Was spielt ihr zurzeit?

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Peter
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Peter »

Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: 10. Sep 2022, 11:32
Axel hat geschrieben: 9. Sep 2022, 16:47 Ich wollte Two Point Campus spielen. Als ich dann "Studierende" gelesen habe, habe ich sofort wieder ausgemacht und deinstalliert. Kein Bock drauf, dass nun auch in Games gegendert wird, dass die Schwarte kracht. :|
Da fällt mir gerade wirklich nichts mehr zu ein - erst Recht, weil Studierende nicht mal groß gegendert ist.
Ich habe extra nochmal nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass mich mein Gedächtnis nicht trügt und ja, bereits 1996 hat man uns mit "Studierende" angesprochen. Ich bin mir ebenfalls ziemlich sicher, dass damals niemand aus den Hörsälen gerannt ist, weil da gegendert wurde, dass die Schwarte nur so kracht.
wiesl
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von wiesl »

Last Stop (PS 5)
Diesen technischen Stand hätte ich in einem heutigen Spiel nicht erwartet. Wirkt wie die ersten Gehversuche in 3D. Sind Telltale-Spiele technisch auch so seltsam? Die Figuren und deren Animationen reißen mich hier wirklich immer wieder raus. Hab mich geweigert zu rennen, da das einfach zu dämlich aussah. Wieso nimmt man sich nicht einfach eine etablierte Engine, ist das so teuer für kleinere Entwickler? Spielerisch reißt es ebenfalls keine Bäume aus, die Teenager-Story fand ich persönlich eher albern als mitreißend. Abgebrochen.

The Artful Escape (PS 5)
Man spielt einen Teenager, der des nachts durch eine intergalaktische Space-Rock-Band mitgenommen wird. Noch ein Kandidat ohne spielerischen Anspruch. Man führt nach einen langem Prolog mit vielen Dialogen zwar eine Gitarren-Knopfdruckmechanik à la Guitar Hero ein, leider wird diese danach nicht mehr aufgegriffen. Hab dann nach 1,5 Stunden abgebrochen.

Below (PS 5)
Vor ein paar Wochen nur das Intro mir auf Steam angeschaut und war gleich fasziniert. Wenn man nach fünf Minuten durch die bedrohliche See das erste Mal auf der Insel landet, alles fremd, alles bedrohlich, nichts wird erkärt. Muss vermutlich bis zu Link`s Awakening zurückdenken, wo ich das letzte Mal so planlos und auf mich gestellt war. Da wird einem ja wirklich nix erklärt. Selbst die Crafting-Produkte muss ich mir an den Bildchen ableiten. Zwar verliert der Hub nach 1-2 Stunden ein wenig seine Schrecken (wieso sind die Überlebensparameter dort ausgeschaltet? Finde ich unlogisch), die Dungeons haben es allerdings in sich. Und das mit Abstand schlimmste sind diese Stachelfallen. Spiele es nun extra auf dem großen Fernseher, aber hab dann gestern ausgemacht, da ich beim Versuch den vorherigen Versuch des vorherigen Versuchs (ich vermute man hat Dark Souls mäßig eh nur einen Versuch, wenn man stirbt?) meine Ausrüstung wiederzuholen, wieder in so ne blöde Stachefalle gelatscht bin. Aber: Spiel hat mich am Haken.
Emmi
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Emmi »

Diese Woche umsonst bei Epic:
Hundred Days - Winemaking Simulator
Wie der Name schon sagt, eine (Klein-)Wirtschaftssimulation über den Weinanbau im minimalistischen Stil.
Es ist rundenbasiert, im Laufe der Jahreszeiten fallen immer wieder die üblichen Dinge an, der Wein wird gekürzt, gejätet, geerntet, gepresst, fermentiert, gelagert, in Flaschen gefüllt und verkauft.
Jede Aktion wird durch eine Art Tetrisstein dargestellt, der auf ein Feld gelegt werden muss. Durch geschicktes Legen kann man also mehr Aktionen ausführen, aber es sind nicht immer alle möglich.

Die Story ist mehr ein Tutorial und die Charaktere sind das belangloseste, was ich in letzter Zeit gesehen hab. Dabei ist es schwafelig geschrieben, aber immerhin nicht besonders lang :?
Es gibt eine Karte, aber außerhalb der Story kann ich leider auch niemanden besuchen oder ähnliches.

Die Musik ist okay im Hintergrund, aber mehr auch nicht. Wenn man das Spiel schon in Italien ansiedelt, hätte man mit wenig Einsatz bestimmt mehr/überhaupt Atmosphäre schaffen können.

