COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

So hart sehe ich es auch wieder nicht. Wenn vierte Impfe mir empfohle wird, würde ich auch nochma sprizen lassen. Kostet mich ja nix.
Bisher war da aber bei mir noch nix. Hatte schon mitbekommen dass über vierte Impfe diskutiert wurde, aber ohne das was konkretes rauskam. Daher war ich bloß von fünfter Impfe überrascht.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Ich verstehe die Verwunderung nicht. Es gibt auch jährlich eine Grippeimpfung.

Ich bin Covid bisher aus dem Weg gegangen und wenn das das Risiko eines schweren Verlaufs weiter senkt bzw. gering hält - nehm ich das mit.
Voigt hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:55 Daher war ich bloß von fünfter Impfe überrascht.
Simpel gesprochen, wer sich im Frühjahr bereitwillig einen zweiten Booster hat geben lassen ist im Grunde mit der selben Begründung wieder dran. 8-)
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derFuchsi
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von derFuchsi »

Rince81 hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:56 Ich verstehe die Verwunderung nicht. Es gibt auch jährlich eine Grippeimpfung.
Ja die macht man halt als Risikogruppe. Hab im Leben noch keine gemacht. Und die wird einem ja auch nicht quasi "aufgezwungen"
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Rigolax
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Blaight hat geschrieben: 3. Okt 2022, 07:57
lolaldanee hat geschrieben: 3. Okt 2022, 00:26 Gibt ja auch voll Sinn. Die Mutationen die den Wirt nicht töten oder so extrem schaden haben eine höhere Chance weitergegeen zu werden, und werden von uns auch nicht so konsequent bekämpft.
Es gibt nach meiner Kenntnis keine Regel, die dazu führt, das ist sowas wie ein Wissenschaftsmythos. Der Evolutionsdruck liegt derzeit auf dem Immunescape und nicht der Virulenz.
Ich glaube ja, da wurde aneinander vorbei geredet. "In der Regel" meint doch i.d.R. ( ;) ) nur, dass es gewöhnlich/normalerweise so ist, nicht dass es immer/generell so ist. Ich glaube, es war nicht gemeint, dass es ein virologisches Gesetz ist, dass Mutationen immer "more benign" werden. In dem nature-Artikel heißt es ja auch: "there is no predestined evolutionary outcome" (kursiv von mir)
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:50 Sorry aber wenn das Zeug anscheinend eh nur 4 Wochen hilft was soll das. Bin ich Versuchskaninchen!?
*seufz* Ja, die Wirkung lässt mit der Zeit etwas nach, aber selbst die alte Zweifachimpfung wirkt nach einem so langen Zeitraum noch immer einigermaßen gut (ca. 50% gegenüber schwereren Verläufen). Mit der Dreifachimpfung liegt man nach gut einem Jahr noch immer bei ca. 75%. Und mit dem neuen Booster kommt man halt wieder an die 90% ran.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von GoodLord »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 18:45
Rince81 hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:56 Ich verstehe die Verwunderung nicht. Es gibt auch jährlich eine Grippeimpfung.
Ja die macht man halt als Risikogruppe. Hab im Leben noch keine gemacht. Und die wird einem ja auch nicht quasi "aufgezwungen"
Die 4. /5. Covid Impfung wird doch derzeit auch nur Risikogruppen empfohlen oder?
Aufgezwungen wird da niemandem was.
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

GoodLord hat geschrieben: 5. Okt 2022, 19:01 Die 4. /5. Covid Impfung wird doch derzeit auch nur Risikogruppen empfohlen oder?
Aufgezwungen wird da niemandem was.
Bei uns ja. Z.B. in den USA dagegen schon ab 12.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von GoodLord »

Davon ab hat eine neue Impfung iirc den Vorteil, dass man für ein paar Wochen auch recht gut gegen Infektionen geschütz ist und es damit eine Weitergabe unwahrscheinlicher wird. Das kann evtl. am Start einer neuen Welle relevant sein.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Mauswanderer »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 18:45
Rince81 hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:56 Ich verstehe die Verwunderung nicht. Es gibt auch jährlich eine Grippeimpfung.
Ja die macht man halt als Risikogruppe. Hab im Leben noch keine gemacht. Und die wird einem ja auch nicht quasi "aufgezwungen"
Denkst du, dass da demnächst wieder xG-Modelle kommen? Sehe ich persönlich nicht mehr. Und im Impfschema für Pflegekräfte ist glaube ich auch nur 3fach vorgesehen, meine ich?

