Meine aktuellen Probleme mit The Pod

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Andre Peschke
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

Jahnu hat geschrieben:
26. Okt 2020, 23:29
Aber wenn ich schon mal einen Kommentar schreibe: André muss Crusader Kings 3 wertschätzen :twisted:
Ganz so absurd wird es nicht, aber es gibt nächste Woche ein Feierabendbier mit mir, Dom und Reiner Hauser als Expertengast. :)
Wudan hat geschrieben:
26. Okt 2020, 23:20
Dennoch, unterm Strich hat meine Begeisterng für The Pod seit geraumer Zeit stark nachgelassen, und ich denke das nicht alle Gründe dafür nur subjektiv bei mir liegen. Deswegen wollte ich meine Gedanken dazu einfach mal äussern.
Unbenommen. Rein von dem, was IM Plan steht, wüsste ich jetzt nur nicht, wos wirklich objektiv hakt. En Detail haben Seb und Jochen übrigens schon in der Anfahrt und ich glaube nächsten Monat kommt gleich noch eines von Dom & Jochen, wenn alles klappt. Und ich habe auch noch eines mit Ralf, das aber eher... Ungewöhnlich ist. ^^

Andre

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schneeland
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von schneeland »

Nachdem Wudan diesen Thread wiederbelebt hat, stelle ich fest: jedes The Pod-Abo sollte mit einem Kontigent an Gratis-Freizeit kommen, um das Zeug auch zu hören ;)

Aber mal ernsthafter: eine Kleinigkeit, die ich an dieser Stelle gern einwerfen möchte ist, dass es The Pod ein bisschen an kürzeren Formaten fehlt. Es gibt Wortreich (nicht mein Ding) und das Magazin (höre ich gerne) - der Großteil der anderen Format liegt jenseits der Halbstundenmarke, üblicherweise sogar eher im Bereich 1.5-2h.

Jetzt kann The Pod natürlich nichts für Corona (oder doch? 8-) ), aber seit März arbeite ich im Homeoffice und es fallen 4-6h Pendelzeit pro Woche weg. Entsprechend ist der Bedarf an so langen Formaten deutlich gesunken. Was mir ein dadurch noch mehr als sonst fehlt, sind die fluffigen kleinen Anekdoten oder sowas wie "die Woche der Indie-Wertschätzung". Quasi byte-sized listening für den Casual-Hörer :ugly:

Muss jetzt auch nicht sofort passieren, aber vielleicht lässt sich das ja irgendwann wieder einbauen (die Homeoffice-Zeit dauert ja noch ein bisschen an).
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)

PhelanKell
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von PhelanKell »

Mhmm, aber so gehen halt persönliche Meinungen auseinander.

Ich mag Wolfgangs "Wortreich" und höre dafür Sebastians "Magazin" nie. Sorry Seb :roll:
Und ich bin eher der Typ, der sich freut, wenn beim Klick auf Play eine Zeit zwischen 1-2h angezeigt wird :D

Aber ich höre auch den Podcast auf der Arbeit, nicht auf dem Weg ;)

Aber dem Wudan kann ich in einer Sache zustimmen. Mir fehlen aktuell auch die tollen "Nachgeforscht"-Beiträge und andere Reportagen.
Oder "Anekdoten". Da muss es doch noch so vieles zu erzählen geben.

Und ich würde es lustig finden, wenn es die "Inseln des Grauens" oder wie sie hießen, mal mit Dom, Ralf und Wolfgang geben würden :dance:
Ich sage nur "Trottel!" :lol:

Ansonsten bin ich zufrieden und freue mich, dass alle weiterhin gesund sind ;)
expect the unexpected

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Lurtz
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Lurtz »

Ich glaube immer noch dass es ein Stück weit einfach auch an der Situation der Industrie liegt. Wie gesagt, Zeit zwischen zwei Konsolenreleases, Spiele haben generell immer längere Entwicklungszeiten, wenn man nicht gerade über Indie oder Service Games berichtet, werden die Durststrecken immer länger.

