COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Crenshaw
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Crenshaw »

naja der eine zusätzliche Ruhetag, keine AHnung was ich davon halten soll, aktueller STand bei uns ist jedenfalls es wird gearbeitet und ich gehe nict davon aus das es Probleme geben wird und Freitag sowieso, ist schon seit längerem geplant.

ich frage mich was die blöde Konferenz überhaupt noch soll, irgendeiner/eine will unbedingt was durchsetzen/verhindern und dann wird solange zugewartet bis man bekommt was man will, 12h Meeting, da ist doch spätestens 2h alles sinnvolle gesagt und danach nur noch rum geeiere.
ich würde mir ein Machtwort von Merkel wünschen, sinngemäß "entweder wir machen ab Tag X für Zeitraum Y, A und B..., und dann sind hoffentlich die Zahlen und oder die Länder entscheiden selbst und Merkel ist raus, damit aber auch alle Bundeshilfen und die Ländern dürfen selbst zahlen" ich bin mir sicher, auf einmal ist Kooperation da,

der Förderalismus zeigt gerade sehr anschaulich, was seine Nahcteile sind und warum er dringend reformiert werden muss

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Wudan
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Wudan »

Ich weiss echt nicht mehr was ich dazu sagen soll, echt.
Und wenn selbst der sonst so neutrale MrWissenToGo launig wird und der Politik die Note 6 verpasst dann heisst das schon was :D

Ehrlich was soll diese Scheisse. Die 5 Tage werden absolut gar keinen Effekt auf das Infektionsgeschehen haben. Im Gegenteil. Supermärkte werden am 31.3. und Ostersamstag knallvoll sein, was genau den Gegenteiligen Effekt hat von dem was man eigentlich will.

Und des deutschen erste Frage so: Aber was ist mit meinem Osterurlaub? :shock:

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Textsortenlinguistik
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Textsortenlinguistik »

Ungefähr alle Virologen sagen schonmal, dass der Lockdown ungefähr gar keinen Effekt hat.

Das Ganze erinnert mich an "jetzt nochmal kurz zusammenreißen, damit wir alle Weihnachten feiern können".
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Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Frage mich noch immer, warum man nicht einfach alles für 2 Wochen zumacht?!? Niemand trifft niemanden. Jeder hat genügend Essen zu Hause.

Wo es nicht mit Homeoffice geht:
5 Tage Urlaub, 5 Tage übernehmen die Arbeitgeber

Also das was jeder vernünftige Mensch machen würde, wenn er Verantwortung hätte.

Aber lieber ruiniert man alles finanziell, ökonomisch, kulturell, emotional, bildungstechnisch viele Monate lang im Dauer-Lockdown.

Aber da kommen sicher wieder viele aus ihren Ecken und meinen das gehe nicht....
NoCovid kommt ja auch von den Kommunisten.
Und ZeroCovid vom Teufel persönlich. :evil:

-> Eigentlich müssten Boris Palmer und Claus Ruhe Madsen für ganz Deutschland entscheiden dürfen.
Tübingen und Rostock zeigen kontinuierlich seit Monaten wie es richtig geht. Und da gibt es genau 0 Gründe, warum das nicht exakt so 1:1 in Deutschland gemacht wird.

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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Inkognito hat geschrieben:
23. Mär 2021, 20:41
-> Eigentlich müssten Boris Palmer und Claus Ruhe Madsen für ganz Deutschland entscheiden dürfen.
Tübingen und Rostock zeigen kontinuierlich seit Monaten wie es richtig geht. Und da gibt es genau 0 Gründe, warum das nicht exakt so 1:1 in Deutschland gemacht wird.
Dazu müssten sich einer der gottgleichen Bundes- oder Landesminister(präsidenten) ja auf das Niveau eines OBs begeben und sich von ebendiesem noch übertrumpfen lassen.

Hahaha, welches Politikerego soll denn das mitmachen.
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ragdel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von ragdel »

Inkognito hat geschrieben:
23. Mär 2021, 20:41
Jeder hat genügend Essen zu Hause.
Es gibt genügend Menschen die leider nicht in so einer privilegierten Situation sind, dass sie sich für 2 Wochen versorgen können.
Gerade am Monatsende wenn viele eh kein Geld mehr haben und schauen müssen wie sie über die Runden kommen.

meieiro
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von meieiro »

Ich bin echt gespannt, wie sich das Ganze auf die Wahl im September auswirken wird.
Im Moment ist ja keiner mit der Regierung annähernd zufrieden. Weder links, noch mitte noch rechts. Dazu noch die ganzen CDU/CSU-Skandale.

