Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

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WhiteNoise
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von WhiteNoise »

Andre Peschke hat geschrieben: 24. Jul 2022, 22:03
WhiteNoise hat geschrieben: 24. Jul 2022, 21:03 Kombiniert mit deinen und Doms Aussagen zum Umgang mit Kritik im letzten Feierabendbier (daher kommt diese Diskussion ja), entsteht bei mir der Eindruck, dass Feedback generell umwillkommen ist. Und das ist auch OK, wenn es klar kommuniziert wird. Nur wird ja genau das Gegenteil kommuniziert.
Schau:

a) es ist nachweislich nicht so. Ich kann dir dutzende Threads zeigen, die das Gegenteil beweisen. Schau dich einfach in dem Forum um, in dem du bist.
b) Ich kann und werde Dom nicht verpflichten, dir zu antworten.

Kurz: Es ist einfach so, dass du in diesem Fall keine Antwort auf deine Kritik bekommen hast. Ich kann verstehen, dass das blöd ist. Ich wünschte, wir könnten immer und jedem zu 100% die Antworten liefern, die er oder sie sich wünscht. Das ist aber halt nicht drin.

Mehr kann ich dazu halt nicht sagen. :/
WhiteNoise hat geschrieben: 24. Jul 2022, 21:03Sehe ich auch so. Ist doch albern, wenn man die Gamestar nicht kritisieren kann, aber die Spielefirmen schon. Das ist auch genau das, was ich mit "übermodiert" meine.
Weder haben wir generell Threads zur Spielepresse verboten, noch die GameStar zu kritisieren. Wir hatten vor deinem bereits einen GameStar-Thread, der über Monate im Forum existierte. Ich vermute, Zoidberg hat aus den Erfahrungen mit dem Ende des alten GameStar-Threads bei deinem vorsorglich geschlossen. Mag sein, dass das zu früh passiert ist. Wie schon oben geschrieben: Das kann auch mal passieren.

Nachsatz: Generell sind wir gerade beim Thema der GameStar ein wenig sensibler, das ist korrekt. Erstens, weil wir nicht wollen, dass das auf uns abfärbt und der Eindruck entsteht, dass wir hier gezielt eine Anti-Stimmung gegen Wettbewerber im weitesten Sinne kultivieren. Wir würden auch bei einem solchen Thread über Insert Moin etc genauer hinsehen. Zum anderen wollen wir Nebeneffekte vermeiden, wie zB dass wir hier zu einem Exilantenforum werden, wo alle die bei der GS schon gesperrt sind sich ihre Wut rausschreiben. Letzteres ist nicht auf dich oder irgendwen in den Threads bezogen, das ist nur eine generelle Erwägung aus Jahrezehnten von Erfahrung mit solchen Abläufen.

Ich kann verstehen, dass du dir in beiden Fällen wünscht, dass jemand deine Kritik aufgreift und darauf antwortet. Ich kann dir das halt nur leider nicht liefern. Es ist nur falsch daraus ein generelles "Kritik unerwünscht" zu stricken, weil das wirklich nicht der Realität entspricht. Ich habe hier teilweise Stunden um Stunden in Threads mit Menschen diskutiert. Ich antworte dir hier gerade ebenso geduldig. Korrekt ist: Im genannten Beispiel blieb deine Kritik an der Wertschätzung zu WC3 unbeantwortet. Das ist nicht ideal, aber das passiert.

Andre
Ich glaube, du verstehst mich nicht. Es geht mir nicht um die Wertschätzung zur WC3-Reforged in Isolation. Das Thema habe ich schon abgeschrieben. Anlass für diesen Thread ist die Kombination aus wiederholten Aufrufen zur Diskussion im Forum plus die Äußerungen im letzten Feierabendbier plus die Tatsache, dass eben nicht immer eine Diskussion stattfindet bzw. Threads schnell geschlossen werden. Ich habe mir jetzt extra nochmal die Sektion zum Umgang mit Kritik angehört und mir sind da folgende Aussagen erneut aufgefallen:

ab 1:05:34 "Dieter der Bofrostfahrer", "Manchmal ist auch wohlformulierte Kritik unerträglich" beides André
-> Mein Verständnis: Nur von gewissen Menschen ist Kritik überhaupt akzeptabel. Manchmal nicht mal von denen, auch wenn sie alle formalen Anforderungen erfüllt

ab 1:11:05: "Du denkst, ich weiß nicht besser als du, was ich falsch mache?" André
-> Mein Verständnis: Feedback ist unerwünscht und sinnlos.

ab 1:13:00: "Diskussion im Forum ist teilweise das Beste" André, Dom stimmt zu!
-> Mein Frage: Warum wird sie dann unterbunden bzw. die Podcaster nehmen nicht teil?

ab 1:15:48: "Rando85 (...) kotzt mir in mein Leben rein" Dom
-> Mein Verständnis: Siehe Punkt 1

ab 1:17:00: "Vorteil vom eigenen Forum, das Gröbste rausmoderiert" André
-> Mein Verständnis: Man ist mit seinem restriktiven Umgang mit Kritik zufrieden.

Die Bezeichnung "Rando85" find ich auch frech, insbesondere, da nicht die Unterstützer ausgenommen wurden. Mein Gesamteindruck war auf jeden Fall, dass Kritik generell unerwünscht ist und dass das Feierabendbier eher die Wahrheit abgebildet hat als das "Marketing" in den anderen Podcasts.

Es geht mir hier auch nicht darum, ein Arschloch zu sein, sondern nur darum Klarheit für alle Seiten zu schaffen. In einem großen Internetforum steht z.B. folgende Beschreibung am Feedbackforum: "We might even read it." Da weiß jeder, woran er ist.
lolaldanee
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von lolaldanee »

Als jemand der das Forum eher noch für untermoderiert hält, frage ich mich folgendes:
Hast du dich so daran gewöhnt, dass man im Internet an jeder Stelle ugestraft auch den größten Blödsinn absondern darf, dass es dir hier komisch vorkommt, wenn selbstverständliche menschliche Umgangsformen eingefordert werden? Es wirkt echt so. Ist das nicht irgendiwe schade?

