COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Drosten ist hier doch ziemlich beliebt?
Ich habe ja gestern zweiten Piekser bekommen und derzeit läuft es genauso wie letztes mal ab. 17Uhr am Vortag geimpft, ab 15Uhr ca. Folgetag kommen bei mir Nebenwirkungen, derzeit nur Kopfschmerzen und gestochener Arm schmerzen, ma schaun ob Rest wie Schüttelfrost und Fieber noch kommt.

Solange nachm schlafen morgen alles wieder weg ist.
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

bluttrinker13 hat geschrieben: 23. Jun 2021, 16:45 Nice. Dann flex mal heute nicht mehr so hart. :mrgreen:
Damit hast du dann, Stand jetzt, bereits jetzt einen 94%igen Schutz gegen schweren Verlauf und 36%igen Schutz gegen symptomatischen Verlauf bei Delta-Infektion. *klugscheiss* :geek:
Aber erst in einer Woche! *doppleklugscheiß*

Andre
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Word! :oops:
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Kesselflicken
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Kesselflicken »

Tengri Lethos hat geschrieben: 22. Jun 2021, 19:45 Hast Du zum ersten Mal seit 4 Jahren Fußball geschaut oder zum ersten Mal seit 4 Jahren Fußball ohne Alkohol geschaut? :lol:
Nun gut, wirklich nicht meine sauberste Formulierung. :ugly: Ein ganz klares sowohl als auch. :mrgreen:

Schön zu sehen, dass der allgemeine Impffortschritt auch hier im Forum deutlich zu beobachten ist. Macht einem Hoffnung, dass uns das alles nicht mehr so schlimm um die Ohren fliegen kann wie letzten Herbst/Winter. Auch wenn viele Stellen und Entscheidungen diesen Optimismus widersprechen wollen...

Der Kommunale Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt verschickte heute ein Rundschreiben an seine Mitglieder also auch meinen AG. Wie sehr da der Wegfall der Angebotspflicht für Home Office gefeiert wurde.... *kopfschüttel*
There's no such thing as a dumb question, Regnitz, but that one came awefully close.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Leonard Zelig hat geschrieben: 23. Jun 2021, 16:26 Natürlich kann ich den Wunsch nach Normalität verstehen, aber 60.000 Zuschauer in Wembley und volle Biergärten hier in Deutschland bereiten mir Bauchschmerzen. Das Ding ist noch nicht durch, auch wenn es sich aktuell so anfühlen mag und mahnende Stimmen aktuell nicht gerne gehört werden.
In Maßen volle Biergärten sehe ich draußen ziemlich entspannt gerade - 60.000 Zuschauer aus ganz Europa in London, die ja nicht nur im Stadion sind und sich dann wieder auf ganz Europa verteilen ist Kopf - Tischkante...
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur
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Ironic Maiden
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Ironic Maiden »

