Aktueller Frauenanteil bei The Pod

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Andre Peschke
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

echtschlecht165 hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:31
wie gesagt, abgeworben oder nicht, tut da nix zur sache.

Für mich klingt der Tweet wie : Nänänänä, wir haben Nina, und ihr?
Jesus, Kinners. :D

Bisschen Self-Promotion mag bei dem Tweet dabei gewesen sein, aber das sei dem Manu gegönnt.

Zum Weggang von Nina wurde an anderer Stelle alles gesagt, was ich sagen kann. Hier nur ganz klar: Das hatte nix mit Insert Moin zu tun.

Andre

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ragdel
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von ragdel »

Naja so wie die Community hier stellenweise mit den Themen von Nina umgegangen ist, darf man sich nicht wundern. Seien es die ewigen und ständigen Beiträge zum Gendern oder manche Beiträge in dem Abschiedsthread.

Kann es verstehen, dass da Podcaster*innen sich vielleicht eher ein anderes Zuhause suchen.

Da Insert Moin irgendetwas vorzuwerfen oder davon zu reden, dass Nina abgeworben ist, macht es halt auch nicht besser.

Ansonsten bin ich auf Manus Seite.
Ich mag zwar die Themen von ThePod und hör die Podcasts immer noch sehr gerne. Finde es aber schade, dass es halt echt ne Herrenrunde ist und dementsprechend da auch manche Sachen nun kurz kommen.

Sei es schon alleine so Sachen wie LGBTI* in Videospielen oder ähnliches. Ich fühle mich da selber schon als Schwuler Mann nicht immer so "berücksichtigt"? Mir fällt da gerade kein passendes Wort ein.
Und bevor wieder die Fragen kommt, was Homosexualität mit Gaming zu tun hat: Mir persönlich ist es inzwischen halt wichtig. Auch dass ich in einem RPG die Möglichkeit habe Diversität zu leben und z.B. gleichgeschlechtliche Romanzen einzugehen die nicht nur als Alibi reingeflanscht wurden.

Ich würde da nun aber André niemals einen Vorwurf machen, da ich ihm da schon glaube, dass es super Schwer ist, da etwas an der Situation zu ändern.

Mastertronic
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Mastertronic »

Andre Peschke hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:01
Mastertronic hat geschrieben:
9. Mär 2020, 15:36
Ich hatte die Ehre der Weltherrschaftstour in Hannover beizuwohnen.. Hier war das Verhältnis M zu W geschätzt mind. 10 zu 1 oder noch höher - denke das entspricht auch in etwa dem generelle Verhältnis zumindest was den Hardcore Gaming Bereich angeht.. Angry Birds Liebhaber*innen mal ausgenommen. Ich habe das jetzt nicht weiter recherchiert, daher ist meine Meinung schon recht subjektiv. Vielleicht kamm ja jemand offizielle Zahlen zum Verhältnis M/W im Gaming Bereich liefern.
Ich glaube, die Zusammensetzung des Publikums ist da nicht wichtig. Männer würden einer fachkundigen Frau ja nicht weniger gern zuhören. Daher geht's eher um den Pool der verfügbaren Expertinnen. Und dabei um die Sub-Gruppe: A) Würde einen Podcast machen wollen, B) ist für uns bezahlbar und C) Arbeitet nicht schon woanders.

Ich denke, die Gruppe wird in Zukunft größer. Man sieht ja zB das bei der GameStar sehr viel mehr Frauen arbeiten. Aber die Vergrößerung des Pools durch Ausbildung liegt eben IMO eher in der Verantwortung der größeren Unternehmen, die den dafür nötigen Overhead an Personalressourcen eher finanzieren können (das sie es leider oft trotzdem nicht tun und die Ausbildung dann eher schlecht ist - anderes Thema). Ich sehe uns da dann eher nachgelagert, ohne das ich damit jetzt sagen will: "UND ABGEHAKT!!". ;)

Andre
Natürlich würden Männer auch einer fachkundigen Frau zuhören, dass habe ich doch gar nicht bestritten oder geschrieben ? Mir geht es eher darum, dass schlicht kaum eine Frau im Plenum saß und dies lag sicher nicht an "The Pod", dem Geschlecht des/der ReferentenIN, sondern imho an der Thematik: Computerspiele.