Nehmen wir mal den ersten Punkt. Stell dir vor ich komm zu dir nach hause, und erzähle dir ungefragt, dass die Art und Weise wie du deine Möbel auswählst echt überhaupt nicht geht. Und wenn ich das noch so sachlich vortrage, und es zu 100% sogar sinnvoll begründe, wirst du mich trotzdem vollkommen zurecht rauswerfen, weil ich dann ein Arschloch bin. Man kann auch wohlformuliert ein Arschloch sein, oft ist das sogar am schlimmsten. Im besten Fall wirst du meine Kritik noch ignorieren, und dann stellt dir vor, ich erzähle jetzt jedem, dass du ja NIE auf Kritik eingehst.

Man muss im übrigen die Aussagen bei jedem deiner Punkte maximall agressiv und negativ interpretieren, um zu den Schlüssen zu kommen zu denen du kommst. Lies sie doch mal so, wie sie gemeint sein könnten, wenn du sie eher positiv interpretierst

Im übrigen ist dieser Thread der lebende Beweis, dass deine Kritik nicht wirklich stimmt, André hat sich schon eine Menge Zeit genommen, dir zu antworten. Das ist alles Arbeitszeit, die nichts produktives erreicht. Fast jede einzelne Antwort hier im Forum kostet den Mann bares Geld, und bringt im Großen und Ganzen wahrscheinlich recht wenig, weil die überwiegende Anzahl an Leute eh nie ins Forum schaut.
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Andre Peschke
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Andre Peschke »

WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22 Ich habe mir jetzt extra nochmal die Sektion zum Umgang mit Kritik angehört und mir sind da folgende Aussagen erneut aufgefallen:

ab 1:05:34 "Dieter der Bofrostfahrer", "Manchmal ist auch wohlformulierte Kritik unerträglich" beides André
-> Mein Verständnis: Nur von gewissen Menschen ist Kritik überhaupt akzeptabel. Manchmal nicht mal von denen, auch wenn sie alle formalen Anforderungen erfüllt
Ne, das hast du echt in den falschen Hals bekommen. Hör das nochmal neu. Bei Dieter dem Bofrost-Fahrer geht es klar um Beschimpfungen. Und dann gebe ich zu, dass man manchmal auch einfach dünnhäutig ist und auf faire Kritik verletzt reagiert. Was stimmt, aber nicht bedeutet, dass ich damit die Kritik ablehne, sondern einfach meine deplatzierte Reaktion einräume.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22ab 1:11:05: "Du denkst, ich weiß nicht besser als du, was ich falsch mache?" André
-> Mein Verständnis: Feedback ist unerwünscht und sinnlos.
Mal abgesehen davon, dass ich schon finde, dass das erkennbar ein humoriger Rant ist: Da habe ich doch direkt vorher sogar extra noch gesagt: "99% von euch sind Prinzen und 1% sind Hitler und nur um das eine Prozent geht's"? Und bei 1:14:35 erkläre ich sogar nochmal explizit, dass ich in aller Regel viel Lust auf Diskussionen und Austausch habe, auch wenn sie kritisch sind und man da nun auch nicht denken soll, dass ich da jedes Mal die Flagge schon auf Halbmast habe. Ich sage auch: "Es ist ja auch was dran an der Aussage, dass man durch Kritik besser wird".

Es ging in dem Podcast um Momente des Selbstzweifels und der Schwäche. Das sage ich sogar AUCH gaz explizit bei ca. 1:15:12: "Wir reden ja über Ausnahmefälle". In dem Kontext ist das zu betrachten.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22ab 1:13:00: "Diskussion im Forum ist teilweise das Beste" André, Dom stimmt zu!
-> Mein Frage: Warum wird sie dann unterbunden bzw. die Podcaster nehmen nicht teil?
Gegenfrage: Warum diese Behauptung, wenn selbst der Thread in dem du dich befindest ja das Gegenteil belegt. Und du kannst dich ja einfach mal zB durch meine Antworten hier im Forum klicken und schauen, wie oft ich dabei auch auf kritische Beiträge antworte. Mal abgesehen davon, das "Diskussion" viel mehr umfasst, als Kritik.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22ab 1:15:48: "Rando85 (...) kotzt mir in mein Leben rein" Dom
-> Mein Verständnis: Siehe Punkt 1
Also, ma ehrlich: Du präsentierst die Dinge hier völlig ihres Kontexts enthoben. Dom sagt ganz klar: Wenn "Rando85" ihn zu einer gepflegten Diskussion bittet (das Beispiel mit der Podiumsdiskussion in der leeren Turnhalle), dann ist das voll cool. Aber wenn er besoffen von der Tribüne brüllt (einer der erwähnten Ausnahmefälle), während Dom erschöpft vom Feld läuft, dann ist das blöd.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22ab 1:17:00: "Vorteil vom eigenen Forum, das Gröbste rausmoderiert" André
-> Mein Verständnis: Man ist mit seinem restriktiven Umgang mit Kritik zufrieden.
Ich bin mit unserer Moderation insgesamt zufrieden, was aber nicht bedeutet, sie ist fehlerfrei. Und wie oben dargestellt, findet die Aussage in einem ganz anderen Kontext statt, nämlich bezogen auf unfreundliche oder substanzlose Kritik.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22Die Bezeichnung "Rando85" find ich auch frech, insbesondere, da nicht die Unterstützer ausgenommen wurden. Mein Gesamteindruck war auf jeden Fall, dass Kritik generell unerwünscht ist und dass das Feierabendbier eher die Wahrheit abgebildet hat als das "Marketing" in den anderen Podcasts.
Ich kann da nur nochmal darauf hinweisen, dass die blanke Realität in diesem und in zahllosen anderen Threads deine Schlussfolgerung widerlegt. Ich weiß nicht, was ich dazu sonst sagen soll. Insbesondere ich selbst habe in diesem Forum schon ganze Wochenenden damit zugebracht auf mitunter erhebliche Kritik zu antworten. Das ist schlicht nachweislich falsch. Das bedeutet nicht, dass wir in den sieben Jahren hier im Forum auch schon mal - wie im Podcast ja eingeräumt - zu dünnhäutig reagiert haben oder das schlicht Fehler in der Moderation passiert sind. Natürlich ist das so. Darüber diskutiere ich auch jederzeit gern, wie dieser Thread ja in sich belegt.

