COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Peter hat geschrieben: 20. Jul 2021, 14:26 Bei letzteren tut sich bei den Erstimpfungen trotz allgemeiner Empfehlung ab 12 fast gar nichts mehr. In den Republikaner-Staaten mit Impfquoten von um die 40% wird sich Delta fast ungehindert verbreiten können. Was haben wir alle vor einem halben Jahr noch mit Bewunderung dort hingeschaut: Quasi unbegrenzt viel Impfstoff und eine Verabreichung, wie sie unkomplizierter nicht sein könnte. Kein Land hatte solch gute Voraussetzungen und die haben das einfach aus dem Fenster geworfen.
Ich schaue da immer wieder fassungslos hin, wie schnell sich aus der Impfung in den USA ein politischer Klassenkampf entwickelt hat. Dafür ist die Einreise in die USA aus dem Schengen Raum seit März 2020 nicht mehr möglich...
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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

In Großbritannien steigen mittlerweile nicht mehr nur die Infektionszahlen, sondern auch die Einweisungen in die Krankenhäuser und die Todeszahlen.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/gros ... 40238.html
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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

In den USA befinden sich auch aktuell 7.000 Menschen wegen Covid 19 auf einer Intensivstation:
https://twitter.com/BNODesk/status/1417672678144626690

Hoffentlich kommt die Booster-Impfung gegen Delta bereits im Herbst.
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lolaldanee
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lolaldanee »

Rince81 hat geschrieben: 20. Jul 2021, 15:18
Peter hat geschrieben: 20. Jul 2021, 14:26 Bei letzteren tut sich bei den Erstimpfungen trotz allgemeiner Empfehlung ab 12 fast gar nichts mehr. In den Republikaner-Staaten mit Impfquoten von um die 40% wird sich Delta fast ungehindert verbreiten können. Was haben wir alle vor einem halben Jahr noch mit Bewunderung dort hingeschaut: Quasi unbegrenzt viel Impfstoff und eine Verabreichung, wie sie unkomplizierter nicht sein könnte. Kein Land hatte solch gute Voraussetzungen und die haben das einfach aus dem Fenster geworfen.
Ich schaue da immer wieder fassungslos hin, wie schnell sich aus der Impfung in den USA ein politischer Klassenkampf entwickelt hat. Dafür ist die Einreise in die USA aus dem Schengen Raum seit März 2020 nicht mehr möglich...
Währe man zynisch, könnte man es natürliche Selektion nennen. Zeigt sich mal wieder, dass Anpassungsfähigkeit in Körper und Geist die wichtigste Eigenschaft fürs Überleben ist :|

Das Problem das ich vor allem dabei sehe: Die die sich nicht schützen wollen, werden dann die Schuld für ihr Leiden nicht bei sich selbst, sondern bei den anderen suchen. Und die Intensivplätze für andere wegnehmen natürlich.

Und zumindest haben die USA jetzt genug Kapazitäten um Impfstoff zu exportieren, Japan und der Kongo freuen sich (zumindest theoretisch)
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

lolaldanee hat geschrieben: 22. Jul 2021, 09:18 Und zumindest haben die USA jetzt genug Kapazitäten um Impfstoff zu exportieren, Japan und der Kongo freuen sich (zumindest theoretisch)
Problem dabei, wir sind auch bereits an dem Punkt. In MV liegen fast 63.000 Impfdosen rum und das bei einer Erstimpfquote von gerade mal 55% in der Altersgruppe 18-59...
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Textsortenlinguistik
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Textsortenlinguistik »

Die Corona-Warnapp hat mir heute eine Warnung mit erhöhtem Risiko (rote Meldung) mit Kontakt am Mittwoch angezeigt. Ich also 116117 angerufen, zum örtlichen Testzentrum und jetzt kommt das Ergebnis in 1-2 Tagen. Wenn negativ, ist die Warnung hinfällig/aufgehoben.

Was ich nicht verstehe - der Test jetzt hat ja sogar noch vor Ablauf der üblichen Inkubationszeit stattgefunden. Welche Aussagekraft hat der? Wieso bin ich danach wieder befreit? Andererseits - bei 14 Tagen Quarantäne no matter what verstehe ich jeden, der bei der roten Meldung keinen Test machen würde. Trotzdem check ich es nicht. Kann man mittels PCR eine Infektion ab Tag 1 nachweisen?
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Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Inkubationszeit heißt doch erstma nur nach wievielen Tagen der Infektion zeigst du Symptome, bis du auch ohne Test weißt du bist inzifiziert und krank.
Vermute mal je nach Test kann man die Viren auch schon in geringerer Konzentration nachweisen.

