Moderationspolitik im Forum

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der unbestechliche
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von der unbestechliche » 28. Sep 2017, 23:04

echtschlecht165 hat geschrieben: Rüdiger sollte anstatt andere als korinthenkacker zu bezichtigen evtl selbst einer werden, um seine Wertschätzungen auf einen Detailgrad zu bringen, den ich hier gewohnt bin.
Sehe ich genau umgekehrt.
Für jemanden, der ein gewisses Grundinteresse für das Spiel oder Genre mitbringt, sind die in dem Thread angeführten angeblichen falschen oder fehlenden Punkte überwiegend irrelevante Details. Die Folge richtet sich ja nicht an XCOM-Freaks, die hunderte Stunden damit verbracht haben und jedes Detail in- und auswendig kennen. Auch bei der Starcraft-Folge war alles wichtige abgedeckt.
Wenn 2 Stunden lang z.B. alle Stats und Eigenheiten aller Klassen und Aliens abgespult werden, ist das für den Durchschnittshörer einfach nur langweilig.

zackzackab
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Re: RE: Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von zackzackab » 29. Sep 2017, 08:29

der unbestechliche hat geschrieben:
echtschlecht165 hat geschrieben: Rüdiger sollte anstatt andere als korinthenkacker zu bezichtigen evtl selbst einer werden, um seine Wertschätzungen auf einen Detailgrad zu bringen, den ich hier gewohnt bin.
. Die Folge richtet sich ja nicht an XCOM-Freaks, die hunderte Stunden damit verbracht haben und jedes Detail in- und auswendig kennen. Auch bei der Starcraft-Folge war alles wichtige abgedeckt.
Wenn 2 Stunden lang z.B. alle Stats und Eigenheiten aller Klassen und Aliens abgespult werden, ist das für den Durchschnittshörer einfach nur langweilig.
Naaaaja, eine Wertschätzung für eine Erweiterung zu einem tiefschürfenden Strategiespiel richtet sich mE zumindest auch an Leute, die große Freude am Grundspiel hatten und schon gut informiert sind. Klar ist aber, dass man wegen der unterschiedlichen Zielgruppen des Podcasts eine Balance finden muss und dabei alle Gruppen Abstriche in Kauf nehmen müssen, wie bei jedem Kompromiss. Wie gut der im konkreten Fall gelungen ist, muss jeder für sich entscheiden und gehört auch eher nicht in diesen Thread.

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Peter
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Peter » 29. Sep 2017, 09:30

Als XCOM2-Fan fand ich die Wertschätzung absolut okay. Klar konnte man da ein paar Kleinigkeiten kritisieren. Aber das ist auch bei Kritiken der anderen der Fall, wenn es sich um Themen handelt, in denen man selbst richtig drinsteckt.

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Blaight
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Blaight » 29. Sep 2017, 09:35

Peter hat geschrieben:Als XCOM2-Fan fand ich die Wertschätzung absolut okay. Klar konnte man da ein paar Kleinigkeiten kritisieren. Aber das ist auch bei Kritiken der anderen der Fall, wenn es sich um Themen handelt, in denen man selbst richtig drinsteckt.
Ich denke, dass das nicht der Punkt dieses Threads ist.

Andererseits denke ich, dass, wenn auch nicht explizit, hier eine ausreichende Aussprache stattgefunden hat - alle haben sich lieb und nochmal bekräftigt, dass die Community ganz großartig ist und die Mods generell einen vernünftigen Job machen. Irritationen im Einzelfall müssen dann eben mal ausgesprochen werden.

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philoponus
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von philoponus » 29. Sep 2017, 10:00

Ich finde es erstaunlich, dass bis jetzt niemand der Verantwortlichen klar gestellt hat, dass "Korintherkacker" als Reaktion auf die sachliche Kritik eines Backers nicht akzeptabel ist. Für mich ist das Thema erledigt. Bin seit Anfang der 90er in Foren unterwegs, bin unreifes Verhalten also seit Jahrzehnten gewöhnt.

