"Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

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Grimwood
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"Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Grimwood »

Teile des Themas wurden sicherlich schon desöfteren mal angesprochen, dennoch wird das ja gerade jetzt wieder sehr aktuell mit allen Anbietern, die nun auch im Spielebereich einen "auf Netflix machen" (EA Access, Uplay+, Xbox Pass etc).

Gerade Microsoft und derren "Verramschung" hat mich wieder darauf gebracht. Momentan kann man ja Gears 5 - einer der wenigen AAA Titel bei MS - auf PC für einen (!) Euro spielen. Wie, warum, wieso?
Und wer kauft sich nun noch Spiele für 70 Euro (für die der Titel ja auch angeboten wird?)?
Selbst wenn es kein "Testmonat" ist, dann sind es eben 4 Euro, oder was auch immer. Selbst wenn man es nicht pro Monat sieht, dann wären es eben ca. 60 Euro im Jahr. Für unzählige Spiele statt einem wie früher.

Klar, Leute wie ich und einige hier, sind nicht der Mainstream. Und für den Mainstream mag es sich wohl lohnen (Bin kein BWLer, wird sich schon alles rechnen)... Aber irgendwie... Kapiere ich trotzdem nicht, wie das in Zukunft weiterlaufen soll, mit teuren Großproduktionen, die man dann am Ende für einen Euro (oder 5, oder was auch immer) zocken kann? Übersehe ich irgendwas?

Außen vor sind natürlich erstmal Sonys Exklusivtitel. Die sind - insbesondere Naughty Dog Produktionen - qualitativ eh auf einem anderen Stern. Und für die gebe ich auch locker und sofort weiterhin 60-70 Euro beim Erscheinen aus. Aber irgendwann wird wohl auch Sony auf den Zug aufspringen (Da ja wohl die Rechnungen dafür sprechen). Wie kann es dann weiterhin Produktionen ala TLoU2, Uncharted und Co geben? Ich selbst kann mir in keiner Welt vorstellen, wie solche Erlebnisse irgendwann auch für unter 10 Euro verramscht werden könnten - aber ich war noch nie Prophet, was die Masse und Zukunft angeht.

Von diesen Ausnahmetiteln also abgesehen - nachdem ich nun eben gerade ein Gears5 für einen Euro spiele. Oder dann noch etwas in Assassins Creed Oddysey für 3 Euro reinschaue. Was ist das Argument, jemals wieder mehr auszugeben (Andere Ausnahme: Großartige Indieproduktionen natürlich, für die man so oder so Geld ausgibt, für die Kunst an sich)?
Solche "Kampfpreise" sind ja immer auch nur "Lockpreise", aber auch ein Netflix wird nur 1-2 Euro teurer nach einiger Zeit.

Und Sidethema: Kann es sein, dass die Menschheit immer mehr "Persönlichkeiten" in den Rachen wirft (Youtube-, Podcaststars etc), die nichts leisten außer sich selbst zu sein, und immer weniger für Kunst bzw. Kunstwerke ausgibt (Kein Problem 5 Euro oder mehr für nen Podcast ausgeben, aber für nen Spiel, dass sich Jahre in Entwicklung befindet und von 10-100 mal mehr Menschen erschaffen wird, ... )?

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Wudan
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Wudan »

Grimwood hat geschrieben:
14. Sep 2019, 16:26
Aber irgendwie... Kapiere ich trotzdem nicht, wie das in Zukunft weiterlaufen soll, mit teuren Großproduktionen, die man dann am Ende für einen Euro (oder 5, oder was auch immer) zocken kann? Übersehe ich irgendwas?
Jaein. Es wird wohl so sein das MS und evtl. auch andere Anbieter diese Platformen zur Zeit einfach extrem subventionieren. Leisten können sie es sich ja, da erstmal einiges draufzulegen. Es ist ja so das es ein neuer Markt ist der sich gerade formt und sortiert - Kundenbindung steht da an erster Stelle, egal was es kostet. Wer jetzt am Anfang die meisten Kunden binden kann, hat später die bessere Position. Was das ausmacht hat man ja an Steam gesehen die sich quasi eine Monopolstellung verschafft haben die erst jetzt ein bisschen aufweicht. Preise anheben kann man später immernoch. Zumindest im Falle MS bin ich mir ziemlich sicher das es auf Dauer nicht bei den 3,99€ auf PC bleiben wird. Die 15-30€ bei anderen Anbietern sind da wohl realistischer.

