Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

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Peter
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Peter »

Flo hat geschrieben:Bevor die cloaking device gestartet wurde, hatten die beiden mehr als genug Zeit dafür.
Sie mussten so lange an Bord bleiben, bis alles in trockenen Tüchern ist. Burnham lenkt dann ja auch die Klingonen ab, als sie merkt, dass diese wegspringen wollen. Den Admiral konnten sie vorher nicht runterbeamen, da sie dafür die Discovery hätten benachrichtigen müssen und dies vielleicht detektiert worden wäre.

Aber ja, einige Sachen musste man sich für diese Aktion schon extrem hinbiegen.
Flo hat geschrieben:Jetzt stellt sich die noch die Frage, warum Stamets selbst den Sprung machen wollte.
Weil sich die Klingonen zu ihnen auf den Weg gemacht haben und vielleicht noch hätten abfangen können, bevor sie in Sicherheit sind. Und wenn man schon 1xx Sprünge gemacht hat, was ist da schon ein weiterer?

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Andre Peschke
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Andre Peschke »

Flo hat geschrieben:PS:
Meine Theorie
Die Discovery ist am Ende der neunten Episode in unsere Dimension gefallen.
Meine Theorie dazu: Die Discovery ist in einem Paralleluniversum, damit man sich dem Ballast des Kanons entledigen kann. So wie der Kino-Reboot eine neue Zeitlinie begründet hat, um machen zu können, was er will.

Ich fand die ersten neun Folgen ganz nett. Burnham als Hauptfigur ist leider eher meh. Bei Spock war das Halbvulkanier-Gedrösel noch einigermaßen konsequent, aber Burnham ist mal logische Analysemaschine, mal emotional handelnder Mensch - je nachdem wie's dem Plot gerade passt. Das ist doof. Hätte lieber einen modernen Spock in ihr, der wirklich gnadenlos analytisch ist. Bizarrerweise kommen aber viele der "muss jetzt so sein, weil jetzt ein paar Tote sind besser als Hunderttausende später"-Aussagen ausgerechnet von dem "Ich lebe in ständiger Angst"-Dinges, dessen Name mir entfallen ist, das ich sonst aber ganz nett finde. Der wird bestimmt noch als Metapher für Trump-Wähler benutzt und trifft aus Angst ganz grässliche Entscheidungen. ^^

Die Konstellation finde ich also cool: "Mensch mit hang zu kalter Logik auf der Suche nach einem Platz in einer emotionalen Gesellschaft", "Spezies die in einem Zustand von dauerhafter Angst vor allem existiert", "Militär-Captain, der tut, was er tun muss", "Traumatisierter Soldat mit einem Trauma, dass gerade in seinem Beruf ein Stigma trägt" etc. Das schon cool. Bin mal gespannt, ob sie die Klingonin die ihn sexuell missbraucht hat noch der Crew hinzufügen. Leider ist gerade der Schauspieler von dem Soldaten irgendwie nicht die tollste Besetzung. Aber vllt. irritiert mich nur, dass er aussieht wie Michi Obermeier. :D Jedenfalls: An sich gute Konstruktion, aber in der Ausführung bisher oft zu unfokussiert, finde ich.

Jason Isaacs als Captain mag ich sehr. Einen moralisch fragwürdigen Captain finde ich eine gute Abwechslung und ich mag vor allem einfach Isaacs. Der ist cool, der hat Präsenz, neben dem sehen alle anderen aus wie Theater-AG.

Angesichts der Tatsache, dass ich glaube ich bisher die erste Staffel aller Star-Trek-Serien scheisse fand, ein ganz guter Einstieg. ^^

Andre

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Alienloeffel
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Alienloeffel »

Andre Peschke hat geschrieben:Aber vllt. irritiert mich nur, dass er aussieht wie Michi Obermeier. :D
...
Jason Isaacs als Captain mag ich sehr. Einen moralisch fragwürdigen Captain finde ich eine gute Abwechslung und ich mag vor allem einfach Isaacs. Der ist cool, der hat Präsenz, neben dem sehen alle anderen aus wie Theater-AG.

Angesichts der Tatsache, dass ich glaube ich bisher die erste Staffel aller Star-Trek-Serien scheisse fand, ein ganz guter Einstieg. ^^

Andre

Hahaha, da musste ich doch sehr lachen!