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Andre Peschke
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Andre Peschke » 29. Sep 2017, 10:37

philoponus hat geschrieben:Ich finde es erstaunlich, dass bis jetzt niemand der Verantwortlichen klar gestellt hat, dass "Korintherkacker" als Reaktion auf die sachliche Kritik eines Backers nicht akzeptabel ist.
Mir war so, als hätten wir das getan. Aber wenn es jemand noch explizit hören möchte: Der Kommentar von Rüdiger verstößt gegen die Foren-Etikette und war so nicht ok.

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zackzackab
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Re: RE: Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von zackzackab » 29. Sep 2017, 19:47

NobodyJPH hat geschrieben:In der Zeit, in der ich mein Postings verfasst habe, haben toxic_garden, Jochen und André gepostet. Daher führt mein Posting inhaltlich zu ein paar Dopplungen. Da die angesprochenen Threads von mir geschlossen wurden, möchte ich dennoch ein paar der allgemeine Ausführungen dazu loswerden.

Das Thema Moderation ist immer eine Gratwanderung. Zu wenige Eingriffe führen aus meiner Erfahrung regelmäßig zu Kleinkriegen, die sich regelmäßig über die gesamte Plattform erstrecken, und zu einer allgemein stark vergifteten Atmosphäre. Zu viele Eingriffe ersticken mitunter fruchtbare Diskussionen und führen zu Unmut bei den Betroffenen. In einer relativ homogenen Gruppe lässt sich die angemessen empfundene Eingriffsstärke recht zuverlässig festlegen. Je mehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, desto schwieriger das richtige Maß zu finden. Es liegt daher ein wenig in der Natur der Sache, dass sich der/die Betroffene in den meisten Fällen ungerecht behandelt fühlen wird. Es in diesem Spannungsfeld allen recht zu machen, ist vermutlich nicht möglich. Viele Hinweise oder Ermahnungen laufen auch einfach im Hintergrund ab, wodurch diese natürlich für Dritte nicht sichtbar sind. Und natürlich kann ich auch nicht jeder/m Beteiligten eine private Nachricht schreiben, um ihn auf dem neusten Stand zu halten.

Das heißt natürlich nicht, dass wir über diese Thematik nicht reden können oder sollten! Ganz im Gegenteil, ich finde das sogar sehr wichtig. Ich habe bisher auch auf jede private Nachricht - egal ob im Forum und im Discord - möglichst zeitnah geantwortet. Daraus sind einige interessante Unterhaltungen entstanden, die zukünftig dabei helfen, den Gegenüber besser einzuschätzen zu können. Bitte zögert auch in Zukunft nicht, euch direkt an mich (oder an Blaight) zu wenden. Ich bin gerne bereit meine Position darzulegen oder zu überdenken. Je nach Tagesform oder Zeitdruck hat man vielleicht auch einfach nicht die beste Lösung gefunden und kann enstprechende Fehler beheben.

Ich sperre wirklich ungern Themen und lasse Diskussionen lieber laufen, solange sie einigermaßen zivilisiert geführt werden. Insgesamt wurden bisher auch nur sehr wenige Themen (oder User) gesperrt, was deutlich für die gute Diskussionskultur im Forum spricht. In bestimmten Konstellationen halte ich die Sperre des Threads für ein probates Mittel, um schlimmere Ausreißer, die dann womöglich direkt zu Sperren führen würden, rechtzeitig zu unterbinden. Vielleicht können wir hier in Grenzfällen über temporäre Thread-Sperren nachdenken, um die Diskussionen nicht sofort komplett abwürgen zu müssen.
Meine kritischen Äußerungen zu Beginn des Threads wären wahrscheinlich nicht gefallen, wenn ich gewusst hätte, wie differenziert ausgerechnet der Moderator seine Funktion reflektiert, der für meine beiden Beispiele eingangs des Threads verantwortlich zeichnet. Und gerade deshalb bin ich froh, dass die Diskussion geführt worden ist. Für mich war sie am Ende des Tages eine wunderbare Gelegenheit, um mehr über die Moderationsphilosophie hier im Forum und die Denkweise der Menschen dahinter zu erfahren. Und die gewonnenen Einsichten nötigen mir Respekt ab; in Ihrem Licht werde ich Moderationsentscheidungen zukünftig mit anderen Augen sehen.

