Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

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Inkognito
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Inkognito »

Eine Konzentration durch Senkung der Eintrittsbarrieren führt immer zu einer Marktkonzentration der Produzenten und für die Konsumenten zu einer gefühlt ansteigenden aber tatsächlich abnehmenden Auswahl.

Seit es Netflix gibt haben die Anzahl der physischen Heimkino-Releases um 85% abgenommen!
Sogar Netflix selbst hat immer weniger im Angebot:
50% weniger Filme als vor 10 Jahren. (https://www.businessinsider.com/netflix ... ?r=DE&IR=T)
Anders ausgedrückt: Alle 4 Monate werden mehr neue Filme veröffentlicht als insgesamt durch Netflix angeboten werden. Und jetzt kann man die im Gegensatz zu vor ein paar Jahren nicht mal mehr anderswo erwerben.

Bei Spotify gehen 70% aller Einnahmen an die 3 Major Labels.
Davon wiederum gehen 15% an die Künstler.
Kann man sich denken, warum da nur eine Handvoll Bands/Interpreten mehr als einen Brotkrumen verdienen.

Auch wenn man sich mal den Gamepass ansieht:
Von den 212 Titeln sind vielleicht 50 nicht von größeren Publishern. Hört sich erstmal gut an. Aber diese 50 sind in den letzten 4 Jahren veröffentlicht worden, also 48 Monate. Also schafft es ein Indie Team pro Monat in den Gamepass.

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Axel
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Re: Microsoft kauft Bethesda (+ Runde #287)

Beitrag von Axel »

Heretic hat geschrieben:
5. Okt 2020, 16:34
Digitalkäufe kommen für mich bei Musik nicht in Frage, ich bestehe auf einer runden Scheibe mit Loch in der Mitte und einem Booklet mit Cover und Songtexten. Dementsprechend kaufe ich wesentlich weniger Musik als früher.
Wusstest Du, das Bandcamp eine Suchfunktion hat, die Dir NUR Alben anzeigt, wo es auch physische Releases gibt? :mrgreen:

Also Du gehst in die Tag-Suche, hier für Death Metal:
https://bandcamp.com/tag/death-metal?tab=all_releases

Oben hast Du einen Reiter der „any format“ zeigt. Klickst Du drauf erscheinen „Vinyl“, „Compact Disc“ und sogar „Cassette“! Ja, auch Kassetten werden auf Bandcamp noch verkauft. Klick nun auf „CD“. Und nun klickst Du auf „Best Selling“ und wechselst zu „New Arrivals“ und schon kommst Du auf diese schöne Seite hier:
https://bandcamp.com/tag/death-metal?ta ... =date&f=cd

Das geht quasi mit jedem Genre:
Power Metal: https://bandcamp.com/tag/power-metal?ta ... =date&f=cd
Folk Metal: https://bandcamp.com/tag/folk-metal?tab ... =date&f=cd
Occult Rock: https://bandcamp.com/tag/occult-rock?ta ... =date&f=cd

Und was Du noch so alles interessant findest an Genres. :mrgreen: Da die CDs natürlich von den Labels oder Bands persönlich verschickt werden, kommen dann noch Porto-Kosten dazu, die besonders aus den USA recht hoch sind. Innerhalb Europa sind es meist so 7€. Aber da können ja die Bands nichts für.

Jetzt gibt es auch für Dich keine Ausrede mehr! :mrgreen:
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Oliver Naujoks
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Oliver Naujoks »