Vielleicht übersehe ich auch was, aber ich persönlich betrachte das momentan als win-win Situation. Die Entwickler werden wohl ordentlich bezahlt damit sie ihre Spiele in die Flatrates stellen, ich als Kunde kann viel spielen für wenig Geld - ist doch super 8-) Dann geniess ich das mal solange es anhält.

Anfügen kann man wohl noch das durch diese Angebote viele Leute auch Spiele spielen werden die sie sonst nicht angefasst hätten. Die Flatrates machen es aber sehr einfach in Spiele einfach mal reinzuschnuppern und zu schauen wie´s ist. Manchmal bleibt man dann hängen und spielt es weiter. Und Spielzeit wird bestimmt auch nochmal abgerechnet.

Es könnte allerdings sein das diese Angebote langfristig den Trend zu Ingameshops und Microtransactions nochmal verstärken.

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Soulaire
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Soulaire »

ich stehe dem positiv gegenüber. Momentan spielt bei vielen immer noch das Kosten/Nutzen-Verhältnis eine entscheidende Rolle beim Kauf. Also wie viel Spielzeit bekomme ich für mein Geld. Bei einem Modell wie Netflix würde es viel mehr auf Qualität ankommen oder zumindest würden Spiele nicht so oft unnötig gestreckt werden. Auch kürzere Spiele würden etwas populärer werden. So zumindest meine Hoffnung. Aber alles noch Zukunftsmusik....

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Schlagerfreund
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Schlagerfreund »

Für mich zum Teil eine absolute Horrorvorstellung. Zumindest wenn man sich eben an Netflix orientiert. Ich sehe folgendes kommen:

- Spiele die noch mehr gestreckt sind, weil Entwickler nach Spielzeit ausgezahlt werden.
- Noch mehr Gehampel mit Lizenzen. Siehe Disney/Netflix.
- Noch weniger Scheiß auf die Bewahrung von Spielen geben. Weg ist weg.
- Zersplitterung und anschließende Kannibalisierung des Marktes.

Und es wird jetzt schon über Epic Exclusives gemeckert. Stellt euch vor ein Spiel landet auf einem Spiele Netflix. Überzeugt in den ersten 3 Monaten den Anbieter nicht und dann ist das Spiel weg. Komplett weg.

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Wudan
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Wudan »

Schlagerfreund hat geschrieben:
14. Sep 2019, 18:12
- Spiele die noch mehr gestreckt sind, weil Entwickler nach Spielzeit ausgezahlt werden.
Joa das muss man sehen. Also das finde ich im Moment noch recht spekulativ. Kann so kommen, kann aber auch gegenteilig sein. Das kommt ganz auf die Abrechnungsmodelle auf lange Sicht an. Und selbst wenn, ist ja auch keinem geholfen wenn die Spieler nach 10 Stunden aussteigen weil zu viel Grind-Gelöt im Spiel ist und es keinen Spaß macht. Das kann man schlussendlich nicht überdehnen.
Und es wird jetzt schon über Epic Exclusives gemeckert. Stellt euch vor ein Spiel landet auf einem Spiele Netflix. Überzeugt in den ersten 3 Monaten den Anbieter nicht und dann ist das Spiel weg. Komplett weg.
Das ist allerdings ein interessanter Punkt über den man mal nachdenken kann, ja. Kam mir so noch nicht.

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Soulaire
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Soulaire »

dass Entwickler nach Spielzeit ausgezahlt werden, wäre in der Tat Horror. Aber auch ziemlich absurd und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen plausiblen Grund für so ein Modell. Bei Netflix wird ja auch nach Produktionsaufwand/Qualität bezahlt und nicht nach Länge. Gibt ja auch teure Serien und weniger teure Serien mit einer ähnlichen Laufzeit.
Entwickler mit kürzeren Spielen würden ihre Spiele dann auch gar nicht mehr anbieten wollen. Aber bei dieser Markt-Konkurrenz werden die auch bei irgendeinem Spiele-Netflix ihren Platz finden.