Danke für Zeit und Mühe!

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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von echtschlecht165 » 2. Okt 2017, 08:57

:think: Alles schön und gut, aber ein Statement von Rüdiger Steidle hielte ich dennoch für angebracht
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von bluttrinker13 » 2. Okt 2017, 23:01

echtschlecht165 hat geschrieben::think: Alles schön und gut, aber ein Statement von Rüdiger Steidle hielte ich dennoch für angebracht
Er hat jetzt sehr ausführlich und authentisch im entsprechenden thread geantwortet. Zumindest ich finde den Einblick sehr erhellend.

Ich hoffe ehrlich gesagt, dass die Sache damit nun langsam ausgestanden ist, und das wie schon erwähnt uns Rüdiger als Tester weiter erhalten bleibt.

Edit: Wobei diese Hoffnung nun scheinbar nicht geteilt wird, sich als unrealistisch erweist und zu schwinden scheint. :(

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Andre Peschke
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Andre Peschke » 3. Okt 2017, 12:52

bluttrinker13 hat geschrieben: Edit: Wobei diese Hoffnung nun scheinbar nicht geteilt wird, sich als unrealistisch erweist und zu schwinden scheint. :(
Um auch hier im Thread mal für einen Abschluss zu sorgen: Ja, wir werden erstmal nicht weiter mit Rüdiger zusammenarbeiten. Wie Jochen finde ich das auch alles insgesamt jammerschade. Am Ende sind wir beide, Jochen und ich, hier die Verantwortlichen. Es wäre unser Job gewesen, Rüdiger besser darauf vorzubereiten, welche Ansprüche wir an Forenpostings stellen. Es wäre auch unser Job gewesen, die Diskussionen besser zu moderieren. Insofern auch von mir: Sorry an alle Beteiligten, auch an Rüdiger, dass wir jetzt in dieser Sackgasse angekommen sind. Wir haben jedoch immer wieder betont, dass wir zu 100% hinter den Regeln für eine respektvolle Forendiskussion stehen und dies auch da umsetzen, wo es schmerzhaft ist. Das wir dem auch die Zusammenarbeit mit einem guten Freund von Jochen unterordnen, dessen Beiträge eine wichtige Lücke in unseren Wertschätzungen gefüllt haben, dient hoffentlich immerhin dazu das Vertrauen zu stärken, dass uns dieses Anliegen sehr ernst ist. Um mal krampfhaft noch was positives rauszuziehen. ;)

Ich habe die Hoffnung, dass wir vielleicht in ein paar Wochen nochmal einen konstruktiveren Dialog zwischen Rüdiger und der Community zustande kriegen. Aber vorerst ist das erstmal das Ende dieser Fahnenstange. Wie im anderen Thread schon von Jochen geschrieben: Diskutiert gerne weiter, aber bitte Augenmaß walten lassen und hier im Thread einigermaßen on topic bleiben indem wir zB darüber sprechen, wie wir alle in Zukunft gemeinsam besser de-eskalieren können etc.

Andre

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Felidae
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Felidae » 3. Okt 2017, 16:10