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Heretic
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Re: Weltherrschaft: Rückblick Jan/Feb, Ausblick März

Beitrag von Heretic »

ProfessorFutura hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:04
Mir sind keine Podcasts von Frauen zum Thema Gaming bekannt (vielleicht gibt es welche - ich kenne sie dann aber nicht). Offenbar gibt es also wenig bis gar keine Frauen die zum Thema Games podcasten möchten.
Mir fallen da allein von der Gamestar spontan Petra Schmitz, Ann-Kathrin Kuhls, Elena Schulz und Mary Marx ein, die bereits in Podcasts mitgewirkt haben. Es gibt sie also durchaus. :D

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Feamorn
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Re: Weltherrschaft: Rückblick Jan/Feb, Ausblick März

Beitrag von Feamorn »

Heretic hat geschrieben:
9. Mär 2020, 17:06
ProfessorFutura hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:04
Mir sind keine Podcasts von Frauen zum Thema Gaming bekannt (vielleicht gibt es welche - ich kenne sie dann aber nicht). Offenbar gibt es also wenig bis gar keine Frauen die zum Thema Games podcasten möchten.
Mir fallen da allein von der Gamestar spontan Petra Schmitz, Ann-Kathrin Kuhls, Elena Schulz und Mary Marx ein, die bereits in Podcasts mitgewirkt haben. Es gibt sie also durchaus. :D
Valentina Hirsch betreibt den Popkulturfunk-Podcast, der sich auch teilweise mit Games beschäftigt hat, leider ist der so gut wie tot. Früher hat sie den in Zusammenarbeit mit Christian Schiffer betrieben, der leider irgendwann die Zeit nicht mehr hatte. Sie ist, glaube ich, allerdings auch hauptberuflich beim ZDF(?). Keine Ahnung, ob sie keine Zeit oder keine Lust mehr hat, jedenfalls gibt es, wenn überhaupt nur noch alle paar Monate eine neue Folge. :(

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Felidae
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Felidae »

ragdel hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:56
Naja so wie die Community hier stellenweise mit den Themen von Nina umgegangen ist, darf man sich nicht wundern. Seien es die ewigen und ständigen Beiträge zum Gendern oder manche Beiträge in dem Abschiedsthread.

Kann es verstehen, dass da Podcaster*innen sich vielleicht eher ein anderes Zuhause suchen.
Liebe Grüße von meinem Freund ("Stuttgarter") - und er dankt ganz herzlich für diese Sätze!

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Andre Peschke
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

Mastertronic hat geschrieben:
9. Mär 2020, 17:04
Natürlich würden Männer auch einer fachkundigen Frau zuhören, dass habe ich doch gar nicht bestritten oder geschrieben ? Mir geht es eher darum, dass schlicht kaum eine Frau im Plenum saß und dies lag sicher nicht an "The Pod", dem Geschlecht des/der ReferentenIN, sondern imho an der Thematik: Computerspiele.
Klar, wollt dir das auch nicht in den Mund legen. Ich wollte nur sagen: Es wäre egal, wie viele Frauen im Publikum sitzen, wenn es viele Journalistinnen gäbe, die sich für Computerspiele interessieren. Gerade unter den jüngeren Frauen ist das Hobby inzwischen schon sehr verbreitet. Von daher würde ich raten (!), dass es da nicht unbedingt den gleichen Mangel gibt, wie im Publikum. Da hat ja evtl. auch schon eine Selektion stattgefunden nach u.a. den Themen die wir als Männer auswählen etc.

Man muss im übrigen auch dazu sagen: Es gibt jetzt auch nicht so irre viele Spielejournalisten, die richtig gut sind. Und wenn man mal überlegt, wie viele von den wenigen richtig guten für eine Anstellung zur Verfügung stehen würden und wie viele von denen wir uns dann wiederum auch leisten können, dann wird es sogar schon auf dieser Seite SEHR dünn.

Andre

philipp_neu
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von philipp_neu »

Man kann ja Kiara Hufnagel von rbtv mal fragen. Wobei man sowas sicher nicht übers Knie brechen sollte nur damit man wieder eine Frau im Team hat. Stell mir so ne Anfrage auch ziemlich blöd vor wenn man sich gar nicht kennt. "Ey, bock mit uns nen Podcast zu machen? Hier ist dein Mikro und jetzt leg mal los" ^^

Insert Moin hat(te) ja ein ganz anderes Konzept, habe das mit Nina zwar nicht mitbekommen, aber was da teilweise an Gästen auftauchte und was über Spiele erzählen wollte war schon grenzwertig, das hätte ich auch meinen 17-Jährigen Cousin fragen können was er von dem und dem Spiel hält.

