Serientipps

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Axel
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Re: Serientipps

Beitrag von Axel »

Rince81 hat geschrieben:
25. Jan 2020, 19:16
Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 16:50
Ich möchte beim schauen einer SciFi-Serie auch mitdenken. Mich nicht einfach nur berieseln lassen.
Ich zitiere einmal drei Aussagen von Dir aus diesem und dem Filmstrang:
Und was hat das eine nun mit dem anderen zu tun? Vor allem, wenn Du solche Aussagen auch noch aus dem Zusammenhang reißt! Die sind nämlich im Rahmen von For All Mankind gefallen. Eine Serie die ich für eine intelligente Darstellung von Gleichberechtigung ausdrücklich gelobt habe. Was viele Serien aus Hollywood eben nicht tun (siehe die ganzen Serien von The CW oder Netflix), sondern nur Klischees einarbeiten, weil es „modern“ ist. Das ist der Kontext, den Du aber jetzt komplett ausgeklammert hast. Und das weißt Du auch. Ich bitte Dich einfach sowas mal zu unterlassen! Denn damit stellst Du mich in eine Ecke in der ich einfach nicht hingehöre.

Für alle die nicht suchen wollen: viewtopic.php?f=5&t=1144&p=126853
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

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Axel
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Re: Serientipps

Beitrag von Axel »

Coti86 hat geschrieben:
25. Jan 2020, 19:02
Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 16:50
...
Mal rein so aus Neugierde, da wir uns zwar bei Disco einig aber bei Picard uneinig sind: wie hälst dus denn mit dem Rest des Franchises? Wo würdest du Voyager, DS9, TOS und Enterprise verorten?
TOS: Bin ich aufgewachsen mit und hat immer auch eine Sonderstellung in meinem Herzen! Aber ich habe auch allgemein eine Vorliebe für alte SciFi Serien. Auch Serien wie Space:1999 oder die alten Dr. Who Folgen aus den 60ern bis 80ern präferiere ich heute.

DS9: Im Grunde meine Lieblingsserie aus dem Franchise. So viele tolle Charaktere, viele ungewöhnliche Folgen und Geschichten. Ira Steven Behr und Ronald D. Moore waren damals das beste was Star Trek passieren konnte. Sie haben das Universum modernisiert, ohne jedoch Genes Visionen mit Füßen zu treten.

TNG: War mir damals manchmal ein wenig zu verkopft. Mittlerweile mag ich aber auch genau das. Ist aber die Crew, die mich am wenigsten mitgerissen hat.

VOY: In der Retrospektive besser wie es damals gemacht wurde. Besonders einen so besonnenen Charakter wie Kathryn Janeway würde der heutigen Serienwelt echt gut tun. Das war mal eine Frau mit Format! Aber im Grunde hat damals halt Farscape der Serie die Show gestohlen. :mrgreen:

ENT: Die ersten beiden Staffeln waren zum vergessen. Dann hat Manny Coto das Zepter an sich genommen und mit Staffeln 3 und besonders 4 herausragendes geleistet. Besonders weil dann auch in Staffel 4 viele damals verdiente Autoren dazukamen die viele gute Star Trek Romane geschrieben haben wie das Steve-Reevens Ehepaar. Da sind einige der besten Trek-Folgen aller Zeiten entstanden!

Dazu kommen viele hundert Romane, die ich in den letzten 30 Jahren verschlungen habe und allgemein eine sehr intensive Zeit im Fandom mit Cosplay und all das. Und zwei Fanserien müssen auch noch genannt werden: Star Trek Continues und Star Trek Phase 2. Beide Reihen haben damals ebenfalls tolle Episoden hervorgebracht!
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

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Re: Serientipps

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 19:37
Und was hat das eine nun mit dem anderen zu tun? Vor allem, wenn Du solche Aussagen auch noch aus dem Zusammenhang reißt! Die sind nämlich im Rahmen von For All Mankind gefallen. Eine Serie die ich für eine intelligente Darstellung von Gleichberechtigung ausdrücklich gelobt habe. Was viele Serien aus Hollywood eben nicht tun (siehe die ganzen Serien von The CW oder Netflix), sondern nur Klischees einarbeiten, weil es „modern“ ist. Das ist der Kontext, den Du aber jetzt komplett ausgeklammert hast. Und das weißt Du auch. Ich bitte Dich einfach sowas mal zu unterlassen! Denn damit stellst Du mich in eine Ecke in der ich einfach nicht hingehöre.
Ich habe nichts aus dem Zusammenhang gerissen und jedes Zitat ist Forumsintern verlinkt - da muss nichts gesucht werden, einfach auf den Pfeil klicken.
Und was die Ecke angeht - mir ist es tatsächlich ganz grundsätzlich Suspekt wenn jemand in Diskussionen Begriffe wie Social Justice Warrior oder "Anbiederung an die SJW-Community" gebraucht. Wenn das dann noch als Kategorie für die Einsortierung und Bewertung von Serien gebraucht wird macht es das nicht besser - eher das genaue Gegenteil. Weil das liest sich am Ende IMMER wie das gute alte hört auf mir mein Hobby kaputt zu machen und wehe ihr lasst da jetzt auch Frauen oder Minderheiten rein.
Das Problem dabei ist, ich weiß, dass du eigentlich nicht in diese Ecke gehörst - weil du damit grundsätzlich kein Problem hast. Das ändert aber nichts daran, dass ich dann deine Kritik z.B. an Discovery trotzdem automatisch in die - ist eben Axel und seine "SJW-Phobie"(/s) einsortiere. Da bin ich dann bei Details wie der Mary Sue Problematik dann längst raus - was Schade ist, weil das eigentlich ein interessantes Diskussionsthema ist - ich da aber beim SJW-Einstieg keine Lust mehr drauf habe, weil das dann eben wieder in den großen SJW/Gamergate und Co. Grundsatzbereich und da halte ich aus Prinzip klar gegen.
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Re: Serientipps

