Weltherrschaft I: Andre verlässt die GameStar...und jetzt?

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Blaight
Lord Moderator of the Isles, First of his name
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Blaight »

Hallo Freunde,
die Idee eines Audiomagazins finde ich sehr gut. Ein paar Randomthoughts diesbezgl.

Der Toby des beliebten Einschlafen Podcasts hat eine eigene App, der Quellcode ist irgendwo auf Github frei verfügbar, vll mal anschreiben.

Unabhängig von finanziellen Gedanken, zu denen ich keine Meinung habe ein paar inhaltliche Sachen, der Text wenig koherent. Ich bin arbeiten und schreibe immer mal wieder kurz einen Gedanken auf.

Mir gefällt der Gedanke ausführlicher, guter Interviews. Oder Reflektionen mit Spielepersönlichkeiten. Von mir aus auf English. Prädikate sind überbewertet. Ein Podcast für "Erwachsene" sollte huetzutage problemlos auf English funktionieren, zumindest bei Interviews.
Ihr habt sicher nicht den Pietcast mit Fabian Döhla gehört, aber diese Art der Gespräche über Videospiele finde ich vielfach interessanter als Printinterviews. Ihr habt diesbezüglich auch andere Möglichkeiten als jetzt bspw die Rumblepack-Jungs hätten, mehr Kontakte und vermutlich eine erfahrenere Zielgruppe.

Habt Ihr mal den Sherlock Holmes Podcast von Christian Schmidt gehört? So ein Format würde ich sehr genießen. Obwohl mir die Sprechart und Stimme von CS nicht sehr gefällt hat mich dieser Beitrag von ihm berauscht. In die Tiefe der Marterie - zB auch möglich mit Mass Effect und einer Einordnung sowohl in die Videospiele als auch in die Science Fiction und die Philosophie (Creation vs Creator). Bisschen sowas habt ihr ja im Podcast zu Bioshock schon gemacht.
Gerade Jochen, der ja viel Literatur und allgemeine kulturelle Quervernetzungen schaffen könnte, schwebt mir vor.

Mir sind Tests zum Release-Date Wurst aber was mich zB brennend interessieren würde: Wenn dann in einem Jahr oder so eine Game of the Year Edition von Fallout 4 käme, könnte darüber ausführlich gesprochen werden. Was hat sich verändert mit den Patches, was bieten inkludierte DLCs, welche Mods sind mittlerweile ein must have (wie die Karten und Menümods bei Skyrim).
Eine GotY-Testreihe...richtig gut.

Ein wöchtentliches news-Journal wäre mir auch lieb.

Kennt Ihr Duncan "Thorin" Shields? Der ist e-Sport Reporter und seine "Thorin's Thoughts" sind der absolute Wahnsinn.
https://www.youtube.com/watch?v=3EcJvUseDXk why we watch
https://www.youtube.com/watch?v=oJnhyMC1f4Y why context matters

Der bringt in seinen Beiträgen viele Vergleiche zur Philosophie aber auch zu anderen Sportarten (NBA zB).
Man muss nicht esport begeistert sein, um seine Beiträge zu genießen, warum sollte das nicht für eine allgemeine Computerspiele Journalistik möglich sein?

Jochens Ansatz ("Ich will etwas erzeugen, was ich selbst konsumieren wollen würde") halte ich für 100% richtig. Ich halte ihn zwar manchmal für einen übermäßig altklugen Stiesel, muss ihm inhaltlich jedoch häufig zustimmen.


Ich kann einen Webdesigner empfehlen (nicht verwandt oder verschwägert):

http://mhuegel.de/portfolio/start

Äh das wars erstmal

Decius
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Registriert: 2. Feb 2016, 07:58

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Decius »

der unbestechliche hat geschrieben: Zum Thema App:
Als langjähriger Software-Entwickler kann ich da nur abraten. Erstmal bräuchtet ihr mindestens 2 Apps, für Android und iOS.
Wenn mit Authentifizierung gearbeitet werden soll, braucht ihr außerdem ein Backend und eine Admin-Software, um pro Useraccount die Zugriffsrechte festlegen zu können.
Zusätzlich muss es die volle Funktionalität auch auf der Webseite geben, da nicht jeder Apps verwenden kann oder will.
Klar kann man sich da etwas von einem Studenten zusammenstümpern lassen, was auf den ersten Blick das zu tun scheint, was man gerne hätte.
Aber ein Großteil der Arbeit kommt erst nach Release. Software-Entwicklung ist ein fortwährender Prozess. Es wird Bugs und alle möglichen Problemen geben. Es wird Feature-Requests ohne Ende geben. Es müssen Anpassungen für neue Betriebssystemversionen gemacht werden. Anpassungen auf verschiedene Geräte. Es muss ein gewisser Supportaufwand getätigt werden usw. Und allerspätestens dann wird der Student merken, dass es eigentlich doch komplexer ist, als er erst dachte und das Studium braucht plötzlich seine volle Aufmerksamkeit etc. ;)
Und wenn jemand anderes das Projekt fortführen soll, wird er sagen: "Was ist das für ein Mist, Den Code muss man komplett wegwerfenund neu machen." Und das ganze beginnt von vorn...

Schaut auch zum Beispiel die Apps der Gamestar an. Die sind bis heute nicht wirklich zu gebrauchen, obwohl da mit Sicherheit ein Vielfaches an Ressourcen versenkt wurde, wie ihr euch leisten könnt und trotdem sind die Wertungen im Play Store unterirdisch schlecht. Und diese Apps müssen "nur" Text anzeigen und vielleicht mal ein Video abspielen.
In die existierenden Podcast-Apps wurden tausende Stunden an Entwicklerarbeit gesteckt. Es gibt meist viele Funktionen, wie anpassbare Abspielgeschwindigkeit, automatisches Herausschneiden von Sprechpausen, komfortable Navigation (Vor- / Zurückspulen, evtl. Kapitelmarken), Einschlaf-Timer, zahlreiche Einstellungen usw.
Warum also Ressource für eine App verschwenden, die unter Garantie viel schlecht sein wird, als bestehende Podcast- oder Mediaplayer-Apps? Es gibt ja auch keine eigenen Webbrowser für jede Webseite.