Daher finde ich auch das man hier ein gewisses Qualitätsniveu beibehalten sollte, und da wirds schon schwierig find ich. Schade das Nina aufgehört hat.
Was ich auch interessant finde mehr Leute (Frauen) aus der Spielebranche (also Nicht-Journalisten/Redakteure) einzubeziehen, da sind doch mittlerweile auch viele schon länger dabei.

Karlo von Schnubbel
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Karlo von Schnubbel »

Wahrscheinlich wird das jetzt eher knifflig werden, sie vom BR abzuwerben, aber Vanessa Schneider fand ich beim ludologischen Quartett ganz großartig und könnte sie mir super im Podcast hier vorstellen. Vielleicht wären ja zumindest ein paar gelegentliche Auftritte z. B. bei Spielebesprechungen im Sonntagspodcast drin? Also naja, wahrscheinlich wäre das schon längst passiert wenn es nicht irgendein Hindernis gäbe, aber ich wollte den Namen zumindest mal in den Raum werfen.

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toxic_garden
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von toxic_garden »

ragdel hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:56
Naja so wie die Community hier stellenweise mit den Themen von Nina umgegangen ist, darf man sich nicht wundern. Seien es die ewigen und ständigen Beiträge zum Gendern oder manche Beiträge in dem Abschiedsthread.
wie wurde denn mit ihr umgegangen? Es gab immer mal wieder Leute, die angemerkt haben, dass sie gesprochenes Gendersternchen nicht mögen. Die wurden dann im Laufe der Zeit recht schnell mit "wird halt so gemacht und wird sich nicht ändern" abgebügelt. Das hatte doch nix mit der Person Nina Kiel zu tun, sondern mit dem fertigen Produkt als solches. Mich persönlich hat es auch mittelschwer genervt. Aber als klar war, dass von dieser Praxis kein Abstand genommen wird, habe ich die entsprechenden Podcasts halt ungehört gelöscht und mich in den Threads nicht weiter geäußert. Oder habe ich da irgendwo verpasst, dass Nina an irgendeiner Stelle dafür angegangen wurde, dass sie eine Frau ist?

Und so ganz grundsätzlich: bei uns sind seit zwei Jahren stellen im IT-Bereich ausgeschrieben. Und ich würde behaupten, dass sowohl Bezahlung als auch Arbeitsumfeld definitiv nicht am unteren Ende der Skala sind. Bisher gab es in dieser Zeit genau eine Bewerbung einer Frau. Wenn man sich diese Zahlen mal vor Augen führt und Gaming großzügig zu dem Bereich "technische Berufe" zählt, kann man sich doch grob ausmalen, wie schwer es ist, überhaupt Leute zu finden, die diese sehr speziellen Voraussetzungen (Podcast-kompatibel, erfahren im Gaming-Bereich, willens, bei dem Projekt mitzuwirken, ...) haben. Dann auch noch zu sagen "stellt doch bitte mehr Frauen ein" ist für mich einfach so wahnsinnig plakativ und kurzsichtig gedacht. Als ob es tatsächlich am Willen scheitern würde und nicht am verfügbaren Personenkreis. Und ein 2,5 Mann-Team ist nunmal kein Großkonzern, bei dem man sagen könnte "ja dann bietet doch selbst mehr Ausbildungsberufe an".

Und wie schon oft weiter oben erwähnt wurde: Manu, diesen Tweet als Reaktion auf die Ankündigung abzusetzen, dass bei ThePod ein neues Format erscheint, mit dem leicht vernehmbaren Unterton "also bei uns sieht das ja anders aus", finde ich tatsächlich ziemlich schwach. Von dem CDU- und FDP-Vergleich mal ganz zu schweigen.
Mein Name ist Guybrush und ich verkaufe diese feinen Lederjacken.

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Steph
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Steph »

ProfessorFutura hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:04
Mir sind keine Podcasts von Frauen zum Thema Gaming bekannt (vielleicht gibt es welche - ich kenne sie dann aber nicht). Offenbar gibt es also wenig bis gar keine Frauen die zum Thema Games podcasten möchten. (Zum Thema Sex gibt es hingegen massig Podcasts von Frauen) Wieso sollte es jetzt also ausgerechnet die Aufgabe von The Pod sein, diese Quote aktiv zu verändern?

