Serientipps

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lipt00n
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Re: Serientipps

Beitrag von lipt00n »

Chernobyl ist jetzt kein aufhellendes Unterhaltungsmaterial, ja, das stimmt. Wirklich bedrückend a la "Der Junge im gestreiften Pyjama", welcher für mich die Messlatte der absoluten Bedrückung definiert, war es meiner Empfindung nach aber nicht. Ist aber definitiv etwas, was auf jeder "Must Watch" Liste auftauchen sollte.

Mare of Easttown habe ich auch fertig geschaut. Die Serie ist für mich grundsätzlich gut und spielt, was Charaktere, Cast und alles Handwerkliche angeht, in einer ganz hohen Liga. Den Spannungsbogen des Kriminalfalls fand ich aber eher flach. Ist auch nicht schlimm, die Serie ist halt viel Drama und wenig Krimi.

Black Summer
Habe die ersten 3 Folgen gesehen und bin ein bisschen angetan vom Stil und wie subtil die Sendung teilweise durchläuft, außerdem mag ich es so sehr, wenn verschiedene Erzählstränge parallel laufen und nacheinander erzählt werden und man dann immer durch gewisse Ereignisse oder Geräusche den Bezug zueinander herstellt.
Ansonsten, naja...es ist halt ne Zombieserie. Mit Sprintzombies.
SpoilerShow
Würde die Hauptprotagonistin nicht so auffällig und typisch amerikanisches Serienheldengedöns machen, wäre es besser. Die Frau nervt zum Teil sehr.
Eben kam in mir aber die Theorie auf, es sei eine bewusst überzogene und lächerliche Hommage an Rick Grimes (TWD) und/oder Maddie Clark (FTWD) die sich ja beide durch permanente Fehlentscheidungen auszeichnen.
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Mal wieder unterwegs: dorfkartoffel.com
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LegendaryAndre
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Re: Serientipps

Beitrag von LegendaryAndre »

Black Summer, Staffel 2 (Netflix)

Als Vorgeschichte der trashig-spaßigen Zombie-Serie Z-Nation gehalten, ist die Serie doch überraschend ernsthaft und fühlt sich mehr wie ein TWD-Konkurrent an, als ein Prequel zu Z-Nation. Erneut wird die Geschichte einer Zombie-Apokalypse erzählt, wobei man vor allem viel Wert auf eine spannende Inszenierung gelegt hat.

Staffel 2 erzählt auf unterschiedlichen Zeitebenen, was manchmal ein Vorteil, meistens aber eher unnötig verwirrend ist. Man muss sehr gut aufpassen und sollte vorher zumindest noch die letzte Folge der ersten Staffel gesehen haben um den Durchblick zu behalten. Abgesehen davon und von kleineren Schwächen ist die Fortsetzung überaus spannend und gelungen - nicht so gut wie TWD in den Anfangstagen, aber weitaus besser als das was aktuell gezeigt wird.
Mir gefällt vor allem die bewegte Kamera mit körpernahen Aufnahmen. Die Bedrohung die von den Infizierten ausgeht ist jederzeit spürbar. Anders als bei TWD wo jeder Schuss ein Treffer ist und irgendwann nur noch gekonnte Kopfschüsse abgegeben werden, ist Black Summer härter und realistischer. Selbst bewaffnete Charaktere mit Kampferfahrung setzen Munition überlegt ein, weil sie wissen dass sie in der Hitze des Gefechts auch daneben schießen können. Manchmal agieren Personen auch unbeholfen und machen Fehler, so wie es im echten Leben auch wäre.
Sehr gut wird auch die Bedrohung die von der Umgebung ausgeht vermittelt. Egal ob es verwinkelte Gassen in Städten, enge Räume oder Wälder sind - es kann leicht passieren dass man plötzlich nicht mehr weiter kommt und von Infizierten umzingelt ist. Wenn Charaktere fliehen fiebert man mit ihnen mit und überlegt selbst wie man in dieser Situation handeln würde. Sehr intensiv! Bislang ist das ein Alleinstellungsmerkmal der Serie, weshalb Zombie-Fans Black Summer unbedingt schauen sollten.
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Ironic Maiden
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Re: Serientipps

Beitrag von Ironic Maiden »

Ich bin jetzt mit WandaVision durch. Auch wenn die Serie, wie absehbar war, in der zweiten Hälfte zu einer konventionelleren Form wechselt, hat mir das ganze Ding sehr gut gefallen.