Schaut mal auf die Onlinemagazine, da siehts ehrlich gesagt auch nicht besser aus. Hunderte von News zu Cyberpunk, dessen enthält sich The Pod glücklicherweise. Bei Gamestar immer mehr Tests hinter der Paywall, weil sie sich sonst gar nicht mehr rechnen, weil das Interesse so gering ist.

Und sonst gabs zuletzt gefühlt fast nur irgendwelche Aufregerthemen wie Crunch, Sexismus etc. Ja, natürlich kann man die toll journalistisch aufdröseln (wenn man auch immer passende Quellen dazu hätte und nicht nur andere Quellen wiedergeben müsste), aber gerade nach 6 Monaten Corona haben viele wahrscheinlich auch gerade gar keine Energie mehr für Aufregerthemen.

Stay Forever sind da mit ihrer Retroaufhängung deutlich zeitloser, aber die haben auch nicht so viel Output.

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bluttrinker13
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von bluttrinker13 »

schneeland hat geschrieben:
27. Okt 2020, 00:03
Aber mal ernsthafter: eine Kleinigkeit, die ich an dieser Stelle gern einwerfen möchte ist, dass es The Pod ein bisschen an kürzeren Formaten fehlt. Es gibt Wortreich (nicht mein Ding) und das Magazin (höre ich gerne) - der Großteil der anderen Format liegt jenseits der Halbstundenmarke, üblicherweise sogar eher im Bereich 1.5-2h.
Das möchte ich auch gerne +1en. Gerne kürzere und knackigere Formate wiederbeleben.
Und mir fehlt es in manchen Podcasts an Struktur, im Gespräch an sich. Was ist das (Gesprächs-)Ziel, wo sind wir gerade, welche take home messages gibt es bzw. was haben wir herausgearbeitet und gelernt?
Ich habe manchmal Schwierigkeiten den Sonntagspodcast, wo ihr ja explizit keine Struktur wollt, noch von Formaten wie, vor allem, dem Feierabendbier oder einem Post Mortem zu unterscheiden. Kann sein dass das so gewollt ist, heißt ja auch Feierabendbier, aber gestartet seid ihr damit auch eher a la: Wir reden locker über die aktuellen Themen der letzten Woche und jetzt ist es oft monothematisch und von einem Sonntagspodcast kaum zu unterscheiden. Gleiches dann mit Wertschätzungen, die als Sonntagspodcast daherkommen (hier meine ich explizit nicht die grandiosen Last of Us Folgen, oder das zu Death Stranding, von soetwas gut überlegtem und ausdifferenziertem bitte mehr), bestes Beispiel die letzte Squadrons-Besprechung, die Kritik dazu hatte ich im entsprechenden thread schon gepostet.

Jetzt könnt ihr natürlich sagen: Wir machen hier kein edutainment oder digitale Lehre mit Kernaussagen, sondern wir führen unterhaltsame Gespräche, völlig legitim. Trotzdem wollte ich es mal erwähnt haben, und kann per PN gern auch noch mehr in's Detail gehen.

Ansonsten bin ich ein sehr glücklicher Backer weiterhin, to be sure!
Aber dennoch finde ich Wudan's Kritikpost gut und hilfreich, etwas Kritik every now and then belebt das Geschäft. ;)

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DickHorner
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Registriert: 30. Aug 2018, 10:26

Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von DickHorner »

Bei mir steht bald wieder die Verlängerung meines Jahresabos an, und bevor es so weit ist, wollte ich Mal kurz ein paar Informationen zur generellen Ausrichtung des Projekts einholen.