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Wudan
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Wudan »

Bei dem Thema kommt mir gerade etwas in den Kopf geschossen.
Und zwar ist das Thema Flatrate ja gar nichts neues. Denn vor mitlerweile ca. 10-15 Jahren gab es schon mal eine Firma die genau das gemacht hat: Metaboli.

Ich erinnere mich ich hatte da ein Abo. Für 10 oder 20 Euro im Monat hatte man dort auch eine Spieleflatrate von weit über 100 Spielen. Allerdings hauptsächlich alter Kram oder Flops oder Casual. Aktuelle AAA Titel gab es nur höchst selten. Ich weiß noch das die Firma damals durchgehend Probleme hatte attraktive neue Titel zu lizensieren, da die Publisher einem Flatrate Modell damals noch mehr als abgeneigt waren. Ironisch das genau diese das jetzt so forcieren. Auch war die Technik noch bisschen problematisch, die Internetleitungen nicht so schnell, aber wenn ich so drüber nachdenke war die Firma damals extrem ihrer Zeit voraus. Hat wohl irgendwann dicht gemacht bzw. wurde übernommen/umgewandelt in Gamesplanet.
Zuletzt geändert von Wudan am 14. Sep 2019, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Soulaire
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Soulaire »

Schlagerfreund hat geschrieben:
14. Sep 2019, 18:12



Und es wird jetzt schon über Epic Exclusives gemeckert. Stellt euch vor ein Spiel landet auf einem Spiele Netflix. Überzeugt in den ersten 3 Monaten den Anbieter nicht und dann ist das Spiel weg. Komplett weg.
das halte ich für eine gewagte These. :D
bei den schon länger vorhandenen Serien/Film-Anbietern gab es so etwas noch nie oder es ist mir nichts bekannt .
Bei toten Multiplayer-Spielen vielleicht möglich. Aber dann muss es schon ziemlich schlecht sein und dann ist es vielleicht auch besser so. Aber bestimmt nicht nach 3 Monaten. Länger haben ja sogar Lawbreakers und Battleborn durchgehalten :D :D
das gleiche kann man übrigens über die Konsolen-exclusiven Spiele sagen...

imanzuel
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von imanzuel »

Ich bin da bei den ganzen Abos ziemlich zwiegespalten. Auf der einen Seite stellenweise gar nicht so verkehrt - habe bis jetzt immer nur die Angebote von Xbox bzw. PC Game Pass verwendet, bis jetzt vielleicht 10 Euro dafür ausgegeben und extrem viele Sachen gespielt. Am 8. und 15. November kommt das neue NfS und das Star Wars Spiel heraus. 15 Euro Abo, einmal die Dinger durchspielen (wenn überhaupt bei Heat...) sollte reichen. Über 100 Euro gespart. Und irgendwann landen die im Basic bzw. gibts auf dem Grabbeltisch. Ultimativ Geld gespart. Das selbe nächstes Jahr bei Uplay+ mit Gods & Monsters und Watch Dogs 3.

Auf der anderen Seite bleibt aber halt das Gefühl, dass man nichts mehr wirklich "besitzt". Gerade auf dem PC, ich sag nur "Code in der Box". Ist der Account futsch, wars das. Vielleicht ist die Entwicklung zu solchen Netflix for Games folgerichtig, zumindest auf dem PC. Wirklich gefallen tut mir die Entwicklung allerdings nicht.