Rince81 hat geschrieben: 23. Jun 2021, 17:08
Leonard Zelig hat geschrieben: 23. Jun 2021, 16:26 Natürlich kann ich den Wunsch nach Normalität verstehen, aber 60.000 Zuschauer in Wembley und volle Biergärten hier in Deutschland bereiten mir Bauchschmerzen. Das Ding ist noch nicht durch, auch wenn es sich aktuell so anfühlen mag und mahnende Stimmen aktuell nicht gerne gehört werden.
In Maßen volle Biergärten sehe ich draußen ziemlich entspannt gerade - 60.000 Zuschauer aus ganz Europa in London, die ja nicht nur im Stadion sind und sich dann wieder auf ganz Europa verteilen ist Kopf - Tischkante...
Mit den Biergärten habe ich auch kein Problem. Die, in denen ich in letzter Zeit war, haben sehr auf Abstände usw. geachtet, das war meiner Meinung nach ein Minimalstrisiko. Die EM nenne ich nur "Seuchenfestspiele mit Ball". :roll:
Unser Kollegiumsgrillen fällt dieses Jahr aus, weil wir laut Gesundheitsamt auch im Freien eine feste Sitzordnung bräuchten, außerhalb der Plätze Masken tragen müssten, nur gekauftes Essen verwenden dürften usw. Aber ab Freitag gibt es keine Maskenpflicht im Unterricht mehr. Diese Diskrepanzen (auch angesichts der EM) verstehe ich einfach nicht.
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Rince81 hat geschrieben: 23. Jun 2021, 17:08
Leonard Zelig hat geschrieben: 23. Jun 2021, 16:26 Natürlich kann ich den Wunsch nach Normalität verstehen, aber 60.000 Zuschauer in Wembley und volle Biergärten hier in Deutschland bereiten mir Bauchschmerzen. Das Ding ist noch nicht durch, auch wenn es sich aktuell so anfühlen mag und mahnende Stimmen aktuell nicht gerne gehört werden.
In Maßen volle Biergärten sehe ich draußen ziemlich entspannt gerade - 60.000 Zuschauer aus ganz Europa in London, die ja nicht nur im Stadion sind und sich dann wieder auf ganz Europa verteilen ist Kopf - Tischkante...
Ich bin viel besorgter, was eine Vorbereitung auf den Herbst angeht. Wir haben im letzten Jahr bereits erlebt, dass die Politik da voll auf das Prinzip Hoffnung gesetzt hat. Jetzt sind sie zusätzlich durch den Wahlkampf abgelenkt und durch den Fortschritt der Impfkampagne haben sie erneut Grund, sich Best-Case-Illusionen hinzugeben.

Ich bin durchaus optimisitisch, dass wir den letzten Lockdown gerade hinter uns lassen. Aber das entbindet die Entscheidungsträger nicht davon, bereits jetzt Vorsorge zu treffen bzw. die bekannten Schwachstellen anzugehen. Ich höre aber nix von "Wir sind dabei, die Schulen besser vorzubereiten, falls es doch nochmal eng wird". Auch nix von: "Wir verhandeln bereits mit Biontech darüber, wie eine evtl. nötige, modifizierte Impfkampagne - gerade zB in Bezug auf Altenheime - aussehen könnte" und so weiter. Und ich vermute, dass die Regierungsparteien alle jetzt auf "ALLES ÜBERSTANDEN, MIT UNS AM STEUERRAD!" machen, weil die Bevölkerung ja eh keinen Bock mehr hat und jetzt nur noch hören will, dass der Sack zu ist.

Wenn alles gut läuft, werden wir nie rausfinden, was sie da alles wieder versäumen und vertagen. Toi, toi, toi.

Andre
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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

Rince81 hat geschrieben: 23. Jun 2021, 17:08
Leonard Zelig hat geschrieben: 23. Jun 2021, 16:26 Natürlich kann ich den Wunsch nach Normalität verstehen, aber 60.000 Zuschauer in Wembley und volle Biergärten hier in Deutschland bereiten mir Bauchschmerzen. Das Ding ist noch nicht durch, auch wenn es sich aktuell so anfühlen mag und mahnende Stimmen aktuell nicht gerne gehört werden.
In Maßen volle Biergärten sehe ich draußen ziemlich entspannt gerade - 60.000 Zuschauer aus ganz Europa in London, die ja nicht nur im Stadion sind und sich dann wieder auf ganz Europa verteilen ist Kopf - Tischkante...
Ich war vergangenen Sommer zuletzt in einer Kneipe. Mein Bruder brauchte moralische Unterstützung bei den Relegationsspielen von Werder Bremen. Der Großteil der Besucher war zwar draußen, aber wenn man auf Toilette musste, dann ist man doch wieder reingegangen. Zwar mit Maske, aber daran hat sich auch nicht jeder gehalten. Sehe das schon etwas kritischer als wenn jemand für 15 Minuten im Außenbereich einer Eisdiele sitzt.

