Was ist eigentlich das Ziel?

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Andre Peschke
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Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Andre Peschke »

Ein zentraler Punkt, der sich IMO wirklich lohnt mit der Community zu diskutieren ist, was wir eigentlich vorhaben. Wie im ersten Brainstorming-Podcast schon gesagt, ist das ganze derzeit noch ein Luftschloss. Aber es hat sozusagen ein Fundament.

Ich schreibe mal hier rein, was mich so bewegt. Nicht alles, aber das, was mir gerade wichtig erscheint. Da ich das im Alleingang einfach mal mache, möge Jochen beizeiten noch ergänzen!

- Wir wollen unabhängig, transparent und ehrlich berichten. Egal ob wir seriöse journalistische Inhalte machen, oder locker-fluffig bei einem Bier zusammensitzen, wir wollen etwas schaffen, dem ihr vertrauen könnt und das euer Vertrauen verdient.

- Wir wollen uns die Zeit nehmen die nötig ist, um das jeweilige Format ordentlich und gehaltvoll mit Leben zu füllen - auch wenn das unweigerlich bedeutet, dass wir als Zwei-Mann-Team damit nicht wahnsinnig viel Inhalt pro Wochen produzieren können.

- Wir werden nicht immer auf euch hören, aber euch immer zuhören.

- Wir wollen etwas schaffen, dass wir selbst lesen oder hören wollen würden und Formate entwickeln, die neue Perspektiven aufzeigen, klar begründete Meinungen präsentieren und Diskussionen anschieben, bei denen wir uns darauf freuen, sie zu verfolgen und selbst daran teilzunehmen.

Fühlt euch eingeladen, dazu zu diskutieren, zu hinterfragen oder das alles zu Geschwafel zu erklären.

Andre

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HerrZwoelf
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von HerrZwoelf »

Andre Peschke hat geschrieben:Ein zentraler Punkt, der sich IMO wirklich lohnt mit der Community zu diskutieren ist, was wir eigentlich vorhaben. Wie im ersten Brainstorming-Podcast schon gesagt, ist das ganze derzeit noch ein Luftschloss. Aber es hat sozusagen ein Fundament.
Ich wusste gar nicht, dass diese Chemtrails mittlerweile so solide sind!

Mir ist am Wichtigsten, dass ihr macht, was Ihr für richtig, relevant und interessant haltet. Ich gebe mein Geld (unfassbare 5$ im Monat !!) sozusagen euch als Personen, weil ich euch zutraue, die Formate zu entwickeln und Inhalte auszuwählen, die mich zumindest meistens interessieren. Das ist euch bis jetzt ja auch gelungen.

Ich finde auch gut, dass ihr nicht zwingend auf die Community hören wollt. Es ist wichtig mit "uns" zu reden, aber Dinge zu machen, nur weil "wir" sie fordern, halte ich für falsch. Das habt ihr auch gar nicht vor, so wie ich euch einschätze,ich will euch aber in diesem Punkt bestärken. Entscheidend ist nur, dass ihr dabei auf jeden Fall, also egal wie groß das Ding mal werden sollte, transparent bleibt und man von außen immer nachvollziehen kann, warum etwas gemacht, bewertet oder angestoßen wurde. Das war ja immer auch ein bisschen Andrés Anliegen bei Gamestar und gerade als deren langjähriger Konsument hat man zu oft Dinge gehört, wie: "Interna" oder "Kompromiss", so dass man hinterher nicht wusste, wer jetzt eigentlich welcher Meinung war, oder warum etwas gemacht wurde, wie es gemacht wurde. Das aktuellste Beispiel ist sicherlich Andrés Abgang, bei dem man sich als Gamestar-Fan natürlich fragt, worum es da gegangen ist, aber keiner darf oder will was sagen.

