Was spielt ihr zurzeit?

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Smutje187
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Smutje187 »

Genau, das Fundament ist der erste DLC und bringt soweit ich das sah bislang einen neuen Gegnertyp, eine minimale neue Mechanik und halt Lore, aber hmm. Vielleicht nach Doom Eternal (habe ich auch mittendrin abgebrochen) oder wenn ich Dark Souls 3 dann durch habe - habe einen FromSoftware-Frühsommer eingelegt :D
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mrz
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von mrz »

Hab auch mit dem PS5 Patch nochmal TLOU2 angefangen. Aber New Game, nicht Plus, weil mein Save noch auf der PS4 ist.
Sieht noch wunderschön aus und die Details teilweise, Puh. Crunch lohnt sich. :kekw:

Ansonsten hab ich kurz ne Stunde in The Evil Within 2 auf PC geschaut. Das wirkt nach RE2R, RE3R und TLOU2 schon etwas clunky/janky von der Steuerung. Soll sich ja aber lohnen. Hab ja erst letzes Jahr mit "Horrorspielen" angefangen.

Mal schauen, vielleicht steuert es sich mit M/T besser als mit Pad.
Golmo hat geschrieben: 1. Jun 2021, 11:07 Bin fertig mit Mass Effect Legendary Collection. Schön 3 Platin Trophäen ins Regal gestellt, Nice! :-)

Jetzt starte ich meinen 2ten Durchlauf von Last of Us Part 2 in schönen 60FPS auf der PS5. Die tolle Technik kann immerhin über die miserable Story hinwegtrösten.
Wollte eigentlich ne PM schreiben, kann man dir aber nicht.
Wieso miserable Story? Die trägt für mich die okaye-altbackene Spielmechanik :ugly: :lol:
Und halt, dass ich's kurz auf dem Sofa starten kann mit Restmode und nicht extra an den PC muss.
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Smutje187
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Smutje187 »

mrz hat geschrieben: 6. Jun 2021, 17:42 Hab auch mit dem PS5 Patch nochmal TLOU2 angefangen. Aber New Game, nicht Plus, weil mein Save noch auf der PS4 ist.
Sieht noch wunderschön aus und die Details teilweise, Puh. Crunch lohnt sich. :kekw:
Für mich war der Platz zwischen U-Bahn und Aquarium ja der Inbegriff von Verschwendung und absolut unnötigem Level von Polish - tonnenweise Assets und Details und dafür rennt man da in 2 min durch? Was mache Naughty Dog?! :?
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Patrick_Br
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Patrick_Br »

Alienloeffel hat geschrieben: 29. Mai 2021, 09:44 Ich geb dir ja völlig recht mit den sehr "schwurbeligen" Themen in VII. Das hatte mich gar nicht gestört, ich mochte die Ideen eigentlich ganz gerne.
Aber VIII ist "weitestgehend nachvollziehbar"? :ugly:
Schon allein das Waisenhaus Ding ist so viel blöder als die ganzen baumkuschler Themen von sieben. Klar, alles Geschmackssache, aber nachvollziehbarer auf keinen Fall :D
Ich habe immer noch richtig viel Spaß mit dem Spiel. Das ist das erste FF, bei dem ich beim Spielen die Zeit vergessen kann und unbedingt wissen will, wie die Geschichte weitergeht. Aber wow, ich habe gerade die zu der obigen Aussage passende Rückblende hinter mir, und mir blutet fast der Kopf vor lauter Blödigkeit. Aber jetzt bin ich erst recht gespannt, wie das wohl noch weitergeht :shock:
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mrz
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von mrz »

Smutje187 hat geschrieben: 6. Jun 2021, 18:11
mrz hat geschrieben: 6. Jun 2021, 17:42 Hab auch mit dem PS5 Patch nochmal TLOU2 angefangen. Aber New Game, nicht Plus, weil mein Save noch auf der PS4 ist.
Sieht noch wunderschön aus und die Details teilweise, Puh. Crunch lohnt sich. :kekw:
Für mich war der Platz zwischen U-Bahn und Aquarium ja der Inbegriff von Verschwendung und absolut unnötigem Level von Polish - tonnenweise Assets und Details und dafür rennt man da in 2 min durch? Was mache Naughty Dog?! :?
Allein so Kleinigkeiten, dass der Benzinkanister, den man in einem Level aufsammelt nicht einfach im Inventar verschwindet, sondern ein Objekt im Rucksack ist. (man sieht sogar noch den roten Teil, wenn man durch den Reisverschluss in den Rucksack schaut. Das is schon krass.

https://twitter.com/emmerrzett/status/1 ... 57/photo/1
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Smutje187
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Smutje187 »

Der Wald vor Seattle war echt mal der Oberhammer, steht dem letzten Abschnitt in Kalifornien um nichts nach...
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bluttrinker13
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von bluttrinker13 »

Das Spiel ist in so vielen Punkten so krass hübsch und einfach deep von der Atmo her, ja.

