Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Wenn es nicht um Spiele und / oder den Podcast geht, dann stehen die Chancen gut, dass dein Thema hier richtig ist.
WARNUNG: Gerade bei Politik & Co. geht's gerne hoch her. Auch hier gelten die Benimmregeln. Behandelt andere Foren-User immer mit Respekt, selbst wenn ihr deren Meinung nicht respektieren könnt!
Forumsregeln
Datenschutzerklärung: https://www.gamespodcast.de/datenschutzerklaerung/
Impressum: https://www.gamespodcast.de/impressum/

Forenregeln und zukünftige Weltverfassung
ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt.
ART 2: Do NOT piss off the Podcasters

Lies bitte weitere Hinweise hier: viewtopic.php?f=4&t=2789
Antworten
Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Hallo zusammen.

Ich als alter Horrorfilmfan stehe ja häufig vor der Frage - was guck ich mir denn mal wieder an?
Ich meine, selbst als Fan weiß ich: im Horrorfilmbereich gibt es viel Mist, noch viel mehr Durchschnitt, ein paar nette Kleinode und Genre-Leckerbissen, sowie die allgemein bekannte Topriege (sei das jetzt Alien oder The Descent).

Um vorletztes soll es gehen - also Filme die weiterhin nur für Fans von Horror interessant sind, also so imdb 5er - 6er Bereich, aber eben aus der Masse des Mists irgendwie herausstechen.

Was kennt ihr da so? Was habt ihr das zufällig oder absichtlich gesehen, dass empfehlenswert wäre?

Da ich mir gerade versuche, eine neue watchlist bei Netflix zusammenzustellen, fang ich auch mit ein paar Empfehlungen meinerseits an:

The Shrine (2010) - für mich persönlich ein sehr guter Film der mich ungemein positiv überrascht hat, mit wirklich netten Wendungen. Weshalb ich auch nicht weiter was dazu verraten will.

Dark was the Night (2014) - mit einem meiner Lieblingsdarsteller, Kevin Durand (ich mag den Typen!). Ebenfalls positive Überraschung auf Netflix, solider Monsterhorror, der durch den Main-actor und die kühle, gelungene Inszenierung aber was Besonderes wird.

It Follows (2014) - gehört eigentlich nicht hierher, da ein instant classic und unglaublich gut. Nur, komischerweise, irgendwie immer noch eher ein Geheimtipp statt bekannt. Auch hier möchte ich nicht spoilern, kann aber sagen, dass es für mich mal wieder richtig gut in Richtung psychologischer Horror ging. Auch hat der Film eine geile 80er Synthie Carpenter Ästhetik, und erinnerte mich manchmal etwas an Drive.

Ich bin gespannt, was Ihr so für Empfehlungen habt?
Jochen, vielleicht kannst du ja noch ein paar gute Klassiker aus alten Zeiten empfehlen?

Benutzeravatar
Heretic
Beiträge: 3025
Registriert: 20. Mai 2016, 13:30

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Heretic »

Ich hab' da mal ein paar mehr oder weniger bekannte Kandidaten aus meinem Hirn gegraben:

The Church

Dellamorte Dellamore
- Zweimal abgedreht-überdrehter Horror mit klamaukigen Humoreinlagen von Michele Soavi.

The Visit - Shyamalan kann's noch. Found Footage-Grusel mit einigen netten Momenten und einem Augenzwinkern.

Martin - Vampirisches aus den Siebzigern von George A. Romero.

Rammbock - Zombieinvasion in Germany. Kleiner aber feiner Film.

Candyman's Fluch - Atmosphärisch einwandfreie Umsetzung einer Gruselstory von Clive Barker.

Excision - Sehr schräge Mischung aus Horror und Coming of Age-Drama, gespickt mit fast schon satirischen Untertönen.

Hotel - Mystery-Grusel aus Österreich mit Lynch-Vibe. Lebt allein von der steril-bedrohlichen Atmosphäre.

From Beyond - Splatter-Trash aus den Achtzigern.

Exte - Hair Extensions - Mordende Haarverlängerungen. Sowas kann nur aus Japan kommen... :mrgreen:

Shutter - Sie sind unter uns - Klassischer Geistergrusel aus Thailand

Uzumaki - Spiralen! Überall Spiralen! Und menschliche Schnecken! Hat hier jemand Japan gesagt..? ;)

Der Babadook - Ein neuer Höhepunkt im Bereich "Nervige Kinder in Horrorfilmen".