Insgesamt kommt es also weniger auf die Menge oder Art der Inhalte an, sondern darauf, dass man ein hohes Maß an Vertrauen in die handelnden Personen setzt. Aus Andrés Post ist herauszulesen, dass ihr das auch so seht - sehr gut.
Zuletzt geändert von HerrZwoelf am 8. Jun 2016, 21:21, insgesamt 1-mal geändert.
„Die Philosophen haben das Geld nur verschieden interpretiert. Es kommt aber darauf an, es zu verplempern.“

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Dostoyesque
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Dostoyesque »

Finde diese Grundprinzipien sehr gut, hört sich genau nach dem an, was mir irgendwie fehlt in der medialen Berichterstattung zu Spielen.

Noch ein kleiner Semi-Formatvorschlag: Das meiner Erfahrung nach mit Abstand beliebteste Format von Podcasts, egal aus welcher Branche (spontan fällt mir z.B. der Bill Simmons Podcast ein, der dem Jochen wahrscheinlich ein Begriff ist), ist die mailbag, in der auf Emails bzw. Kommentaren von Hörern eingegangen wird. Oft wird das wöchentlich/2 Mal im Monat als halbstündiger Bonus an reguläre Folgen drangehängt. Damit kann man nur gewinnen. Hat auch den Vorteil, dass es noch mehr Leute dazu motiviert, sich hier zu registrieren. Und je involvierter man ist, desto eher ist man wahrscheinlich auch dazu bereit, ein bisschen Kleingeld abzugeben.
Desweiteren ist es vlt. nicht blöd, ein extra Steamkonto aufzumachen, das die Hörer kennen, damit Communitymitglieder euch Spiele schenken können (ohne Verpflichtung eurerseits, die Dinger spielen zu müssen), was euch letztlich ja auch Kosten sparen könnte. Damit könnte auch so mancher "U18" Kandidat, der zwar zu wenig Bargeld, aber nach einem Humble Bundle Sale manche Spiele doppelt hat, euch irgendwie vergüten. Per Familysharing könnt ihr dann auch mit dem privaten Konto auf den "offiziellen" Steamaccount des Podcasts zugreifen, ohne dass wir jemals auf eure privaten Konten stoßen ;)
Ansonsten find ichs auch gut, dass du hier durchaus auch eine gewisse "Distanz" zum Hörer formuliert hast indem du gleich vorweg sagst, dass man eben nicht jedem Wunsch nachkommen kann, aber immer mit offenem Ohr zuhört. Ist sehr fair, imho.

Exciting times, vor allem für euch wahrscheinlich. Freu mich schon. Hab mich in der Vergangenheit etwas vorsichtiger ausgedrückt, aber ich persönlich wär jetzt doch von Anfang an mit deutlich mehr als 2,50€ pro Monat dabei, um euch eben vor allem am Anfang zu unterstützen. Evaluieren würd ich die Geschichte wohl nach ca. einem Jahr, wenn ihr dann ProSiebenSat.1 Media gekauft habt ;)
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Jochen

Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Jochen »

André hat die meisten relevanten Leitlinien und Zielsetzungen ja schon genannt. Ich ergänze trotzdem:

- Wir wollen eine gehaltvolle und kritische Community, die dieses Projekt durch Feedback und Diskussionen aktiv mitgestaltet - auch wenn wir, wie André schon anmerkte, nicht jeden Vorschlag umsetzen werden. Aber hören wollen wir ihn und gegebenenfalls darüber reden. Was wir nicht wollen und auch in Zukunft kompromisslos unterbinden werden: persönliche Angriffe auf andere Mitglieder der Community oder uns selbst. Das weltbeste Spieleforum bleibt das weltbeste Spieleforum

- Wir wollen streitbar bleiben, Entwickler- und Publisher-Aussagen hinterfragen, auch in den Kohlenwagen des Hypetrains gucken und uns wundern, ob der Kaiser tatsächlich Kleider anhat

- Wir wollen jeden Versuch einer externen Einflussnahme offenlegen

- Wir werden Fehler machen. Wir wollen zu ihnen stehen - und zwar nicht erst dann, wenn sie uns auf die Füße fallen