Außerdem schätze ich The Pod so ein, dass eine entsprechend qualifizierte Frau, sollte sie sich bei The Pod bewerben, die gleichen Chancen hätte im Team aufgenommen zu werden wie ein Mann. (vermutlich hätte sie sogar bessere Chancen, damit man eben solchen Vorwürfen in Zukunft entgehen kann)
Die gibt es und an anderen Stellen kommen auch Frauen zu Wort. Darum geht es aber auch nicht, genauso wenig um eine Forderung, dass The Pod hier Vorreiter sein muss. Bei einer immer größer werdenden Zahl an Podcastern in diesem Projekt, sollte aber der Wunsch nach diverseren Perspektiven sicher nicht zu abwegig sein.

Es wird zukünftig auch sicher nicht leichter werden, den Pool auch mit Frauen zu besetzen, wenn man sich so manche Community-Reaktion anschaut. Heißt natürlich nicht, dass man das nicht auch ausblenden kann. Mir fällt das zugegebenermaßen schwer.


Felidae hat geschrieben:
9. Mär 2020, 16:14
Da Axels Beitrag thematisch zu diesem Thread gehört, habe ich mir mal die Freiheit genommen, dieses Zitat hier einzufügen.

Axel, bei allem Respekt, aber solche Verallgemeinerungen, die du raushaust, helfen wirklich niemandem und am wenigsten Frauen. Dir ist klar, dass du mit deiner Aussage eine ganz eigene Defintion von Feminismus entwirfst und als die einzig richtige darstellst? Es gibt also den "ostdeutschen Feminismus", der, laut dir, unterstützendswert ist, da du ja nur "selbstbewusste, arbeitende Frauen in der Umgebung" hast, die den "westdeutschen Feminismus" ja auch angeblich alle total doof finden - er ist damit also für dich ganz eindeutig "übertrieben". Habe ich das richtig verstanden?
Tut mir Leid, aber das ist nichts anderes als ne Stammtisch-Wissenschaft. Der Feminismus (und die aus ihm resultierenden Ideen oder Konsequenzen) ist eben nicht dann plötzlich übertrieben, nur weil es in deiner Gegend so viele selbstbewusste Frauen mit Arbeit gibt. Du solltest da einen Blick über den Tellerrand werfen und dir die Zahlen im Bezug auf die ganze Welt ansehen. Und vielleicht wird dir dann klar, dass es immer und überall wichtig ist, zu zeigen, dass Frauen bei jedem Thema genauso mitreden können und dürfen wie Männer. Und nein, ohne bewusstes Eingreifen (z.B. durch Quoten) funktioniert es häufig eben ganz offensichtlich nicht, sonst gäbe es diese Problematik schon längst nicht mehr. Mal abgesehen davon, dass das mit der Quote in Manus Twitter-Kommentar nur ein Vergleich war und dadurch keine direkte Quote gefordert wurde... Einige wünschen sich lediglich, dass auch noch mal eine Frau ins Team aufgenommen wird - einfach um Vielfalt abzubilden und letztlich auch, um manchen Ewiggestrigen zu zeigen, dass Frauen genauso viel Ahnung haben.
Respekt, dass du das hier nochmal thematisierst. Mir ist der Beitrag als Frau aus dem Osten einfach nur unangenehm und hat mich hauptsächlich daran gehindert, hier eher in die Diskussion einzusteigen. Daher, volle Zustimmung!
Zuletzt geändert von Steph am 9. Mär 2020, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.

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bioshrimp
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von bioshrimp »

bei 0 frauen von "zu wenig" frauen zu sprechen, ist übrigens ein wenig lustig. titel bitte ändern auf "keine frauen bei the pod". ;)

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bluttrinker13
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Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von bluttrinker13 »

Manu (Insert Moin) hat geschrieben:
9. Mär 2020, 12:17
PS: Man darf auch Dinge kritisieren und bemängeln bei Dingen, die man mag! Heißt ja nicht, dass man deswegen gleich das ganze Projekt blöd findet, ne? Ich finde The Pod gut und schätze die Arbeit von André und Jochen sehr, aber das heißt doch nicht, dass man solche m.M. nach krass einseitigen Entwicklungen unkommentiert lassen muss?
Natürlich darf man das. Und das hier bei The Pod viele User (mich inkl.) gerne und öfter mehr Frauenstimmen und Frauenbeiträge hätten, kann man in diversen Threads und den Heularien bei Nina's Abschied nachlesen.