Das man allerdings befürchten muss das die Spiele daran "angepasst" werden, ist unausweichlich. Schaut doch mal zu Ubisoft. Bei Breakpoint wurde doch schon angekündigt, dass nach Release die Story fortgeführt wird durch "kostenlose Missionen". Wer 15 Euro für das Abo ausgibt und das einmal durchspielt muss eigentlich ein paar Wochen später das Teil nochmal abonnieren, möchte man wissen wie es weitergeht.
Notiz für mich
2020: 1. HL:A (10) 2. Ori 2 (9)3. GR (9) 4. WL3 (9) 5. Doom Eternal (8) 6. RE3R (8) 7. Hades (8) 8. Nioh 2 (8) 9. P5R (7) 10. SOR 4 (7) 11. TLoU 2 (7) 12. DBZ: Kakarot (6) 13. GoT (6) 14. FF VII Remake (5)

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Heretic
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Heretic »

Vielleicht kommen auch wieder vermehrt Episodenspiele. Ein oder zwei Episoden pro Monat, und wenn du wissen willst, wie's weitergeht -> Aboverlängerung um mindestens einen weiteren Monat. :ugly:

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DickHorner
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von DickHorner »

Grimwood hat geschrieben:
14. Sep 2019, 16:26
Gerade Microsoft und derren "Verramschung" hat mich wieder darauf gebracht. Momentan kann man ja Gears 5 - einer der wenigen AAA Titel bei MS - auf PC für einen (!) Euro spielen. Wie, warum, wieso?
Ja warum denn nicht?
Grimwood hat geschrieben:
14. Sep 2019, 16:26
Aber irgendwie... Kapiere ich trotzdem nicht, wie das in Zukunft weiterlaufen soll, mit teuren Großproduktionen, die man dann am Ende für einen Euro (oder 5, oder was auch immer) zocken kann? Übersehe ich irgendwas?
Kann es sein, dass das nicht Dein Kopf ist, den Du Dir darüber zerbrichst?
Grimwood hat geschrieben:
14. Sep 2019, 16:26
Ich selbst kann mir in keiner Welt vorstellen, wie solche Erlebnisse irgendwann auch für unter 10 Euro verramscht werden könnten - aber ich war noch nie Prophet, was die Masse und Zukunft angeht.
Ich bin sehr sicher, dass da irgendjemand einen Business-Case gerechnet hat, bevor die den Weg gegangen sind - wenn das für die Unternehmen nicht profitabel wäre, würde es so nicht gemacht werden. Und die bottom-line von einem Unternehmen ist für mich als Kunde irrelevant.

Was die "Vernetflixisierung" angeht, kann ich als freiberuflicher Musiker und Komponist nur sagen: Dank Streaming ist es für Indiemusiker endlich wieder möglich ein Einkommen zu erzielen, von dem man tatsächlich leben kann. Und das war viele, viele Jahre nicht mehr so. Nicht jede Neuerung ist zum schlechten! :)

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schneeland
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von schneeland »

Schlagerfreund hat geschrieben:
14. Sep 2019, 18:12
Für mich zum Teil eine absolute Horrorvorstellung. Zumindest wenn man sich eben an Netflix orientiert. Ich sehe folgendes kommen:

- Spiele die noch mehr gestreckt sind, weil Entwickler nach Spielzeit ausgezahlt werden.
- Noch mehr Gehampel mit Lizenzen. Siehe Disney/Netflix.
- Noch weniger Scheiß auf die Bewahrung von Spielen geben. Weg ist weg.
- Zersplitterung und anschließende Kannibalisierung des Marktes.
Dem kann ich mich weitgehend anschließen - ich fürchte, dabei entstehen (nach einer Anfangsphase, in der auch zahlreiche coole Indie-Projekte ins Programm geholt werden) tendenziell weniger Spiele, die mich interessieren.

Randbemerkung in Sachen Epic: die Gratisspiele im Epic Store werfen für mich gerade die Frage auf, ob ich mir überhaupt noch Spiele kaufen soll. Ich hab' mir vor ungefähr zwei Monaten Mutant Year Zero gekauft - auf Steam, für ungefähr 20. Unlängst erschien es im Epic Store. Plötzlich hatte ich das Gefühl: hättest Du mal besser kein Geld ausgegeben. Epics Spendierhosen sorgen also effektiv dafür, dass der Wert eines Spieles für mich gerade gegen 0€ konvergiert.
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
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Axel
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Axel »

Alles gemäß den Fall, Abos setzen sich flächendeckend durch - meine Vermutungen über die Folgen:

- Spiele werden sehr viel kürzer!
Sollten Entwickler nach Spielzeit bezahlt werden, ist das unvermeidlich. Denn die Toleranz gegenüber Fetch Quests und wiederholenden, sich immer gleichenden Quests wird massiv zurückgehen. Denn im Abo ist das nächste Spiel nur einen Klick entfernt. Für einen Entwickler wird es sich wohl eher rentieren, dass eine Million Spieler ein dichtes Actionspiel drei Stunden spielen, als das 50.000 Spieler 20 Stunden mit Grinding verbringen. Jetzt akzeptiert man ja Spielzeitstreckung um sich den Kaufpreis irgendwie schönzureden. Das fällt in Zukunft weg.