Die Menüführung mit der Maus ist okay, mit dem Kontroller echt sehr umständlich. Man verbringt echt viel Zeit in Menüs, nur um immer wieder die gleichen Aktionen auszulösen. Um mein Fass zu reinigen, muss ich ins Haus-Menü, zu den Fässern scrollen, zu dem Fass scrollen, annehmen, nur unten auf reinigen gehen, okay, dann wieder abwählen.
Und zum nächsten Fass, Tank, Maschine, Trecker, ...
Oder auch: Es gibt eine List mit meinen Häusern und Feldern. So weit, so gut. Leider sind auch alle Felder in der Liste, die ich kaufen könnte, und zwar munter durcheinander. Jedes mal sein Feld suchen zu müssen, ist einfach so unnötig.


Im Laufe des Spiels kann ich einiges automatisieren, indem ich Angestellte frei spiele. Dann wird mein Feld von alleine versorgt, das Reinigen muss ich allerdings alles einzeln beantragen :clap: .
Das führt auch dazu, dass das Spiel sich seinen Anspruch des Steine-Legens selbst abschafft, wodurch ich Jahr für Jahr nur noch die gleichen paar Aktionen ausführe, um meinen Wein zu verarbeiten. Dazu kommt noch, dass ich auf das Wetter und Schädlinge keinen echten Einfluss habe, so dass es zwar keine Strategie, aber auch keine Perfektion in meinem Ablauf gibt.
Durch bessere Technik wird auch anderes egal. Wo ich anfangs noch die Werte des Weins abwägen muss, kann ich sie am Ende teils fast beliebig verändern.
Das Spiel schafft sich im Laufe der Zeit einfach ab.

Ich hab nach 7 Stunden noch nicht alles freigeschaltet, aber es ist echt zu langweilig geworden.
simu1988
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von simu1988 »

Peter hat geschrieben: 10. Sep 2022, 12:41
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: 10. Sep 2022, 11:32
Axel hat geschrieben: 9. Sep 2022, 16:47 Ich wollte Two Point Campus spielen. Als ich dann "Studierende" gelesen habe, habe ich sofort wieder ausgemacht und deinstalliert. Kein Bock drauf, dass nun auch in Games gegendert wird, dass die Schwarte kracht. :|
Da fällt mir gerade wirklich nichts mehr zu ein - erst Recht, weil Studierende nicht mal groß gegendert ist.
Ich habe extra nochmal nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass mich mein Gedächtnis nicht trügt und ja, bereits 1996 hat man uns mit "Studierende" angesprochen. Ich bin mir ebenfalls ziemlich sicher, dass damals niemand aus den Hörsälen gerannt ist, weil da gegendert wurde, dass die Schwarte nur so kracht.
Nichtsdestotrotz ist "Studierende" eine genderneutrale Formulierung und damit gendern. Die deutsche Sprache sieht (ursprünglich) das Wort "Studenten" (generisches Maskulinum) vor, bzw. "Studentinnen", falls die gemeinten Personen alle weiblich sind.
Rigolax
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Rigolax »

simu1988 hat geschrieben: 10. Sep 2022, 17:17
Peter hat geschrieben: 10. Sep 2022, 12:41
Dr. Zoidberg [np] hat geschrieben: 10. Sep 2022, 11:32

Da fällt mir gerade wirklich nichts mehr zu ein - erst Recht, weil Studierende nicht mal groß gegendert ist.
Ich habe extra nochmal nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass mich mein Gedächtnis nicht trügt und ja, bereits 1996 hat man uns mit "Studierende" angesprochen. Ich bin mir ebenfalls ziemlich sicher, dass damals niemand aus den Hörsälen gerannt ist, weil da gegendert wurde, dass die Schwarte nur so kracht.
Nichtsdestotrotz ist "Studierende" eine genderneutrale Formulierung und damit gendern. Die deutsche Sprache sieht (ursprünglich) das Wort "Studenten" (generisches Maskulinum) vor, bzw. "Studentinnen", falls die gemeinten Personen alle weiblich sind.
Das Wort an sich ist ja nur Partizip Präsens. Es wird in dem Kontext aber als genderneutrale Formulierung gebraucht, bekommt also diese Funktion des Genderns, joa.

Na ja, also, man kann ja vom Gendern halten, was man will, aber selbst ich, der nicht regulär gendert, würde in einem Spiel, das an/von einer modernen Hochschule ("Campus") spielt, von "Studierende" sprechen, weil das so gut wie absolut jede Hochschule im deutschsprachigen Raum so macht. Das ist in dem Sinne schlicht authentische (Fach-)Sprache und alles andere wäre bemüht und wohl für viele eher irritierend. Ich mein, wenn man mit einer Behörde korrespondiert, erwartet man etwa auch, dass sie einen siezen, egal ob man jetzt das Du generell bevorzugt, es ist einfach so. Okay, ist sicherlich aber auch so, dass Hochschulen in den letzten Jahren mehr zum Gendern übergegangen sind (bei mir war man sich irgendwann wohl etwa nicht mehr sicher, ob ich männlich bin und haben dann in der Anrede statt "sehr geehrter Herr" lieber "Guten Tag <Vorname> >Nachname>" gewählt (obwohl ich einen doch klar männlichen Vornamen habe), aber das finde ich nicht schlimm, ehrlich gesagt, ist sicherlich auch praktisch aus Verwaltungssicht; man fragt sich ja selbst vielleicht manchmal, ob eine Person männlich/weiblich ist, wenn man nur den Vornamen kennt, vor allem bei eher seltenen Namen auch aus typischerweise nicht ursprünglich deutschen/europäischen Sprachkreisen und es hilft ja tatsächlich auch Leuten im Transitioning, also es stiftet doch im Grunde viel Nutzen).