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 16:50
„Verbaler Unflat“? Mary Sue ist kein verbaler Unflat, sondern eine literarische Figur - sogar mit Star Trek Bezug: https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Sue

[...]
Und Burnham? Setzt sich über Captains hinweg, weiß alles besser, ist extrem arrogant und nimmt keinerlei Rücksicht auf andere Personen. Ich mag solche Leute schon im realen Leben nicht.
Ok, mal aus Spaß an der Freude: Dein Wikipedia Link:
Eine Mary Sue ist eine idealisierte und vermeintlich perfekte Kunstfigur. Diese Figur wird oft als Wunschvorstellung des Autors wahrgenommen.[1] Üblicherweise kann sie Aufgaben erheblich leichter bewältigen als vergleichbare Figuren mit ähnlicher Ausbildung und Erfahrung.
Das was du hier selbst als Charakter von Burnham beschreibt ist so ziemlich das genaue Gegenteil von dem, was eine in allem perfekte Mary Sue laut Definition ist. :ugly:
Und um den Fall abzuschließen. Wessen massiver Fehler und Fehleinschätzung hat eigentlich den Krieg zwischen Föderation und Klingonen ausgelöst? Richtig, Burnham in der ALLERERSTEN FOLGE. Sie hat sich über ihren Captain hinweggesetzt und hat dabei massiven Mist gebaut und einen KRIEG ausgelöst. Das ganze passt schon von den ganz grundlegenden Grundsätzen nicht.
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Axel
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Re: Serientipps

Beitrag von Axel »

Rince81 hat geschrieben:
25. Jan 2020, 20:46
...
Denn nenne mir doch mal eine Entscheidung von Pike aus S2. Ich bin gespannt... Die allermeiste Zeit stand er immer nur neben Burnham und hat genickt. Sämtliche Problemlösungen kamen von ihr. Ne, also da strahlt selbst Ed Mercer von der Orville mehr Führungsqualität und Autorität aus. Hör Dich mal im Fandom um. Überall wird Burnham aus den immer gleichen Gründen kritisiert: Weiß alles, alles dreht sich um sie. Gerade ersteres ist halt auch das, wieso man damals Wesley regelrecht gehasst hat. Aber zum Glück drehten sich ja nur wenige Folgen um ihn. Wie gesagt, das konnte man halt dann gut ignorieren. Zudem wurde Burnham ja auch noch als Engel und dergleichen mystifiziert. Und sollten sie jetzt ähnliches mit Picard versuchen (der einzige moralische Kompass, o.ä.) dann wird es den Backlash genauso geben. Wie schon gesagt: Star Trek war nie ein Franchise, welches sich um wenige Figuren drehte. Sondern immer um ganze Crews und den Beziehungen innerhalb dieser Crews. Angefangen bei der Hassliebe zwischen McCoy und Spock über Datas und Geordies gemeinsame Abenteuer auf den Holodeck bis zur geerdeten Freundschaft zwischen Bashir und O‘Brain. Oder das Aufwachsen von Jake Sisko. Datas Erforschung der menschlichen Gefühle. Und vor allem: Der Zusammenhalt zwischen diversen Crewmitglieder. Das man Probleme mit Diplomatie und in der Gemeinschaft löst. Das fehlt dem Franchise seit dem Reboot 2009 komplett.
Der obige Beitrag stellt allein meine Meinung dar. Auch wenn ich es vielleicht nicht jedes einzelne Mal dazu schreibe, weil ich es vergesse: es ist dennoch nicht als Verallgemeinerung gemeint. Du sollst selbstverständlich eine andere Meinung haben. :)