Genauses weiß ich aber auch nich gerade.
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HerrReineke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von HerrReineke »

Textsortenlinguistik hat geschrieben: 24. Jul 2021, 14:50 Die Corona-Warnapp hat mir heute eine Warnung mit erhöhtem Risiko (rote Meldung) mit Kontakt am Mittwoch angezeigt. Ich also 116117 angerufen, zum örtlichen Testzentrum und jetzt kommt das Ergebnis in 1-2 Tagen. Wenn negativ, ist die Warnung hinfällig/aufgehoben.

Was ich nicht verstehe - der Test jetzt hat ja sogar noch vor Ablauf der üblichen Inkubationszeit stattgefunden. Welche Aussagekraft hat der? Wieso bin ich danach wieder befreit? Andererseits - bei 14 Tagen Quarantäne no matter what verstehe ich jeden, der bei der roten Meldung keinen Test machen würde. Trotzdem check ich es nicht. Kann man mittels PCR eine Infektion ab Tag 1 nachweisen?
Ich hab gestern nochmal nachgelesen, wie es mit der eigenen Infektiösität nach einer Ansteckung ist. Das RKI gibt an, dass in Einzelfällen auch eine Infektiösität am nächsten und sogar noch am selben Tag wie die Infektion nachgewiesen worden ist. Die Viruslast einer infizierten Person ist wohl gerade zu Anfang, und damit typischerweise noch bevor die erkrankte Person selbst Sympthome entwickelt (wenn sie es überhaupt tut), am höchsten. Dort ist dementsprechend dann auch der Nachweis besonders gut möglich. Da PCR-Tests auch vereinfacht gesagt "besser" sind als Schnelltests, kann ich mir also gut vorstellen, dass die auch schon 2 Tage nach der möglichen Ansteckung ein sicheres Ergebnis liefern dürften.
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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Randnotiz:
Helge Schneider bricht ein Konzert ab, weil ihn das Coronakonzept inklusive Gastrobetreuung der Gäste nervt, bei Nena bricht der Veranstalter ein Konzert ab, weil Nena die Gäste immer wieder auffordert, gegen die Abstandsregelungen zu verstoßen.

Soviel zum Thema "wir" müssen uns an eine neue Normalität gewöhnen... :roll:
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Bei Helge Schneider lag es aber wohl hauptsächlich daran, dass ihn die Unruhe der Bedienung, die direkt vor der Bühne langlief, gestört und gestresst hat. (Quelle: GMX) Klingt für mich auch nach genau dem was einen (alternden) Künstler zurecht anpissen könnte. ;)

Würde jetzt nicht immer alles gleich unter Corona packen.

Bei Nena sind aber offenbar einige Sicherungen durchgebrannt. Then again, who cares? Als wenn sie jetzt noch eine große kulturelle Instanz wäre...
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Klar, beides aber an einem Wochenende und für mich gerade daher irgendwie interessant. Gefühlt herrscht gerade eine komische Stimmungslage im Land. Impfstoffe sind da, gleichzeitig haben wir eine Impfmüdigkeit und wieder steigende Fallzahlen und damit wieder drohende Einschränkungen in den kommenden Wochen und Monaten. Dazu die zumindest hier im Land neue Debatte über gezielte Einschränkungen für Nichtgeimpfte. Es ist irgendwie ermüdend...
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Bin ich bei dir, Rince.

Aber deshalb nehme ich Headlines kaum noch ernst. Ich habe mich gerade wieder sehr über den Tagesspiegel, eigentlich eine meiner GoTo-Zeitungen, geärgert, da erschreckend undifferenziert und teilweise einfach begrifflich falsch über "Impfdurchbrüche" berichtet wurde (i.e., es wurde weder zwischen Corona und Covid-19 noch zwischen Infektion und Erkrankung richtig differenziert, dafür muss man wieder auf alle, immerhin existierenden, verlinkten Zweitquellen klicken, um Durchblick zu bekommen).

