Meine aktuellen Probleme mit The Pod

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Phazonis
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Phazonis » 15. Nov 2019, 16:19

Voigt hat geschrieben:
15. Nov 2019, 15:31
Aber, verlangen kann ich es auch nich, weil es dem dir genannten Kern entgegentritt, dass The Pod machen soll, worauf die Bock haben.
Wenn die nunmal Bock haben Spiele direkt zu Release 1 Woche durchzusuchten, weil das Spiel halt soviel Spaß macht, dann ist es ja so.
Verstehe zwar nicht wie das so regelmäßig bei jedem AAA Spiel passiert, was die spielen, aber hey, mir wurde gesagt ich soll vertrauen haben.
Es ist wohl auch die Motivation selber rauszufinden, wie es nun ist, direkt am Release. Nicht unbedingt der Wunsch es zu 'spielen', sondern eher das Spiel bewerten, und wertend einordnen zu können.
Ich sehe das gar nicht als großen Einschnitt in das Arbeiten von the Pod und erst recht nicht als Verletzung des Markenkerns ganz im Gegenteil. Wenn man echtes ehrliches Interesse an einem Pordukt hat, dann hat man das auch noch nach der kurzen Pause. Weil wenn wir mal von 2 Monaten ausgehen heißt das ja in der Praxis eher 1 Monat müssen die Podcaster nur warten, weil man dann ja meist mit der Vorproduktion anfangen muss, damit die Wertschätzung dann pünktlich frühestens 2 Monate nach Release erscheinen kann.

Es adressiert halt auch deinen Kritikpunkt des häufigen Spielens der Spiele zum Release. Ja das passiert so häufig, dass man zumindest nicht immer von ehrlichen Interesse ausgehen kann sondern eben doch Hype, Marketing und Co. wohl eine entscheidende Rolle spielen. Zu Letzt bei CoD hat André ja halbwegs sogar zugegeben, dass es hauptsächlich wegen Marketing Interesse gab. Diese Review wäre also mit Zwangspause vielleicht nicht erschienen. Wäre das ein Verlust? Wenn man nach vielen im Forum geht nicht wirklich. Es macht einen halt etwas hypeimmun, wenn man weiß das man eh erst nach einem Monat randarf und nach 2 dann die Wertschätzung macht, aber ich sehe auch da eher wenig Nachteile. (Zumindest bei unseren Podcastern, die ja meist keine Lust haben so kurzfristig zu einem Spiel zurückzukehren)

Ich sehe halt wenig Negatives daran. Durch so eine Zwangspause kristallisiert sich eher herraus ob ehrliches Interesse besteht (dann besteht das auch 1 Monat danach noch) oder ob man nach einem Monat doch sagt neh irgendwie doch keine Lust, wo man dann vielleicht konstatieren muss, dass einen eher der Hype/ die aktuelle Diskussion motiviert hat als das Spiel selbst.

Und besonders nachdem Nina es kritisiert hat, dass etwas wenig Struktur vorhanden ist wäre ein solcher Schritt vielleicht ratsam.
schneeland hat geschrieben:
15. Nov 2019, 15:43
Ich wage zu behaupten: auch unter The Pod-Hörern ist vermutlich das Interesse an Spielen zu Release im Schnitt am größten.

Ohne eine Umfrage (jährlich würde da m.E. aber auch reichen) würde ich eine relativ gravierende Änderung wie diese für vergleichsweise riskant halten.
Da braucht es keine Umfrage, denn ja das Interesse ist am Release garantiert am größten, nur argumentierst du da auch nicht anders als anderen, die vor dir für gebt den Leuten was sie wollen argumentiert haben. Ja die Leute wollen das zum Release, aber eine spätere Betrachtung wird meiner Meinung nach nicht weniger wertvoll, also die Antwort auf die Frage: "Sollten unsere Zuschauer das lesen?" ändert sich damit nicht. Und auch da würde ich bei ingonaut sagen, dass allein reicht nicht als Argument gegen die Idee, weil das Ziel dieses Projekts es ja war sich aktiv gegen wirtschafltiche Argumente als alleinige Rechtfertigungsgrundlage zu stellen.

Rick Wertz
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Rick Wertz » 15. Nov 2019, 16:26

Bei einem noch stärkeren Fokus auf uninteressante Indie-Spiele wäre ich definitiv weg. Zu Indie-Games gibt es bereits mehr als genug Podcasts, Meinungen und Artikel, das interessiert doch niemanden.
Voigt hat geschrieben:
15. Nov 2019, 15:31
Wenn die nunmal Bock haben Spiele direkt zu Release 1 Woche durchzusuchten, weil das Spiel halt soviel Spaß macht, dann ist es ja so.
Verstehe zwar nicht wie das so regelmäßig bei jedem AAA Spiel passiert, was die spielen, aber hey, mir wurde gesagt ich soll vertrauen haben.
Es ist wohl auch die Motivation selber rauszufinden, wie es nun ist, direkt am Release. Nicht unbedingt der Wunsch es zu 'spielen', sondern eher das Spiel bewerten, und wertend einordnen zu können.
Du kannst nicht verstehen, weshalb zum Releasezeitpunkt das Interesse an einem Spiel das Größte ist - gegenüber einem arbiträren Zeitpunkt einige Monate später?