Als jemand ohne Kenntnisse der Comicvorlagen sind mir wahrscheinlich zig Anspielungen und Easter Eggs entgangen und ich kann mir vorstellen, dass das für Comicfans nochmal erheblich interessanter ist, aber auch so hatte ich viel Spaß, insbesondere mit einer unerwarteten Volte hin zum X-Men-Franchise. In den Filmen fand ich die Wanda-Vision-Liebesgeschichte immer eher langweilig, aber die Serie füllt die Lücken aus den Filmen gut auf und im Nachhinein wird die Beziehung daher nachvollziehbarer (und viel trauriger). Natürlich kann man etliche Kritikpunkte finden, besonders das Ende entlässt die Figuren mMn auf zu simple Art aus dem Konflikt, aber das macht den Rest der Serie nicht schlechter.
(Im Anschluss habe ich auch nochmal einen "Avengers Infinity War" und "Endgame"-Marathon eingelegt...)

Ich habe bis jetzt außer der ersten Staffel "Jessica Jones" noch keine andere Marvel-Serie fertig geschaut und dachte eigentlich, dass das ganze Marvel-Ding als Serie auf Fernsehniveau einfach nicht funktioniert, aber nun bin ich doch optimistischer und habe deswegen mit "Falcon and the Winter Soldier" angefangen. "Loki" interessiert mich zwar mehr, aber ich will ja in der Chronologie bleiben.

Sehr gespannt bin ich jetzt auch auf "Doctor Strange in the Multiverse of Madness", weil dort wahrscheinlich einige der losen Fäden wieder aufgegriffen werden.
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Heretic
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Re: Serientipps

Beitrag von Heretic »

The Stand (2020, Staffel 1)

Die Neuverfilmung in Serienform von Stephen Kings Weltuntergangswälzer startet im Grunde recht gelungen. Wenn man aktuell mit dem Pandemie-Thema klarkommt. Und den wilden Zeitsprüngen, die dem Erzählfluss nicht unbedingt guttun. Ich hatte damit keine Probleme, obwohl ich vom Roman und der alten Miniserie nur noch Bruchstücke und ein paar Namen im Kopf hatte. Dementsprechend hatte ich einige Déjà-vus, kann aber nicht einordnen, wie stark man von der Vorlage abweicht. Dass man die epische Handlung auch bei einer gut achtstündigen Verfilmung stark raffen muss, dürfte ohnehin klar sein. Das hat zur Folge, dass die Folgen zum Ende hin ziemlich gehetzt wirken. Leider werden sie auch zunehmend klamaukiger: Die Freakshow in New Vegas wirkt doch etwas albern. Dabei bleibt ausgerechnet Obermotz Randall Flagg (Alexander Skarsgård) blass und wirkt kaum furchteinflößend. Ähnliches gilt für James Marsden als Stu Redman, der so gar nicht wie ein kantiger Texaner rüberkommt. Odessa Young als Frannie Goldsmith und Amber Heard als Nadine Cross agieren solide aber ohne Höhepunkte. Auch die auf uralt getrimmte Whoopi Goldberg als Mutter Abagail hat nicht allzuviel zu tun und hinterlässt dementsprechend wenig Eindruck. Mein Highlight in der Besetzung ist überraschend Owen Teague, den man als Patrick Hockstetter aus der "Es"-Neuverfilmung kennt. Wenn man ihn in seiner kleinen Nebenrolle überhaupt wahrgenommen hat. In "The Stand" darf er jetzt mit Harold Lauder einen der interessantesten und vielschichtigsten Charaktere mimen. Und das macht er ziemlich gut, obwohl er optisch nicht der Vorlage entspricht.

Etwas kurios ist die letzte Folge, die von Stephen King höchstselbst geschrieben wurde und der Geschichte mal eben ein neues Ende verpasst. Wäre ich gemein, dann würde ich behaupten, King kriegt das mit den Enden nach wie vor nicht auf die Kette. Aber zum Glück bin ich ja nicht gemein... :shifty:

Fazit: "The Stand" kann man dank einiger gelungener Momente und wegen des wunderbar passenden Soundtracks schauen und dann sofort wieder vergessen. Man erkennt hier und da Versatzstücke des Romans wieder, aber alles wirkt irgendwie gehetzt runtergerasselt. Epische Weltuntergangsstimmung kommt nur selten auf. Dazu gibt's überwiegend blasse Darstellerleistungen; Horror und Spannung bleiben weitgehend auf der Strecke. Also insgesamt eine ähnliche Erfahrung wie die Miniserie von Mick Garris aus dem Jahr 1994. Die hat mich damals ebenfalls nicht überzeugen können und dürfte heutzutage zudem reichlich altbacken rüberkommen.
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Ironic Maiden
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Re: Serientipps