Ich empfinde es auch als interessante Abwechslung, dass der Captain nicht das moralische Flagschiff der Crew ist. Er hat seine Qualitäten aber eben auch Macken. Die können natürlich in der Serie entwickelt werden etc. aber das macht den Charakter nach (insbesondere) Picard eben spannend.

Und auch das letzte ist ein guter Punkt: Viele scheinen zu vergessen, dass die ersten Staffeln von TNG ziemlich trashig waren, bei Voyager erinnere ich mich gerade nicht so.

Meine Theorie wäre hier ebenfalls, dass die Discovery in eine parallel Dimension gefallen ist. Ist halt abzuwarten ob das ein Intermezzo wird, oder eben ein größer Fokus der in Richtung Voyager geht. Ich fände es sehr spannend, wenn zweiteres passiert. Die Crew ist etabliert und ist interessant zusammen gesetzt und die Loslösung vom Hautpkonflikt erlaubt ein bisschen Spielerei, die ja durchaus Potenzial hat.
Ich bin gespannt.

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Peter
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Peter »

Alienloeffel hat geschrieben:Viele scheinen zu vergessen, dass die ersten Staffeln von TNG ziemlich trashig waren
Aus heutiger Sicht, ja. Aber damals kam einem das überhaupt nicht so vor, im Gegenteil. TNG hat von Anfang an noch nie dagewesenes geboten und es wurde von Jahr zu Jahr nur noch besser. Das kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen, was für einen gewaltigen Sprung nach vorne das für die SF-Serien dargestellt hat.

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Terranigma
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Alienloeffel hat geschrieben:Meine Theorie wäre hier ebenfalls, dass die Discovery in eine parallel Dimension gefallen ist. Ist halt abzuwarten ob das ein Intermezzo wird, oder eben ein größer Fokus der in Richtung Voyager geht.
Ein Intermezzo. Alles was man bisher über DIS hörte spricht sehr deutlich dafür, dass es eine "Ausnahme"-Folge sein wird, die Serie aber ansonsten im üblichen Universum weiterspielt. Zumindest wäre ich sehr überrascht, sollte es in die Voyager-Richtung gehen. Dagegen spricht vor allem, dass jede Staffel eine in sich abgeschlossene Handlung beinhalten soll und die Handlung von DIS bisher noch offen ist - eben der Krieg gegen die Klingonen. DIS war von Anfang an eigentlich auch als Anthology-Serie wie American Horror Story geplant, auf Grund der kosten wurde das Konzept allerdings fallen gelassen. Aus dieser Phase heraus kam wohl aber die Idee, DIS in einer Staffel zu Zeit des Krieges gegen die Klingonen spielen zu lassen. Man würde die Handlung erzählen und in einer 2. Staffel dann eine ganz andere Geschichte, anderswo erzählen.

Wurde nichts draus, aber mein Eindruck ist, dass DIS da immer noch diesen Ballast trägt. Auch den Ballast, dass Byran Fuller wohl den Opener für DIS schrieb, die jetzigen Verantwortlichen die Serie ggf. aber in eine andere Richtung bringen wollen. Das Re-Design und die Prämisse von DIS ist wohl das Werk von Fuller. Ich hoffe mal, dass die Serie in einer 2. Staffel etwas fokussierter wird. Womöglich geht DIS nach dem Ende des Krieges gegen die Klingonen auch in den "Discovery"-Modus mit Monster of the Week-Folgen und so. Wer weiß.
Peter hat geschrieben:Aus heutiger Sicht, ja.
Auch das damaliger Sicht. Technisch war TNG ein Sprung nach vorne, zumindest im Rahmen seines Budgets. Aber das Writing war in den ersten Staffel kein Vergleich zu den großartigen Folgen, die später kamen. Das galt allerdings für fast alle Star Trek-Serien, dass die ersten Staffel sehr schwächeln. Allerdings wird DIS bei seinem Budget keine Zeit zum reifen haben. Wäre Staffel 1 ein Flop geworden, hätte es nie eine Staffel 2 gegeben. So großartig ich DS9 auch finde, aber die Serie lief auch erst mit der dritten Staffel zu Höchstformen auf, während Voyager halt ... naja, immer Voyager war.
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Voigt
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Voigt »

DIe erste Hälfte von TNG war eher schwach, aber wenn ich ich mir so die Folgen 13~24 aus der ersten Staffel anschaue, sind auch da einige richtig starke dabei.

