COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

Ironic Maiden hat geschrieben:
14. Mai 2021, 13:47
Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, so viele Ärzte anzuschreiben, aber anscheinend ist es der beste Weg, um schnell einen Termin zu bekommen. Für Leute, die keine Zeit haben oder nicht so gut Deutsch können oder sich nicht trauen, einfach mal nachzufragen, ist das natürlich blöd.

Ganz glauben kann ich noch nicht, dass das so einfach klappen kann, aber ich hoffe mal das beste.

Damit wären dann nahezu alle meine engen Kontakpersonen geimpft, außer meiner, ähm wie sage ich das freundlich..., "ständig wegen Impfrisiken besorgen" Schwippschwägerin, aber einen ... gibt es ja immer...
Bei Astra scheint sich die Lage zu entspannen, aber eigentlich ist der Impfstoff für Menschen unter 60 nicht empfohlen. Von daher wäre es wünschenswert die Arztpraxen mit mehr Biontech und Moderna zu versorgen.
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Heute in der Zeitung: Impfstoff ist nach wie vor viel zu knapp, daran wird sich auch bis in den Juni nichts ändern. Die Impfzentren des Landkreises Karlsruhe konnten seit zwei Wochen so gut wie keine Termine mehr vergeben, in den nächsten drei Wochen gar keine mehr. Ausgelastet sind sie nur zu einem Drittel und das geht fast komplett für die Zweitimpfungen drauf. In Karlsruhe mussten sogar schon vergebene Erst-Termine abgesagt werden, weil der Impfstoff für die Zweitimpfungen gebraucht wurde.

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Boris
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Boris »

biaaas hat geschrieben:
14. Mai 2021, 19:43
Dann musst aber auch noch den Rest erklären: coronavirus disease 2019 :-)
Komm, dann machen wir den Namensexkurs vollstaendig und erwaehnen auch noch dass das der Name der Erkrankung ist und das Virus selber "Severe acute respiratory syndrome coronavirus 2" heisst (SARS‑CoV‑2). Ich dachte ja lange SARS 1 und 2 staende fuer "South Asia respiratory syndrome" :?

Wo ich gerade noch "2019 novel coronavirus" in der Wikipedia lese: habe schon lange nicht mehr "das neuartige Coronavirus" in der Presse gelesen. Das Synonym war dann wohl doch irgendwann totgeritten. :)

Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Dahingehend mal eine Frage, ist theoretisch covid19 dann auch einfach SARS2, bzw. ist SARS1 auch gleichzeitig covid02?

Scheinen ja bloß unterdchiedliche Namenskonventionen zu sein.

Ansonsten, ich hatte meine Erstimpfung mit Biontech am letzten Dienstag den 11ten gehabt. Hatte da leichte Schmerzen im Oberarm, am 12ten so ab Nachmittag auch allgemeine Gliederschmerzen, leichter Schüttelfrost und Abends dann auch mit 38,5 °C leichtes Fieber.
Das war dann aber ziemlich schlagartig 1Uhr früh am Donnerstag vorbei. Ich war davor ganze Zeit bissel erschöpft, aber 1Uhr auch dass dann nicht, daher da noch Dark Souls Folge gehört gehabt. ^^

Seitdem auch keine neuen Impfnebenwirkungem aufgetreten. Zweittermin ist dann Ende Juni, muss bis dahin dann bloß echt mal Impfpass finden, bzw. neu beantragen.

Dr_Hasenbein
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Dr_Hasenbein »

Du brauchst keinen Impfpass beantragen, den bekommst Du einfach so beim Hausarzt.

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exx
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von exx »

Ich hab sehr kurzfristig ein Astra-Angebot bekommen mit nem Impfabstand von 4 Wochen und bin jetzt etwas in der Zwickmühle. Mit dem Impfstoff hab ich jetzt nicht so das Problem, eher mit dem Abstand. Wenn man sich die Wirksamkeit bei so einem kurzen Abstand anschaut wäre das halt wirklich eher eine Privilegienimpfung statt einem idealen Schutz.
Außerdem benötigen andere Impfstoffe zum Teil nicht diese recht späten Zweitimpfungen weshalb man am Ende auf die gleiche Zeit rauskommen würde, mit besserem Schutz, sofern man halt weiß dass man es auch bekommen wird in den nächsten Wochen was natürlich als Prio 4 ein Glücksspiel ist.

Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Dazu bräuchte man erstma ein Hausarzt. ;)
Aber schon klar, man muss trotzdem nochma alten Arzt Bescheid sagen, und der muss hoffentlich all die Jahrzehntealten Kinderimpfungen schon/noch digital gespeichert haben, damit er das neu austellen kann.

Es ist kein staatlichen Dokument was man beim Amt beantragt, trotzdem ist es Aufwand dass neu zu erstellen. Daher suche ich lieber nochma.

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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

exx hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:26
Ich hab sehr kurzfristig ein Astra-Angebot bekommen mit nem Impfabstand von 4 Wochen und bin jetzt etwas in der Zwickmühle.
Kannst du da echt nicht sagen "Ich will erst in 12 Wochen"? Zumindest auf eigenes Risiko, dass dann evtl. keine Zweitimpfug verfügbar ist (was bei Astra auf 12 Wochen ja kein irre großes Risiko sein dürfte)? Sagen die da echt nein, weil...logistische Gründe? Was, wenn du bei der Zweitimpfung einfach "verhindert" bist... für 4 Wochen? ;) :D

Andre

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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Voigt hat geschrieben:
15. Mai 2021, 11:38
Ansonsten, ich hatte meine Erstimpfung mit Biontech am letzten Dienstag den 11ten gehabt. Hatte da leichte Schmerzen im Oberarm, am 12ten so ab Nachmittag auch allgemeine Gliederschmerzen, leichter Schüttelfrost und Abends dann auch mit 38,5 °C leichtes Fieber.
Das war dann aber ziemlich schlagartig 1Uhr früh am Donnerstag vorbei. Ich war davor ganze Zeit bissel erschöpft, aber 1Uhr auch dass dann nicht, daher da noch Dark Souls Folge gehört gehabt. ^^
Danke für den Erlebnisbericht. Steht mir jetzt auch bald bevor, potentiell. Nur zur Nachfrage, hast du das Fieber versucht mit Ibuprofen oder Aspirin zu kontern, und falls ja, wie lief das?

Danke & Gruß!

Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Ich habe in meinem Leben bisher noch nie Ibuprofen oder Aspirin genommen.
Fieber war ja auch nur gering, habe einfach nur gelegen.
Wollte halt eigentlich schlafen, aber ging nich. Und dan 1Uhr mitbekommen, mhm schwäche ist js weg genau wie Oberarmschmerzen. An die Stirn gefasst und war auch nichtmehr warm.

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exx
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Registriert: 10. Apr 2017, 22:07

Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von exx »

Andre Peschke hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:33
exx hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:26
Ich hab sehr kurzfristig ein Astra-Angebot bekommen mit nem Impfabstand von 4 Wochen und bin jetzt etwas in der Zwickmühle.
Kannst du da echt nicht sagen "Ich will erst in 12 Wochen"? Zumindest auf eigenes Risiko, dass dann evtl. keine Zweitimpfug verfügbar ist (was bei Astra auf 12 Wochen ja kein irre großes Risiko sein dürfte)? Sagen die da echt nein, weil...logistische Gründe? Was, wenn du bei der Zweitimpfung einfach "verhindert" bist... für 4 Wochen? ;) :D

Andre
Ja daran hab ich auch schon gedacht. Wenn ich das Angebot wahrnehme werde ich da definitiv mal nachfragen ob man das nicht etwas verschieben kann. Ich kenn den Arzt leider gar nicht und bin nur durch einen Tipp draufgekommen.
(Wenn sich für jemanden die Kombination aus Würzburg + Astra gut anhört PM ;) )