Numfuddle hat geschrieben:
5. Okt 2020, 14:48
Bandcamp fängt bei weitem nicht das auf was durch das Musikstreaming an Einnahmen weggebrochen ist. Frag mal bei Künstlern nach die nicht in den Billboard Top 100 sind was Musicstreaming für die bedeutet. Ich kann garnicht genug betonen was für ein ausgesprochenes Desaster der Wegfall der Physical Media Sales und die Konzentration auf wenige Streaming Portale für die Musikbranche
Ich möchte hier mich dagegen aussprechen, die Streaming-Dienste zu "verteufeln". Als diese aufkamen, war das Kind schon in den Brunnen gefallen! Das Problem ist nicht fünf, sondern 20 Jahre alt. Das WWW war da, die Musikindustrie hat darauf so flexibel und zukunftsgewandt reagiert wie das Quelle-Versandhaus und eine ganze Generation damit weltweit heran gezogen und erzogen, die Musik nur noch als kostenlosen Download kennt. Das meine ich nicht als Vorwurf, das ist einfach eine kulturelle Paradigmen-Verschiebung. Darauf haben Spotify & co. reagiert und es ist doch schon ein Fortschritt, dass jetzt überhaupt Geld bei den Künstlern ankommt und nicht alles nur noch illegal runtergeladen wird. Will sagen: Die Misere vieler, vieler Musiker sind nicht die Streaming-Dienste, sondern dass da eine ganze Industrie das Internet verschlafen hat. Wenn man jetzt Streaming-Dienste deutlich verteuern oder verbieten würde, nur mal so gesponnen jetzt, fangen die Leute nicht plötzlich an, Alben zu kaufen. Den Geist bekommst Du nicht in die Flasche zurück. Glaube ich zumindest nicht.

Axel hat geschrieben:
5. Okt 2020, 16:45
1. Politisch durchzusetzen, dass Spotify und vor allem Google ordentlich Geld an die Verwertungsgesellschaften zurückgeben. Und nicht nur das Geld, sondern vor allem auch die Statistiken im Zusammenhang mit einem Song, das würde seitens der Verwertungsgesellschaften dann nämlich als Auszahlungsschlüssel verwendet werden. Dagegen sperrt sich Google extrem. Darum geht es auch in der EU-Urheberrechtsnovelle die nun von den Ländern umgesetzt werden muss. Weil: Reichweite sichert kein Einkommen! Besonders bei Google bzw. YouTube nicht. Da bekommen die Komponisten von Songs die mehrere hunderte Millionen Mal gespielt werden buchstäblich nur Krümel.

2. Das Bewusstsein zu stärken, dass Musik etwas wert ist. Dass die Menschen nachdenken und Alben wieder kaufen.
1. Ich glaube ja, dass nicht Spotify zu wenig Geld an Verwertungsgesellschaften und Label zahlen (gut, das vielleicht auch), sondern vor allem, dass Label und Verwertungsgesellschaften zu wenig davon an die Künstler weiterleiten. Und sehr, sehr hässlichen Fragen ausweichen wie dieser hier: Wenn der physische Handel und Marketing nicht mehr so die Rolle spielt, wofür wollen die dann noch so viel Geld haben?!
In diesem Zusammenhang wäre aber auch die Frage wichtig: Wenn deutlich mehr bei den Künstlern ankommen soll, wieviel wäre der Spotify-Durchschnittskunde denn im Monat bereit, dafür zu bezahlen? Ich empfinde mein Spotify-Abo als guten Deal. Ab welcher Abo-"Anpassung" wäre da denn meine Grenze persönlich finanziell im Monat? Ist ja nicht so, dass man nur ein Abo hat. Spannende Frage.
2. Du blendest da völlig die Generationen aus, wenn Du sagt "wieder kaufen". Es gibt kein "wieder kaufen". Du siehst gerade an den deutschen Alben-Charts: Alben in Segmenten, die die Alterskohorte 'Stinkmumie' ansprechen (Old School Metal und Rock, Schlager) wird immer noch gerne und viel gekauft. Musik, die jüngere Leute anspricht (das bin ich auch nicht mehr so ganz, seufz) - vergiss es. Die wollen keine physischen Alben. Ein Status Quo, Blind Guardian oder Amigos-Fan will immer noch seine CD im Regal; oder sogar Vinyl. Ein Apache 207-Fan nicht. Das änderst Du nicht mehr, aus denen machst Du keine Alben-Käufer. Glaube ich zumindest nicht.

Sorry für etwas viel OT.
Spielt: Sherlock Holmes: The Silver Earring, Cyberpunk 2077, Cloudpunk, Devotion, Mundaun, PES 2021 Update
Liest: "The West End Horror", Nicholas Meyer // "Am Rio de la Plata", Karl May // Monster #7, Naoki Urasawa

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Axel
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Axel »

Oliver Naujoks hat geschrieben:
5. Okt 2020, 17:37
Wenn der physische Handel und Marketing nicht mehr so die Rolle spielt, wofür wollen die dann noch so viel Geld haben?!
Natürlich spielt Marketing ne Rolle. Mehr denn je! :mrgreen:
Und was denkst Du denn was für Berufsgruppen alles an einer Albumproduktion beteiligt sind? Da hätten wir ja nicht nur die Musiker. Da hast Du auch den Tontechniker für das Mastering. Dann hast Du denjenigen, der das Studio verwaltet. Dann hast Du häufig noch einen Produzenten, der die Aufnahmen leitet. Dann hast Du den Mediendesigner, der Cover und all das gestaltet. Dann hast Du den Fotografen der das Foto-Shooting macht und damit man auf den Fotos nicht scheiße aussieht, gibt es noch eine Maskenbildnerin.