Worauf bisher noch keiner hier kam, und mir auch gerade erst spontan einfiel. Es wurde gesagt, dass schon in der ersten Staffel ein paar Folgen im bekannten Mirroruniverse spielen werden, könnte es nicht sein, dass die Discovery jetzt genau dahin gesprungen ist? Es spricht halt bloß dagegen, dass die kateographisch nicht wissen, wo sie sind. Aber können Ja Dimension und Raummäßig gesprungen sein.

Wäre echt interessant, wenn die Imperator Hoshi Sato aus ENT, bzw deren Kinder nochmal besuchen:
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/T ... ahrhundert" onclick="window.open(this.href);return false;
Zwischen Satos Imperienschaft 2155 und Discoveries Timeframe von 2256 ist ja sicher nochmal einiges passiert. Erst 2267 war der Transporterunfall mit Kirk

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Terranigma
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Voigt hat geschrieben:Worauf bisher noch keiner hier kam, und mir auch gerade erst spontan einfiel. Es wurde gesagt, dass schon in der ersten Staffel ein paar Folgen im bekannten Mirroruniverse spielen werden, könnte es nicht sein, dass die Discovery jetzt genau dahin gesprungen ist?
Ich kam drauf, wollte diesen “Spoiler“ aber nicht laut aussprechen. Da du dies aber übernommen hast: Ja, ich gehe zu 99,9% davon aus, dass sie hinter dem Spiegel sind, insb. da Stamets Tilly vor ein, zwei Folgen nach einem Sprung als Captain angesprochen hat. ;)
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Andre Peschke
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Andre Peschke »

Peter hat geschrieben:
Alienloeffel hat geschrieben:Viele scheinen zu vergessen, dass die ersten Staffeln von TNG ziemlich trashig waren
Aus heutiger Sicht, ja. Aber damals kam einem das überhaupt nicht so vor, im Gegenteil.
Ich habe TNG erst beim DVD-Release nachgeholt, weil ich die erste Staffel bei Fernsehausstrahlung so doof fand, dass ich jedes Interesse verloren hatte. Gut, da war ich erst 10-11 Jahre alt.^^

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Flo
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Flo »

Alienloeffel hat geschrieben: Ich empfinde es auch als interessante Abwechslung, dass der Captain nicht das moralische Flagschiff der Crew ist. Er hat seine Qualitäten aber eben auch Macken. Die können natürlich in der Serie entwickelt werden etc. aber das macht den Charakter nach (insbesondere) Picard eben spannend.
Jetzt wo du es schreibst fällt mir auf, dass ich das genau nicht denke. Wenn ich eine Serie sehen möchte, in der die Charaktere zu sehr mit sozialen Scherereien beschäftigt sind um den klaren Kopf zu haben, den eine philosophisch herausfordernde Situation voraus setzt, dann kann ich nämlich so ziemlich jede andere Serie auf der Welt anschauen. Star Trek und insbesondere TNG hat meines Erachtens nach diesen einzigartigen Kultstatus, weil es eben diesen spezielle Grundlage bietet.

Die sokratischen Dialoge werden bis heute gefeiert. Ebenso wird die Folge "Wem gehört Data" bis heute gefeiert. Diese Qualität kann nicht koexistieren mit Drama. Drama habe ich überall anders. Und in Fällen wie 'Breaking Bad' oder in 'Better Call Soul' auch erheblich besser. Der Unique Selling Point, der Star Trek einzigartig gemacht hat, war meines Erachtens nach genau das. Naja, und die Tech und auch das Design*.

Also ich schaue STD auch weiter. Ich liebe das Production Design. Das halte ich für fantastisch. Es tut nur weh, wenn die Charaktere den Mund auf machen. Aber summa summarum ... gut.


*Vor zehn Jahren haben die ganzen UI Designer so ein riesen Bohei um 'Flat Design' gemacht, und ich dachte nur .. joa, TNG habe ich damals auch gern geguckt.