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HerrReineke
Archduke of Banhammer
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von HerrReineke »

exx hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:26
Ich hab sehr kurzfristig ein Astra-Angebot bekommen mit nem Impfabstand von 4 Wochen und bin jetzt etwas in der Zwickmühle. Mit dem Impfstoff hab ich jetzt nicht so das Problem, eher mit dem Abstand. Wenn man sich die Wirksamkeit bei so einem kurzen Abstand anschaut wäre das halt wirklich eher eine Privilegienimpfung statt einem idealen Schutz.
Außerdem benötigen andere Impfstoffe zum Teil nicht diese recht späten Zweitimpfungen weshalb man am Ende auf die gleiche Zeit rauskommen würde, mit besserem Schutz, sofern man halt weiß dass man es auch bekommen wird in den nächsten Wochen was natürlich als Prio 4 ein Glücksspiel ist.
Ja, sowas zu entscheiden ist schon nervig. Im dem Kontext musste ich daran denken, dass längere Abstände zwischen den Impfungen scheinbar auch bei Pfizer die Wirksamkeit erhöhen (Artikel im Guardian), da will man das dann ja eigentlich auch.

Was man auch überlegen könnte ist, dass du evtl. die Zweitimpfung ohnehin nicht mit Astra bekommst. Einerseits wurde der Liefervertrag ja nicht verlängert, sodass es da auch bald schlicht keinen Nachschub von geben wird. Andererseits gab ja sogar die Empfehlung, eine anderen Zweitimpfstoff zu verwenden (was wohl auch gut wirkt, siehe Artikel bei der Tagesschau). Und die Zweitimpfung absichtlich verzögern wäre dir defintiv möglich. Selbst dann, wenn der Arzt das doof fände. Das ist dann eher die Frage, ob du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, zum Zweittermin keine Zeit zu haben :)

Was mich ganz persönlich aber davon überzeugen würde, auch jetzt schon Astra zu nehmen wäre einfach, dass es halt genau jetzt dann schon gegen schwere Verläufe hilft. Und ich hätte lieber bereits einen guten Schutz, also länger auf einen möglicherweise besseren zu warten. Hat mir zu viel von Lottospielen. Aber kann alle verstehen, die das für sich selbst anders entscheiden oder sich hin- und hergerissen fühlen. :?
Quis leget haec?

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Ines
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Ines »

bluttrinker13 hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:35

Danke für den Erlebnisbericht. Steht mir jetzt auch bald bevor, potentiell. Nur zur Nachfrage, hast du das Fieber versucht mit Ibuprofen oder Aspirin zu kontern, und falls ja, wie lief das?

Danke & Gruß!
Ich habe das gemacht. Hatte aber auch nur ganz leicht erhöhte Temperatur. Hat geholfen, zumindest die Kopfschmerzen, die ich auch hatte, sind weggegangen. Mir ist auch empfohlen worden, 6 Stunden nach der Zweitimpfung schon prophylaktisch was zu nehmen.
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Danke Ines! Geht bei mir darum, arbeitsfähig zu bleiben. :D

biaaas
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von biaaas »

Ich habe nach der Impfung mit Biontech nichts gemerkt, außer das die Stichstelle etwas empfindlich war.

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exx
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von exx »

HerrReineke hat geschrieben:
15. Mai 2021, 15:10
Ja, sowas zu entscheiden ist schon nervig. Im dem Kontext musste ich daran denken, dass längere Abstände zwischen den Impfungen scheinbar auch bei Pfizer die Wirksamkeit erhöhen (Artikel im Guardian), da will man das dann ja eigentlich auch.

Was man auch überlegen könnte ist, dass du evtl. die Zweitimpfung ohnehin nicht mit Astra bekommst. Einerseits wurde der Liefervertrag ja nicht verlängert, sodass es da auch bald schlicht keinen Nachschub von geben wird. Andererseits gab ja sogar die Empfehlung, eine anderen Zweitimpfstoff zu verwenden (was wohl auch gut wirkt, siehe Artikel bei der Tagesschau). Und die Zweitimpfung absichtlich verzögern wäre dir defintiv möglich. Selbst dann, wenn der Arzt das doof fände. Das ist dann eher die Frage, ob du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, zum Zweittermin keine Zeit zu haben :)
Von dem Mix and match hab ich auch schon gehört und scheint ja sogar teilweise Vorteile zu bieten, aber da wird die Datenlage ja sicher noch klarer werden. Und bezüglich des eigenständigen Terminverschiebens weiß ich halt nicht wie sehr damit geplant wird und ob ich dann nicht auf ne schwarze Liste in der Praxis komme :liar:
Sollte die Impfsituation sich etwas entspannen und Termine überall machbar sein könnte man seine Zweitimpfung ja auch woanders und im gewünschten Zeitrahmen machen.