Und Drosten erwähnt ja die Gastronomie auch im aktuellen Podcast. Die Ausbrüche wird es wahrscheinlich vor Beginn der Fußball-EM gegeben haben.
Und jetzt im Juni ist noch etwas dazugekommen, das
ist die Gastronomie. Das ist tatsächlich interessant
und leider auch erwartungsgemäß. Also es ging in den
Schulen, Bildungseinrichtungen los und ging dann in
die jüngeren Erwachsenen gleichzeitig. Wir sehen ja
die Fernsehbilder, im Freizeitleben wurde auch immer
mehr möglich gemacht im Bereich von Außengastronomie. Und das sieht man jetzt einfach auch an dem
Anteil der Ausbrüche, der sogenannten „Common
Exposures“, wie das berichtet wird von Public Health
England. Es sind also Situationen, wo man sagen kann:
Da haben sich mehrere Leute ihre Infektionen gleichzeitig geholt, also ein Hinweis auf ein Ausbruchsgeschehen. Das sind dann jetzt ganz neuerdings zuwachsend zusätzlich zu den Bildungseinrichtungen auch
die sogenannten „hospitality settings“. Also damit ist
jetzt die Gastronomie gemeint
https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript306.pdf

Und zur Viruslast von Delta:
Wir können sagen,
dieses Virus macht ungefähr zehnmal mehr RNAViruslast. Also das ist die Virusausscheidung – und
das transplantiert sich auch in die infektiöse Virusausscheidung, das ist nicht nur RNA, sondern wirklich
auch Infektiosität – die ist höher bei diesem Virus. Das
heißt, es ist hier nicht so, man ist schlechter geschützt,
sondern der Infizierte gibt mehr Virus von sich.
...
Also ich kann sagen, wir sind natürlich dabei, hier auch
in unserem eigenen Labordaten zu schauen. Und wir
sehen erste Hinweise dafür, dass Patienten, die mit
der Delta-Variante infiziert sind, eine noch mal höhere
Viruslast haben, auch gegenüber der Alpha-Variante
noch mal eins obendrauf setzen. Ich möchte aber noch
nicht sagen, wie viel das ist, weil wir gerade bei diesen
quantitativen Abschätzungen, das ist eben die wissenschaftliche Aufgabe, da sind wir gerade mittendrin.
In Schottland gab es in den letzten 24 Stunden 3.000 neue Fälle. Das wären auf die Bevölkerungszahl von Deutschland umgerechnet 50.000 neue Fälle.
https://twitter.com/chrischirp/status/1 ... 3824078852
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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Cthalin
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Cthalin »

Sorry, wenn der Eric Feigl-Ding eine bekannte merkwürdige Quelle sein sollte. Ich habe den auch nur gelesen, weil der von Fefe verlinkt wurde, der normalerweise nicht dafür bekannt ist unkritisch irgendwelche Quellen zu verlinken und habs ehrlicherweise auch nicht weiter hinterfragt in dem Moment. Kannst du mir eine Quelle verlinken, die die Vorwürfe da gegen ihn mal zusammenfasst? Meine erste Recherche ergab nämlich nur so Vorwürfe wie "der pusht damit nur seine far-left political agenda!" und "er hat Soros-Connections" was jetzt nicht grad die vertrauenswürdigsten Gegenargumente sind.
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Hier sind sie kritisch mit ihm ins Gericht gegangen (bzw. vor allem mit seiner Kommunikation). Das ist noch aus letztem Jahr, denn der Typ ist ja bereits seit längerem so dabei.

https://undark.org/2020/11/25/complicat ... eigl-ding/

Schon etwas her dass ich den komplett gelesen habe, aber fand ich gut. Wurde mir damals von nem Kollegen zugeleitet.
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Cthalin
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Cthalin »

Danke, les ich mich mal rein. :)
(Wieder ein schönes Beispiel für das Forum hier, dass man Hilfe bekommt und miteinander reden kann :+1:)
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Cthalin hat geschrieben: 24. Jun 2021, 08:32 Danke, les ich mich mal rein. :)
(Wieder ein schönes Beispiel für das Forum hier, dass man Hilfe bekommt und miteinander reden kann :+1:)
You're welcome! Und noch mal sorry für's getriggert sein. :)