Ich vermisse ganz schmerzlich Diversität unter Podcastern, Gästen und Themen.
Das für mich um so schmerzlicher, als dass Ihr Euch während der Podcasts wirklich oft sehr differenziert und mehrperspektivisch zu den verschiedensten Themen äußert.
Eigentlich hätte der Weggang von Nina (über die Umstände will ich gar nichts sagen, Andre weiß, was ich über das "wie" von Nina denke) Impuls sein müssen, Anstrengungen in dieser Richtung zu verdoppeln, aber gefühlt setzte dann personell und thematisch die große Stagnation ein.
Wann konnten wir zum letzten Mal eine Frau im Cast hören? Wann in einer Rolle, die über die einer Expertin/eines Gastes hinaus geht? Wann einen Menschen mit Behinderung? Wann jemanden aus der LGBTQ Community?
Wann konnten wir eine Auseinandersetzung mit Spielethemen aus Sicht dieser Perspektiven hören, bzw. darauf Bezug nehmend?
Digitale Spiele sind zum kulturellen Massenphänomen geworden und gesellschaftlich etabliert, Spiele haben Schnittmengen in alle Gesellschaftsbereiche und Themen mit Spielebezug finden sich in allen Bereichen des täglichen Lebens, von der gamifizierten AOK-App bis zur künstlerisch-interaktiven Verarbeitung von erlebten Kriegsgräueln.
Warum spielt das hier so gut wie keine Rolle? Beim Pod schauen wir uns Spiele an, und zwar ganz genau, gerne auch Mal eine ganze Woche lang, aus der Perspektive des weißen, männlichen, alternden (PC-Master-Race-) Core-Gamers. Das Problem dabei: das bin ich schon selbst, aus der Perspektive muss ich mich Spielen nicht per Podcast nähern, die kenn ich schon zur Genüge.

Andre hat in dem Jochen-ist-wieder-da-Podcast zusammenfassend erzählt (sinngemäß), dass das größte Ereignis im vergangenen Jahr die Aufdeckung war, dass der metoo-Sumpf auch vor der Spielebranche nicht halt gemacht hat. Dennoch: lauter hätte das Schweigen zum größten Thema des Jahres hier beim Pod nicht sein können. Und ja, ich weiß, dass es eine pflichtschuldige Newsmeldung im Magazin und eine Kolumne (=Einzelmeinung) gab.
Stattdessen gab's dann weiter mehr Spiele ganz genau anschauen und mehr Ralf Adam.

Ich finde das besonders schade, weil ich aus Euren Äußerungen während der Podcasts heraushöre, dass das Themen und Perspektiven sind, die für Euch und Eure Sicht auf die Welt eine Rolle spielen. Und Ihr habt das Potenzial dazu, einen wirklichen Beitrag im Spannungsfeld Diversität zu leisten! Es ist gefühlt auch ein Rückschritt. Wie kommt's denn z.B., das Dom OK cool nicht hier veröffentlicht, hat er die Idee Euch nicht gepitched?

Daher meine Frage: wie wollt Ihr den Cast weiterentwickeln?
Wenn's weitergeht, wie bisher würde mir das nicht genug Anreiz bieten wieder für ein Jahr zu verlängern.

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Dom Schott
Beiträge: 190
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Dom Schott »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Wie kommt's denn z.B., das Dom OK cool nicht hier veröffentlicht, hat er die Idee Euch nicht gepitched?
Nur, weil ich hier erwähnt werde, kurz etwas erhellender Senf von mir: OK COOL ist unabhängig von The Pod entstanden und mein eigenes Projekt, in dem ich mich ganz bewusst unabhängig ausprobiere. Das war die Idee und soll so sein, mit dem Pod-iversum hat das also gar nichts am Hut. :geek:
Katzen sind super, Zitronenlimo auch und Archäologie ebenfalls.
https://twitter.com/R3nDom

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DickHorner
Beiträge: 556
Registriert: 30. Aug 2018, 10:26

Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von DickHorner »

Ok, scratch that ;)

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DieTomate
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von DieTomate »

Seit Jochen wieder dabei ist, gibt es von mir eigentlich nichts zu beklagen, außer dass bei The Pod schon immer ein stärkerer Fokus auf Gameplay fehlte. Sebastian und André bedienen mich da am meisten. Das ist aber auch ein Problem in der gesamten Spielelandschaft. Daher möchte ich das nicht an die große Glocke hängen.
Jochen hat viele für mich interessante Wertschätzungen gemacht. Die letzten Altbiere waren super. Feierabendbier mit Fast & Furios... lol! Das einzige Format, das ich nicht so ganz schnalle ist Pile of Fame. Zwei "Fremde", die sonst in keinem anderen Format zu hören sind, reden über kleine Nischenspiele. Das kommt mir vor als würde es zu einem anderen Podcast gehören.