- Der Verkaufsmarkt wird ein Zweitmarkt!
Trotz Abos wird man noch Spiele kaufen können. Auf der Konsole sicher auch noch im Retail. ABER: Zuerst werden Spiele zeitexklusiv in einem Abodienst angeboten werden. In Zukunft sieht die Verwertungskette also so aus: Abodienst -> Verkauf -> Sale -> Bundle. Das Apple Arcade macht es ja schon vor. Hier gibt es schon zeitexklusive Spiele, die erst später auf andere Plattformen erscheinen. Das wird IMO die Zukunft.

- Sehr viel mehr Vergangenheit!
Meine Schätzung: Aus der Retroecke von GOG wird irgendwann ein Abodienst statt ein Shop. Genauso wie Sony auf der PS5 ein „PS Classic“ Abo anbieten mit hunderten von Spielen aus der PS 1 - 3 Ära. Auch Nintendo wird ihr Angebot MASSIV ausbauen und Geld für Drittherstellerspiele wie Capcom oder Konami in die Hand nehmen, die damals massig viele Klassiker auf den alten Konsolen herausgebracht haben. SEGA dagegen startet das „SEGA AGES“ Abo auf vielen verschiedenen Plattformen. Und es wird spezialisierte Abos geben, etwa für einzelne Genres.

- Das klassische AAA Spiel verschwindet immer mehr und mehr!
Sicher, ein GTA wird es weiter geben. Doch nicht mehr zum Vollpreis, sondern gleich zum Einzelabo inklusive Onlinemodus. Doch Spiele wie Kingdom Come und dergleichen werden wir wohl nicht mehr sehen, die klassischen Einzelspieler AAA Spiele also. Auch Bethesda wird Online und Servicegames machen. Aus TES 6 wird ein MMORPG. Und wenn alle schon Online und Service und bla machen, werden sie den letzten konsequenten Weg auch gehen: Free to Play inklusive Lootboxen & Co. Anders werden AAA Spiele nicht mehr zu finanzieren sein. Auch FIFA wird spätestens 2025 Free to Play sein. Lediglich Plattforminhaber wie Sony, Microsoft und Nintendo werden die Fahne des Singleplayer AAA Titels mit eigenen Exklusiventwicklungen noch hochhalten.

- Die Renaissance der A und AA Spiele wird kommen!
Und zwar gewaltig! Abo bedeutet auch ein Stück Planungssicherheit, besonders wenn man sich an einen Anbieter bindet. Die Folge: Kreative und hochwertig produzierte Spiele! Denn die Aboanbieter werden um die Kunden kämpfen. Das geht aber nicht, wenn alle quasi die gleichen Spielerfahrungen bieten. Im besten Fall wird man sich kreativ übertrumpfen und auch mal mutiger sein out of the box zu denken.

- Piraterie wird zunehmen!
Eine Entwicklung die man seit Jahren im TV Bereich sieht! Mit immer mehr Streaminganbietern werden illegale Streamingseiten besonders attraktiv, da ein einzelner definitiv nicht alle Abos haben kann. Selbiges wird auch im Spielebereich geschehen. Wann immer man Daten runterladen kann, gibt es früher oder später Wege sie unabhängig vom eigentlichen Dienst zu starten.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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tanair
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von tanair »

Ich halte das Thema für sehr spannend. Es wurde bereits einmal im Podcast zu Google Stadia thematisiert .
Aber dennoch finde ich, dass das Thema durchaus viel Inhalt bietet um über Xbox Game Pass, EA Access, usw. zu diskutieren.