Phazonis
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Phazonis » 15. Nov 2019, 16:36

Rick Wertz hat geschrieben:
15. Nov 2019, 16:26
Bei einem noch stärkeren Fokus auf uninteressante Indie-Spiele wäre ich definitiv weg. Zu Indie-Games gibt es bereits mehr als genug Podcasts, Meinungen und Artikel, das interessiert doch niemanden.
Tja wo soll man bei so eine vorurteilsbeladenen Kommentar anfangen... uninteressante Indie-Spiele vielleicht. Indie bietet im Gegenastz zu AAA eigentlich jedes Genre ab, was im Umkehrschluss bedeutet alle Indiespiele als uninteressant abzustemplen gleich das ganze Medium als uninterssant abstemplet. In dem Fall ja warum beschäftigst du dich überhaupt noch mit Videospielen?
Ebenso möchtest du mir bitte erstmal diese "genügend" Podcasts, Meinungen und Artikel zeigen die sich mit Indie beschäftigen und sprich bitte für dich, wenn du zu glauben meinst er würde niemanden interessieren. Mich interessiert es und damit ist das schon mehr als niemand. Und zum anderen überleg dir mal bitte deine Einstellung zum Projekt. Niemand hat hier gefordert AAA verschwinden zu lassen, aber nur weil jetzt auch mehr kleinere Spiele kommen gehst du? Warum? Nur weil das Programm nicht mehr zu 100% deine Interessen abbildet?

Rick Wertz
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Rick Wertz » 15. Nov 2019, 16:41

Mich interessieren Indie-Spiele einfach nicht. Nur weil dir das nicht passt werde ich mich trotzdem weiterhin mit Videospielen beschäftigen und darüber diskutieren. Ein stärker Fokus auf Indie-Spiele für das Projekt wäre für mich sehr uninteressant, weshalb sollte ich ein Medium abonnieren, das sich auf für mich irrelevante Themen fokussiert. Deine Meinung dazu ist mir egal, für die Podcaster wird das anders aussehen.

Voigt
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Voigt » 15. Nov 2019, 17:01

Rick Wertz hat geschrieben:
15. Nov 2019, 16:26
Du kannst nicht verstehen, weshalb zum Releasezeitpunkt das Interesse an einem Spiel das Größte ist - gegenüber einem arbiträren Zeitpunkt einige Monate später?
Mein persönliches Interesse an AAA spielen ist schon lange nichtmehr direkt zum Release am größten. Man ist ja trainiert, dass man lieber später mal reinschaut, wenn das Spiel günstiger und gepatcht.

Ich weiß natürlich adss die große Spielemasse das Spiel direkt zum Release kauft, udn daher da das größte Interesse in der Breite herrscht, das ist aber was ganz anderes als das persönliche Interesse der Podcaster.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] » 15. Nov 2019, 17:04

Moderation: Bitte sachlich und respektvoll zueinander bleiben. "Deine Meinung ist doof" oder "Deine Meinung interessiert mich nicht" Kommentare sind weder noch.

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schneeland
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von schneeland » 15. Nov 2019, 17:28

Phazonis hat geschrieben:
15. Nov 2019, 16:19
schneeland hat geschrieben:
15. Nov 2019, 15:43
Ich wage zu behaupten: auch unter The Pod-Hörern ist vermutlich das Interesse an Spielen zu Release im Schnitt am größten.

Ohne eine Umfrage (jährlich würde da m.E. aber auch reichen) würde ich eine relativ gravierende Änderung wie diese für vergleichsweise riskant halten.
Da braucht es keine Umfrage, denn ja das Interesse ist am Release garantiert am größten, nur argumentierst du da auch nicht anders als anderen, die vor dir für gebt den Leuten was sie wollen argumentiert haben. Ja die Leute wollen das zum Release, aber eine spätere Betrachtung wird meiner Meinung nach nicht weniger wertvoll, also die Antwort auf die Frage: "Sollten unsere Zuschauer das lesen?" ändert sich damit nicht. Und auch da würde ich bei ingonaut sagen, dass allein reicht nicht als Argument gegen die Idee, weil das Ziel dieses Projekts es ja war sich aktiv gegen wirtschafltiche Argumente als alleinige Rechtfertigungsgrundlage zu stellen.
Da ist meine Meinung offensichtlich nicht ganz klar rübergekommen: es geht mir nicht darum zu sagen: "weil die Leute Rezensionen am liebsten zum Release wollen, geben wir sie Ihnen auch dann", sondern dass
a) auch ein Podcast, der sich auf Hörerfinanzierung stützt, nicht gänzlich davon lossagen kann, Kundenbedürfnisse zu erfüllen - der zentrale Gewinn ist m.E. auch, dass der Kunde hier klar der Hörer und nicht - über mehr oder wenige große Umwege - die Spieleindustrie ist
b) auch wenn man das Ganze unter der Perspektive "erzähle den Leute nicht das, was sie hören wollen, sondern dass was sie hören sollten" betrachtet, wird man letztlich zwischen beiden Faktoren abwägen müssen - ein toller Podcast, den niemand hört, hilft auch keinem

