Kritik an den Schnupperinhalte

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Tagro
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Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tagro » 17. Mai 2017, 18:34

Vor kurzem wollte ich ein paar Freunde/Freundinnen von eurem Podcast überzeugen und habe ihnen dazu eure Schnupperinhalte vorgestellt.

Beschrieben habe ich den euren Inhalt als Podcast, bei welchem sich zwei (mittlerweile drei) Spieleredakteure mit Gästen bei einem Bier über Spiele oder Themen die zum Bereich Spiele gehören unterhalten.
Als Probebeispiel habe ich Ihnen den den Schnupperinhalt vom USK Thema vorgespielt.
Ich selbst finde, dass dies einer euer besten frei verfügbar Inhalte ist.

Die Testhörer waren eine 2er Gruppe Frau/Mann, und je ein Mann eine Frau einzeln.
Alle interessieren sich für Spiele, alle lesen regelmäßig bis unregelmäßig Spielzeitschriften.

Doch das Urteil war leider vernichtend. Sorry der harten Worte, aber so war es leider.
Folgendes Problem ist aufgetreten:
Nach nicht mal 5 Minuten wollte niemand mehr den Podcast hören, immer aus dem selben Grund.
Es geht am Anfang nie um das Thema sondern um Getränke.

Sicherlich hat dies für uns Stammhörer einen gewissen Cham, aber für neue Personen die mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Podchast herantreten, muss dies einfach sehr ernüchternd sein.

Ich selbst finde dieses Vorgeplänkel sehr schön, doch wenn ich es aus der Perspektive eines neuen Hörers sehen würde kann ich dies doch schon gut nachvollziehen.
Wenn ich auf z.B. Youtube ein Video schau welches über 20 Min. läuft und nach 5-6 Minuten kommt immer noch nichts vom erwarteten Inhalt bin ich auch weg.

Deshalb meine Frage / Bitte.
Gibt es eine sehr gute freie Folge in der es schnell bis sehr schnell ins Thema geht.
Könntet ihr vielleicht eine gute Folge um schneiden /am Anfang kürzen um diese für solche Fälle der Präsentation einsteigerfreundlicher zu machen?

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Nachtfischer
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Nachtfischer » 17. Mai 2017, 18:53

Kann ich mir ehrlich gesagt gut vorstellen. Mich selbst interessieren weder Bier noch Wein oder Kaffee. Die Einstiege stören mich trotzdem nicht, weil sie oft auch die Stimmung etablieren und schon einige nette Gags dabei herumkamen. Das weiß man als Ersthörer aber nicht, der einfach (wertigen) Gaming-Content erwartet.

Hätte ich vorm ersten Hören André und Jochen nicht schon gekannt und gewusst, dass da potenziell sehr viel Qualität drin sein könnte, hätte ich vielleicht auch nach mehreren Minuten Biertalk abgeschaltet. Ich kann Geschwafel ohne interessante Punkte nicht gut ertragen (und damit viele (Gaming-)Podcasts). Woher weiß ich nun, oder kann es zumindest vermuten, dass da später noch eine vergleichsweise hohe Dichte spannender Inhalte kommt, wenn ich von den Podcastern noch nie gehört habe? Dann sind das erstmal zwei/drei Typen, die trinken und sich kabbeln.

Also ja, man muss das nicht generell lassen, aber im Ersteindruck kann es komisch wirken. Man muss ja erstmal lernen, was die Jungs können.

Ein Problem dabei: Der Sonntagscast als wohl "bierseligstes" Format ist frei zugänglich. Der wird im Zweifel immer den Einstieg markieren.

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Varus
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Varus » 17. Mai 2017, 18:59

Wäre das nicht aber auch ein Stück weit Verzerrung? Wenn man eine Episode, die als Beispiel/Probe für die Premiuminhalte dienen soll, extra so schneidet, dass ein Teil dessen was es ausmacht fehlt? Käme mir zumindest etwas fragwürdig vor :think: . Außerdem finde ich den Vergleich von einem zwei Stunden+ Podcast, mit einem Youtube-Video etwas unglücklich. Glaube mal gelesen zu haben, dass das durchschnittliche Youtube-Video keine drei Minuten lang ist. Wenn da die ersten 5 Minuten Vorgeplänkel kommt, hat man schon die Hälfte vom folgenden Video verpasst.