Um mal einen durchschnittlichen Wert zu nennen: 15.000€. So viel kostet eine Albumproduktion im Durchschnitt mit Bandaufnahme im Studio, Mastering, Foto-Shooting und allem drum und dran. Manchmal mehr, manchmal weniger. Darin sind aber noch nicht die Kosten für eine CD oder Vinylproduktion enthalten. Auch noch nicht die Produktion von Merchandise wie T-Shirts. Die sind gerade für Touren immer noch wichtig, die Leute wollen was mitnehmen. Rechnest Du das alles noch dazu, sind wir schnell im Bereich zwischen 30.000-40.000€.

Kommen wir zum Marketing. Social Media ist beispielsweise enorm Zeitaufwendig. Da kannst Du ganze Manntage allein für die Pflege von Instagram, Facebook & Co draufgehen lassen. Das denkt man häufig garnicht, wie aufwendig das ist. Aber auch Videos sind nach wie vor wichtig, Stichwort YouTube. Ein Video soll was hermachen. Also brauchst Du eine gute Produktion mit Regie, Kammermänner, Cutter, Lichttechniker, Make Up Artists usw. die natürlich auch bezahlt werden wollen. Vielleicht muss man noch ne Location mieten oder was auch immer.

Gehen wir dann mal in die Labelarbeit: Hier haben wir heute Booking, PR, Medienarbeit und so weiter. In einem größeren Label hast Du mindestens rund 15 Vollzeitangestellte. Die wollen natürlich bezahlt werden. Auch das Durchführen eine Tour kostet richtig Geld! Fängt bei der Miete für Locations an, geht über die Bezahlung von Roadies sowie Licht- und Tontechnikern für jeden Auftritt und hört bei Hotelkosten, Verpflegung und Sprit noch lange nicht auf! Labels nehmen Dir als Musiker nach wie vor super viel Arbeit ab!

Das alles bekommt man allein mit Eintrittsgeldern nicht rein. Besonders nicht, wenn Du nicht im Mainstream bist. Hier leistet die GEMA tatsächlich eine enorm wichtige Arbeit! Ich weiß das von Singer/Songwritern die sehr viele kleine Konzerte spielen. So 100 und mehr im Jahr (von kleinen Wohnzimmerkonzerten über Clubs und Bars bis hin zu Hochzeiten). Da sichern die Einnahmen der GEMA durch die Konzerte das finanzielle Überleben und somit der Tätigkeit als Musiker. Es ist ein fieses Vorurteil, dass die GEMA finanziell nur die Großen unterstützt. Dafür habe ich in den letzten Jahren schlicht zu viele kleinere Musiker, Filmkomponisten u.ä. kennengelernt, die alle das Gegenteil glaubhaft machen können.

Was aber niemand aus gutem Grund machen wird: Offenlegung von Betriebsgeheimnissen. Es geht schlicht niemanden etwas an wie genau die Rechnung einer Tour oder einer Albumproduktion aussieht (außer natürlich man beantragt Musikförderung). Oder wie hoch die Ausschüttungen seitens der GEMA sind. Von einem Journalisten oder Autoren willst Du ja auch nicht seine Einkünfte von der VG Wort wissen oder wieviel er vom Verlag bekommt.
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ZixZax
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von ZixZax »

Wieso wird der Gamepass Preis eigentlich immer mit einem 70/80€ Vollpreis verglichen?
Ich hab wahrscheinlich seit Witcher 3 nicht mehr für ein Spiel den Vollpreis gezahlt (und damals auch nur wegen der CE). Selbst ein Last of Us 2 oder Ghost of Tsushima gab es ein paar Wochen nach Release schon für um die 50€.
Ich finde den Vergleich relativ lächerlich. Ich denke viele werden wahrscheinlich sogar bei noch geringeren Preisen erst zugreifen.

error42
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von error42 »

Wenn es im Podcast um Abo-Modelle geht (nicht nur in dieser Folge), wird ein Aspekt generell zu wenig beachtet, imho. Und zwar daß die meisten Titel nur temporär im Abo enthalten sind. Je nach Spielertyp und Art des Spiels wird da häufig noch Grund für einen Kauf bleiben. Außerdem sind oft nur die Basisversionen enthalten (siehe MS Flight Simulator).