Bubba Ho-Tep - Bruce Campbell jagt als Altersheim-Elvis 'ne Mumie. Mehr Trash-Komödie als Horror.

Dead Silence - Puppenhorror von James Wan. Nichts besonderes, aber audiovisuell sehr gelungen.

Lake Placid - Krokodil-Horrorspaß, dessen Dialoge schärfer sind als die Zähne des Reptils. :mrgreen:

Ginger Snaps - Eigentlich schon ein Klassiker des Werwolf-Genres. Teil 2 ist auch empfehlenswert, der dritte weniger.

Allesamt Filme, die mir in der passenden Stimmungslage gut gemundet haben. Meilensteine der Filmgeschichte sollte man allerdings nicht erwarten.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Ogott Uzumaki gibt's auch als Film?
Mich hat der Manga schon ziemlich abgef****... D:

Danke! :)

Ginger Snaps, Excision und Shutter find ich übrigens auch sehr gut. Hotel kommt auf die Liste und an Babadook traue ich mich bisher, nun ja, genau deswegen nicht ran weil alle sagen, dass Kind sei so nervig.... ;)

Benutzeravatar
Heretic
Beiträge: 3025
Registriert: 20. Mai 2016, 13:30

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Heretic »

bluttrinker13 hat geschrieben:Hotel kommt auf die Liste und an Babadook traue ich mich bisher, nun ja, genau deswegen nicht ran weil alle sagen, dass Kind sei so nervig.... ;)
Bin mal gespannt, wie du "Hotel" findest. Der spaltet durch seine spröde Art doch ziemlich die Gemüter.

Nicht falsch verstehen: Das Kind in "The Babadook" ist gewollt nervig. Und in dieser Beziehung macht das der Kleine besonders zu Beginn des Films verdammt gut. :mrgreen: Insgesamt würde ich den Film auch mehr in der Drama- als der Horrorecke verorten.

Benutzeravatar
Ironic Maiden
Beiträge: 278
Registriert: 6. Apr 2016, 22:06

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Ironic Maiden »

"Cold Prey": Ein norwegischer Slasher, es gibt wohl auch mehrere Fortsetzungen, die ich aber nicht gesehen habe. Gefällt mir, weil die Protagonisten allesamt echt nett sind, und sich nicht wie die typischen Slasher-Knallchargen verhalten. Da tut es einem fast leid, wenn dann der typische Slasher-Plot ins Rollen kommt.

"Exists": Ein Bigfoot-Found Footage-Film. Ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber ich fand ihn super.

"The Sacrament": Eigentlich fast mehr Thriller als Horror, auch Found Footage, aber wirklich gut gemacht.

"The Innkeepers": Manche mögen diesen Film gar nicht, weil er seeeehr langsam ist, aber die beiden Protagonisten sind so sympathisch, dass das meiner Ansicht nach kein Problem ist.

Und zum Schluss noch ein Film, der eigentlich wirklich nicht in die Horror-Ecke gehört, aber der in mir viel von dem ausgelöst hat, was auch gute Horrorfilme tun: Mich zu verstören, meine eigenen Vorerwartungen in Frage zu stellen, mir ständig zu überlegen was ich in der Situation tun würde, und mich knapp 90 Minuten gut zu unterhalten. Außerdem gibt es kaum einen Film, der die zerstörerischen Auswirkungen von Gier auf zwischenmenschliche Beziehungen besser darstellt. Es ist natürlich der großartige Film "Cheap Thrills".

Benutzeravatar
IpsilonZ
Beiträge: 1452
Registriert: 27. Dez 2015, 17:45
Wohnort: Prag
Kontaktdaten:

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von IpsilonZ »

bluttrinker13 hat geschrieben:Ogott Uzumaki gibt's auch als Film?
Mich hat der Manga schon ziemlich abgef****... D:
Jap. Der Film ist mMn auch ziemlich cool und fängt das Wahnsinnige sehr gut ein.
Allerdings ist der Manga in meinen Augen noch ne ganze Ecke besser. Der Film hört auch ziemlich abrupt in der Mitte (oder sogar noch vor der Mitte) von der Geschichte auf. Man kann ihn aber trotzdem gut sehen. :)

Babadook sieht irgendwie cool aus. Ansonsten bin ich nicht besonders im Horror-Filmthema drin. Einen der bleibendsten Eindrücke hat auf mich aber der echt abgedrehte Film Funny Man hinterlassen. Den hatte ich vor Ewigkeiten zufällig mit nem Kumpel im Fernsehen gesehen und hatte keinen Plan was auf mich zukommt.
Mag neben dem völligen Unwissen was mich erwartet auch an meinem Alter damals gelegen haben, aber ich weiß noch, dass der Film mich auf ne Art gegruselt hat, die ich nie kannte. Die Mischung aus völlig bescheuerten und überdrehten Humor, Eurodance Mucke und dem Spaß den der "Funny Man" an seinen (für Free TV Verhältnisse teilweise recht heftigen) Morden hatte, hat mich echt fertig gemacht damals.