Andre
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WhiteNoise
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von WhiteNoise »

lolaldanee hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:56 Als jemand der das Forum eher noch für untermoderiert hält, frage ich mich folgendes:
Hast du dich so daran gewöhnt, dass man im Internet an jeder Stelle ugestraft auch den größten Blödsinn absondern darf, dass es dir hier komisch vorkommt, wenn selbstverständliche menschliche Umgangsformen eingefordert werden? Es wirkt echt so. Ist das nicht irgendiwe schade?

Nehmen wir mal den ersten Punkt. Stell dir vor ich komm zu dir nach hause, und erzähle dir ungefragt, dass die Art und Weise wie du deine Möbel auswählst echt überhaupt nicht geht. Und wenn ich das noch so sachlich vortrage, und es zu 100% sogar sinnvoll begründe, wirst du mich trotzdem vollkommen zurecht rauswerfen, weil ich dann ein Arschloch bin. Man kann auch wohlformuliert ein Arschloch sein, oft ist das sogar am schlimmsten. Im besten Fall wirst du meine Kritik noch ignorieren, und dann stellt dir vor, ich erzähle jetzt jedem, dass du ja NIE auf Kritik eingehst.
(...)
Höre bitte damit auf, mir Dinge in den Mund zu legen, die ich nie gesagt habe. Ich habe mich ganz klar auf sachliche, konstruktive Kritik bezogen und moniert, dass auf diese keine sichtbare Reaktion erfolgt. Davon abgesehen ist dein Vergleich völlig unpassend: Ich bin Unterstützer von The Pod und würde als zahlender Kunde gerne über die erbrachte Leistung diskutieren. Das überhaupt nichts damit zu tun, dass irgendjemand Fremdes in mein Haus kommt.
Andre Peschke hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:25 (...)
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:22ab 1:15:48: "Rando85 (...) kotzt mir in mein Leben rein" Dom
-> Mein Verständnis: Siehe Punkt 1
Also, ma ehrlich: Du präsentierst die Dinge hier völlig ihres Kontexts enthoben. Dom sagt ganz klar: Wenn "Rando85" ihn zu einer gepflegten Diskussion bittet (das Beispiel mit der Podiumsdiskussion in der leeren Turnhalle), dann ist das voll cool. Aber wenn er besoffen von der Tribüne brüllt (einer der erwähnten Ausnahmefälle), während Dom erschöpft vom Feld läuft, dann ist das blöd.
(...)
Und genau diese Podiumsdiskussion wollte ich als Rando85 bei WC3-Reforged haben und habe mir entsprechend Mühe gegeben, die Rahmenbedingungen dazu zu schaffen. Trotzdem ist es nicht passiert, was ich schade finde. Und André es geht mir nicht darum, dass DU persönlich zu wenig auf Kritik im Forum eingehst, wie man an diesem Thread sieht. Ich bin nur der Meinung, dass mit der Aufforderung zur Diskussion in den Podcasts Erwartungen geschürt werden, die dann nicht immer erfüllt werden und dass man da vieleicht an der Kommunikation arbeiten sollte. Und natürlich ist meine Interpretation der zitierten Aussagen maximal negativ, da ich eben schon negativ vorgeprägt den Podcast gestartet habe. Man hört den Podcast eben nicht in einem Vakuum, besonders wenn man schon seit Jahren Unterstützer ist.

Aber für mich ist es auch ok, die Diskussion hier zu beenden, da wir offensichtlich nicht zusammenfinden (und es nicht primär um dich persönlich geht).
bloody_mary
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von bloody_mary »

Hallo WhiteNoise,
Ich habe mich ganz klar auf sachliche, konstruktive Kritik bezogen und moniert, dass auf diese keine sichtbare Reaktion erfolgt.
Nach meinem Verständnis pauschalisierst du zu sehr - du nennst hier immer wieder dieselben 2 Threads, zu denen keine Reaktion der Podcaster erfolgte, und ignorierst völlig hunderte an Threads, in denen sehr wohl eine Reaktion durch die Podcaster und auch eine Diskussion mit ihnen erfolgte. Das finde ich nicht so ganz fair.
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Andre Peschke
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Andre Peschke »

WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:48 Und genau diese Podiumsdiskussion wollte ich als Rando85 bei WC3-Reforged haben und habe mir entsprechend Mühe gegeben, die Rahmenbedingungen dazu zu schaffen. Trotzdem ist es nicht passiert, was ich schade finde.
Duuuude! Ich finde das auch schade. Aber das ist halt jetzt so. Ich hab schon 100x geschrieben: Das ist halt blöd gelaufen. Aber deswegen ist nicht Kritik generell unerwünscht. Das ist einfach Unsinn.
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:48 Und André es geht mir nicht darum, dass DU persönlich zu wenig auf Kritik im Forum eingehst, wie man an diesem Thread sieht. Ich bin nur der Meinung, dass mit der Aufforderung zur Diskussion in den Podcasts Erwartungen geschürt werden, die dann nicht immer erfüllt werden und dass man da vieleicht an der Kommunikation arbeiten sollte.
Betonung auf "nicht immer". Aber sehr oft. Insofern sehe ich da keinen Grund, die Kommunikation zu ändern. Wer das als eine Garantie auffasst, dass jede Wortmeldung von uns kommentiert wird, der muss aus meiner Sicht an seiner Rezeption arbeiten, nicht umgekehrt.

