Themenvorschlag "Wer macht denn sowas" + "Nachgeforscht": virtuelle Alternativwelten

Wenn ihr Themen oder Fragen vorschlagen wollt, die wir in zukünftigen Folgen diskutieren / beantworten sollen: Bitte hier rein.
Forumsregeln
Datenschutzerklärung: https://www.gamespodcast.de/datenschutzerklaerung/
Impressum: https://www.gamespodcast.de/impressum/

Forenregeln und zukünftige Weltverfassung
ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt.
ART 2: Do NOT piss off the Podcasters

Lies bitte weitere Hinweise hier: viewtopic.php?f=4&t=2789
Antworten
Benutzeravatar
olipool
Beiträge: 139
Registriert: 19. Jan 2017, 11:21
Kontaktdaten:

Themenvorschlag "Wer macht denn sowas" + "Nachgeforscht": virtuelle Alternativwelten

Beitrag von olipool » 14. Dez 2018, 10:11

In der letzten 10 Jahre klüger Folge kamen ja die virtuellen Alternativwelten wie Second Life und Playstation Home zur Sprache. Ebenso wie Andre bin ich recht fasziniert von der Idee und weiß darüber aber relativ wenig. Es wäre daher mal spannend in einer Folge "Wer macht denn sowas?", jemanden zu befragen, der vielleicht mehr Zeit seines Lebens dort verbringt, als in der echten Welt (und da darf man gerne drüber diskutieren ob das "dort" nicht genauso Teil der echten Welt ist, wie die "echte" Welt).

Zu dem Thema auch wäre ein "Nachgeforscht" interessant. Insbesondere inwieweit Kommunikationsverhalten und Ausbildung sozialer Gruppen in virtuellen Räumen stattfindet und ob diese ein "gleichwertiger" Ersatz für körperbezogene Gruppen ist. Der Satz:"Der hängt ja nur noch am Handy im WhatsApp, der vereinsamt total" kommt ja gerne mal. Aber ist jemand mit vielen "guten" Whatsapp-Kontakten nicht viel besser "sozialisiert", als jemand der mal mit zwei, drei Kollegen von der Arbeit ab und an Bier trinken geht. Ist die Technisierung der Gesellschaft nicht auch schon integraler Bestandteil der Gesellschaft und demnach ist der Begriff soziale Gruppe umzudefinieren?
Anderer großer Aspekt hier auch: Alterseinsamkeit ist ein großes Problem, wird es das für künftige Generationen noch geben (in der Ausprägung)? Und könnte man nicht dem Problem auch heute schon mit Technik entgegenwirken? Ein Beispiel: Meine 90 jährige Tante hat kürzlich mit ihrer 95 jährigen guten Freundin geskyped, mit der sie 20 Jahre keinen Kontakt hatte aus Gründen der Entfernung und aus den Augen verlieren etc. Das war ganz schön krass :)

Antworten