Jetzt müsste ich mir optimalerweise noch etwas aus den Fingern saugen, damit es nicht noch weiter off-topic wird mit meinem Beitrag vielleicht, aber ich habe in letzter Zeit fast nichts gespielt. :ugly: Okay, immer wieder Fall Guys mal, das ist ganz unterhaltsam, aber was soll ich denn dazu großartig schreiben. ;)
Peninsula
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Peninsula »

Axel hat geschrieben: 9. Sep 2022, 16:47 Ich wollte Two Point Campus spielen. Als ich dann "Studierende" gelesen habe, habe ich sofort wieder ausgemacht und deinstalliert. Kein Bock drauf, dass nun auch in Games gegendert wird, dass die Schwarte kracht. :|
"Nun auch"... Ernsthaft? Spätestens seit den frühen bis mittleren Nuller Jahren kenne ich die Bezeichnung "Studierende" im Uni-Kontext. Wenn ein Spiel das zwanzig Jahre später übernimmt, ist das "Gendern, dass die Schwarte kracht"?
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DieTomate
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von DieTomate »

Was hat Axel da nur angerichtet?
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Smutje187
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Smutje187 »

DieTomate hat geschrieben: 10. Sep 2022, 20:17 Was hat Axel da nur angerichtet?
Wir sollten zur Feier des Tages den Thread umbenennen - "Spieler*innen von The Pod, was spielt ihr zurzeit?"
simu1988
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von simu1988 »

Rigolax hat geschrieben: 10. Sep 2022, 17:54
simu1988 hat geschrieben: 10. Sep 2022, 17:17
Peter hat geschrieben: 10. Sep 2022, 12:41
Ich habe extra nochmal nachgeschaut, um sicher zu gehen, dass mich mein Gedächtnis nicht trügt und ja, bereits 1996 hat man uns mit "Studierende" angesprochen. Ich bin mir ebenfalls ziemlich sicher, dass damals niemand aus den Hörsälen gerannt ist, weil da gegendert wurde, dass die Schwarte nur so kracht.
Nichtsdestotrotz ist "Studierende" eine genderneutrale Formulierung und damit gendern. Die deutsche Sprache sieht (ursprünglich) das Wort "Studenten" (generisches Maskulinum) vor, bzw. "Studentinnen", falls die gemeinten Personen alle weiblich sind.
Das Wort an sich ist ja nur Partizip Präsens. Es wird in dem Kontext aber als genderneutrale Formulierung gebraucht, bekommt also diese Funktion des Genderns, joa.

Na ja, also, man kann ja vom Gendern halten, was man will, aber selbst ich, der nicht regulär gendert, würde in einem Spiel, das an/von einer modernen Hochschule ("Campus") spielt, von "Studierende" sprechen, weil das so gut wie absolut jede Hochschule im deutschsprachigen Raum so macht. Das ist in dem Sinne schlicht authentische (Fach-)Sprache und alles andere wäre bemüht und wohl für viele eher irritierend. Ich mein, wenn man mit einer Behörde korrespondiert, erwartet man etwa auch, dass sie einen siezen, egal ob man jetzt das Du generell bevorzugt, es ist einfach so. Okay, ist sicherlich aber auch so, dass Hochschulen in den letzten Jahren mehr zum Gendern übergegangen sind (bei mir war man sich irgendwann wohl etwa nicht mehr sicher, ob ich männlich bin und haben dann in der Anrede statt "sehr geehrter Herr" lieber "Guten Tag <Vorname> >Nachname>" gewählt (obwohl ich einen doch klar männlichen Vornamen habe), aber das finde ich nicht schlimm, ehrlich gesagt, ist sicherlich auch praktisch aus Verwaltungssicht; man fragt sich ja selbst vielleicht manchmal, ob eine Person männlich/weiblich ist, wenn man nur den Vornamen kennt, vor allem bei eher seltenen Namen auch aus typischerweise nicht ursprünglich deutschen/europäischen Sprachkreisen und es hilft ja tatsächlich auch Leuten im Transitioning, also es stiftet doch im Grunde viel Nutzen).