Und dafür, dass es nicht um mich ging, hast du ganz schön oft MICH zitiert. :D
WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:48Und natürlich ist meine Interpretation der zitierten Aussagen maximal negativ, da ich eben schon negativ vorgeprägt den Podcast gestartet habe. Man hört den Podcast eben nicht in einem Vakuum, besonders wenn man schon seit Jahren Unterstützer ist.
Du hast halt sogar Aussagen ausgespart, die deine Kritik ganz explizit adressieren. Das ist selektiv zitiert, nicht nur negativ interpretiert, und damit unredlich in einer Diskussion, das muss ich dir da mal ganz klar sagen.

Andre
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Axel
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Axel »

WhiteNoise hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:48 Ich bin nur der Meinung, dass mit der Aufforderung zur Diskussion in den Podcasts Erwartungen geschürt werden, die dann nicht immer erfüllt werden und dass man da vieleicht an der Kommunikation arbeiten sollte.
Das ist eine Aussage, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Also wenn zum Beispiel Sebastian in seinen Podcasts am Ende aufruft im Forum zu diskutieren, empfande ich das seit jeher irgendwie... "komisch"? Ist das das richtige Wort? Weil: Sebastian hat ja schon vor Jahren gesagt, dass er das Forum gar nicht so aktiv nutzt und wenn dann auch nur lurkt. Was ja auch okay ist!

Nur: die Aufforderung am Ende jedes Podcastes im Forum zu diskutieren weckt da wirklich Erwartungen, die da nicht immer bedient werden können. Und das ist in der Tat ein Beispiel suboptimaler Kommunikation, weil halt vielleicht nicht jeder jeden Podcasts in den letzten Jahren gehört hat.

Es geht da gar nicht um Euch, Andre und Jochen, sondern eben um die anderen. Ich habe beispielsweise im Thread zum letzten "Aber Warum" diese Kritik angebracht, ob es wirklich Not tut für ein Aber warum 22 Arbeitsstunden in drei kleine Klons eines erfolgreichen Titels zu investieren. Gerade auch, weil das Format ja von Dir, Andre, anders konzeptioniert wurde. Und da wäre es schon auch ganz cool, auf so eine - IMO sachlich vorgetragene - Kritik auch eine Antwort zu bekommen.
Zuletzt geändert von Axel am 25. Jul 2022, 11:50, insgesamt 2-mal geändert.
Zebras sind selbstgefällige, bräsige Angeber die sich am liebsten selber reden hören und sowas kann ich auf den Tod nicht ausstehen! Für 'n Pferd hat's nicht gereicht, aber einen dick auf Streifen machen!
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Henselinho »

bloody_mary hat geschrieben: 25. Jul 2022, 10:56 Hallo WhiteNoise,
Ich habe mich ganz klar auf sachliche, konstruktive Kritik bezogen und moniert, dass auf diese keine sichtbare Reaktion erfolgt.
Nach meinem Verständnis pauschalisierst du zu sehr - du nennst hier immer wieder dieselben 2 Threads, zu denen keine Reaktion der Podcaster erfolgte, und ignorierst völlig hunderte an Threads, in denen sehr wohl eine Reaktion durch die Podcaster und auch eine Diskussion mit ihnen erfolgte. Das finde ich nicht so ganz fair.
Zugeben, gerade bei dem angesprochenen WC3 Reforged fand ich das auch ein bisschen "wenig". Zum einen die Wertschätzung per se, welche imo recht oberflächlich war. Ob es da überhaupt eine Wertschätzung gebraucht hätte wenn klar ist dass VIELLEICHT nicht die passenden Podcaster dafür zur Verfügung stehen ist die eine Sache. Trotzdem war ein objektiverer, weniger emotional geladener Blick auf WC3 mal nicht verkehrt. Und auch wenn sich im Nachhinein Dom und Sebastian nicht im Forum geäußert haben, so ist doch trotzdem eine rege Diskussion entstanden.

Und ganz ehrlich: Wenn sich (Achtung, Übertreibung!) ein Mob wütender Fans, die unfassbar enttäuscht von dem gebotenen Produkt (WC3) sind, sich in einem Forum versammeln und zwei nicht so emotional verbandelte Podcaster zur Rede stellen wollen, weiß ich nicht wie fruchtbar das gewesen wäre. Das heißt ja nicht, dass der Thread nicht gelesen und geäußerte Kritik sich nicht angenommen wurde.

Mag sein dass es bei dem Thema ein wenig unglücklich gelaufen ist, daraus jetzt eine Pauschalkritik zu erdenken finde ich dann aber auch zu viel.
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Heretic
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Heretic »

Ich verstehe den Aufruf zur Diskussion im Forum nur als Anregung an die Hörer, sich in den entsprechenden Threads über die entsprechenden Folgen auszutauschen. Dafür ist die Anwesenheit der Podcaster nicht zwingend erforderlich. Das wäre bei der Menge an Output imo auch gar nicht machbar.
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Smutje187 »

GoodLord hat geschrieben: 25. Jul 2022, 08:59
Smutje187 hat geschrieben: 24. Jul 2022, 21:03 Ich würde behaupten, es ist vor allem ziemlich überflüssig, wenn die Kritik bei The Pod nicht zu Netzpolitik zurückgetragen wird.
Gut, da sind wir halt grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.
1) In dem speziellen Fall geht's um einen Artikel von Dom, der mit hoher v Wahrscheinlichkeit auch hier mit liest.
2) Für mich haben Diskussionen auch dann einen (mal mehr mal weniger großen)Wert, wenn sie sich nicht in Form von Feedback an das Diskussionsobjekt herangetragen werden. Sei es Unterhaltung, Meinungsbildung, das Verbreiten von Informationen, Geselligkeit oder schlicht das Trainieren von Argumentation.