Und die genannte Abwägung würde ich an der Stelle der Podcaster eben ohne eine halbwegs repräsentative Umfrage unter den Hörern nicht machen wollen.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Rick Wertz » 15. Nov 2019, 19:48

Voigt hat geschrieben:
15. Nov 2019, 17:01
Ich weiß natürlich adss die große Spielemasse das Spiel direkt zum Release kauft, udn daher da das größte Interesse in der Breite herrscht, das ist aber was ganz anderes als das persönliche Interesse der Podcaster.
Den Verweis auf die Podcaster habe ich irgendwie überlesen, so ergibt das natürlich wesentlich mehr Sinn. In der Vergangenheit fand ich die Casts, welche ältere Spiele (aber noch nicht "Retro") wieder aufgegriffen haben durchaus auch immer interessant. Ich denke, es muss nicht immer direkt eine Besprechung zum Release geben.
Zuletzt geändert von Rick Wertz am 15. Nov 2019, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von mart.n » 15. Nov 2019, 19:48

Ich möchte auch noch einmal aus der Sicht einen ehemaligen Hörers schreiben, der damals zum Start völlig enthusiastisch dabei war, aber irgendwann nicht mehr wusste, welche Folge er denn überhaupt noch hören möchte. Wenn das nicht interessant ist, dann bitte einfach ignorieren. Für mich haben sich damals einige große Themen ergeben:

1. Ich kann leider weder was mit Wolfgang und konnte schon gar nichts mit Nina anfangen. Das ist vollständig subjektiv und ich kann auch total verstehen, wenn jemand gerade wegen dieser Personen begeistert war. Für mich waren sie nichts. Dom dagegen fand ich toll. Dies bedeutete jedoch, dass 2/3 der Neuerungen von the pod für mich das Projekt eher verschlechtert haben.

2. Ich habe immer mehr festgestellt, dass sich unser Spielegeschmack einfach fundamental unterscheidet. Walking Simulatoren, Story.. das interessiert mich alles nicht. Für mich zählt rein Gameplay. Aber dann doch anders als bei André. Wenn ich überlege, was ich dieses Jahr gespielt hab, dann waren das: WoW Classic, World of Tanks, jetzt neu Unity of Command II, Dota Underlords, Pathfinder Kingmaker, Thea 2: the Shattering, Monster Hunter: World und Dominions 5. Korrigiert mich bitte, aber meines Erachtens gab es zu keinem einzigen dieser Spiele jemals bei euch einen Bericht. Da frag ich mich halt, wieso ich mir die Wertschätzung für Spiele anhören soll, die mich eh nicht interessieren. Wie gesagt, Dom hat da mit dem Strategie Teil noch einmal frischen Wind reingebracht, war dann aber irgendwie so selten zu hören das es sich auch nicht mehr gelohnt hat.

3. Als das Projekt neu war, hab ich es wirklich genossen, jeden Tag jeden Podcast zu hören. Aber sein wir mal ehrlich, auch die beste Serie wird irgendwann mal etwas fade. Selbst wenn sie gar nicht schlechter wird. Es ist auch nicht so, dass ich sagen kann "wow, stattdessen ist Podcast XY viel besser". Ist es nicht. Gibt es glaub ich nicht. The Pod ist immer noch der beste Podcast am Markt. Aber ich für meinen Teil höre einfach generell deutlich weniger Podcasts oder beschränke mich eher auf Nischentitel wie 3 Moves Ahead, WoW Countdown to Classic, einzelne Stay Forever Folgen oder WIssens-Podcasts mit sehr speziellen Themen.

tl;dr: für mich waren es damals Entwicklungen, die mir nicht zugesagt haben. Aber trotzdem auch zu wenig fundamentale Entwicklung. ;) Und einfach das Problem mit den Spielen..

Phazonis
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Phazonis » 15. Nov 2019, 20:02