Ich habe sämtliche Beiträge erst verspätet gelesen und habe die Diskussion nicht "live" miterlebt. Aber mein Eindruck ist, dass die meisten Beteiligten auf unterschiedlichen Kommunikationsebenen unterwegs waren. Ich kann beide Seiten irgendwie verstehen und gleichzeitig auch nicht... :think: Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen einfach mehr mit Ich-Botschaften zu arbeiten (wurde teilweise ja auch gemacht), anstatt mit "Du/Sie-Botschaften", die meist einen vorwurfsvollen Unterton haben.
In erster Linie tut es mir sehr Leid für die Podcaster, besonders für Jochen, weil er in eine sehr schwierige Situation gebracht worden ist. Dieses Hin-und-Hergerissen-Sein zwischen Verständnis für den Kumpel und für die Nutzer aus der Community ist sicher furchtbar und irgendwie auch unfair, wenn man sieht, wie engagiert und geduldig die Podcaster insgesamt mit dem Projekt und den Usern umgehen. Dieser Konflikt war ja für niemanden abzusehen, besonders weil man hier immer bemüht war ein angenehmes Diskussionsklima zu schaffen.
Was mich betrifft, hätte ich kein Problem damit, wenn Rüdiger noch eine Chance erhält hier im Forum richtig anzukommen. Ich denke, dass viele Leute es nicht gewohnt sind, in einem Forum Kritik zu erhalten, die eben nicht auf der persönlichen Ebene stattfindet. Das hatten in der Vergangenheit ja auch schon viele User angemerkt, da man häufig die Erfahrung macht, dass in Foren Polemik und Beleidigung zu Hause sind. Hier ist das eben nicht so, aber da das nicht die Regel ist, muss man sich vielleicht auch erst mal daran gewöhnen, dass einem hier eigentlich 'keiner etwas will'. Ansonsten wird Kritik möglicherweise falsch verstanden, was dazu führen könnte, dass manche automatisch in eine Verteidigungshaltung übergehen, um die Kritik nicht an sich rankommen zu lassen. Klar, finden hier auch mal Sticheleien statt aber auf einer lustigen, fast freundschaftlichen Ebene. Das muss man aber eben erst verstehen bzw. lernen, da bisherige (negative) Erfahrungen einen womöglich geprägt haben. Das sind aber nur Vermutungen meinerseits und natürlich weiß ich nicht, ob das alles auf diesen Fall hier zutrifft.
Andre Peschke hat geschrieben: Es wäre unser Job gewesen, Rüdiger besser darauf vorzubereiten, welche Ansprüche wir an Forenpostings stellen.
Das ist ja nichts, was man nicht auch noch nachholen könnte :) Auch wenn es erst mal blöd klingt, aber vielleicht ist so eine Art "Leitfaden" für neue Mitarbeiter künftig eine sinnvolle Sache um ihnen zu veranschaulichen, wie der "Foren-Spirit" so aussieht :) Damit man weiß, dass hier intensiv diskutiert, aber normalerweise niemand persönlich angegangen wird, selbst wenn es sich vielleicht mal beim ersten Durchlesen so anfühlt. Auch wenn es mal zu Provokationen kommt, spielt es ja eine entscheidene Rolle, wie man damit umgeht. Und wer weiß, wenn das Forum wächst, könnte man den Leitfaden vielleicht auch den Nutzern zur Verfügung stellen.

Stuttgarter
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Stuttgarter » 3. Okt 2017, 21:40

Hach, ich hab den XCOM-Thread (noch) nicht gelesen (bin jetzt aber echt neugierig :D ) - nur den hier. Und hab wieder gemerkt, was für ein fantastischer Ort das hier ist. Hier scheinen Menschen mit einander zu reden, die nicht beim Einloggen wieder sieben werden. Traumhaft.

Jetzt mal paar allgemeine Gedanken - die Internetkultur ist rauh, individuell, zuweilen pointiert. Nur einen Link einzustellen ist sicher nicht die feine Art - aber irgendwie auch ein witziges Stilmittel. Dass hier einige Dinge tabu sind, denen man sonst im Netz alle Nase lang begegnet, muss man erstmal rausfinden. Als Forennutzer - und vermutlich auch als neuer Mitarbeiter. Grade wenn man zB die Gamestarkommentiererkultur kennt.

Und dann gibt es noch das viel größere Problem - Sprache. Rüdiger kommt, wenn ich das richtig mitbekommen und rausgehört habe, aus meiner Gegend - Schwaben. Insofern kann ich ihm unterstützend beispringen - das Schwäbische hat viele Eigenheiten, auch gerade im beschimpfen, die hier anders wahrgenommen werden als im Rest des deutschen Sprachraums. (Was auf praktisch alle Dialekte zutreffen dürfte. Zumindest das bayrische ist da auch ganz gut drin.) "Korinthenkacker" ist natürlich eine gewisse Despektierlichkeit - aber vermutlich nicht so harsch gemeint, wie sie bei anderen ankommt. (Zusatz: Ich kann jeden hier beruhigen, solang Rüdiger niemand als "Halbdackel" bezeichnet, ist alles eher zärtlich gemeint. ;-) )