Im Podcast wurde ja auch richtig gesagt, daß die Firmen die Abos mögen, weil es eine zusätzliche Verwertungsebene darstellt. Dann werden sie aber einen Teufel tun, den Spielekauf mit den Abos zu verdrängen, sonst haben sie ja in dieser Hinsicht nix gewonnen.

Ich könnte mir sogar vorstellen, daß die Abos zumindest teilweise auch einfach als ein Lockmittel gesehen werden, um Käufer in den eigenen Spieleshop zu ziehen (Abonnenten-Rabatt und Weiterverwendung des Spielfortschritts als Anreiz für Kauf auf derselben Plattform).

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Stew_TM
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Stew_TM »

error42 hat geschrieben:
5. Okt 2020, 20:11
Wenn es im Podcast um Abo-Modelle geht (nicht nur in dieser Folge), wird ein Aspekt generell zu wenig beachtet, imho. Und zwar daß die meisten Titel nur temporär im Abo enthalten sind.
Im Game Pass scheint die Mindestlaufzeit für die meisten Titel von Drittherstellern übrigens aktuell etwa ein Jahr zu betragen. Mich hat die Laufzeit interessiert, deswegen habe ich da in den letzten Wochen mal ein Auge auf die Kategorie "Bald verlassen" ( :ugly: ) geworfen. Auch jetzt sind die meisten Spiele, die bald rausfallen werden, im Oktober bzw. November 2019 in den Microsoft-Store hinzugefügt worden. Ich denke man kann davon ausgehen, dass sie auch seitdem im Game Pass enthalten waren, das ist also ein ganz guter Indikator. Einzige Ausnahme bietet hier aktuell State of Mind von Daedalic, das ist im Juni 2019 aufgenommen worden und erst jetzt in dieser Kategorie zu finden ist.

Das mit der zeitlichen Beschränkung ist auch logisch und läuft ja bei Netflix & co nicht anders. So schaffen sich die Abo-Angebote wieder finanziellen Spielraum für Neuzugänge.
error42 hat geschrieben:
5. Okt 2020, 20:11
Ich könnte mir sogar vorstellen, daß die Abos zumindest teilweise auch einfach als ein Lockmittel gesehen werden, um Käufer in den eigenen Spieleshop zu ziehen (Abonnenten-Rabatt und Weiterverwendung des Spielfortschritts als Anreiz für Kauf auf derselben Plattform).
Macht Microsoft auch so, du bekommst als Game Pass-Abonnent IIRC im Store Rabattangebote für den Direktkauf einiger enthaltener Spiele.

Wu_tal
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Re: Microsoft kauft Bethesda (+ Runde #287)

Beitrag von Wu_tal »

Andre Peschke hat geschrieben:
5. Okt 2020, 07:30


Zumal:

Ich habe doch nun wirklich in einem langen Monolog im Grunde genau das gesagt: Der Deal unterstreicht auch Microsofts versagen eigene Marken aufzubauen. Und später habe ich das sogar nochmal aufgegriffen und gesagt, dass sie hier sehr wahrscheinlich zu viel bezahlen mussten, weil sie den Zug verpasst haben und nun kurzfristig ein Flugticket kaufen mussten. Sprich: Exakt deine Position war doch im Podcast mehr oder weniger vertreten. Auch von Jochen, der an den entsprechenden Stellen ja zugestimmt hat. Wir haben an der betreffenden Stelle dann ja nicht weiter diskutiert, weil wir uns - IIRC - in der Logik einig waren, dass aufgrund der Umstände schon klar war, dass das kein "normaler" Preis sein kann und Faktoren wie "wenn Sony die kriegt, stehen wir echt noch blöder da" in den Kaufpreis eingeflossen sein müssen.