Jetzt müsste ich mir optimalerweise noch etwas aus den Fingern saugen, damit es nicht noch weiter off-topic wird mit meinem Beitrag vielleicht, aber ich habe in letzter Zeit fast nichts gespielt. :ugly: Okay, immer wieder Fall Guys mal, das ist ganz unterhaltsam, aber was soll ich denn dazu großartig schreiben. ;)
Um das sicherheitshalber klarzustellen: ich halte Axels Post, der diese Off-topic Diskussion losgetreten hat, für gerade zu absurd. Mein einziger Punkt war, dass "Studierende" schon eine Form von gendern ist. Da sind wir uns ja offenbar auch einig.

Wichtigeres Thema: Fall Guys! Ich habe das zwischen Dezember 20 und März 21 recht intensiv gespielt, meine erste Episode zu gewinnen gehört zu den Highlights meiner jüngeren Spielekarriere :D nach einigen weiteren Kronen war dann die Luft aber raus. Mich würde ja interessieren, wie so der aktuelle Zustand von Fall Guys ist, insbesondere weil ich ja den Umstieg von der Mittelalter- zur SciFi-Season verpasst habe.
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Tengri Lethos
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Tengri Lethos »

Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich ideologische Gräben anhand des Genderns herausstellen. Als die Rechtschreibreform in den 1990 ern kam, gab es das auch schon ähnlich: „Dass ohne ß macht die Sprache kaputt“, „Die neuen Komma Regeln dummen die Sprache runter“ und ähnlich abstruses. Und Meinungsvielfalt wird ja in unserem Land geschätzt, aber wehe einer gendert, dann ignoriere ich alles, was gesagt, gemacht etc. wird (gibts umgekehrt genau so mit „Wehe einer gendert nicht…“). Kann man damit nicht etwas entspannter umgehen?
Um beim Thema zu bleiben: Habe Loot River das erste Mal „durchgespielt“ und irgendwie…ist es schon geil. Ich kann nichtmal genau sagen was, wahrscheinlich ist es diese komprimierte Simplizität der Spielaspekte, die aber dennoch Raum lassen für unterschiedliche Herangehensweisen. Ein Run mit Perks, die Lebensenergie beim Parieren wiederherstellen? Ganz anders als ein Run, bei dem jeder Angriff mich einen Punkt Lebensnenergie kostet. Spielt das wirklich keiner hier?
Voigt
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Voigt »

Als ich an der TU Dresden ab 2011 studierte war "Studierende" zwar auch im Gebrauch, aber teils je nach Professor auch nicht.
Einige haben sich dagegen gesträubt, da genau durch diese Verlaufsform, dass Wort ungenau wird. Daher ein Hauptberuflicher Student der gerade in der Vorlesung oder Biblothek sitzt ist ein Studierender ja, aber wenn er gerade schläft oder nebenberuflich jobt, ist in dem Moment ja kein Studierender mehr, soll aber als Student trotzdem angesprochen sein.

Die Logik kann ich nachvollziehen, aber eh.
Bloß als Kommentar, dass der Begriff seit 1996 verbreitet ist. Grundsätzlich schon, aber halt in unterschiedlichem Maße.

Ansonsten bin ich hart in Cookie Clicker versunken. Habe damals nur die Browservariante gespielt, als es zum ersten mal populär wurde, jetzt mal für 4€ auf Steam gekauft. Ist schon nochmal um einiges anders, und wandelt sich nach dem ersten Aufstieg auch nochmal mehr von einem Idle-Game zu einen Increment-Game. Durch Minigames und upgrade zu Golden Cookies wird es viel aktiver, durch Auswahl von Drachenauren und Pantheon Buffs kann man das Spiel auch mit verschiedenen Stilen begegnen.

Obwohl ich gefühlt jetzt schon recht weit bin, habe ich trotzdem erst die Hälfte der Achievments freigeschalten.
Aber ist schon cool.
Rigolax
Beiträge: 1033
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Rigolax »

simu1988 hat geschrieben: 10. Sep 2022, 20:59 Wichtigeres Thema: Fall Guys! Ich habe das zwischen Dezember 20 und März 21 recht intensiv gespielt, meine erste Episode zu gewinnen gehört zu den Highlights meiner jüngeren Spielekarriere :D nach einigen weiteren Kronen war dann die Luft aber raus. Mich würde ja interessieren, wie so der aktuelle Zustand von Fall Guys ist, insbesondere weil ich ja den Umstieg von der Mittelalter- zur SciFi-Season verpasst habe.
Ich spiel das erst seit relativ kurzem, als es F2P wurde (und ich habe auch nicht geplant, Geld dafür auszugeben ;)), ich vermute aber, es hat sich nicht viel geändert, wüsste auch nicht, was man so viel ändern könnte. Na ja, bisschen ideenlos mutet es mir auch schon an nach so 100h Spielzeit, also es wird zunehmend öder, ich bin aber semi-süchtig, "muss" jeden Tag die blöden Aufgaben machen.

