Runde #067: XCOM 2 - Nicht mit dem Commander!

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Nachtfischer
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Nachtfischer »

@Wolfskin: Was haben sie denn deiner Meinung nach unterschlagen? Behaupten allein reicht ja nicht.

Wolfskin2010
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Wolfskin2010 »

@Nachtfischer

Wie kommst du auf das Unterschlagen von Themen? Hast du überhaupt mein Posting gelesen?

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Nachtfischer
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Nachtfischer »

Deine Kritik war ja, dass Jochen "nur" zugestimmt habe. Unabhängig davon, ob dem so war, kann in dem Fall eine vernünftige Kritik nur dann vorliegen, wenn du der Auffassung bist, dass beim (von André) Gesagten noch etwas fehlt.

Und dass Person X dem von Y Gesagten zustimmt, sagt übrigens noch nichts darüber aus, wer von beiden informierter ist.

Sprich: Deiner Kritik fehlt es an Inhalt, deiner Schlussfolgerung an Logik.

Wolfskin2010
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Wolfskin2010 »

@ Nachtfischer

Häh? wat?
Ist das so ne art Gesprächsdebattenkultur die ich noch net geblickt hab hier?

Wo einem einfach mal nen Stuss behauptet und in den Mund gelegt wird und so getan wird die man pauschal mal mit hineininterpretiert ?

Es ging nur, also einzig allein darum, dass man Jochen anmerkt das er das Spiel nicht wirklich in der Gänze gespielt hat, um eigene Aspekte ins Gespräch einbringen zu können, und dem Andre leider nur nach dem Mund gesprochen hat.

DIe Logik die du mal folgen solltest wäre, Beiträge zu lesen und einen eigenen Fehler ruhig auch mal zuzugeben, und net so hochtrabend zu kommen. Hier wird es doch mal erlaubt sein, kritik äußern zu dürfen, ohne das son knallkopp direkt beleidigt ist^^
Zuletzt geändert von Wolfskin2010 am 25. Jul 2016, 00:22, insgesamt 1-mal geändert.

Wolfskin2010
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Wolfskin2010 »

Nachtfischer hat geschrieben:vernünftige Kritik nur dann vorliegen, wenn du der Auffassung bist, dass beim (von André) Gesagten noch etwas fehlt.
Häh?

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Nachtfischer
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Nachtfischer »

Also: Statt dich auf die persönliche Ebene zu stürzen und in die Defensive zu gehen, solltest du deiner Kritik jetzt aber wirklich mal Inhalt beifügen.

Beispiel: Wenn ich sage "Jochen hat was Falsches gesagt!", dann taugt die Kritik noch nichts. Wenn ich hingegen sage "Jochen hat an Stelle X nicht recht, denn eigentlich gilt doch Y!", dann kann man schonmal damit arbeiten.

Wolfskin2010
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Wolfskin2010 »

Wisst du von mir jetzt beispiele hören warum ich der meinung bin, dass jochen leider das spiel nur oberflächlich gespielt und gesehen hat, oder was? In dem Fall leider nicht ganz angebracht.

Ich habs vor paar Tagen gehört, wat willste von mir. Wie sehen es denn die anderen nach dem erneuten hören, als ganzes, wenn man darauf achtet was ich behaupte bzw. bemängele?

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Andre Peschke
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Andre Peschke »

Wolfskin2010 hat geschrieben:@ Nachtfischer
Häh? wat?
Ist das so ne art Gesprächsdebattenkultur die ich noch net geblickt hab hier?
Ja, ist es.
Wolfskin2010 hat geschrieben:DIe Logik die du mal folgen solltest wäre, Beiträge zu lesen und einen eigenen Fehler ruhig auch mal zuzugeben, und net so hochtrabend zu kommen. Hier wird es doch mal erlaubt sein, kritik äußern zu dürfen, ohne das son knallkopp direkt beleidigt ist^^
Wir haben nichts gegen Kritik. Wenn du den Eindruck hattest, dass Jochen nicht genug zur Debatte beigetragen hat, darfst du diese Kritik hier gern anbringen. Aber wir verlangen, dass jeder Nutzer die Podcaster und andere Nutzer respektvoll behandelt und sich an einer sinnvollen Debatte beteiligt. Das bedeutet:

Dein Tonfall geht so nicht. "Knallkopp" ist sicher ein harmloses Schimpfwort, aber der Umgangston ist nicht respektvoll und gerade für einen Neueinsteiger nicht ok.