Ich persönlich stehe den sehr positiv gegenüber.

Piraterie wird verhindert
Die Meinung, dass es Piraterie fördern würde teile ich nicht, ganz im Gegenteil!
Bei Filmen & Serien war es früher so, dass man quasi dazu gezwungen illegale Streams zu nutzen, da es Filme & Serien nicht auf legalen Streams gab.
Die einzige Möglichkeit die man hatte, war umständlich zur Videothek zu gehen und einen Film auszuleihen. Und wehe man hat die DVDs nicht rechtzeitig zurückgebracht. Jetzt hat man Netflix, Prime & Co. und kann Filme in bester Qualität legal streamen. Ein Bedürfnis auf irgendwelchen zwielichtigen Webseiten etwas zu streamen habe ich überhaupt nicht mehr.

Das Argument, dass Piraterie gefördert wird, da man ja nicht verschiedene Abos abschließen will, verstehe ich nicht ganz.
Man wird auch in Zukunft Spiele kaufen können. Sprich wenn mich ein spezielles Spiel von EA interessiert und alle anderen nicht, kaufe ich mir das Spiel einfach, wie ich es sonst immer gemacht hätte.

Gamer die Spiele illegal herunterladen um nicht zahlen zu müssen, werden das auch in Zukunft tun.

Indie wird gefördert
Seit ich den Xbox Game Pass habe, spiele ich auch viele Indie-Titel. Es kostet mich ja nichts extra.
Bei Microsoft wird man mit Reward Points (mit dem man dann Xbox Guthaben kaufen kann), sogar dazu ermuntert Indie-Spiele zu spielen.
Entwickler die sonst kein Geld von mir erhalten würden, bekommen so zumindest etwas.

Edit: siehe Filme: ich schaue auf Prime und Netflix auch gerne ausländische Filme aus Japan, Südkorea, Skandinavien, etc. Filme für die ich sonst nie Geld ausgeben würde. Aber dadurch, dass sie im Abo enthalten sind, habe ich keinen Nachteil. Auch bei Spotify höre ich viel Alternative / Indie Musik, statt Charts.

Spieler profitieren
Für mich bedeutet der Game Pass, dass ich für weniger als 100 Euro im Jahr (auf Angebote wie beim Black-Friday achten!), ein Haufen Spiele umsonst habe, die mich sonst über 200 Euro im Jahr kosten würden: Sea of Thieves, Metro Exodus, Forza Horizon 4, Gears of War 5, usw.

Ich bin mir aber auch darüber in klaren, dass Microsoft wohl langfristig den Preis erhöhen wird.

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Axel
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Axel »

tanair hat geschrieben:
16. Sep 2019, 10:20
Piraterie wird verhindert
Die Meinung, dass es Piraterie fördern würde teile ich nicht, ganz im Gegenteil!
Bei Filmen & Serien war es früher so, dass man quasi dazu gezwungen illegale Streams zu nutzen, da es Filme & Serien nicht auf legalen Streams gab.
Die einzige Möglichkeit die man hatte, war umständlich zur Videothek zu gehen und einen Film auszuleihen. Und wehe man hat die DVDs nicht rechtzeitig zurückgebracht. Jetzt hat man Netflix, Prime & Co. und kann Filme in bester Qualität legal streamen. Ein Bedürfnis auf irgendwelchen zwielichtigen Webseiten etwas zu streamen habe ich überhaupt nicht mehr.
Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. Es gibt entsprechende Analysen, dass durch den Anbieter Wildwuchs Piraterie wieder vermehrt genutzt wird. Siehe: https://www.derstandard.de/story/200010 ... ueckkehren
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Darkcloud
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Darkcloud »