Zudem ist es für den Zuhörer auch frustrierend eine eigene App benützen zu müssen, statt das Ding mit all dem Rest in der gewohnten Umgebung zu haben (ein Grund warum ich zB Fest & Flauschig kaum höre im Gegensatz zu Sanft & Sorgfältig, einfach weil ich meine Podcasts nicht in Spotify habe und die App ansonsten nicht benutze).
Man kann in normalen Podcast-Apps eine Authentifizierung hinterlegen, mit Username und Passwort, über die man Premium-Podcasts an Abonnenten verteilen kann und kann sich damit das ganze App-Zeug sowieso sparen.

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tobias
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Registriert: 9. Dez 2015, 11:40

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von tobias »

Textsortenlinguistik hat geschrieben:Ich bin mir momentan unsicher, ob "wir", eure Hörer, tatsächlich eine Kaufempfehlung brauchen?
Das würde ich ehrlich gesagt auch verneinen.

Kaufempfehlungen finde ich inzwischen in rauen Mengen im Internet. Davon braucht es nicht mehr. Was es braucht sind richtige Kritiken und Reviews. So wie man es als gute Kritiken von Büchern oder Filmen kennt. Und wenn ich besonders Jochen richtig verstanden habe, dann ist es auch das auf was er Lust hat.

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Nico
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Registriert: 2. Jun 2016, 11:26

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Nico »

Da ist man kaum zurück in Deutschland und schon versuchen Andre und Jochen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ich wünsche euch von Herzen, dass das Projekt (sofern ihr es denn wagt) Erfolg hat und euch langfristig einmal den Lebensunterhalt finanzieren kann. Ich hoffe ihr seid euch aber auch bewusst, dass ihr bis dahin einen langen Atem brauchen werdet und euch im Ernstfall auch ein paar Monate lang nur von zugesendeten Hörerbieren ernähren müsst. :)

Sinnvoll wäre denke ich eine möglichst breite Fächerung von verschiedenen Themen. Die Altbier-Folgen (sofern da dauerhafter Nachschub abzusehen ist) würde ich gerne weiterhören, gerne aber auch einmal die ursprünglich angedachten "harten" Rückblicke auf gar nicht so gute Klassiker. Wenn die Zeit da ist, denke ich man kann Besprechungen aktueller Spiele auch gerne aufteilen in ein kürzeres (rund 30 Minuten) spoilerfreies Review für Kaufinteressierte, das ca. einem klassischen Spieletest entspricht und dann doch eine längere Diskussion mit Spoilern und tieferen Einblicken.

Davon ausgehend, dass ihr jetzt aus der Spielepresse raus seid und kein Problem damit habt, regelmäßig frisches Benzin auf die schon brennenden Brücken zu gießen, wäre natürlich auch ein Spielepresse-Review ganz interessant. Darin können dann bissig aktuelle News-Hypes, bestimmte Magazine oder auch einzelne aktuelle Artikel verrissen, ähm... besprochen werden. Folgen zu anderen Themen würde ich vielleicht nicht in eine Reihe packen sondern eher unregelmäßig einstreuen oder als Block durchziehen um durch Themenflauten entstehende Füllepisoden (vgl. Gamestar-TV) zu vermeiden.

Falls Andre übrigens noch ein wenig Restinteresse an Videos hat, wären ausgewählte Formate bei denen ihr zusammen im Studio (aka Wohnzimmer ;)) sitzt oder Spielszenen zur Illustration nutzt auch gerne gesehen. Das sollte auch keine Probleme mit dem Feed machen da alle aktuellen Podcast-Player auch Videos unterstützen.

Zur Finanzierung schätze ich, dass sich auf Dauer eine Mischung aus ca. 25% (evtl. werbefinanzierten) Gratisepisoden und 75% nur für Abonnenten etablieren könnte. Die einzigen anderen deutschen Podcaster die ich kenne die vom Labern leben können (Tim Pritlove & Holger Klein) haben außerdem auch noch bezahlte Auftragsproduktionen für Firmen am laufen, was denke ich für euch schwieriger wird aber nicht unmöglich zu realisieren wäre. Die Gamestar produziert doch z. B. jedes Jahr diese leicht peinliche Quasi-Werbung für die Gamescom, evtl. hätte man da ja Interesse an etwas mehr in die Branche involvierten Leuten die Interviews mit Entwicklern, Verantwortlichen o. ä. produzieren. Gleiches gilt auch für z. B. Spielemuseen für die ihr Retro-Besprechungen von deren "Exponaten" machen könntet. Solange die gesponsorten Elemente ausreichend gekennzeichnet sind, wäre es dann auch in Ordnung wenn ihr da etwas zahmer mit den Leuten umgeht. :)

Wenn ihr das ganze tatsächlich durchzieht, habt ihr meine vollste Bewunderung und zumindest das Geld das man als noch-Student für einen Podcast entbehren kann. Aber auch wenn ihr beschließt, das Projekt einfach als Hobby weiterzuführen kann ja vielleicht die ein oder andere Idee aus diesem Thread mit einfließen.

lolaldanee
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Registriert: 2. Jun 2016, 14:05

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von lolaldanee »

Hatte das meiste hiervon schon unter der Folge gepostet, aber da ich mich jetzt doch mal durchgerungen habe mich hier im weltbesten Forum (sic!) zu registrieren, also nochmal hier wo das Feedback eigentlich hingehört:

Ich (Student) währe bereit 5 Euro zu bezahlen, wenn ihr Inhalte in etwa dem von Jochen angesprochenen Umfang bieten würdet. Das empfinde ich dabei preislich aber schon nahe dem obere Limit.
Ich gehe dabei davon aus, dass wir zumindest zu einem großen Teil über Inhalte reden die mehr Vorbereitung zeigen und weniger zu "spontanes Gespräch bei Bierlaune" tendieren (an Stay Forever könnte man sich ja orientieren *hust hust hust*)
Alles in allem halte ich die Idee eines Audiomagazins für irgendwo zwischen super und großartig