Wenn du Kritik übst wird erwartet, dass du sie ausführst. Unbelegte Behauptungen wie "Jochen hat das gar nich weit gespielt" etc bringen uns nichts und es ist nur höflich, solche Kritik etwas zu untermauern. Du musst jetzt nicht 5 Argumente inklusive Timecode vorlegen, aber wenigstens kurz erklären, wie du zu der Einschätzung kommst. Anders können auch Jochen und ich daraus nicht sinnvoll schlussfolgern, ob wir Dinge in Zukunft besser kommunizieren müssen etc.

Am Ende läuft's aber immer auf die zwei Forenregeln raus: Gehe mit allen respektvoll um. Tritt uns nicht unnötig auf den Schlipps. Dann klappt das, mit der Diskussionskultur. :)

Andre

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Flo
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Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von Flo »

Disclaimer an alle Individuen, Neurokollektive oder sonstige Entitäten, welche die Hinterlassenschaften der ausgestorbenen Alienrasse, die sich selbst als Menschheit bezeichnete, erforscht: Ich habe eben die Folge #69 über Schwierigkeitsgrade von Spielen gehört und könnte daher im Folgenden Bezugnahmen darauf machen.

Ich habe XCOM 2 im normalen Schwierigkeitsgrad durchgespielt und fand es super. Jedoch schreckte mich die Höhe der Bestrafung, wenn Teammitglieder getötet oder verletzt werden anfangs so stark ab, dass ich dies im viel stärkerem Maße zu vermeiden suchte, als ich dies bei anderen Spiele tat. Ich lud nach Fehlschlägen oft nach und beendete die Missionen fast ausschließlich mit dem Prädikat 'Ausgezeichnet' oder 'Makellos'.

Wenn ich mir jedoch ansehe, wie viel Gewicht das Spiel auf den Umgang mit den Rückschlägen des Spielers legt, dann bekomme ich das Gefühl, einen wichtigen Teil des Spiels nicht erlebt zu haben. Mit den verschiedenen Möglichkeiten um meine Kämpfer schneller zu heilen, Missionsübergreifende Auswirkungen kritischer Verletzungen, oder Kämpfer und sogar Missionen zu verlieren, vermute ich hier eine Dimension des Spielgefühls, in die ich bisher nur meinen Zeh gehalten habe. Statt der unterlegenen Terrorzelle, welche man hier meines Erachtens verkörpert, fühlte ich mich wie ein dominierender Kontrahent gegenüber den herrschenden Aliens.

Hier existiert eine erhebliche kognitive Dissonanz zwischen der Geschichte und dem emotionalem Payoff der Spielmechanik.

Könnte das vielleicht darin Begründet liegen, dass der Spieler aus Angst um seine geliebten Kämpfer und/oder des Gefühls des Versagens, das Laden eines Spielstands viel intensiver in den persönlichen Spielstil implementiert? Es erinnert mich ein wenig an die alten Wing Commander Teile, in denen die Geschichte weiter ging auch wenn man verloren hat. Sie änderte sich, man bekam andere Videos zu sehen und andere Missionen zu spielen, aber sie ging weiter.

Da die Spieler natürlich solange neu geladen haben, bis sie die Missionen erfolgreich geschafft haben, haben sie große Teile des Spiels nicht erlebt. Und ich frage mich, ob ich nicht vielleicht einen großen Teile von XCOM 2 auch nicht erlebt habe. Keine alternative Story, sondern einen Bestandteil, der einen fundamentalen Einfluss auf das Spielerlebnis hat. Die Säule, welche die Brücke hält, die die Spielmechanik mit der Story verbindet.