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ragdel
Beiträge: 140
Registriert: 9. Jul 2016, 13:12

Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von ragdel »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33

Wann konnten wir zum letzten Mal eine Frau im Cast hören? Wann in einer Rolle, die über die einer Expertin/eines Gastes hinaus geht? Wann einen Menschen mit Behinderung? Wann jemanden aus der LGBTQ Community?
Wann konnten wir eine Auseinandersetzung mit Spielethemen aus Sicht dieser Perspektiven hören, bzw. darauf Bezug nehmend?
Digitale Spiele sind zum kulturellen Massenphänomen geworden und gesellschaftlich etabliert, Spiele haben Schnittmengen in alle Gesellschaftsbereiche und Themen mit Spielebezug finden sich in allen Bereichen des täglichen Lebens, von der gamifizierten AOK-App bis zur künstlerisch-interaktiven Verarbeitung von erlebten Kriegsgräueln.
Warum spielt das hier so gut wie keine Rolle? Beim Pod schauen wir uns Spiele an, und zwar ganz genau, gerne auch Mal eine ganze Woche lang, aus der Perspektive des weißen, männlichen, alternden (PC-Master-Race-) Core-Gamers. Das Problem dabei: das bin ich schon selbst, aus der Perspektive muss ich mich Spielen nicht per Podcast nähern, die kenn ich schon zur Genüge.

Andre hat in dem Jochen-ist-wieder-da-Podcast zusammenfassend erzählt (sinngemäß), dass das größte Ereignis im vergangenen Jahr die Aufdeckung war, dass der metoo-Sumpf auch vor der Spielebranche nicht halt gemacht hat. Dennoch: lauter hätte das Schweigen zum größten Thema des Jahres hier beim Pod nicht sein können. Und ja, ich weiß, dass es eine pflichtschuldige Newsmeldung im Magazin und eine Kolumne (=Einzelmeinung) gab.
Stattdessen gab's dann weiter mehr Spiele ganz genau anschauen und mehr Ralf Adam.
Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Sehe das ähnlich.

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Andre Peschke
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Wie kommt's denn z.B., das Dom OK cool nicht hier veröffentlicht, hat er die Idee Euch nicht gepitched?
Nein, hat er nicht. Ich denke, das ist ja auch klar als sein eigenes Ding gedacht.
DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Dennoch: lauter hätte das Schweigen zum größten Thema des Jahres hier beim Pod nicht sein können. Und ja, ich weiß, dass es eine pflichtschuldige Newsmeldung im Magazin und eine Kolumne (=Einzelmeinung) gab.
Stattdessen gab's dann weiter mehr Spiele ganz genau anschauen und mehr Ralf Adam.
Das lag daran, dass die Anforderungen an die Beweislage hier sehr hoch sein müssen, bevor man jetzt Beschuldigte an den Pranger stellt. Und die war eben nach meiner damaligen Einschätzung nicht stark genug. Ich habe mich da bemüht, dem nachzurecherchieren, aber ohne Erfolg. Ich habe ein Reportageprojekt in Arbeit, das in die Richtung geht, aber das ist noch nicht spruchreif. Generell ist dieses Jahr schlicht schwierig, weil in der Tat die Zeit fehlt, um irgendwelche Großprojekte anzugehen.
DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Wann konnten wir zum letzten Mal eine Frau im Cast hören? Wann in einer Rolle, die über die einer Expertin/eines Gastes hinaus geht? Wann einen Menschen mit Behinderung? Wann jemanden aus der LGBTQ Community?
Das Screening von Gästen ist ein recht zeitraubender Prozess und ich gebe zu, dass ich aus Zeitgründen geneigt bin zu sagen: "XY hat sich in dieser Rolle schon bewährt, der hat auch gutes Audio-Equipment, den nehm ich" - und das sind dann vorwiegend Männer. Es haben sich umgekehrt auch einige Auftritte die in diese Kerbe geschlagen hätten aus verschiedenen Gründen im Laufe dieses Jahres einfach nicht ergeben. Zuletzt erst letzte Woche, bei der einer eingeladenen Expertin das Mikro kaputt gegangen ist.