Kann ich verstehen, dass der erste Win ein Highlight war. Ich kenne jemanden, der allgemein quasi nie Multiplayer spielt, eigentlich gar nicht vorher, bisschen Berührungsängste dahingehend, aber Fall Guys kann er gut spielen. Freut mich ja für ihn. Ggf. bin ich schon abgestumpft allerdings, zu viele Multiplayer-Spiele über die Jahre, ich spür da nicht mehr so viel. Aber manchmal ist's schon cool, wenn man ganz knapp gewinnt.
Voigt hat geschrieben: 10. Sep 2022, 23:04 Als ich an der TU Dresden ab 2011 studierte war "Studierende" zwar auch im Gebrauch, aber teils je nach Professor auch nicht.
Einige haben sich dagegen gesträubt, da genau durch diese Verlaufsform, dass Wort ungenau wird. Daher ein Hauptberuflicher Student der gerade in der Vorlesung oder Biblothek sitzt ist ein Studierender ja, aber wenn er gerade schläft oder nebenberuflich jobt, ist in dem Moment ja kein Studierender mehr, soll aber als Student trotzdem angesprochen sein.

Die Logik kann ich nachvollziehen, aber eh.
Ja, das ist so ein präskriptives, regelorientiertes Verständnis von Sprache, finde ich etwas albern, ehrlich gesagt. Ich glaub auch nicht so ganz, ich unterstelle jetzt, dass es wirklich Leute gibt, die sich durch so eine (vermeintlich) grammatikalisch falsche Sprache gestört fühlen. Okay, manch einer stört sich an "einzigster" oder "als wie", aber bei dieser Partizipkonstruktion, ich weiß ja nicht, scheint mir eine eher, eh, "erworbene" Irritation. Aber das kommt imho häufiger vor, in ganz verschiedener Hinsicht.
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tsch
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von tsch »

OlliOlli World durchgespielt, aber ohne viele Extras.

War mir vorher eigentlich sicher, dass ich das Spiel mögen muss, weil ich Skateboarding und so skillbasierte Platformer mag. Die Steuerung mit dem Flippen des Analog-Sticks hat mir aber so gar nicht gefallen. Außerdem lag der Fokus auch auf total falschen Disziplinen, die alle keinen großen Spaß gemacht haben. 3/4 des Spiels grindet man gefühlt nur mit Sprüngen dazwischen und so gelegentliche Quarterpipes haben den Flow eher kaputt gemacht - ganz anders als bei einem Tony Hawk, wo man ein richtig schönes Geschwindigkeitsgefühl mitbekommen hat.

Vor und nach jedem Level muss man sich dann auch noch durch völlig uninteressante Dialoge skippen, die nie über ein "Wahnsinn, wie toll war das denn?" oder "Wie abgefahren ist denn bitte dieser Kurs?!" hinauskommen. Die Musik und Präsentation war zumindest ganz nett.

--

Ansonsten bin ich jetzt wieder tief in Splatoon eingestiegen, wo der neue Teil meine Motivation geweckt hat. Gespannt bin ich dann auch auf Metal: Hellsinger in wenigen Tagen, das ich direkt ausprobieren werde.
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Kesselflicken
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Kesselflicken »

In Rollerdrome reingespielt, nur um mich daran zu erinnern, dass ich eigentlich nur wenig mit Spielen anfangen kann, in denen ich Kombozähler oben halten muss und meine Performance am Ende durch einen Score bewertet wird. :ugly: Naja ab und an, brauche ich so einen Reminder mal. An sich machts schon ordentlich Spaß, steuert sich gut und das Szenario (2030, die Weltbevölkerung unterhält sich mit einem "Bloodsport" in denen Gladiatoren auf Rollschuhen durch Arenen skaten und dabei allerlei Menschen und Roboter erschießen) ist angenehm trashig. Vielleicht versuch ichs nochmal, wenn ich mehr in der Stimmung bin.

Und die letzte Stunde habe ich mit Soulstone Survivors Prologue verbracht. Ich beginne zu verstehen, was die Leute an Spielen der Marke Vampire Survivors finden. Hat einen stumpfen, sehr befriedigenden Reiz. Soulstones Optik und Soundtrack find ich persönlich aber wesentlich gefälliger. Wird beobachtet
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Dicker
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Dicker »