Ich möchte irgendwann XCOM 2 daher noch mal versuchen im Iron Man Modus durch zu spielen. Sicherheitshalber im leichtesten Schwierigkeitsgrad. Vielleicht sind die die Bestrafungen nicht so gewaltig, wie sie einem erscheinen. Vielleicht ergibt sich ein runderes Spielerlebnis, wenn grundsätzlich die hälfte der Kämpfer auf der Krankenstation liegen. Vielleicht hält sich die Herausforderung bis zum Schluss auf einem spannenden Level.

Folgende Fragen ließen sich hieraus ableiten:
Habe ich unrecht bezüglich der kognitiven Dissonanz?
Wenn nicht, an welcher Stelle haben die Entwickler hier versagt?
Liegt es an der Dynamik zwischen dem eigentlichen Spiel und den ladebaren Spielständen?
Gehört das Laden nicht eigentlich sogar zur Spielmechanik und wenn ja, ist das den Entwicklern in der Regel auch präsent?

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bluttrinker13
Beiträge: 2541
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von bluttrinker13 »

Mal völlig offtopic:
Das LONGBOARD ist wirklich genial, genauso wie das BIGWAVE Bier! :D

Habe mir mal beide hier in Florida geholt und... hmm, lecker.

Von daher, vielen Dank für die Empfehlung! Garnicht so einfach bei dem mediokren Überangebot hier die guten Sachen zu finden! ;)

joe-max
Beiträge: 26
Registriert: 15. Jun 2016, 23:22

Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von joe-max »

Vorweg: Habe bislang nur den ersten Teil + DLCs gespielt.

Früher, z.B. im Ur-Ufo, hab ich es noch so gehandhabt, wie Jochen & Andre es zu tun scheinen. Soldaten umbenennen u damit bereits früh festlegen, wer mir mal wichtig sein wird, möglichst perfekt, d.h. ohne Verluste, spielen, natürlich häufig neu laden. Im Endeffekt hab ich dafür gesorgt, dass meine feste Vorstellung des Idealen Vorankommens erfüllt wird. Macht spaß, führt aber eigentlich zwangsläufig dazu, dass man schnell zu stark wird u Spiele hinten raus zu einfach.

Mittlerweile versuche ich es anders. Ich versuche möglichst wenig zu laden u nehme auch Rückschäge hin. Ich weiß nicht, ob es das Alter ist oder einfach Zeitmangel, und es klappt auch nur in bestimmtem Maßen. Bei Fehlklicks oder wenn klar ist, dass ich das Spiel nicht mehr schaffen kann, lade ich schon neu, ich versuche aber, mich selbst zu disziplinieren. Und es gefällt mir. Spiele entwickeln mehr Eigenleben, ich erlebe Geschichten, die ich sonst abgewürgt hätte, weil sie nicht in meien Idealvorstellungen gepasst hätten.

Ich erinnere mich sehr gerne an den ersten Teil, z.B. als ich mein komplettes Squad im ersten Einsatz gegen diese Gummitypen verloren habe u einen ordentlichen Hass auf sie entwickelt habe. Oder als meine Basis angegriffen wurde, meine Leute aber teilweise erbärmlixh ausgerüstet waren u ich unter hohen Verlusten u nur unter Selbstopferung zwei meiner besten Soldaten, darunter einem, den ich direkt vorher in einer Storymission gewonnen hatte, gerade so davon gekommen bin und wusste: so Freunde, das war euer Verzweiflungsangriff, jetzt wendet sich das Blatt.

Ich hab mich auch teilweise gefreut, wenn mal jemand länger ausfiel, dann konnte ich neue Soldaten hochziehen. Ist doch geil, wenn ein Terrorangriff kommt, meine einzigen zwei guten Heavys sind verletzt und ich muss schauen, dass ich es ohne hinbekomme, vielleicht mal mit 3 Assaults. Bei späteren Einsätzen hatte ich dadurch auch selten das Problem, dass es mir zu leicht wurde, zumal ich sowieso gerne einen Neuling mitnehme. Kann ja sein, dass man den noch mal braucht...