- Wir wollen jederzeit unter der Prämisse operieren, dass unser Publikum nicht auf den Kopf gefallen ist

- Wir wollen grundsätzlich keine Geschenke oder Zuwendungen annehmen, die über einen ideellen Wert (Kugelschreiber, Notizblock) hinausgehen. Tun wir das dennoch (z.B. Reisekosten, Muster, evtl. Bereitstellung von Hardware), dann legen wir das ausdrücklich an geeigneter Stelle offen, damit ihr euch eure eigene Meinung darüber bilden könnt. Werbung wird gegebenenfalls klar als solche kenntlich gemacht

- Wir wollen weiterhin sozial verantwortlich bleiben. Das klingt hochtrabend, bedeutet aber im Kern ganz profan: Wer uns kein Geld geben kann, weil er kein Geld hat, der soll die Möglichkeit erhalten, zumindest einen wichtigen Teil des Angebots zu nutzen - und uns gegebenenfalls dann zu unterstützen, wenn sich seine Situation hoffentlich gebessert hat. Es mag der Punkt kommen, an dem wir ein Modell haben, bei dem uns wohl ist, auch von unter 18jährigen Geld zu erhalten. So lange das ausschließlich nach oben nicht deckelbare Spenden sind, ist dieser Punkt noch nicht gekommen

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Dostoyesque
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Dostoyesque »

Axel hat geschrieben:Was mir wichtig ist: Dass Eure Gäste zum Format und zu Euch passen und keine Leute eine Plattform bekommen, die mindestens fragwürdig sind. Das mag obligat klingen, ist es aber nicht immer. Ist mir schon ein paar mal beim Insert Moin Podcast aufgefallen, dass da so Leute wie Rainer Schauder eingeladen werden, die sich auf Facebook offen als Gamergater inszenieren. Auch Lobbyisten wären, sollte man sie nicht hart in die Mangel nehmen, in dieser Kategorie. Auch das fällt bei IM immer mal wieder unangenehm auf, dass da die Lobby-Gäste unkommentiert ihre Agenda verfolgen können.
Dem würd ich widersprechen. Ich würds mal so formulieren: Ihr könnt jeden einladen, der sich für euch als Steigbügelhalter anbietet. Wenn irgendjemand mit Marketing blabla kommt könnt ihr das ja kritisch hinterfragen. Weiß jetzt nicht, wer dieser Rainer Schauder ist, aber solang der Gast kein bekennender Neonazi ist, ist mir jeder Recht. Ein besonders leidenschaftlicher social justice warrior kann sogar unter Umständen ein sehr interessanter Gast sein. Wer sich inszeniert und heuchelt kann und soll doch fast schon zu einem Interview eingeladen werden, imho. Evtl. kann er ja entlarvt werden oder evtl. ist seine Motivation oder Intention ja doch eine andere. Bedeutet doch nicht, dass man demjenigen damit eine Plattform liefert, die nicht kritisch hinterfragt wird.
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Klagsam
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Klagsam »

Dostoyesque hat geschrieben:Dem würd ich widersprechen. Ich würds mal so formulieren: Ihr könnt jeden einladen, der sich für euch als Steigbügelhalter anbietet. Wenn irgendjemand mit Marketing blabla kommt könnt ihr das ja kritisch hinterfragen. Weiß jetzt nicht, wer dieser Rainer Schauder ist, aber solang der Gast kein bekennender Neonazi ist, ist mir jeder Recht. Ein besonders leidenschaftlicher social justice warrior kann sogar unter Umständen ein sehr interessanter Gast sein. Wer sich inszeniert und heuchelt kann und soll doch fast schon zu einem Interview eingeladen werden, imho. Evtl. kann er ja entlarvt werden oder evtl. ist seine Motivation oder Intention ja doch eine andere. Bedeutet doch nicht, dass man demjenigen damit eine Plattform liefert, die nicht kritisch hinterfragt wird.
Dem schliesse ich mich an

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Dostoyesque
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Dostoyesque »