A Plague Tale: Innocence
Da das Spiel noch bis zum 15.09 im Game Pass ist, habe ich es mal von meinem Pile of Shame geholt. Was mich zuerst überrascht hat, die Grafik ist für ein mittelgr0ßes Studio durchweg hübsch und die Setpieces sind schön gewählt. Das Spiel ist stark von The Last of Us inspiriert, sei es beim Gameplay, als auch bei der Geschichte oder der allgemeinen Inszenierung. Es kopiert dessen Formel recht stark. Das hätte schnell schief gehen können, funktioniert aber aber dank glaubhaft geschriebener und toll vertonter Dialoge zwischen den Geschwistern und der stimmigen Atmosphäre mit den toll animierten Rattenschwärmen sehr gut.
Leider hat das Spiel die selben Probleme, wie das große Vorbild. Das Gameplay ist nur Mittelmaß. Man schleicht einen Großteil des Spiels und das ist entweder so wenig anspruchsvoll, dass man quasi wie auf Schienen durch das Level geleitet wird. Oder aber es wird an einigen Stellen schwieriger, sodass man sich ärgert, dass man den Abschnitt schon wieder von vorne Spielen darf, weil man erwischt wurde. Irgendwas dazwischen gab es für mich selten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit Schleichmeachniken noch nie etwas anfangen konnte. Aber sie fühlen sich einfach nie befriedigend an und ich war immer froh, wenn es trivial war, denn dann war es auch schnell vorbei.
Die Rätsel gehen auch nur von ganz nett bis absolut trivial und in der Spielwelt unglaubwürdig. Das war in Uncharted oder Last of Us nicht anders, entschuldigt es aber auch nicht. Dabei bemüht sich das Spiel regelmäßig neue Gameplaymechaniken einzuführen und so für Abwechslung zu sorgen. Am Ende macht man aber leider dann doch nichts anders, als Ratten auszuweichen, sich an Gegner vorbei zu schleichen und wenn es nicht anders geht, diese anzugreifen. Und dazwischen eben die besagten Rätsel zu lösen.
Was das Spiel also auszeichnet sind Story und Atmosphäre. Davon hat es eine ganze Menge. Insbesondere die Rattenschwärme sind ein tolles unverbrauchtes stilistisches Mittel und die Geschichte zwar nicht all zu tiefgründig, die Entwicklung und Handlungen der Charakter aber immer glaubwürdig. Und das kommt selten genug vor. Insbesondere, weil hier ein kleiner Junge eine tragende Rolle spielt und Kinder beim Schreiben von Dialogen immer eine besondere Herausforderung sind. Hier fühlen sich die Dialoge aber durchgehend glaubhaft an.
Insgesamt kann mich das Spiel aber ähnlich wie The Last of Us oder Uncharted nicht voll abholen, da das Gameplay zu trivial ist und die Geschichte trotz der super Dialoge nicht gut genug.
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derFuchsi
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von derFuchsi »

Hatte neulich wieder Bock auf irgendwas mit Survival und hab das olle Conan Exiles mal wieder ausgegraben, das lag noch so rum. Schön in Ruhe solo ohne Multiplayer und Server etc. Ich mag an dem Survival Gedöns hauptsächlich den Survival Aspekt wenn man sich alleine in einer feindlichen Umwelt behaupten muss. Das gemeinschaftliche bauen ist sicher auch nett aber das ist nicht unbedingt was ich suche. Ich mochte auch ARK, aber nur in der Frühphase weil eigentlich ist das Ding bloß ein Pokemon Sammelspiel mit Dinos, da war ich dann raus.
Conan Exiles hab ich irgendwann mal angespielt für ein paar dutzend Stunden aber mir dann selbst ein Bein gestellt als ich anfing ungeduldig zu werden und den Creative Mode benutzte. Ab dem Zeitpunkt wird Survival Unsinn und ich hatte keinen Bock mehr.
Und dann noch die Vanilla ohne Erweiterungen und schon garnicht die neuen Zaubersachen. Ich denke für sowas sollte man erst mal im Grundspiel sattelfest werden. Wie ich z.B. erst mit lvl 25 herausfand dass es Schleimsuppe gibt :D. Das mit den Rezepten muss man sich wohl selbst erschließen hm.
Jedenfalls ist das ganz schön frustrierend wenn man sich mit nem neuen herangezüchteten und ordentlich ausgerüstetem Begleiter etwas zu weit vorwagt und auf so ein Dämonenviech stößt dass einen insta platt macht. Der Totenkopf im Statusbalken ist nicht umsonst da :lol:
Ich merke aber schon dass ich schon wieder anfange zu exploiten seit ich herausgefunden habe dass sämtliche geerntete Ressourcen wieder da sind wenn man kurz die Instanz beendet und neu lädt. Damnit null Selbstdisziplin :oops:. Vielleicht sollte ich doch auf nem Server spielen wo ich dann nicht Gott bin :lol:
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Indii
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Indii »

Ich bin jetzt durch mit Cult Of The Lamb und bin nach wie vor angetan. Ich befürchte zwar, dass ich das Spiel nicht ganz so toll fand, wie die Wertungen überall suggerieren, aber ich hab mich ungefähr 15 Stunden gut unterhalten gefühlt. Auf der Habenseite steht für mich vor allem das simple, aber fluffige Gameplay, sowohl in den Dungeon als auch in der Kultverwaltung. Das funktioniert alles sehr reibungslos, was ich erstmal gut finde. Den sehr moderaten Schwierigkeitsgrad fand ich auch ansprechend. Außerdem sieht das Spiel gut aus und das Thema ist eine gute Mischung aus unverbraucht und skurril.