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Terranigma
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Flo hat geschrieben:Jetzt wo du es schreibst fällt mir auf, dass ich das genau nicht denke. Wenn ich eine Serie sehen möchte, in der die Charaktere zu sehr mit sozialen Scherereien beschäftigt sind um den klaren Kopf zu haben, den eine philosophisch herausfordernde Situation voraus setzt, dann kann ich nämlich so ziemlich jede andere Serie auf der Welt anschauen. Star Trek und insbesondere TNG hat meines Erachtens nach diesen einzigartigen Kultstatus, weil es eben diesen spezielle Grundlage bietet.
Einspruch! Womöglich bin ich eine Minderheit, aber ich halte DS9 für die beste der Star Trek-Serien und auch sonst für eine großartige Serie, was eben genau daran lag, dass die Charakter ihre Probleme besaßen. Es gab erst einmal einen sehr großen Cast inkl. wiederkehrender Nebencharaktere. Innerhalb dieses Casts, auch innerhalb der Crew, gab es immer wieder kleinere und größere Reibereien und Momente, wo sich am Ende nicht alle lachend auf die Schulter klopften. Anders als DIS schaffte DS9 allerdings trotz des Dramas ein Gefühl der Hoffnung zu vermitteln, dass es eben trotz des Dissens und trotz der Spannungen die Möglichkeit gibt, miteinander zurechtzukommen. Die Fallhöhe war eine ganz andere.

Das fehlte TNG für mich stets, weshalb ich die Serie trotz ihrer cleveren Folgen weiterhin ungerne schaue. Die Streitgespräche sind innerhalb der Crew sind nie Streitgespräche zwischen Personen, die tatsächlich anderer Meinung sind. Ebenso hatte es TNG stets sehr leicht seine Utopie zu verkaufen, weil es auch kaum jemanden gab, der diese Utopie je in Frage stellt. Die Utopie von TNG kommt ohne Preis daher, ohne Opfer, ohne Verluste und ohne Personen, die sie in Frage stellen würde. Wenn es einmal Kritik gibt, dann stets von Außen in Form von Aliens. DIS hatte diesbezüglich eine schöne Folge, nämlich als Mudd sinngemäß sagte: "Ihr reist ins Weltall und macht alle Welt auf die Menschheit aufmerksam, aber wenn's am Ende knallt, dann müssen die einfachen Leute darunter leiden." Ich finde das eine interessante Perspektive, die es in der Form quasi nicht in TNG gab.

Selbiges in DS9, als Sisko in späteren Staffeln spürt, wie schwer es ist die Ideale der Föderation in einer Welt aufrecht zu halten, die nicht an diese Ideale gebunden ist. Gerade weil die Ideale herausfordert wurden - im Inneren wie auch Äußeren - gewinnen sie für mich überhaupt erst einen Wert. TNG fühlt sich da im negativen Sinne häufig wie das Gespräch zwischen einer kleiner Gruppen an Intellektuellen an, die fernab der Welt schöne Gedanken denken. Das mag ich auch an TNG, dass sie auf einer sehr akademischen Ebene stimulierend ist. Aber sie stellt ihre Botschaften auch nie zur Disposition. Selbst fand ich VOY von der Prämisse her spannender. So schlecht die Serie es auch umsetzte, aber auch da war die Idee, dass es sehr schwer ist seine Ideale in einer nicht-idealen Umwelt aufzurechtzuerhalten. Die Crew von TNG sah sich dieser Hürde fast nie ausgesetzt.

Insofern würde ich sagen: Doch, gerade Drama ist sehr wichtig! Ich finde nicht, dass DIS zu viel Drama hat, sondern eher zu wenige positive Augenblicke und das teilweise alleine aus der Perspektive der Discovery nicht klar wird, warum diese Föderation es überhaupt wert ist im Krieg verteidigt zu werden, gerade wenn solche Personen wie Lorca sie vertreten. DIS ist quasi ein invertiertes TNG.
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Voigt »

Soweit ich weiß halten sich die Anhänger von DS9 und TNG in Waage. Finde beide Serie sehr gut, aber neige eher zu TNG als Favorit. Kann aber klar verstehen, warum Leute auch DS9 lieber mögen.