Worauf ich rauswill - Rüdiger kennt zum einen vermutlich aus vielen Jahren Berufserfahrung einen harten Umgangston im Netz, der hier nicht herrscht. Zum anderen haben bestimmte Wörter in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Schweregrade. Ich fände es sehr bedauerlich, wenn die Zusammenarbeit mit Rüdiger wegen einem Fehltritt für immer vorbei wäre. André, es ehrt Euch, dass Ihr gar nicht den Eindruck der "Vetterleswirtschaft" aufkommen lassen wollt - aber umgekehrt: Jedes andere Forenmitglied bekommt in der Regel auch eine zweite Chance, oder? :) Also behandelt ihn nicht nur so hart wie andere - sondern auch mit derselben Gnade. Zumal, wenn Du selbst für möglich hältst, dass Ihr ihn nicht ausreichend gebrieft habt.
Felidae hat geschrieben: Und wer weiß, wenn das Forum wächst, könnte man den Leitfaden vielleicht auch den Nutzern zur Verfügung stellen.
Sehr gute Idee! Als einigermaßener "Neuling" hier kann ich nämlich aus Erfahrung sagen: Es ist grade zu Beginn sehr schwierig, wenn man direkt aus ner hitzigen Facebookdebatte auf die Seite hier kommt, sofort zu wissen, "Das darf ich und das darf ich nicht".

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bluttrinker13
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von bluttrinker13 » 3. Okt 2017, 22:39

Schön ausgeführt zu den sprachlichen Eigenheiten.

Ich als ursprünglicher Pommer bin ebenfalls mit deutlich rauem Umgangston bekannt und aufgewachsen. ;)

Ich denke, das Problem mit Rüdiger is weniger dass Andre & Jochen ihm was untersagen, eher auch das Rüdiger selbst wahrscheinlich keine Lust mehr hat. Alles sehr schade...

Stuttgarter
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Stuttgarter » 3. Okt 2017, 23:29

Okay, ich hab den Thread jetzt gelesen. Und ich fand ihn eigentlich bis zu der temporären Schließung noch akzeptabel. (Selbst den "http://www.duden.de/rechtschreibung/Korinthenkacker" - weil, siehe oben.) Unter der Annahme, dass da wirklich noch alles steht, fand ich auch die Reaktionen darauf "im Rahmen".

Was mich aber echt sehr irritiert, ist, wie Rüdiger dann auf zackzackabs Einzelauflistung reagiert hat. Aus dem Kontext war klar ersichtlich, dass zack das nur auf Nachfrage einzeln aufgeschlüsselt hat. Und man kann sicher sagen, "So Details kann man nicht alle unterbringen" - aber das als quasi einzige Begründung für zig Punkte - schwierig. Aber okay, selbst da Schwamm drüber. Aber dass es wieder auf persönlicher Ebene ablief, hat mich doch sehr verwundert.

Nach Lesen des Threads hab ich den Eindruck "ein User kennt das Spiel wesentlich besser als der Tester" (was per se erstmal nicht schlimm ist) "und der Tester kommt überhaupt nicht damit klar, wenn ihm Ungenauigkeiten aufgezeigt werden".

Und damit besteht dann doch ein Problem in Hinsicht zum Rest der Pod-Mannschaft - bei den anderen Herren hab ich nämlich bei allen den Eindruck, dass die kein Problem damit haben, einzugestehen, wenn sie mal falsch liegen. Selbst Jochen trau ich das ohne Probleme zu. ;)

Fehler machen ist nicht schlimm. Sie nicht zugeben können ist es.

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Sebastian Solidwork
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Sebastian Solidwork » 3. Okt 2017, 23:31

Bei all den Dingen die mich an Rüdigers Beiträgen störten, macht es mich traurig diesen, eventuell dauerhaften, Verlust zu erleiden. :( :violin:

Ich habe Verständnis für die empfundenen und zum Ausdruck gebrachten Emotionen (wohl zumeist Wut?) aller Beteiligten. Das kann euch keiner streitig machen, so empfandet ihr als ihr last was der andere geschrieben hatte.
Leider erzeugten die dadurch geprägten Handlungen ein Teufelskreis, der erst durch den aktuellen Verlust sein Ende fand.

