Game of Thrones [SPOILER!]

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Rince81
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Re: Serientipps

Beitrag von Rince81 » 2. Mai 2019, 11:41

bluttrinker13 hat geschrieben:
1. Mai 2019, 14:47
zweitens ist diese Maxime aber meines Erachtens (und des Erachtens einiger anderer Fans) eben nicht das was GoT auszeichnet oder im Kern mal ausgezeichnet hat. Das war der Realismus und die Stringenz der Geschehnisse in der Welt und der Handlungen der Akteure. Ist hier imo zu sehr zurückgefahren worden.
Ich denke da liegt das Problem. GoT hat für eine Serie und auch Buch den damals sehr überraschenden Schritt geschafft den vermeintlichen Hauptdarsteller einfach so zu töten und auch seitdem immer mal wieder einen vermeintlichen weiteren Hauptcharakter über oder in die Klinge springen lassen.* Es ist aber imho eigentlich klar, dass das nicht laufend wiederholbar ist. In der Serie gibt es zum einen wesentlich weniger Charaktere als im Buch die man eben sterben lassen kann und zum anderen ergibt sich durch die wenigeren Charaktere die Notwendigkeit diese im Spiel zu behalten, damit diese miteinander agieren können. Man liest mittlerweile immer wieder von der berühmten "Plot-Armor" und das grundsätzlich kritisch. Was soll aber die Alternative dazu sein? Tyrion stirbt in der zweiten Staffel, Sam schon beim ersten Ausritt nördlich der Wall und der Nightking ist mittlerweile in Kings Landing... Plot Armor ist eben ein grundlegendes Erfordernis einer visuellen Storyerfahrung, die einerseits beim Zuschauer Spannung und mitfiebern erzeugen soll, bei der andererseits aber eigentlich klar ist, dass der Charakter das ganze überleben wird. Ist schon bei Star Trek der klassischen Serie so - blaue und gelbe Uniformen hatten Stoff eingewebt, die roten Uniformen eben nicht... Ich glaube da wird von dem Medium etwas erwartet, was es nicht leisten kann. Tony Stark wäre ohne seine Plot Armor in Iron Man 1 in Afghanistan gestorben und das ganze MCU nicht passiert... :D

* Edit: Da fällt mir gerade der Herr der Ringe ein, das ist also nicht neu. Tolkien hat sehr früh Gandalf "sterben" lassen und relativ kurz darauf und noch zu "Beginn" der Reise Boromir. Es ist also nicht neu. Das erweckt die Erwartung, dass keiner der Gefährten sicher ist und was passiert? Gandalf kommt zurück und der Rest der Gefährten hat auf einmal Plotarmor. Das hat damals nur noch keiner kritisiert...
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Dicker
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Re: Serientipps

Beitrag von Dicker » 2. Mai 2019, 13:52

Ich denke der entscheidende Punkt ist, dass wir uns in Staffel 8 befinden. Viele sind bereits gestorben, nicht genügend sind hinterher gekommen. Die Anzahl der handelnden Fraktionen hat sich stark ausgedünnt, es bleiben halt nur die Gewinner übrig. Entsprechend wenige Optionen hat man als Autor, sei es bei der Entscheidung, wer stirbt, oder wer welche Allianz eingeht. Im Endeffekt haben wir nur noch 3 Fraktionen und das ist auch gut so, denn es geht auf das Ende zu. Nur das alles scheinen viele Kritiker im Netz nicht zu verstehen. Klar waren die ersten Staffeln überraschender, aber da konnte man auch noch genügend Charaktere töten und hätte aus ihrem Tod immer noch genug Optionen, um die Geschichte sinnvoll fort zu führen.

Ich muss aber auch sagen, dass die 3. Folge audivisuell hervorragend war (zur Erinnerung, daß ist immer noch eine Fernsehserie), leider war zum einen die Schlacht mit vielen Entscheidungen recht unlogisch. Zum anderen war die Form, wie der Nightking abgefertigt wurde, eher plump. Die Verbindung zwischen Bran und dem NK wurde bis heute nicht vernünftig erklärt und es wurde verpasst die Zerstörung und Bedrohung der Untoten Armee wirklich zu zeigen. So kommt einem die Schlacht größtenteils nur wie ein Nebenscharmützel vor, ein notwendiges Übel, bevor man sich gegen Cerci Stellen kann, um wieder in das Klein klein der menschlichen Dramen zu verfallen.