Ich werd einfach am Montag nochmal den Hausarzt kontaktieren und sollten die mir keinen mRNA-Termin in absehbarer Zeit anbieten können bei dem Astra-Termin zusagen.

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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Habe am Mittwoch meine Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer und bin ein bisschen aufgeregt. Bei der Erstimpfung hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, neige aber sonst schon zu Reaktionen (über 40 Fieber für 2 Tage bei Tetanus zB) und die Zweite soll ja wesentlich häufiger zu Reaktionen führen.

Leider ist mein Termin auch morgens, d.h. im Laufe des Abends sollte der "Höhepunkt" eintreten, wenn er denn kommt.
Bild
Mal wieder unterwegs: dorfkartoffel.com

Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

exx hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:45
Andre Peschke hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:33
exx hat geschrieben:
15. Mai 2021, 14:26
Ich hab sehr kurzfristig ein Astra-Angebot bekommen mit nem Impfabstand von 4 Wochen und bin jetzt etwas in der Zwickmühle.
Kannst du da echt nicht sagen "Ich will erst in 12 Wochen"? Zumindest auf eigenes Risiko, dass dann evtl. keine Zweitimpfug verfügbar ist (was bei Astra auf 12 Wochen ja kein irre großes Risiko sein dürfte)? Sagen die da echt nein, weil...logistische Gründe? Was, wenn du bei der Zweitimpfung einfach "verhindert" bist... für 4 Wochen? ;) :D

Andre
Ja daran hab ich auch schon gedacht. Wenn ich das Angebot wahrnehme werde ich da definitiv mal nachfragen ob man das nicht etwas verschieben kann. Ich kenn den Arzt leider gar nicht und bin nur durch einen Tipp draufgekommen.
(Wenn sich für jemanden die Kombination aus Würzburg + Astra gut anhört PM ;) )
Gesundheitlich hast du ja nur Vorteile die vollen 12 Wochen zu warten. Gab es da nicht sogar Studien, die festgestellt haben, dass 1 AZ mehr schützt im Vergleich zu einer zu frühen Zweitimpfung?!
Und du sorgst so auch dafür, dass jemand anders die AZ Impfung in 4 Wochen bekommen kann, trägst also aktiv zu einer besseren Infektionslage bei.
Und zwingen kann dich niemand zur Zweitimpfung. Und v.a. nicht zu AZ nach 4 Wochen. Jeder Arzt müsste Dir doch raten 12 Wochen zu warten, oder? Es könnte nur sein, dass es dann AZ nicht mehr gibt. Wobei das nach aktueller Studienlage ja ein Vorteil wäre bei der 2. mRNA zu nehmen.

Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Apropos gesamtgesellschaftliche Umsicht:
Der pure Egoist und Opportunist Spahn hat sich auch impfen lassen. Als GENESENER 40-jähriger ohne Vorerkrankungen. Das muss man sich mal vorstellen!!! Gleichzeitig sind noch sehr viele 70+ Risikopatienten ohne Impfermin.

Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Wo ist das Problem? Spahn ist Prio 3 und hat sich bei seinem Hausarzt eine Dosis Astra spritzen lassen, welches nicht mehr priorisiert ist.. Also doppelt völlig ok.

Wie viele über 70 jährige sind denn noch völlig ohne Termin? Die Impfquote der Erstimpfung liegt mittlerweile bei über 36%. Kann natürlich sein, dass einige Bundesländer dort in der Organisation schlafen, aber grundsätzlich ist man gerade überall fleißig an der Prio3 bei. Gefühlt kenne ich mittlerweile mehr Leute mit der ersten Impfung als ohne. Und meine Mutter hatte als Priorität 3 diese Woche ihre zweite Biontech Impfung.
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