Ick geh mir denn heute mal mein zweeten shot Comirnaty abholen. Mal sehen ob ich diesmal was merke, erstes Mal war nix.
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Cthalin hat geschrieben: 23. Jun 2021, 23:30 weil der von Fefe verlinkt wurde, der normalerweise nicht dafür bekannt ist unkritisch irgendwelche Quellen zu verlinken
Hatten wir dessen Blog nicht schonmal hier und haben festgestellt, dass er sehr wohl recht unverantwortlich einfach irgendwelchen Kram weiterverbreitet? :think:

Vielleicht verwechsel ich das, aber mir ist so... lese den selbst gar nicht, aber habe gerade ein Deja-Vu.

Andre
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DickHorner
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

Ne, du erinnerst richtig.
lolaldanee
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lolaldanee »

Dieser Artikel zeigt am Beispiel Israel wohl unsere Zukunft in 1-2 Monaten
https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... obal-de-DE
Dort geht es trotz sehr hoher Impfquote und ziemlich langer quasi-Coronafreiheit schon wieder los mit der nächsten Infektionswelle

jedes mal, dass ich sowas lese, werde ich prophylaktisch aus den genannten Gründen schon wieder grantig auf die lokale Politik :ugeek:

Edit: Ich muss auch sagen, am Anfang fand ich die EURO vor einigen Zuschauern gar nicht so schlimm, langsam halte ich es immer mehr für eine komplett hirnverbrannte Idee. Insbesondere mit komplett vollen Stadion in Budapest und schönem Verteilen des Virus aus UK raus.
Der wirtsachftliche und gesellschaftliche Schaden den die europäische Politik da die UEFA anrichten lässt, wird wahrscheinlich so lächerlich hoch sein, dagegen werden Bankenskandale etc. ein Witz sein
Würde mich nicht wundern wenn das Europa effektiv einen Monat Corona-beruhigete Zeit beim Impfen kostet, weil sich die dumme Variante so viel schneller verbreiten wird, es ist wieder mal einfach nur zum Heulen :roll:
Es wird wirklich alles getan es auf der Zielgeraden nochmal maximal zu verscheißen
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TheDarkShadow
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von TheDarkShadow »

Andre Peschke hat geschrieben: 24. Jun 2021, 10:56
Cthalin hat geschrieben: 23. Jun 2021, 23:30 weil der von Fefe verlinkt wurde, der normalerweise nicht dafür bekannt ist unkritisch irgendwelche Quellen zu verlinken
Hatten wir dessen Blog nicht schonmal hier und haben festgestellt, dass er sehr wohl recht unverantwortlich einfach irgendwelchen Kram weiterverbreitet? :think:

Vielleicht verwechsel ich das, aber mir ist so... lese den selbst gar nicht, aber habe gerade ein Deja-Vu.

Andre
Dann war diese Feststellung schlicht nicht korrekt, sondern oberflächlich.
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schneeland
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von schneeland »

Na ja, der Fefe dumpt halt auf sein Blog, was er gerade so persönlich spannend findet - Einordnung und Interpretation bleibt dem Leser überlassen, egal wie randständig die entsprechende Meinung ist.
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)
"..." (E3 2020, entfallen)
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

TheDarkShadow hat geschrieben: 24. Jun 2021, 14:08 Dann war diese Feststellung schlicht nicht korrekt, sondern oberflächlich.
Gerade mal die Forensuche bemüht:

viewtopic.php?p=144906#p144906

Glaube das war der Fall, an den ich mich erinnert habe. Kenne das Blog wie gesagt nicht.

Andre
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TheDarkShadow
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von TheDarkShadow »

Andre Peschke hat geschrieben: 24. Jun 2021, 14:16
TheDarkShadow hat geschrieben: 24. Jun 2021, 14:08 Dann war diese Feststellung schlicht nicht korrekt, sondern oberflächlich.
Gerade mal die Forensuche bemüht:

viewtopic.php?p=144906#p144906

Glaube das war der Fall, an den ich mich erinnert habe. Kenne das Blog wie gesagt nicht.