mart.n hat geschrieben:
15. Nov 2019, 19:48
2. Ich habe immer mehr festgestellt, dass sich unser Spielegeschmack einfach fundamental unterscheidet. Walking Simulatoren, Story.. das interessiert mich alles nicht. Für mich zählt rein Gameplay. Aber dann doch anders als bei André. Wenn ich überlege, was ich dieses Jahr gespielt hab, dann waren das: WoW Classic, World of Tanks, jetzt neu Unity of Command II, Dota Underlords, Pathfinder Kingmaker, Thea 2: the Shattering, Monster Hunter: World und Dominions 5. Korrigiert mich bitte, aber meines Erachtens gab es zu keinem einzigen dieser Spiele jemals bei euch einen Bericht. Da frag ich mich halt, wieso ich mir die Wertschätzung für Spiele anhören soll, die mich eh nicht interessieren. Wie gesagt, Dom hat da mit dem Strategie Teil noch einmal frischen Wind reingebracht, war dann aber irgendwie so selten zu hören das es sich auch nicht mehr gelohnt hat.
Nun zumindest zu Monster Hunter: World gab es eine Wertschätzung beim rest kann ich mich auch an nix erinnern, aber auch da ich höre Andre, Jochen und Co. ja gerade weil ihr Videospielgeschmakc nicht ganz meiner ist. Einen Podcaster der genau meinen Geschmack hätte brauch ich nicht, denn ich weiß ja immer noch am Besten wie mein Geschmack aussieht.
schneeland hat geschrieben:
15. Nov 2019, 17:28
Da ist meine Meinung offensichtlich nicht ganz klar rübergekommen: es geht mir nicht darum zu sagen: "weil die Leute Rezensionen am liebsten zum Release wollen, geben wir sie Ihnen auch dann", sondern dass
a) auch ein Podcast, der sich auf Hörerfinanzierung stützt, nicht gänzlich davon lossagen kann, Kundenbedürfnisse zu erfüllen - der zentrale Gewinn ist m.E. auch, dass der Kunde hier klar der Hörer und nicht - über mehr oder wenige große Umwege - die Spieleindustrie ist
b) auch wenn man das Ganze unter der Perspektive "erzähle den Leute nicht das, was sie hören wollen, sondern dass was sie hören sollten" betrachtet, wird man letztlich zwischen beiden Faktoren abwägen müssen - ein toller Podcast, den niemand hört, hilft auch keinem
Ja ich würde nur dennoch sagen, dass bei der jetzigen Größe das Argument, was ist wenn ihn niemand guckt auch nicht mehr so sehr zieht. Das schöne ist ja, dass man mit dieser Größe auch Formate etablieren kann die nischiger werden und eben nicht mehr darauf achten muss ob das von einer Mehrheit geguckt wird, weil es für die anderen genügend Ausweichformate gibt. Zumindest haben sie das ja quasi mit Ninas Touchscreen auch schon bewiesen. Das Format gucken/ hören garantiert weit weniger Leute, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm.
schneeland hat geschrieben:
15. Nov 2019, 17:28
Und die genannte Abwägung würde ich an der Stelle der Podcaster eben ohne eine halbwegs repräsentative Umfrage unter den Hörern nicht machen wollen.
Ja gut könnte man mal machen. Einfach als Frage ist es euch wichtig zu Release informiert zu werden. Ich sah das halt als nicht so wichtig an, weil es eben sonst überall die Tests ja zu Release erscheinen und somit da draußen ohnehin eine ausreichende Informationsfülle vorhanden ist, aber sicher ist sicher.

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VikingBK1981
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von VikingBK1981 » 15. Nov 2019, 20:47

mart.n hat geschrieben:
15. Nov 2019, 19:48
Ich möchte auch noch einmal aus der Sicht einen ehemaligen Hörers schreiben, der damals zum Start völlig enthusiastisch dabei war, aber irgendwann nicht mehr wusste, welche Folge er denn überhaupt noch hören möchte. Wenn das nicht interessant ist, dann bitte einfach ignorieren. Für mich haben sich damals einige große Themen ergeben:

1. Ich kann leider weder was mit Wolfgang und konnte schon gar nichts mit Nina anfangen. Das ist vollständig subjektiv und ich kann auch total verstehen, wenn jemand gerade wegen dieser Personen begeistert war. Für mich waren sie nichts. Dom dagegen fand ich toll. Dies bedeutete jedoch, dass 2/3 der Neuerungen von the pod für mich das Projekt eher verschlechtert haben.

2. Ich habe immer mehr festgestellt, dass sich unser Spielegeschmack einfach fundamental unterscheidet. Walking Simulatoren, Story.. das interessiert mich alles nicht. Für mich zählt rein Gameplay. Aber dann doch anders als bei André. Wenn ich überlege, was ich dieses Jahr gespielt hab, dann waren das: WoW Classic, World of Tanks, jetzt neu Unity of Command II, Dota Underlords, Pathfinder Kingmaker, Thea 2: the Shattering, Monster Hunter: World und Dominions 5. Korrigiert mich bitte, aber meines Erachtens gab es zu keinem einzigen dieser Spiele jemals bei euch einen Bericht. Da frag ich mich halt, wieso ich mir die Wertschätzung für Spiele anhören soll, die mich eh nicht interessieren. Wie gesagt, Dom hat da mit dem Strategie Teil noch einmal frischen Wind reingebracht, war dann aber irgendwie so selten zu hören das es sich auch nicht mehr gelohnt hat.