Was den konkreten Inhalt angeht: es gibt genug Berichterstattung über richtig alte Spiele, es gibt noch viel mehr über aktuelle spiele - was es kaum gibt sind berichte über mittel-alte spiele, so 2-7 Jahre alt
Jochen hat (zurecht!) mal in einem eurer Podcasts gesagt, dass eigentlich für die Einschätzung von
Spielen heutzutage man immer die GotY Edition heranziehen müsste, weil durch tausende DLCs und so weiter ja kaum ein Spiel zu dem Zeitpunkt zu dem es sich heutzutage viele Leute kaufen (im Steam/GOG sale) noch etwas mit dem Ursprungsspiel zu tun hat
Gleichzeitig wären Spiele in dem Alter schon alt genug ein bisschen historische Einordnung und Wirkung zu diskutieren, was für mich persönlich immer der spannendste teil ist - sowas würde ich mir wünschen
GotY ist dabei seeeeeehr lose zu verstehen, spannend fände ich einfach die Betrachtung von: "Wie wirkt 5 Jahre altes Spiel X, über das sich die Öffentlichkeit eigentlich schon eine (natürlich falsche) Meinung gebildet hat eigentlich heute so? Jetzt da es Mods dafür gibt und es wirklich zu Ende entwickelt wurde"

In kurz: ich möchte sowas wie die "GotY-Show" als Format vorschlagen, in der Spiele in ihrer vervollständigten Form besprochen werden, und wo zudem der Fokus keinesfalls auf Kaufberatung liegt (auch wenn ich finde selbst hier sollte man am Ende eine 1 bis 5 Sterne Wertung vergeben, aus den von euch im Cast angesprochenen Gründen warum Wertungen so doof nicht sind)

Jochen

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Jochen »

Ein paar Takte zum Thema "Kaufberatung", weil ich den Eindruck habe, der Begriff wird unterschiedlich interpretiert: Ich nämlich merke, dass ich gleichzeitig weniger und mehr Beratung brauche. Weniger, weil ich nicht (mehr) wissen muss, wie ein Far Cry 5 oder Dragon Age 4 oder ein Civilization 6 funktioniert oder welche Neuerungen es gibt und wie die Storyprämisse aussieht - das weiß ich im Zweifel alles schon bzw. ist für meine Kaufentscheidung zunächst gar nicht erheblich. Mehr wiederum im Sinne von "wurden die alten Fehler ausgemerzt", "gibt's diesmal eine gescheite Story", "spielt sich das Ende doch wieder wie der x-te Aufguss" usw. Ein Gespräch mit Freunden wie z.B. André über ein neues Spiel gibt mir persönlich einfach viel, viel mehr als die meisten Tests. Der Gedanke beim Brainstorming war, daraus ein Format zu machen. Kein klassisches Review eben, sondern ein Gespräch unter Freunden, idealerweise bei Bier, versteht sich.

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Terranigma
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Terranigma »

Folge mit dem Beitrag dem Podcast-Konzept, d.h.: Ich habe keinen einzigen Beitrag gelesen, weiß nicht, ob derartiges schon genannt wurde, und hinterlasse meine Meinung hier dennoch.

Bezahlmodell
Viele Menschen treffen bzgl. Preisen Abwägungen, d.h. vergleichen den Preis von Produkt A mit dem Preis von Produkt B, selbst wenn diese Produkte im Kern nicht vergleichbar sind bzw. die Vergleichbarkeit für den eigenen Nutzen völlig unerheblich ist. 5€ pro Monat für einen Podcast sind im Hinblick auf den Zeit/Kosten-Faktor deutlich preiswerter als eine Kinokarte, wiederum weniger attraktiv als ein Amazon Prime-Abo. Meine Wahrnehmung: Ist doch scheiß egal. Wenn ich einen Podcast hören will, dann überlege ich mir, ob mir das Produkt den Preis wert ist, d.h. ich komme nicht auf die Idee, den Preis bzw. das Angebot mit anderen Angeboten und Preisen zu vergleichen. Vergleiche bieten sich an, wenn die Angebote vergleichbar sind. Ein Amazon Prime-Abo und ein Podcast-Abo sind's nicht. Ich vergleiche den Preis eines Apfels auch nicht mit den eines Bieres, weil ich mir von beiden Produkten am Ende andere Wirkungen erwarte. Allerdings: Folge ich den Kommentaren auf der Hauptseite, scheinen einige Zuhörer dieser Denke zu folgen. Das würde ich bei der Preisgestaltung beachten.

Meine Idee: Behaltet das aktuelle Modell bei, d.h. anstatt ein Produkt zu verkaufen mag es attraktiver sein, um eine Unterstützung des Projektes zu bitten. Das mag am Ende lediglich Rhetorik sein, wenn ihr allerdings beim aktuellen Modell wie für Auf ein Altbier bleibt, d.h. für die Nutzung keinen Fest- sondern einen Mindestbetrag - manch einer zahlt auch gerne mehr als das Minimum! - verlangt, könntet ihr ggf. so (a) den Kundenstamm vergrößern, weil viele wohl ein besseres Gefühl dabei haben, ein Projekt ab einem Mindestbeitrag zu unterstützen, anstatt einen Festbetrag für ein Produkt zu bezahlen. Solltet ihr sagen, dass 1€ nicht genügt, könntet ihr den entsprechenden Mindestbetrag ggf. auch frei auf 1,50€, 2€, 2,50€, o.Ä. erhöhen. Einige würden den Mindestbetrag zahlen, manche allerdings - so wie auch bei Patreon - mehr als das, sodass ihr so ggf. nach und nach die 5€ pro Hörer im Durchschnitt erreichen könntet. Rein von der Attraktivität her, empfände ich als Kunde so ein Modell als ansprechender. Eben weil man sich weniger als Kunde, sondern vielmehr als Unterstützer fühlt. Im Prinzip tut ihr das nun auch jetzt schon mit Auf ein Altbier. Ich würde das Image beibehalten.

Würde ich's nutzen?
Einfache Antwort: Ja. Ich pendel derzeit mehrer Stunden täglich von und zur Arbeit, sodass ich einen sehr hohen Verschleiß an Hörmaterial jedweder Art habe. Ein Magazin überlebt i.d.R. eine Strecke, dann ist's durchgelesen. Ein Buch will ich morgens um 7 Uhr allerdings nicht ernsthaft lesen, nach der Arbeit wiederum auch nicht. Podcasts sind da für mich als Pendler ideal. Ich vermute mal, dass es noch einigen so geht.