Andre
Hinsichtlich des überhöhten Kaufpreises müssen wir an dieser Stelle auch gar nicht weiter reden. Aber die aus dem Podcast heraus getroffene Schlussfolgerung, dass Microsoft die nächste Konsolengeneration aufgrund des Erwerbs von Zenimax Media als letztes Mosaik im Portfolio jetzt gewinnen würde...mit welcher Begründung?

Da bleibe ich bei meiner Aussage, dass der Zukauf von Bethesda durch Microsoft hinsichtlich der Attraktivität der Xbox rein gar nichts ändert. Alleine im letzten Jahr kamen mit ghost of tsushima, the last of us 2, final fantasy 7 remake Spiele auf der PS4 raus, die wirklich gute Absatzzahlen hatten und das am Ende des Konsolenzykluses.

Was hat denn Microsoft da jetzt zu bieten, dass man begründet sagen kann, die nächste Generation geht an den Konzern?

BTW. ich habe keine Konsole. Spiele nur am PC.

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XfrogX
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von XfrogX »

Zenimax hat nun auch nicht mehr die Zugkraft. Fallout 4 war für viele nach 3 und new Vegas eher schwach, skyrim ist schon eher zum Witz geworden, Rage naja wohl flop, doom 2 auch eher schwächer als der erste (wobei das eher mein Gefühl ist) das letzte wolfenstein ... was davon ist wirklich noch ein must have?
Und dann kommt noch dazu wieviele der Maße an Käufern hat von diesem Kauf überhaupt was mitbekommen und realisiert was es heißt?
Ich glaube wir sind da die Nische, Leute die gut informiert sind und möglichst breit spielen wollen. Ich kenne soviele Leute die einfach ihr 3-4 spiele im Jahr haben. Dazu gehört meistens sowas wie cod/fifa wo es vorallem darum geht was haben die Kumpels.
Sony wird auf Dauer irgendwas machen müssen, entweder sie arbeiten mehr mit ms (cloud läuft ja bei denen) oder sie stellen eine Konkurrenz auf, aber die erste Zeit gehts um was ganz anderes. Und dann wird halt die Frage, sieht ms in dem Verkauf der Konsolen ein gutes Geschäft also im Verkaufspreis plus Kontrolle über die Daten, oder bekommt man die Daten auch von Sony und gewinnt dafür Millionen potenziellen Kunden. Plus das man sich die ganze Sache mit der Hardware sparen kann.
Diese Entscheidung wird natürlich kaum in den nächsten 3-4 Jahren fallen, aber dann wenn es anfängt wieder eine Konsole zu bringen, für 8k für vr ... dann wird man sicher sich genau diese Frage stellen.

heya
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von heya »

@Axel Danke für die Einblicke ins Musik Business, sehr interessant. Ich folge vor Allem der Hip Hop Szene (auch nicht mehr so aktiv wie früher) und da hat das ganze Streaming ja auch einen starken Einfluss auf die Musik selber. Weg vom Album, eher Playlists und einzelne Releases die möglichst Eingängig sind. Also irgend ein Dance-Riddim mit Autotune Hook damit man in die bekannten Playlists rein kommt. Ich nehme an, das ist bei anderen Genres nicht anders?


Um den Bogen zurück zum Gaming zu schlagen, hier ein paar Denkanstösse :ugly: . Wird es sowas ähnliches dann auch bei Games geben? Also dass Entwickler ihre Spiele auf Abo Services zuschneiden. Wie würde das perfekte Abo Spiel aussehen? Oder sind wir in der Entwicklung schon mitten drin?

Edit: Mir fällt gerade ein, dass André das glaube ich bereits angeschnitten hat im Podcast. Also ein Spiel, das einem über einen langen Zeitraum beschäftigt oder so. Aber vielleicht gibt es ja noch weitere Aspekte.

