COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Zwei Artikel, die sich leider hinter der Paywall befinden:


https://www.zeit.de/gesundheit/2021-10/ ... ettansicht
"Das RKI stellt fest, dass mehr Menschen geimpft sind, als es bisher angab. Das ist kein Skandal, sondern das Ergebnis eines Meldesystems mit politischen Kompromissen."

Viel Neues gibt es nicht zu lesen, eben die mangelhafte Übermittlung der Ärzte und die daraus resultierenden bis zu +5%, die man anhand der ausgelieferten Menge erhält. Wieso man diese Diskrepanz nicht schon vor vielen Monaten festgestellt hat, ist mir allerdings schleierhaft.

Bei so etwas bleibt mir auch nur ein :doh:
"Besonders schwierig ist dabei der Janssen-Impfstoff, weil er der einzige ist, bei dem nur eine Dosis notwendig ist: Niedergelassene Ärzte melden ihn als Zweitimpfung, ohne zu vermerken, welchen Impfstoff sie da verabreicht haben."


https://www.zeit.de/2021/41/corona-test ... ettansicht
Der Artikel fragt und testet, wie schlecht ein Test-Zertifikat gefälscht sein muss, dass man damit auffliegt. Eine Antwort kann er allerdings nicht bieten, da der Autor mit allen Varianten durchgekommen ist. Auch mit falschem Namen und abgelaufenem Datum. Selbst eine handschriftliche Anfertigung, ohne Stempel oder sonstwas, wurde überall akzeptiert.

Dazu noch ein Bericht von Polizeikontrollen in Bars: Von 80 Zertifikaten waren sage und schreibe 56 gefälscht. Befürchten muss dabei aber niemand was, zwar steht das Fälschen unter Strafe, "Der Täterkreis umfasst aber nur diejenigen, die berechtigt sind, solche Ausweise auszustellen: Ärztinnen, Testzentren, Impfzentren".

Das alles übrigens vor dem Wegfall der kostenlosen Tests. Man kann sich denken, dass die Fälschungsquote jetzt garantiert nicht abnehmen wird.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Peter hat geschrieben: 14. Okt 2021, 11:43 Der Artikel fragt und testet, wie schlecht ein Test-Zertifikat gefälscht sein muss, dass man damit auffliegt. Eine Antwort kann er allerdings nicht bieten, da der Autor mit allen Varianten durchgekommen ist. Auch mit falschem Namen und abgelaufenem Datum. Selbst eine handschriftliche Anfertigung, ohne Stempel oder sonstwas, wurde überall akzeptiert.
Bei mir hat noch niemand den Barcode geprüft. Ohne Scan des Barcodes ist das ganze System ein Witz.
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Santiago Garcia
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

Peter hat geschrieben: 14. Okt 2021, 11:43 Dazu noch ein Bericht von Polizeikontrollen in Bars: Von 80 Zertifikaten waren sage und schreibe 56 gefälscht. Befürchten muss dabei aber niemand was, zwar steht das Fälschen unter Strafe, "Der Täterkreis umfasst aber nur diejenigen, die berechtigt sind, solche Ausweise auszustellen: Ärztinnen, Testzentren, Impfzentren".
Was sind das denn für Bars? "Zum goldenen Querdenker"? :D
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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