Sonst würde ich raten einfach einen anderen Probeinhalt zu nehmen. Müssten ja mittlerweile mehr als genug sein. Und sonst den Teil hat skippen ;)
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Dr med Ramme
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Dr med Ramme » 17. Mai 2017, 19:05

Ich finde die konstruktive Kritik auch angemessen. Werbung versucht immer das beworbene Produkt im besten Licht darzustellen. Nehmen wir mal Filmtrailer. Es würde in einem Trailer auch niemand auf die Idee kommen, nur die ersten 5 Minuten des Films mit den Credits zu zeigen - selbst wenn diese äußerst kreativ dargeboten werden.

Ich denke ein schön zusammengestellter Trailer könnte Ideal sein - und der würde sicher auch Bier beinhalten :-)

Der Erstkontakt wäre dann von unbedarften Gaming-interessierten Neuhörern sicher geschmeidiger.

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Tagro
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tagro » 17. Mai 2017, 19:41

Nun ich muss euch natürlich zustimmen, das Vorgeplänkel über Bier macht natürlich einen guten Teil der Atmosphäre aus.
Ich möchte dies auch nicht vermissen, doch die Erfahrung die ich machen musste gegenüber neuen Personen war halt eine ablehnende.

Bei den Youtube Videos kenne ich mich nicht so gut aus und habe nur aus meiner Sicht geschrieben. Ich schaue gerne Let´s Plays die so um die 20 Min angelegt sind. Daher der Vergleich. Was das skippen angeht finde ich als Idee nun nicht so super. Wenn man jemanden was "Neues tolles" vorstellt und dann sagt, die ersten Minuten müssen wir überspringen weil die langweilig sind, hat es gleich einen komischen Beigeschmack.

Wie gesagt möchte ich auch nicht das ein Format geändert wird, sondern suche nur nach einer einzigen freien Folge die man Personen präsentieren kann, welche mit Getränkegesprächen nichts anfangen können.
Ob es nun eine neu geschnittene oder eine vorhandene ist, welche ich übersehen habe ist dabei egal.

Wer die drei schon von Gamestar oder anderen Medien kennt weiß natürlich wie gut sie sind.
Doch wenn man ohne Vorwissen mit den Erwartungen von einem Spielepodcast an die Sache herangeht und dann erst mal 5-6 Minuten etwas vollkommen anderes erhält, ist bei vielen Personen die Aufmerksamkeit und das Interesse weg. So zumindest meine Erfahrung.

Unsere Welt ist mittlerweile einfach zu schnelllebig als das eine Person sich noch bei einem Onlineangebot mehr als 5-6 Minuten Zeit nimmt um es besser kennen zu lernen.
Ist der Ersteindruck Misslungen sucht man sich mit einem Klick was anderes.

Gerade bei der USK Folge ist es so Schade. Eine so schöne Folge mit tollem tiefgehenden Inhalt die halt leider nur „zu spät*“ fahrt aufnimmt.

(*“zu spät“ für eine Person die noch nie einen Podcast von Auf ein Bier gehört hat.)

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Vinter
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Vinter » 17. Mai 2017, 23:04

Mich stört es hier zwar nicht, weil Gewohnheit, aber andere, unbekannte Formate habe ich bereits ausgemacht, weil die erste Folge erstmal aus 10 Minuten Werbung und Gelaber besteht. Insofern muss ich sagen: Nachvollziehbarer Hinweis von Tagro.
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Andre Peschke
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Andre Peschke » 18. Mai 2017, 00:07

Zu meinem Verständnis: Es geht um die Einleitung der Sonntagsfolge, korrekt? Weil "Schnupperinhalte" sind bei uns eigentlich die kostenlosen Pilotfolgen von Besserwisser etc. Die sind ja auch alle Bierfrei, wenn man jemandem was zum Probehören geben will. Oder eine der Kaffee-Folgen, evtl. Da ist der Einstieg kürzer.