Ich wünschte auch, es hätte viel mehr von diesen offenen Abschnitten wie zu Anfang in Seattle gegeben.
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LegendaryAndre
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von LegendaryAndre »

Project Zomboid

Wie jemand im Internet geschrieben hat sieht es aus wie Die Sims 1 mit Zombies. Es ist aber eine knallharte Simulation, die bereits mit der Aussage beginnt, dass dies die Geschichte ist wie man gestorben ist. Nach dem Tod der Spielfigur ist es auch vorbei und man kann es mit einem neuen Charakter versuchen. Auch wenn das hart ist, ist der Gedanke motivierend es beim nächsten Mal besser zu machen. Faszinierend ist, dass es meist sehr dumme Gründe sind, warum man gestorben ist und irgendwie ist es erheiternd, dass man in dem Moment genau weiß dass man es in echt auch auf diese Art vermasselt hätte. Man kann so viel übersehen und auch wenn Zombies dumm sind, können sie in engen Räumen zur echten Bedrohung werden. Das geht in vielen Spielen meist unter, hier aber nicht. Eine kleine Unachtsamkeit und der Fehler kann schwer bestraft werden.
Beispielsweise habe ich im Dunkeln eines Hauses übersehen ein Fenster zu schließen. Ich konnte kein Licht einschalten, weil umstehende Zombies dadurch erst recht angelockt worden wären. Das war übrigens die Todesursache in einem der anderen Durchgänge. Ich dachte ich könnte in einem Schlafzimmer bei geschlossener Türe und zugezogenen Vorhängen im Obergeschoss nachts ein Buch lesen um Erfahrungspunkte zu erhalten. Irgendwann hat es gegen die Tür geklopft und ich hörte bereits Zombies die dabei waren die Türe zu durchbrechen. In meiner Not bin ich aus dem Fenster gesprungen, denn das kann man ja überleben - es sei denn du springst in eine Zombiehorde die vom Licht bereits angelockt wurde. Bei einem Spielstart war die Tür des Hauses offen und ein Radio wurde im Nebenraum gespielt. Ich wollte nur ein paar Sachen einpacken und abhauen. Wie ihr vielleicht bereits ahnt ist sich das zeitlich nicht ausgegangen. Ein anderes Mal war ich zu gierig, um wichtige Gegenstände wegzuwerfen. Natürlich war ich dadurch zu langsam und wurde von nur einem Zombie übelst gebissen. Was habe ich mich geärgert! Man soll auch nie eine Tür abschließen die als Fluchtweg dienen könnte, wenn man nicht weiß ob nicht doch ein Zombie im Haus ist. Selbstverständlich ist mir auch das zum Verhängnis geworden.

Das Spiel befindet sich seit 2013 in der Early Access-Phase und wird immer noch weiterentwickelt. Man kann es auch im Koop spielen, was ich aber nicht ausprobiert habe. Ich finde Project Zomboid spannend und muss es noch länger spielen, um es zu beurteilen. Bis jetzt hatte ich aber schon mehr Spaß als mit Day Z, das aus meiner Sicht lediglich in seinen Anfangstagen der Entwicklung gut war. Ich vermisse auch die 3D-Perspektive nicht. Auch mit simpelster Grafik kann Spannung und Tiefgang erzeugt werden. Außerdem ist es durchdacht und hat eine besonders dichte Atmosphäre. Spannend! Am Ende stellt sich die Frage wieso ich das Spiel nicht schon früher gespielt habe. Könnte auf seine ganz spezielle Art eines der besten des Genres sein und kostet auch nicht viel (13,99 bei Steam).

Vielleicht wäre das auch ein Spiel für Andre und Dom als Nachfolger für Souls-Diaries, denn es ist sauschwer und die daraus entstehenden Geschichten sind spannend und irgendwie auch lustig (zumindest im Nachhinein). Ausprobieren könnte man es ja. Unverbrauchter Stoff und Zombies gehen ja bekanntlich immer. ;) Hat das noch jemand im Forum gespielt? Ich habe es ja doch spät entdeckt.
imanzuel
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von imanzuel »

GOG Summersale ist gestartet, dass heißt der Pile of Shame wird größer :dance: Zumindest mal ein paar davon habe ich jetzt angespielt.

Hexen 2 aus der Hexen Collection:
Ein altes Spiel halt. Läuft ohne Probleme, spielt sich ähnlich wie Doom auch heute noch gut. Das Leveldesign bzw. die Rätsel(? :ugly: ) sind natürlich Geschmackssache, ich finde es gut das solche ähnliche Spiele heute noch gibt (Ion Fury, etc.). Hexen kann man immer noch problemlos spielen.