3. Als das Projekt neu war, hab ich es wirklich genossen, jeden Tag jeden Podcast zu hören. Aber sein wir mal ehrlich, auch die beste Serie wird irgendwann mal etwas fade. Selbst wenn sie gar nicht schlechter wird. Es ist auch nicht so, dass ich sagen kann "wow, stattdessen ist Podcast XY viel besser". Ist es nicht. Gibt es glaub ich nicht. The Pod ist immer noch der beste Podcast am Markt. Aber ich für meinen Teil höre einfach generell deutlich weniger Podcasts oder beschränke mich eher auf Nischentitel wie 3 Moves Ahead, WoW Countdown to Classic, einzelne Stay Forever Folgen oder WIssens-Podcasts mit sehr speziellen Themen.

tl;dr: für mich waren es damals Entwicklungen, die mir nicht zugesagt haben. Aber trotzdem auch zu wenig fundamentale Entwicklung. ;) Und einfach das Problem mit den Spielen..
Der kann ich nicht ganz folgen. Wenn neue Podcaster dazukommen, wieso wird dann das Angebot für einen selbst schlechter, wenn man diese nicht mag? Man hat doch vorher auch Gefallen am Projekt gehabt.

Anhand der aufgezählten Spiele muss man aber auch feststellen, dass diese sehr eingeschränkt ist. Das hat man ja auch damals am Spielemarkt gemerkt, wenn man nur Titel wie World of Tanks und WoW Classic spielt, warum dann über neue / andere Titel informieren?!
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Axel » 15. Nov 2019, 21:02

Wie jeder weiß habe ich nen sehr speziellen Spielegeschmack. ;) Spiele, die viele andere nicht mal mit ner Kneifzange anfassen würden...

Und trotzdem hält mich das nicht ab hier zu unterstützen, obwohl „meine“ Spiele fast nie Thema sind, denn ich spiele ja nicht am PC. Trotzdem bietet doch das Angebot weit mehr als nur Spielebesprechungen! Und das finde ich dann toll. Ich werde nie auch nur ein LitRPG lesen, aber mein Gott war Sebs Folge dazu unterhaltsam! :ugly:
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Sebastian Solidwork » 15. Nov 2019, 21:11

Einen Teil der Themen im ersten Kommentar sehe ich so auch bei mir
Ich denke, dass sich mittlerweile etwas Routine eingeschlichen hat und die wilden Tage der Anfangszeit vorbei sind. Da bangte und hofften viele noch, es war ungewiss ob das große Experiment klappt. Überhaupt gab es mehr Experiment. Alles war die ersten 1-2 Jahre neu und eine die Überraschung gleich einer Lootbox.
Das vermisst vermutlich so mancher, teilweise auch ich. Aber ganz zurück in die alte Zeit will ich nicht.

Ich habe ein paar Formate die mir gefallen und reichen.

Vielleicht ist es auch die schwammig Wahrnehmung einer geringeren Weiterentwicklung des Podcasts im Vergleich zu früher.
Jetzt ist er etabliert(er) und Veränderungen bzw. Vertiefung in Themen werden aufwendiger und damit auch seltener.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich mich mit ThePod als Spiele-Hobbyist weiterentwickelt und viel interessantes kennen gelernt habe was früher nur schwer zugänglich war bzw. kaum thematisiert wurde.
Vielen Dank dafür an alle bisherigen Werkschöpfenden!
Umweltschutz beginnt im Geldsystem.
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mart.n
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von mart.n » 15. Nov 2019, 22:39

VikingBK1981 hat geschrieben:
15. Nov 2019, 20:47
mart.n hat geschrieben:
15. Nov 2019, 19:48
Ich möchte auch noch einmal aus der Sicht einen ehemaligen Hörers schreiben, der damals zum Start völlig enthusiastisch dabei war, aber irgendwann nicht mehr wusste, welche Folge er denn überhaupt noch hören möchte. Wenn das nicht interessant ist, dann bitte einfach ignorieren. Für mich haben sich damals einige große Themen ergeben:

1. Ich kann leider weder was mit Wolfgang und konnte schon gar nichts mit Nina anfangen. Das ist vollständig subjektiv und ich kann auch total verstehen, wenn jemand gerade wegen dieser Personen begeistert war. Für mich waren sie nichts. Dom dagegen fand ich toll. Dies bedeutete jedoch, dass 2/3 der Neuerungen von the pod für mich das Projekt eher verschlechtert haben.

2. Ich habe immer mehr festgestellt, dass sich unser Spielegeschmack einfach fundamental unterscheidet. Walking Simulatoren, Story.. das interessiert mich alles nicht. Für mich zählt rein Gameplay. Aber dann doch anders als bei André. Wenn ich überlege, was ich dieses Jahr gespielt hab, dann waren das: WoW Classic, World of Tanks, jetzt neu Unity of Command II, Dota Underlords, Pathfinder Kingmaker, Thea 2: the Shattering, Monster Hunter: World und Dominions 5. Korrigiert mich bitte, aber meines Erachtens gab es zu keinem einzigen dieser Spiele jemals bei euch einen Bericht. Da frag ich mich halt, wieso ich mir die Wertschätzung für Spiele anhören soll, die mich eh nicht interessieren. Wie gesagt, Dom hat da mit dem Strategie Teil noch einmal frischen Wind reingebracht, war dann aber irgendwie so selten zu hören das es sich auch nicht mehr gelohnt hat.