Das "Problem" kann ich an sich verstehen. Ich weiß aber nicht, wie viele Menschen umgekehrt diesen Einstieg ganz wunderbar finden. Insofern ist das ein interessanter Fingerzeig, aber ich kann darauf erstmal nur mit "Hmmmmm...." reagieren. ;)

Andre

JayTheKay
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon JayTheKay » 18. Mai 2017, 00:08

Axel hat geschrieben:Ich weiß nicht, wer nicht mal die Ausdauer hat die ersten 5 Minuten über sich ergehen zu lassen, wird IMO kaum die Aufmerksamkeitsspanne haben ein tiefgreifendes 90 Minuten Gespräch zu hören. Gerade der Einstieg ist eigentlich ganz wichtig, weil, wie Nachti richtig sagt, die Stimmung etabliert wird und man auch bei einem Gast schonmal ein Gefühl für ihn bekommt. Zumal so ein Gespräch immer auch Phasen hat, die für einen selbst eher uninteressant sind. Da muss man dann genauso durch wie durch den fünfminütigen Bier-Einstieg.

Man kann ein ruhiges Medium wie einen Gesprächs-Podcast nunmal nicht an das Aufmerksamkeitsdefizit der Menschen anpassen. Zumal es auf der anderen Seite bei einem Gespräch unangenehm wirkt, wenn sofort mit der Tür ins Haus gefallen wird. Lasst den Gesprächpartner doch erstmal die Schuhe ausziehen und sich hinsetzen.


Das hat mMn nichts mit Aufmerksamkeitsdefizit zu tun. Es ist ganz einfach (denke ich mir jedenfalls): Aus den ersten 10 Minuten extrapoliert man als neuer Hörer die Hörerfahrung des ganzen Podcasts, und wenn man erstmal mitbekommt, dass themenfremde scheinbare Belanglosigkeiten ausgetauscht werden, geht man erstmal davon aus, dass das den ganzen Podcast lang so bleiben wird.

Es wäre übrigens wirklich mal interessant zu wissen, wie viele Leute diesen Bier-Einstieg am Sonntag immer überspringen.

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Vinter
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Vinter » 18. Mai 2017, 00:12

@Axel
Das hat nichts mit mangelnder Aufmerksamkeitsspanne von Leuten zu tun, sondern damit, welche Erwartung impliziert wird. Und wenn ich die ersten 10 Minuten eines Podcasts unerträglich finde, warum sollte ich dann noch weiter 80 davon hören? Da draußen buhlen unendliche Mengen an großartigen Medien um meine Aufmerksamkeit. Warum sollte ich meine Zeit mit einem verbringen, dass es nicht schafft, mich innerhalb der ersten 10 Minuten zu interessieren? Und vorallem: Wo ist da die Grenze? Wenn mir eine Netflixserie nach 3 Folgen nicht gefällt, muss ich dann die übrigen drei Staffeln zuende schauen, um mir nicht "Aufmerksamkeitsdefizit" vorwerfen zu lassen?

Entgegen anderslautender Gerüchte ist es kein pauschales Qualitätsmerkmal, wenn etwas erstmal möglichst abschreckend wirkt. Und etwas NICHT abschreckend zu gestalten bedeutet auch nicht, das man sich absichtlich für ein geistloses Publikum herunterdummen würde.