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Sleeping Dogs Definitive Edition:
Hui, also eigentlich sollte es die aus obligatorischen Gründen in Deutschland gar nicht geben. Aktuell kann man es noch kaufen, also wer Interesse hat... Für 3 Euro für das Spiel plus alle DLCs macht man nichts falsch. Ich finde es immer noch gut. Hätte auch nichts dagegen wenn es ein neues True Crime / Sleeping Dogs geben würde, der Mix aus Fahren, Kämpfen und Schießen in einer Open World ist halt super.

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The Saboteur:
Habe es bis jetzt noch nie gespielt, aber relativ viel gutes davon gehört. Man befreit Paris von den Nazis und bringt etwas mehr Farbe in die Stadt. Zu Beginn darf man erstmal in Saarbrücken rumgurken, die absolute Klischee-Deutschen Stadt :ugly: Dazu noch ein Rennen, also irgendwie hat mich der Anfang extrem an Mafia 1/2 erinnert. Was nicht schlecht ist, überhaupt macht das Ding echt Spaß. Kann ich nach 2 Stunden nur empfehlen.

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Notiz für mich
2021: 1. RE8 9/10 2. DSP 9/10 3. Deaths Door 9/10 4. Loop Hero 8/10 5. LN2 7/10 6. Returnal 6/10 7. Valheim 5/10 8. NieR 4/10 9. Medium
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Alienloeffel
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Alienloeffel »

Ich habe nun Persona 4 Golden beendet.
Ich finde es fantastisch. Als Austauschschüler kommt man in die Kleinstadt Inaba und kurz nach der eigenen Ankunft gibt es einen Mordfall. Dieser entwickelt sich dann in eine äußerst wendungsreiche Krimigeschichte. Währenddessen entdeckt man eine mysteriöse Welt in die man selbst durch Fernseher einsteigen kann, die mit den Mordfällen verbunden zu sein scheint. Neben der Mordgeschichte muss man allerdings auch seinen Schulalltag bewältigen und Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufbauen. In der Fernseherwelt gibt es klassische, rundenbasierte Kämpfe, ähnlich zu klassischen JRPGs. Der Clou ist, dass es in den Kämpfen Boni aus aufgebauten Sozialbeziehungen gibt, sodass der LifeSim Part durchaus sinnvoll ist und dadurch zusätzlich motiviert. Die Charaktere, die Welt und auch der Soundtrack sind äußerst stimmig designed. Es gab lange keine Charaktere an denen mir im Laufe des Spiels wirklich etwas lag. DIe gesamte Präsentation ist sehr rund und macht die Spielwelt sehr glaubwürdig, was die ohnehin sehr gute Geschichte weiter stützt.
Auf jeden Fall eins der besten JRPGs die ich je gespielt habe.


Danach habe ich dann Persona 5 Royal angefangen. Ich hatte das reguläre Persona 5 mal begonnen und war im zweiten Dungeon angekommen. Die Präsentation ist hier noch etwas ausgearbeiteter als im vierten und allgemein sind die Lobgesänge für diesen Teil durchaus berechtigt. Es gibt/gab allerdings durchaus ein paar Dinge die mich etwas stören. Insbesondere der Anfang ist sehr holprig und auch manches Charakterdesign ist mir etwas zu "japanisch". Gerade im Vergleich zum vierten sieht die Prämisse auch etwas schwächer aus. Ich bin gespannt wie ich den fünften finde wenn ich ihn denn mal durchspiele.

Ich behaupte, dass Persona 4 den Platz des fünften in der öffentlichen Wahrnehmung eingenommen hätte, wenn das Spiel seinerzeit besser verfügbar gewesen wäre. Ich persönlich finde Persona 4 bisher deutlich besser als Persona 5.
DaFrenz
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von DaFrenz »

Volle Zustimmung. Ich finde Persona 5 sehr überladen, sowohl was die Spielmechaniken angeht, als auch die Story. Die schlankeren Teile 3 und 4 waren auch mehr mein Fall.

Ich hab zuletzt Hitman Absolution auf Platin gespielt. Meiner Meinung nach eine zu unrecht abgestrafte Perle des Stealth-Genres. Ja, die Story ist ziemlich trashig. Aber durch die optionalen Challenges erhält das Spiel genau den Puzzlespiel-Charme, der die spätere Trilogie so klasse gemacht hat.
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mrz
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von mrz »