Aber wenn, dann übt man Kritik auch konstruktiv. Und einigermaßen sachlich.
Sorry, der Ton in deinem Post geht gar nicht, und hat mE auch nichts mehr mit "Frotzeligkeit" zu tun. Das sind einfach nur unnötige Spitzen und dumme (!, jap) Vergleiche ohne jeden Bezug zu The Pod und dem Thema Gaming. (CDU, FDP, really?? Warum nicht gleich noch die AfD mit reinnehmen, hm?)

Ich hatte nach der netten Folge mit dir letztens, und der Tatsache dass ihr Nina zu bieten habt, echt überlegt noch nen weiteren Cast zu backen. Not gonna happen.

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bioshrimp
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von bioshrimp »

um ehrlich zu sein, 10 männliche podcaster sind wirklich etwas eintönig (uff).
es wäre mega, wenn sich das irgendwann mal ändern könnte (ja, nicht jetzt sofort, schon kapiert). ein anderes verhältnis würde die qualität invielerlei hinsicht verbessern. muss ich nicht weiter erklären.

Das könnte man bei gelegenheit mal überzeugend anpacken. und im kleinen jetzt schon, indem man sich dem thema immer wieder aktiv zuwendet (unter den podcastern gespräche führt, im podcast selbst! und auch hier im forum). danke an dieser stelle an den eröffner des topics. ;)

vielleicht würde das die "belastende" (sorry) männliche (98%?) teilnahme im forum etwas ausgleichen, denn auch hier sehe ich ein problem (mein problem?). umgangsformen und ton sind nicht besonders welcoming.
ich frage mich, wie viele frauen hier nur mitlesen, weil sie sich nicht wohl genug fühlen aktiv an der community teilzunehmen (neben mir)?

oder was ragdel weiter oben meinte: "Kann es verstehen, dass da Podcaster*innen sich vielleicht eher ein anderes Zuhause suchen" <--- könnte man mal drüber nachdenken.

ihr (The Pod) könnt hier ein umfeld mitgestalten, wo sich alle leute zugehörig fühlen und sich entfalten können. ihr gebt den grundton an, im podcast und hier im forum. die community, die hier laut ist, ist irgendwo euer selbstbild. den einfluss darf man nicht unterschätzen. identifikation und der ganze qautsch. und ich merke hier sehr schnell, das diversität / inklusivität nicht unbedingt super prio hat.

das ist auch nicht nur aufgabe von andre (ganz im gegenteil), sondern von allen podcastern (sebstian, jochen, dom etc), ein beispiel zu setzen. ihr macht alle zusammen das image aus. da wünsch ich mir einfach mehr. aber keiner muss irgendwas, ist ja euer podcast und der ist natürlich schon gut. könnte halt noch besser sein. ;)
Zuletzt geändert von bioshrimp am 9. Mär 2020, 18:07, insgesamt 2-mal geändert.

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IpsilonZ
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von IpsilonZ »

Mir ist bewusst, dass Andre grad genug um die Ohren hat und deswegen im Moment versucht auf alte Bekanntschaften und Kollegen zurückzugreifen. Darin sehe ich kein Problem und ich finde es absolut berechtigt, dass man versucht dort Energie zu sparen wo es geht.

Aber wie lange ist das Thema denn schon in den Köpfen? Hat man überhaupt versucht das Netzwerk irgendwann mal insofern auszubauen, dass Podcasterinnen vielleicht Interesse bekommen könnten für The Pod zu arbeiten? Oder hat man damit aufgehört und sich zurückgelehnt weil man ja dann Nina hatte? Ich bin mir sicher (bzw. hoffe ich), dass das nicht der Fall war. Aber nur so viel dazu, dass man ja nur so wenige Monate Zeit hatte.
Ich finde die Kritik an sich, ganz abseits von Timing, absolut angebracht. The Pod scheint mir hier einfach eine große Chance zu verpassen. Hier gehts ja nicht mal um nen Anteil von 50% (auch wenn das natürlich cool wäre) sondern um nen >1% Anteil.

Wenn es so schwer ist Frauen für The Pod zu finden (und zu halten), während man aber 10 Männer gefunden hat, dann muss es ja irgendwo dran liegen. Und ja, ich bezweifle einfach, dass es allein am Frauen-Mangel liegt.