Formate
Gespräche. Ich höre gerne Leute beim Reden zu, wenn sie (a) gut reden können und (b) was zu reden haben. Worauf ich insofern gerne verzichten würde, wären monologische Reviews, am besten noch zuvor in Word vorgeschrieben, sodass sie sich wie eine Bandansage anhören. Um eine Idee zu bekommen, was ich meine: Macht einmal die Augen zu und hört euch Video-Reviews auf Videospiel-Websites nur an - eigentlich müsste da jemand alle drei Sekunden etwas Geld ins Phrasen-Schwein werfen, derart unnatürlich und inhaltlich beliebig ("Texturen könnten knackiger sein", "philosophische Handlung", "stimmungsvolle Musik", u.Ä.), dass mir das so gar nichts sagt. Egal um welches Format es geht, ich würde mir wünschen, dass ihr euch auch weiterhin von Erörtungen nach Schulbuch fernhaltet. Ich will keine Pro-/Kontra-Abwägung haben, sondern eine begründete Meinung. Ich will keine Produktbewertung, sondern eine Besprechung, die gerne auch ins Detail geht. Wenn dem Rezensenten die Musik im Spiel wurscht ist, dann muss man nicht der formhalber darüber sprechen; insb. wenn man keine Ahnung von Videospielmusik hat. Selbst Jeremy Soule gilt hierzulande als großartiger Komponist, dabei könnte wohl niemand den Soundtrack von Guild Wars, Guild Wars², TES: Oblivion, TES: Skyrim und Co irgendwie auseinanderhalten. Ich will wissen, ob ein Spiel dem Kritiker Spass macht und brauche dafür keine erschöpfende Auflistung von Features und dem Abhaken von Checklisten.

Wenn's allerdings um konkrete Ideen geht:
(1) Hörer zuschalten. Dank Teamspeak, Skype, u.Ä. wäre es sehr leicht möglich, einzelne Zuhörer in Sendungen dazuzuholen. Sei es als Experte - sofern sie einer sind! - oder sei es um ein Streitgespräch abzuhandeln, sofern es etwas zum Streiten gibt. Insb. wenn auch weiterhin Themenvorschläge drin sind, wär's womöglich gar nicht verkehrt, auch dann und wann einmal die Fragesteller selber in die Sendung zu holen.
(2) Nachbesprechungen. Ich brauche keine Kaufberatungen. Wenn ich wissen will was ein Spiel taugt, dann kann ich mittlerweile auf ca. 342.535.353.921 verschiedene Reviews, Kritiken, Tests sowie Nutzerwertungen zurückgreifen, sodass ich mir gut alleine einen Eindruck verschaffen kann, ob es mich anspricht oder nicht. Was ich mir aber gerne anhöre sind Besprechungen von Titeln. Eben keine Tests, sondern ein Sprechen über ein Spiel, wie ihr's z.B. zu Witcher³ getan habt, u.Ä. Ob die Nachbesprechung dann zeitnah zum Release, Wochen oder Monate später erscheint, das ist mir ja wurscht. Ich kann auch schließlich noch Wochen oder Monate nach Erscheinen eines Films, Romans, o.Ä. mit Kollegen darüber sprechen. Über die Star Wars-Prequels zerreißt man sich heute noch das Maul und diesem Rant zuzuhören ist mehr Genuss als das Sehen der eigentlichen Filme.
(3) Alte Spiele. Es gibt diverse und dutzende Podcasts zu dem Thema, aber euren Ansatz, dass ihr über Spiele sprecht, die <Person A> zum Erscheinungszeitpunkt gespielt hat und <Person B> nun erst nachholt, würde ich so weitermachen. Denke, dass diese sehr verschiedenen Erfahrungswerte - insb. wenn man über Titel redet, mit denen einer nostalgische Erinnerungen verbindet - Stoff für gute Gespräche bietet. Als Fan von SNES-Rollenspielen (Zelda: A link to the past, Secret of Mana, Lufia, Terranigma (*hint)*, usw.) würde ich euch gerne mal in dieser Konstellation über diese Klassiker reden hören. Soweit ich weiß, hat Jochen da ja so'n paar Bildungslücken ...
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krillfred
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von krillfred »

Finde ein Audio-Magazin eine gute Idee. Der Podcast ist einzigartig in Deutschland und ich glaube auch, ihr könnt in der Zukunft davon euer tägliches Brot verdienen.
Mal ein paar Gedanken die ich während des Podcast hatte.

-Werbung. Es wurde sehr wenig Werbung für den Podcast gemacht. Ich selbst habe es in einen Gamestar Video von dir gehört und das nur in einen Nebensatz. Erst mit der Folge, wo der Herr Schmidt von Stay Forever zu Gast war und dies auf Stay Forever verlinkt wurde, hatte ich euch ganz auf meinen Schirm. Seit damals wurde der Podcast nur in ein paar Gamestar Videos erwähnt, darüber hinaus hört man in anderen Bereichen fast gar nichts über den Podcast. (Außer in der Firewatch Folge von Insertmoin).Da müsste m.M.n mehr passieren, alleine Mundpropaganda reicht nicht aus. Ein Vorschlag wäre eine Zusammenarbeit mit anderen Podcasts/Youtuber und Co. eingehen. Sowas gibt es schon mit den Castronauten, dies ist ein loser Zusammenschluss von ca. 25 Podcast .Ich weis jetzt nicht genau wie dort sich gegenseitig geholfen wird. Aber fragen kostet nichts.

Geld: Tja wie macht man das große Geld. Wenn ich das wüsste wäre ich schon Ölscheich und ihr hättet eure Millionen. Ich finde das jetzige Modell gut und das jeder der Spendet(bzw. es sich nicht leisten kann) auch Zugriff auf den Altbier-Podcast bekommt und nicht erst mit 5 oder 10 €. ABER wenn ihr auch in Zukunft von dem Magazin leben wollt, dann muss mehr Geld her und das kriegt ihr evtl. nicht mit dem jetzigen Modell hin. Dazu muss zusätzlich Geld aus Werbung oder von einen Sponsor kommen, im Moment reicht das Geld der Abonnenten allein nicht aus. Werbung finde ich auch nicht schlecht, vor allem wenn es passende Bierwerbung oder Werbung für eine Bar ist.

-Podcastfolgen:"Kaufen oder Saufen" ist ein sehr gute Name für ein Test-Podcast.Wie wäre es wenn Interview-Podcast dann, Interbrews heissen.
Mehr Folgen pro Woche sind nie verkehrt.Die Gefahr bei einer hohen Anzahl von Podcast besteht darin, dass ihr euch dann zu oft wiederholt. Um sowas zu vermeiden sollten auch neue Sichtweisen in den Podcast einfließen, sei es von Gästen aus der Spielebranche oder wie in der Jubiläumsfolge der Hörer. So eine Folge könnte ihr ,(ich sag jetzt einfach mal eine Zahl) 1-2x im Monat machen.