Möchts jetzt nicht mehr editieren, deswegen so: Weißte was, auch der Neonazi darf kommen, falls der Anlass es verlangt (was wahrscheinlich relativ unwahrscheinlich ist). Man kann ja nicht prinzipiell Türen verschließen, im schlimmsten Fall ist man halt nicht einer Meinung.
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tobias
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von tobias »

Klagsam hat geschrieben:
Dostoyesque hat geschrieben:Dem würd ich widersprechen. Ich würds mal so formulieren: Ihr könnt jeden einladen, der sich für euch als Steigbügelhalter anbietet. Wenn irgendjemand mit Marketing blabla kommt könnt ihr das ja kritisch hinterfragen. Weiß jetzt nicht, wer dieser Rainer Schauder ist, aber solang der Gast kein bekennender Neonazi ist, ist mir jeder Recht. Ein besonders leidenschaftlicher social justice warrior kann sogar unter Umständen ein sehr interessanter Gast sein. Wer sich inszeniert und heuchelt kann und soll doch fast schon zu einem Interview eingeladen werden, imho. Evtl. kann er ja entlarvt werden oder evtl. ist seine Motivation oder Intention ja doch eine andere. Bedeutet doch nicht, dass man demjenigen damit eine Plattform liefert, die nicht kritisch hinterfragt wird.
Dem schliesse ich mich an
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krillfred
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von krillfred »

Dostoyesque hat geschrieben:Dem würd ich widersprechen. Ich würds mal so formulieren: Ihr könnt jeden einladen, der sich für euch als Steigbügelhalter anbietet. Wenn irgendjemand mit Marketing blabla kommt könnt ihr das ja kritisch hinterfragen. Weiß jetzt nicht, wer dieser Rainer Schauder ist, aber solang der Gast kein bekennender Neonazi ist, ist mir jeder Recht. Ein besonders leidenschaftlicher social justice warrior kann sogar unter Umständen ein sehr interessanter Gast sein. Wer sich inszeniert und heuchelt kann und soll doch fast schon zu einem Interview eingeladen werden, imho. Evtl. kann er ja entlarvt werden oder evtl. ist seine Motivation oder Intention ja doch eine andere. Bedeutet doch nicht, dass man demjenigen damit eine Plattform liefert, die nicht kritisch hinterfragt wird.
Sehe ich auch so.
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Harlekin1781
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Harlekin1781 »

Jochen hat geschrieben:André hat die meisten relevanten Leitlinien und Zielsetzungen ja schon genannt. Ich ergänze trotzdem:

- Wir wollen eine gehaltvolle und kritische Community, die dieses Projekt durch Feedback und Diskussionen aktiv mitgestaltet - auch wenn wir, wie André schon anmerkte, nicht jeden Vorschlag umsetzen werden. Aber hören wollen wir ihn und gegebenenfalls darüber reden. Was wir nicht wollen und auch in Zukunft kompromisslos unterbinden werden: persönliche Angriffe auf andere Mitglieder der Community oder uns selbst. Das weltbeste Spieleforum bleibt das weltbeste Spieleforum

- Wir wollen streitbar bleiben, Entwickler- und Publisher-Aussagen hinterfragen, auch in den Kohlenwagen des Hypetrains gucken und uns wundern, ob der Kaiser tatsächlich Kleider anhat

- Wir wollen jeden Versuch einer externen Einflussnahme offenlegen

- Wir werden Fehler machen. Wir wollen zu ihnen stehen - und zwar nicht erst dann, wenn sie uns auf die Füße fallen

- Wir wollen jederzeit unter der Prämisse operieren, dass unser Publikum nicht auf den Kopf gefallen ist

- Wir wollen grundsätzlich keine Geschenke oder Zuwendungen annehmen, die über einen ideellen Wert (Kugelschreiber, Notizblock) hinausgehen. Tun wir das dennoch (z.B. Reisekosten, Muster, evtl. Bereitstellung von Hardware), dann legen wir das ausdrücklich an geeigneter Stelle offen, damit ihr euch eure eigene Meinung darüber bilden könnt. Werbung wird gegebenenfalls klar als solche kenntlich gemacht