Ich kam btw auch erst so richtig auf Star Trek mit einem Tele5 Best-Of Marathon, als ich im Urlaub war. Jeden Abend da so 2~3 Folgen gesehen. Kannte davor schon einige Folgen, aber nicht so viele. Danach halt mal alle Folgen nochmal richtig durchgeschaut, das war halt vor 6 Jahren.
Danach dann auch überhaupt mitbekommen, dass es auch noch VOY, DS9 und ENT gab.

Interessant find ich ja auch, dass Picard bekannter Theaterschauspieler und Sisko Opernsänger war, das merkt man auch in den Serien. In DIS ist kein derartiges Kaliber.

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Flo
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Flo »

Terranigma hat geschrieben:
Flo hat geschrieben:Jetzt wo du es schreibst fällt mir auf, dass ich das genau nicht denke. Wenn ich eine Serie sehen möchte, in der die Charaktere zu sehr mit sozialen Scherereien beschäftigt sind um den klaren Kopf zu haben, den eine philosophisch herausfordernde Situation voraus setzt, dann kann ich nämlich so ziemlich jede andere Serie auf der Welt anschauen. Star Trek und insbesondere TNG hat meines Erachtens nach diesen einzigartigen Kultstatus, weil es eben diesen spezielle Grundlage bietet.
Einspruch! Womöglich bin ich eine Minderheit, aber ich halte DS9 für die beste der Star Trek-Serien und auch sonst für eine großartige Serie, was eben genau daran lag, dass die Charakter ihre Probleme besaßen.
Das ist doch gar kein Einspruch. Im Gegenteil, das stützt meine Hypothese. DS9 stand unter den Star Trek Convention-Trekkies nie so hoch im Kurs wie TNG. IMHO.

Das heißt ja nicht, dass DS9 nicht genauso gut die bessere Serie sein kann. Es gibt viel was dafür spricht. Wie du schon schreibst, bindet man sich als Autor mit der Prämisse, dass die Crew immer miteinander zurecht kommt, ein schrecklichen Problem auf. Aber ohne dieser Einschränkung wäre TNG eben auch etwas ganz anderes geworden. Und offensichtlich war das die richtige Entscheidung für die vielen innigen Fans.

Ich glaube, dass die Hardcore Trekkies - die nerdigen Physikstudenten, die sich verkleiden und von einer eigenen Brücke in der Garage träumen - dass diese Menschen in TNG etwas gefunden haben, was sie in keiner anderen Serie bekamen. Einen USP. Und ich persönlich kann in diesem diesem Utopia Gedöns ganz klar ein USP erkennen.
Terranigma hat geschrieben:Ebenso hatte es TNG stets sehr leicht seine Utopie zu verkaufen, weil es auch kaum jemanden gab, der diese Utopie je in Frage stellt. Die Utopie von TNG kommt ohne Preis daher, ohne Opfer, ohne Verluste und ohne Personen, die sie in Frage stellen würde.
Da möchte ich Einspruch erheben. Man kann einer Geschichte nicht ihre Prämisse vorwerfen. Roddenberrys Star Trek spielt nun mal in einer Utopie*. Und eine Utopie zeichnet sich darin aus, dass sie funktioniert. Und wenn etwas funktioniert, dann wird es natürlich nicht in Frage gestellt.

Ich habe den Eindruck du verwechselst hier 'Utopie' mit 'Ideal'. Die Ideale der Föderation .. oder zumindest des jeweiligen Captains .. werden in TNG ständig auf die Probe gestellt. Das ist ja der ganze Witz an der Serie.

Wie in der "Wem gehört Data" Episode. Ein Föderationswissenschaftler kommt zur Enterprise und möchte Data auseinander nehmen, weil er dann vermutlich ganz viele Datas bauen könnte. Und wenn jedes Föderationsschiff einen Data hat, dann könnte man tausende oder mehr Menschenleben retten, weil Data gefahrlos Arbeiten ausführen kann, die für Menschen sehr gefährlich sind. Die Frage ist also, lässt es sich mit Picards Ideal vereinbaren womöglich tausende Menschenleben auf den Gewissen zu haben, nur um Data, der ja eine Maschine ist, zu retten? Also wenn das nicht 'In Frage stellen' bedeutet, dann weiß ich auch nicht.