Alienloeffel hat geschrieben: 10. Jun 2021, 07:55 Ich habe nun Persona 4 Golden beendet.
Ich finde es fantastisch. Als Austauschschüler kommt man in die Kleinstadt Inaba und kurz nach der eigenen Ankunft gibt es einen Mordfall. Dieser entwickelt sich dann in eine äußerst wendungsreiche Krimigeschichte. Währenddessen entdeckt man eine mysteriöse Welt in die man selbst durch Fernseher einsteigen kann, die mit den Mordfällen verbunden zu sein scheint. Neben der Mordgeschichte muss man allerdings auch seinen Schulalltag bewältigen und Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufbauen. In der Fernseherwelt gibt es klassische, rundenbasierte Kämpfe, ähnlich zu klassischen JRPGs. Der Clou ist, dass es in den Kämpfen Boni aus aufgebauten Sozialbeziehungen gibt, sodass der LifeSim Part durchaus sinnvoll ist und dadurch zusätzlich motiviert. Die Charaktere, die Welt und auch der Soundtrack sind äußerst stimmig designed. Es gab lange keine Charaktere an denen mir im Laufe des Spiels wirklich etwas lag. DIe gesamte Präsentation ist sehr rund und macht die Spielwelt sehr glaubwürdig, was die ohnehin sehr gute Geschichte weiter stützt.
Auf jeden Fall eins der besten JRPGs die ich je gespielt habe.


Danach habe ich dann Persona 5 Royal angefangen. Ich hatte das reguläre Persona 5 mal begonnen und war im zweiten Dungeon angekommen. Die Präsentation ist hier noch etwas ausgearbeiteter als im vierten und allgemein sind die Lobgesänge für diesen Teil durchaus berechtigt. Es gibt/gab allerdings durchaus ein paar Dinge die mich etwas stören. Insbesondere der Anfang ist sehr holprig und auch manches Charakterdesign ist mir etwas zu "japanisch". Gerade im Vergleich zum vierten sieht die Prämisse auch etwas schwächer aus. Ich bin gespannt wie ich den fünften finde wenn ich ihn denn mal durchspiele.

Ich behaupte, dass Persona 4 den Platz des fünften in der öffentlichen Wahrnehmung eingenommen hätte, wenn das Spiel seinerzeit besser verfügbar gewesen wäre. Ich persönlich finde Persona 4 bisher deutlich besser als Persona 5.
Fand die englische Sprachausgabe deutlich besser als die Japanische.
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LegendaryAndre
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von LegendaryAndre »

Project Zomboid ist wirklich spannend und lässt einen das Ausmaß einer tragischen Situation ähnlich spüren wie This War of Mine, allerdings mit einfacheren Mitteln. Die "Story" entsteht während man spielt ohne das tatsächlich etwas erzählt wird. Um einen Eindruck zu vermitteln beschreibe ich was ich erlebt habe, packe es aber aufgrund der Textmenge in Spoiler-Tags.
SpoilerShow
Nach einigen Fehlversuchen habe ich eine Frau gespielt die schon nach wenigen Minuten vom Unglück verfolgt wurde. Zombies sind rasch in das Haus eingedrungen, sodass sie fliehen musste. Es gab keine Gelegenheit mehr in Häuser einzusteigen, um Nahrungsmittel oder hilfreiche Gegenstände zu finden. So startete eine Flucht durch den Vorort bis zu einer Landstraße und am Ende dachte ich dass es das war, weil die Spielfigur einige blutige Kratzer hatte und völlig erschöpft war. Im Wald habe ich versucht Pilze oder Kräuter zu finden, aber aufgrund des fehlenden Wissens des Charakters war das nicht sehr erfolgreich. Die Spielfigur war durstig, aber abseits des Vorortes gab nirgendwo Wasser zu finden. Irgendwann habe ich dann ein Feld mit einem verlassenen Bauernhof entdeckt und war trotz der Anspannung glücklich darüber. Im Wald habe ich immerhin Äste und Steine gefunden, aus denen ich einen einfachen Holzspeer anfertigen konnte. Das ist nützlich, da die Reichweite des Speers die Gefahr eines direkten Kontaktes mit Zombies verringert. Zuerst war ich in der Scheune in der es keine Tiere oder sonstige Überlebende gab. Nichts außer ein paar Heuballen. Im alten Bauernhaus war die Erkundung aufgrund der schlechten Verfassung der Spielfigur recht mühsam. Die Spannung beim Betreten eines neuen Raumes war groß. Mit letzter Kraft konnte ich zwei Zombies niederstrecken, doch dabei ist auch der Speer zerbrochen. Zuerst habe ich alle Vorhänge zugezogen, die Türen verschlossen und Möbel zerlegt um mit den Brettern und Nägeln einige Fenster zu verbarrikadieren. Das hat sich sehr nach Night of the Living Dead angefühlt. Im Haus selbst gab es leider keine Nahrungsmittel mehr, dafür aber Bücher über Pflanzenkunde und Angeln. Halb am Verhungern habe ich eine Dose mit Chili mitgeschleppt, die die Spielfigur nicht öffnen konnte.