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Filusi
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Re: Serientipps

Beitrag von Filusi » 2. Mai 2019, 14:13

Oh danke, endlich kapiere ich, was ihr die Ganze Zeit mit Plotarmor meint. *andenkopfschlag*

Und ich will mich nicht gerne mit fremden Federn "schmücken", die meisten zitierten Schlachtdetails/-fehler sind, wie geschrieben, nur von nem anderen User (Alex of Newsky) aus dem dortigen Forum zitiert, um meine Aussage/Antwort zu erläutern.
SpoilerShow
Achja das mit den "Bogenschützten auf die Mauern", als schon die Untoten oben sind, war doch so schon ganz richtig und wurde eventuell nur falsch verstanden/ zitiert.

Jamie meinte, nachdem die Kämpfer aus dem Hof die Mauern bemannten, dass die Bogenschützen noch weiter hoch auf die Türme gehen sollten, wo sie dann wieder sicherer wären, sowie Sicht und Abstand zum Wirken haben.
Das machte also schon Sinn.

Zudem muss ich nach nen Telefonat mit meiner Großen, die hat' s beim Studium geschaut, nun doch sagen/einsehen, dass mein Wunsch nach ner Tagschlacht in dem Kontext mit dem NK und seinem Sinnen nach der langen Nacht völlig unsinnig ist/war.

Wie gesagt, ich fand die Folge im Gegensatz zu den meisten in meinem Heimatforum jetzt gar nicht so schlimm, da ich über vieles hinwegsehen kann.
Nützt ja nichts und es gab genug anderes (wie hier ja auch schon genannt), um doch noch seinen Spaß daran zu haben.

Bezüglich Tyrion, ja, ich glaube nach all der Logik der letzten 10-15 Folgen (ohne Vorlage) dürfte nun die große Stunde von Tyrion schlagen.

Andererseits stimmt mich das ängstlich bezüglich Arya, da sie ja jetzt ihr Werk getan hat.
Wobei ich da ja schon wieder wilde Fantheorien gelesen habe. *augenroll* ^^

Naja ich freu mich und bin gespannt, i mag GOT, es ist halt ein Märchen, aber eben ein verdamt Gutes, zudem schaft es die Serie mich immer wieder emotional mit zu nehmen, was wohl auch an dem sehr guten Cast liegt.
Zuletzt geändert von Filusi am 2. Mai 2019, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Feamorn
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Re: Serientipps

Beitrag von Feamorn » 2. Mai 2019, 14:39

Dicker hat geschrieben:
2. Mai 2019, 13:52
So kommt einem die Schlacht größtenteils nur wie ein Nebenscharmützel vor, ein notwendiges Übel, bevor man sich gegen Cerci Stellen kann, um wieder in das Klein klein der menschlichen Dramen zu verfallen.
SpoilerShow
Genau das war aber doch zu erwarten. Der Nightking war Nebenschauplatz, ein wichtiger Nebenschauplatz, aber ein Nebenschauplatz, GoT drehte sich einen überwiegenden Teil seiner Geschichte um die Scharmützel der menschlichen Königshäuser. Da ist es nur logisch, dass das Serienfinale wieder genau dorthin zurückkehrt, oder nicht? Das hier ist eben kein Herr der Ringe, wo mit dem Tod des bösen Dämon sich alle anderen um den Hals fallen und einfach den einen Recken (Aragorn) als neuen Chef akzeptieren. Vox.com hatte dazu einen schönen Kommentar: https://www.vox.com/culture/2019/4/29/1 ... hat-deadly