*Utopie halte ich für ein bisschen hoch gegriffen für die Prämisse, dass Menschen miteinander klar kommen, aber okay.
Zuletzt geändert von Flo am 19. Nov 2017, 19:50, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Flo »

Ich glaube viele setzten die Frage wie Star Trek-ig dieses oder jenes ist mit der Frage gleich, wie hoch die Qualität von diesen und jenen ist gleich. Das finde ich doof. Diese Fragen tangieren sich nicht.

Es klingt natürlich erst mal etwas seltsam, wenn irgendjemand kommt und meint das neue Star Trek wäre nicht Star Trek. Aber das ist nur ein Kommunikationsproblem. Das erste 'Star Trek' im Satz bezieht sich darauf, wo gerade die Lizenz drauf klebt und das zweite 'Star Trek' bezieht sich darauf, was den einzigartigen Kern der alten Serien auszeichnete.

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Terranigma
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Flo hat geschrieben:Die Ideale der Föderation .. oder zumindest des jeweiligen Captains .. werden in TNG ständig auf die Probe gestellt. Das ist ja der ganze Witz an der Serie.
Das ist nicht mein Eindruck. Jenseits von DS9 kam die Föderation nie in eine Situation, in der ihre Art zu Leben tatsächlich auf die Probe gestellt wurde. Ich erinnere mich da beispielhaft an Jochen, der im Podcast öfters anmerkte, dass es in Rollenspiel häufig zu leicht sei "Gut" zu sein - häufig hat es keinen Preis, keinen Nachteil, sondern führt ohne Probleme zum Ziel. Es läuft zu glatt. Und bei TNG läuft zumeist alles glatt. Natürlich gibt es jede Folge ein Problem, es ist immerhin eine "Abenteuer"-Serie in diesem Sinn. Aber am Ende der Folge ist's Problem gelöst und alles auf Ausgangslage. Auch liegen die Probleme stets jenseits außerhalb der Crew. Wenn ein Crewmitglied aggressiv wird oder Probleme macht, dann liegt's nicht daran, dass er Picard ernsthaft widerspricht, sondern daran, dass er von einem Alien besessen, von einer Krankheit befallen, o.Ä. ist. In diesem Sinne ist TNG eine perfekte Echokammer und innerhalb ihrer eigenen Logik passt das auch.
Flo hat geschrieben:Also wenn das nicht 'In Frage stellen' bedeutet, dann weiß ich auch nicht.
Das ist eine akademische Diskussion und ja, diese beherrscht TNG sehr gut. Aber am Ende ist's halt nur ein Gedankenexperiment. Es führt zu nichts und der Zuschauer weiß auch, dass Data am Ende weiterhin auf der Enterprise bleibt. Der Dominion Krieg hingegen fürt die Föderation in DS9 regelmäßig an die Grenze, u.a. auch dazu, dass Sisko gegen sein eigenes Ideal handelt. Das finde ich spannend, weil das Aufrechterhalten der Ideale einen Preis hat. In TNG zahlt die Crew aber nie einen Preis, sondern kann wie in einem Rollenspiel einfach "gut" sein und kommt damit gut durchs Leben. DS9 baut hingegen das Drama in die Crew ein mit Charakteren wie Odo, Quark und Kira, die sich teilweise nicht ausstehen können. Wenn TNG hingegen Drama aufbauen will, muss es immer für jede Folge einen neuen Charakter einbauen, weil es innerhalb der Crew einfach null Dynamik gibt, mit der man da arbeiten kann.
Flo hat geschrieben:*Utopie halte ich für ein bisschen hoch gegriffen für die Prämisse, dass Menschen miteinander klar kommen, aber okay.
"Klar kommen" ist ein milder Ausdruck, finde ich. Die Crew flucht nicht, sie schreit nicht, sie wird nicht wütend oder zeigt auch sonst kaum Emotionen, die ein Mensch eben so fühlt. Wut, Zorn, Frustration, Genervtheit, u.Ä. In dem Sinne konnte ich TNG auch nur schwer ernst nehmen, weil die dortigen Menschen mir nie sehr ... menschlich vorkamen. Insofern würde ich TNG als Utopie bezeichnen, eben als Utopie der Menschheit.