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Re: Serientipps

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 22:03
Hör Dich mal im Fandom um. Überall wird Burnham aus den immer gleichen Gründen kritisiert: Weiß alles, alles dreht sich um sie.
Sie ist die Hauptperson - selbstverständlich dreht sich die Serie primär um sie.
Was ist überall im Fandom? Hier gibt es in einem Star Trek Fanforum eine Abstimmung zu dem Thema:
https://www.trekbbs.com/threads/is-mich ... ue.298825/
Neben der sehr eindeutigen Abstimmung ist auch der Thread lesenswert - da findet man die Einordung als Mary Sue mit großer Mehrheit völlig absurd - und nun? Kann es vielleicht sein, dass du dich auf eine kleine lautstarke Minderheit beziehst, die mit "SJW" und "Mary Sue" Posts das Internet pflastern? Eine Minderheit, die mehrheitlich in eine ganz bestimmte Ecke gehört und sich da pudelwohl fühlt?
Zudem wurde Burnham ja auch noch als Engel und dergleichen mystifiziert.
Habe ich eine andere Serie gesehen als du???
Wie schon gesagt: Star Trek war nie ein Franchise, welches sich um wenige Figuren drehte. Sondern immer um ganze Crews und den Beziehungen innerhalb dieser Crews.
Und hier ist das raus aus meinem Baumhaus Argument. Star Trek wart schon immer so, wehe da ändert sich was dran. Und um Dir den Zahn gleich mal zu ziehen, rate mal um wenn sich "Star Trek: Picard" wohl primär drehen wird?

https://variety.com/2020/tv/features/pa ... 203459573/
“The Next Generation” presented a humanist future in which issues like poverty, race and class have long been sorted out, and conflicts are more often resolved through negotiation and problem-solving than at the point of a phaser pistol.

Stewart had no desire to go there again.

“I think what we’re trying to say is important,” he says. “The world of ‘Next Generation’ doesn’t exist anymore. It’s different. Nothing is really safe. Nothing is really secure.”
Stewart, also an exec producer on “Picard,” insists, “We are remaining very faithful to Gene Roddenberry’s notion of what the future might be like.” But rigid adherence to that notion is clearly not what he’s here for.

“In a way, the world of ‘Next Generation’ had been too perfect and too protected,” he says. “It was the Enterprise. It was a safe world of respect and communication and care and, sometimes, fun.” In “Picard,” the Federation — a union of planets bonded by shared democratic values — has taken an isolationist turn. The new show, Stewart says, “was me responding to the world of Brexit and Trump and feeling, ‘Why hasn’t the Federation changed? Why hasn’t Starfleet changed?’ Maybe they’re not as reliable and trustworthy as we all thought.
:clap: :dance:
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Axel
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Re: Serientipps

Beitrag von Axel »

Rince81 hat geschrieben:
25. Jan 2020, 22:58
Sie ist die Hauptperson - selbstverständlich dreht sich die Serie primär um sie.
Was ist überall im Fandom? Hier gibt es in einem Star Trek Fanforum eine Abstimmung zu dem Thema:
https://www.trekbbs.com/threads/is-mich ... ue.298825/
Neben der sehr eindeutigen Abstimmung ist auch der Thread lesenswert - da findet man die Einordung als Mary Sue mit großer Mehrheit völlig absurd - und nun? Kann es vielleicht sein, dass du dich auf eine kleine lautstarke Minderheit beziehst, die mit "SJW" und "Mary Sue" Posts das Internet pflastern? Eine Minderheit, die mehrheitlich in eine ganz bestimmte Ecke gehört und sich da pudelwohl fühlt?
WOW ... Eine Forenabstimmung mit gerade mal 90 Stimmen. Wie war das nochmal mit der Minderheit? Geh mal in diversen Facebook-Gruppen mit zehntausenden Mitgliedern. Da sieht die Stimmung gleich ganz anders aus. Und ja, das von Dir verlinkte Interview lässt erschaudern und ist eines der Gründe warum ich und viele andere nicht so euphorisiert sind. Und nein, das hat nichts damit zu tun von wegen „war schon immer so und sollte so bleiben“ sondern mit Kanon und inhärente Logik einer etablierten Welt. Man kann, wie in den Vanguard-Romanen, auch neue Ideen ausprobieren ohne eine etablierte Welt und dessen Regeln kurz und klein zu hauen.

Und wenn Du die Verwendung der literarischen Figur Mary Sue als schlimm empfindest - wie findest Du dann eigentlich erst den Buchpodcast von Jochen und Falko? Da wird der Begriff häufiger mal verwendet. Vielleicht solltest Du Dich einfach mal weniger von Begriffen triggern lassen. Und hinter den Zeilen schauen. Ich werde meine Wortwahl definitiv keiner Ideologie unterwerfen. ;)
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Re: Serientipps

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 23:25
WOW ... Eine Forenabstimmung mit gerade mal 90 Stimmen. Wie war das nochmal mit der Minderheit? Geh mal in diversen Facebook-Gruppen mit zehntausenden Mitgliedern. Da sieht die Stimmung gleich ganz anders aus.
Dann gib mal Links. Du argumentierst hier in Absoluten und mit den größtmöglichen Generalisierungen -dann komme ich mit einem Link und dann zählt das nicht, weil es irgendwo Facebookgruppen mit Zehntausenden Mitgliedern gibt... Dann mal Butter bei die Fische - wo ist denn das Fandom organisiert.... :shock:
Und ja, das von Dir verlinkte Interview lässt erschaudern und ist eines der Gründe warum ich und viele andere nicht so euphorisiert sind.
Hast du es seit Jahrzehnten geschafft Star Trek zu gucken ohne zu merken, dass die Serie schon immer politisch war und nicht nur Bashir und OBrien auf dem Holodeck? :ugly:
Und auch hier wieder - wer ist die graue Masse hinter dir?
Und wenn Du die Verwendung der literarischen Figur Mary Sue als schlimm empfindest - wie findest Du dann eigentlich erst den Buchpodcast von Jochen und Falko?
Context is for Kings - um mal mit einem Disco Episodentitel zu antworten. Da geht es nämlich WIRKLICH um die Diskussion eines literarisches Stilmittel und nicht um ein Buzzword, welches weitere Diskussionen ersetzen soll.
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LegendaryAndre
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Re: Serientipps