- Wir wollen weiterhin sozial verantwortlich bleiben. Das klingt hochtrabend, bedeutet aber im Kern ganz profan: Wer uns kein Geld geben kann, weil er kein Geld hat, der soll die Möglichkeit erhalten, zumindest einen wichtigen Teil des Angebots zu nutzen - und uns gegebenenfalls dann zu unterstützen, wenn sich seine Situation hoffentlich gebessert hat. Es mag der Punkt kommen, an dem wir ein Modell haben, bei dem uns wohl ist, auch von unter 18jährigen Geld zu erhalten. So lange das ausschließlich nach oben nicht deckelbare Spenden sind, ist dieser Punkt noch nicht gekommen

Wie sieht es mit Einladungen zu Presse Event´s /Anspiel-Session´s/Hersteller-Event´s bzw. Einladungen grade hier gibt es seit Jahren einen Stillschweigenden Handschlag zwischen Presse und Puplisher . Um auszuführen was ich meine: Niemand wird geschmiert oder so , aber gib meinem neuen Game eine unter 80er Wertung und deine nächste Einladung landet im Schredder .

Es ist mir Egal ob ihr heute oder in 3 Wochen über ein Spiel ectr. berichtet aber ich möchte mir sicher sein das ihr so Objektive wie möglich bleibt!!!! Insofern das bei einem Subjektiven Bereich wie Spielen möglich ist . (Keine Blizz/Ubi/EA) Boni bei euren Reviews


mfg.Harle

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christianneffe
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von christianneffe »

Harlekin1781 hat geschrieben: Wie sieht es mit Einladungen zu Presse Event´s /Anspiel-Session´s/Hersteller-Event´s bzw. Einladungen grade hier gibt es seit Jahren einen Stillschweigenden Handschlag zwischen Presse und Puplisher . Um auszuführen was ich meine: Niemand wird geschmiert oder so , aber gib meinem neuen Game eine unter 80er Wertung und deine nächste Einladung landet im Schredder .

Es ist mir Egal ob ihr heute oder in 3 Wochen über ein Spiel ectr. berichtet aber ich möchte mir sicher sein das ihr so Objektive wie möglich bleibt!!!! Insofern das bei einem Subjektiven Bereich wie Spielen möglich ist . (Keine Blizz/Ubi/EA) Boni bei euren Reviews
mfg.Harle
Da kommt es dann ganz auf die Integrität des Journalisten an. Wenn der Publisher aufgrund unliebsamer Bewertungen keine Einladungen oder Pressemuster mehr verschickt, dann wird eben nicht mehr über ihn berichtet - oder zumindest nicht auf Grundlage seiner Rezensionsexemplare. So wie sich die beiden bis jetzt geäußert haben und wenn ich sie richtig verstanden habe, wollen sie es immer offen legen, wenn ihre Berichterstattung auf Einladungen oder Pressemustern basiert - und ich vertraue auch blind darauf, dass beide stets kritisch bleiben. Ein seriöser Vertrieb muss auch damit rechnen, dass negativ über seine Produkte berichtet wird und "bestraft" die entsprechenden Journalisten nicht dafür.
Und dass die beiden irgendwelche Blizzard/EA/Ubisoft-Boni vergeben, bezweifle ich auch stark ^^

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sid zung
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von sid zung »

christianneffe hat geschrieben:.. und ich vertraue auch blind darauf, dass beide stets kritisch bleiben.
Dem würde ich nicht uneingeschränkt folgen. Auf Events geht die Objektivität auch abseits von teurem Champagner und Luxus-Suiten flöten, einfach weil man andere Menschen trifft. Die Sympathie oder Antipathie zu diesen beeinflusst vollkommen unbeabsichtigt jede Einschätzung ihrer Arbeitsergebnisse - davor sind nur die allerwenigsten gefeit (weiß nicht mal ob ich das jemandem wünschen würde). Hätte man nie Events besucht, gäbe es nur das schnöde Spiel nebst Verpackung - eine wirklich unvoreingenommene Kritik wäre nur so möglich.