So sehr ich TNG auch mag, ich fand die Serie doch zumeist zu bieder. Als DS9-Fan gefällt mir das Drama in DIS jedenfalls sehr gut, auch wenn es gerne mehr positive Vibes geben dürfte. :D
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Flo »

Terranigma hat geschrieben: "Klar kommen" ist ein milder Ausdruck, finde ich. Die Crew flucht nicht, sie schreit nicht, sie wird nicht wütend oder zeigt auch sonst kaum Emotionen, die ein Mensch eben so fühlt. Wut, Zorn, Frustration, Genervtheit, u.Ä. In dem Sinne konnte ich TNG auch nur schwer ernst nehmen, weil die dortigen Menschen mir nie sehr ... menschlich vorkamen. Insofern würde ich TNG als Utopie bezeichnen, eben als Utopie der Menschheit.
Naja, die Dialoge waren bei weilen hanebüchen geschrieben. Zumindest wenn es um persönliche Probleme ging. Und wenn jemand ein Problem hatte, dann ging diese Person zu einer anderen Person, bekam einen weisen Rat und änderte ihr Verhalten. Ausserdem waren die meisten Darsteller ziemlich mies.

TNG schauen fühlt sich an wie Goldwaschen. Da muss man manchmal Stunden Zeit hinein investieren bis du mal an so ein glitzerndes Ding kommst.

Aber aus heutiger Perspektive ist das auch schwer nachvollziehbar, weshalb die Serie so toll gewesen ist. Heutzutage gibt es mehr hochwertig produzierte Serien als sich irgendwer anschauen kann, wann man will und so viele Folgen wie man will. Wenn man in den Neunzigern gerne Serien schaute, dann musste man zwangsläufig die eigene Freizeit um die Sendetermine arrangieren und dann meist noch in jeder Folge mehrere lange Werbeunterbrechungen hinnehmen. Was für ein absurdes Rezeptionsverhalten. Serien waren früher mies - und manche waren ein bisschen weniger mies als andere.

So, das musste ich mal ausformulieren, weil ich mich hier gerade fühle wie der TNG Apostel vor dem Herrn.

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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Flo hat geschrieben:Aber aus heutiger Perspektive ist das auch schwer nachvollziehbar, weshalb die Serie so toll gewesen ist.
Ich habe TNG relativ zeitnah gesehen. Auch damals - als Kind! - war mein Eindruck, dass das ganze recht ... bieder war. Ich meine, ich mag TNG sehr. Aber mein Herz gehört DS9! :D
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Flo »

Terranigma, du hast mich überzeugt.

Bei TNG gab es ein philosophisches Ideal, welches durch Picard personifiziert wurde: Mische dich nicht in fremder Leute Angelegenheiten ein und keine Kinder auf der Brücke. Diese Grundsätze schließen Drama, auf einem in sich geschlossenen (mobilen) Schiff in Friedenszeiten, weitgehend aus. Fremde Konflikte gehen einen nichts an, außer wenn man darum gebeten wird zu vermitteln, und eigene Konflikte beginnt man gar nicht erst. Auf dem eigenen Schiff gelten die eigenen Regeln, woanders andere. Die besten Folgen drehen sich darum die Grenzen dieses Ideals, von innen auf moralische Schwachstellen abzuklopfen.*

Bei DS9 wurde dieses Ideal aus den sterilen Laborbedingungen der Enterprise heraus genommen, in einen Raumstation voller anderer Ideale gesperrt und geschaut wie es sich behaupten kann. Es gab keine Möglichkeit sich zurück zu ziehen, die Föderation wurde gezwungen Konflikte durchzufechten. Aber im Grunde läuft es auf genau das selbe hinaus. Nur werden die Grenzen des Ideals hier nicht von innen, sondern von außen auf moralische Schwachstellen abgeklopft.

Und manchmal spielt die Föderation auch gar keine Rolle, und ein Ferengie erklärt einer Vulkanierin wie das Universum funktioniert.** Jedenfalls glaube ich nun, dass sich Drama und der Fokus auf philosophische Themen nicht ausschließen. ... Wenn mir jetzt noch jemand offenbaren könnte, welcher Charakter oder welches Volk in DIS ein schlüssiges Ideal repräsentiert, dann würde mich das sehr glücklich machen.