Beitrag von LegendaryAndre »

Coti86 hat geschrieben:
25. Jan 2020, 19:02
Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 16:50
...
VOY: In der Retrospektive besser wie es damals gemacht wurde. Besonders einen so besonnenen Charakter wie Kathryn Janeway würde der heutigen Serienwelt echt gut tun. Das war mal eine Frau mit Format! Aber im Grunde hat damals halt Farscape der Serie die Show gestohlen. :mrgreen:
War das ironisch gemeint? Ich kann mich nicht daran erinnern dass Farscape jemals einen so hohen Stellenwert im SciFi-Genre eingenommen hat. Einem Vergleich mit Voyager kann die Serie nicht mal ansatzweise standhalten. Voyager ist eine der Serien im ST-Universum die ich am wenigsten mag, aber qualitativ steht sie immer noch über vielen anderen SciFi-Serien.

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kami
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Re: Serientipps

Beitrag von kami »

Axel hat geschrieben:
25. Jan 2020, 23:25
Und wenn Du die Verwendung der literarischen Figur Mary Sue als schlimm empfindest - wie findest Du dann eigentlich erst den Buchpodcast von Jochen und Falko? Da wird der Begriff häufiger mal verwendet. Vielleicht solltest Du Dich einfach mal weniger von Begriffen triggern lassen. Und hinter den Zeilen schauen. Ich werde meine Wortwahl definitiv keiner Ideologie unterwerfen. ;)
Der Begriff an sich ist nicht so schlimm, auch wenn er letztlich im Zusammenhang mit Rey aus Star Wars 7 von durchaus bedenklicher Seite popularisiert wurde, es ist seine leichtfertige, falsche und häufig tendendiöse Benutzung. Wie hier schon durchaus plausibel dargelegt wurde, ist Burnham alles andere als eine Mary Sue. Du kannst die Figur gerne unsympathisch und schlecht geschrieben finden, aber das macht eben keine Mary Sue aus. "Mary Sue" ist heute ein Kampfbegriff, der auf weibliche Charaktere geworfen wird, welche über ähnliche Eigenschaften verfügen wie klassische männliche Helden. Und Kirk wäre nach dieser Definition ganz klar auch eine Mary Sue, denn zwar gab es immer Differenzen mit seinen zwei Buddies, die überhaupt als einige Besatzungsmitglieder so etwas wie eine Persönlichkeit hatten, aber die waren verdammt selten. Üblicherweise rettet Kirk den Tag und knallt die lokale Alien-Maid, die ihm natürlich auch ohne jede Anstrengung von seiner Seite erliegt. Er hats halt drauf, braucht nicht begründet werden.
Zuletzt geändert von kami am 26. Jan 2020, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Serientipps

Beitrag von kami »

LegendaryAndre hat geschrieben:
26. Jan 2020, 06:50
War das ironisch gemeint? Ich kann mich nicht daran erinnern dass Farscape jemals einen so hohen Stellenwert im SciFi-Genre eingenommen hat. Einem Vergleich mit Voyager kann die Serie nicht mal ansatzweise standhalten. Voyager ist eine der Serien im ST-Universum die ich am wenigsten mag, aber qualitativ steht sie immer noch über vielen anderen SciFi-Serien.
Ich gehe mit, dass Farscape nie den Stellenwert von STV hatte, was allerdings überhaupt nichts über die Qualität der Serie aussagt. Und zumindest für mich ist keine Star Trek-Serie in irgendeiner Hinsicht Referenz unter TV-Space Operas. Selbst mein sehr geschätztes DS9 sieht abseits von Ausstattung und Effekten keinen Stich gegen Babylon 5, und auch Battlestar Galactica (Remake) und The Expanse wischen mit der Star Trek-Konkurrenz den Boden auf.
Zuletzt geändert von kami am 26. Jan 2020, 11:38, insgesamt 2-mal geändert.