Unser oberster Medicus im Hause empfiehlt die Impfung auch für Personen unterhalb der STIKO-Altersempfehlung, wenn persönliche Risikofaktoren oder viele Personenkontakte vorliegen. Letzteres ist nicht in Zahlen definiert, ich denke aber, dass ich mir die BA.4/5-Auffrischung holen werde. Die Impfungen habe ich kaum gemerkt, aber die BA.1-Infektion war ekelhaft, da nutze ich gerne jede Chance, noch eine zu vermeiden. Auf Long Covid habe ich sowieso keinen Bock, versteht sich.
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Mauswanderer hat geschrieben: 5. Okt 2022, 19:33 Und im Impfschema für Pflegekräfte ist glaube ich auch nur 3fach vorgesehen, meine ich?
Nein, da wird jetzt schon der 2. Booster empfohlen. Also alle ab 60, Pflegepersonal und Personen mit Vorerkrankungen.
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Desotho
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Desotho »

Ich vertrage die Impfungen ohne Probleme, also habe ich mir im August Nr 4 geholt. Und wer weiß, wann irgendein Politiker auf die Idee kommt, dass man plötzlich nur noch mit 4 Impfungen als geimpft gilt.
Und weil ich mich so dran gewöhnt habe gab es heute auch noch eine "normale" Grippeimpfung.
Zuletzt geändert von Desotho am 5. Okt 2022, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Mauswanderer »

Peter hat geschrieben: 5. Okt 2022, 19:43
Mauswanderer hat geschrieben: 5. Okt 2022, 19:33 Und im Impfschema für Pflegekräfte ist glaube ich auch nur 3fach vorgesehen, meine ich?
Nein, da wird jetzt schon der 2. Booster empfohlen. Also alle ab 60, Pflegepersonal und Personen mit Vorerkrankungen.
Okay, habe mich unklar ausgedrückt: Im Pflicht-Impfschema.
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Peter
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Peter »

Mauswanderer hat geschrieben: 5. Okt 2022, 19:44 Okay, habe mich unklar ausgedrückt: Im Pflicht-Impfschema.
Achso. Die Impfpflicht läuft zum Jahresende eh aus und schon jetzt ist sie in mehreren Bundesländern praktisch ausgesetzt. Bei uns in BW z.B. muss die eigentlich vorgesehene dritte Impfung nicht mehr nachgewiesen werden. Und soweit ich weiß hat es hier eh nie Sanktionen wegen nicht vorhandener Impfungen gegeben.
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Blaight
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Blaight »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:50 Lese ich mittlerweile auch öfter. Bei mir war auch nach Nummer drei erst mal Schluss. Sorry aber wenn das Zeug anscheinend eh nur 4 Wochen hilft was soll das. Bin ich Versuchskaninchen!?
Das ist natürlich alles etwas komplexer in Wirklichkeit.
Das Zeug hilft natürlich schon deutlich länger als 4 w, je nachdem welchen klinischen Endpunkt man betrachtet. Leider hat sich das Virus derart weit entwickelt, dass die Antikörper kaum noch gegen Infektion helfen - die T-Zelluläre Impfantwort tut aber noch sehr viel bzgl der Verlaufsprognose.

Bild

Bist Du denn schon mal zwischendrin infiziert gewesen?

N paar Quellen:

1. Hammerman, A. et al. Effectiveness of the BNT162b2 Vaccine after Recovery from Covid-19. New England Journal of Medicine 386, 1221–1229 (2022).
2. Arbel, R. et al. Effectiveness of a second BNT162b2 booster vaccine against hospitalization and death from COVID-19 in adults aged over 60 years. Nat Med 1–1 (2022) doi:10.1038/s41591-022-01832-0.
3. Arbel, R. et al. BNT162b2 Vaccine Booster and Mortality Due to Covid-19. New England Journal of Medicine 385, 2413–2420 (2021).