SecretWorld42
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von SecretWorld42 »

Mich würde die Sicht der Entwickler auf die Abos interessieren. Zumindest bei Apple Arcade hebe ich bei vielen Entwicklern vernommen, dass Sie am Ende dabei nicht so gut wegkommen, zumindest wenn Sie ein Spiel machen, das sich gut verkauft. Hier liegt dann auch im iOS Store die Crux. Ist aber wohl noch ein Mobile Problem.
Da ich aber auf dem iPhone eh nur 3-4 Spiele regelmäßiger Spiele, bin ich nicht Zielgruppe. Ok ich gehe auch auf die 50 zu. Als Computer habe ich einen 10 Jahre alten iMac, auf dem läuft Factorio, das reicht mir auch, immerhin fast 1000 Stunden Spielzeit.
Auf der PS4 kaufe ich 2-3 Spiele im Jahr , wenn das was großes kommt. Das nächste wird dann wohl Cyberpunk sein. Ich hatte mal das EA-Abo, aber nach 2 Monaten wieder gekündigt. PS-Play habe ich mir auch mal angeguckt, aber auch da ist nicht viel interessantes. Kurzum, Abos mögen ja preislich sicher interessant sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das man am all you can eat Buffett meist nicht so gut wegkommt, als wenn man à la carte speist.

lnhh
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von lnhh »

Denke du nimmst dir zumindest die Chance auf den Mega Erfolg / "Spiel macht dich zum Millionaer" ala Stardew Valley zB.
Wenn ein Ding im Gamepass richtig abgeht, wirst du als Entwickler nicht sonderlich viel mehr kriegen, als die initial vereinbarte Summe, denke ich.
Dafuer hast du halt finanzielle Sicherheit fuer das Spiel.
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Andre Peschke
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Re: Microsoft kauft Bethesda (+ Runde #287)

Beitrag von Andre Peschke »

Wu_tal hat geschrieben:
5. Okt 2020, 21:24
Da bleibe ich bei meiner Aussage, dass der Zukauf von Bethesda durch Microsoft hinsichtlich der Attraktivität der Xbox rein gar nichts ändert. Alleine im letzten Jahr kamen mit ghost of tsushima, the last of us 2, final fantasy 7 remake Spiele auf der PS4 raus, die wirklich gute Absatzzahlen hatten und das am Ende des Konsolenzykluses.

Was hat denn Microsoft da jetzt zu bieten, dass man begründet sagen kann, die nächste Generation geht an den Konzern?
Naja, ich hab's doch im Podcast ausgeführt. Und ich habe deutlich gesagt, dass das nichts ist, was in den kommenden zwei Jahren passieren wird, sondern über 5-10 Jahre. Und dass das natürlich unter dem Vorbehalt geschieht, dass wir noch nicht wissen, wie Sony nachzieht. Aber Stand jetzt sehe ich ein Microsoft, dass sich wieder mit voller Wucht hinter die Xbox (den Dienst, nicht die Hardware) wirft, dass das zukunfträchtigere Konzept hat und das in einer vermutlich noch größer werdenden Wirtschaftskrise finanziell attraktive Angebote macht, während es vielleicht zum ersten Mal in seiner Geschichte die entsprechende Firepower bei den Exklusivtiteln haben wird.

Microsoft hat schon unter erheblich schlechteren Bedingungen mit der PS3 mitgehalten bzw. lag zwischendrin auch mal vorne. Insofern finde ich die Prognose gar nicht so verwegen. Und die 360 folgte auf den eher schwachen Erfolg der Xbox und den Mega-Erfolg der PS2. Sehe also auch nicht, warum hier nicht erneue eine Rochade möglich sein sollte.

Kann natürlich am Ende trotzdem völlig falsch liegen. Prognosen über einen solchen Zeitraum sind natürlich noch ungewisser als die Wettervorhersage für heute in einem Monat. Aber rein von der Argumentation her, fühle ich mich da schon ganz gut.
Oliver Naujoks hat geschrieben:
5. Okt 2020, 17:37
1. Ich glaube ja, dass nicht Spotify zu wenig Geld an Verwertungsgesellschaften und Label zahlen (gut, das vielleicht auch), sondern vor allem, dass Label und Verwertungsgesellschaften zu wenig davon an die Künstler weiterleiten.
Wird nicht in dem Markt irgendwann das gleiche passieren, wie beim Film-Markt, nämlich dass die großen Lables ihre eigenen Streamingdienste aufziehen? Da wird es doch auch so sein, dass die sich denken: "Ich habe [Superstar X] unter Vertrag und dessen Fans abonnieren ALLES, wo immer der auch dabei ist. Warum soll ich diese Kunden Spotify überlassen?". Ich kenn mich da nicht aus und werde das jetzt mit dem Beispielnamen direkt belegen, aber wird es kein Ariola+, Univeral Music Prime und so weiter geben?