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LegendaryAndre
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Re: Serientipps

Beitrag von LegendaryAndre »

kami hat geschrieben:
26. Jan 2020, 10:50
LegendaryAndre hat geschrieben:
26. Jan 2020, 06:50
War das ironisch gemeint? Ich kann mich nicht daran erinnern dass Farscape jemals einen so hohen Stellenwert im SciFi-Genre eingenommen hat. Einem Vergleich mit Voyager kann die Serie nicht mal ansatzweise standhalten. Voyager ist eine der Serien im ST-Universum die ich am wenigsten mag, aber qualitativ steht sie immer noch über vielen anderen SciFi-Serien.
Ich gehe mit, das Farscape nie den Stellenwert hatte, den STV hatte, was allerdings überhaupt nichts über die Qualität der Serie aussagt. Und zumindest für mich ist keine Star Trek-Serie in irgendeiner Hinsicht Referenz unter TV-Space Operas. Selbst mein sehr geschätztes DS9 sieht abseits von Ausstattung und Effekten keinen Stich gegen Babylon 5, und auch Battlestar Galactica und The Expanse wischen mit der Star Trek-Konkurrenz den Boden auf.
Die von dir genannten Serien schätze ich ebenfalls sehr! Das Remake von Battlestar Galactica war grandios (das Original kann ich nicht beurteilen), The Expanse ist durchdacht wie kaum eine andere Serie und Babylon 5 hatte seinerzeit die wohl besten Rendersequenzen überhaupt und in späteren Staffeln dann auch eine ausgereifte Handlung, sodass man so manches alberne Kostüm und hölzerne Schauspiel verzeihen konnte (zumindest ich ;) ).

Geschmäcker sind verschieden und es kommt sicher auch darauf an wie man es bewerten will. Ich persönlich finde dass jede Star Trek-Serie natürlich auch viele Schwächen und Fehler hatte und zwar viel mehr als die von dir genannten Beispiele Battlestar Galactica und The Expanse. Viele Star Trek-Serien haben es allerdings geschafft sich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln und über sich selbst hinauszuwachsen, sodass einige einzigartige Episoden entstanden sind, die für sich alleine so gut sind, dass sie meiner Meinung nach unerreicht bleiben. Einen solchen Moment hatte ich bei einem Babylon 5 nie, auch nicht bei The Expanse. Mir geht es bei Science Fiction aber nicht nur um eine logisch nachvollziehbare Handlung und um technische Innovationen, sondern auch um ethische Fragen und glaubwürdige emotionale Höhepunkte. Das gewichte ich etwas stärker. Aber das liegt sicher auch im Auge des Betrachters! Das Zusammenspiel all dieser Faktoren kam für mich in den besten Episoden von TOS, TNG, DS9 und Enterprise (unter Manny Coto) am besten zum tragen.

Bei Farscape sind mir nur noch die gut gestalteten Aliens in Erinnerung geblieben. Ich glaube die kamen von der Produktionsfirma von Jim Henson, wenn ich mich richtig entsinne. Das war immer eine Schwäche von Star Trek, nämlich dass man aus Budgetgründen einfach nur Menschen kosmetisch verändert hat. Star Trek: Enterprise ging da erstmals neue Wege, was ich auch gut fand.

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kami
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Re: Serientipps

Beitrag von kami »

Gerade das Galactica-Remake lebt doch aber von den ethischen Dilemmas und emotionalen Entwicklungen, und zwar in einem Maße, das ich nicht einmal annähernd irgendwo bei Star Trek gefunden habe. Und auch Babylon 5 verbindet auf geschickte Weise faszinierende Figuren, menschliche Konflikte mit einem grandiosen SciFi-Plot. The Expanse ist auf der zwischenmenschlichen Schiene von den drei von mir erwähnten Beispielen vermutlich die schwächste, aber immer noch sehr überzeugend. Natürlich stellt sich bei bislang 46 Episoden nicht das gleiche Vertrautheitsgefühl ein wie bei den über 172 Folgen von Voyager, zudem haben die meisten ihre Lieblings-Star Trek-Serien in der Jugend kennengelernt, was zusätzlich zur emotionalen Bindung beiträgt. Da hat es die Konkurrenz häufig schwerer, gerade die neuere.

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LegendaryAndre
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Re: Serientipps

Beitrag von LegendaryAndre »

kami hat geschrieben:
26. Jan 2020, 11:47
Gerade das Galactica-Remake lebt doch aber von den ethischen Dilemmas und emotionalen Entwicklungen, und zwar in einem Maße, das ich nicht einmal annähernd irgendwo bei Star Trek gefunden habe. Und auch Babylon 5 verbindet auf geschickte Weise faszinierende Figuren, menschliche Konflikte mit einem grandiosen SciFi-Plot. The Expanse ist auf der zwischenmenschlichen Schiene von den drei von mir erwähnten Beispielen vermutlich die schwächste, aber immer noch sehr überzeugend. Natürlich stellt sich bei bislang 46 Episoden nicht das gleiche Vertrautheitsgefühl ein wie bei den über 172 Folgen von Voyager, zudem haben die meisten ihre Lieblings-Star Trek-Serien in der Jugend kennengelernt, was zusätzlich zur emotionalen Bindung beiträgt. Da hat es die Konkurrenz häufig schwerer, gerade die neuere.
Stimme dir auf jeden Fall zu was The Expanse anbelangt. Mit mittlerweile 40 Jahren Lebenszeit ist TOS noch die Serie meiner Kindheit als sie in den 80-ern ausgestrahlt wurde. Manche behaupten die Serie wirke heute auf ganz junge Generationen wie eine Parodie, aber ich kann all das ausblenden was nicht mehr zeitgemäß ist und mich in die Zeit von damals versetzen (60-er Jahre). Der Nostalgiebonus spielt natürlich eine große Rolle. Möglicherweise auch die Prägung wie ich Science Fiction-Serien wahrnehme und beurteile. Gene Roddenberry's Vision war damals wegweisend und wurde auch noch in TNG weiterverfolgt.