1. Cohen-Stavi, C. J. et al. BNT162b2 Vaccine Effectiveness against Omicron in Children 5 to 11 Years of Age. New England Journal of Medicine 0, null (2022).
2. Magen, O. et al. Fourth Dose of BNT162b2 mRNA Covid-19 Vaccine in a Nationwide Setting. New England Journal of Medicine 0, null (2022).

1. Wratil, P. R. et al. Three exposures to the spike protein of SARS-CoV-2 by either infection or vaccination elicit superior neutralizing immunity to all variants of concern. Nat Med 1–1 (2022) doi:10.1038/s41591-022-01715-4.
1. Cohen, M. J. et al. Association of Receiving a Fourth Dose of the BNT162b Vaccine With SARS-CoV-2 Infection Among Health Care Workers in Israel. JAMA Network Open 5, e2224657 (2022).
2. Bar-On, Y. M. et al. Protection by a Fourth Dose of BNT162b2 against Omicron in Israel. New England Journal of Medicine 0, null (2022).
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

Ich hab mir vor ein paar Wochen die vierte geben lassen, als der BA.5 Booster hier im Impfzentrum verfügbar war. Letzte war im Dezember, infiziert war ich noch nicht. Ging alles super unkompliziert, es gab auch keine Nachfragen wegen des Alters (ich bin 40).

Ich mach mir jetzt keinen Kopf, wenn andere mittelalte Männer sich keine 4. holen, das kann man schon so halten. Aber die Begründungen find ich dann doch teilweise... interessant. "Jetzt muss aber auch mal gut sein" ist ja keine Begründung, das ist kindisches mit dem Fuss aufstampfen. Und wenn da mancher anfängt, wie wenig er Karl Lauterbach mag, das verstehe ich gleich gar nicht. Man muss ihn ja nicht mögen, whatever, ich bin ja nicht sein Pressesprecher. Aber was hat das mit der persönlichen Impfentscheidung zu tun, wer grade Gesundheitsminister ist? Wenn Karl Lauterbach morgen entlassen wird, überlegen sich die Kandidaten das nochmal?
Zuletzt geändert von Santiago Garcia am 5. Okt 2022, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von derFuchsi »

Blaight hat geschrieben: 5. Okt 2022, 20:17
derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:50 Lese ich mittlerweile auch öfter. Bei mir war auch nach Nummer drei erst mal Schluss. Sorry aber wenn das Zeug anscheinend eh nur 4 Wochen hilft was soll das. Bin ich Versuchskaninchen!?
Das ist natürlich alles etwas komplexer in Wirklichkeit.
Das Zeug hilft natürlich schon deutlich länger als 4 w, je nachdem welchen klinischen Endpunkt man betrachtet. Leider hat sich das Virus derart weit entwickelt, dass die Antikörper kaum noch gegen Infektion helfen - die T-Zelluläre Impfantwort tut aber noch sehr viel bzgl der Verlaufsprognose.


Bist Du denn schon mal zwischendrin infiziert gewesen?
Ja hatte auch schon meine Infektion abgeholt zur Sicherheit ;). Quasi ein kleiner grippaler Infekt, nix wildes.
Ansonsten kann ich mich an Berichte vom Jahresanfang erinnern... https://www.nordbayern.de/panorama/stud ... 1.11702630
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von GoodLord »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 22:42
Blaight hat geschrieben: 5. Okt 2022, 20:17
derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 16:50 Lese ich mittlerweile auch öfter. Bei mir war auch nach Nummer drei erst mal Schluss. Sorry aber wenn das Zeug anscheinend eh nur 4 Wochen hilft was soll das. Bin ich Versuchskaninchen!?
Das ist natürlich alles etwas komplexer in Wirklichkeit.
Das Zeug hilft natürlich schon deutlich länger als 4 w, je nachdem welchen klinischen Endpunkt man betrachtet. Leider hat sich das Virus derart weit entwickelt, dass die Antikörper kaum noch gegen Infektion helfen - die T-Zelluläre Impfantwort tut aber noch sehr viel bzgl der Verlaufsprognose.