Beitrag von Ironic Maiden »

So, jetzt habe ich auch The Falcon and the Winter Soldier durch. Hmm, ja, also wirklich gut ist die Serie nicht. Der Ton wechselt vor allem in den ersten vier Folgen ständig unmotiviert zwischen Buddy Movie und Sozialkritik. Ersteres funktioniert nicht wirklich, da die beiden Schauspieler mMn einfach keine Komödienchemie miteinander entwickeln. Dazu kommt, dass beide Figuren auch eher zum humorbefreiten Flügel des Marvel-Universums gehören. Sowas klappt vielleicht mit Thor und Rocket Raccoon, aber nicht bei zwei Charakteren, die eine Szene später wieder mit ihren inneren Dämonen kämpfen sollen. Die Sozialkritik kommt etwas besser rüber, wird aber teilweise mit dem Holzhammer vertreten. Die Gegenspieler, eine Terrorgruppe/Freiheitskämpfergruppe mit dem selten doofen Namen "Flag Smashers", ist untererzählt und bleibt sehr diffus und wenig greifbar. Man kann schon nachvollziehen, was die Serie damit sagen will, aber sie sagt es eben nur und zeigt es nicht.

Und trotzdem mochte ich die Serie. Nichts funktioniert wirklich gut, aber ich wurde trotzdem konstant unterhalten und finde die Entwicklung der Figuren interessant und vielversprechend für zukünftige Filme. Ich hätte mir gewünscht, dass die Reise etwas weniger steinig gewesen wäre, aber wo wir angekommen sind finde ich es nett.
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LegendaryAndre
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Re: Serientipps

Beitrag von LegendaryAndre »

Ironic Maiden hat geschrieben: 25. Jun 2021, 23:31 So, jetzt habe ich auch The Falcon and the Winter Soldier durch. Hmm, ja, also wirklich gut ist die Serie nicht. Der Ton wechselt vor allem in den ersten vier Folgen ständig unmotiviert zwischen Buddy Movie und Sozialkritik. Ersteres funktioniert nicht wirklich, da die beiden Schauspieler mMn

Und trotzdem mochte ich die Serie. Nichts funktioniert wirklich gut, aber ich wurde trotzdem konstant unterhalten und finde die Entwicklung der Figuren interessant und vielversprechend für zukünftige Filme. Ich hätte mir gewünscht, dass die Reise etwas weniger steinig gewesen wäre, aber wo wir angekommen sind finde ich es nett.
Auf den Punkt gebracht! Da bin ich der gleichen Meinung! Ich finde sie auch nicht herausragend, aber unterhaltsam. Die Spezialeffekte sind natürlich top, was für eine Serie wie diese auch wichtig ist. WandaVision war auch nicht "perfekt", aber originell und kreativ. Ich bin jetzt mal auf Loki gespannt!
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kami
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Re: Serientipps

Beitrag von kami »

Traurig finde ich an Falcon And The Winter Soldier vor allem das verschenkte Potential. Die Serie spricht interessante und relevante Themen an, versagt aber konsequent bei der Umsetzung. Wir wissen viel zu wenig über das Leben nach dem Snap, in Endgame scheint die einzige Konsequenz zu sein, dass Leute trübselig in Selbsthilfegruppen rumsitzen. Und auch über die Konsequenzen des Wiederauftauchens der Verschwundenen wird viel zu wenig informiert, als dass die Ziele und Motivationen der Flagsmasher fürs Publikum mehr darstellen als bloße Behauptung. Besonders übel fand ich aber die Inkludierung der "Rassenthematik". Insbesondere die Bankszene in Episode 1 ist purer Cringe, eine implausibel konstruierte Szene, die reale Empörung über fiktives Unrecht auslösen soll. Überhaupt waren die Szenen zwischen Falcon und seiner Schwester und Community ein Tiefpunkt. Falcon ist so ungefähr der langweiligste Charakter im MCU, was interessiert mich denn dann noch sein Anhang? Macht erstmal ihn interessanter, bevor ihr mich mit seiner Verwandtschaft und Bekanntschaft konfrontiert!
Für die Serie sprechen natürlich die Schauwerte, was angesichts des verschwenderischen Budgets, bei dem selbst Game Of Thrones neidisch werden könnte, natürlich keine große Kunst ist. Nach WandaVision war FATWS auf alle Fälle eine ziemliche Enttäuschung, glücklicherweise haben mir die ersten beiden Loki-Folgen schon wieder deutlich besser gefallen.
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derFuchsi
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Re: Serientipps