*einSalzkornStreu*

Was mich persönlich im ersten Moment und der falschen Stimmung auch wütend macht ist sind Sätze wie: "Das solltest X du anders machen.", "Das hast du total falsch gemacht (und ich halte dich für XYZ)".
Ja, die beiden Sätze KÖNNEN auch neutral GEMEINT sein, wenn ich aber Pech habe (z.B. scheiß Tag mit Arbeit/Familie/Umfeld etc.) VERSTEHE ich ihn als verbalen Angriff auf mich.
Was hat mich ein "Das war jetzt aber nicht sehr schlau. Ich hätte ja..." meiner Mutter früher innerlich zum Kochen gebracht: "Danke Mama, habe ich jetzt auch verstanden!". Meine Antwort im Stillen an sie "Der Ton macht die Musik und DIESER wahr mir nicht sehr hilfreich.". Ich zog es vor die Ruhe zu bewahren und nicht noch einen Streit vom Zaun. Wütend war ich jetzt genug.

. . .

Leider ist diese Gemeinschaft und Austausch dieser Art (mit der Anzahl an Teilnehmern nicht im selben Raum) hier nur möglich mit einer speziellen Kommunikationsform. Einer die mir so gut wie keinen Kontext (außer mit Smilies absichtlich mitgegeben) für eine Botschaft gibt und diese nur auf den textuellen Inhalt reduziert.
Sich gegenübersitzend entnehme ich der vorhandenen Körperhaltung, Mimik und Aussprache (wer weiße was noch. Geruch unbewusst?) so viele Informationen, dass die gleichen Worte völlig unterschiedliche Bedeutungen haben können. Ich weiß so viel mehr über den Gemütszustand meines Gesprächspartner als hier. Selbst ein Telefonat hat noch die Feinheiten der gesprochenen Sprache.
Hier habe ich keine Ahnung ob mich gerade jemand eigentlich in Wut anbrüllt oder mir mit ironischem Unterton etwas zusäuselt. Ob er gerade stottert weil er einfach überrascht ist oder sich nervös verhaspelt.

. . .

Mit dieser Reflexion und der Annahme, dass es demjenigen der meine Texte liest ähnlich ergeht, versuche ich spätestens vor dem Absenden jeder Nachricht inne zu halten. Und mir klar zu machen was mein Text bei ihm auslösen könnte, wenn er gerade nicht in bester Stimmung ist. Wie habe ich, vielleicht jetzt gerade eben erst, auf den von ihm geschriebenen Text reagiert?
Versetzte ich ihn damit in eine Stimmung in der er Gefahr laufen könnte vom Inhalt ab zu kommen und mein eigentliches Anliegen (z.B. meine Wut über Ungenauigkeiten) nicht mehr sein Verständnis findet?
Sein Text ist vielleicht der Auslöser meiner Stimmung, aber muss ich ihn dann gleich als Sündenbock zum Tor raus jagen?
Und habe ich vielleicht Annahmen getroffen die sich als nicht zu treffend heraus stellen könnten? Das möglicher Weise ich irre?
Lohnt es sich dafür meine aktuellen Gefühle in Text zu gießen? Oder beiße ich lieber noch mal in die Tischkante und gehe, zumindest in Gedanken, noch mal fünf Minuten um den Block?

Mein Merksatz: Emotionen sollen nicht meinen Text schreiben, sondern ich (be)schreibe sachlich meine Emotionen im Text.

Du, der du das hier gerade list, bist es mir wert, dass ich mir diese Gedanken immer wieder aufs neue mache. F*cking jeder hier.


Das ist mein Leitfaden. Ich versuche es jeden Tag auf neue.
Zuletzt geändert von Sebastian Solidwork am 4. Okt 2017, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
Umweltschutz beginnt im Geldsystem.
Fix the system!