Ich nehme übrigens gern Vorschläge entgegen, aber bitte per PM (weil manchmal wird die Antwort einfach lauten "finde ich nicht so gut" und es wäre kein guter Stil, das dann öffentlich im Forum zu schreiben).
DieTomate hat geschrieben:
27. Okt 2020, 11:12
Das einzige Format, das ich nicht so ganz schnalle ist Pile of Fame. Zwei "Fremde", die sonst in keinem anderen Format zu hören sind, reden über kleine Nischenspiele. Das kommt mir vor als würde es zu einem anderen Podcast gehören.
Ich bin langjähriger Fan der Arbeit von Rainer Sigl und wollte seit Krawall-Zeiten mit ihm zusammenarbeiten. Jochen fand das Format auch gut, als er es gehört hat. The End. :D

Andre

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Terranigma
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Terranigma »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Wann einen Menschen mit Behinderung? Wann jemanden aus der LGBTQ Community?
Hier!
*meld*
:mrgreen:
Wenn unser Geist leer ist, ist er für alles bereit. Im Anfänger-Geist liegen viele Möglichkeiten, in dem des Experten wenige.
Suzuki Shunryū​

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Lurtz
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Lurtz »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 10:33
Ich vermisse ganz schmerzlich Diversität unter Podcastern, Gästen und Themen.
Woraus entspringt die Erwartungshaltung? Ich lese nichts von einem Bemühen um Diversität in dem wie das Abo angeboten wird:
The Pod ist das erste unabhängige Spielemagazin zum Hören. Mit Tests, Reportagen, Kolumnen, Interviews, Experten-Gesprächen und Retro-Themen - alles zum Hören, gelegentlich auch mal zum Lesen oder Anschauen.
Was nicht heißen soll, dass mehr Diversität nicht wichtig wäre, insbesondere eine dauerhafte weibliche Perspektive fände ich sehr wertvoll.
Gamestar hatte dieses Jahr mal einen blinden Spieler im Podcast, das war ziemlich spannend. Im Gamestar-Userblog ist ein User mit nur einem Finger unterwegs, der hätte vielleicht auch mal Interesse, im Podcast darüber zu berichten.

Terranigma aus dem Japan-Nachgeforscht ist übrigens Teil der LGBTQ-Community.
Beim Pod schauen wir uns Spiele an, und zwar ganz genau, gerne auch Mal eine ganze Woche lang, aus der Perspektive des weißen, männlichen, alternden (PC-Master-Race-) Core-Gamers. Das Problem dabei: das bin ich schon selbst, aus der Perspektive muss ich mich Spielen nicht per Podcast nähern, die kenn ich schon zur Genüge.
Dann frage ich mich was dich überhaupt zu einem Abo bewegt hat. Das war doch schon immer die Perspektive von The Pod, ist bei den drei weißen, männlichen, alternden Core-Gamern (das klingt so anklagend :() Hauptpodcastern ja auch gar nicht anders zu erwarten.

Die Punkte, in denen man sich absetzt, sind viel mehr Dinge wie Unabhängigkeit durch Werbefreiheit und das Selbstkaufen der Inhalte, über die man berichtet, als Diversität.
Wie kommt's denn z.B., das Dom OK cool nicht hier veröffentlicht, hat er die Idee Euch nicht gepitched?
Ich frage mich eher wieso hier immer wieder die Erwartung geäußert wird, dass Dom überhaupt ein Interesse haben sollte, Ok Cool hier zu veröffentlichen. Er ist Freelancer und das ist sein Projekt. Wieso sollte er das unter ein The Pod-Branding stellen?

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guenxmuerfel
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von guenxmuerfel »

Dies Woche ist für mich außer dem Goodie und vermutlich dem Sonntagscast auch nichts dabei. Das ist aber die absolute Ausnahme und passiert wirklich selten. Ich finde, dass die Entwicklung von The Pod nach wie vor in die richtige Richtung geht. Gerade Dom und Ralf würde ich aber tatsächlich gerne wieder mehr hören. Gefühlt sind beide seit der Rückkehr von Jochen wieder deutlich seltener zu hören. Auch bei den Sonntagscast darf gerne mehr durchgemischt werden.