Habe mir schon ewig vorgenommen ihn mir mal wieder anzusehen um zu schauen, ob er noch eine ähnlich Wirkung hat oder ich heute nur noch darüber lachen würde. Ich kann beides nicht ausschließen.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Wo-hoo!

Ich konne "Hotel" zwar noch bei keinem Anbieter finden, aber habe mir "The Church" mal angeschaut. Was für ein Fest! :twisted:
Ehrlich nix was man Leuten ausserhalb des Genres empfehlen würde, aber für Genre-Fans großartig.
Danke dafür, genau sowas suche ich.

Versuche ebenfalls noch weitere Tipps hier zu posten. "The Innkeepers" fand ich gerade wegen der grusligen, ruhigen Stimmung auch sehr toll - allemal besser als bspw "The Conjuring", der mich nur gelangweilt hat.

Benutzeravatar
Ironic Maiden
Beiträge: 278
Registriert: 6. Apr 2016, 22:06

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Ironic Maiden »

Nach einigem Nachdenken sind mir noch ein paar weitere Filme eingefallen:

Starry Eyes: Fängt auch recht langsam an und entwickelt gegen Ende einige Bodyhorror-Elemente.

We're Still Here: Auch dieser Film gefällt vielen nicht, aber ich halte ihn für einen guten Beitrag zum Spukhaus-Genre und die "Monster" sehen für das niedrige Budget richtig super aus.

You're Next: Der ist vermutlich sehr bekannt, mein Lieblings-Home-Invasion-Film.

Troll Hunter: Ist eigentlich nicht wirklich Horror, aber es gibt Monster. Ich hatte extrem viel Spaß.

Tales of Halloween: Ein Anthologiefilm mit einigen großartigen Episoden.

The Children: Der Film hatte wohl ein ziemlich niedriges Budget, aber wer keine Kinder mag bzw. keine Probleme mit Gewalt, die von Kindern ausgeht, hat, sollte ihn sich trotzdem anschauen. Wenn man Kindern schon immer mistraute wird man allerdings nichts Neues lernen... ;)

Das Kind in "The Babadook" ist anfangs wirklich gräßlich. Aber das ist auch notwendig, damit der Film funktioniert. Wer sich von dem Rotzbalg abschrecken lässt, verpasst das meiner Meinung nach schönste Ende eines Horrorfilms. Darüber, ob das Horror oder Drama ist, kann man sich schon streiten, es hängt bei dem Film wahrscheinlich sehr stark davon ab, worauf man selbst sensiel reagiert. Ich fand ihn nicht so unheimlich wie erwartet, aber jede weitere Erklärung warum würde spoilern.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Hätte noch eine Empfehlung, lustigerweise ist der jetzt gerade erst von Filmstarts ge-reviewed worden und hat auch (verdient) 4 von 5 Sternen bekommen:

Absentia (2011), http://www.imdb.com/title/tt1610996/?ref_=nv_sr_1" onclick="window.open(this.href);return false;

Habe den vor drei Jahren gesehen und fand ihn klasse!
Definitiv Indie, auf jeden Fall gute und recht innovative Prämisse um die herum alles aufgebaut ist. Gruslig, erschreckend, auch etwas mindfuckig, und mit Trauer und der besagten "Abwesenheit" einhergehend.

Was Besonderes wenn man sich in die Stimmung hineinziehen lässt, aber sicher kein Partyfilm.