Die erste Nacht im Haus war nicht sicher, denn es gab immer noch offene Fenster mit zerbrochenen Scheiben. Ich schlief im OG in einem Bett und hatte kein gutes Gefühl dabei. Doch die Nacht verlief ruhig. Am nächsten Morgen trug ich die Zombie-Leichen aus dem Haus und begann damit die Bücher zu lesen. Es hatte leicht geregnet, von weiteren Untoten war zum Glück nichts zu sehen. Daneben noch ein kleineres Gebäude, aber ich traute mich nicht es sofort zu durchsuchen, da ich einen Kampf mit einem Zombie vermutlich nicht überlebt hätte. Die Überlebens-Skills waren nicht ausgeprägt genug, um Essbares im Wald zu finden. Es kam der eklige Moment in dem ich Würmer aus der Erde ausgraben musste um sie zu essen. Dabei hat ein Wurm nicht gereicht, um das starke Hungergefühl zu lindern. Im Haus gab es Wasser um den vermutlich ekligen Geschmack runterzuspülen und den Durst zu stillen. Nach und nach gelang es mir das Bauernhaus sicherer zu gestalten und wieder Kraft zu tanken. Tatsächlich hatte ich in einem Vorratsschrank Lebensmittel übersehen. Nach einigen Tagen hatte ich vor das Nebengebäude auszukundschaften um weitere nützliche Gegenstände zu bergen. In der Nacht ist allerdings ein heftiges Unwetter hereingebrochen und es regnete in Strömen. Es gab auch ein Gewitter. Der nächste Morgen war grau und trist und man konnte aufgrund des starken Regens keinen Meter weit sehen, sodass ich gezwungen war die Zeit im Haus zu verbringen. In der nächsten Nacht war es nicht anders. Ich konnte nichts tun und die Vorräte gingen mir aus. Beim Entfernen von Glasscherben hatte sich die Spielfigur eine leichte Verletzung hinzugezogen.

Mitten in der Nacht hörte ich trotz des Regens plötzlich Geräusche von unten. Es war ein dumpfes Poltern und mich befiel eine schlimme Vorahnung. Ich öffnete vorsichtig die Schlafzimmertür und dann wurde das Geräusch deutlicher. Unten musste jemand die Tür aufgebrochen haben. Es hat nicht lange gedauert, da hörte ich Zombies im Haus. Dummerweise führte der einzige Fluchtweg nach draußen über die Treppe ins Erdgeschoss. Ich konnte da nicht hin, da mich die Zombies mit Sicherheit erwischt hätten, also schloss ich mich im Schlafzimmer ein. Das Haus musste wohl von einer Herde überrannt worden sein, denn wenige Minuten später waren sie auch vor der Tür. Ich legte schnell Gegenstände ab, um schneller fliehen zu können und nahm den Hammer als Waffe in die Hand. Leider ist der Hammer nicht optimal, da man leicht gebissen werden kann, vor allem wenn man ungeschickt ist. Zudem hat die Spielfigur keine Kampfausbildung. Gegen eine Gruppe von Zombies ist man mit einfachen Nahkampfwaffen machtlos. Mir blieb nichts anderes übrig als aus dem Fenster zu steigen und zu springen. Ich bin irgendwie ohne größere Verletzungen nach unten gelangt und in der Eile wieder durch das Fenster ins Haus eingestiegen, was nicht sehr intelligent war. War es der Gedanke noch ein paar Gegenstände mitzunehmen oder herauszufinden wie das passieren konnte? Ich weiß es nicht. Es waren gar nicht so viele Zombies wie angenommen, daher konnte ich sie wegstoßen und wenigstens noch die Flucht durch die Tür ergreifen - mitten in den strömenden Regen hinaus. Mein letzter Versuch das Beste aus der Situation zu machen, bestand darin in das Nebengebäude einzudringen. Die Tür war aber abgeschlossen, also kroch ich vollkommen verzweifelt in einen Hühnerstall, was natürlich unsinnig war, da er mir keinen Schutz geboten hätte. Als ich den ersten Zombie in unmittelbarer Nähe sah, blieb mir nichts anderes übrig als wieder herauszukriechen und wegzulaufen. Kurzerhand hatte ich die Entscheidung getroffen, in entgegengesetzter Richtung zu fliehen in der Hoffnung zu einem Bach oder einem anderen Haus zu gelangen, in dem ich mehr Glück hatte. Auf dem Weg sah ich dass die Zombies die schlecht abgesicherter Hintertür aufgebrochen und in das Bauernhaus gelangt waren. Inmitten des Regens lief ich als davon. Nach einer Weile begann ich daran zu zweifeln, dass diese Idee gut war, da es hier nur Einöde gab. Ich ging dann in die dicht bewachsenen Wälder, um etwas mehr Schutz vor dem Unwetter zu haben. Es gab keinen Platz um zu schlafen oder sich auszuruhen. Positiv war immerhin dass es in den Wäldern hier keine umherirrenden Zombies zu geben schien.

