Frauen bei The Pod

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ingonaut
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Frauen bei The Pod

Beitrag von ingonaut »

Liebe Podler,

ich glaube, letztes Jahr um eine ähnliche Zeit kam das Thema schon einmal auf und irgendwie ist es still drum geworden (ich weiß, auch bedingt durc Jochens Pause). Ich finde aber noch immer The Pod braucht dringend eine/mehr weibliche Perspektive. Seien es Gästinnen oder Freelancer, Angestellte. Gibt es da vielleicht neue Entwicklungen?
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Andre Peschke
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Andre Peschke »

ingonaut hat geschrieben: 7. Feb 2021, 22:21 Ich finde aber noch immer The Pod braucht dringend eine/mehr weibliche Perspektive. Seien es Gästinnen oder Freelancer, Angestellte. Gibt es da vielleicht neue Entwicklungen?
Wie in der Weltherrschaft berichtet: Wir denken im Moment gar nicht groß über neues Personal nach, weil uns die Folgen von Corona noch zu unwägbar scheinen. Entsprechend gibt's da nichts groß neues zu berichten.

Nach wie vor freue ich mich aber über Empfehlungen, falls jemand hier eine mögliche Podcasterin kennt, die er ganz toll findet. Da kam auf meine letzte Frage glaube ich so gut wie nix. Empfehlungen bitte weiterhin als PM (oder, wenn öffentlich, dann kommentiere ich sie nicht).

Andre
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Wudan
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Wudan »

Andre Peschke hat geschrieben: 7. Feb 2021, 23:54Da kam auf meine letzte Frage glaube ich so gut wie nix.
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JPS
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von JPS »

Das ist der Grund warum möglichst keine Bilder gepostet werden sollen!
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DickHorner
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von DickHorner »

Warum, passt doch. Ist halt die gleiche Ebene wie "Aber natürlich würden wir mehr Frauen einstellen, es gibt halt nur leider, leider keine qualifizierten Bewerberinnen!"

Redet ja keiner von Festanstellung, ingonaut hat ja auch explizit nach Gästen gefragt. Während Corona kein neues Personal? Ralph Adam konnte ja auch während Corona massivst hinzugebucht werden, da wird's wohl für einen weiblichen Gast reichen oder eine Honorarkraft, und wenn's über Fiverr sein muss. Selbst der Deutschlandfunk beschäftigt inzwischen eine Spieleexpertin.
Man müsste halt nur wollen...
Voigt
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Voigt »

Daher ja die Frage nach Vorschlägen von Andre.
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Wudan
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Wudan »

Nein, kurzer Clarify: Ich hattte Andre letztes Mal zumindest einen Vorschlag geschickt, daher die Reaktion auf sein "so gut wie nix"^^
Ein Joke! nix weiter.
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Jonnze
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Jonnze »

Mir fällt die Nina Kiel-förmige Lücke immer noch auf. Auch wenn die niemand kompensieren kann, die nicht Nina Kiel ist, finde ich den Aufruf gut.
Forcieren kann man das aber nicht, denk ich mal.
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echtschlecht165
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von echtschlecht165 »

mal ein anderer Vorschlag für mehr Diversität:

Wie wärs mal eine Mutter (oder Vater) vors Mikro zu bekommen, die genervt oder gar besorgt ist von der Computersucht ihres Kindes.
Oder der Freundin, dessen Freund lieber ganzen Tag WoW spielt, als sich um den Haushalt zu kümmern. (Gerne auch in der umgekehrten Konstellation wenn ihr das so finden solltet).