(Das bezieht sich nun alles nicht explizit auf AeB, sondern generell auf das Nutzerverhalten beim Medienkonsum)
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Texlamoktl
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Texlamoktl » 18. Mai 2017, 00:30

Andre Peschke hat geschrieben:
Das "Problem" kann ich an sich verstehen. Ich weiß aber nicht, wie viele Menschen umgekehrt diesen Einstieg ganz wunderbar finden. Insofern ist das ein interessanter Fingerzeig, aber ich kann darauf erstmal nur mit "Hmmmmm...." reagieren. ;)

Andre


Das dürfte in der Tat ein zweischneidiges Schwert sein. Um mal - als Gegenpol - von meinem eigenen Werdegang zu berichten: Ich höre den Auf ein Bier-Podcast seit einem recht frühen Zeitpunkt. Welche Folge meine Premiere war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, müsste aber eine der ersten fünf gewesen sein.

Als reiner Konsolen-Zocker und Nicht-Gamestar-Leser kannte ich weder Andre noch Jochen vorher. Ich hatte damals auf iTunes nach neuem Hörfutter und damit einfach auf blöd nach - für mich - neuen Games-Podcasts gesucht. iTunes hat mir dann "Auf ein Bier" vorgeschlagen umd ich dachte mir: Hey, Bier und Games - das mag ich ja beides! Aufgrund der Mischung habe ich Probe gehört und bin drangeblieben.

To make a long story short: ohne den Bier-bait hätte ich damals wohl nicht eingeschalten.

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Tagro
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tagro » 18. Mai 2017, 02:32

Andre hat geschrieben:Zu meinem Verständnis: Es geht um die Einleitung der Sonntagsfolge, korrekt?

Von meiner Seite geht es um die Folge über die USK die Ihr ja im nach hinein auch als freie Folge veröffentlicht habt. Diese Folge fand ich sehr gut und wollte diese deshalb meinen Freunden als Vorführobjekt präsentieren.

Dabei ist dann halt herausgekommen das vier von vier Personen gar nicht bis ins Gespräch über die USK gekommen sind weil sie vorher das Interesse am Podcast verloren haben.
Als Grund wurde dabei immer angegeben das der Einstig (Vorgeplänkel über Getränke) langweilig ist.
Was ich sehr schade finde, da ich davon überzeugt bin, das meine Freunde nun etwas tolles verpassen.
Die Personen interessieren sich alle für Games und auch für Themen aus Umfeld von Games.
Sind also potenziell als Zielgruppe geeignet. :-)

Wie gesagt möchte ich gar nicht anregen den Einstieg zu ändern den es erzeugt wirklich eine schöne Atmosphäre die auch auch nicht vermissen will.


Axel hat geschrieben:Man kann ein ruhiges Medium wie einen Gesprächs-Podcast nunmal nicht an das Aufmerksamkeitsdefizit der Menschen anpassen.


Harte Worte, wirklich.
Ich empfinde es als es normal wenn eine Erwartungshaltung nicht erfüllt wird, man sich anderen Dingen zuwendet.

Sicherlich kann man so eine harte Schiene fahren wie Axel hier beschreibt.
Wer nicht dran bleibt hat "Aufmerksamkeitsdefizite", und "Da muss man dann genauso durch..."
Dann darf man sich aber auch nicht wundern wenn Menschen sagen:
"Nein muss ich bestimmt nicht." und weder Hörer noch Unterstützer werden.

Als Beispiel wenn ich mir irgendwo ein Produkt anschaue, egal wo, dann möchte ich harte Fakten zu dem Produkt.
Was ist es für ein Produkt?
Was leistet dieses Produkt?
Ist das Produkt für mich geeignet?
Ja / Nein. Maximal 5 Minuten, ansonsten was anderes.

Sicherlich gibt es auch Personen die es angenehmer finden erst mal mit dem Verkäufer ein wenig Smaltalk zu halten. Doch es geht hier nicht darum welche Art der Produktinformation die "bessere" ist.
Es geht darum das es beide Arten von Menschen gibt und eine Sorte nur schwer Zugang zu dem Podcast findet.
Wenn man sich dann überzeugt hat, kann man sich auf die gemütliche auf ein Bier Atmosphäre einlassen.