Die nächsten Tage waren beschwerlich. Das Unwetter hielt an und außer dem Wald war nichts zu sehen. Eine weitere Wunde die ich mir beim Sprung durch das Fenster zugezogen hatte, entzündete sich, der Verband wurde schmutzig wie auch die Kleidung die außerdem völlig durchnässt war. Kein Wunder dass sich mein Charakter eine schwere Erkältung zugezogen hatte. Um zu überleben war es auch nicht anders möglich als weitere Würmer zu essen. Nach einigen Tagen ließ der Regen nach und die Sonne kam heraus. Der Wald lichtete sich und ich kam wieder zu einer Landstraße. Orientierungslos beschloss ich nach Norden zu gehen, keine Ahnung wohin. Meine Hoffnung bestand darin Gewässer zu finden, denn in der Statusleiste des Charakters wurde bereits Dehydrierung angezeigt. Die Spielfigur taumelte in der Mittagshitze am Rande des Waldes vor sich hin und jeglicher Kontakt mit einem Untoten hätte unweigerlich zum Tod geführt. Nun machte es sich bezahlt dass ich vorher noch das Buch über Pflanzenkunde während des Aufenthaltes im alten Haus gelesen hatte. Ein paar nützliche Kräuter und Beeren waren schließlich doch noch zu finden. Doch all das war wenig, angesichts des gesundheitlichen Zustandes. Die von mir gesteuerte Frau hustete stark. Nun habe ich auch als Spieler Verzweiflung gespürt, denn inmitten der Wildnis gab es nichts zu finden. Unerträglich langsam bewegte ich die Spielfigur weiter und dann hörte ich das Rauschen eines Baches. Hier konnte ich den Durst löschen und im Schatten der Bäume etwas Erholung finden. Die Wunde war nicht mehr so schlimm und heilte gut. Ich wollte auf die andere Seite des breiten Baches gelangen, aber dazu gab es keine Möglichkeit, daher musste ich rechts abbiegen und fast wieder in die Richtung laufen aus der ich gekommen war. Ich bin dann abermals zu einem Haus gekommen und dachte mich im Kreis bewegt zu haben. Dem war glücklicherweise nicht so. Hier standen drei kleinere Häuser in der Nähe des Flusses umgeben von einem See und Wäldern. Ich schnitzte einen Speer und ging in das erste Haus. Es war ein großes Glück für mich, dass hier kein Zombie zu finden war. Ich lernte aus den Fehlern und sicherte das Haus gut ab. In dem Haus gab es reichlich Nahrungsmittel und Werkzeuge, ebenso ein Radio mit Empfang. Die Fenster mit Laken versehen und verbarrikadiert, die Türen allesamt verschlossen und alle Lichter im Haus ausgeschaltet, verbrachte ich die erste Nacht deutlich ruhiger in tiefem Schlaf. Ich konnte mich erholen und nutzte die Zeit gut. Es gab jede Menge Bücher zu lesen und auch einen Dosenöffner für die vielen Dosen im Schrank. Ich zerlegte Möbel und fertigte auch vor dem Haus Barrikaden an. Mit meinem Händen grub ich in der Erde um Saatgut für Radieschen und Broccoli - es gab nichts anderes - auszusäen. Ich holte noch Ressourcen aus dem Wald um sicherzugehen und weitere Speere anzufertigen. Ich fällte auch einen Baum zur Holzgewinnung. Ich konnte die Wunde desinfizieren und einen frischen Verband anlegen. Die weiteren Tage waren sehr ruhig. Umso erschrockener war ich als ich in einer Nacht draußen einen Schuss und die Schreie eines Mannes hörte. Das hatte sich in einer anderen Nacht wiederholt. Ich ging nicht nach draußen, sondern blieb ruhig im Bett. Das Haus war zumindest einigermaßen sicher, aber ich denke nicht dass es einer Zombie-Herde standgehalten hätte. Mein Plan war es Gemüse anzubauen, weitere Barrikaden zu errichten und die beiden anderen Häuser nach und nach abzusichern. Ebenso wollte ich alle Bücher lesen, um mich besser auszukennen. In der Garage gab es Benzin. Ich sah auf der Landstraße Autos mit leerem Tank. Mein langfristiges Ziel war es eines der Autos fahrtüchtig zu bekommen um die Gegend zu erkunden und eventuell weitere Überlebende zu finden. In der Statusleiste wurde eine schwere Depression der Spielfigur angezeigt und ich dachte mir der Kontakt zu anderen Überlebenden, falls es die gab, könnte sich als gut erweisen.

