Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

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Klagsam
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Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Klagsam » 25. Mär 2019, 20:38

In Folge #87 hattet ihr ein Interview mit Simon Krüger, der seine Eltern angepumpt hatte und Spieleentwickler geworden ist. das Spiel scheint ja mittlerweile auf steam erschienen zu sein: https://store.steampowered.com/app/594 ... RS_TYCOON/
Ich fände es superspannend falls ihr mit den Jungs eine Art Post Mortem machen könntet

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Klagsam
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Klagsam » 25. Mär 2019, 20:44

Oha. Das sehe ich ja jetzt erst: Jochen Andre und Sebastian haben ja sogar einen Gastauftritt als Kritiker

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NobodyJPH
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von NobodyJPH » 25. Mär 2019, 21:12

Klagsam hat geschrieben:
25. Mär 2019, 20:44
Oha. Das sehe ich ja jetzt erst: Jochen Andre und Sebastian haben ja sogar einen Gastauftritt als Kritiker
Leider wohl ohne vorher gefragt zu haben.

Ich habe Series Makers jetzt vier Stunden gespielt und muss leider sagen, dass ich eine weitere Folge dazu absolut unnötig finde. Das geben der Umfang des Spiels und letztlich auch die Qualität leider nicht her, zumal viele der Themen bereits in der Folge besprochen wurden.

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Klagsam
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Klagsam » 25. Mär 2019, 21:22

Interessant fände ich ja Fragen wie: wie gehen die mit den negativen Kritiken auf steam um, wie kam es zu den Entscheidungen die sie getroffen haben und wie sind die Verkaufszahlen?

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Leonard Zelig
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Leonard Zelig » 25. Mär 2019, 22:18

NobodyJPH hat geschrieben:
25. Mär 2019, 21:12
Klagsam hat geschrieben:
25. Mär 2019, 20:44
Oha. Das sehe ich ja jetzt erst: Jochen Andre und Sebastian haben ja sogar einen Gastauftritt als Kritiker
Leider wohl ohne vorher gefragt zu haben.
Sind doch nur die Vornamen. David Hain haben sie wohl hoffentlich gefragt. ;)
Klagsam hat geschrieben:
25. Mär 2019, 21:22
Interessant fände ich ja Fragen wie: wie gehen die mit den negativen Kritiken auf steam um, wie kam es zu den Entscheidungen die sie getroffen haben und wie sind die Verkaufszahlen?
Also ich will ehrlich sein. Ich hätte deutlich weniger positive Kritiken auf Steam erwartet. :ugly:
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Jon Zen » 25. Mär 2019, 23:22

Das sieht ja 1:1 aus, wie das vor einigen Jahren erschienene Game Dev Tycoon in light.
https://store.steampowered.com/app/2398 ... ev_Tycoon/

Hatten sie dazu was im Podcast damals gesagt (kann mich nicht mehr daran erinnern)?

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Wudan
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Wudan » 26. Mär 2019, 00:22

Jon Zen hat geschrieben:
25. Mär 2019, 23:22
Das sieht ja 1:1 aus, wie das vor einigen Jahren erschienene Game Dev Tycoon in light.
https://store.steampowered.com/app/2398 ... ev_Tycoon/

Hatten sie dazu was im Podcast damals gesagt (kann mich nicht mehr daran erinnern)?
Ja es wurde im Podcast was dazu gesagt. Aber wenn ich mich recht erinnere nicht in dem Umfang kritisiert den ich mir gewünscht hätte. Dass Design ist 1:1 geklaut, das find ich schon ziemlich dreist. Jetzt kommt leider das Spiel auch null an die Qualität von Game Dev Tycoon ran. Man merkt deutlich dass das Game zuletzt notdürftig noch zusammengeschustert wurde damit man´s doch noch rausbringen kann 2 Jahre später. Ich hab ne Stunde oder so reingespielt und fands super langweilig, und auch inkoherrent weil die Natur des Mediums "Serie" gar nicht berücksichtigt wird. Es gibt z.B. keine Staffeln oder so. Man könnte quasi genausogut Backsteine produzieren und es käme spielerisch auf´s selbe raus. Auch der Erfolg der produzierten Serien scheint völlig beliebig zu sein, egal wie man die Regler rumschiebt (aber um das wirklich zu beurteilen hab ich´s zu wenig gespielt).

Als absolutes Erstlingswerk geht das sicherlich okay und war für Simon sicherlich eine lehrreiche Erfahrung. Aber ein gutes Spiel ist es nicht und imho sind die 5 Euro noch zuviel dafür.

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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von NobodyJPH » 26. Mär 2019, 01:06

Leonard Zelig hat geschrieben:Sind doch nur die Vornamen.
Nein, die Namen sind sogar komplett zu sehen.
Leonard Zelig hat geschrieben:Also ich will ehrlich sein. Ich hätte deutlich weniger positive Kritiken auf Steam erwartet. :ugly:
Das Spiel funktioniert an sich ganz gut und ist kurzzeitig auch durchaus motivierend. Natürlich wurde sehr vieles von Game Dev Tycoon abgeschaut und dort funktioniert die Metapher insgesamt auch deutlich besser, aber es läuft technisch sauber genug und ich finde die Preiskategorie auch angemessen.