Darum sollte es hier nicht um eine Projektänderung gehen, sondern um eine einmalige Präsentationsalternative die parallel zu der gemütlichen Präsentation (aktuelle Schnupperfolgen) existieren kann.

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Tagro
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tagro » 18. Mai 2017, 04:13

Ungeduld durch moderne Medien ist wirklich eine bessere Bezeichnung.
Deine Sicht kann ich vollkommen verstehen, auch wenn ich selbst etwas anders ticke.

Leider ist es ja so das der nächste alternative Inhalt im Internet wirklich nur einen Mausklick entfernt ist.
Das soll nicht bedeuten, dass Auf ein Bier es nicht wert ist mal 1-2 Stunden zu investieren um mit dem Inhalt und den Podcastern warm zu werden.
Doch musste ich halt die Erfahrung machen, dass diese Bereitschaft leider nicht mehr vorhanden ist. Deshalb die Idee mit dem Entgegenkommen auf eine schnellere Art der Präsentation.

Das es schade ist das die Menschen (mich leider eingeschlossen) sich immer weniger Zeit nehmen um neues, auch mal mehr als nur oberflächlich, zu betrachten ist zweifelsfrei wahr.
Doch wenn man auch diese Zielgruppe erreichen will, so muss man sich der Zielgruppe erst einmal anpassen um sie dann im zweiten Schritt mit der gemütlichen Auf ein Bier Atmosphäre abzuholen.

Meine Vorstellung wäre ein Zusammenschnitt von guten Freien Inhalten aus verschiedenen Folgen.
Dabei könnte Jochen z.B. mit seiner ruhigen Stimme eine kleine Einleitung Sprechen, gefolgt von der Vorstellung einer freien Folge, daraus dann eine interessante Frage und die Antwort des Gastes. Dies wiederholt man dann aus verschiedenen Folgen von verschiedenen Formaten.
Natürlich immer mit kurzen einleitenden Sätzen von Jochen. Am Ende sagt man dann so etwas wie:

"Wenn Sie z.B. das ganze Interview mit dem USK Mann hören wollen oder die gesamte Folge von XY, so kann man diese auf der Webseite kostenlos als Schnupperinhalte anhören."

Das ganze nicht länger als 10-12 Minuten.
So bekommt man einen schnellen Überblick was einen hier überhaupt erwartet und erkennt das dies nicht nur ewige Getränkeanalysen sind.

Bei denen die etwas schnelllebiger sind und Interesse geweckt wurde, kann man nun darauf hoffen das sie sich die ganze Schnupperfolge anhören ohne das der Anfang sie Abschreckt weil dieser falsch interpretiert wird.
Um auf diesem Weg den Podcast mit gemütlicher Atmosphäre zu entdecken.

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Peter
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Peter » 18. Mai 2017, 08:37

Also ich kann es absolut verstehen, wenn ein Neu-Hörer direkt beim Bier-Intro wieder aussteigt. Ich selbst finde das inzwischen derart langweilig, dass ich es immer überspringe. Und ich habe überhaupt nichts dagegen, dass über Bier geredet wird, im Gegenteil. In der Harald-Schmidt-Show z.B. fand ich das immer klasse. Dort waren es aber nur ein, zwei knackige Sätze und nicht ein 5min langes langweiliges Gelaber.

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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon echtschlecht165 » 18. Mai 2017, 09:02

Ich überspringe inzwischen den Anfang der meisten Sonntagspodcasts. ;)
Ist mir ebenfalls zuviel Geschwafel und hat sich abgenutzt. Bin aber ca. seit Folge 10 dabei, und weiss, dass es da später interessant wird.
Stören tuts mich nicht, ich überspringe ja auch ganze Folgen, wenn mich das Thema nicht interessiert.

Von daher, ein interessanter und berchtigter Hinweis.
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tritokx » 18. Mai 2017, 09:41

Ich bin seit Folge eins dabei und habe das Bier-Intro noch nie übersprungen. Für mich gehört das zu den Sonntagsfolgen einfach dazu und trägt zu der eher lockeren Atmosphäre bei. Außerdem finde ich es durchaus interessant, was da so für Gourmet-Biere konsumiert werden.