Was ich sagen will: ich denke, viele der Kritikpunkte an Teil 2 werden mich nicht betreffen. Und das Spiel, das beide Spielweisen vollkommen bedient kann ich mir kaum vorstellen.

P.S.
Ich entschuldige mich für alle Tippfehler, aber ich tippe als wenig Erfahrener auf einem Tablet - mit finnischer Tastatur...

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MrSnibbles
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Registriert: 18. Nov 2016, 14:13

Re: Runde #67: XCOM 2

Beitrag von MrSnibbles »

Ich gebe mal völlig verspätet auch noch meinen Senf dazu.

Ich habe mir XCOM 2 zu Weihnachten schenken lassen und es ist mein erster Kontakt mit der Reihe. Ich war immer schon Fan von Echtzeitstrategie, Rundenstrategie habe ich eigentlich seit Panzer General als langweilig abgetan, aber jeder verdient eine zweite Chance ;)

Ich muss sagen ich bin sehr begeistert! Mag an meiner Jungfräulichkeit mit dem Spiel leigen aber mir macht es enorm Spaß und ich fühle mich auf genau dem richtigen Level gefordert (unterster Schwierigkeitsgrad als Rookie :D). Habe mir dann gleich XCOM EU und EW für die PS3 nachgekauft um das Erlebnis zu verlängern.

Zum Thema neu laden habe ich auch so meien Erfahrungen gemacht. Früher habe ich ähnlich gespielt wie André und Jochen. In Rainbow Six Raven Shield durfte niemand sterben oder kampfunfähig werden, die Mission wurde direkt wiederholt. Das hat mir zu der Zeit ein wesentlich besseres Spielerlebnis beschert, da ich das Spiel natürlich perfekt abschließen wollte und nicht auf meine besten Männer verzichten wollte. Bei XCOM 2 habe ich mich jetzt bewusst darauf eingelassen, das Spiel "realistischer" zu spielen. Bedeutet, wenn im Kampf gegen übermächtige Aliens meine Leute sterben, muss ich damit umgehen. Dieses Spielverhalten öffnet für mich nochmal einen neuen Zweig von Herausforderungen, weil man immer mit dem Verlust wertvoller Teammitgleider planen muss und sich dementsprechend Nachwuchs heranzüchten muss. Außerdem sorgt die Spielweise dafür, dass jede Menge Geschichten entstehen, an die ich mich lange erinnere. Ich werde zum Beispiel meinen Rookie Carla Garcia für immer in meinem Herzen halten, da sie mutig mein stark angeschlagenes Team aus Elite Soldaten verteidigt hat, 2 Aliens ausgeschaltet hat, die sonst den nach mir benannten Scharfschützen eliminiert hätten, nur um dann in der gleichen Mission den Heldentod zu sterben, als eins dieser grünen Viecher sie (durch die Wnad :/) erstochen hat. Hätte ich neu geladen wäre das alles bedeutungslos :)

Vor allem vor dem Hintergrund von Jochens Forderung, Spiele sollten dem Spieler endlich mal etwas wertvolles wegnehmen, finde ich die Neu-LAde-Taktik interessant. WEnn ich viel Zeit und Energie in das Training eines Soldaten gesteckt habe und mir das Spiel diesen dann wegnimmt, wäre das doch genau so ein Fall oder? Wenn dies auf "unfaire" oder "zufällige" Art und Weise passiert, kann ich noch verstehen, warum man neu laden möchte. Wenn es sich aber logisch aus dem Missionsverlauf ergibt, hat XCOM doch eigentlich genau das geschafft, was von Jochen gefordert wurde. Ich werde sauer auf die Aliens und schwöre Rache dafür, dass sie mir meinen "Freund" genommen haben.

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