Bist Du denn schon mal zwischendrin infiziert gewesen?
Ja hatte auch schon meine Infektion abgeholt zur Sicherheit ;). Quasi ein kleiner grippaler Infekt, nix wildes.
Ansonsten kann ich mich an Berichte vom Jahresanfang erinnern... https://www.nordbayern.de/panorama/stud ... 1.11702630
Es sagt ja aber auch niemand man solle alle 4 Monate boostern soll oder? Bei den Meisten dürfte der Booster inzwischen deutlich Länger zurückliegen.

Wobei man zum Artikel auch noch sagen muss, dass es da ja noch keinen angepassten Impfstoff gab. Für jemanden der noch keinen Kontakt mit BA5 hatte kann ein Booster mit angepasstem Impfstoff evtl. schon Sinn machen. IIRC ist die öffentlich verfügbare Datenlage (logischer weise) noch sehr dünn.
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

Rigolax hat geschrieben: 5. Okt 2022, 18:56
Ich glaube ja, da wurde aneinander vorbei geredet. "In der Regel" meint doch i.d.R. ( ;) ) nur, dass es gewöhnlich/normalerweise so ist, nicht dass es immer/generell so ist. Ich glaube, es war nicht gemeint, dass es ein virologisches Gesetz ist, dass Mutationen immer "more benign" werden. In dem nature-Artikel heißt es ja auch: "there is no predestined evolutionary outcome" (kursiv von mir)
Dass ausgerechnet DU mich verstehst/übersetzt... ;)

Ja, genau so war das gemeint. Von mir - und den Biologen/Virologen damals.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rigolax »

Felidae hat geschrieben: 6. Okt 2022, 00:10 Dass ausgerechnet DU mich verstehst/übersetzt... ;) .
Vielleicht verstehe ich dich ja öfter, als dir lieb ist. ;)

Sorry, off-topic!
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Blaight
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Blaight »

derFuchsi hat geschrieben: 5. Okt 2022, 22:42
Ja hatte auch schon meine Infektion abgeholt zur Sicherheit ;). Quasi ein kleiner grippaler Infekt, nix wildes.
Ansonsten kann ich mich an Berichte vom Jahresanfang erinnern... https://www.nordbayern.de/panorama/stud ... 1.11702630
Du kannst eigentlich immer davon ausgehen, dass ein Infekt in etwa die gleiche Wirkung hat, wie ein Booster (zumindest, wenn Du einen Omicron Infekt hattest, der Wildtyp bringt deutlich weniger).

Bezogen auf Deinen Link:
ich habe in der Pandemie ziemlich schmerzhaft erkannt, dass für die meisten, auch akademisch gebildeten, Bürger dieser ganze biomedizin-wissenschaftliche Erkenntnisprozess nicht sehr leicht greifbar ist. Einzelne Meinungen von Wissenschaftlern und Medizinern sind nicht wichtig, wenn sie nicht mit guten Daten einhergehen. Das nennt man bei uns evidence based argument vs. eminence based argument.

Es ist einfach nicht sehr relevant, ob Antikörper-Level wieder sinken nach Booster. Wir wollen ja wissen, wie unsere Verlaufsprognose von wiederkehrenden Impfungen profitiert. Bucker et al., (2022) haben außerdem schön gezeigt, dass die Antikörper-Qualität (Spezifität) außerdem von größeren Impfabständen profitiert, daher ist Booster nicht gleich Booster.

1. Buckner, C. M. et al. Interval between prior SARS-CoV-2 infection and booster vaccination impacts magnitude and quality of antibody and B cell responses. Cell 0, (2022).


1. Altarawneh, H. N. et al. Protective Effect of Previous SARS-CoV-2 Infection against Omicron BA.4 and BA.5 Subvariants. New England Journal of Medicine 0, null (2022).
2. Scurr, M. J. et al. Magnitude of venous or capillary blood-derived SARS-CoV-2-specific T cell response determines COVID-19 immunity. Nat Commun 13, 5422 (2022).
3. Kumar, S. et al. Structural insights for neutralization of Omicron variants BA.1, BA.2, BA.4, and BA.5 by a broadly neutralizing SARS-CoV-2 antibody. Science Advances 8, eadd2032 (2022).
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