich nicht schlecht. Es ist eine Sache des Trainings. Wenn man Jahre nichts gemacht hat ist es natürlich schwerer.
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olipool
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von olipool »

Nee, das hat mit Training nichts zu tun. Das was du beschreibst sicher. Aber was ich meine ist biologischer "Verfall". Ja, mit Training kann man vielleicht auch dem Normalverlauf gegensteuern, aber inn 10 oder 20 Jahren wird das bei dir auch anders aussehen. Und wenn du heut gegen 20 jährige noch bestehen kannst, dann Respekt! :)

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emanon73
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Re: Gaming im Alter

Beitrag von emanon73 »

Moin, dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Habe 1977 oder 78 das erste mal Pong gespielt also mit 4 Jahren. Erste eigene Konsole hatte ich 1980, Philips G7000 (aka Magnavox Odyssey 2), Vectrex, dann ab 1984 den C64, SNES, PS1, seit 1997 nur PC.
Bin also schon eine ganze Weile dabei.
Da ich leider recht starke Medikamente nehmen muß, ist meine Reaktionsfähigkeit eher die eines gesunden 75jährigen, nicht die eines Jahrgangs 73.
Bin schon lange nicht mehr darauf aus mich bei Spielen besonders anzustrengen, mag es eher entspannt, also ein paar Fehlversuche sind OK, aber mehr als 20min festhängen sollte es dann auch nicht sein. Sprich, Dark Souls nie im Leben.
Aus meiner Warte kann ich folgendes feststellen:
Rennspiele gehen noch auf mittel.
Spiele wie GTA, TES, AoE, Fallout, Wolfenstein, Metro, CoD gehen auch noch, bis auf vereinzelte Situationen und/oder Quicktime Events, wo ich um Frust zu vermeiden auf easy stelle.
Das neue Doom, oder soulslike Spiele wären wohl noch auf easy zu schaffen, der sich für mich daraus ergebene Zeitaufwand hingegen ist mir um ein vielfaches zu groß.
Rundenstrategie, und Adventures sind natürlich kein Problem, bei Aufbauspielen kommt es darauf an.
Dazu muß ich noch anmerken, daß ich immer querbeet gespielt habe, also in keinem der Genres von besonderen Fähigkeiten profitieren könnte.
Somit denke ich das den Meisten hier noch viele, viele Jahrzehnte, den Twens sogar noch mindestens ein halbes Jahrhundert, voller fantastischer Spieleerfahrungen bevorstehen. (Star Citizen lohnt sich also noch)
Grüße, an die einzige Community in der ich jemals was kommentiert habe. :clap:
Zuletzt geändert von emanon73 am 23. Sep 2020, 01:16, insgesamt 1-mal geändert.

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