Ich finds btw. auch nicht verwunderlich, wenn man sich hier unwillkommen fühlt. Leute werden beleidigt und ihnen werden kalkulierte Tweets und Anbiederung an "Krawall-Feminismus" vorgeworfen. Oder wie bei Nina, bei der noch immer versucht wird irgendwie einen Makel an ihrem Abgang zu finden. Sei es mit der falschen Behauptung sie hätte gesagt, dass sie keine Podcasts mehr machen wolle oder jetzt der Behauptung sie wäre abgeworben worden.
Das muss hier ja kein Kuschelforum werden aber... wtf? Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass man die Beleidigungen und Provokationen am besten einfach möglichst elegant einfließen lassen muss (und Posts nicht mit "ich werde wahrscheinlich dafür gesperrt aber..." beginnt).

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Axel
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Axel »

Als kleiner Nachklapp zu dem was Felidae und Steph zitiert haben - will jetzt den Thread nicht entern, daher wirklich nur als Nachklapp um zu illustrieren woher meine Sichtweise kommt.

Hört Euch mal Jennys Politik-Podcast „Einmischen“ an. Vielleicht kennen Jenny ja einige aus dem Aufwachen-Podcast von Tilo Jung und Stefan Schulz. Jenny wohnt in Südbrandenburg und ist eine der wenigen Frauen die ich kenne, die einen eigenen Politik-Podcast betreibt. Und just in der heutigen Folge hat sie ein Interview mit Juliane Marie Schreiber von Jung & Naiv, die diesen Artikel geschrieben hat.

Ab 1:18:30 geht es los: https://podcaste97de5.podigee.io/111-na ... stresstest
Vordergründig geht es in dem Gespräch um die Nachwendegeneration, der wir angehören. Aber auch um Feminismus im Osten wie im Westen. Und dass es da große Unterschiede gibt. Etwa im Umgang zwischen den Geschlechtern.

Und das was und vor allem wie sie es sagen, kenne ich hier aus dem Osten auch nicht anders von vielen Frauen. Also dass sich lustig drüber gemacht wird, dass man im Westen denkt man wäre ne Rabenmutter weil man sein Baby in die Grippe bringt und man selbst arbeitet. Aber auch dass man diese schrille Ideologie häufig eher destruktiv findet. Dass man sich eher mal zurücknehmen sollte, als Mann UND Frau... Hört Euch mal ihr Gespräch an und dann habt ihr auch ne ganz gute Vorstellung davon, wie so meine Sozialisation und der vieler weiterer Menschen, Männer und Frauen, im Osten ausgesehen hat. Gerade bei uns in der Nachwendegeneration die wir hier noch leben.
Zuletzt geändert von Axel am 9. Mär 2020, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

vicsbier
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von vicsbier »

bioshrimp hat geschrieben:
9. Mär 2020, 18:03
ein anderes verhältnis würde die qualität invielerlei hinsicht verbessern. muss ich nicht weiter erklären.
Ich finde schon. Mir wäre es lieber, wenn die Genres gleichmässiger vertreten wären. Ich denke nicht, dass hier jemand gegen Gleichberechtigung ist, daher sehe ich das hier nicht als Thema. Mir sind Inhalte, eigene Meinungen/Geschichten und eine gute Vortragsweise wichtiger als das Geschlecht der Vortragenden.

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Andre Peschke
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

bioshrimp hat geschrieben:
9. Mär 2020, 18:03
umgangsformen und ton sind nicht besonders welcoming.
ich frage mich, wie viele frauen hier nur mitlesen, weil sie sich nicht wohl genug fühlen aktiv an der community teilzunehmen (neben mir)?

oder was ragdel weiter oben meinte: "Kann es verstehen, dass da Podcaster*innen sich vielleicht eher ein anderes Zuhause suchen" <--- könnte man mal drüber nachdenken.

ihr (The Pod) könnt hier ein umfeld mitgestalten, wo sich alle leute zugehörig fühlen und sich entfalten können. ihr gebt den grundton an, im podcast und hier im forum. die community, die hier laut ist, ist irgendwo euer selbstbild. den einfluss darf man nicht unterschätzen. identifikation und der ganze qautsch. und ich merke hier sehr schnell, das diversität / inklusivität nicht unbedingt super prio hat.

das ist auch nicht nur aufgabe von andre (ganz im gegenteil), sondern von allen podcastern (sebstian, jochen, dom etc), ein beispiel zu setzen. ihr macht alle zusammen das image aus. da wünsch ich mir einfach mehr. aber keiner muss irgendwas, ist ja euer podcast und der ist natürlich schon gut. könnte halt noch besser sein. ;)
Vielleicht habe ich da irgendwo einen blinden Fleck, aber ich sehe nicht, wo der Tonfall in der Community insgesamt so abschreckend ist. Gibt es zwischendrin Postings, die sich im Ton vergreifen? Ja. Wo das geschieht, werden sie geahndet.