Rince81 hat geschrieben: 14. Okt 2021, 11:51
Peter hat geschrieben: 14. Okt 2021, 11:43 Der Artikel fragt und testet, wie schlecht ein Test-Zertifikat gefälscht sein muss, dass man damit auffliegt. Eine Antwort kann er allerdings nicht bieten, da der Autor mit allen Varianten durchgekommen ist. Auch mit falschem Namen und abgelaufenem Datum. Selbst eine handschriftliche Anfertigung, ohne Stempel oder sonstwas, wurde überall akzeptiert.
Bei mir hat noch niemand den Barcode geprüft. Ohne Scan des Barcodes ist das ganze System ein Witz.
Hier im Cinedom in Köln wird zwar der Barcode vor Betreten des Kinos gescannt, aber es folgt kein Abgleich mit dem Personalausweis. Der QR-Code muss einfach gültig sein, dann kommt man rein.
Peter hat geschrieben: 14. Okt 2021, 11:43 Dazu noch ein Bericht von Polizeikontrollen in Bars: Von 80 Zertifikaten waren sage und schreibe 56 gefälscht.
Die Impfquote bei Menschen unter 30 ist zwar nicht sonderlich hoch, aber diese Stichprobe der Polizei ist hoffentlich nicht repräsentativ für die Alttersschicht.
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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Nach Hessen zieht Niedersachsen nach. Einzelhändler, selbst der Lebensmitteleinzelhandel können sich entscheiden ihr Geschäft im 2G Modell zu betreiben.
Ich bin sehr für 2G Modelle für Kulturveranstaltungen und ähnliches aber nicht im Handel für grundlegende Güter wie Lebensmittel. Das geht einfach nicht. Wir haben keine Impfpflicht und die Politik darf sich nicht so aus der Verantwortung dafür stehlen.
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Rigolax
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Ja, das ist doch super. Da habe ich meiner Mutter vor ein paar Monaten gesagt, dass die Supermärkte immer auch für sie offen bleiben werden, als eine Person, die sich (paraphrasiert zitiert) am Baum aufhängen würde, wenn sie geimpft werden würde gegen ihre Willen, und jetzt wird zumindest irgendwie die Möglichkeit eröffnet, dort 2G einzuführen; auch unabhängig von den genauen Details dieser Entscheidung, ob sie in der Praxis signifikant umgesetzt wird, und ob sie letztinstanzlich rechtlich Bestand haben könnte (was ich nicht glaube, höchstens 3G und selbst das eher nicht, insbesondere wenn Tests nicht generell bezahlt werden durch die Gesellschaft), sind die "optics" dieser offiziellen Kommunikation unter aller Sau. Was soll man denn da groß argumentieren können, argumentieren mit Leuten, die tief in ideologischen Sümpfen feststecken. Das kann nur Reaktanz, eine Variante von Trotz fördern. Italien ist ja auch super dabei, 3G am Arbeitsplatz, sogar im Home Office? (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 85065.html). -- Was sind das für Gesamtgesellschaften, mit welchen Mindsets, wieso genau hat es denn in Portugal und Dänemark anscheinend so viel besser funktioniert? Wobei deren relativer Erfolg die Lage hier noch schlimmer macht, weil es die kategorischen Impfverweigerer als eine Art Zirkelschlussargument missbrauchen, nach dem Motto "da geht es ja auch", aber es geht da ja auch nur, weil die Leute sich hinreichend impfen ließen.

"Wir" kommen bald an dem Punkt, an dem es weniger anal wäre, ungeimpften und gleichzeitig für die Impfstoffe physisch nachweislich empfänglichen, sowie mental nicht für tendenziell unzurechnungsfähig zu erklärenden (sogenannt verständigen) Personen mit (potentiell) hinreichender Bildung den Zugang zum kollektiv subventionierten Gesundheitssystem zu versagen, zumindest wenn Komplikation Corona-bezogen sind bzw. zumindest die zuletzt diskutierten Triage-Regelungen umzusetzen. Das wäre auch ein Tabubruch sondergleichen, aber es wäre weniger anal und wenigstens sachbezogen, anstatt diese doch tendenziell gar nicht mehr sachlich außer mit "Impfnötigung" zu begründenden Regelungen, ja tendenziell ebenso schon sozialdarwinistisch wirkenden Regelungen. Der Zweck heiligt zwar viele Mittel, aber die Mittel können so scheiße sein, dass sie den Zweck final auch gar nicht fördern (Stichwort wieder Reaktanz) und die Kosten zu hoch werden, Kosten philosophischer/humanistischer/wertebezogener Natur. Alternativ könnte man ja Staatsgebiet abtreten und eine Kolonie der nicht Impfwilligen, aber empfänglichen, erlauben, zumindest solange bis die allgemeine Krise bewältigt scheint (wie lange das auch dauern mag); wäre zumindest ein, ugh, interessantes Sozialkonzept...

(Edit: oder man ermöglicht, die bewusste Infizierung mit Corona bei dann versagter Behandlung durch das kollektiv subventionierte Gesundheitssystem; zumindest solange es nicht auf 1G hinausläuft. Eh ja.)

Na ja, sorry, ich weiß auch nicht mehr.
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Edelknödel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Edelknödel »

Es gibt doch eine ganz einfach und sogar kostenlose Lösung: Man lässt sich impfen :)
Rigolax
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Edelknödel hat geschrieben: 15. Okt 2021, 20:23 Es gibt doch eine ganz einfach und sogar kostenlose Lösung: Man lässt sich impfen :)
Danke für diesen intellektuell höchst anspruchsvollen und problemorientierten Input. :)
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

Rigolax hat geschrieben: 15. Okt 2021, 21:27
Edelknödel hat geschrieben: 15. Okt 2021, 20:23 Es gibt doch eine ganz einfach und sogar kostenlose Lösung: Man lässt sich impfen :)
Danke für diesen intellektuell höchst anspruchsvollen und problemorientierten Input. :)
Aber es stimmt doch. :)
Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Ich bin nich ganz sicher was ich von 2G bei Lebensmittelläden halten soll.
Zum einen gibt es ja schwangere, immunkommptimierte oder anders kranke die mit Maske schon vor die Tür können, eine Impfung aber gefährlich sein könnte und daher nich empfohlen wird. Zum anderen, wieviele sind das wirklich, wieviele Läden werden wirklich strikt 2G durchsetzen, und theoretisch gibt es bei paar Läden ja auch so Online Bestellen und bloß beim Laden den Einkauf abholen.