3. Als das Projekt neu war, hab ich es wirklich genossen, jeden Tag jeden Podcast zu hören. Aber sein wir mal ehrlich, auch die beste Serie wird irgendwann mal etwas fade. Selbst wenn sie gar nicht schlechter wird. Es ist auch nicht so, dass ich sagen kann "wow, stattdessen ist Podcast XY viel besser". Ist es nicht. Gibt es glaub ich nicht. The Pod ist immer noch der beste Podcast am Markt. Aber ich für meinen Teil höre einfach generell deutlich weniger Podcasts oder beschränke mich eher auf Nischentitel wie 3 Moves Ahead, WoW Countdown to Classic, einzelne Stay Forever Folgen oder WIssens-Podcasts mit sehr speziellen Themen.

tl;dr: für mich waren es damals Entwicklungen, die mir nicht zugesagt haben. Aber trotzdem auch zu wenig fundamentale Entwicklung. ;) Und einfach das Problem mit den Spielen..
Der kann ich nicht ganz folgen. Wenn neue Podcaster dazukommen, wieso wird dann das Angebot für einen selbst schlechter, wenn man diese nicht mag? Man hat doch vorher auch Gefallen am Projekt gehabt.

Anhand der aufgezählten Spiele muss man aber auch feststellen, dass diese sehr eingeschränkt ist. Das hat man ja auch damals am Spielemarkt gemerkt, wenn man nur Titel wie World of Tanks und WoW Classic spielt, warum dann über neue / andere Titel informieren?!
Und warum greifst du jetzt die beiden Mainstream Titel aus meinem Post raus und ignorierst die anderen 6? Wenn ein Podcast sich um Spielerichtungen dreht, die mich nicht interessieren (Shooter, Walking Sim etc), dann kann ich mir die Wertschätzungen halt auch sparen. Weil für mich sind die immer irrelevant.

Wenn mit neuen Podcaster neue Formate hinzubekommen, belegen die für gewöhnlich einen Spot, den sonst jemand anders belegt hat. Den ich vielleicht lieber mochte. Außerdem ist das mit dem Backer Beitrag auch emotional anders. Ich wollte mit meinem Geld bestimmte Sachen einfach nicht unterstützen. Ich würde auch z. B. Gamersglobal nicht unterstützen, egal. Was sie machen. Da ich dort eine Person nicht mag (alles weitere wäre Offtopic, es soll nur das Beispiel illustrieren).

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von VikingBK1981 » 16. Nov 2019, 11:13

Weil es die sind die ich nicht ganz nachvollziehen kann? Und ich sag ja das ich es verstehen kann das du bestimmte Inhalte nicht interessant finden wirst bei dem Spielgeschmack, nur wird das bei fast jedem Podcast so ein, außer denen die genau diese Spiele bedienen.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von schmatzler » 17. Nov 2019, 17:01

Auch ich musste feststellen, dass ich "The Pod" immer selektiver konsumiere. Kurz nachdem das Projekt hier gestartet ist, habe ich mir so ziemlich jede Folge reingezogen, doch das ist schon seit langer Zeit nicht mehr so.

Ich würde nicht unbedingt dem Projekt als solches die Schuld daran geben - vielmehr ist es so, dass nach einigen Jahren einfach vieles wiederholt wird und die Inhalte dadurch nicht mehr diesen neuartigen Aspekt haben - die Spannung hat eben etwas gelitten. Man kann eben nur eine endliche Anzahl Folgen über Carl on Duty und Openworld Kletterspiel XYZ machen, irgendwann ähnelt sich das alles sehr stark und zumindest bei mir leidet dann das auch das Interesse, mir eine solche Folge komplett anzuhören. Ich denke, das liegt auch einfach in der Natur der Sache - aus dem gleichen Grund schaffen TV-Serien oft auch nicht mehr als eine Handvoll Staffeln.

Auch die Podcastlandschaft hat sich seit dem Start von The Pod stark verändert - es gibt mittlerweile so viele spannende Podcasts, dass ich mir genau überlegen muss, mit welchen ich meine karge Freizeit verbringe. So ein Hardcore-Hörer der die Folgen auf Zweifach-Speed anhört, bin ich nämlich nicht. Und dann gibts da ja noch Mordlust, die Lästerschwestern, Night Vale und sogar das Konkurrenzprodukt Stay Forever...

Das Interessante an The Pod sind für mich die Folgen, die aus der Reihe fallen. Selten verfolge ich Game Reviews - ich bilde mir lieber selbst eine Meinung, als mir von irgendwelchen Leuten erzählen zu lassen, was sie von Spiel XYZ halten - denn das macht jeder dahergelaufene YouTuber mehr schlecht als recht - und so manche Spiele wie z.B. JoWood's "Chaser" werden von jedem verteufelt, während ich sie liebe.
Aber wenn über die Anfänge von BlueByte berichtet, die gesamte Geschichte von Peter Molyneux in einem riesigen Mehrstünder behandelt wird oder unbekannte Handysexspiele näher beleuchtet werden, bin ich gerne dabei - darüber berichtet nämlich sonst keiner, weil es keine Klicks bringt. Auch Spaßformate wie das Quiz oder die Spieleinseln sind sehr amüsant und gute Unterhaltung für einen schlechten Tag.