Ok mehr fällt mir im Augenblick nicht ein.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk
Zeitreisen machen alles besser!

Belgariand
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Registriert: 2. Jun 2016, 20:02

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Belgariand »

Hallo ihr zwei,

ohne jetzt mehr als die letzten drei Antworten ueberfolgen zu haben geb ich hier mal meinen Senf zu Eurer tollen Idee des nischigen Spiele-Audiomagazins dazu. Was ihr so alles in der Folge angesprochen habt klang schonmal sehr vielversprechend und obwohl ich ein grosser Insert Moin- und PC Games Podcast-Fan bin vermisse ich die Tiefe und Breite der von Euch angedachten Berichterstattung. Die Hintergruende und Mechanismen der Spielebranche sind es, die mich besonders interessieren, und so wie ihr es vorhabt bislang noch nirgends hoerbar gemacht werden.

Eine Zusammenarbeit mit Making Games, Gamestar und Insert Moin waere da natuerlich nahe liegend, doch wollt ihr ja was eigenes machen und auch frei von den vermeitlichen Sachzwaengen des Marktes sein, was Euch sehr ehrt. Die Frage ist natuerlich wie ihr damit genug Kohle machen koennt und genug Leute fuer die Interviews bekommt ohne sie bzw ihre Publisher langfristig zu vergraulen. Fuer ein Abo- oder Patreon-Modell spricht natuerlich Euer finanzielles Interesse der planbaren Einkuenfte, aber ich faende ein Pay-per-listen-Modell doch spannender. Selbst bei IM gibt es manchmal wochenlang kein Thema das mich brennend interessiert und bei iTunes oder auf deren toller (mobiler) Website kann man ja immer nur die Folgen runteladen die einem gefallen. Am Besten waere fuer mich Steam als Vertriebsplattform, da ich da ja schon Geld liegen habe und es dann nicht weh tut mal schnell ein paar Folgen zu kaufen - doch bieten sie das bisher nicht fuer Audioinhalte an.

Zur Frequenz der Veroeffentlichungen muss ich sagen faende ich beides gleichzeitg spannend: einmal die Woche einen Ueberblick der wichtigsten News und deren Einordnung in den groesseren Kontext samt Hintergruenden und Spekulationen, aber auch ein taegliches Format das wie bei IM und Stay Forever ein abgeschlossenes Thema behandelt. Wenn der Wochenueberblick gut genug ausfaellt dass man ihn regelmaessig hoeren will, waere ein Abo auch kein Problem mehr - zumindest fuer mich, und ich habe bisher noch nie fuer 'nen Podcast bezahlt, bin aber von Euren Ideen so begeistert (und mit dem bisherigen Angebot nicht zufrieden genug) dass ich es machen wuerde wenn es einigermassen so klappt wie geplant.

Die Zeit ist reif fuer so eine Art von Projekt, denn der PCGames Podcast ist ja gerade schwer im Umbruch und auch der Buffedcast schwaechelt schon seit Laengerem, der Ninjacast hat seit Ende letzten Jahres zunehmend mit Babypausen zu kaempfen und die vielen kleinen "Wir setzen und jetzt mal zusammen und reden ueber Spiele"-Titel sind doch recht unreflektiert, sehr amerikanisch oder auf Schwitzerduetsch. ;-) Polygon's Quality Control kennt ihr ja sicherlich, die knuepfen sich ja noch strenger als bei IM immer nur ein Spiel in einer halben Stunde vor und sowas find ich super, weil man da auch ueber aeltere Titel von denen man jetzt erst mitgekriegt hat oder ueber die man was wissen will mal eben schnell einen guten Ueberblick bekommen kann - nur eben ohne den von Euch angestrebten Tiefgang. ;-)

Naja, und zum Marketing muss ich schon sagen dass ihr da mehr machen muesst, denn ich habe Euch als langjaehriger Spielepodcasthoerer und trotz laengerer Recherche im letzten Winter erst gestern durch die netterweise auf der Gamestar-Homepage gepostete News ueber Andres Abschied entdeckt! Schade dass es nicht geklappt hat mit Deinen Vorstellungen in der heutigen Spielebranche, aber vier Leute in der Chefredaktion sind ja auch 'ne ganze Menge und ich habe viel Respekt davor dass Du wegen Deiner Ueberzeugungen gegangen bist ohne zu wissen was danach kommt.

Alles Gute fuer die Zukunft!
Euer Stefan

DerSpieler
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Registriert: 1. Jun 2016, 21:47

Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von DerSpieler »

Die von einem der Vorredner angesprochene Möglichkeit mehr zu geben als den Mindestbetrag finde ich auch sinnvoll. Wenn der Mindestbetrag um den Vollzugriff auf alle Inhalte zu haben €5 ist, sollte man diejenigen die euch gerne mit €10 unterstützen nicht abweisen. Dafür seid ihr zu wenig "evil corporation" als das es nicht ein paar Leute gibt die euch mehr als nur den Mindestbetrag zuschießen.

Was ich in meinen langen vorigen Post noch nicht angesprochen hatte war:

Werbung - Solange es sich im Rahmen hält (à la "Dieser Podcast wird präsentiert von Hintertupfinger Kellerpils" und das trinkt ihr dann auch), dann finde ich Werbung sinnvoll wenn sie euch dabei hilft mehr und hochwertiger zu produzieren aufgrund von höheren Einnahmen. Ich kann verstehen, dass ihr euch nicht zu sehr abhängig machen wollt von Werbepartnern aus der Spieleindustrie und das ist auch löblich aber in kleinerem Rahmen kann man da hoffentlich auch andere Werbepartner finden (Non-Gaming Webseiten, Bierhersteller, Hardwarehersteller, whatever).