* Video "Star Trek TNG 209: The Measure of a Man in 10 Minutes": https://youtu.be/v6FiG2QZWWg" onclick="window.open(this.href);return false;
** Video "Quark solves the problem of War with Economics": https://youtu.be/hdQcGzbpN7s" onclick="window.open(this.href);return false;

meisterlampe1989

Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von meisterlampe1989 »

Andre Peschke hat geschrieben:
Jason Isaacs als Captain mag ich sehr. Einen moralisch fragwürdigen Captain finde ich eine gute Abwechslung und ich mag vor allem einfach Isaacs. Der ist cool, der hat Präsenz, neben dem sehen alle anderen aus wie Theater-AG.

Andre
Für mich einer der am meisten unterschätzten Schauspieler, die es gibt. Er hat in seiner Karriere immer unter Typecasting gelitten. Das erste Mal habe ich ihn in "Der Patriot" gesehen; da fand ich ihn schon unfassbar gut. Das Wort "Präsenz" wurde für sowas erfunden. Keine Ahnung, warum er nie so richtig große Rollen bekommen hat.

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Terranigma
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Terranigma »

Flo hat geschrieben:Wenn mir jetzt noch jemand offenbaren könnte, welcher Charakter oder welches Volk in DIS ein schlüssiges Ideal repräsentiert, dann würde mich das sehr glücklich machen.
Das wäre auch mein Problem. Ich habe mit dem Drama in DIS kein Problem, sondern eher damit, dass es bisher kaum einen Gegenpol gibt. Bei DS9 verstand ich stets, wofür die Föderation steht, was ihre Ideale und Werte sind, sodass auch verständlich war warum Sisko in späteren Staffeln derart mit sich rang, z.B. in "In the Pale Moonlight". DIS etabliert die Föderation aber nicht, auch nicht ihren Cast. Die Serie beginnt mit einem Krieg, sodass ich aus der Serie selbst nicht erkennen kann, wofür die Föderation überhaupt steht. Was sind die Werte, welche die Föderation in DIS ehrt - zumindest dem Wortlaut nach? Ich verstehe, dass sie sich gegen die Klingonen verteidigen, aber wofür kämpfen sie?

DIS hat das Drama, aber keine Lichtblicke. Ich mag Lorca als Charakter, aber es gibt niemanden in der Crew, der einen positiven Gegenpol darstellt. Stamets? Schon jetzt einer meiner absoluten Lieblingscharaktere in Star Trek, aufgrund seiner teilweise pissigen und zynischen Art, aber kaum ein positiver Charakter. Tilly? Nun, sie ist drollig und naiv, aber verkörpert kein Ideal. Ash? Ein kaputter Soldat, gespielt von einem average American dude. Der Doktor? Ich weiß nichtmal seinen Namen, so selten ist er da. Saru? Noch am ehesten, zumindest gibt er sich durchaus sehr friedwertig. Burnham? Ist ein laufendes Plot Device und mal emotional, mal logisch, je nachdem wie's die Autoren gerade wollen. Allgemein leidet DIS ein wenig darunter, dass der Cast der Crew sehr klein ist. Im Endeffekt besteht die Crew nur aus 6 Charakteren. Die Crew von DS9 bestand aus 9 Charakteren sowie einem riesigen Nebencast. VOY hatte in etwa 8/9. DIS könnte ein paar mehr Gesichter brauchen.
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Andre Peschke
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Re: Liebe, Hass und Star Trek Discovery (Spoilerthread)

Beitrag von Andre Peschke »

meisterlampe1989 hat geschrieben:Für mich einer der am meisten unterschätzten Schauspieler, die es gibt. Er hat in seiner Karriere immer unter Typecasting gelitten. Das erste Mal habe ich ihn in "Der Patriot" gesehen; da fand ich ihn schon unfassbar gut. Das Wort "Präsenz" wurde für sowas erfunden. Keine Ahnung, warum er nie so richtig große Rollen bekommen hat.
Ja, ich glaube, der ist einfach in der Bösendarsteller-Schublade gelandet. Ist ja bei Star Trek immer noch im moralisch zwielichtigen Bereich. Sehr schade. Wobei man aber auch sagen muss: Die Bösen spielt er schon auch echt gut. :D

Andre

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