Ich unterstelle jetzt mal den anderen Podcast-Hörern meine eigene Meinung: das wollen wir natürlich nicht, denn auf jeden Fall sollen die zwei Events besuchen und davon berichten was sie sahen und wen sie trafen.
Daher möchte ich den ersten Teil deines Beitrags ganz dick unterstreichen - Offenlegung ist absolut unerlässlich um den Hörern und Lesern zu erlauben die Berichte auch im Kontext besser einzuordnen.

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lipt00n
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von lipt00n »

Axel hat geschrieben: Solche Events wie die E3 sind nur dafür da um die anwesenden Journalisten zu hypen.
...oder um wirklich lustige Ankedoten zu generieren, die ich mir dann liebend gerne im Podcast anhöre ;)

Grundsätzlich hast du Recht, das wurde ja auch schon sehr oft thematisiert, aber auch an solche Events kann man eventuell anders herangehen und mal die Zwischenräume beleuchten ("Oh Gott war das Buffet fuchtbar!"). Anyway, die praktische Kehrseite dieser total vorhersehbaren Events mit Livestream ist ja, dass man auch überhaupt nicht mehr vor Ort sein muss (siehe E3 Stream-Kommentar). Aber ich mache mir da, dem gegenwärtigen Stand nach zu urteilen, auch überhaupt keine Sorgen um ein gewisses Maß an Abstand.
Bild
Mal wieder unterwegs: dorfkartoffel.com

denkweite
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von denkweite »

Eine (zugegebene recht spontane) Idee, die mir gerade in den Kopf kommt zum Thema Spiele-Wertungen:
Insgesamt fände ich es ziemlich cool, wenn es ein Wertungssystem gäbe - wie auch immer euer Format dann aussehen mag - indem Ihr als "Redaktion" eine Wertung vergebt, auch wenn es nur ein einfaches Daumen hoch/runter ist. Die Idee dazu wäre aber ähnlich wie MetaCritic auch eine Community-Wertung mit einfließen zu lassen oder separat an zu zeigen. Damit diese Community-Wertung auch einigermaßen aussagekräftig wäre, könnte man die eigene Community zB mit der Steam-API verknüpfen, so dass jeder, der eine Wertung abgeben möchte, sein Community Konto mit Steam verbinden müsste um dann dadurch "nachzuweisen", dass er das Spiel auch tatsächlich besitzt. Man könnte auch die Spieldauer des jeweiligen Spiels in die Aussagekraft der jeweiligen User-Wertung mit einfließen lassen. Technisch gesehen ist das durchaus möglich, habe ich gerade kurz evaluiert https://developer.valvesoftware.com/wik ... 28v0001.29 :)

Wie gesagt ist nur eine spontane Idee und sicherlich weit entfernt von ausgereift (was ist bei Spielen die nicht auf Steam erscheinen?), aber vielleicht eine Richtung in die man denken könnte falls es euch gefällt?

Beste Grüße
Michael

denkweite
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von denkweite »

Und Steam noch mehr Wichtigkeit geben? Schon jetzt ist Hinz und Kunz von dieser Plattform abhängig. Schrecklich!
Naja, man würde ja Steam nicht per se glorifizieren sondern nur als Mittel zum Zweck nutzen um vielleicht etwas aussagekräftigere User-Wertungen zu bekommen. Bei Origin und Uplay gibt es zumindest Ansätze, dass so etwas auch in absehbarer Zukunft mal möglich sein könnte

Aber wie geschrieben ist das ja nur ein Ansatz, auf dem man mal weiter rumdenken könnte - oder eben auch nicht.