Oder mal ein bissl vom Thema abweichend: z.b einen Arabischstämmigen, wie er sich fühlt ein Call of Duty zu spielen, wo seine Landsleute die Feinde sind.
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Rick Wertz
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Rick Wertz »

echtschlecht165 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 13:51 mal ein anderer Vorschlag für mehr Diversität:

Wie wärs mal eine Mutter (oder Vater) vors Mikro zu bekommen, die genervt oder gar besorgt ist von der Computersucht ihres Kindes.
Oder der Freundin, dessen Freund lieber ganzen Tag WoW spielt, als sich um den Haushalt zu kümmern. (Gerne auch in der umgekehrten Konstellation wenn ihr das so finden solltet).
Da greifst du aber auch ganz tief in die Klischeekiste der ausgelutschten Themen. Für die The Pod/Frontal 21-Kooperation dann.
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echtschlecht165
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von echtschlecht165 »

ähh, in meinem Bekanntenkreis gibts genug vom Spielenden Partner genervte Partner (um da Geschlechtsneutral zu bleiben).
In der Realität ist die Geschlechterverteilung bvei diesem Problem sehr eindeutig.

Warum nicht mal diese Seite der Medaille beleuchten? Bzw. denen eine Stimme geben.(Ja ich weiss, das passt nicht zur "wichtigste Kulturform der Gegenwart" Prämisse)

Man kann imo jedes Thema ins lächerliche ziehen, aber auch ordentlich ernstnehmen.
Ausgelutscht: Nenne mir eine Folge mit diesem Thema und ich bin still
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bluttrinker13
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von bluttrinker13 »

echtschlecht165 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 13:51 Oder mal ein bissl vom Thema abweichend: z.b einen Arabischstämmigen, wie er sich fühlt ein Call of Duty zu spielen, wo seine Landsleute die Feinde sind.
Mal jemanden mit kultureller Assoziation zu den aktuellen stereotypen "Bösewichtgruppen" (Araber, Russen, Nordkoreaner) zu gewissen Spielerfahrungen und etwaigen Abneigungen oder Präferenzen die sich daraus ergeben zu befragen, halte ich wirklich für eine interessante Idee.

Mir persönlich geht die over-the-top comichafte Darstellung von Nazis, wie bspw in Wolfenstein, auch schon so gegen den Strich teilweise, dass ich das Spiel weniger oder gar nicht mag, weil ich einfach keinen Bock auf diese bekloppte Geisterbahn habe, die dazu auch noch verharmlosend weil ins nicht-menschliche verzerrend, gesehen werden kann. Spiele sind Spiele, klar, aber völlig im luftleeren Raum und ohne jegliche Assoziation zu realen Gegebenheiten sind sie ja nun auch nicht.

Wie auch immer, +1 für diesen Vorschlag. Allein die interessante Frage: was zocken junge Flüchtlinge? Und genau, wie empfinden sie bspw. Spiele mit stereotypisierten bösen Arabern/Persern/Pashtunen als Gegner?
Zuletzt geändert von bluttrinker13 am 9. Feb 2021, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
Rick Wertz
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Rick Wertz »

echtschlecht165 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 14:10 ähh, in meinem Bekanntenkreis gibts genug vom Spielenden Partner genervte Partner (um da Geschlechtsneutral zu bleiben).
In der Realität ist die Geschlechterverteilung bvei diesem Problem sehr eindeutig.

Warum nicht mal diese Seite der Medaille beleuchten? Bzw. denen eine Stimme geben.(Ja ich weiss, das passt nicht zur "wichtigste Kulturform der Gegenwart" Prämisse)

Man kann imo jedes Thema ins lächerliche ziehen, aber auch ordentlich ernstnehmen.
Ausgelutscht: Nenne mir eine Folge mit diesem Thema und ich bin still
Das klingt für mich schlicht und ergreifend nach einem Thema für eine dieser Daytime-Talkshows oder irgendeinen der zahlreichen Beziehungspodcast. Individuelle Beziehungsprobleme muss The Pod für mich nicht verhandeln.
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echtschlecht165
Beiträge: 1964
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von echtschlecht165 »

ja, ich sehe das anders.
Nämlich als Blick von aussen. Ich mag sowas.
Ausgelutscht finde ich eher Themen, wo ich von vornhinein weiss, was 2h lang geredet wird.
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Jonnze
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Jonnze »