App - Stimme ich den Vorrednern zu und halte diese ebenfalls für eher unnötig. Das gut zu machen ist sicher nicht ganz billig und dann lieber eine Website die auch auf mobilen Endgeräten akzeptabel aussieht und alle relevanten Features bietet und gut ist.
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Terranigma
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Terranigma »

DerSpieler hat geschrieben:App - Stimme ich den Vorrednern zu und halte diese ebenfalls für eher unnötig. Das gut zu machen ist sicher nicht ganz billig und dann lieber eine Website die auch auf mobilen Endgeräten akzeptabel aussieht und alle relevanten Features bietet und gut ist.
Sehe ich ebenso. Der Einwand im Podcast war ja, dass insb. Zuhörer, die nicht sehr computeraffin sind, damit überfordert sein könnten, den Podcast zu laden und ggf. manuell auf iPhone, MP3-Player, etc. zu ziehen, allerdings würde ich sagen, bei der Zielgruppe, die der Podcast ansprechen will, darf man eine gewisse computeraffinität schon voraussetzen. Wer sich in der Tiefe über Videospiele unterhalten lassen will, der wird nicht daran scheitern eine MP3-Datei auf irgendein Endgerät zu ziehen. ;)
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ZERNICHTER
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von ZERNICHTER »

StarShadow hat geschrieben:Hallo zusammen…

Hier mal ein paar kleine Gedankengänge von mir. (Sorry: Da ich leider ziemlich schreibfaul bin, äußere ich mich kurz und knapp.) Im Übrigen komme ich aus der It-Branche (Netzwerkadmin).

1. Zum Thema App/Mobile

Vergesst es. Der Aufwand ist vorerst zu groß und man sollte auch unbedingt Folgendes bedenken.

Die ganzen Mobilsachen (Facebook etc.) sind volumenabhängig. Das bedeutet die Datenmenge bei Video/Audio-Streams, sowie der Download dieser, ist zu groß.

Mobile-Volumentarife ca. 200MB – 1000MB pro Monat
1 Podcast = 80-150MB

Bei den meisten Leuten ist das Volumen nach ein paar Folgen also aufgebraucht!
Das ist auch mit ein Grund (wie Andre schon sagte) das auf Mobile (z.B.Facebook/Soundcloud)wenn überhaupt nur 1-5 Minuten Content geschaut/gehört wird. Kurze Videos am besten nur mit Texttafeln. Wenn die Leute zu Hause mit Smartphone über WLAN surfen ist das natürlich was anderes, aber auch nicht mehr wirklich mobile.

Also ich und meine Bekannten/Freunde und jeder den ich kenne, laden sich Podcasts und Videos im WLAN runter und hören sie dann ggf. später an...

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Weapi
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Weapi »

Erstmal, ich Konsumiere einiges an Blogs, Podcasts usw... die immer wieder zu Spenden aufrufen. Ihr seit die ersten die ich auch wenn nur in einem bescheidenen Umfang unterstütze. Euer Podcast macht so wie erst viel Spaß, und ist sehr informativ und bietet immer wieder eine neue Perspektive auf das Medium. Besonders gut gelungen und auch lustig sind die Sendungen mit Gästen. Bitte haltet das bei. Auch den wöchentlichen Rhythmus und den monatlichen für die Altbier folge. Dazu kann gerne noch eine wöchentliche NonBullshit News folge kommen, so 15-20 min oder so.

Bitte bitte keinen App Schwachsinn, lasst den RSS Feed und für die Altbier folgen einen Login auf der Website mit Download Möglichkeit.

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StarShadow
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von StarShadow »

Hallo.
ZERNICHTER hat geschrieben: Also ich und meine Bekannten/Freunde und jeder den ich kenne, laden sich Podcasts und Videos im WLAN runter und hören sie dann ggf. später an...
Alles andere wäre auch nicht besonders klug. Und dafür braucht´s auch keine eigene (teure/aufwendige) App. Geht mit Browser, SoundcloudAPP, RSSFeed etc. besonders bei den kostenlosen Cast´s ja problemlos. Wie man das dann bei eventuellem Bezahl-Content mach, damit auch wirklich jeder (die große Masse) damit klar kommt, ist noch eine andere Geschichte.
Terranigma hat geschrieben:
Sehe ich ebenso. Der Einwand im Podcast war ja, dass insb. Zuhörer, die nicht sehr computeraffin sind, damit überfordert sein könnten, den Podcast zu laden und ggf. manuell auf iPhone, MP3-Player, etc. zu ziehen, allerdings würde ich sagen, bei der Zielgruppe, die der Podcast ansprechen will, darf man eine gewisse computeraffinität schon voraussetzen. Wer sich in der Tiefe über Videospiele unterhalten lassen will, der wird nicht daran scheitern eine MP3-Datei auf irgendein Endgerät zu ziehen. ;)
Da wäre eine gut verständliche Anleitung, für Leute die von sowas keine Ahnung haben, sinnvoll.

...
Zuletzt geändert von StarShadow am 2. Jun 2016, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

Robert
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Robert »

Abend,

es ist wirklich schön zu sehen, wieviel jeder an Vorschlägen/Ideen/Kritik etc schreibt.

Was ich aber aus dieser Podcastfolge von den beiden rausgehört habe, ist, dass sie Folgendes hier lesen möchten:

Jochen, Andre, macht einfach. Ich bin dabei.

Viel Spaß noch :)

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Vinter
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Vinter »

Ich bin ehrlich gesagt eher verwundert, dass hier jeder zweite die Podcasts manuell über den Rechner auf sein Handy zu spielen scheint. Dafür gibt es doch wunderbare Apps wie Podcast-Addicted. Da kam man abonnieren, automatisch aktualisieren, je nach Wunsch streamen oder downloaden und direkt aus der App anhören und nach dem hören automatisch wieder löschen. Quasi Netflix für Podcasts, basierend auf den etablierten RSS-Feeds. Wenn ich mir erst für jede Folge Podcast die mp3-Datei über USB aufs Handy ziehen müßte (und die später wieder löschen), dann würde ich keine Podcasts hören. Wir haben doch nicht mehr 2001.

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StarShadow
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von StarShadow »

Vinter hat geschrieben:Ich bin ehrlich gesagt eher verwundert, dass hier jeder zweite die Podcasts manuell über den Rechner auf sein Handy zu spielen scheint. Dafür gibt es doch wunderbare Apps wie Podcast-Addicted. Da kam man abonnieren, automatisch aktualisieren, je nach Wunsch streamen oder downloaden und direkt aus der App anhören und nach dem hören automatisch wieder löschen. Quasi Netflix für Podcasts, basierend auf den etablierten RSS-Feeds. Wenn ich mir erst für jede Folge Podcast die mp3-Datei über USB aufs Handy ziehen müßte (und die später wieder löschen), dann würde ich keine Podcasts hören. Wir haben doch nicht mehr 2001.
Richtig. Aber auch das müssen die Leute erstmal wissen. ... Funktioniert das auch mit Patreon und den Altbier-Podcast?
...
Robert hat geschrieben:
Jochen, Andre, macht einfach. Ich bin dabei.
Ich auch!