Wenn man die beiden kürzlichen Wahlen zu Grunde legt, könnte die Grünen der große Gewinner werden. Die AFD konnte bisher anscheinend wenig Profit aus der Situation schlagen.

Auf der anderen Seite fehlt mir etwas der Glaube, dass das wirklich signifikante Änderung mit sich bringt. Ich habe schon so viele Skandale miterlebt, die nach Monaten wieder vergessen waren.(siehe Amthor als CDU-Spitzenkanidat in MeckPomm)
Bei uns in Bayern gilt für viele halt immer noch: "In Bayern wählt man CSU"

Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Und die Osterruhe ist gekippt. Was für ein absurdes Theater...
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Santiago Garcia
Master of Fantasy
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

Es ist wirklich nur noch schwer zu ertragen gerade.

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Tsuran
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Registriert: 22. Okt 2019, 09:55

Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Tsuran »

meieiro hat geschrieben:
24. Mär 2021, 10:48
Ich bin echt gespannt, wie sich das Ganze auf die Wahl im September auswirken wird.
Im Moment ist ja keiner mit der Regierung annähernd zufrieden. Weder links, noch mitte noch rechts. Dazu noch die ganzen CDU/CSU-Skandale.
Daran haben sie auch alle gemeinschaftlich sowohl auf kommunaler, Landes- und Bundesebene hingearbeitet. Wenn ich gerade (11:30 Uhr) lese, dass jetzt diese "Osterruhetage" wieder vom Tisch sind, frage ich mich wirklich was sie dafür qualifizieren soll, sich im September als Regierungsoption anzubieten. :hand:
meieiro hat geschrieben:
24. Mär 2021, 10:48
Wenn man die beiden kürzlichen Wahlen zu Grunde legt, könnte die Grünen der große Gewinner werden. Die AFD konnte bisher anscheinend wenig Profit aus der Situation schlagen.
Lustig, näh? In der größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg hat eine populistische Partei in Deutschland große Probleme simple Lösungen anzubieten. Lässt sich halt nicht "auf die Ausländer", "Überfremdung" oder "Flüchtlinge" schieben. Vielleicht liefert es ja einen Denkansatz für den ein oder anderen Sympathisanten.
meieiro hat geschrieben:
24. Mär 2021, 10:48
Auf der anderen Seite fehlt mir etwas der Glaube, dass das wirklich signifikante Änderung mit sich bringt. Ich habe schon so viele Skandale miterlebt, die nach Monaten wieder vergessen waren.(siehe Amthor als CDU-Spitzenkanidat in MeckPomm)
Bei uns in Bayern gilt für viele halt immer noch: "In Bayern wählt man CSU"
Ich glaube das ist ein Generationenproblem, auch in Bayern wackelt diese denkweise zunehmend. Wenn ich mir mein Umfeld so ansehe, da sind Leute entweder in Richtung AFD (viel auf dem Land - "Wenn die ganzen Flüchtlinge jetzt kommen") abgewandert oder orientieren sich eher Richtung Grün. Ich persönlich hoffe jedenfalls darauf, dass im September aber auch bei den Landtagswahlen bei den Unionsparteien eine ordentliche Klatsche herauskommt. Aber vielleicht ist bis dahin die Welt auch wieder in Ordnung und wir können weiter still stehen. :roll:

Inkognito
Beiträge: 449
Registriert: 1. Aug 2020, 14:03

Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Die Arbeitgeber hätten also einen Tag beitragen sollen...
...geht natürlich gar nicht!

Wo kämen wir denn da hin?!?
Es muss für den Export produziert werden!!!

Zoiglbier
Beiträge: 115
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Zoiglbier »

Wir sind in einem exponentiellen Wachstum und nicht mal ein kurzer harter Lockdown wird ermöglicht. Was ist jetzt hier los?

lolaldanee
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lolaldanee »

Bei meinem Arbeitgeber hatten sie gestern schon mehrere Stunden lang alles umgeplant, das ist doch zum schrein!
Jetzt sind alle frustriert, die die keinen freien Tag bekommen, die die sinnlos Pläne umgeworfen haben... was allein diese Farce an wirtschaftlichem Schaden angerichtet hat
All die Ärzte die Termine abgesagt haben etc. WAHNSINN
All das böse Blut das entstanden ist in Firmen mit Diskussionen der Art "haben wir jetz auch frei???" Chef sagt "nein" Arbeiter sagen "Doch!"