Sehr enttäuscht war ich, dass die PC Action-Anekdote wieder gelöscht wurde - und das nur, weil sich ein paar Leute im Forum angegriffen gefühlt haben. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen - "unabhängiger Spielejournalismus" war doch schon immer ein großes Aushängeschild für dieses Projekt, außerdem handelte es sich um ein historisches Ereignis, für das die PCA auch kräftig Ärger bekommen hat. Sowas sollte man stehenlassen - ein unabhängiges Projekt knickt nicht einfach ein, wenn einer Handvoll Zuhörern ein kontroverses Thema nicht passt. Da The Pod auch nicht auf YouTube stattfindet und es keine Werberichtlinien gibt, an die man sich halten muss, halte ich das für eine sehr große Fehlentscheidung.

Ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass die Podcaster der Community gegenüber nicht mehr so freudig gegenüberstehen wie noch zum Start des Projekts. Die regelmäßigen Ankündigungen, sich doch mal im "weltbesten Spieleforum" anzumelden, bleiben in den Folgen schon lange aus. Ich habe vorhin gesehen, dass Jochen offenbar seinen Account gelöscht hat und wollte wissen, warum. Nur um dann festzustellen, dass die Wörter "Jochen forum" in der Suchfunktion gesperrt sind. Foren haben ja leider den Hang dazu, sich irgendwann zu verlaufen und von daher ist es nachvollziehbar, wenn man sich mal eine Auszeit von der Community gönnt, aber wenn man seit 2018 nicht mehr mit den Leuten hier reden will, wirkt das schon sehr merkwürdig und ich habe das beim Hören der Folgen dann auch immer im Hinterkopf.

Ich hoffe, für die Podcaster ist das hier keine Arbeit die sie machen "müssen" und dass die Freude am Projekt nicht zu sehr gelitten hat.
Zuhörer bleibe ich auch weiterhin, solange die speziellen Formate abseits der Reviews nicht zu sehr reduziert werden. Der Abgang von Nina ist natürlich ein herber Schlag, aber das bietet ja vielleicht auch wieder Möglichkeiten für Neues.

Phazonis
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Phazonis » 17. Nov 2019, 17:20

schmatzler hat geschrieben:
17. Nov 2019, 17:01
Sehr enttäuscht war ich, dass die PC Action-Anekdote wieder gelöscht wurde - und das nur, weil sich ein paar Leute im Forum angegriffen gefühlt haben. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen - "unabhängiger Spielejournalismus" war doch schon immer ein großes Aushängeschild für dieses Projekt, außerdem handelte es sich um ein historisches Ereignis, für das die PCA auch kräftig Ärger bekommen hat. Sowas sollte man stehenlassen - ein unabhängiges Projekt knickt nicht einfach ein, wenn einer Handvoll Zuhörern ein kontroverses Thema nicht passt. Da The Pod auch nicht auf YouTube stattfindet und es keine Werberichtlinien gibt, an die man sich halten muss, halte ich das für eine sehr große Fehlentscheidung.
Ich finde die Aussage sehr fragwürdig. Ja es wurde sich im forum beschwert, aber um das allein festzustellen muss man ja den Thread gelesen haben, wo auch eine auführliche Erklärung von Jochen gegeben wurde warum der Beitrag verschwunden ist. (viewtopic.php?f=2&t=5333&start=40) Und da war die Begründung nicht, das wurde runtergenommen aufgrund von Druck aus der Community.

Mal abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, warum das ein Problem mit unabhängigen Spielejournalismus darstellt. Ganz in Gegenteil es zeigt doch wie unabhängig man ist, wenn man Beiträge hinter dennen man nicht steht einfach löschen kann und es auch tut und nicht ein Marketing Manager oder eben auch auch eine Community da ein Schranke wären. Also unabhängiger geht wohl kaum. Ich könnte sogar dein eigenes Argument umdrehen: Ja ein unabhängiges Projekt knickt vor niemanden ein, auch nicht vor Communitywünschen.

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Enlagom
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Enlagom » 17. Nov 2019, 17:21

Liebe Alle,
Als auch einer, der den Podcast von Anfang an hört und ohne diesen Thread (ausser dem Eingangspost natürlich) gelesen zu haben:

Meine 50cent und natürlich ein sehr subjektiver Eindruck der letzten Zeit:
Ja klar, Liebe bleibt nicht immer so aufregend, wie zum Beginn einer Beziehung. Aber in letzter Zeit ist vielleicht mehr im Busch.