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Andre Peschke
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Andre Peschke »

Erstmal: Vielen Dank für das viele Feedback. Wir wollen hier nicht viel posten, sondern vor allem lesen und drüber nachdenken. Nur ein paar Anmerkungen:

- Wie jemand denken kann, dass wir auch nur in Erwägung ziehen "eine weitere Newsschleuder zu werden" (oder wie in aller Welt ich Jochen dazu zwingen sollte), ist mir ein Rätsel. :D Da mal keine Sorge. Wenn, hat das eine andere Form. Und PS: Die kommende Folge wird vielleicht aussehen, wie ein Feldversuch, hat mit diesem Gedanken aber nichts zu tun, auch wenn sie mehrere aktuelle Themen zusammenfasst.

- Obwohl ich circa 30 Minuten erstmal nur damit zugebracht habe darüber zu schwadronieren, was für ein Wagnis das für uns wäre (ich zB kriegen jetzt natürlich Job-Angebote - aber ist das in 12 Monaten immer noch so, wenn der GameStar-Fame lange abgeklungen ist? Who knows...). Wir reden darüber, weil es ein Wunsch ist, weil wir sehr glücklich sind mit dem was wir hier bisher aufgebaut haben, weil wir noch viel brachliegende kreative Energie haben mit der wir hoffen, dass wir im Bereich des Spielejournalismus noch neue Impulse setzen können, und weil wir beide möchten, das sowas existiert - nicht weil wir denken "Hey, so werden wir reich mit wenig Arbeit!11". ;)

- Das sich der locker-flockige Umgangston im Podcast ändert, steht nicht zu erwarten. Selbst bei der Gamestar, unter ganz anderen Spielregeln, habe ich den ja quasi ganz subversiv einfließen lassen. Und das war ja auch Vollzeit-Arbeit. Auch da sage ich: Bitte sorgt euch nicht. :)

- Wegen der App: Files runterzuladen und auf ein iOS-Gerät zu übertragen ist Aufwand und für technisch desinteressierte "einfach sync und gut"-Nutzer wirklich schmerzhaft. Die Barriere, gerade für zahlende Kunden, sollte aber minimal sein. Deswegen der Gedanke. Auch da ist noch nichts in Stein gemeisselt. Und wenn wäre die App nur optional. Der Download wird immer dabei sein. Wegen Raubkopien machen wir uns keine Gedanken - das sollte unser "sag uns, du hast kein Geld und du bekommst die Folgen trotzdem"-Modell doch bewiesen haben. Mal abgesehen davon hat die "Andre geht"-Folge eh gezeigt, wie das läuft. Die haben wir unseren paar Hundert Backern vorab gegeben und ein paar von euch haben sie direkt fröhlich verteilt - zupp 5000 Abrufe. :D

- Schon an dieser Stelle ein großes DANKE an alle, die uns in den verschiedensten Bereichen ihre Hilfe angeboten haben. Es ist wirklich, wirklich bemerkenswert, wie "wildfremde" Menschen hier einen Schritt nach vorne gehen und sagen: Ja, ich bin bereit meine Freizeit und mein Know-How in den Dienst eines Projekts zu stellen, dessen Idee mich fasziniert und dessen Ziele ich verwirklicht sehen möchte. Das ist praktisch wie die real gewordene "die Menschen sind im Herzen doch gut"-Szene am Ende eines Films wie Ghostbusters. <3

Vielen Dank an euch alle. :)

Andre

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Dostoyesque
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Dostoyesque »