Und am Ende werden sie in 3 Wochen oder so sowieso mal nen wirklichen Lockdown machen müssen, oder die Totenzahlen werden explodieren

Man will einfach nur noch schrein

Ich hab meinem Chef gestern noch im Meeting gesagt: "ich glaub erst am mittwoch abend, dass ich am Donnerstag frei habe"
ich sollte weniger Recht haben manchmal :/

Zoiglbier
Beiträge: 115
Registriert: 9. Dez 2018, 12:52

Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Zoiglbier »

Bin gerade echt etwas fassungslos. Die Inzidenz steigt, die Mutante greift sichtbar um sich. Es ist doch glasklar sichtbar, dass wenn jetzt nicht stärker eingegriffen wird, wir nach Ostern tatsächlich eine sehr schlimme Situation haben werden. Wollen wir uns jetzt bis zur vollständigen Durchimpfung mit dieser "Notbremse" als einziges Mittel durchhangeln?

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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Rince81 hat geschrieben:
24. Mär 2021, 11:28
Und die Osterruhe ist gekippt. Was für ein absurdes Theater...
Das ist echt verrückt. Ist schon irgendwie klar, was da passiert ist? Auf SPON klang es so, als hätte Merkel sich verkalkuliert bei dem Versuch die Nummer mit ein paar Schlüsselfiguren zu beschließen und damit die anderen MPs zu überrollen, die dann aber scheinbar jetzt gesagt haben: "Nope"?

Was ich aber echt nicht verstehe. Es scheint recht eindeutig, dass es einen solchen Lockdown braucht. Hier zwei Brückentage über Ostern mitzunehmen, ist die wirtschaftlich schmerzloseste Version. Und diesen Beschluss nun wieder zurück zu nehmen, zerrüttet das Vertrauen in die Regierung noch mehr.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht für alle am besten gewesen wäre, dass jetzt wenigstens wie angekündigt durchzuziehen...

Super-Weird. Und verwirrend. Heißt das, wir sind jetzt im Grunde wieder auf dem Stand von vorher? Also, Maßnahmen wie vor den Lockerungen Anfang März und "weiter so"?

Andre

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Ines
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Ines »

Wir haben zum Glück noch nichts umgeplant. Aber ich hätte den freien Tag gut gebrauchen können.
"Se faire objet, se faire passive, c'est tout autre chose q'être un objet passif" (S. de Beauvoir)

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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Diese Regierung ist für mich maximal beschädigt, vor allem nach dieser Rolle rückwärts. Das letzte bisschen Glaubwürdigkeit ist doch jetzt auch noch verspielt...
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ragdel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von ragdel »

Der Lockdown hätte nichts gebracht.

Die Leute hätten alle vorher wieder Hamsterkäufe gemacht für die vielen Tage = Massentreffen in den Märkten.
Sozialschwächere Personen hätten enorme Probleme bekommen überhaupt die Tage über die Runden zu kommen.

Es ist eh fraglich, was diese Tage gebracht hätten, da sicherlich viele diese Tage nutzen um zur Familie zu reisen oder für Kurzurlaube.
Ich kann da die Entscheidung der Kanzlerin schon nachvollziehen.

lolaldanee
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lolaldanee »

Natürlich waren diese Tage fast sinnlos (was die Pandemie Bekämpfung betrifft zumindest) Aber dann darf man das natürlich niemals ankündigen. Es es einen Tag später direkt wieder zurückzunehmen, das ist nochmal ein anderes Level an Dummheit.
Bei einer Entscheidung die solche Auswirkungen auf 80 Millionen Menschen hat, könnte man schon erwarten, dass EINMAL vorher nachgedacht wird. Und dann aber auch halbwegs konsequent geblieben, wenn sich die Entscheidung nicht als total katastrophal herausstellt. Dieses Hin und Her ist nun wirklich der Gipfel der Lächerlichkeit

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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Das Ding ist ja nicht die Entscheidung oder ob das sinnhaft ist oder nicht, sondern wie es dazu kam. Nach 12h Stitzung (oder wie lange auch immer) wird diese Osterruhe als bahnbrechende Idee verkauft (was anderes neuartiges ist in der Zeit ja nicht rumgekommen) und heute gibt es die Rolle rückwärts wegen Kritik aus der Industrie. Affig das alles, einfach affig. Hätte man gestern schon wissen können. Dafür werden die doch bezahlt.
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