Ich diskutiete öfter mit Freunden politische Entscheidungen, ohne das danach Olaf Scholz ne Email von mir bekommt. Wenn Jochen Bei Heft in die Hand mit Christian über irgendwelche Artikel spricht, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls recht hoch, dass das Ergebnis nie vonbden Autoren gehört wird. Und man kann generell von der Sinnhaftigkeit der (sprich-) wörtlichen Stammtischdiskussion ja halten was man will, aber sie scheinen ein menschliches Bedürfnis zu sein.

Diskussionen werden halt dort geführt wo die Menschen/ die Community sind.

Aber nur nochmal als disclaimer: Das heißt umgekehrt nicht, dass es nicht trotzdem gute Gründe geben kann, dass man bestimmte Diskussionen an bestimmten Orten und/oder Zeiten lieber unterbindet. Andre hat da ja schon ein paar Gründe für das Thema GS genannt.
Das sind ja alles richtige Punkte - wenn bspw. Netzpolitik keinen Kommentarbereich hätte und das Gamespodcastforum dann als Ersatzkommentarbereich verwendet wird :)
GoodLord hat geschrieben: 25. Jul 2022, 08:59
Smutje187 hat geschrieben: 25. Jul 2022, 00:04 Sofern es mich betrifft hatte ich eh noch nie Interesse, Artikel einfach als Talking Points ohne eigene Meinung oder Zielsetzung zu diskutieren - ist glaube auch deshalb bewusst Teil der Forenregeln.
Die Einstellung ist natürlich vollig legitim, aber auf welche Forenregel beziehst du dich da?
Ich meine, dass André mal im Ukraine oder COVID thread etwas entsprechendes geschrieben hat, daher dachte ich, dass sei Forenregel, dem scheint aber nicht so "Bitte nicht einfach nur einen Link posten" (viewtopic.php?f=2&t=5534&p=140764&hilit ... en#p140764)
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Andre Peschke
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Andre Peschke »

Axel hat geschrieben: 25. Jul 2022, 11:47 Nur: die Aufforderung am Ende jedes Podcastes im Forum zu diskutieren weckt da wirklich Erwartungen, die da nicht immer bedient werden können. Und das ist in der Tat ein Beispiel suboptimaler Kommunikation, weil halt vielleicht nicht jeder jeden Podcasts in den letzten Jahren gehört hat.
Sehe ich nicht so. Wenn ich dir sage: "Ich bin immer für dich da!", denkst du dann auch, dass das IMMER gilt, ich also auch aus dem Urlaub zurückfliege, sobald du nen schlechten Tag hast? Oder verstehst du das als eine generelle Offenheit, dir beizustehen, die selbstverständlich aber nicht IMMER eingelöst werden kann, sondern von meiner Zeit und meiner eigenen Verfassung abhängig ist?

Wenn die Einladung, mit uns im Forum zu diskutieren eine solche Erwartung bei Einzelnen weckt, halte ich sie für überzogen.

Beim Beispiel WC3 ist es tatsächlich schade, dass da keine Antwort kam. Aber das passiert halt.
Axel hat geschrieben: 25. Jul 2022, 11:47Es geht da gar nicht um Euch, Andre und Jochen, sondern eben um die anderen. Ich habe beispielsweise im Thread zum letzten "Aber Warum" diese Kritik angebracht, ob es wirklich Not tut für ein Aber warum 22 Arbeitsstunden in drei kleine Klons eines erfolgreichen Titels zu investieren. Gerade auch, weil das Format ja von Dir, Andre, anders konzeptioniert wurde. Und da wäre es schon auch ganz cool, auf so eine - IMO sachlich vorgetragene - Kritik auch eine Antwort zu bekommen.
Ich muss gestehen, ich habe dir da nicht geantwortet, weil meine persönliche Reaktion darauf war: Macht doch nix. Das Format wurde konzeptioniert, weil ich damals eben ganz viel Kleinkram nebenher gespielt habe und das eine gute Gelegenheit war, daraus einen Podcast zu machen. Einfach, weil da viel absurder und auch interessanter Kram dabei war. Nur eben nicht weit genug gespielt, um ernsthaft eine Beurteilung anzustrengen. Wenn das Format nun von einem anderen Podcaster auch mal dazu benutzt wird, drei Spiele darin zusammenzufassen, die er zwar weit genug gespielt hat, für die aber drei einzelne Wertschätzungen einfach übertrieben wären: warum nicht?! Wenn der Rahmen eines Formats hier und da mal ein wenig ausgedehnt wird, finde ich das nicht schlimm.
Smutje187 hat geschrieben: 25. Jul 2022, 12:31 Ich meine, dass André mal im Ukraine oder COVID thread etwas entsprechendes geschrieben hat, daher dachte ich, dass sei Forenregel, dem scheint aber nicht so "Bitte nicht einfach nur einen Link posten" (viewtopic.php?f=2&t=5534&p=140764&hilit ... en#p140764)
Korrekt ist, dass ich hier schon an verschiedenen Stellen gesagt habe, dass wir eine gewisse Substanz erwarten. Je kritischer das Posting, desto größer ist diese Anforderung. Was einfach daran liegt, dass insbesondere Kritik einfach Arbeit bedeutet. Und wenn ich am Ende erstmal 2 Stunden Podcast nachhören muss, um zu überprüfen ob der Vorwurf überhaupt stimmt, dann läuft das aus dem Ruder. Daher verlangen wir, dass jemand sich die Mühe macht, seine Kritik so auszuformulieren, dass wir dem nicht erst nachrecherchieren müssen.