Andre

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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von SecretWorld42 »

Der obige Vergleich zu den Musik-Abos ist nicht schlecht. Was ist denn dort passiert. Die Bands verdienen an den Verkäufen viel weniger, wodurch die Preise für Konzertticket explodiert sind. Nun, dass man irgendwann ein paar Entwickler auf der Bühne live coden sehen wird, halte ich für eher unwahrscheinlich. Wenn also das Bezahlmodell ähnlich wie in der Musikindustrie sein sollte. Sehe ich das langfristig ein Problem für die Entwickler.
Was wird also vermutlich passieren: Die Entwickler zahlen drauf oder werden von den Abo Anbietern subventioniert oder aufgekauft. Wenn das genug Geld verbrannt wurde werden die Preise steigen. MS hat wohl zur Zeit ca. 120 Mio Abonenten. GTA V hat sich ca. 110 Mio mal verkauft + die online Umsätze. Lasst das mal sacken.

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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Andre Peschke »

SecretWorld42 hat geschrieben:
6. Okt 2020, 09:25
Was wird also vermutlich passieren: Die Entwickler zahlen drauf oder werden von den Abo Anbietern subventioniert oder aufgekauft. Wenn das genug Geld verbrannt wurde werden die Preise steigen. MS hat wohl zur Zeit ca. 120 Mio Abonenten. GTA V hat sich ca. 110 Mio mal verkauft + die online Umsätze. Lasst das mal sacken.
Ich denke, was passieren wird ist: Sobald die Rechnung sich nicht mehr lohnt, erscheinen die Spiele dieser Entwickler wie gewohnt zuerst auf Steam und gehen erst danach ins Abo. Genauso wie ich ja glaube, dass die großen Abo-Anbieter ihre jetzige "alle Top-Titel Day 1 im Abo" nicht ewig aufrechterhalten werden. Es gibt Millionen von gierigen Early-Adoptern die bewiesen haben, dass sie 70 EUR bezahlen, um ein Spiel sofort spielen zu können. Ich glaube nicht, dass die Firmen ewig darauf verzichten, das abzufischen. Wie im Podcast gesagt: Sobald die Phase der maximalen Kundenaquise vorbei ist, beginnt die Phase der maximalen Kundenmonetarisierung. Das kann natürlich auch eine andere Form annehmen (vielleicht die Rückkehr der Episodenspiele! Yay!), aber aus Kundensicht sehen wir in den kommenden Jahren vermutlich ein Abo-Angebot, dass danach nie wieder so cool sein wird.

PS: Wir nehmen den Mailbag übrigens morgen auf. Falls ihr da Last-Minute noch irgendwas unterbringen wollt, noch habt ihr die Chance.

Andre

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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Axel »

Andre Peschke hat geschrieben:
6. Okt 2020, 09:35
Es gibt Millionen von gierigen Early-Adoptern die bewiesen haben, dass sie 70 EUR bezahlen, um ein Spiel sofort spielen zu können.
Das ist halt die große Frage ob das so bleibt. Jetzt ist es noch so, ja. Aber lass diese Menschen mal 3-4 Jahre in nem Abodienst Day 1 alles bekommen. Ob die DANACH wieder die 70€ pro Spiel zahlen wollen? Ich sage nein. Bisschen auch vergleichbar mit der Misere der Zeitungsverlage. Jahrelang hat man die Leute darauf konditioniert, dass sie alles kostenlos im Internet bekommen. Bis heute sind die Paywalls auf den Seiten jedoch lange nicht so erfolgreich, dass sie das langfristige finanzielle Überleben sichern.Stattdessen suchen sich die Leute „alternative Medien“ oder sowas.

Ich würde das nicht unterschätzen, wie schnell man die Menschen auf etwas konditionieren kann (auch unbeabsichtigt!) und das dann nicht mehr eingefangen bekommt!