Ich hab ein wenig das Problem, dass die Quantität aber nicht wirklich die Qualität oder gar die Orginalität gestiegen ist.
Ein bisschen parallel zum Spielemarkt; Es kommt hier mehr raus, als ich konsumieren kann. Aber wenig, das ich unbedingt konsumieren will.
Insbesondere bei Spielebesprechungen gibt es das draussen fundierte und besser argumentierte.
Damit meine ich z.B. hier schon genannten Behauptungen über Qualitäten eines Spieles, ohne diese wirklich zu begründen.
Öfter habe ich den Eindruck, wie anstrengend es für euch war, dass 2 das Spiel durchgespielt haben.
Und trotzdem wird dann keinen Deut zb. auf die optische Komponente (für mich immer noch neben einer guten Geschichte der wichtigste Aspekt) eingegangen wird. Fast so, als ob ihr auch an sich gute Spiele nicht mehr so recht geniesen könnt.

Bei Meta-Themen seid ihr immer noch Spitze. Ich mag Andre sehr als Interviewer.
Ich mag Wolfgang für seine fundierten und oft auch sehr kritischen Meinungen.
Jochens Reportagen sind sehr gut.
Nina werde ich vermissen, weil sie, wie hier auch schon geschrieben wurde, diejenige war, die sich sehr gut vorbereitet hat.

Wirklich neue Formate die mich persönlch interessieren, wie zb. mehr Reportagen über Entwickler (wie das Molyneux Special), etc. vermisse ich hingegen. Andere, wie das fantastische Walktrhough liegen etwas brach, da zu selten.

Ich glaube es würde gut tun, das ganze Programm etwas zu straffen. Mehr Arbeit in einzelne Folgen zu stecken, dafür weniger
Masse zu produzieren.

Last not least, trotz allem ist das noch immer mit Abstand mein Lieblingsspielepodcast.
LG Markus

PhelanKell
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von PhelanKell » 18. Nov 2019, 09:30

Hallo,

ich kann einige hier schon verstehen, unter anderem dem Thread-Ersteller.

Aber teilweise habe ich das Gefühl, dass es wie üblich im Internet stattfindet: Einer sagt etwas, viele springen auf.
Problem ist wie immer, Kritik äußern (haten) machen viele öffentlich. Die zufriedenen Leute bleiben still.
Man sieht es überall im Netz und natürlich auch bei diversen Berufen. Ich z.B. arbeite im "Beschwerdemanagement". Und wenn ich nur von den Beschwerden ausgehe, ist unsere Firma voll Schei** und dürfte schon nicht mehr existieren.

Klar, ich verstehe auch den Punkt, dass so eine "Beziehung" langsam Normalität wird. Es ändern sich über die Jahre hinweg Vorlieben etc.
Aber ich scheine der anderen Kategorie anzugehören.

Daher möchte ich an dieser Stelle ein kurzes "Danke" sagen.
Ich persönlich bin zufrieden, wie es ist. Mir fehlt sogar Nina, obwohl ich nach ihrem ersten Podcast erst einmal alle weiteren von ihr ignoriert habe. (habe aber alle nachgeholt). Ich finde die aktuellen Formate gut. Die Gäste sind gut. Die Qualität ist gut.
Es gibt dann solche Überraschungen wie die Molyneux-Reihe oder den aktuellen Sonntags-Podcast Nr.241.

Gegebenenfalls wollen die Beiden - André und Jochen - aktuell zu viel Gutes für Euch alle machen. Sie sehen Eure Wünsche, wollen denen irgendwie gerecht werden. Wollen Neues, vielleicht sogar erzwingen. Da werden Zeit und Ressourcen knapp. Eventuell ist das der Grund, warum einige es als "Verschlechterung" empfingen.

Mein 5er zum Thema ;)
expect the unexpected

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WhiteNoise
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von WhiteNoise » 18. Nov 2019, 10:36

Dann geb ich auch noch mal meinen Senf dazu: Ich kann die Kritik des Eingangsbeitrags nicht nachvollziehen. Ich bin mit dem aktuellen Stand zufrieden. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wären dass diese Punkte:
1. Möglichst nur konkrete Themen. Mich langweilen 99% aller Metathemen, ich will konkrete Dinge erfahren. Es muss auch nicht super aktuell sein. Toll fand ich dieses Jahr z.B. die "Stadia"-Folge. Auch eine Folge zum aktuellen Stand von VR würde mich sehr interessieren
2. Mehr André und Jochen. Das ist für mich immer noch die beste Kombination.
3. Auf keinen Fall mehr Wolfgang. Er mag teilweise interessante Einblicke in die Spieleentwicklung geben, aber als Mensch finde ich ihn einfach unerträglich. Die "Hakenkreuz"-Folge, in der er und Petra Fröhlich sich in ihren Zensurfantasieen überboten haben, war für mich der Tiefpunkt des Jahres.
4. Mehr "Aber warum?". Ich schätze das Format, weil es mich über Spiele informiert, die ich sonst nicht entdecken würde. Auch Sebastians Folge zum Thema LitRPG fand ich interessant.
5. Mehr "Auf ein Altbier", einfach ein tolles Format.

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