Das passt alles ganz wunderbar, allerdings ist das auch irgendwie das Problem: Mit dem Absatz oben ist das Spiel für mich dann auch komplett beschrieben. Ich weiß gar nicht, wie Jochen und Dom damit einen ganzen Sonntagspodcast füllen konnten. Ich glaube, ich hätte gerne die komplexere Variante dieses Spiels gespielt (nicht unbedingt die schwerere). Und sein Sujet behandelt das Spiel zwar optisch originell, aber im Endeffekt auch unkritisch / seicht / konsequenzlos. Ein bisschen mehr Reibung hätte ganz gut getan. Ich habe die Befürchtung, dass ich mich in einem Jahr kaum dran erinnern werde. Aber das ist ja auch nicht so schlimm. Wie gesagt, für 15 Stunden war ich gut unterhalten.

EDIT: Noch ein paar Worte zur Technik, da es ja relativ viele Berichte von Bugs etc. gab. Ich hab das Spiel auf der PS5 und zu 90% nach dem aktuellen Patch gespielt und bin während der Story über ein paar Glitches, aber nichts von Belang gestolpert. Die Framerate bricht ein, wenn man den Bossraum betritt, solche Sachen halt. Aber beim Aufräumen nach Ende der Story hat das Spiel plötzlich ein paar Risse bekommen. Es gab Gegner, die plötzlich nicht mehr reagiert haben, andere haben sich reproduzierbar so in der Botanik verhakt, dass ich eine Sidequest nicht abschließen konnte. Am Angelpunkt schwammen plötzlich hunderte(?) Fische. Vielleicht liegt es an voranschreitenden Spielzeit. Ich war am Ende bei Tag 120+, weil ich wegen der letzten Trophäe mehrmals auf den Cooldown eines Rituals warten musste.
imanzuel
Beiträge: 2774
Registriert: 8. Feb 2017, 22:58

Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von imanzuel »

Steelrising:
Hab die ersten knappe 2 Stunden gespielt, den 3. Boss gelegt und dann beendet. Überlege noch ob ich das refunde und dann eventuell bei Keyseller billiger kaufe (50 Euro ist das nicht wert...) bzw. es ganz bleiben zu lassen.

Steelrising ist ein Souls-like (oder auch nicht...) von Spider (Greedfall), veröffentlicht von Nacon. Es spielt irgendwann am Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich, irgendein Ludwig hat glaube ich eine Roboterarmee auf Paris losgelassen die dort alles in Schutt und Asche gelegt haben und wir, ebenfalls ein Roboter, sollen das wohl beheben. Glaube ich. Die Story kann man ziemlich vergessen, die beginnt mit einer schrecklichen Cutscene in der Marie Antoinette puppenhaft irgendeinen Stuss labert. Vielleicht war das Robotersetting auch einfach nur eine finanzielle Entscheidung von Spider, weil so roboterhaft wie die Dialoge von unserem spielbaren Charakter aufgesagt wird und wie das alles animiert wurde, da kann man schon reine Businessgründe dahinter sehen. Und die anderen Gegner (= Roboter), Bosse (=Roboter) usw. reden halt nicht. Klassische Win:Win Situation für Spider.