Beitrag von derFuchsi »

Die dritte Loki Folge war jetzt aber auch eher ein "Was soll der ganze Quatsch hier überhaupt?" plus Cliffhanger am Ende. Meh...
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Ironic Maiden
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Re: Serientipps

Beitrag von Ironic Maiden »

kami hat geschrieben: 26. Jun 2021, 11:30 Traurig finde ich an Falcon And The Winter Soldier vor allem das verschenkte Potential. Die Serie spricht interessante und relevante Themen an, versagt aber konsequent bei der Umsetzung. Wir wissen viel zu wenig über das Leben nach dem Snap, in Endgame scheint die einzige Konsequenz zu sein, dass Leute trübselig in Selbsthilfegruppen rumsitzen. Und auch über die Konsequenzen des Wiederauftauchens der Verschwundenen wird viel zu wenig informiert, als dass die Ziele und Motivationen der Flagsmasher fürs Publikum mehr darstellen als bloße Behauptung.
Genau das finde ich auch, nur hast du es viel besser auf den Punkt gebracht. Wir sehen auch nie wirklich, wie die Welt nach dem Snap aussah und das einzige, was wir von den Flüchtlingen mitbekommen, ist dieser runtergekommene Altbau in Riga, der im Gegensatz zu realen Flüchtlingslagern wie etwa auf Lesbos sogar noch recht komfortabel aussieht.
kami hat geschrieben: 26. Jun 2021, 11:30 Besonders übel fand ich aber die Inkludierung der "Rassenthematik". Insbesondere die Bankszene in Episode 1 ist purer Cringe, eine implausibel konstruierte Szene, die reale Empörung über fiktives Unrecht auslösen soll. Überhaupt waren die Szenen zwischen Falcon und seiner Schwester und Community ein Tiefpunkt. Falcon ist so ungefähr der langweiligste Charakter im MCU, was interessiert mich denn dann noch sein Anhang? Macht erstmal ihn interessanter, bevor ihr mich mit seiner Verwandtschaft und Bekanntschaft konfrontiert!
Mir war das auch alles zu holzhammermäßig, was die Rassenthematik angeht. Andererseits finde ich den Konflikt, ob Sam als Afroamerikaner der nächste Captain America sein kann/möchte, sehr interessant und auch als Überleitung zu weiteren Filmen sehr spannend. Das ist mal ein anderer Konflikt in der Origin-Story eines Helden. Bis zur Serie fand ich Falcon auch immer langweilig, aber für mich tut die Serie genau das, was du verlangst, nämlich die Figur spannender zu machen. Gut, auf die Familie hätte ich verzichten können, aber ich kann damit leben.
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Feamorn
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Re: Serientipps

Beitrag von Feamorn »