Meine Mutter hat sich stark über die Regel aufgeregt.Sie selbst ist längst geimpft und hatte früh nach Inpfterminen für sich und Familie gesucht, also weit weg von Skeptikerin. Sie mag bloß nich die triezende Impfpflicht durch die Hintertür. "Sowas hatten wir ja nichtmal zu den schlimmste Zeiten in der DDR. Dann macht doch lieber direkte Impfpflicht, aber nich so ein gemauschle mit Feigenblatt von Freiwilligkeit der Läden und dafür Lebensmitteleinkauf einschränken. Soll ungeimpft halt sein wie Schwarzfahren, einfach Geldstrafe wenn man ohne Nachweis kontrolliert wird."

Mich selber betrifft es halt nich, daher habe ich selber kaum eine Meinung dazu.
Santiago Garcia
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

Voigt hat geschrieben: 16. Okt 2021, 09:28 Ich bin nich ganz sicher was ich von 2G bei Lebensmittelläden halten soll.
Zum einen gibt es ja schwangere, immunkommptimierte oder anders kranke die mit Maske schon vor die Tür können, eine Impfung aber gefährlich sein könnte und daher nich empfohlen wird.
Für Schwangere ab dem zweiten Trimenon und Stillende wird die Impfung ausdrücklich empfohlen. Bei Immunkomprierten besteht keine Kontraindikation, die Impfung wirkt halt eventuell nicht so gut. Die sollten sich laut RKI-Empfehlung sogar erst recht impfen lassen, denn eine Infektion wäre für sie besonders gefährlich.
Voigt hat geschrieben: 16. Okt 2021, 09:28 Zum anderen, wieviele sind das wirklich, wieviele Läden werden wirklich strikt 2G durchsetzen, und theoretisch gibt es bei paar Läden ja auch so Online Bestellen und bloß beim Laden den Einkauf abholen.
Von den großen Ketten schon mal keine, wie's aussieht. https://www.rnd.de/politik/2g-im-superm ... AYELA.html
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Der Lebensmittelhandel wird das garantiert nicht machen, wieso sollte er auch?

Dass man Einzelhändlern generell die Möglichkeit gibt und die Wahl lässt, ist doch gut.
Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Ah cool danke für die Infos, auch mal so an Mutter weitergeleitet.
War also schon wie ich dachte, ist halt die Möglichkeit das zu machen, aber werden halt eh nur kleine unkritische Fachhändler machen.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Ich denke ein "das werden die Händler schon nicht machen" ist eine sehr schwache Begründung, um sicherzustellen, dass die ungeimpfte Bevölkerung weiterhin Lebensmittel kaufen kann.
Mal sehen wann es lockt dabei zu werben, dass im Laden keine Abstände eingehalten und keine Masken getragen werden müssen...
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Rigolax
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Felidae hat geschrieben: 16. Okt 2021, 09:02
Rigolax hat geschrieben: 15. Okt 2021, 21:27
Edelknödel hat geschrieben: 15. Okt 2021, 20:23 Es gibt doch eine ganz einfach und sogar kostenlose Lösung: Man lässt sich impfen :)
Danke für diesen intellektuell höchst anspruchsvollen und problemorientierten Input. :)
Aber es stimmt doch. :)
Es ist ein niemanden hier irgendwie weiterbringender, sinnleerer Oneliner mit gönnerhaften Mindset und dargestellter Empathielosigkeit. Kenn ich aber hier. :) :) :)