Mit dem NK wurde nur eine (sehr mächtige) Figur aus dem Rennen um den Thron gekegelt. Lustigerweise könnte man ja sogar sagen, dass sich Cerseis Armeen genau so auflösen würden, wie die des Nightking, wenn sie sterben würde. Genauso wie der Norden sich ja auch immer halb zerlegt hat, wenn der gerade diensthabende Stark das zeitliche gesegnet hat.
K(aum )einer hat die Bedrohung durch den Nightking ernst genommen, mit der Konsequenz, dass nun alle Häuser im Norden, sowie Dany, einen Großteil ihrer Armee verloren haben. (Danys Thronansprüche dürften ohne Dothraki und ihre Infanterie ziemlich gegen Null gehen, Drachen hin oder her. Die spannende Frage ist jetzt, ob/wer den Rest der Königslande, der gegen Cersei steht, hinter sich vereinen kann.)
Mein Kollege tippt drauf, dass es am Ende eben doch Jon sein wird, der eine, der keinen Bock auf's regieren hat, dafür aber eben den höchsten "Anspruch" auf den Thron (zumal er den Norden und (ehemaligen) Süden genetisch vereint, und die meisten "Geflogsleute aus Überzeugung, wobei, nein, die sind ja auch weitestgehend tot. Das wäre natürlich irgendwie die "langweiligste" und nächstliegendste Lösung aus einer "typischer Fantasy-Plot"-Perspektive. Objektiv hat zur Zeit vermutlich Cersei die besten Karten, da sie ihre Armee inklusive Söldner noch hat, dazu einen beträchtlichen Teil der Ironborn Flotte.

Ich muss jedenfalls für mich sagen, dass ich ziemlich gespannt auf die letzten drei Folgen bin. Das Ende ist für mich nämlich viel weniger absehbar, als der Ausgang des Kampfes mit dem Nightking. Der Nightking war klassische Fantasy, und die Bedrohung derart übermächtig, dass man bei einem Sieg seinerseits die Serie gleich hätte beenden können. Die Frage nach dem Throninhaber zum Serienende finde ich da tatsächlich sehr viel spannender. Selbst, wenn es tatsächlich Jon Snow werden sollte, fände ich den Weg dahin noch immer interessant.

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Brahlam
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Re: Serientipps

Beitrag von Brahlam » 2. Mai 2019, 16:31

Vielleicht die Diskussion in einen eigenen GoT Thread verschieben? Auch im Offtopic sollte man beim Thema bleiben. :ugly:

Harry Tuttle
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Re: Serientipps

Beitrag von Harry Tuttle » 2. Mai 2019, 21:15

Brahlam hat geschrieben:
2. Mai 2019, 16:31
Vielleicht die Diskussion in einen eigenen GoT Thread verschieben? Auch im Offtopic sollte man beim Thema bleiben. :ugly:
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Dicker
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Game of Thrones

Beitrag von Dicker » 2. Mai 2019, 21:21

Der Wunsch nach einem eigenen Thread ist gerechfertigt und die letzten drei Episoden werden sicher genug Stoff zum Diskutieren bieten

@Mods: Bitte Beiträge aus dem Serien-Thread hierher verschieben. Danke.

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Re: Game of Thrones

Beitrag von HerrReineke » 2. Mai 2019, 22:20

Dicker hat geschrieben:
2. Mai 2019, 21:21
Der Wunsch nach einem eigenen Thread ist gerechfertigt und die letzten drei Episoden werden sicher genug Stoff zum Diskutieren bieten

@Mods: Bitte Beiträge aus dem Serien-Thread hierher verschieben. Danke.
done ;)
Quis leget haec?

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SebastianStange
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Re: Game of Thrones

Beitrag von SebastianStange » 3. Mai 2019, 00:01

Danke an die Mods!

Und ich schließe mich mal Filusis Manöverkritik an.
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Insbesondere gegen Ende gab es so viele Schnitte auf Charaktere, die von den Whitewalkern überrannt wurden. ÜBERRANNT! Und beim nächsten Cut zu ihrer Story sind sie wieder relativ frei und noch am Leben. Das war in Sachen Schnitt und Continuity ärgerlich und irritierend. Dass die Schlacht taktisch verwunderlich lief, damit kann ich leben. Suspension of diesbelief. Es ist ja nur Unterhaltung. All sowas.