Ich habe jetzt am Wochenende die ersten drei Folgen von Lovecraft Country geschaut.
Was das bisherige Gesamturteil angeht, bin ich mir noch unsicher, was zum Teil etwas mit meiner Erwartungs- (eher Hoffnungs-) Haltung zu tun haben dürfte. Der Horrorteil orientiert sich, bislang, eher am "pulp horror", d.h. kein großes kosmisches Grauen, sondern eher Geister- und Hexengeschichten. Das erinnert teilweise schon fast ein Bisschen an "Monster of the Week"-Stories aus Supernatural, aber tatsächlich ist der ganze Horrorvektor, in meinen Augen, bislang nur ein Vehikel für das eigentliche Thema, nämlich Seggregation und Rassismus.
Was die Serie, für mich, bislang aber wirklich auszeichnet sind zum einen die Charaktere und insbesondere die Darsteller, sowie die Darstellung des Rassismus in den USA der '50er. Die Gegenüberstellung des übernatürlichen Horrors gegen den alltäglichen Horror, dem die schwarze Bevölkerung zu dieser Zeit ausgesetzt war funktioniert für mich ganz hervorragend. Tatsächlich ist das Übernatürliche für die schwarzen Charaktere nur ein weiteres Problem unter vielen und, im Gegensatz zu der ständigen Gefahr für absurde "Übertretungen" gelyncht zu werden, am Ende eigentlich sogar das kleinere Problem (im Gegensatz zu den Weißen, für die das Übernatürliche quasi die einzige wirkliche Bedrohung im Kontext der Serie darstellt, da sie meist aus der absoluten Machtposition handeln).
Die beiden Hauptdarsteller, Jurnee Smollett (Black Canary aus Birds Of Prey) und Jonathan Majors (mir bislang unbekannt), machen bislang einen phänomenalen Job, und die Nebendarsteller, am bekanntesten dürfte Courtney B. Vance sein, stehen dem in Nichts nach.
Die wenigen weißen Rollen bleiben gegen die schwarzen Figuren tatsächlich bislang weitestgehend Abziehbilder und Reihen sich damit eher in die Reihen der "Monster" ein, was ich als Take zum Thema auch ziemlich passend finde. Im Grunde lebt die schwarze Community in einer durch und durch feindlichen Umwelt und versucht irgendwie zu überleben und sich an die (oft absurden) Regeln zu halten, um nicht getötet oder anders geschädigt zu werden. In meiner Interpretation wirkt die, für sie, neue Existenz von Magie und Monstern da nur wie ein neuer Satz regeln, den es in den bisherigen zu integrieren gilt. Tatsächlich kann man es sogar so lesen, dass sie, durch den täglichen Kampf gegen die Unterdrückung, besser aufgestellt sind, als die Weißen, die bis zu der jeweiligen Konfrontation ohne Bedrohung gelebt haben und dementsprechend überfordert sind.
SpoilerShow
(Wobei eine Gruppe von Weißen die Magie auch eher auf ihrer Seite hat, typischer magischer Geheimkult.)
(Dazu kommt noch, dass Jonathan Majors Charakter Korea-Veteran ist.)
Auf der technischen Seite fand ich die CGI leider relativ schwach, was bedauerlich ist, aber nicht super tragisch, da der Fokus, wie gesagt, ohnehin auf anderen Dingen liegt. Die sonstige Ausstattung und das Szenenbild sind super.
Etwas irritierend fand ich dann die zwei, drei Stellen, an denen mal "unpassende" Musik verwendet wird, wenn dann anstatt zeitgenösischer Musik plötzlich moderner Hip-Hop oder Marilyn Manson erschallt. Dafür läuft im Abspann eine Cover-Version von Nina Simones "Sinnerman", von der ich mittlerweile einen formidablen Ohrwurm habe! :D
https://www.youtube.com/watch?v=Tsi829zztJY

Alles in allem finde ich den Versuch, sich der "Black Culture" und der Geschichte der Schwarzen und des US-Rassismus einmal aus der Pulp Horror Ecke zu nähern, echt lobenswert und interessant.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es jetzt weiter gehen wird und will einfach wissen, wie es diesen Menschen weiter ergehen wird!
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Andre Peschke
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Re: Serientipps

Beitrag von Andre Peschke »

Feamorn hat geschrieben: 27. Jun 2021, 20:14 Ich habe jetzt am Wochenende die ersten drei Folgen von Lovecraft Country geschaut.
Bei dem Ding weiß ich immer nicht, ob es sich mit dem Namen so einen Gefallen getan hat. Zumindest ich dachte erst "Oh, muss ich sehen!". Dann hab ich gehört, es hat mit Lovecraft nicht wirklich was am Hut und seitdem schmolle ich. :D

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bluttrinker13
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Re: Serientipps

Beitrag von bluttrinker13 »

Andre Peschke hat geschrieben: 28. Jun 2021, 10:22 Bei dem Ding weiß ich immer nicht, ob es sich mit dem Namen so einen Gefallen getan hat. Zumindest ich dachte erst "Oh, muss ich sehen!". Dann hab ich gehört, es hat mit Lovecraft nicht wirklich was am Hut und seitdem schmolle ich. :D

Andre
Genau so. Namedropping der kontraproduktiven Art.
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DexterKane
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Re: Serientipps

Beitrag von DexterKane »

Na ja, das Buch auf dem es basiert heißt halt so.