Das zweite Haus war voll mit Zombies. Ich hatte vorsichtig durch vereinzelte Fenster gespäht und sie entdeckt. So beschloss ich zuerst das dritte Haus sicher zu machen. Es gelang mir, aber ich musste öfters hingehen. Drei Zombies waren im Haus und ausgerechnet beim dritten Zombie zerbrach meine Waffe. Holzspeere sind filigran und obwohl ich so klug war einen zweiten anzufertigen, war es in der Hitze des Gefechts auf engem Raum schwierig die kaputte Waffe gegen die intakte auszutauschen. Doch ich hatte es geschafft. Im Haus gab es Reinigungsmittel mit denen ich die Blutflecken entfernte. In diesem Haus gab es auch einen Fernseher, aber ich traute mich nicht diesen einzuschalten auf die Gefahr hin wieder einen Zombie anzulocken. Auf dem Rückweg entdeckte ich einen untote Frau, die sich durch den Wald hierher verirrt hatte. Ich hatte wieder den Fehler begangen Gegenstände mitzuschleppen, sodass ich vollbeladen wie ich war nicht laufen konnte. Auch der zweite Speer drohte zu zerbrechen. Ich ging also so schnell es möglich war zum ersten gut abgesicherten Haus zurück und sperrte die Tür auf. Drinnen holte ich einen Hammer und riskierte es gebissen zu werden. Ich schlug mehrmals auf den Kopf der Untoten ein und brachte sie zu Fall. In Zukunft musste ich vorsichtiger sein.

Nach einer Zeit des Friedens wurde mir klar, dass dieser Ort hier wirklich eine optimale Gelegenheit bot etwas aufzubauen. Der Fluss, der See und die Wälder boten eine gute Überlebenschance. Da das Gemüse noch nicht reif zur Ernte war und ich die Inhalte aus den letzten Dosen aufgebraucht hatte, musste ich neben Kräuter leider auch wieder ein paar Würmer essen - glücklicherweise nicht all zu oft. Ich hatte Baumaterialien und Ressourcen aus den Wäldern gebunkert und rund um das Haus Barrikaden errichtet. Mir kam der Gedanke dass das etwas auffällig ist. Zwar würde ich Zombies aufhalten, nicht jedoch eventuelle Räuber oder Banden die man aus Filmen kennt.

Nun sollte mein Plan in die nächste Phase gehen. Gut bewaffnet und ausgeruht stieg ich durch ein Fenster in das Haus ein, in dem ich viele Zombies gesehen hatte. Im Haus war es seltsamerweise ziemlich ruhig. Die Räume waren sehr eng. Schon bald fand ich mich in Kämpfe verwickelt wieder und hatte alle Zombies mit Müh und Not vernichtet. An der Stelle hätte ich zurückgehen sollen. Tat ich aber nicht. Ich wurde gierig und ging nach oben. Dort sah ich auch nur zwei Zombies, weshalb ich mir dachte dass ich es schon schaffen würde sie mit einem Nagelbrett zu töten. Dummerweise hatte ich den Dritten übersehen, der aus einer finsteren Ecke kam und dabei so schnell war, dass ich ihn gerade noch wegstoßen konnte. Das kostete mich Kraft und die beiden anderen Zombies hatten mich bereits erreicht. Ich wurde umzingelt und gegen die Wand gedrückt. Ich kam nicht mehr lebend aus dieser Situation heraus und wurde nach und nach bei lebendigem Leib aufgefressen.

Es war bitter, aber ich war selbst schuld daran. Das Spiel verzeiht keine Fehltritte. Einen älteren Spielstand zu laden ist nicht möglich. Permadeath! Danach braucht man eine Pause, denn mit der nächsten Spielfigur beginnt alles wieder von vorne. Ich weiß es noch nicht genau, aber ich glaube dass die Art und Weise wie man gespielt hat Auswirkungen auf die Spielwelt hat. Gelangt man mit der nächsten Spielfigur zu einem Ort an dem man davor Gegenstände gebunkert hat, sind diese immer noch da. Ich bin mir nicht sicher, aber glaube dass es so ist. Das möchte ich herausfinden und den Ort wiederfinden an dem Mary, so hieß die junge Frau, davor auf schreckliche Weise umgekommen ist.
Fazit: Eine spannende und realistische Darstellung einer Zombie-Apokalypse, bei der man aufgrund des sinnvollen Einsatzes von Gegenständen auch noch etwas lernen kann. Die Sims 1-Optik stört nur bedingt, denn alles spielt sich irgendwann wie bei einem guten Buch im Kopf ab. Lediglich die zuweilen etwas fummelige Steuerung aufgrund der isometrischen Perspektive kann frustierend sein. Permadeath ist Geschmacksache. Ich wünschte mir das Spiel wäre leichter, aber dafür ist das Gefühl des Überlebens in einer rauen Welt wirklich einzigartig. Jeder Schritt muss gut überlegt werden, denn er kann das endgültige Aus bedeuten. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick geben. Für einige Fans des Genres wird das Spiel eine Perle sein, sofern man sich mit den Eigenheiten des Spiels anfreunden kann (Schwierigkeitsgrad, Permadeath, Grafik, Steuerung).
lnhh
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von lnhh »