TNG ist für mich die Serie an der ich extrem viel zu kritisieren hatte, mit der mich gleichzeitig aber auch viel verbindet. Picard war für mich immer ein Vorbild und auch wenn ich einer so großen Figur wie ihm niemals gerecht werden könnte, habe ich mich moralisch als Mitarbeiter und Führungskraft in Unternehmen doch immer an der Star Trek-Philosophie und insbesondere an seiner Figur orientiert. TNG wurde für mich ab Staffel 4 wirklich bedeutsam, denn da wurde die Charakterentwicklung besonders stark spürbar. Gab es zuvor bereits originelle SciFi-Ideen, wurde ab da eine regelrechte Serie an Innovationen abgefeuert. Damit kann meiner Meinung nach (bislang) keine weitere ST-Serie mithalten, obwohl auch in anderen St-Serien noch immer besonders originelle Drehbücher zu finden waren. Wahrscheinlich lag es aber am Schauspiel von Patrick Stewart in späteren Staffeln, nachdem er vollends in diese Rolle gefunden hatte. Ich hoffe ich konnte damit meine Sichtweise und wie ich Science Fiction und Star Trek wahrnehme - bzw. was es für mich ausmacht - verdeutlichen. Es geht um moralische Fragen, um Innovationen, um Charakterentwicklung, Authentizität, aber auch um Spannung und einen Bezug zur Realität - und all das hat Star Trek mit TOS und TNG bestens erfüllt (obwohl der Zeit an ihnen genagt hat und ich das heute auch deutlich erkennen kann). DS9 ging andere Wege und ich schätze die Serie aus ganz anderen Gründen, so wie du wahrscheinlich auch. Die Beteiligung von Ronald D. Moore war besonders wertvoll.

The Expanse würde von mir einen Sonderpreis für eine komplexe durchdachte Handlung bekommen, hat aber vor allem Schwächen in der Inszenierung. Sie machen eigentlich nicht all zu viel falsch, aber ich habe selbst mal darauf geachtet warum es mich nicht so reinzieht, wie bei anderen Serien. Ich denke die Schnitte sind unvorteilhaft gesetzt. Manchmal zieht es sich ziemlich und dann wiederum werden interessante Szenen vorzeitig abgebrochen. Das ist Kritik auf hohem Niveau, aber ein Grund warum sie für mich nicht das erfüllt, was TNG für mich vor allem ausmacht. Ich würde die Serie aber auf jeden Fall über Voyager stellen. Voyager hat zwar ein Konzept das mir gefällt, man merkt aber viele Ermüdungserscheinungen und Wiederholungen des Konzeptes bzw. von bereits verwendeten Ideen.

Battlestar Galactica ist großartig, aber es ist eine andere Art von SciFi. Diese Serie würde ich auch jederzeit dem am ehesten noch vergleichbaren DS9 vorziehen, nicht aber TNG.

Für Babylon 5 bin ich wirklich die falsche Ansprechperson. Ich konnte der Serie erst im Nachhinein etwas abgewinnen und da auch nur in den letzten Staffeln. Die Raumschlachten habe ich allerdings bewundert und das Storytelling zum Schluss hin ist wirklich gut. Gerade als es für mich interessant wurde, lief bereits das Ende über den Bildschirm.

Oh Mann, viel Text, aber ich dachte es ist angemessen! ;)

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Brahlam
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Re: Serientipps

Beitrag von Brahlam »

Axel hat geschrieben:
24. Jan 2020, 06:05
Star Trek Picard
Vielleicht möchtest du konkrete Spoiler aus der Folge auch hinter einem Spoiler Tag verstecken. Danke.

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Guthwulf
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Re: Serientipps

Beitrag von Guthwulf »

Was die ganzen Science Fiction Serien angeht... Star Trek fand ich immerhin deutlich besser als Star Wars aber ich persönlich war Babylon 5 Fan. Ja, die Kulissen und Kostüme waren komplettes Kontrastprogramm zu den klinisch reinen Science Fiction Welten der Zeit und die Dialoge erinnerten gern mal an Shakespeare in all ihrer Theatralik. Aber der übergreifende Handlungsbogen war für mich ein absoluter Hit und die darin eingebetteten sich über die Zeit entwickelnden großen moralischen, phylosophischen und politischen Konflikte waren interessanter als alles was Star Trek aufbot. Insofern ist es vielleicht kein Wunder das mir unter den Star Trek Serien Star Trek DS9 noch am besten gefiel.