Die Serie kenn ich freilich noch nicht, aber das Buch hat mir seinerzeit sehr gut gefallen.
Steht jedenfalls noch auf der Watchlist, aber solange die EM noch läuft, komm ich ja zu nix. :)
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer
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Feamorn
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Re: Serientipps

Beitrag von Feamorn »

Ich hab mir jetzt heute spontan noch die letzten drei Folgen von Lovecraft Country angeschaut, bin gerade fertig geworden.
Ich bin auf eine ganz merkwürdige Art und Weise gleichzeitig Enttäuscht, da das so überhaupt nicht die Serie war, die ich mir "erhofft" hatte, aber eben auch ziemlich begeistert und hoffe, dass es stimmt, dass eine zweite Staffel kommen wird (offizielles grünes Licht fehlt wohl noch, aber die Show-Runnerin sitzt wohl schon mit den übrigen Autoren zusammen, also sieht ganz gut aus. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Das Buch ist, meines Wissens nach, jetzt mehr oder minder abgehakt (wurde ohnehin eigenes stark verändert und aufgebohrt, war leider auch etwas gespoilert gegen Ende, da ich mich im Zuge der Enttäuschung etwas schlau gemacht habe, war aber nicht tragisch, für den Genuss).
Die ganz großen Stärken für mich eindeutig der Cast und das Writing der Hauptfiguren, was die Darsteller da bieten ist echt groß, find ich. Insbesondere Jurnee Smollett, Jonathan Majors und Michael K. Williams waren einfach ein Genuss beim zuschauen.
Mein Hauptproblem ist tatsächlich, dass das am Ende eher eine insgesamt "nur" supernatürliche Welt ist, mit hier und da ein paar (Pulp-) Lovecraft-Injektionen. Am Ende funktioniert das für mich dennoch gut, auch, weil der andere Teil der Welt, die Schilderung des Rassismus in den 50ern der USA für mich echt super funktioniert und meist sogar extrem unter die Haut zu gehen weiß, ich denke auch, dass dies das Hauptaugenmerk der Autoren war.

Generell ist es ja stets ein Problem, Lovecraft zu verfilmen, zumal ja jeder auch so ein Bisschen seine eigene Vorstellung hat, was Lovecraft so ausmacht (hatten wir ja hier im Forum auch neulich kurz), für die einen sind die Pulp-Sachen das stärkste, für die anderen ist der kosmische Horror das Filet-Stück des Schaffens (so auch für mich). Ich vermute, dass dir Pulp-Fraktion mit der Serie in Sachen "Lovecraft-Erwartungen" glücklicher sein dürfte.

Wie gesagt, ich bin etwas zerrissen, hätte gerne weniger "ernstes Supernatural", mehr kosmischen Horror (der meiner Meinung nach bislang bloß in Spurenelementen zu erahnen ist) gehabt, aber die Serie war am Ende für mich dennoch gut.

Eine weitere Erwähnung wert sind übrigens einige der Gore-Effekte. Die Serie hatte die, für mich, besten Gestaltwandlungseffekte seit langem, wenn nicht überhaupt, und sie waren eklig und sie waren blutig und dann auch noch filmisch oft echt kreativ eingebracht. Extra Lob an dieser Stelle! (Dafür hinkt die CGI an anderer Stelle leider etwas arg... :-/)

Wie gesagt, am Ende von mir, trotz allem, Daumen nach oben, ich will wissen, wie es weiter geht!
Andreas29
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Re: Serientipps

Beitrag von Andreas29 »

Golmo hat geschrieben: 31. Mai 2021, 20:22 Amazons Herr der Ringe
Ich sage es mal so: Als Fan freue ich mich auf die Serie, aber ich gehe davon aus enttäuscht zu werden.

Übrigens gibt es gerade zu dem Thema eine Debatte: An diesem Wochenende wird die Tolkien Society Seminare unter dem Titel "Tolkien and Diversity" veranstalten. Da gibt es dann Vorträge mit Titeln wie:
Christopher Vaccaro – Pardoning Saruman?: The Queer in Tolkien’s The Lord of the Rings
Sara Brown – The Invisible Other: Tolkien’s Dwarf-Women and the ‘Feminine Lack’
Danna Petersen-Deeprose – “Something Mighty Queer”: Destabilizing Cishetero Amatonormativity in the Works of Tolkien
https://www.tolkiensociety.org/2021/06/ ... diversity/

Nach den immer wieder aufkeimenden Debatten darum, dass "Herr der Ringe" und Fantasy allgemein gerne mangelnde Diversität oder sogar Rassismus vorgeworfen wird, ist der Wunsch klar erkennbar die Deutung des Werkes im Lichte der Amazon-Serie und wahrscheinlich weiterer anstehender Projekte zu modernisieren. Deswegen geht es jetzt an die Exegese, um möglichst fortschrittliche Motive aus den Texten zu saugen.