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sid zung
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Registriert: 10. Jun 2016, 15:35

Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von sid zung »

denkweite hat geschrieben:Aber wie geschrieben ist das ja nur ein Ansatz, auf dem man mal weiter rumdenken könnte - oder eben auch nicht.
Ich finde die Idee interessant, und denke es macht Sinn mit einem grossen Distributor anzufangen, wenn man sich dem Thema nähert.

joe-max
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Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von joe-max »

Bin mir dem Nachhören noch etwas hinterher, deshalb kommen meine Gedanken vielleicht etwas spät. Was mir spontan im Kopf herumschwirrt:

- Ich könnte auf Wertungen verzichten und hätte, wenn dann am liebsten ein einfaches System (z.B. 1-5). Bei einem weiter ausdifferenzierten System wäre ich dafür, dass Jochen und Andre sich nicht zwangsläufig auf eine Wertung einigen müssen, ich würde es bevorzugen, wenn beide unabhängig voneinander werten, am besten ohne, dass der andere vom Ergebnis weiß.

- Um die Langlebigkeit des Projekts (und seiner Protagonisten) zu gewährleisten, sollten nicht alle Formate von Alkoholkonsum begleitet werden. In Eurem eigenen Interesse sollten auch "Auf einen Kamillentee", "Auf eine Rhabarberschorle", "Auf einen Saunagang" oder so was zum Repertoire gehören.

- Einige der Formate, die Ihr in Folge 58 angedacht habt, klingen äußerst vielversprechend. Ein regelmäßiges (zweiwöchiges?) "Wir diskutieren die relevanten News der letzten Zeit", eine Interviewserie und ein kritisches Sezieren von Spielen eine gewisse Zeit nach Release könnten interessant werden. Mir würde auch ein "Geile/interessante Spiele, nicht zwangsweise AAA, gerne auch ältere, die zu wenige Menschen kennen" gefallen.

- Der Besuch von größeren Events, z.B. Messen, unter der Prämisse einfach Eindrücke zu gewinnen, interessante Gespräche zu führen und nette Anekdoten aufzustöbern ohne der üblichen Terminhatz und den Presseterminen, könnte einiges an Material bringen. Und wenn nur in der täglichen Folge "Auf einen Absacker" kurz bevor die Lichter ausgehen.

- Ihr dürft Eure Rotzigkeit und Kontroversität (gibt's das Wort?) gerne behalten. Zuletzt hab ich etwas das Gefühl, dass Ihr schon a bissl vorsichtig geworden seid. Jochen braucht nicht bei jedem unpopulären Statement einen relativierende Disclaimer ("Ich will ja nur sagen, aber das kann man natürlich auch anders sehen, ohne jemandem auf den Fuß treten zu wollen, dass...) vorneweg schicken.

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Dogarr
Beiträge: 251
Registriert: 22. Mai 2016, 13:47

Re: Was ist eigentlich das Ziel?

Beitrag von Dogarr »

joe-max hat geschrieben:
- Ihr dürft Eure Rotzigkeit und Kontroversität (gibt's das Wort?) gerne behalten. Zuletzt hab ich etwas das Gefühl, dass Ihr schon a bissl vorsichtig geworden seid. Jochen braucht nicht bei jedem unpopulären Statement einen relativierende Disclaimer ("Ich will ja nur sagen, aber das kann man natürlich auch anders sehen, ohne jemandem auf den Fuß treten zu wollen, dass...) vorneweg schicken.
Naja, ich denke er versucht damit ein wenig jene zu besänftigen, bei denen gleich der Bieröffner in der Hose aufgeht. Wtf?! :roll:

Ne, anders:

Er stellt Etwas überspitzt in den Raum und bedient sich einer für einige nicht sehr zuträglichen Meinung, UM überhaupt in eine oder mehrere andere Richtungen argumentieren zu können, Bzw. um weitere Blickwinkel auf ein Thema eröffnen zu können und "disclaimert", damit nicht gleich wieder irgendjemand aus einem Beissreflex heraus sich angepisst fühlt.

Glaube ich,. also schätze ich so ein,.

Lg Dogarr

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