Parallel zu Babylon 5 hatte mich auch das kurzlebige Space: Above and Beyond mit seiner düsteren, realistischen und an Kriegsfilmästethik angelehnten Inszenierung fasziniert. Das war ein bissel ein Vorgriff auf den Ansatz den später auch die Neuauflage von Battlestar Galactica gehen würde und die ich bis heute zu eine meiner Lieblings-Sci-Fi-Serien zähle, wobei ich sein kurzlebiges Spin-Off Caprica für eine der unterschätztesten Serien aller Zeiten halte. Farscape war ähnlich wie Lexx extrem "seltsam" mit einigem Kultpotential, konnte mich aber nie wirklich überzeugen. Dafür waren beide zu wechselhaft im Niveau, ohne Fokus bei der Geschichte und im Falle von Farscape konnte ich mich nie ans Puppentheater gewöhnen.

Firefly von Anfang der 2000er Jahre war natürlich großartig, habe ich aber erst nach Erscheinen des Kinofilm Serenity geguckt. In der Phase hat Battlestar Galactica meine Science Fiction Welt dominiert und wurde später bestens durch die meines Erachtens ebenfalls arg unterschätzte Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles ergänzt. Die ganzen Stargate TV Serien waren für mich bestenfalls milde unterhaltsames Guilty Pleasure. Erst Stargate Universe erinnerte mich mit seiner düsteren und ernsthafteren Atmosphäre angenehm an das inzwischen eingestellte Battlestar Galactica und konnte mich daher als "Ersatzdroge" für sich gewinnen.

Und Heutzutage steht ganz oben The Expanse, die vieles in sich vereint, was ich aus den früheren SciFi Serien so mochte. Daneben sind es für mich vor allem Serien wie Westworld, Dark und Altered Carbon, die mich fesseln können. Star Trek Discovery wollte ich unbedingt eine Chance geben, habe die ganze erste Staffel grad noch so ertragen (in der Hoffnung das es vielleicht doch mal ein wenig besser wird) und musste ich dann Anfang der 2. Staffel schließlich frustriert abbrechen. Ansonsten: Orville war mir zu klamaukig (auch wenn ich verstehe, warum die Serie so beliebt ist) und andere Formate wie The 100 werden eher als Guilty Pleasure geguckt.

Insofern, konzentriert sich meine "Science Fiction Fan Biographie" auf folgende Serien:

Babylon 5 (1994-1998)
Space: Above and Beyond (1995)
Firefly (2002-2003)
Battlestar Galactica + Caprica (2004-2010)
Terminator: The Sarah Connor Chronicles (2008-2009)
Stargate Universe (2009-2011)
The Expanse (2015-present)
Westworld (2016-present)
Dark (2017-present)
Altered Carbon (2018-present)
guthwulf04 (Steam), dreosan (PSN), Guthwulf06 (Xbox), Guthwulf16 (Switch: SW-7403-8257-5609)

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DexterKane
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Re: Serientipps

Beitrag von DexterKane »

Guthwulf hat geschrieben:
27. Jan 2020, 11:49
Insofern, konzentriert sich meine "Science Fiction Fan Biographie" auf folgende Serien:

Babylon 5 (1994-1998)
Space: Above and Beyond (1995)
Firefly (2002-2003)
Battlestar Galactica + Caprica (2004-2010)
Terminator: The Sarah Connor Chronicles (2008-2009)
Stargate Universe (2009-2011)
The Expanse (2015-present)
Westworld (2016-present)
Dark (2017-present)
Altered Carbon (2018-present)
Gute LIste! Gerade in der Früherziehung waren wir da wohl sehr ähnlich.
Westworld und Dark hab ich noch nicht gesehen, aber ansonsten hätte ich so ziemlich dasselbe geschrieben.

Als Ergänzung würde ich noch Defiance (Farscape auf der Erde) Continuum (hat einige extrem smarte Zeitreisegeschichten, leider zumindest in Deutschland quasi nicht existent. Ich hab mir Staffel 2+3 importieren müssen und 4 gibt's nichtmal als Import) und, als extremes Guilty Pleasure, Killjoys (Das ist keine gute Serie an sich, aber Hanna John-Kamen ist klasse.)
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Guthwulf
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Re: Serientipps

Beitrag von Guthwulf »

DexterKane hat geschrieben:
27. Jan 2020, 13:25
Als Ergänzung würde ich noch Defiance (Farscape auf der Erde) Continuum (hat einige extrem smarte Zeitreisegeschichten, leider zumindest in Deutschland quasi nicht existent. Ich hab mir Staffel 2+3 importieren müssen und 4 gibt's nichtmal als Import) und, als extremes Guilty Pleasure, Killjoys (Das ist keine gute Serie an sich, aber Hanna John-Kamen ist klasse.)
Hehe... kenne ich auch alle. Defiance war nix so recht für mich, hab aber gehört das sie nach einem holprigen Start besser wird. Continuum fand ich nett aber nicht überragend. Killjoys war zusammen mit Dark Matter auch für mich Guilty Pleasure, aber nix für ne "Top Liste".
guthwulf04 (Steam), dreosan (PSN), Guthwulf06 (Xbox), Guthwulf16 (Switch: SW-7403-8257-5609)

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kami
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Re: Serientipps

Beitrag von kami »