Wenn wir jetzt aber nicht unbedingt direkt in die Hot-Button-Topics reinschauen... 90% der Threads hier sind IMO lammfromm. Und im besonderen sehe ich auch nicht, wo die Community jetzt spezifisch für Frauen ungeeigneter wäre? Verpasse ich was?

Andre

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DickHorner
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Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von DickHorner »

Für meinen Geschmack sind auch deutlich zu wenige Frauen beim Pod. Je mehr Diversität, desto besser. Ich meine, Jochen hat da echt oft sehr erfrischende Perspektiven reingebracht, weil er gerne und häufig mit einem ähnlich feinen Auge Männerbilder hinterfragt wie ich das für mich auch tue; auch Andre ist alles andere als ein Chauvinist. Dennoch fehlen die Stimmen von Frauen.
Das ist die eine Seite.

Die andere Seite ist die Konversation auf Twitter, die ist schon etwas... Na ja. Die einzige Frau vom Pod ist nun bei insert moin, und nun kommt Manu und wirft dem Pod ne schlechte Frauenquote und schlechten Stil am Weltfrauentag vor. Ich meine, wie viel davon nun selbstverschuldet oder fahrlässig aufseiten des Pods ist sei dahingestellt, das Statement von Manu kommt bei mir mindestens opportunistisch rüber.
Das sah bei insert moin auch lange Zeit sehr anders aus und jetzt in dieser Phase dieses Statement zu bringen zeigt für mich eine "I like to kick him while he's down"-Mentalität.

Hater würden sagen: erst die einzige Frau abwerben und dann schön mit dem Finger öffentlich drauf zeigen, wie wenige Frauen jetzt doch beim Hauptkonkurrenten sind, und das am Weltfrauentag - will sich da jemand profilieren?

p.s.: es sind bei IM in sechs Jahren drei Episoden mit "Gender" und zwei mit "Frauen" getaggt worden. Mit "Feminismus" null und sieben mit "Sexismus". So wahnsinnig divers ist das bei einer täglich erscheinenden Publikation nicht.

@toxic_garden: immer mal wieder ist gut... das war bei JEDEM Beitrag von Nina ein Thema, und die Tatsache, dass Du es selbst jetzt nicht sein lassen kannst zeigt, dass das ein viel größeres Problem ist, als Du es hier darstellst.

@Andr: vielleicht fehlt Dir da die Perspektive - es scheint diese Wahrnehmung bei mehr als einer Person zu geben... Aus meiner Sicht ist hier im Forum schon hauptsächlich trennende Kommunikation der Modus Operandi und das kann unterbewusst als aggressiv wahrgenommen werden.

Herrmann
Beiträge: 203
Registriert: 14. Apr 2016, 10:30

Re: Zu wenig Frauen bei The Pod

Beitrag von Herrmann »

Nichts (außer den von Andre angeführten Umständen) spricht gegen mehr Frauen im erweiterten Team, allerding muss André auch sicherstellen, dass die Qualität stimmt. Das ist bei Kollegen, die schon länger in der Branche sind oder gar selbst Podcasten wahrscheinlich einfacher. Außerdem müssen die Kolleginnen dann auch Zeit und Lust haben, wahrscheinlich auch eine faire Bezahlung.
Durch Frauen werden Podcasts ja nicht per se besser - mir missfiel z.B. ein Jahres-Rückblick oder -Ausblick mit weiblicher Beteiligung bei Insert Moin so sehr, dass ich abbrechen musste. Frauen sind halt auch nur Menschen, und müssen genau andere mit dem Team harmonieren und gute Arbeit abliefern (und die Arbeit den Hörern gefallen?)

Um noch ein paar Namen in den Ring zu schmeißen:
Natascha Becker (bitte, bitte)
Vio
Petra Fröhlich (Rückblick auf PC Games oder so?)
Maja Beckers
Sabine Hahn

Gesperrt