In Kampfbegriffen gesprochen: "Herr der Ringe" soll "woke" werden. Darüber wird sich dann in gewissen Fankreisen auch gerade mächtig aufgeregt.

Ich bin ja Fan der Theorie, dass der Autor tot ist. Und somit sind auch solche Deutungen natürlich erlaubt. Wenn jemand meint, dass Saruman schwul ist... keine Ahnung wie er darauf kommt, aber wenn es ihn glücklich macht.
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Feamorn
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Re: Serientipps

Beitrag von Feamorn »

Feamorn hat geschrieben: 2. Jul 2021, 00:24 Ich hab mir jetzt heute spontan noch die letzten drei Folgen von Lovecraft Country angeschaut, bin gerade fertig geworden.
Ich bin auf eine ganz merkwürdige Art und Weise gleichzeitig Enttäuscht, da das so überhaupt nicht die Serie war, die ich mir "erhofft" hatte, aber eben auch ziemlich begeistert und hoffe, dass es stimmt, dass eine zweite Staffel kommen wird (offizielles grünes Licht fehlt wohl noch, aber die Show-Runnerin sitzt wohl schon mit den übrigen Autoren zusammen, also sieht ganz gut aus. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht. [...]

Okay, soviel dazu, wurde offiziell gecancelt... :(
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Heretic
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Re: Serientipps

Beitrag von Heretic »

The Great (2020, Staffel 1)

Nachdem die junge Katharina voller positiver Erwartungen am russischen Kaiserhof angekommen ist, macht sich bei ihr schnell Ernüchterung breit: Ihr Ehemann in spe, Peter (der nicht ganz so Große), ist nicht der erhoffte romantische Märchenprinz, sondern ein verwöhntes, egoistisches Arschloch mit naivem, fast kindlichem Gemüt. Von Treue hält er auch nichts, er beglückt mit Hingabe die Hofdamen des Palasts. Vorzugsweise die Ehefrau seines besten Freundes. Nachdem der erste Schock verdaut ist, versucht die desillusionierte Katharina, sich mit dem wilden Leben am Hof zu arrangieren und sich anzupassen. Das klappt anfangs mehr schlecht als recht, aber mit der Zeit schart sie einige wenige Vertraute um sich, die ihre Meinung teilen, dass Peter als Kaiser eine Nullnummer ist und eine weltoffene und gebildete Kaiserin für Russland die weitaus bessere Alternative wäre...

"The Great" ist kein steifes Kostümdrama, sondern eine Comedy-Serie mit satirischem Unterton. Die es mit dem realen geschichtlichen Hintergrund nicht so genau nimmt, wie der Untertitel "Eine gelegentlich wahre Geschichte" unmissverständlich klarmacht. Der Humor ist sowohl derbe und albern als auch hintersinnig und bissig. Es wird geflucht und gerammelt, dass sich die Balken und die Betten biegen. Es gibt sogar ein paar fiese Gewalteinlagen. Aber auch einige ernste und melancholische Momente. Getragen werden die munteren Ränkespiele am Kaiserhof von einer grandios witzig aufspielenden Elle Fanning. Allein ihre mannigfaltigen Gesichtsausdrücke sprechen Bände und lassen sie jederzeit grundsympathisch rüberkommen - selbst wenn sie etwas im Schilde führt, was im späteren Verlauf immer häufiger der Fall ist. Nicholas Hoult als Peter steht ihr dabei in nichts nach, denn obwohl sein ständig zwischen brutalem Kotzbrocken und selbstverliebtem Naivling pendelnder Charakter nur selten Sympathiepunkte sammeln mag, so ist er doch ausgesprochen unterhaltsam. Dasselbe gilt für die restliche, überwiegend sehr britische Besetzung, die zwar munter "Hussa!" schreit und Gläser zerdeppert, aber so gar nicht russisch wirkt und stattdessen Erinnerungen an den englischen Königshof (und die zweite und dritte Staffel der großartigen Serie "Black Adder" mit Rowan Atkinson) aufkommen lässt. Dieser gewollte Mangel an Authentizität beim Cast unterstreicht einmal mehr, dass Herkunft und Hautfarbe bei der Besetzung einer Rolle nur eine untergeordnete Bedeutung haben sollten. Ein schwarzer schwedischer Botschafter? Kein Problem, funktioniert wunderbar. Nicht alle Schweden sind blond. :D