Aber dass irgendwann die Szenen nicht mehr wirklich zusammen passen, das empfand ich als echt doof.
Aber ach, ich schaue GoT auch nur noch eher pflichtbewusst und hänge lange nicht mehr so an der ganzen Welt und den Charakteren wie vielleicht zu Zeiten von Staffel 2 bis 4. Es ist immer noch eine super-kurzweilige Fernsehserie. Nicht mehr, nicht weniger.

Bin nun aber tatsächlich gespannt auf die restliche Story. Das ist ne interessante Ausgangslage aktuell.

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Jon Zen
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Jon Zen » 3. Mai 2019, 01:21

Gab es eigentlich jemals in einem hochwertig produzierten Film (ohne Animes) eine längere zusammenhängende Schlacht?
Das waren ca. 80 Minuten. Schade, dass das wohl zu viel wahr für den Regisseur Miguel Sapochnik.
Dagegen waren die Arya Szenen wesentlich besser, wenn auch nicht perfekt:
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Die "Rettungsaktion" von Beric Dondarrion, ist für mich völlig unübersichtlich. Ständig scheint er zu sterben, um dann doch noch weiterzuhumpeln ohne Waffe.
Ich werde mir die Folge nochmal anschauen, Stand jetzt würde ich aber sagen, dass es die Schwächste in der gesamten Serie ist. Sie leidet unter dem Kino Syndrom, dass sie zuviel will und es nicht schafft. Auf dem Papier hört sich die Folgesehr gut an, aber die einzelnen Szenen wirken nicht ausgearbeitet.
In einer überarbeiteten Version, mit einem besseren Schnitt und einigen dummen Szenen weniger, könnte sie aber noch ganz gut werden.

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Symm
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Symm » 3. Mai 2019, 06:02

So stelle ich mir GRR Martin vor wenn er das Drehbuch zu den letzten 3 Folgen ließt.

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LegendaryAndre
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Re: Game of Thrones

Beitrag von LegendaryAndre » 3. Mai 2019, 07:14

Gestern habe ich mir die Folge dann doch noch einmal angesehen, weil ich dachte vielleicht zu kritisch gewesen zu sein, da es doch auch einige positive Kommentare dazu gab. Ich möchte festhalten dass wirklich ein bedeutender Unterschied besteht ob man sich die dunklen Szenen tagsüber ansieht oder nachts bzw. bei abgedunkeltem Raum, denn da ist es weitaus weniger anstrengend den einzelnen Szenen zu folgen. Manche Details habe ich dadurch erst mitbekommen und sie mildern mein Urteil etwas ab, heben es aber nicht auf.

Auch wenn man über die Logikfehler hinweg sieht und sich mehr auf die Atmosphäre einlässt, wirkt die Folge besser. Ich denke sowohl kritische als auch lobende Kommentare sind gerechtfertigt und es hängt eher davon ab worauf man mehr Wert legt. Für mich bleibt "Die lange Nacht" dennoch eine der schwächsten Folgen und ist vor allem deshalb eine mittlere Enttäuschung, da die Macher es nicht geschafft haben einen Höhepunkt der Geschichte als solchen glaubwürdig und faszinierend darzustellen.

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Brahlam
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Brahlam » 3. Mai 2019, 08:02

Mal eine Frage zum Vorspan auf die nächste Folge...
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Sieht man da Cersei in Dorne? Ist die jetzt mit ihrer Söldner Armee dort eingefallen? Das sah nicht wie Kingslanding aus, aber vielleicht täuscht es auch, da die Szene im Vorspann nur sehr kurz war. Würde jedenfalls erklären warum ihre ganze Armee auf die Schiffe verfrachtet wurde. Fragt sich nur was das dann für Kingslanding heißt?