Benutzeravatar
Dostoyesque
The Half-Banned
Beiträge: 1147
Registriert: 26. Nov 2015, 13:09
Wohnort: Franklin Terrace, West Baltimore

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Dostoyesque »

Muss vorweg sagen, dass ich die 5er-6er imdb Wertung nicht immer eingehalten habe. Hier eine Liste bekannter und weniger bekannter Geheimtipps:

Trick R Treat(fängt den Geist von Halloween sehr gut ein imo)
Krampus
Xtro (überraschend unterhaltsames B-Movie)
Altered States(geschrieben von Paddy Chayevsky, der u.a. Network geschrieben hat)
The Host
Hausu (weird, abgefahren, visuell irre)
Devil's backbone (Schwesterfilm zu Pans' Labyrinth)
Possession (1981)
The Fly
Hidden (von den "Duffer Brothers", s. Stranger Things)
Suspiria (wohl relativ bekannt)
Society (wirklich, wirklich ekelhaft, wers mag..)
The Gate
Shutter
Zaat - "so bad it's good"
Lo-lo-look at you, poster-r: a pa-pa-pathetic creature of meat and bone, panting and sweating as you r-read through my post. H-how can you challenge a perfect, fat machine? - asfm
Good night, sweet prince, And flights of angels sing thee to thy rest!

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Thx!

Viele meiner Lieblinge dabei, aber auch neue suggestions (Hidden!). Very much obliged! :)

Benutzeravatar
qwrtzp
Beiträge: 38
Registriert: 24. Jan 2016, 23:17

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von qwrtzp »

Ich versuche mich auf Sachen zu beschränken, die eher Horror-Feinschmeckern gefallen, hab die Ratings aber nicht geprüft.

Goodnight Mommy - deutscher Film dessen erste Hälfte langsam, atmosphärische und surreal ist und deren zweite Hälfte langweiliger torture psycho Kram ist.

Under the Shadow - iranisches Conjuring/Supernatural Activity im post-revolutionären Teheran. Politischer Hintergrund und der Horror begleitet von Bomben und Sirenen sind super. Jump Scares und amerikanischer Stil weniger.

Apollo 18 - Found Footage Horror auf Nasa Mission. Ich muss zugeben, ich habe diesen Film in absolut schlechter Qualität gesehen und da es sich um found footage handelt, ist das wahrscheinlich besser so. Horror und Science Fiction liebe ich einfach und ich fand es hier nicht schlecht gemacht.

In the Mouth of Madness - absolut kein kleiner Film, weil von Carpenter, aber er gehört zu den etwas vergessenen. Eine der besten Lovecraft-Filme und ein toller Film über Realität gewordene Fiktion.

Prince of Darkness - ein anderer eher vergessener Carpenter-Film. Mit Alice Cooper (bleh) über eine seltsame Vermischung von Science Fiction und Religion, in der möglicherweise Satan in einem uraltem Reagenzglas steckt und religiöse Überlieferungen auf etwas andere Weise wahr sind als gedacht.

Galaxy of Terror - Spaceship Crew findet eine seltsame Pyramide, die ihre Albträume wahr werden lässt. Quasi die Horror-Trash-Variante von Solaris. Wer auf Space Horror dieser Art steht und bei den Wörtern Pyramide und Weltall aufhört, wird sicherlich trotz der minderen Qualität Spaß haben.

Dagon - Keine gute Verfilmung von Lovecrafts The Shadow over Innsmouth, aber eine unterhaltsame. Stimmung stimmt wenig, aber es gibt ein paar nette Kostüme und Sets. Ein Brick-Handy Marke Nokia wird als Waffe verwendet.

Halloween III: Season of the Witch - von vielen Leuten gehasst, weil Michael Myers nichts damit zu tun hat. Die Serie sollte sich mal einfach um Halloween drehen. Bei Teil drei geht es um den Plan der Firma Silver Shamrock durch manipulierte Halloween-Masken und die beste Werbung der Welt Leute umzubringen, die Weltherrschaft an sich zu reißen oder irgendwie sowas. Der Film ist für mich aufgrund des Soundtracks unvergesslich.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

qwrtzp hat geschrieben:Ich versuche mich auf Sachen zu beschränken, die eher Horror-Feinschmeckern gefallen, hab die Ratings aber nicht geprüft.
Möchte noch mal sagen dass das mit Imdb 5-6 bitte nicht als lästige Regel oder Norm genommen werden muss oder sollte. ;)

Ist nur für mich persönlich ne gute Daumenpeilung.

Oh ja, da sind schöne Sachen dabei - Apollo 18 fand ich überraschend genial (steh aber auch auf Found Footage), Mouth of Madness und Dagon sind beides super Lovecraft Filme (na gut, vor allem ersterer) und absolute Empfehlungen auch von meiner Seite. :dance:

Sehr nicer Geschmack! :clap:

Heute schaue ich mir Rec 4 an. Teil 1 und 2 waren ja genial, mal sehen wie der Abschluss wird...