Jochen hat geschrieben:Ein paar Takte zum Thema "Kaufberatung", weil ich den Eindruck habe, der Begriff wird unterschiedlich interpretiert: Ich nämlich merke, dass ich gleichzeitig weniger und mehr Beratung brauche. Weniger, weil ich nicht (mehr) wissen muss, wie ein Far Cry 5 oder Dragon Age 4 oder ein Civilization 6 funktioniert oder welche Neuerungen es gibt und wie die Storyprämisse aussieht - das weiß ich im Zweifel alles schon bzw. ist für meine Kaufentscheidung zunächst gar nicht erheblich. Mehr wiederum im Sinne von "wurden die alten Fehler ausgemerzt", "gibt's diesmal eine gescheite Story", "spielt sich das Ende doch wieder wie der x-te Aufguss" usw. Ein Gespräch mit Freunden wie z.B. André über ein neues Spiel gibt mir persönlich einfach viel, viel mehr als die meisten Tests. Der Gedanke beim Brainstorming war, daraus ein Format zu machen. Kein klassisches Review eben, sondern ein Gespräch unter Freunden, idealerweise bei Bier, versteht sich.
Werd demnächst etwas Ausführlicheres schreiben zu euren Fragen, bis dahin wollte ich auf diesen Kommentar eingehen. Ich persönlich brauch zum Beispiel nicht die klassische Kaufberatung und präzise Beschreibung von Spielmechaniken, die man eh schon kennt (gern aber eine Diskussion zu den Details der Mechaniken, z.B. die Feinheiten des gunplays, falls das Spiel einen Fokus darauf legt und die Diskussion es erlaubt). Im wesentlichen gehts mir darum, von Personen, die ich schätze (also euch), eine subjektive Meinung zu einem Thema zu hören, das mich interessiert - einfach aus Interesse. Mit Subjektivität scheint ihr ja schon mal wenig Probleme zu haben in euren bisherigen Formaten ;) Das ist mir auch Geld wert.
aaaber: An dem von dir konkret vorgeschlagenen Format hätt ich ehrlich gesagt weniger Interesse. Versteht mich nicht falsch, ich hör mir sehr gern den wöchentlichen Biercast an, aber ich hab ja ursprünglich den Podcast angefangen, weil ich euer vorbereitetes, "gescriptetes" Material zu schätzen wusste (und war auch anfangs, bis ich in den groove des Podcasts kam, auch etwas enttäuscht darüber, wie spontan die Sache doch abläuft). Darin seh ich persönlich eure wahre Stärke, imho. Das bedeutet nicht, dass ich den wöchentlichen Biercast nicht mag oder dass ich mir wünschen würde, dass ihr ein script ins Mikro reinmonologisiert, aber etwas (as in: deutlich) mehr Struktur und Vorbereitung als beim herkömmlichen Pod würd ich mir schon wünschen in einem etwaigen review Format, zumindest wenn ich dafür zahlen soll. Wär mir dann aber durchaus mehr wert als eine durchschnittliche Gamestarausgabe, je nachdem, wie die anderen Formate so ausfallen. Ich wünsche mir nichts, was euch wirklich in eurer Meinungsäußerung limitiert, aber etwas, das es einem als Hörer einfacher macht, zu folgen (und für mich auch zu genießen, da ich eben wie gesagt eure strukturierten, konzipierten Werke aus der Vergangenheit besonders schätze). Sehr gern aber im Dialog und auch sehr gern mit Bier, bei den beiden Punkten wär ich mit dir einer Meinung. Ansonsten ist mir das review Format zu nah an dem herkömmlichen Pod und ehrlich gesagt steckt da dann kein Mehrwert für mich persönlich drin, zumindest kein qualitativer (wenn auch ein quantitativer, weils ja dann mehr Pods geben würde, wobei mir da wie gesagt einer pro Woche reicht). Eine Möglichkeit wäre evtl. ein vorbereitetes review Format zu etablieren und dazu noch ein eher spontanes "wir haben grad 10 Stunden von XYZ gespielt und reden spontan eine viertel, halbe Stunde über unsere bisherige Erfahrung(, weil wirs eigentlich nicht weiterspielen wollen). Vor allem mit dem letzten Halbsatz kann wohl jeder etwas anfangen angesichts dessen, dass viele Spieler ein Spiel nicht zu Ende spielen. Ein ehrliches "wir habens nicht zu Ende gespielt und das ist auch gut so" Alternativ-reviewformat würd ich so auch noch nicht kennen, vor allem weil das nicht-zu-Ende-spielen bei Kritikern ja bis heute noch Tabuthema ist. Es wär auch gewissermaßen fair, weil von vornherein bei dem Format klar wäre, dass ihr das Ding (noch) nicht durchgespielt habt. So müsst ihr euch auch nicht durchquälen bis zum Ende mancher Spiele. Spannend wirds dann, wenn einer ein Spiel durchspielt und genießt und eine herkömmliche, vorbereitete reviewshow daraus basteln will, der andere aber die andere show bevorzugt, weil er dann das Spiel nicht durchspielen muss. Da könnte man dann beide Formate miteinander kollidieren lassen (falls das funktioniert, habs jetzt ehrlich gesagt nicht 100% durchgedacht, ob dieser letzte konkrete Punkt wirklich funktioniert, weils ja auch von der Gestaltung der Formate dann abhängt). Zu eurem generell erfrischend ehrlichen Stil würds auch passen. [Da Würste ja besonders gut zu Bier passen und bekanntlich 2 Enden haben, ihr jedoch in dem Format die Enden der Spiele nie sehen werdet, würde sich hier irgendein Wortwitz als Titel eignen. "Wurst (weil das entsprechende Spiel ne Wurst is *ba dum ts*) ohne Ende" o.ä., war jetzt nur ein spontaner Einfall, don't judge me :D ]. Macht euch zwar ein bisschen weniger beliebt bei Publishern, aber Jochen will ja ohnehin kein Zahnrad der Maschinerie sein ;)

Nur kurz meine 2 Cent dazu, mehr gibts (falls noch erwünscht) dann am Wochenende. Zuletzt vlt. noch etwas, was manche wahrscheinlich ärgern wird: Ohne irgendeine Form von Exklusivität für die Leute, die zahlen, seh ich das aber nicht funktionieren, imho. Und das sag ich aus der Perspektive von jemanden, der bis jetzt kein Backer ist. Ich finds vollkommen in Ordnung, dass die Backer belohnt werden für ihre Kosten und ich denke nicht, dass man sonst mit einem gaming Pod in Deutschland durchkommt. Geht in den USA bzw. wenn mans auf Englisch macht, aber der deutsche Markt gibt das mMn nicht her. F2P Spiele sind da kein guter Vergleich, weil die ja global vermarktet und verkauft werden. Dieser Podcast wäre im F2P Modell ein free to listen Podcast (Podcasts sind ohnehin schon weniger populär als Spiele, d.h. der Markt ist kleiner), der auf den deutschsprachigen Raum limitiert ist (was den Markt nochmal massiv begrenzt).
Zuletzt geändert von Dostoyesque am 3. Jun 2016, 18:54, insgesamt 8-mal geändert.
Lo-lo-look at you, poster-r: a pa-pa-pathetic creature of meat and bone, panting and sweating as you r-read through my post. H-how can you challenge a perfect, fat machine? - asfm
Good night, sweet prince, And flights of angels sing thee to thy rest!

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Skuggy
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Re: Feedback zu irrwitzigen Weltherrschaftsplänen

Beitrag von Skuggy »

ich poste mich hier einfach nochmal.. da faul und spät und passend zum Podcast: Bier :twisted:

Inhalt der Folge: Also ich würde einen Hör-Magazine wie Sie es vorgestellt haben auch für 3-5 Euro im Monat abbonieren, gerade wenn es geiles Interviews (gerne auch auf English weil auch geil :ugeek: ), Ehrliche Reviews, "Echte" News und es einen kritische bzw. intellektuelle Auseinandersetzung mit Spielen und der Gameskultur an sich beinhaltet.
Achten Sie bitte nur darauf das es ja schon "Rumble Pack", "Insert Moin", und von jedem großen Spielemagazine eigene Podcasts gibt. Aber ich denke eine Nische gäbe es dafür sicherlich. Ausserdem kann man Ihnen ganz gut zuhören soweit, das ja schliesslich auch wichtig.

Die Idee mit dem "wir spielen ab 0 Uhr und um 10 gibts die Review" finde ich persönlich super. Genauso wie das hinzuziehen von "Experten". Was ich aber auch super finden würde (gerade vllt. auch im bereich Review) wäre wenn Sie beide bei Titeln wie Civ, Total War etc, auch gegeneinander spielen.


Ps. Wann kommt der Podcast zur Total War Serie? :D
Pss. guten Urlaub Herr P ^^

Alles beste,
Skuggy

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