Um aber auch mal etwas zu meckern: Die Neuausrichtung vom Altbier gefällt mir tatsächlich auch nicht so gut. Ist zwar immernoch ein höhrenswertes Format, hat mir aber vorher noch besser gefallen.

Kürzere Formate fände ich eher doof, ist aber auch eine persönliche Meinung. Ich finde 1-2 Stunden eigentlich ideal, kürzere Podcasts nerven mich eher, da sie meinen Hörgewohnheiten nicht entsprechen.

Mehr Diversität würde mich auch freuen, gerade die weibliche Perspektive fehlt mir hier oft. Da ist die gute alte Gamestar in der Zwischenzeit echt besser aufgestellt. Wobei ich Dom ja schon recht divers finde, zumindest ist seine Art oft erfrischend anders. :D

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NobodyJPH
Quantifier of Virtues
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von NobodyJPH »

Jahnu hat geschrieben:
26. Okt 2020, 23:29
Ich bin's zufrieden. Ich habe mir sogar die JRPG-Woche angehört, obwohl ich mit diesen Spielen rein gar nichts anfangen kann.
Ich möchte diesen Punkt kurz hervorheben. Ich höre mir mit großem Interesse gerade auch die Podcasts zu Spielen an, die mich nicht interessen. Das ist für mich eine super Möglichkeit einen Einblick in Genres und Titel zu erhalten, die ich sonst niemals angeschaut hätte. Dieses "Ohh, sie machen schon wieder nicht, was ich will." ist mir fremd, denn jeder neue Podcast ist dadurch eine neue Chance für michm

Natürlich gefällt mir auch nicht alles: Mit Pile of Fame z.B. komme ich leider gar nicht zurecht, das ist mir nicht tiefgründig genug. Eher wie zwei Viertelstunde, die lose durch das Thema zusammengehalten werden. Dafür ist es dann aber nicht kurzweilig genug. Schwer zu beschreiben, es klickt einfach nicht bei mir.

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DickHorner
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von DickHorner »

Lurtz hat geschrieben:
27. Okt 2020, 11:40
Woraus entspringt die Erwartungshaltung?
Das ist keine Erwartungshaltung. Mir ist Diversität sehr wichtig und wohin mein Geld geht spiegelt wider was mir wichtig ist. Daher meine Frage nach der generellen Ausrichtung des Pods.
Ja, Terranigma und natürlich Jochen sind Teil der LGBTQ-Community. Spielt aber in der Diskussion über Spiele keine Rolle. Was verschiedene Gründe haben kann, entweder um nicht angefeindet zu werden, oder weil unsere Community einfach schon so weit ist, dass es wirklich einfach keine Rolle spielt. Was aber auch wieder bemerkenswert wäre, und damit auch diskussionswürdig, warum wir weiter sind als der Rest der Gesellschaft. Natürlich ist das alles privat und damit auch völlig ok, wenn man da nicht als Beispiel herhalten möchte. Trotzdem ist es ein super Beispiel dafür, welche Schnittmengen es zu gesamtgesellschaftlich relevanten Themen überall gibt.
Dann frage ich mich was dich überhaupt zu einem Abo bewegt hat.
Weiß nicht, warum das an dieser Stelle relevant ist, aber for the lulz: ich wollte die Jungs unterstützen und fand das Projekt cool.
Ich frage mich eher wieso hier immer wieder die Erwartung geäußert wird, dass Dom überhaupt ein Interesse haben sollte, Ok Cool hier zu veröffentlichen. Er ist Freelancer und das ist sein Projekt. Wieso sollte er das unter ein The Pod-Branding stellen?
Wurde ja schon beantwortet.

Ganz grundsätzlich: ich habe nach der generellen Ausrichtung für das kommende Jahr gefragt, unter bestimmten Gesichtspunkten.
Da kann man auf verschiedene Arten darauf Antworten. "Weiter wie bisher", "hä, keine Ahnung was Du meinst", "stimmt, sehen wir ähnlich, unser Ziel ist es 2021 zwei regelmäßige Formate von Podcasterinnen zu etablieren", das wären alles Möglichkeiten wie man darauf antworten kann.