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Re: Game of Thrones

Beitrag von Symm » 3. Mai 2019, 10:42

Ich habe im Gegensatz zu den meisten wohl in weiser Voraussicht mein Wohnzimmer eh schon komplett verdunkelt, daher hatte ich mit dem düsteren Stil der Folge gar keine Probleme. Das mach ich in der Regel aber immer, wenn ich einen Film oder Serie schaue und damit rechnen kann das es ein "Spektakel" wird. Wie so mancher im Internet schon anmerkte, im Kino ist es ja auch dunkel.
GoT hat sich schon in den letzten Jahren verändert, gerade nachdem die Buchvorlage weggefallen ist. Ob einem das gefällt oder nicht muss natürlich jeder für sich selbst Entscheiden. Ich habe damit weit weniger Probleme als die meisten.
Was mir an GoT gerade in den letzten Staffeln immer am meisten Spaß gemacht hat, war das Theoretisieren mit Freunden und Bekannten wie es weitergehen könnte. Das die Serie nicht mehr so viel auf Logik gibt, hilft hier sogar weil kaum eine Theorie erst mal totaler Unsinn ist :).
Mich unterhält es immer noch gut, genau wie das MCU.
Das mag vielleicht auch darin geschuldet sein das ich auf einen Faible für Worldbuilding habe in der viele kleine und große Geschichten Raum finden und Ereignisse in den Storylines aufeinander Bezug nehmen können. Darum mag eben Werke wie das MCU, alles Rund um Mittelerde oder eben Game of Thrones.
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Ich war nach S08E03 etwas enttäuscht das so viele Überlebt haben, daß einige vielleicht noch Plotarmor haben mag sein. Aber Zumindest mal Davos, Sam, Greyworm, Missandei oder Brienne hätten meiner Meinung noch wirkungsvoll das Zeitliche segnen können.
Ich fand die Folge insgesamt sehr ansprechend inszeniert mit vielen schönen Bildern, die man eher selten im Serienformat sieht. Daher hänge ich mich jetzt auch nicht daran auf das Melisandre zwar 10k Schwerter nach 5 Sekunden aufflammen lässt, aber mit Holz so ihre Probleme hat. Oder das die Dothraki einfach so in ihr Verderben geschickt werden ohne dass man den Feind überhaupt kennt und seine Stärke nicht einschätzen kann.
Für all das findet man natürlich in Fankreisen mal mehr als weniger stimmige Theorien, und das genau das mag ist.
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DexterKane
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Re: Game of Thrones

Beitrag von DexterKane » 3. Mai 2019, 11:06

Nun ja, die Buchreihe heißt "A song of ice and fire". Wenn ich mir jetzt mal überlege, wen ich am ehesten mit Eis und Feuer in Verbindung bringe...
Will sagen, meine persönliche Theorie besteht da schon seit Buch 3 und bis jetzt sieht's ganz gut aus. :)

(Auch wenn ich immer noch sickig bin, dass Stannis in der Folge vor seinem Tod auf einmal eben "stupid evil" werden musste, um die Folge drauf das zeitliche zu segnen. Ich bleib dabei, dass er nicht nur der rechtmäßige, sondern auch der fähigste König gewesen wäre! Baratheon! ;) )
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Ricer
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Ricer » 3. Mai 2019, 11:10

Symm hat geschrieben:
3. Mai 2019, 10:42
SpoilerShow
Ich war nach S08E03 etwas enttäuscht das so viele Überlebt haben, daß einige vielleicht noch Plotarmor haben mag sein. Aber Zumindest mal Davos, Sam, Greyworm, Missandei oder Brienne hätten meiner Meinung noch wirkungsvoll das Zeitliche segnen können.
Ich fand die Folge insgesamt sehr ansprechend inszeniert mit vielen schönen Bildern, die man eher selten im Serienformat sieht. Daher hänge ich mich jetzt auch nicht daran auf das Melisandre zwar 10k Schwerter nach 5 Sekunden aufflammen lässt, aber mit Holz so ihre Probleme hat. Oder das die Dothraki einfach so in ihr Verderben geschickt werden ohne dass man den Feind überhaupt kennt und seine Stärke nicht einschätzen kann.
Für all das findet man natürlich in Fankreisen mal mehr als weniger stimmige Theorien, und das genau das mag ist.
Das klingt nach: Game of Thrones - Battle Royale Edition :D
SpoilerShow
Da der Night King gegen das Drachenfeuer immun war, dieses aber immer als die große Waffe hervorgehoben wurde, stelle ich mal in den Raum, dass am Ende der Serie der Iron Throne mit Drachenfeuer eingeschmolzen wird, weil er Macht isoliert und gerade der Kampf im Norden gezeigt hat, dass nur eine (gleichberechtigte) Gemeinschaft alle Hürden überkommen kann. Das würde zum leicht belehrenden Unterton der letzten zwei Staffeln passen :D
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Fu!Bär » 3. Mai 2019, 12:03