Benutzeravatar
SEBO
Beiträge: 179
Registriert: 27. Feb 2016, 14:17

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von SEBO »

Los, mehr Tips!
Bis auf

Starry Eyes und We're Still Here

kenne ich alle genannten schon.

It Follows fand ich persönlich leider kacklangweilig. Toller Soundtrack, optisch super, aber nicht einmal gruselig und aus der eigentlich supercoolen Idee irgendwie nix spannendes gemacht.

Ich hab letztens Southbound gesehen. Das war n recht ok-er Episodenhorror.


Noch mehre würden mich WIRKLICH gruselige Filme interessieren.
Die einziegen beiden, bei denen ich mich wirklich mal gegruselt habe, waren der koreanische "A tale of two sisters" und der japanische "Dark Water". "Kairo" hatte auch ein, zwei ganz gute Szenen.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Habe gerade Creep (2014, nicht der Franka Potente Film) geschaut und fand ihn sehr intensiv und stimmungsvoll. (Found Footage)

Richtig gruslig wohl leider eher nicht. ;)

Rec 4 war ein Reinfall, schwacher Abschluss einer grandios beginnenden Serie (Rec2 ist immer noch mein heimlicher Liebling).

Ansonsten noch Troll Hunter auf Empfehlung hier hin geguckt, großartiger Film! Und die Landschaft ey... :shock:

VHS2 dagegen sehr gemischt. Eigentlich nur die Episode in Indonesien hat so richtig gerockt.

Southbound war ganz nett, habe ich auf den vorletzten FFNs geschaut.

Wenn du alles was hier im Thread gepostet wurde schon kennst, SEBO, bist du noch deutlich "beschauter" als ich... ;)
Mal sehen was man noch so finden kann!

Edit: Tears of Kali ist ein ziemlich heftiger, goriger, deutscher Episodenfilm, den ich sehr gut fand. Evt mal nen Blick wert?

Benutzeravatar
SEBO
Beiträge: 179
Registriert: 27. Feb 2016, 14:17

SEBO

Beitrag von SEBO »

Creep war found footage? Das war doch der mit dem Descent mäßigen Typen in den U-Bahn Schächten, oder? Ich gab den damals bei Erscheinen gesehen und fand den eher geht so.

Die Rec Filme fand ich eher durchwachsen, hab aber auch nur bis Teil 3 geguckt (war doch der mit der Hochzeit, oder?).

Ich fand die Indonesien Episode bei VHS 2 allerdings so stark, dass der allein deswegen schon lohnt!
Hast Du ABCs of Death gesehen? Da gibt's auch einige wirklich schön fiese Beiträge.

Über Tears of Kali hab ich damals nur gelesen als der rauskam. Bin aber für deutschen Trash-Gore nicht mehr so empfänglich. Hab damals die ganzen Olaf Ittenbach Filme und einiges von Schnaas geguckt&das ist heutzutage nix mehr für mich.

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Hihi, deutscher Trash-Gore. Ja das triffts schon ziemlich. Und ich stimme zu: Hatte mir vor nicht langer Zeit "German Angst" von Buttgereit und Co in Berlin reingezogen. Gott war das eher... naja. Obwohl die Alraune Episode wiederum recht gut war. Aber das Ding in der Mitte mit den "Nazis", hui, gruslig, also von der Qualität her.

Mit Creep meine ich den Indie-Film von 2014, der mit Franka Potente is der von 2004. Ich hatte ihn auf Netflix gefunden, ist ein sehr nettes Kammerspiel und spannend (aber eher nicht gruslig). Ich stehe auf found footage, wie man vielleicht merkt. Aber da ist auch oft viel Mist bei.

ABCs steht noch auf der Liste. Und ja du hast recht, die Indonesien Episode ist der Knaller gewesen! :D
Ich war nur enttäuscht das es gleich danach mit dieser verhunzten Alien-Episode weiterging.