Immerhin ist meine Frau seit heute zweitgeimpft und wir damit bald voll durch! Ich freue mich auf etwas Urlaub im August (unter AHA Regeln versteht sich) und werkele solange noch wie blöde an der Zwischenevaluation meiner Juniorprof. :D
lolaldanee
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lolaldanee »

Zum Stichwort natürliche Selektion gibts hier einen passenden Artikel:
https://www.n-tv.de/panorama/Arzte-sehe ... obal-de-DE

So langsam ist es auch bei uns wirklich mal an der Zeit ernsthaft zu disktuieren, ob ab dem Moment wo jeder realistischerweise sich hätte Impfen lassen können, nochmal ernsthafte Einschränkungen für geimpfte durchgesetzt werden können, auch bei wieder steigenden Zahlen....
Solange sich nocht nicht jeder impfen lassen kann, klar, dann ist es ne andere Sache, aber auf meine Grundrechte verzichten, nur weil jemand zu bequem (und in Ausnahmefällen machmal halt auch einfach zu dumm) ist um sich impfen zu lassen, ist wirklich ne GANZ andere Diskussion
Ich finde so spätestens ab Setpember/Oktober wird es extrem schwierig das noch zu argumentieren.

Bis jetzt gibt es ja nur ne wieder mal recht fadenscheinige Impfpflichtdiskussion, aber ich hab noch keinen Politiker ernsthaft darüber reden hören, wie vorgegangen wird, wenn die nicht kommt.
Zuletzt geändert von lolaldanee am 26. Jul 2021, 16:02, insgesamt 2-mal geändert.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

lolaldanee hat geschrieben: 26. Jul 2021, 12:46 Ich finde so spätestens ab Setpember/Oktober würde wird es extrem schwierig das noch zu argumentieren.

Bis jetzt gibt es ja nur ne wieder mal recht fadenscheinige Impfpflichtdiskussion, aber ich hab noch keinen Politiker ernsthaft darüber reden hören, wie vorgegangen wird, wenn die nicht kommt.
Diese Diskussion wird mitten in den Bundestagswahlkampf fallen. Das wird extrem spanned und schmutzig werden...
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XfrogX
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von XfrogX »

lolaldanee hat geschrieben: 26. Jul 2021, 12:46 Zum Stichwort natürliche Selektion gibts hier einen passenden Artikel:
https://www.n-tv.de/panorama/Arzte-sehe ... obal-de-DE

So langsam ist es auch bei uns wirklich mal an der Zeit ernsthaft zu disktuieren, ob ab dem Moment wo jeder realistischerweise sich hätte Impfen lassen können, nochmal ernsthafte Einschränkungen für geimpfte durchgesetzt werden können, auch bei wieder steigenden Zahlen....
Solange sich nocht nicht jeder impfen lassen kann, klar, dann ist es ne andere Sache, aber auf meine Grundrechte verzichten, nur weil jemand zu bequem (und in Ausnahmefällen machmach halt auch einfach zu dumm) ist um sich impfen zu lassen, ist wirklich ne GANZ andere Diskussion
Ich finde so spätestens ab Setpember/Oktober würde wird es extrem schwierig das noch zu argumentieren.

Bis jetzt gibt es ja nur ne wieder mal recht fadenscheinige Impfpflichtdiskussion, aber ich hab noch keinen Politiker ernsthaft darüber reden hören, wie vorgegangen wird, wenn die nicht kommt.
Da wir Kindern und auch einigen Kranken noch garnichts anbieten können, werden wir uns diese Diskussionen sparen können.
Zu dem müsste man wohl die grundsätzlichen ärztlichen Pflichten ändern damit du unwillige Leiden bis sterben lassen darfst ohne zu helfen nur um Plätze die frei sind frei zu halten falls geimpfte eine andere Erkrankung bekommen.

Und da ich persönlich, bei allem Unverständnis für impfverweigerungen, nicht möchte das Ärzte erstmal gucken müssen ob sie helfen müssen/dürfen. Bin ich halt in der Konsequenz dafür das wir wieder alles einschränken.

Auch weil wir eine Gemeinschaft sind, wo geht diese Entwicklung sonst hin? Du glaubst an das falsche, also darf man dir rechte absprechen? Oder du wählst die Falsche Partei, also bekommst du keine Hilfe der Polizei wenn du ein Problem hast?

Klar ist das frustrierend aber ich finde mehr als z.b. geimpfte sparen sich den ganzen Quatsch mit einem schnell Test, bzw. geimpfte brauchen keine Quarantäne sondern reicht ein Test nach dem Besuch im Risikogebiet. Sehe ich keine Grundlage diesen Leute Hilfe zu verweigern und sobald halt diese Hilfe ansonsten die Hilfe für alle andere blockiert muss man halt alles runter fahren damit genug Kapazitäten erhalten bleiben.