Meine Zukunftsprognose: Spiele im Abodienst werden immer mehr und mehr wie Mobile Games aufgezogen. Klassische Single-Player-Spiele mit einem klar definierten Ende verschwinden.
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Andre Peschke »

Axel hat geschrieben:
6. Okt 2020, 10:04
Das ist halt die große Frage ob das so bleibt. Jetzt ist es noch so, ja. Aber lass diese Menschen mal 3-4 Jahre in nem Abodienst Day 1 alles bekommen. Ob die DANACH wieder die 70€ pro Spiel zahlen wollen? Ich sage nein.
Ich sage: Ja. Die Menschen haben Demos und Betas und Map-Packs etc ewig kostenlos bekommen und hatten dann kein Problem damit, dafür Geld abzudrücken. Fans bleiben Fans.

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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Axel »

Andre Peschke hat geschrieben:
6. Okt 2020, 10:06
Fans bleiben Fans.
Die Frage ist halt, ob die Zahl der Enthusiasten so groß ist. Und für ein DLC zusätzlich 10€ zu zahlen ist ne andere Hausnummer als plötzlich wieder 70€ pro Spiel zu zahlen, nachdem man diese Spiele jahrelang „kostenlos“ im Abo bezahlt hat. Nehmen wir mal nen 13, 14 Jährigen der seine Spielesozialisation innerhalb eines Abodienstes macht. Der wird dann nicht Jahre später plötzlich anfangen einzelne Spiele zu kaufen. Aber auch beim restlichen Massenmarkt sehe ich das nicht. Wie gesagt: Heute kauft auch kaum jemand mehr Musikalben (bis auf erzkonservative Schlager- und Metalfans vielleicht).

Ich würde davor warnen von UNS Enthusiasten, Connaisseure und Hardcore-Gamer auf den Massenmarkt zu schließen. Wir bleiben eine ganz kleine Splittergruppe. Für uns wird es zwar immer einen Nischenmarkt geben, aber ob er so profitabel dann ist? Weiß nicht. :?
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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Andre Peschke »

Axel hat geschrieben:
6. Okt 2020, 10:22
Ich würde davor warnen von UNS Enthusiasten, Connaisseure und Hardcore-Gamer auf den Massenmarkt zu schließen. Wir bleiben eine ganz kleine Splittergruppe. Für uns wird es zwar immer einen Nischenmarkt geben, aber ob er so profitabel dann ist? Weiß nicht. :?
Der Massenmarkt kann ja theoretisch auch jetzt schon auf einen Sale warten und spart sehr viel Geld. Trotzdem kaufen Millionen am ersten Tag.

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Re: Runde #287: Microsoft kauft Bethesda

Beitrag von Vinter »

Andre Peschke hat geschrieben:
6. Okt 2020, 10:06
Axel hat geschrieben:
6. Okt 2020, 10:04
Das ist halt die große Frage ob das so bleibt. Jetzt ist es noch so, ja. Aber lass diese Menschen mal 3-4 Jahre in nem Abodienst Day 1 alles bekommen. Ob die DANACH wieder die 70€ pro Spiel zahlen wollen? Ich sage nein.
Ich sage: Ja. Die Menschen haben Demos und Betas und Map-Packs etc ewig kostenlos bekommen und hatten dann kein Problem damit, dafür Geld abzudrücken. Fans bleiben Fans.

Andre
Ich habs weiter vorne ja auch schonmal angerissen: Das "Vollpreisspiel" ist ja auch kein Naturgesetz. Was ein Vollpreisspiel ist, ist reine Definitionssache. Diese Definition lässt sich ändern. Eine Möglichkeit: Die Inhalte eines Season Pass kommen in Zukunft nicht mehr im Nachgang zum Grundspiel, sondern zeitgleich zum Release. Gleichzeitig kann man das Verhältnis im Umfang zwischen Grundspiel und Season Pass zugunsten des Season Pass verschieben.

Das heißt konkret: Wer über Abo spielt, bekommt nur noch eine abgespeckte Grundvariante. Gleichzeitig kann man sich bereits direkt zu Release für $25 den Seasonpass zulegen, inklusive hochwertiger Inhalte, die man direkt spielen kann. Daran, dass im Abo keine DLC vorhanden sind, wurden die Spieler schließlich bereits gewöhnt. Und wer sich zu Release für $70 die non-Abo-Variante zulegt, der erhält die "Deluxe"-Version aus Grundspiel inklusive direkt verfügbaren Zusatzinhalten. Im Prinzip sind wir dann wieder bei Shareware.

Ich befürchte, um die Branche muss man sich hier echt keine Sorge machen: Beim Thema Geldverdienen sind sie immer kreativ ;)
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