Zum Spiel selbst, mal wieder ein brutal mittelmäßiger Vertreter der Souls-Like. Es ist halt faszinierend wie es nur tolle Souls-Like gibt (From Software Spiele, Nioh), dann kommt nichts, und dann hängt man schon im Mittelmaß drin. Das die Klasse eines Dark Souls schwierig zu erreichen ist ist verständlich, aber das niemand ein zumindest "gutes" Souls-Like hinkriegt, das ist echt faszinierend. Und da ist Steelrising mal wieder ein Paradebeispiel, weil im Kern ist alles da. Sieht gut aus, spielt sich an sich gut, Leveldesign klassisch versperrte Wege die man freischalten kann, usw. Bei der finalen Ausführung scheiterts dann aber an alle Ebenen. Die Grafik ist nett, würde schon sagen gut. Die Performance dafür ist aber unter aller Sau. Auf Ultra kann ich das gar nicht erst spielen, weil das ernsthaft 14 GB VRAM benötigt. Da brauch ich über Raytracing gar nicht erst nachdenken, und da rettet auch DLSS nichts. Paar Einstellungen auf Hoch runtergestellt schafft man ohne Raytracing und mit DLSS Quality in manche Gebiete immerhin die 60 FPS, in andere Gebiete (siehe Bild) kann man froh sein wenn man auf konstant über 40 FPS kommt. Das ist halt schwach, weil technisch gesehen macht das Spiel absolut nichts neues, hat ja auch keine Open World. Leveldesign ist auch so typisch "Kreuzung, man kommt von unten, weg links und mitte ist versperrt, geht also nur nach rechts lang. Da schaltet man dann den Weg in der Mitte frei, und folgt man den Weg schaltet man den Weg links frei". Schnarch. Ganz schlimm wird es bei den Gegner. Klar, Souls-Like, man muss viel ausweichen, Gegnermuster studieren, man selbst hält relativ wenig aus. Bis man gecheckt hat das man mit der Startwaffe (hab so eine Art Keule/Hammer genommen) seinen Schlag aufladen kann, auf 3 Stufen (RT halten). Bei Stufe 2 werden kleinere Gegner umgestoßen, bei Stufe 3 alle Gegner, teilweise auch die Bosse. Das hat 5 Gegner gedauert bis ich das verstanden habe (ca. 5 Minuten Nettospielzeit), danach war das Spiel lächerlich einfach. Hinstellen, warten das der Gegner auf einen zuläuft, Schlag aufladen, Gegner wird betäubt, kaputt hauen oder nochmal von vorne machen. Wegfindung der Gegner ist auch unter aller Sau. Die können nicht springen, ich schon. Ergo reicht es für mich auf eine 1 Meter hohe Plattform zu springen. Entweder ist der Gegner davon komplett überfordert oder es läuft irgendwo einen Weg hoch, in der Zeit kann ich mir gemütlich einen Kaffee machen. Und noch viel schlimmer wirds wenn die Gegner einfach keinen Bock mehr zum kämpfen haben und zurück zu ihrer Ausgangsposition laufen. Beim Rückweg kann man die nämlich so richtig schön in den Rücken reinknallen. Und ganz gruselig wirds wenn man Fernkampfwaffen verwendet. Ich hab zu Beginn eine Art Frostrevolver gefunden mit 5 Schuss (danach muss die nachladen). Trifft man alle 5 (Auto Aim, man trifft also immer...) Schüsse wird der Gegner eingefroren und quasi betäubt. AUCH Bosse. Ja herzlichen Glückwunsch für dieses wunderbar kreative Kampfsystem :ugly:

Warum das Spiel einen Assist-Modus hat verstehe ich nicht. Warum einige Reviews das Spiel dafür noch loben noch weniger. Wie einfach soll das Spiel denn noch werden? Ganz schlimm, man kann damit sogar Souls-Like Elemente wie zum Beispiel das Wiederaufsammeln seiner verlorenen Seelen entfernen. Wenn man aus einen schon brutal mittelmäßigen Souls Like auch noch sämtliche Souls Like Elemente entfernt, was bleibt vom Spiel noch übrig? Nichts.

Wenn ich jetzt so über das Spiel nachdenke, ich glaube ich werde eher refunden und das bleiben lassen. Wäre ein perfektes Game Pass Titel, wenn die das noch ordentlich patchen. 50 Euro dafür, nope.

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Dann noch was positives: Tinykin. Ist im Game Pass PC erhältlich, relativ kurzes (hab 4 Stunden dafür gebraucht) Collectathon / Plattformer Spiel mit Pikmin-Anleihen. Sieht gut aus, spielt sich absolut bugfrei (zumindest hatte ich keine Probleme :whistle: ) macht Spaß. Kann man sich auch für 20 Euro bei Steam kaufen, würde ich sogar zu dem Preis empfehlen.

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Notiz für mich
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Dicker
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Dicker »

Sehr schade, dass Steelrising so mittelmäßig geworden ist. Der Trailer sah damals noch echt cool aus.
Aber wie du schon schreibst, neben From Software Souls Spielen gibt es nur noch Nioh und imo noch The Surge, das da auch eine echt guten Job macht, aber definitiv schwächer als Nioh ist, aber eben kein Mittelmaß oder noch schlechter. Offenbar kein einfaches Genre.
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Dicker
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Dicker »

Boa, wie mir diese Trail and Error Passagen in A Plague Tale Innocence auf den Sack gehen. Ich bin in einer der letzten Missionen, ein Verbündeter schiebt einen Karren, damit ich vor dem Pfeilhagel geschützt bin. Währenddessen muss ich herandtürmende Soldaten mit meiner Schleuder ausschalten.
Das Problem, treffe ich trotz harten Auto Aim nicht (kommt leider häufig vor, da es etwas buggy ist), ist, dann ist man quasi instant tot, da die Schleuder sehr lange nachläd und dann darf alles von vorne machen. Inkl. kleiner Gedprächssequenz und den ersten 10m, auf denen gar nichts passiert.
Ich sitzt da ungelogen schon seit 15 min dran und hab schon einige Versuche hinter mir, weil immer irgendwas nickt klappt.
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