Fazit: Für Freunde des abgründigen, nicht familienfreundlichen und ebenso derben wie intelligenten Humors ist "The Great" ein Muss! Sensible Naturen sollten zumindest mal vorsichtig reinschnuppern, sonst verpassen sie ein echtes Serienhighlight. Für mich ist "The Great" eine der positivsten Überraschungen der letzten Jahre.
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Tengri Lethos
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Re: Serientipps

Beitrag von Tengri Lethos »

Nach über 20 Jahren mal wieder Star Trek: TNG
Ja, auch da sind einige Dinge schlecht gealtert. Die inhärente Logik der einzelnen Folgen könnte und sollte man heute besser hinbekommen. Beispiel Beamen: In einigen Folgen wird von Ort A nach B direkt gebeamt ohne dass die Personen zwischenzeitlich im Transporterraum sein müssen. In anderen Fällen müssen Personen trotz großer Eile schnell noch in den Transporterraum wackeln. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wo keine richtige Logik innerhalb der Serie erkennbar ist und manche Beschränkungen entfallen oder hinzugenommen werden, damit es dem Plot dient.
Aber meine Güte: Das ist und wird immer das Star Trek sein, was ich liebe. Die große Zukunftsvision von "So könnten wir mal zusammenleben, so könnten mal unsere Ethik funktionieren". Und auch was für Probleme es mit sich bringt, wenn man sich selber Regeln gibt und diese dann eingehalten werden müssen aus dem Respekt gegenüber anderen Kulturen & Zivilisationen.

Ich finde nicht jede Folge toll, vieles ist sogar hanebüchen...aber der Kern der Serie, die Essenz stimmt für mich einfach immer noch. Und sorry, da kommen die aktuellen Star Trek Adaptionen nicht ran :snooty: (denen ich aber sowas wie inhärente Logikfehler angesichts des Fortschritts des Mediums noch weniger verzeihe, so ehrlich muss ich auch sein).
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bluttrinker13
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Re: Serientipps

Beitrag von bluttrinker13 »

Tengri Lethos hat geschrieben: 8. Jul 2021, 16:20 Aber meine Güte: Das ist und wird immer das Star Trek sein, was ich liebe. Die große Zukunftsvision von "So könnten wir mal zusammenleben, so könnten mal unsere Ethik funktionieren". Und auch was für Probleme es mit sich bringt, wenn man sich selber Regeln gibt und diese dann eingehalten werden müssen aus dem Respekt gegenüber anderen Kulturen & Zivilisationen.
Ja, bedingt für mich auch dieses wohlig warme Gefühl das ich immer im Bauch habe, wenn ich an die Serie denke oder sie gucke, und das eben nicht nur von der Tasse Earl- äh Pfefferminztee die dazu konsumiert wird, kommt. :D

Hinzu kommen eben auch die krass gut geschriebenen Ideen die da teilweise drin sind, so richtig schöne anspruchsvolle, ethisch-deepe SciFi, sei das jetzt Data's Menschenrechtsprozess oder die wiederkehrenden Folgen mit Dilemmata jedweder Art. Dann noch Knaller wie die Borg, wo mE wirklich mal Neuland betreten wurde. Da verschmerzt man die etlichen camp-Episoden doch gerne.

Btw, gerade erst 2016/2017 dann auf meinem neuen Netflix einmal komplett durchgeschaut, im Originalton, was noch viel besser war als ich erwartet hatte.
Zuletzt geändert von bluttrinker13 am 8. Jul 2021, 17:08, insgesamt 3-mal geändert.
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Peter
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Re: Serientipps

Beitrag von Peter »

TNG kommt bei mir auch bald wieder dran. In den vergangenen x Jahren habe ich noch einmal alle ST-Serien angeschaut und direkt nach Enterprise wieder mit TOS angefangen. Jetzt zum ersten Mal im HD-Remaster und es ist eine wahre Freude, was da aus dem alten Material herausgeholt wurde. Davon abgesehen sind die Folgen auch so noch sehenswert, da sie zum Teil durchaus nette SF-Geschichten erzählen. TOS und TNG sind aber die einzigen Serien, die ich mir jetzt ein weiteres mal anschauen werde, am Rest hat der Zahn der Zeit zu sehr genagt. Auch an DS9, das damals mein ST-Liebling war, dessen Handlungsbogen aber aus heutiger Sicht auf keiner Ebene mehr funktioniert. Da sind die älteren Serien mit ihren Einzelepisoden viel besser gealtert.
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