Axel hat geschrieben:
16. Sep 2019, 10:39
tanair hat geschrieben:
16. Sep 2019, 10:20
Piraterie wird verhindert
Die Meinung, dass es Piraterie fördern würde teile ich nicht, ganz im Gegenteil!
Bei Filmen & Serien war es früher so, dass man quasi dazu gezwungen illegale Streams zu nutzen, da es Filme & Serien nicht auf legalen Streams gab.
Die einzige Möglichkeit die man hatte, war umständlich zur Videothek zu gehen und einen Film auszuleihen. Und wehe man hat die DVDs nicht rechtzeitig zurückgebracht. Jetzt hat man Netflix, Prime & Co. und kann Filme in bester Qualität legal streamen. Ein Bedürfnis auf irgendwelchen zwielichtigen Webseiten etwas zu streamen habe ich überhaupt nicht mehr.
Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. Es gibt entsprechende Analysen, dass durch den Anbieter Wildwuchs Piraterie wieder vermehrt genutzt wird. Siehe: https://www.derstandard.de/story/200010 ... ueckkehren
Mehr als es ohne die Streaminganbieter genutzt wurde?

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Axel
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Axel »

Darkcloud hat geschrieben:
16. Sep 2019, 11:28
Axel hat geschrieben:
16. Sep 2019, 10:39
tanair hat geschrieben:
16. Sep 2019, 10:20
Piraterie wird verhindert
Die Meinung, dass es Piraterie fördern würde teile ich nicht, ganz im Gegenteil!
Bei Filmen & Serien war es früher so, dass man quasi dazu gezwungen illegale Streams zu nutzen, da es Filme & Serien nicht auf legalen Streams gab.
Die einzige Möglichkeit die man hatte, war umständlich zur Videothek zu gehen und einen Film auszuleihen. Und wehe man hat die DVDs nicht rechtzeitig zurückgebracht. Jetzt hat man Netflix, Prime & Co. und kann Filme in bester Qualität legal streamen. Ein Bedürfnis auf irgendwelchen zwielichtigen Webseiten etwas zu streamen habe ich überhaupt nicht mehr.
Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. Es gibt entsprechende Analysen, dass durch den Anbieter Wildwuchs Piraterie wieder vermehrt genutzt wird. Siehe: https://www.derstandard.de/story/200010 ... ueckkehren
Mehr als es ohne die Streaminganbieter genutzt wurde?
Vielleicht jetzt noch nicht. Aber warte mal noch 2, 3 Jahre ab. Wie gesagt: Die Trend geht wieder aufwärts.
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Rince81
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
15. Sep 2019, 16:04
- Spiele werden sehr viel kürzer!
Sollten Entwickler nach Spielzeit bezahlt werden, ist das unvermeidlich. Denn die Toleranz gegenüber Fetch Quests und wiederholenden, sich immer gleichenden Quests wird massiv zurückgehen. Denn im Abo ist das nächste Spiel nur einen Klick entfernt. Für einen Entwickler wird es sich wohl eher rentieren, dass eine Million Spieler ein dichtes Actionspiel drei Stunden spielen, als das 50.000 Spieler 20 Stunden mit Grinding verbringen. Jetzt akzeptiert man ja Spielzeitstreckung um sich den Kaufpreis irgendwie schönzureden. Das fällt in Zukunft weg.
Oh sweet Summerchild... :)

Wird nicht passieren und zwar aus mehreren Gründen - überall unter der Prämisse, dass die Spielzeit des Spielers die wichtigste Ressource ist.

1. Für einen Entwickler rentiert sich das ganze Konzept nur, wenn die Nutzer ein Spiel spielen, welches man selbst entwickelt hat. Was nutzt es mir, wenn ich ein schickes 3 Stunden Spiel in den Gamepass setze, was jede Sekunde Spielzeit des Spielers wertschätzt und exakt weiß, wie lange es willkommen ist wenn der Spieler nach 3 Stunden fertig ist und dann einfach ein anderes Spiel eines anderer Entwicklers spielt? Richtig nichts, wenn ich es aber schaffe, dieses Spiel nun auf 6-7 Stunden zu strecken, verdiene ich bei einer Abrechnung auf Spielzeit mindestens das doppelte. Natürlich darf man das nicht übertreiben, sonst bricht der Spieler gelangweilt schon nach 2 Stunden ab - aber wenn man ihn zumindest 5-6 Stunden bei Stange hält lohnt sich das... Die Spielzeiten in dem Beispiel lassen sich beliebig anpassen grundsätzlich gilt aber je länger ich den Spieler in meinem Titel halten kann verdiene ich an dem Geld und nicht jemand anders...