Santiago Garcia hat geschrieben: 16. Okt 2021, 10:06
Voigt hat geschrieben: 16. Okt 2021, 09:28 Ich bin nich ganz sicher was ich von 2G bei Lebensmittelläden halten soll.
Zum einen gibt es ja schwangere, immunkommptimierte oder anders kranke die mit Maske schon vor die Tür können, eine Impfung aber gefährlich sein könnte und daher nich empfohlen wird.
Für Schwangere ab dem zweiten Trimenon und Stillende wird die Impfung ausdrücklich empfohlen. Bei Immunkomprierten besteht keine Kontraindikation, die Impfung wirkt halt eventuell nicht so gut. Die sollten sich laut RKI-Empfehlung sogar erst recht impfen lassen, denn eine Infektion wäre für sie besonders gefährlich.
Wo ist denn da überhaupt die Logik? Nicht-Impfbare kommen bei 2G doch auch nicht rein; es ist kein 3G optional bei Supermärkten. Häh? Oder geht's hier um allgemeine Impfzahlerhöung, indem dann währenddessen auch die Nicht-Impfbaren nicht mehr in Supermärkte kommen?
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:31 Es ist ein niemanden hier irgendwie weiterbringender, sinnleerer Oneliner mit gönnerhaften Mindset und dargestellter Empathielosigkeit. Kenn ich aber hier. :) :) :)
Sich nicht impfen zu lassen, obwohl man es könnte, ist ein niemanden weiterbringender, sinnleerer Egoismus mit unsolidarischem Mindset. Und nur, weil das bekannt ist, wirds in keinster Weise besser. :) :) :)
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Felidae hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:35
Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:31 Es ist ein niemanden hier irgendwie weiterbringender, sinnleerer Oneliner mit gönnerhaften Mindset und dargestellter Empathielosigkeit. Kenn ich aber hier. :) :) :)
Sich nicht impfen zu lassen, obwohl man es könnte, ist ein niemanden weiterbringender, sinnleerer Egoismus mit unsolidarischem Mindset. Und nur, weil das bekannt ist, wirds in keinster Weise besser. :) :) :)
Was ist denn dein Problem? Mein Beitrag war dir wohl wieder zu ambig, zu komplex, passt nicht in die simplistische Sicht und hat vielleicht noch'n Trigger-Wort enthalten.

Ich sag das aber meiner Mutter, das wird sie umstimmen. Danke.

Überlegt doch mal, wie das wirkt, wenn man Menschen effektiv den Zugang zu lebenserhaltenen Ressourcen versagt. Ich weiß ja nicht, ob es überall Lieferservice gibt und manche sind aus Mobilitätsgründen vielleicht auch auf wenige Lebensmittelgeschäfte angewiesen. Denkt mal den Scheiß zu ende. :ugly: Und dass es in der Praxis doch nicht umgesetzt wird, ist eine Sache, dass es überhaupt möglich wird, ist schon ziemlich unsozial, hat ja schon fast was anarcho-kapitalistisches da mit Vertragsfreiheit oder so zu kommen.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:40 Überlegt doch mal, wie das wirkt, wenn man Menschen effektiv den Zugang zu lebenserhaltenen Ressourcen versagt.
Nö, gibt ja noch Wochenmärkte.
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Desotho
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Desotho »

Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:40 Was ist denn dein Problem? Mein Beitrag war dir wohl wieder zu ambig, zu komplex, passt nicht in die simplistische Sicht und hat vielleicht noch'n Trigger-Wort enthalten.
Unabhängig vom Inhalt: Lange Schachtelsätze haben den alles andere als angenehm lesbar gemacht.

Ich bin ehrlich froh, dass ich nicht darüber entscheiden muss, wie es nun weitergeht.
Schleift man die Impfbremsen an ihren Schlappohren zur Impfung? Oder schenkt man Ihnen zur Motivation eine Bratwurst? Versucht man es mit Dialog und Erklärung? Zwang durch die Hintertüre? Oder lässt man es wie es ist und wir rennen noch in 10 Jahren mit Masken umher? :shifty:
El Psy Kongroo
Meine Rübenpreise: https://stalks.io/u/desotho
Rigolax
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Desotho hat geschrieben: 16. Okt 2021, 13:05
Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:40 Was ist denn dein Problem? Mein Beitrag war dir wohl wieder zu ambig, zu komplex, passt nicht in die simplistische Sicht und hat vielleicht noch'n Trigger-Wort enthalten.
Unabhängig vom Inhalt: Lange Schachtelsätze haben den alles andere als angenehm lesbar gemacht.
Gut, ich werde von nun an auf gehobenem Kindergartenniveau schreiben. Etwaige Erzieher*innen hier im Thread dürften den Inhalt dann auch aufnehmen können, wenn sie berufsbedingt nichts anderes gewohnt sind.
lipt00n hat geschrieben: 16. Okt 2021, 13:04
Rigolax hat geschrieben: 16. Okt 2021, 12:40 Überlegt doch mal, wie das wirkt, wenn man Menschen effektiv den Zugang zu lebenserhaltenen Ressourcen versagt.
Nö, gibt ja noch Wochenmärkte.
Mein Satz ist immer noch korrekt: die optics von 2G optional in Supermärkten sind alleine schon ein Problem. Daher "wie das wirkt". Und ob Wochenmärkte ein angemessenes Substitut sind, ich weiß ja nicht.

Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass dies überhaupt mal diskutiert werden muss. -- Gibt's das anderswo in einer (formell ebenso) nicht-autoritären Gesellschaft? Ernst gemeinte Frage.
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