Andre
GoodLord
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von GoodLord »

@WhiteNoise: Mal davon abgesehen, dass das ein Feierabendbier (bewusst lockere /humorige Stimmung) war:

Ich hab jetzt nicht jede dieser Stellen angehört, aber bei einigen gehts sehr explizit um einzelne Ausnahmefälle und das nicht jede Art von Feedback ("Stirb") erwünscht ist sollte klar sein.
Dann muss man natürlich unterscheiden zwischen "Was macht Feedback mit mir auf einer Gefühls- und Gedankenebene"(darum gings primär in dem Podcast) und "Will ich das Feedback trotzdem hören, weil ich auf sachlicher Ebene weiß, dass mich das weiterbringt".


Und dann würde ich generell noch mal etwas zwischen Feedback, Diskussion und genereller Kritik unterscheiden:

Wo ich dir gefühlt zustimmen würde ist, dass beim Thema "ihr könnt mit uns im Forum über XY-Diskutieren" eine gewisse Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht - aber wie schon gesagt gefühlt. Evtl. kommt dieses Gefühl aber auch daher, dass unterschiedliche Podcaster unterschiedlich aktiv sind und da müsste ich ohnehin viel bewusster drauf achten um echte Schlüsse ziehen zu können. Es sollte aber auch klar sein, dass selbst beim einem diesbezüglichen Idealfall (den wir hier denke ich nicht haben) nicht zu erwarten wäre, dass die Podcaster wirklich auf jeden Post zu einer Folge Antworten.

Wenns konkret um Feedback geht, dann würde ich gerne darauf hinweisen, dass nur weil man nicht Antwortet das nicht heißt, dass es nicht erwünscht ist oder nciht angenommen wird. Im Gegenteil: Was ich mal zum Thema Feedback annehmen gelernt habe waren im wesentlichen zwei Sachen:
1. Nicht gleich antworten und sich rechtfertigen
2. Sich bewusst sein, dass es eben nur um eine Stimme ist und dann in Ruhe drüber nachdenken, ob und welche Erkenntnisse und Konsequenzen man für sich daraus ziehen kann.

Zum Thema Kritik generell (an GS, dem Spielejournalismus, The Pod, der Regierung, Spieleentwicklern etc.): Hier gibt es mehr als genug Threads die zeigen, dass Kritik nicht generell unerwünscht ist, solange die Forneregeln eingehalten werden (Diskussionskultur). Aber Andre und Jochen haben auch darauf hingewiesen und erklärt, dass es bestimmte Dinge gibt bei denen Kritik tatsächlich unerwünscht ist (z.B. öffentliches Herumkritisieren an einzelnen Mitarbeitern) oder zumindest etwas restriktiver damit umgegangen wird (z.B. Gamestar).


"Ist Kritik erwünscht" ist zwar eine Ja/Nein Frage, aber eine ehrliche Antwort wird zwangsweise differenzierter ausfallen müssen. Wenn man sich da nicht auf Maximalpositionen versteift "Kritik ist nicht erwünscht/Doch ist sie" dürfte es wesentlich einfacher sein da auf ein gemeinsames Verständnis zu kommen.
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Felidae
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Felidae »

Desotho hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:19 Zumindest was die Gamestar angeht ging mir persönlich teilweise die Frequenz auf den Senkel. Da sind gefühlt jeden 2ten Tag ein paar Leute mit Fackeln und Mistgabeln durchs Forum gerannt.
Danke. Das ist auch meine Wahrnehmung. Es gab und gibt durchaus ein paar, die sich sachlich mit der Gamestar und ihrer Arbeit auseinandergesetzt haben. Aber eine nicht zu kleine Gruppe hat wirklich ALLES, was irgendwie nicht zu 150 % dem Gamestarkodex entsprochen haben könnte, genüsslich zerfleischt und öffentlich an Spießen ausgestellt.
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tanair
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von tanair »

Dieser Thread treibt meinen Puls hoch. Da öffnen Dom und Andre mal ihr Herz und zeigen, dass sie auch Menschen sind mit den selben Ängsten und Problemen wie jeder anderer und dann kommt sowas. Sorry aber leider gehörst du zu den 1% von denen gesprochen wurde.

Andre und Jochen beteiligen sich regelmäßig an Diskussionen und haben auch kein Problem mit Kritik. Dom und Seb sind etwas zurückhaltender und das ist okay. Sie werden schließlich fürs Podcasten bezahlt und nicht fürs Forum.

Und dann sowas wie "wozu gibt es ein Forum?" Dann stöbere doch mal durchs Forum. Es gibt hier 1000 Beiträge zu Spielen und Podcastfolgen. Es wird ständig offen diskutiert. Teilweise haben Threads hunderte von Seiten.

"Oh meine fundierte Kritik an der WC3-Reforged (220 Wörter) vor über 2 Jahren wurde von den Podcastern nicht beantwortet, wofür habe ich mir überhaupt die Mühe gemacht.... Kritik ist hier anscheinend unerwünscht." Come on!
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von GoodLord »

Smutje187 hat geschrieben: 25. Jul 2022, 12:31
GoodLord hat geschrieben: 25. Jul 2022, 08:59
Smutje187 hat geschrieben: 24. Jul 2022, 21:03 Ich würde behaupten, es ist vor allem ziemlich überflüssig, wenn die Kritik bei The Pod nicht zu Netzpolitik zurückgetragen wird.
Gut, da sind wir halt grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.
1) In dem speziellen Fall geht's um einen Artikel von Dom, der mit hoher v Wahrscheinlichkeit auch hier mit liest.
2) Für mich haben Diskussionen auch dann einen (mal mehr mal weniger großen)Wert, wenn sie sich nicht in Form von Feedback an das Diskussionsobjekt herangetragen werden. Sei es Unterhaltung, Meinungsbildung, das Verbreiten von Informationen, Geselligkeit oder schlicht das Trainieren von Argumentation.