Zumal ja auch eine Impfung nicht unbedingt davor schützt nicht selber zur Quelle der Erkrankung von anderen zu werden. Und die Impfung schützt nicht 100% also sind hohe Zahlen am Ende dann auch für die mit Impfschutz potenziell etwas das geimpfte auch für mögliche Tragödien bei anderen geimpften führen kann.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

lolaldanee hat geschrieben: 26. Jul 2021, 12:46 Zum Stichwort natürliche Selektion gibts hier einen passenden Artikel:
https://www.n-tv.de/panorama/Arzte-sehe ... obal-de-DE

So langsam ist es auch bei uns wirklich mal an der Zeit ernsthaft zu disktuieren, ob ab dem Moment wo jeder realistischerweise sich hätte Impfen lassen können, nochmal ernsthafte Einschränkungen für geimpfte durchgesetzt werden können, auch bei wieder steigenden Zahlen....
Solange sich nocht nicht jeder impfen lassen kann, klar, dann ist es ne andere Sache, aber auf meine Grundrechte verzichten, nur weil jemand zu bequem (und in Ausnahmefällen machmach halt auch einfach zu dumm) ist um sich impfen zu lassen, ist wirklich ne GANZ andere Diskussion
Ich finde so spätestens ab Setpember/Oktober würde wird es extrem schwierig das noch zu argumentieren.

Bis jetzt gibt es ja nur ne wieder mal recht fadenscheinige Impfpflichtdiskussion, aber ich hab noch keinen Politiker ernsthaft darüber reden hören, wie vorgegangen wird, wenn die nicht kommt.
Da gab's zuletzt einen lesenswerten Artikel bei Zeit Online: https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-0 ... rundrechte

Ich wär da auch voll dabei, wer nicht geimpft ist, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte, der kommt dann eben nicht ins Stadion / in die Disco / ins Kino. Da gibt's dann ein paar Verstrahlte, die Zeter und Mordio schreien, aber das ist auch unter den Ungeimpften nur eine lautstarke Minderheit.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Rince81 hat geschrieben: 26. Jul 2021, 12:55 Diese Diskussion wird mitten in den Bundestagswahlkampf fallen. Das wird extrem spanned und schmutzig werden...
Ich glaube, das wird eher sehr Wischi-Waschi und vielleicht sogar gar kein großes Thema. Keiner wird sich trauen, irgendwas außer "Rückkehr zur Normalität asap" zu versprechen. Wenn wir dann noch einen milden September mit viel gutem Wetter haben, kann ich mir vorstellen, dass das eher gar kein so großes Thema wird, weil alle die Füße stillhalten.

Klar, die äußeren Umstände können das auf die Tagesordnung zwingen. Aber kann gut sein, dass das erst Nov/Dez wirklich wieder relevant wird.

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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Ich wär da auch voll dabei, wer nicht geimpft ist, obwohl er die Möglichkeit dazu hatte, der kommt dann eben nicht ins Stadion / in die Disco / ins Kino.
Das wird auch wahrscheinlich so kommen. Die Bundesligavereine z.B. prüfen bereits rechtliche Schritte, um bei drohenden weiteren Einschränkungen eine 100%-Auslastung für Geimpfte zu erwirken. Und ich sehe da auch nichts, was dagegen sprechen würde.
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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

lolaldanee hat geschrieben: 26. Jul 2021, 12:46 Bis jetzt gibt es ja nur ne wieder mal recht fadenscheinige Impfpflichtdiskussion, aber ich hab noch keinen Politiker ernsthaft darüber reden hören, wie vorgegangen wird, wenn die nicht kommt.
Selbst Lauterbach ist gegen eine Impfpflicht, weil die Politik dann wortbrüchig werden würde:
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/sta ... 0767293440

Wahrscheinlich wird wie in Großbritannien vorgegangen werden.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Leonard Zelig hat geschrieben: 26. Jul 2021, 13:30
Selbst Lauterbach ist gegen eine Impfpflicht, weil die Politik dann wortbrüchig werden würde:
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/sta ... 0767293440
Dann ist ja gut, dass die Politik in der Corona Krise bislang immer zu ihrem Wort stand... /s

Ich verstehe ja einige Argumente gegen eine Impfpflicht, dieses Argument finde ich aber blöd.
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