Andre: ich habe ja ausdrücklich nicht von anprangern geschrieben. Aber etwas wie: Das steht im Raum, das ist zu beobachten, begünstigende Faktoren können sein, Wege aus dem Molloch könnten sein, sowas kann man schon besprechen...
Aber wie gesagt, es geht mir hauptsächlich darum, in welche Richtung Ihr Euer Projekt entwickeln wollt.

Nimlod
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Nimlod »

Ich möchte nur auch kurz einwerfen, dass ich zufrieden bin. Momentan interessieren mich nicht alle Themen so sehr, aber so ist das halt mal bei jedem Anbieter. Also immer weiter so. Eine weibliche Stimme würde ich auch begrüßen, aber halt auch nur, wenn sie dazu passt. Lieber keine als eine auf Teufel komm raus.

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Andre Peschke
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

DickHorner hat geschrieben:
27. Okt 2020, 13:10
Aber wie gesagt, es geht mir hauptsächlich darum, in welche Richtung Ihr Euer Projekt entwickeln wollt.
Kann ich dir ehrlich gesagt nicht beantworten. Es gab noch nie einen so festen Plan in dieser Hinsicht. Besser, soll es werden. Wenn uns Ideen und Personen gefallen, versuchen wir sie ins Programm zu nehmen, soweit es eben Sinn ergibt. Wir sind wegen Corona auch nach wie vor gerade ein wenig vorsichtig und in einer "mal schauen, was da noch kommt"-Haltung.

"Kündige dein Abo und schau einfach mal, ob sich das zu deiner Zufriedenheit entwickelt", ist wohl die ehrlichste Antwort, die ich dir gerade geben kann.

Andre

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IpsilonZ
Beiträge: 1213
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von IpsilonZ »

Möchte mich hier auch noch DickHorner anschließen.

Ja, der Podcast ist mir die 5 Euro im Monat noch wert. Aber mir ist ein wenig die Begeisterung und die Vorfreude auf neue Folgen verloren gegangen. Und ich hab auch das Gefühl, dass ein großer Grund hierbei eben diese sehr einseitige Perspektive ist, unabhängig davon ob mir diese Leute sympathisch sind.

Ich könnte mir vorstellen, dass "netzwerken" in dieser Zeit grad etwas schwieriger ist aber es fällt mir trotzdem auch immer wieder sehr auf.

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echtschlecht165
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von echtschlecht165 »

just my two cents:

Mir ist klar dass jemand wie Nina nicht leicht zu ersetzen ist.
Irgendwie lesen sich manche Postings hier schon eher nach "Forderung".
Eigentlich hätte der Weggang von Nina (über die Umstände will ich gar nichts sagen, Andre weiß, was ich über das "wie" von Nina denke) Impuls sein müssen
Warum MUSS es das? gibt es Quoten nun auch schon beim Podcasten? :ugly:

die Kombination Computerspielkompetenz+Eloquenz+Frau liegt halt nicht auf der Strasse.
Ich persönlich finde auch die ersten Beiden Eigenschafter wichtiger, um bei einem Gamespodcast mitzumachen, als die Eigenschaft Frau zu sein.
Ich denke auch nicht, dass es da DIE eine weibliche Perspektivische Sicht auf Games gibt, genausowenig wie es DIE männliche Sicht gibt. (zb Darkest Dungeon das Wohlfühlspiel)

Witzig fand ich Terranigmas Einwand: "hier".
Da warst du wohl nicht schrill genug, und nicht offensiv genug, um bei deinen Folgen, wo es um japanische Popkultur und Sprache ging (eine meiner Highlights die letzten Monate) , auf deine Homosexualität hinzuweisen ;)

Langer Rede, kurzer Sinn:
Ich finde es immer noch Top hier.
DIe Vielfalt an Themen und Folgen ist immer noch gewaltig. Ob mit oder ohne Nina. Meine 5$ werdet ihr noch länger bekommen.
In Stein gemeißelt

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