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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Peter » 26. Mär 2019, 08:55

Leonard Zelig hat geschrieben:
25. Mär 2019, 22:18
Also ich will ehrlich sein. Ich hätte deutlich weniger positive Kritiken auf Steam erwartet. :ugly:
Da bist du nicht alleine... Ich habe mit einem "mostly negative" gerechnet, oder sogar mit so wenigen Kritiken, dass es nicht einmal für eine entsprechende Einordnung reicht. Aber so wie es jetzt dasteht, ist das wirklich respektabel.

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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von DexterKane » 26. Mär 2019, 11:23

Jupp, hatte mir das auch zu Release geholt und war mir nicht sicher, ob das an mir liegt.

Ich bin ja eher im 4X Bereich zu Hause und das Ding kam mir eher vor, wie ein Clicker-Spiel 1.5.
Ich kenn den Game Dev Tycoon jetzt auch nicht, wenn der genau so ist, liegt es wohl eher daran, dass diese Art Spiel mir generell nicht liegt.

Allerdings hat das Ding auch einige deutliche Bugs, z. B. erstellt man sich einen neuen Protagonisten als Mann und in der Übersicht erscheint er als Frau und umgekehrt. Ähem, das hätte einem schon auffallen können...

Na ja, was gelernt, aber weiteren Redebedarf sehe ich für das Ding ehrlich gesagt nicht.
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Wudan » 26. Mär 2019, 12:31

Peter hat geschrieben:
26. Mär 2019, 08:55
Da bist du nicht alleine... Ich habe mit einem "mostly negative" gerechnet, oder sogar mit so wenigen Kritiken, dass es nicht einmal für eine entsprechende Einordnung reicht. Aber so wie es jetzt dasteht, ist das wirklich respektabel.
Naja, um´s mal böse auszudrücken: Da stehen ca. 40 positive Reviews. Das ist durchaus noch eine Zahl die man dem Freundes- und Familenkreis zurechnen könnte.

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Leonard Zelig
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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Leonard Zelig » 26. Mär 2019, 22:03

NobodyJPH hat geschrieben:
26. Mär 2019, 01:06
Leonard Zelig hat geschrieben:Sind doch nur die Vornamen.
Nein, die Namen sind sogar komplett zu sehen.
OK, dann basiert der Trailer bei Steam wohl auf einer alten Version.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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Re: Eltern angepumpt und Spieleentwickler geworden: Post mortem Series Makers Tycoon

Beitrag von Jon Zen » 27. Mär 2019, 00:58

DexterKane hat geschrieben:
26. Mär 2019, 11:23
Jupp, hatte mir das auch zu Release geholt und war mir nicht sicher, ob das an mir liegt.

Ich bin ja eher im 4X Bereich zu Hause und das Ding kam mir eher vor, wie ein Clicker-Spiel 1.5.
Ich kenn den Game Dev Tycoon jetzt auch nicht, wenn der genau so ist, liegt es wohl eher daran, dass diese Art Spiel mir generell nicht liegt.
Das war meine Steam-Review zu Game Dev Tycoon:

"Mit einem kurzweiligem Ritt durch die Spiele- und Konsolengeschichte überzeugt Game Dev Tycoon.
Vom Garagen-Ein-Mann-Projekt, welches sich durch Zuarbeit finanziert, bis hin zum großen MMO-Entwicklerstudio kann man auf den Spuren Blizzards oder EA wandeln - Nur dass man keine anderen Studios kaufen oder verkauft werden kann.

Die meiste Zeit des Spiels ist man mit dem feinjustieren neuer Spiele beschäftigt: Das heißt, man wählt aus, in welchem Genre (z.B. Adventure) und Thema (z.B. Zombies oder Fantasy) und auf welcher Plattform das neue Spiel erscheinen soll. Dann wählt man seine zuvor selbst programmierte Engine aus und F und entscheidet, wie hoch der relative Anteil an Zeit für welche Spielaspekte investiert werden soll, z.B. macht es bei einem Rennspiel Sinn, mehr Entwicklungszeit für Grafik als für Handlung zu planen. Features wie "Dialogbäume", "Koop-Modus", etc. können dann entsprechend hinzugefügt werden.

Hat man alles ausgewählt, können die Programmierer sich an das Projekt machen. Vor dem Release können noch Bugs gefixt und das Spiel gepolisht werden. Nach dem Release bewerten die Spielezeitschriften das neue Spiel: Je nachdem wie neu die Engine ist, ob das Genre-Thema gut passt und wie gut man die Entwicklerzeit verteilt hat, wird das Spiel bewertet. Bekommt das Spiel gute Bewertungen, kann es zum Verkaufsschlager werden und ein größeres Entwicklerbüro oder eine neue (verdammt teure) Engine ermöglichen.
Wenn man allerdings zu häufig ins Klo gegriffen hat, bekommt man schnell einen Termin beim Insolvenzverwalter und der Traum "Entwicklerstudio" hat sich ausgeträumt.

Eine Partie spielt sich innerhalb weniger Stunden. Man fängt in der frühen Heimkonsolenzeit an und das Spiel endet in der Jetzt-Zeit (man kann dennoch weiterspielen, nur gibt es keine neuen Technologien mehr).
Mit jeder Partie wird man spürbar besser und kann seine Spiele kundenfreundlicher designen.
Das Spiel lebt mit und von seiner Einfachheit, hier kann man nur wenig Bemängeln, außer den Umfang an sich.

Die Spielzeit beträgt etwa 5-20 Stunden (ich hatte das Spiel bereits, bevor es auf Steam erschien), je nachdem wie lange man sich motivieren kann, im nächsten Anlauf besser zu werden als im Vorigen."

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