Ich diskutiete öfter mit Freunden politische Entscheidungen, ohne das danach Olaf Scholz ne Email von mir bekommt. Wenn Jochen Bei Heft in die Hand mit Christian über irgendwelche Artikel spricht, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls recht hoch, dass das Ergebnis nie vonbden Autoren gehört wird. Und man kann generell von der Sinnhaftigkeit der (sprich-) wörtlichen Stammtischdiskussion ja halten was man will, aber sie scheinen ein menschliches Bedürfnis zu sein.

Diskussionen werden halt dort geführt wo die Menschen/ die Community sind.

Aber nur nochmal als disclaimer: Das heißt umgekehrt nicht, dass es nicht trotzdem gute Gründe geben kann, dass man bestimmte Diskussionen an bestimmten Orten und/oder Zeiten lieber unterbindet. Andre hat da ja schon ein paar Gründe für das Thema GS genannt.
Das sind ja alles richtige Punkte - wenn bspw. Netzpolitik keinen Kommentarbereich hätte und das Gamespodcastforum dann als Ersatzkommentarbereich verwendet wird :)
Ich kann nur wiederholen: Die Diskussionen entstehen da, wo die Community ist. Ich werde mich nicht extra bei Netzpolitik anmelden um einen Artikel zu kommentieren, den ich ohnehin nur Semi-wichtig finde, wenn es hier bereits eine Diskussion zu dem Thema gibt in die ich involviert bin und der Artikelautor hier ebenfalls unterwegs ist. Wenn ich schon auf Netzpolitik unterwegs wäre oder mein Ziel wäre, dass Netzpolitik in Zukunft solche Artikel häufiger/selterner/anders veröffentlicht, dann sähe die Sache wieder anders aus.

Es muss halt klar sein, dass man X nicht ändern kann wenn man an einer Stelle über X diskutiert, and der X (bzw. die Personen die für X verantwortlich sind) nichts davon mitbekommt. Logisch. Aber dass X sich ändert muss ja nicht das Ziel einer Diskussion über X sein.

Der Vollständigkeit halber: Inziwschen gibts da übrigens Kommentare.
Smutje187 hat geschrieben: 25. Jul 2022, 12:31
GoodLord hat geschrieben: 25. Jul 2022, 08:59
Smutje187 hat geschrieben: 25. Jul 2022, 00:04 Sofern es mich betrifft hatte ich eh noch nie Interesse, Artikel einfach als Talking Points ohne eigene Meinung oder Zielsetzung zu diskutieren - ist glaube auch deshalb bewusst Teil der Forenregeln.
Die Einstellung ist natürlich vollig legitim, aber auf welche Forenregel beziehst du dich da?
Ich meine, dass André mal im Ukraine oder COVID thread etwas entsprechendes geschrieben hat, daher dachte ich, dass sei Forenregel, dem scheint aber nicht so "Bitte nicht einfach nur einen Link posten" (viewtopic.php?f=2&t=5534&p=140764&hilit ... en#p140764)
Gibt ja einen Unterschied zwischen einfach nur einen Link ohne Zusammenfassung/Erklärung posten und "Artikel einfach als Talking Points ohne eigene Meinung oder Zielsetzung zu diskutieren". Aber gut - hat Andre ja schon geklärt. Ich war nur kurz verwirrt.
Voigt
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Voigt »

Um auch nochmal beizutragen. Sehe den Punkt von WhiteNoise durchaus, bewerte den Zustand aber anders.

In den Folgen wird auch öfter mal explizit erwähnt, dass man im Forum mit weiteren Menschen über das Spiel diskutieren kann und mit Podcaster eher sekundär.
Ich habe auch eher das Gefühl, bei meinen jetzt schon einigen Beiträgen im Forum, mit Community diskutieren geht gut, wenn es explizit an die Podcaster im Forum geht wird vielleicht so ein von sechs mal drauf reagiert, sonst wird es "ignoriert". Ignoriert jetzt lesen wie nicht per Text reagiert, ich gehe trotzdem davon aus, dass es gelesen wird. (dasselbe geht bei mir zu Andre zurück zu GameStar Live-Feedback Streams, da auch so 1/6, eventuell weniger, da weiß ich nich ob es explizites Filtern war, weil ich im Vergleich zum Rest viele Fragen stellte)

Ich bin da einerseits auf Axels Seite und würde sagen, Andre wenn du halt denkst: "Na und?" mit dem Aber Warum, dann teile doch den Gedanken einfach kurz im Thread. Ich weiß aber gleichzeitig auch, dass eine so kurze Antwort als schnippisch aufgenommen würde, und es daher eine längere Antwort bräuchte. Eine Antwort woran sich eine längere Diskussion daran entspannen würde.

Emotional würde ich mir trotzdem mehr kurze Teilungen deiner Gedanken wünschen, rational weiß ich, das wird aufgrund Zeitmanagment immer nur begrenzt passieren.

Daher auch zum Ausgangspunkt, White Noise hat ja jetzt vergleichsweise wenige Beiträge. Wenn ich sage nur auf 1 von 6 Kritikbeiträge wird reagiert, kann es durchaus passieren, dass für eine neue Person die drei Kritikbeiträge beispielsweise schreibt und von anderen Usern zwei weitere liest und nirgendswo eine Antwort/Reaktion sieht, man verbittert und denkt: "Forum für Diskussionen über Spiele schön und gut aber Kritik wird ja anscheinend immer ignoriert, wodurch die Aufforderung in den vielen Folgen für Kritik ja ziemlich arschig ist".