DEFIANCE und insbesondere CAPRICA mochte ich auch sehr, hatte ich jetzt aber nicht mit in meiner Liste, da nicht weltraum-fokussiert. Unter den Guilty Pleasure-Serien steht bei The 100 ganz oben. Ich liebe diese wüste Achterbahnfahrt des Schreckens, welche die jugendlichen Protagonisten durchleben müssen, und ich freue mich auch, dass bei der sechsten Staffel wieder stärker ein Science-Fiction-Thema im Zentrum stand. Auf der Suche nach etwas Ähnlichem habe ich dann auf Netflix THE SOCIETY geschaut, das zwar mit deutlich kleinerem Sci-Fi- bzw. Mystery-Teil auskommen muss, aber dennoch recht spannend, dramatisch und gar nicht unintelligent erzählt ist. Mit ein paar Teenie-Soap-Elementen weniger wäre es sogar ein richtiges Highlight geworden, aber auch so sehenswert.

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Filusi
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Re: Serientipps

Beitrag von Filusi »

Ich habe zuletzt die vierte Staffel von The Expanse, 4 Staffeln Better Call Saul und Inside Borussia zu Ende gesehen.

The Expanse - Staffel 4

Hier fand ich den Hauptplot (Geschichte zw. den 3 großen Parteien) und die sich entwickelnden Storylines der Hauptcharaktere sehr interessant. Und zudem habe ich endlich den Charakter Drummer einzuschätzen und zu lieben gelernt, schon komisch, das es so lange gedauert hat, aber im Gegensatz zu früher, sehe ich sie mittlerweile sehr gerne und freue mich über jede Szene mit ihr.

Der Plot auf dem Planeten hatte seine Spannung ... ja, allerdings fiel die Staffel dadurch für mich um einiges gegen Staffel 2 und 3 ab. Zudem habe ich das Mysterium um den Planeten (die 2 Alien-arten) entweder nicht verstanden oder er ist in sich widersprüchlich, keine Ahnung. Nunja vielleicht soll man es ja auch nicht verstehen und es soll weiterhin alles mysteriös erscheinen. Bei mir persönlich dreht sich dies allerdings langsam, weil es ins Endlose zieht. Ein paar Brocken der Erkenntnis könnte ich da schon vertragen, ohne zuviel Spannung ziehen zu lassen.


Better Call Saul

Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Tolle Schauspieler und eine detailreiche "Aus-Erzählung" (weiß nicht wie man so etwas nennt, wenn sich die Zeit genommen wird, um alle Entscheidungen der Charaktere, glaubhaft und ideenreich, also nicht arg plump, zu untermauern).
Ich freue mich schon auf die bald erscheinende 5. Staffel.


Inside Borussia

Fanservice, einigermaßen guter, mehr aber auch nicht. Kann man schauen, aber man bekommt kaum wirklich interessante neue Einblicke. Das meiste kennt man schon bzw. kann man sich eh denken. Zudem gibt es sehr viele Rückblicke, die wenn man sie schon wieder ein wenig vergessen hat, dann doch noch mit am interessanten sind.


Derzeit habe ich Mindhunter (Ende 2. Folge), The Last Kingdom (gg. Ende der 1. Staffel) und Mr. Robbot (2. Folge) begonnen.
Hierbei gefallen Mindhunter vom Style und dem Hauptcharakter und Mr. Robbot vom Schauspieler, der Thematik und der Erzählweise bisher extrem gut, auch wenn man Mr. Robbot ankreiden muss, dass es bei der oben angesprochenen Aus-Erzählung ein wenig schlampig ist und teils billige Tricks verwendet, was mir aber hier egaler ist, da es nicht der Punkt ist, den die Serie eigentlich machen möchte. Ist hier mehr Beiwerk.

The Last Kingdom fand ich am Anfang auch aufgrund der Glaubwürdigkeit (Kostüme (mit Ausnahme jenes des Hauptcharakters, dies könnte aus nem Spiel sein ^^), Dreck, Schmutz, "Stadt"- und Dorfleben) und der sehr fixen Erzählung sehr gut.
Jetzt merkt man aber zunehmend, dass hier etwas das Budget fehlt und so die Geschichte ein wenig leidet, auch sind einige "Plotwandlungen" ein wenig an den Haaren herbei gezogen bzw. auffallend unter erzählt. Zudem mir anfangs die religiöse Überdarstellung etwas zu dominant war (was aber wiederum authentisch ist), sich nun doch sogar noch wandeln könnte, mal sehen.

Den Charakter finde ich hingegen sehr spannend (als Anti-Anti-Held), er ist durchaus glaubhaft, wird mir dadurch aber eben nicht sympatisch... Auch hier bin ich gespannt, wo die Reise hingeht und was sie mit mir macht.
Alles in Allem habe ich mir mehr irgendwie erwartet. Jedoch werde ich es mit mildem Interesse weiter schauen. Spannend und vom Thema her interessant, ist es ja. Hatte mir aber irgendwie, durch alles was ich bisher darüber las und hörte (wenn es auch vergleichsweise wenig war), eher einen kleinen Geheimtipp erhofft, der sich besser trägt.

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