bluttrinker13 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 14:26 [...]
Wie auch immer, +1 für diesen Vorschlag. Allein die interessante Frage: was zocken junge Flüchtlinge? Und genau, wie empfinden sie bspw. Spiele mit stereotypisierten bösen Arabern/Persern/Pashtunen als Gegner?
Mh...mir fallen gerade zwei ein aus meinem näheren Umfeld, von denen ich weiß, was sie zocken. Der eine, Kurde aus dem Nordirak, zockt die halbe Nacht PUBG und kriegt seine Arbeit nicht geschissen.
Der andere, aus Somalia, spielt online Schach, weil Corona und Schachclubbeiträge seinen Gewohnheiten entgegenstehen.

Wenn du 10 "Flüchtlinge" fragst, kriegst du wahrscheinlich 10 verschiedene Antworten. Ist aber nicht so grob gemeint, wie das jetzt vielleicht rüberkommt.
Man sollte sie aber zuerst fragen, ob sie Flüchtlinge sind oder Leute. :3

Die Frage nach dem Empfinden beim Erleben von Klischeefeindbildern finde ich interessanter. Aber auch da müsste man 1000 Leute fragen. Die einen werden das Scheiße finden, andere so unreflektiert damit umgehen wie der durchschnittliche Spieler im Westen. Und so.
Zuletzt geändert von Jonnze am 9. Feb 2021, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
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bluttrinker13
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von bluttrinker13 »

Das war ja auch nur ein Aufhänger für den Miteinbezug der Ansichten von (marginalisierten?) Randgruppen aufs Gaming. Also im Sinne der Idee von echtschlecht, Diversität auch mal so zu denken, als Blick von außen, oder von kaum vorkommenden Perspektiven. :D

Es geht hier um neue Perspektiven im gamingpodcast, nicht um demonstrative Umfragen. Wir können hier nur anekdotisch arbeiten, ist doch klar. ;)

Edit: PUBG passt übrigens gut, wie dieser, hier im Forum mal verlinkte, Artikel zeigt: https://www.nytimes.com/2020/11/23/worl ... ounds.html

Edit 2: natürlich sind Flüchtlinge Leute. Was sollen die denn sonst sein? Musste der edit mit Kussmund jetzt sein?
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Dr. Zoidberg [np]
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] »

echtschlecht165 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 13:51 Oder der Freundin, dessen Freund lieber ganzen Tag WoW spielt, als sich um den Haushalt zu kümmern. (Gerne auch in der umgekehrten Konstellation wenn ihr das so finden solltet).
Dazu fällt mir spontan nur folgendes ein:
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echtschlecht165
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von echtschlecht165 »

stimmt schon, oft ist es halt so dass jemand eigentlich ursuper ist, aber als Laster exzessives Gaming hat.
Das ist jetzt weder superproblematisch, aber wahrscheinlich ein Problem dass viele hier kennen, sei es von der einen oder der anderen Seite.
Man muss ja nicht sein Leben wegschmeissen deswegen.
Ausserdem hab ich nicht nur von Beziehungen gesprochen, sondern auch von Eltern-Kind Konflikten.
In Stein gemeißelt
foxxio
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von foxxio »

Gab es nicht vor nicht allzu langer Zeit einen Podcast mit Elena Schulz?
lovecraftFTW
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Re: Frauen bei The Pod

Beitrag von lovecraftFTW »

bluttrinker13 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 14:26
echtschlecht165 hat geschrieben: 9. Feb 2021, 13:51 Oder mal ein bissl vom Thema abweichend: z.b einen Arabischstämmigen, wie er sich fühlt ein Call of Duty zu spielen, wo seine Landsleute die Feinde sind.
Mal jemanden mit kultureller Assoziation zu den aktuellen stereotypen "Bösewichtgruppen" (Araber, Russen, Nordkoreaner) zu gewissen Spielerfahrungen und etwaigen Abneigungen oder Präferenzen die sich daraus ergeben zu befragen, halte ich wirklich für eine interessante Idee.
machst du nicht das Gleiche, wenn du sie darauf reduzierst?
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