Andre
Danke für den Link, schau mir mal woran sich hier aufgehängt wird. Wird aber etwas dauern, noch Arbeit ^^
schneeland hat geschrieben: 24. Jun 2021, 14:16 Na ja, der Fefe dumpt halt auf sein Blog, was er gerade so persönlich spannend findet - Einordnung und Interpretation bleibt dem Leser überlassen, egal wie randständig die entsprechende Meinung ist.
Das trifft es eigentlich sehr gut, nicht mehr, nicht weniger.
ZiggyStardust
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von ZiggyStardust »

lolaldanee hat geschrieben: 24. Jun 2021, 12:47 Dieser Artikel zeigt am Beispiel Israel wohl unsere Zukunft in 1-2 Monaten
https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... obal-de-DE
Dort geht es trotz sehr hoher Impfquote und ziemlich langer quasi-Coronafreiheit schon wieder los mit der nächsten Infektionswelle

jedes mal, dass ich sowas lese, werde ich prophylaktisch aus den genannten Gründen schon wieder grantig auf die lokale Politik :ugeek:

Edit: Ich muss auch sagen, am Anfang fand ich die EURO vor einigen Zuschauern gar nicht so schlimm, langsam halte ich es immer mehr für eine komplett hirnverbrannte Idee. Insbesondere mit komplett vollen Stadion in Budapest und schönem Verteilen des Virus aus UK raus.
Der wirtsachftliche und gesellschaftliche Schaden den die europäische Politik da die UEFA anrichten lässt, wird wahrscheinlich so lächerlich hoch sein, dagegen werden Bankenskandale etc. ein Witz sein
Würde mich nicht wundern wenn das Europa effektiv einen Monat Corona-beruhigete Zeit beim Impfen kostet, weil sich die dumme Variante so viel schneller verbreiten wird, es ist wieder mal einfach nur zum Heulen :roll:
Es wird wirklich alles getan es auf der Zielgeraden nochmal maximal zu verscheißen

100 Neuinfektionen in Israel bedeuten eine niedrigere Inzidenz als wir aktuell in Deutschland haben. Ehrlich gesagt verstehe ich diese ganze Schwarzmalerei nicht. Genießen wir doch lieber den Sommer als uns jetzt schon den Kopf zerbrechen, ob uns Delta im Herbst den nächsten Lockdown beschert. Das ist doch nicht gut für die Psyche. Im Herbst dürften 100% aller Erwachsenen die Möglichkeit gehabt haben sich impfen zu lassen und für Kinder ist Corona in der Regel harmlos. Es ist in der Geschichte der Menschheit erst zweimal gelungen eine Krankheit ganz auszurotten, wir werden also uns mit Corona arrangieren müssen. Immerhin schützen uns die Masken auch vor anderen potentiell tödlichen Krankheiten wie der Grippe.

Ungarn meldet aktuell 200 bis 300 neue Fälle pro Tag. Deswegen vor leeren Rängen zu spielen wäre einfach nicht verhältnismäßig. In Großbritannien wurde Delta schon lange vor der EM eingeschleppt, außerdem haben die auch relativ früh wieder gelockert. Auch ohne Fußball-EM würden die Menschen bei den aktuell niedrigen Inzidenzen den Sommer genießen.

Mir bereitet der Klimawandel tausendmal mehr Sorgen als Corona. Wenn da einige Kippunkte überschritten werden, kann das alles deutlich schneller gehen als viele vermuten. Und das bekommt man dann anders als Corona auch nicht mehr eingefangen mit der Wissenschaft. Die Generation der Millenials (Leute die nach 1985 geboren wurden und sich kein Eigenheim leisten können, siehe aktuelle Folge von John Oliver :ugly: ) wird das noch voll treffen in ihrem Leben, die Baby Boomer könnten hingegen mal wieder von der Gnade der frühen Geburt profitieren.
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