Der Sinn des Lebens ist, dass Menschen voller Sinn das niemals wissen müssen. - Gunter Dueck in Omnisophie

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Lurtz
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von Lurtz » 4. Okt 2017, 00:40

Sehr schade die ganze Sache. Und ich muss hier auch einmal Axel beipflichten, die Community hat sich trotz Rüdigers sicher nicht vorbildlicher Diskussionsweise hier nicht mit Ruhm bekleckert. Gerade wenn erwartet wird, dass ein Neuzugang nach Andres und Jochens Art wertschätzt und ähnliche Äußerungen kommen geht das schon in eine bedenklich fanatische Richtung, die dem Projekt langfristig nur schaden kann. Dazu zähle ich auch die User, die sofort jede vermeintliche Stillosigkeit des Externen zügeln müssen und die Stimmung damit weiter anheizen. Das ist Aufgabe der Moderation, nicht jedes einzelnen Users, der sich gerade dazu berufen fühlt.

Ja Andres Stellaris Wertschätzung war aus dem Blick als Communitywahl irgendwie charmant, aber allein dass dort Strategiestandards wie Shift + Rechtsklick nicht gekannt werden, macht sie letztlich auch deutlich spezieller als Rüdigers durchaus erfahrenere Herangehensweise.

Rüdiger hat hier im Forum geschrieben wir ein Redakteur, der sich einer über einen Test wütenden Community stellen muss.
Dass er dies entsprechend aggressiv tat, ist primär ihm anzulasten. Dass wir nicht geschafft haben, ihn besser abzuholen und zu integrieren, ist uns anzulasten. Ich sehe hier keine Sieger, nur Verlierer.

Wie gesagt, sehr sehr schade. Rein vom Hören des Podcasts fühlte ich mich als XCOM Gelegenheitsspieler gut beraten und hätte nie gedacht, dass die Sache so eskalieren würde. Fast schon zu tiefgreifend auf Features und nicht Eindrücke bedacht, wodurch die ganze Detaildiskussiin auch erst aufgekommen ist, aber Feintuning hätte man ja noch betreiben können, nach der gerade mal zweiten Folge. Denn auch Jochens und Sebastians Moderation war nicht optimal in den beiden Folgen.

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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von W8JcyyU » 4. Okt 2017, 07:38

Man hätte als User auch einfach abwarten können. Rüdigers misslungene "Korinthenkacker"-Antwort war offensichtlich salopp formuliert und an zackzackab gerichtet. Warum mischen sich weitere Nutzer ein und sparen nicht mit persönlichen Angriffen auf Rüdiger, selbst nachdem zackzackab klarstellt, dass er "Korinthenkacker" nicht als "üble Beleidigung" verstanden hat?

Bis zu diesem Zeitpunkt hätte man mit etwas Vermittlung zackzackabs ursprüngliche Anmerkungen als Richtigstellungen bzw. Ergänzungen zur Wertschätzung verstehen können. Im Folgenden hatten manche User mehr Interesse an einer prinzipiellen Infragestellung von Rüdigers Kompetenz, inklusive Charaktereigenschaften.

Eine Wertschätzung ist nicht Bühne der Nutzer für Lobpreisungen vermeintlich eigener Charaktereigenschaften. Andre hat in einem ersten Kommentar indirekt in den Raum gestellt, ob die Verhältnismäßigkeit der Nutzerreaktionen in Bezug auf "Korinthenkacker" gerechtfertig ist. Wenn also insbesondere zwei Nutzer "Korinthenkacker" als Anlass zu einer persönlichen Vendetta missbrauchen, ist in meinen Augen jedes Maß überschritten.

Im Übrigen würde ich mich darüber freuen, wenn Rüdiger weiterhin im Team mitwirkt. Besprechungen in diesem Podcast sind in der Regel tiefer als Besprechungen in Magazinen - alleine schon durch die mitunter mehrstündige Laufzeit von mindestens zwei Redakteuren. Dennoch kann man von keinem Redakteur verlangen, dass jegliche Facette eines Spiels abgedeckt wird. Ergänzungen und Richtigstellungen sind daher zu erwarten und in meinen Augen kein Zeugnis mangelnder Kompetenz.

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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von echtschlecht165 » 4. Okt 2017, 08:31

Warum mischen sich weitere Nutzer ein und sparen nicht mit persönlichen Angriffen auf Rüdiger, selbst nachdem zackzackab klarstellt, dass er "Korinthenkacker" nicht als "üble Beleidigung" verstanden hat?
keine Ahnung, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie du :)
Um ihre Meinung in einem meinungsforum kundzutun.