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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Miller734 » 18. Mai 2017, 10:32

Ich finde, dass das "Geschwafel" inzwischen sogar zu kurz kommt. Der Sonntags Podcast hat fast jeglichen Charme eines Stammtischgespräches eingebüßt und könnte so bei jeder Spielewebsite als Podcast der niemandem wehtut veröffentlicht werden.
Ich erinnere mich noch, wie ich von Jochens Witcher Kritik getriggert war!!! Aber das hat mich bei der Stange gehalten. Es war spannend, kontrovers, überspitzt.

Leider und ich schätze Herrn Stange sonst sehr, tragen diese neuerdings häufig auftauchenden Sprechblasen und Füllsätze auch nicht gerade dazu bei die zwischendurch auftretende Langeweile zu vertreiben. Und seit wann bereitet ihr euch auf den Podcast vor? Am Stammtisch diskutiert man doch das über die Woche erlebte.

Lorenzo
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Lorenzo » 18. Mai 2017, 10:46

Klär doch mal mit Jochen ob du deinen Freunden ein Folge Walkthough mit Hernn Walk teilen kannst. Dies sind großartig und ohne Bier Intro.
Wenn Sie dann nicht überzeugt sind, dann weiss ich auch nicht.
Meine Meinung zu Intro, darf auf keinen Fall fehlen.
LG

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Lurtz
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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Lurtz » 18. Mai 2017, 10:47

Axel hat geschrieben:Nun war aber im Augangsposting speziell davon die Rede, dass die Hörer nicht mal (!) 5 Minuten gehört haben und dann wieder abgeschaltet haben. Dabei kenne ich keinen Podcast, wo in den ersten Minuten gleich ins Haus gefallen wird. Jeder Podcast hat die obligatorischen ersten Minuten, wo man den Hörer begrüßt, wo sich ein wenig geneckt wird, usw. Das ist auch wichtig, um als Hörer anzukommen. Um auch eine Bindung aufzubauen.

Nein, das hat nicht annähend jeder Podcast.

Nebenbei ist es nicht nett oder auch nur konstruktiv, völlig unbekannten Personen ein Aufmerksamkeitsdefizit zu unterstellen, nur weil man ihre Erfahrungen nicht nachvollziehen kann.

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Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon echtschlecht165 » 18. Mai 2017, 10:55

wie man sieht, gehen die Meinungen auseinander.
Mir persönlich gefällt die professionelle Richtung in die der Podcast geht wesentlich besser als die Stammtischathmosphäre von den Anfängen.

Aber die ersten 3-5 minuten zu skippen tut mir auch nicht weh.
In Stein gemeißelt

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Re: RE: Re: Kritik an den Schnupperinhalte

Beitragvon Tritokx » 18. Mai 2017, 11:37

echtschlecht165 hat geschrieben:wie man sieht, gehen die Meinungen auseinander.
Mir persönlich gefällt die professionelle Richtung in die der Podcast geht wesentlich besser als die Stammtischathmosphäre von den Anfängen.

Aber die ersten 3-5 minuten zu skippen tut mir auch nicht weh.

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ohne die ernsthafteren Formate wie Walkthrough oder das Altbier (um nur einige zu nennen) wäre ich sicher nicht bereit, mein "Abo" in der derzeitigen Höhe zu bezahlen. Die Sonntagsfolgen sind im Vergleich dazu ja nach wie vor eher lockere Plauderrunden, wenn auch deutlich anders als noch am Anfang. Das halte ich aber für eine völlig normale Entwicklung.

Was mich für The Pod zahlen lässt ist neben den Inhalten die hervorragende Gesprächskultur. Hier wird nicht wie in vielen anderen Podcasts dem Gesprächspartner ins Wort gefallen, sondern jeder darf ausreden und seinen Standpunkt, seine Meinung oder was auch immer einbringen.


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