Wie gesagt würde mir emotional auch mehr wünschen, aber sehe bei weitem nicht die postuliertr Pauschalität, denn neben vergleichsweise seltenen Diskussion meiner Kritik lese ich halt die häufigen Diskussionen von anderen Kritiken. Halt da auch nicht jede Kritik, aber insgesamt von der Masse über das gesamte Forum eine gute Menge, wenn ich das mit anderen Inhabergeführten Foren vergleiche. Im Vergleich ist da ThePod echt gut.
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Felidae
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Felidae »

Voigt hat geschrieben: 25. Jul 2022, 17:08
Daher auch zum Ausgangspunkt, White Noise hat ja jetzt vergleichsweise wenige Beiträge. Wenn ich sage nur auf 1 von 6 Kritikbeiträge wird reagiert, kann es durchaus passieren, dass für eine neue Person die drei Kritikbeiträge beispielsweise schreibt und von anderen Usern zwei weitere liest und nirgendswo eine Antwort/Reaktion sieht, man verbittert und denkt: "Forum für Diskussionen über Spiele schön und gut aber Kritik wird ja anscheinend immer ignoriert, wodurch die Aufforderung in den vielen Folgen für Kritik ja ziemlich arschig ist".
Ja, das kann passieren. Dann aber hier in dem Thread wieder und wieder und wieder mit denselben zwei Beispielen zu kommen, zu denen es bereits gleich beim ersten Mal ne klare Antwort gab, ist dann halt auch dezent nervig. :ugly:

Generell sollten sich alle vielleicht mal wieder das Urcredo von ThePod in Erinnerung rufen: "Wir machen das, worauf wir Lust haben. Auf die Art, auf die wir Lust haben." Wir sollten Backer:innen sein, weil wir DAS unterstützen wollen. Und dann aber eben auch bei allen Bereichen letztlich akzeptieren, "Okay, DA haben sie anscheinend KEINE Lust, es so zu machen, wie ich es für richtig halten würde".

Und das heißt ja immer noch nicht, dass Kritik unerwünscht wäre. Sie führt nur nicht immer zu dem gewünschten Resultat. Das sind ja aber auch nochmal zwei verschiedene Stiefel.
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Voigt »

Ja ich mit meinem gedachten Mäzentum, statt simples Contentabo bin da eh voll hinter dir in dem Punkt.
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Jon Zen »

Desotho hat geschrieben: 25. Jul 2022, 09:19 Zumindest was die Gamestar angeht ging mir persönlich teilweise die Frequenz auf den Senkel. Da sind gefühlt jeden 2ten Tag ein paar Leute mit Fackeln und Mistgabeln durchs Forum gerannt.
Sehe ich auch so. Zwar würde ich die Frequenz von Beiträgen in einer Diskussion nicht der Kritik zuordnen, aber die regelmäßige Toxität, die von einigen Beiträgen ausging.
Das hat zu einer Lagerbildung geführt, welche eine angenehme Diskussionskultur unmöglich machte.
Und das, obwohl ich denke, dass eine umfangreiche, sachliche Diskussion über generelle Themen der Gamestar (oder anderen Gamingseiten) nicht auf ihrer Seite laufen können:
1. Weil dafür ein anderes Forum sinnvoller ist, als das welches ungewünschte Beiträge wegmoderieren kann
2. Die Subjektive Nähe zu groß ist
3. Weil im speziellen dort die Diskussionskultur schlechter ist.
[die Antwort von einem Mod dort auf meinen ersten Beitrag vor über 10 Jahren im Gamestarforum als ich Jack Keane und Heroes of Might and Magic 5 sachlich kritisierte:]
Und das ist der Grund, warum keiner die Jugend von heute leiden kann... :wahn:

Aber eine Diskussion auf einer Seite mit gleichem Bezug (wie hier) ist einfach nur falsch.
Man reißt die Podcaster hier in etwas herein, mit dem sie nichts zu tun haben wollen. Wieso nicht eine neutrale Plattform dazu nutzen, wie Reddit?
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!
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Re: Ist Kritik bei The Pod erwünscht?

Beitrag von Dr. Zoidberg [np] »

Andre Peschke hat geschrieben: 24. Jul 2022, 22:03Weder haben wir generell Threads zur Spielepresse verboten, noch die GameStar zu kritisieren. Wir hatten vor deinem bereits einen GameStar-Thread, der über Monate im Forum existierte. Ich vermute, Zoidberg hat aus den Erfahrungen mit dem Ende des alten GameStar-Threads bei deinem vorsorglich geschlossen. Mag sein, dass das zu früh passiert ist. Wie schon oben geschrieben: Das kann auch mal passieren.
WhiteNoise hat geschrieben: 24. Jul 2022, 16:25Aber überspitzt gefragt: Warum habt ihr überhaupt ein Forum? In der momentanen Form wirkt es auf mich wie eine übermoderierte Hugbox, in der Diskussionen im Keim erstickt werden.
Um den Punkt mal aufzugreifen: Wir Moderator*innen hier moderieren bereits seit mehreren Jahren im Internet Foren (in meinem Fall sind es bereits ca. 20). Ich erlaube mir ein Gespür dafür zu haben welche Threads eine gewisses "Eskalationspotenzial" haben und diese ggf. präventiv zu schließen, wie im Fall des GameStar-Threads geschehen (das habe ich Floki seinerzeit auf Nachfrage auch nochmal per Direktnachricht geschrieben). Dass es dadurch kommen kann, dass ein womöglich guter Thread gesperrt wird, liegt in der Natur der Sache, aber wenn 9 Threads zum Thema GameStar negativ eskalieren, dann wird der 10. direkt beim ersten Anzeichen geschlossen.
Gesperrt