Ich hau noch mal zwei raus, die mir beide sehr gefallen hatten:
Altered (2006) - vom Setting, der düsteren Stimmung und der Prämisse her geil. Blairwitch-Macher als Regisseur. http://www.imdb.com/title/tt0457275/" onclick="window.open(this.href);return false;

Atrocious (2010) - spanischer FoundFootage, der am Ende wieder Probleme kriegt mich davor aber so richtig schön reingezogen hat. Ich fand den gruslig, aber bin auch affin was foundfootage-Effekte angeht. http://www.imdb.com/title/tt1734067/" onclick="window.open(this.href);return false;

So long! :D

Benutzeravatar
SEBO
Beiträge: 179
Registriert: 27. Feb 2016, 14:17

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von SEBO »

Ach, den 2014er Creep hatte ich auch gesehen. Das war doch der mit den beiden Typen, wo der eine den anderen aus Gründen filmen wollte und die hatten sich irgendwie online gefunden, oder? Der war nicht so meins.

An Altered erinnere ich mich nur ganz vage. Da hat doch eine der Schlüsselszenen in einer Garage stattgefunden und es ging um Aliens, oder? Den hatte ich als ganz gut in Erinnerung.

Atrocious habe ich tatsächlich nicht gesehen. Da ich aber von Blairwitch sowohl Original aus auch Remake extrem lahm fand, werde ich den wohl skippen.

Hier noch ein paar Found Footage Filme, die ich recht positiv in Erinnerung habe:


The Dyatlov Pass Incident / Devils Pass:

Beruht auf einer wahren Begenheit, bei der eine Gruppe Studenten zum Teil spurlos aus ihren Zelten verschwunden ist. Ein paar wurden wohl nur in Unterwäsche im Schnee entdeckt. Der Film war recht ok, hatte ein ganz bisschen was von The Descent und versucht zu erklären, wo die Studenten tatsächlich gelandet sind.

As above, so below / Katakomben:

Zwei Twens verlieren sich mit ihren Begleitern in den Katakomben von Paris und sehen sich dort mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert. Teilweise echt gut, aber das Ende war glaubich meh.

Banshee Chapter:

Hier geht es um ein merkwürdiges Radiosignal und irgendwleche Drogen, die das verstärken. Oder so ähnlich. Ganz ehrlich, der Film war recht wirr und ich krieg den auch nicht mehr wirklich zusammen, aber die Atmosphäre war schön weird-creepy und insgesamt ist mir der Film positiv in Erinenrung geblieben.

The Bay:

Irgendwas mit Parasiten/Insekten die in Krabben oder Fischen wohnen. Frag mich nicht. Ich fand den doof, habe aber abgesehen von meiner Meinung viel eher positives über den Film gelesen und gehört. Vielleicht ist der ja was für Dich.

The Poughkeepsie Tapes:

Den kann ich schwer empfehlen, weil ich ihn selber noch nicht ganz gesehen habe. Bis jetzt nur die ersten 15 Minuten, und das schon 2x. Die fand ich aber super, und ich weiß nicht mehr genau, warum ich den Film bis heute nicht weiter gesehen habe. Das ganze wirkte aber angenehm authentisch und war recht weird, vor allem wegen dem merkwürdigen Fetisch des Killers. Ich häng mal den Trailer mit dran:

https://www.youtube.com/watch?v=XdjFcoe2950" onclick="window.open(this.href);return false;

Benutzeravatar
bluttrinker13
Beiträge: 2757
Registriert: 4. Jun 2016, 22:44

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von bluttrinker13 »

Thx!

Dyatlov Pass habe ich sogar im Kino gesehen, starker Anfang schwaches Ende (wie so oft). Hier muss ich sagen: Nix übertrifft den Horror der in der Originalstory steckt. Immer noch mein unsolved real life mysteries of all times! :D

Für die anderen Empfehlungen bin ich dankbar und werde mal reinschauen! Besten Gruß!

Benutzeravatar
Heretic
Beiträge: 3025
Registriert: 20. Mai 2016, 13:30

Re: Horrorfilme - Tipps und Kleinode

Beitrag von Heretic »

Noch ein kleiner Found Footage-Tipp:

Lake Mungo

Der australische Film erzählt seine Geschichte komplett im Doku-Stil (hauptsächlich Interviews, Fotos und verwackelte Handyaufnahmen) und erinnert damit an X-Factor meets Aktenzeichen XY ungelöst. Das kann man je nach Tagesform faszinierend oder extrem langweilig finden. Ich bin etwas hin- und hergerissen, aber der Film ist definitiv was Besonderes.

Man sollte allerdings im Vorfeld nichts über die Handlung lesen und die deutsche Synchro meiden. Die Schauspieler mögen hinsichtlich des Doku-Stils absichtlich ein wenig laienhaft rüberkommen, die deutsche Synchro war wohl einfach nur... ähem, kostengünstig. ;)

Antworten