2. Es dürfte wesentlich günstiger sein, die Länge eines vorhandenen Spiels zu strecken als ein komplett neues Spiel zu entwickeln. Ein auf 20 Stunden gestreckter Titel dürfte bei vergleichbarer Produktionsqualität im Regelfall deutlich günstiger sein als zwei echte 10 Stunden Titel oder vier Titel mit jeweils dichten fünf Stunden.

3. Ist nun der Entwickler gleichzeitig Betreiber der Aboplattform wird das noch viel krasser. Dann geht es noch um viel mehr als nur deine Zeit in einem Titel - sondern um deine Zeit als ganzes. Nehmen wir uplay+. Ubisoft will dafür 15€ im Monat und riskiert jeden Monat die Kündigung der Spieler, die meinen dafür zu wenig Spielzeit zu bekommen. Nun besteht das primär aus Ubis Backkatalog und ihrer aktuellen Service Titel. Nun kann Ubisoft natürlich anfangen ganz viele Valiant Hearts oder Child of Lights zu entwickeln um dem Spieler sehr optimistisch geschätzt alle paar Monate ein kleines aber feines Spiel vorzusetzen oder man hat ein Division 2 am Start was eine große Zahl Spieler für Monate bindet oder ein Ghost Recon oder ein Assassins Creed oder ein Watch Dogs, welches regelmäßig alle paar Wochen neuen Content, Stufenupgrades und ähnliches bekommt. Es ist Marktrealität, dass diese GaaS Spiele trotz oder wegen des Grinds funktionieren, warum sollte sich daran was ändern und wer hätte in solch einem Angebot überhaupt noch Zeit für ein Child of Light?

Ich bin sicher, dass Abomodelle quasi automatisch einen gewissen Grind bedeuteten, da die Währung die Zeit der Spieler ist. Kein Grind wie bei Free2Play Titeln um dich zum zahlen zu animieren aber genug Grind um die Nutzungszeit des Spiels oder Angebots soweit wie möglich zu maximieren.
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Axel
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Axel »

Sehe ich, wie gesagt, nicht so. Jeder der beispielsweise mal eine große Rom-Sammlung vor sich hatte, weiß wie schnell es geht einfach das Spiel zu wechseln. Du kommst irgendwo nicht weiter? Dir wird es zu langweilig? Next, nächstes Spiel. Es ist echt schwer sich dann auf ein Spiel zu konzentrieren. Pile of Shames funktionieren ja nach dem gleichen Prinzip. Wer von Euch hat denn wirklich Spiele auch nur bis zur Hälfte gespielt?

Wenn man nun ein Abosystem mit tausenden von Titeln hat, dann ist die Reißleine automatisch kürzer. Da kann man sich ödes Strecken eben nicht mehr leisten. Bei anderen Streaming Services in anderen Medien wird ja auch schnell weitergeklickt. Warum soll das dann ausgerechnet bei Games der umgekehrte Fall sein?
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Rince81
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Re: "Netflixierung" der Spielebranche / AAA Titel für 1 Euro

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
16. Sep 2019, 17:41
Sehe ich, wie gesagt, nicht so. Jeder der beispielsweise mal eine große Rom-Sammlung vor sich hatte, weiß wie schnell es geht einfach das Spiel zu wechseln. Du kommst irgendwo nicht weiter? Dir wird es zu langweilig? Next, nächstes Spiel. Es ist echt schwer sich dann auf ein Spiel zu konzentrieren. Pile of Shames funktionieren ja nach dem gleichen Prinzip. Wer von Euch hat denn wirklich Spiele auch nur bis zur Hälfte gespielt?

Wenn man nun ein Abosystem mit tausenden von Titeln hat, dann ist die Reißleine automatisch kürzer. Da kann man sich ödes Strecken eben nicht mehr leisten. Bei anderen Streaming Services in anderen Medien wird ja auch schnell weitergeklickt. Warum soll das dann ausgerechnet bei Games der umgekehrte Fall sein?
Klingt nicht nach einem Spieleparadies, sondern nach einer Hölle - für Spieler und Entwickler.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

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