Und um die Antwort nicht 100% polemisch wirken zu lassen.

Die Antwort von Rüdiger war zwar auf zackezackabs Post. Aber es ist hier ein öffentliches Forum, und dieser Post könnte genausogut von jedem andern, also auch mir stammen. Also werd ich mir in Zukunft die Mühe gar nicht antun, irgendetwas genauer zu zerpflücken, wenn ich als Antwort eh nur erwarten kann, als korinthenkacker bezeichnet zu werden.
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W8JcyyU
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von W8JcyyU » 4. Okt 2017, 09:32

echtschlecht165 hat geschrieben: keine Ahnung, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie du :)
Um ihre Meinung in einem meinungsforum kundzutun.
Das erklärt für mich die Meinungsäußerungen, die ich nicht kritisiere, aber nicht die Angriffe, die ich kritisiere. Es ist in der Form auch nicht das erste Mal: Axel hat "Des Teufels Advokats" und den Umgang mit Michi erwähnt. Zu Wolfgang Walk gab es Kritik, die sich ausschließlich (und ungerechtfertigt) auf die Person und null komma null auf den Inhalt bezogen hat.
echtschlecht165 hat geschrieben: Die Antwort von Rüdiger war zwar auf zackezackabs Post. Aber es ist hier ein öffentliches Forum, und dieser Post könnte genausogut von jedem andern, also auch mir stammen. Also werd ich mir in Zukunft die Mühe gar nicht antun, irgendetwas genauer zu zerpflücken, wenn ich als Antwort eh nur erwarten kann, als korinthenkacker bezeichnet zu werden.
In der Regel werden Analysen sowohl von Andre und Jochen, als auch anderen Nutzern aufgegriffen und diskutiert. Wenn jetzt erstmalig Userfeedback einsilbig abgekanzelt wird, kann das doch nicht die bisherigen Leistungen umkehren. Zumal Andre, Jochen und auch die Moderation zu erkennen gegeben haben, dass Userfeedback erstgenommen wird.

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echtschlecht165
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Re: Moderationspolitik im Forum

Beitrag von echtschlecht165 » 4. Okt 2017, 09:43

W8JcyyU hat geschrieben:
echtschlecht165 hat geschrieben: keine Ahnung, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie du :)
Um ihre Meinung in einem meinungsforum kundzutun.
Das erklärt für mich die Meinungsäußerungen, die ich nicht kritisiere, aber nicht die Angriffe, die ich kritisiere. Es ist in der Form auch nicht das erste Mal: Axel hat "Des Teufels Advokats" und den Umgang mit Michi erwähnt. Zu Wolfgang Walk gab es Kritik, die sich ausschließlich (und ungerechtfertigt) auf die Person und null komma null auf den Inhalt bezogen hat.
echtschlecht165 hat geschrieben: Die Antwort von Rüdiger war zwar auf zackezackabs Post. Aber es ist hier ein öffentliches Forum, und dieser Post könnte genausogut von jedem andern, also auch mir stammen. Also werd ich mir in Zukunft die Mühe gar nicht antun, irgendetwas genauer zu zerpflücken, wenn ich als Antwort eh nur erwarten kann, als korinthenkacker bezeichnet zu werden.
In der Regel werden Analysen sowohl von Andre und Jochen, als auch anderen Nutzern aufgegriffen und diskutiert. Wenn jetzt erstmalig Userfeedback einsilbig abgekanzelt wird, kann das doch nicht die bisherigen Leistungen umkehren. Zumal Andre, Jochen und auch die Moderation zu erkennen gegeben haben, dass Userfeedback erstgenommen wird.
ja, ich konkretisiere....die Mühe machen, bestimmten Content zu zerpflücken, in diesem Fall wäre es halt Rüdigers Content. Warum ich wahrscheinlich gerade hier ein wenig eher reagiere ist, dass es gerade Rüdigers Part wäre, indem ich mich am ehesten ermächtigt gefühlt hätte, irgendetwas zu konkretisieren, da ich Strategiespiele mag.
Im Deutschsprachigen Raum ist aber noch Platz für ein ordentliches Strategieformat.
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