Ratchet and Clank Rift Apart. Und zumindest die ersten 60min sind absolut genial. Bin sehr zufrieden 😁
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Rince81 »

lnhh hat geschrieben: 11. Jun 2021, 18:20 Ratchet and Clank Rift Apart. Und zumindest die ersten 60min sind absolut genial. Bin sehr zufrieden 😁
Hab erstmal nur die erste Viertelstunde spielen können und wow, einfach wow. Das ist technisch einfach nur komplett Nextgen.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur
lnhh
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von lnhh »

Stellt auf jeden Fall bei der PS5 120hz auf off. Ansonsten hat der Performance RT Modus einen Bug un spielt nur fullhd aus.

2.5h und es ist grandios. Insomniac sind wieder mal auf Top Niveau unterwegs. Gerade technisch absolutes Next Gen. Mit den Rifts kann kein PC mithalten.
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PrinzEisenerz
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von PrinzEisenerz »

Den PS4 Teil fand ich schon super. Falls es irgendwann mal eine PS5 wird auf jeden Fall auf der Liste
lnhh
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von lnhh »

PrinzEisenerz hat geschrieben: 12. Jun 2021, 10:35 Den PS4 Teil fand ich schon super. Falls es irgendwann mal eine PS5 wird auf jeden Fall auf der Liste
Uh dann kannste dich aber freuen. Der PS4 Teil ist einer der schlechtesten der Serie (all4one und diesen quark mal ausgenommen).

Meine beiden Highlights sind teil 2, sowie a Crack in Time. Rift Apart wirds sich aber so wie es aussieht easy in die Top 3 einreihen.
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HerrReineke
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von HerrReineke »

Far: Lone Sails
Hab es letztens mal durchgespielt - was mit knapp drei Stunden im ersten Durchgang auch recht gut machbar ist. Glaube aber nicht, dass ich es in absehbarer Zeit nochmal spielen werde. Es sieht hübsch aus und hat einen angenehmen Vibe, wenn man durch diese Welt reist. Aber auch wenn das Spiel sich bemüht etwas Abwechslung reinzubringen und eine rudimentäre Spielmechanik rund um die Steuerung seines Gefährts aufzubauen und langsam zu erweitern, fand ich das teilweise sogar eher hinderlich. Kaum hat man mal zwei Meter zurückgelegt und sich in einen gewissen "Flow" gebracht, kommt das nächste kleine Hindernis mit dem nächsten kleinen "Rätsel". Mir hätte es wohl besser gefallen, wenn das Spiel insgesamt sogar noch ein klein wenig kürzer gewesen wäre und dafür auf ein paar der zusätzlichen Hindernisse verzichtet hätte, um einen mehr in dieser angenehmen Reiseerfahrung verharren zu lassen.

Disco Elysium
Ich hatte es vor etwas über einem Jahr schonmal für ca. 5 Stunden angespielt und dann abgebrochen und jetzt dann im "Final Cut" das erste Mal komplett durchgespielt. Es ist einfach wundervoll :mrgreen: Die (englische) Sprachausgabe fand ich super und hat dem Spiel nochmal mehr Atmosphäre verliehen. Ich glaube, ich habe den Großteil aller Quests in diesem Durchgang abgeschlossen (Spielzeit: Gut 36 Stunden) und bin super gespannt, es nochmal mit einem komplett anders geskillten Charakter durchzuspielen. Das Spiel hält viele wunderbare Überraschungen bereit und was man alles machen kann... einfach geil :clap:
Quis leget haec?
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Patrick_Br
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Re: Was spielt ihr zurzeit?

Beitrag von Patrick_Br »

Ich habe gerade Final Fantasy VIII abgeschlossen und hatte sehr viel Spaß. Die Story hat mich bis zum Schluss bei der Stange gehalten, auch wenn der große Twist ziemlich bescheuert war und die meisten Hauptcharaktere eher langweilig waren. Technisch war das Spiel top (außer der Windows-Port), da das gesamte Grafikdesign viel einheitlicher und schöner war als in FF7. Auch der Abspann war klasse.

Leider war der letzte Dungeon ein bisschen nervig, weil ich wegen der mitlevelnden Gegner echt keinen Bock mehr zum Kämpfen hatte. Das Junction-System fand ich insgesamt gar nicht schlecht und das Drawing der Zauber war in der zweiten Hälfte des Spiels weit weniger störend als vorher (einfach weil weniger neue Zauber dazukommen). Der Endkampf war ziemlich einfach.
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