Ich mag auch die neuen Folgen. Ich liebe GoT einfach. Trotzdem hat sich ab und zu ein "das könnte jetzt auch ein Laien Theater sein können" Gedanke bei den aktuellen Folgen eingeschlichen. Besonders ist mir das bei S08 E02 aufgefallen, während Tyrion und Jaime sich unterhalten und durch Winterfell streifen.
SpoilerShow
Bei der letzen Episode (E03) hat mich extrem gestört, dass die große Schlacht so konsequenzlos für das Team Lebende war. Selbst Sam, der sich nicht grade gut geschlagen hat und irgendwann mitten unter Untoten lag hat auf sonderbare weise überlebt.
Das stört mich insbesondere deshalb, weil ich GoT eigentlich liebe, gerade weil Hauptcharaktere nicht sicher vor dem Tod sind.

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Re: Game of Thrones

Beitrag von Symm » 3. Mai 2019, 12:47

Fu!Bär hat geschrieben:
3. Mai 2019, 12:03

SpoilerShow
Bei der letzen Episode (E03) hat mich extrem gestört, dass die große Schlacht so konsequenzlos für das Team Lebende war. Selbst Sam, der sich nicht grade gut geschlagen hat und irgendwann mitten unter Untoten lag hat auf sonderbare weise überlebt.
Das stört mich insbesondere deshalb, weil ich GoT eigentlich liebe, gerade weil Hauptcharaktere nicht sicher vor dem Tod sind.
Das war gefühlt eben mal so, aber aktuell ist es eher in die andere Richtung
SpoilerShow
In S08E02 wurden so viele Storylines versönlich zu Ende gebracht. Nur bei Theon haben sie es durchgezogen. Gefühlt sind viele Plotlines von Charakteren einfach auserzählt. Was soll z.B. eine Missandei bitte zum großen "Game of Thrones" noch beitragen. Für Sam gilt ähnliches. Fast seine komplette Story ziehlt darauf ab, dass Sam das große R+L=J Mysterium in der Zitadelle knackt um dann Jon als glaubhafter Freund dies klar zu machen.
Durch den behutsamen Umgang mit dem Tod von Mainchars wartet man förmlich darauf das "endlich" mal wieder einer das Zeitliche Segnen so das die Schockmomente wie bei der Red Wedding einfach nicht mehr so ankommen wenn mal einer dran glauben muss. Lyannas Tod fand ich viel "schockierender" (mir fällt gerade kein anderes Wort ein) als z.B. den von Jorah und er begleitet uns seit Staffel 1. Beric und Edd waren eh so eher naja Dinger. Und Theon war zwar an der Zeit und im richtigen Moment, aber wie...fand ich auch irgendwie doof, mir hätte ein vielleicht Kampf ohne Erfolgsaussicht besser gefallen als Stumpf ins offene Messer zu rennen.
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Re: Game of Thrones

Beitrag von Jon Zen » 3. Mai 2019, 13:17

Zu Sam:
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Ich denke, dass er eine wichtige Rolle nach dem Ende des Krieges einnehmen soll. Sei es eine dokumentarische Funktion (er kann den Kampf gegen die Whitewalker aus erster Hand für die Nachwelt festhalten) oder sogar eine beratende Funktion als Hand.

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Re: Game of Thrones

Beitrag von Dicker » 3. Mai 2019, 14:51

Was mir persönlich sehr aufgefallen ist, die Tode nehmen mich gar nicht mehr mit. Die Charaktere, die sterben, sind mir alle recht egal. Vielleicht auch, weil ihre Geschichte auserzählt ist. Oder vielleicht auch, weil sie alle in einer recht aussichtslosen Schlacht fallen. Damit hat man ja gerechnet.
Es hätten ruhig noch ein paar mehr sterben können, aber dann wäre halt für die letzten paar Folgen niemand mehr übrig geblieben.

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