COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Und noch eine Anekdote. Die Tochter meiner Quasi-Schwägerin geht in die erste Klasse, da gab es am Montag für alle Kinder Schnelltests, einer in der Klasse war positiv. Die Quarantäneanordnung des Gesundheitsamts für die gesamte Klasse kam heute Abend - mehr als drei Tage später..
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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Rince81 hat geschrieben:
25. Mär 2021, 21:17
Und noch eine Anekdote. Die Tochter meiner Quasi-Schwägerin geht in die erste Klasse, da gab es am Montag für alle Kinder Schnelltests, einer in der Klasse war positiv. Die Quarantäneanordnung des Gesundheitsamts für die gesamte Klasse kam heute Abend - mehr als drei Tage später..
Ich glaube die Quarantäneanordnung erfolgt auch nur nach einem PCR Test, also allein dadurch kann man ja schon mal einen Tag Delay einrechnen, inkl. aller Wege.

Aber 3 Tage ist natürlich herb. War bei mir aber auch so. Donnerstags wurde der Kontakt bekanntgegeben, Dienstags hat das Gesundheitsamt angerufen...
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Jon Zen
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Jon Zen »

Dass man ein schnelles Ergebnis bei einem PCR Test bekommt, kostet extra viel (siehe z.B. hier die FFM Flughafen Test Preise: https://www.centogene.com/covid-19/test ... rport.html - 24 Stunden= 70€, 6 Stunden = 140€). :P

Als wären Schulen oder die Krankenversicherungen (ka wer dafür verantwortlich ist) bereit, mehr zu zahlen...

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Textsortenlinguistik
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Textsortenlinguistik »

Mein Stand ist, dass ein positiver Schnelltest ohnehin konsequenzlos für die Gruppe bleibt - das Gesundheitsamt geht schließlich davon aus, dass Masken getragen und Abstand eingehalten wird.

Ist natürlich hochgradig realistisch..
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Haferbrei
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Haferbrei »

Naja, an der Stelle Kontaktverfolgung wird eh gespart, wenn möglich. Eine Bekannte wurde nach möglichem direkten Kontakt mit einer infizierten Person (freitags) vom Gesundheitsamt montags darüber informiert, dass sie sie erst donnerstags testen, weil dann die 4-Tage-Frist durch ist und sie die Kontakte vom Wochenende nicht mehr verfolgen müssten. :roll:

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Boris
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Boris »

Haferbrei hat geschrieben:
26. Mär 2021, 08:30
Eine Bekannte wurde nach möglichem direkten Kontakt mit einer infizierten Person (freitags) vom Gesundheitsamt montags darüber informiert, dass sie sie erst donnerstags testen, weil dann die 4-Tage-Frist durch ist und sie die Kontakte vom Wochenende nicht mehr verfolgen müssten. :roll:
:shock: Also dass die Schulen solche Stunts machen, ist schlimm genug, aber bei nem GA waere das einfach nur skandaloes :shock:

Dass sie mit dem Test warten weil es ja (IIRC) normalerweise 5-6 Tage Inkubationszeit gibt, ist ja verstaendlich. Aber das mit der Kontaktverfolgung zu begruenden gaebe ein furchtbares Bild.

Johpir
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Johpir »

Boris hat geschrieben:
26. Mär 2021, 09:04
Haferbrei hat geschrieben:
26. Mär 2021, 08:30
Eine Bekannte wurde nach möglichem direkten Kontakt mit einer infizierten Person (freitags) vom Gesundheitsamt montags darüber informiert, dass sie sie erst donnerstags testen, weil dann die 4-Tage-Frist durch ist und sie die Kontakte vom Wochenende nicht mehr verfolgen müssten. :roll:
:shock: Also dass die Schulen solche Stunts machen, ist schlimm genug, aber bei nem GA waere das einfach nur skandaloes :shock:
Die Schulen machen gar keine Stunts, das läuft immer über das Gesundheitsamt. Und das mit der 4-Tages-Frist wird in unserm Landkreis (RLP) schon mindestens seit Dezember so gehandhabt.

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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Solange die GA-Nachverfolgungen wirklich so laufen, wie hier mehrfach schockierend geschildert, ist doch auch jedes Lockdown-Outcome a la "Wir müssen die Zahlen drücken damit wir wieder nachverfolgen und eindämmen können" ein leeres Versprechen. Weil, auch wenn bspw 50 als Neuinfektionszahl erreicht wird, wenn die Nachverfolgung SO läuft (was ich nicht hoffe), dann kann alles ja nur wieder steigen und der Lockdown ist Makulatur bzw. führt gleich in den nächsten.

Es wird dann wirklich Zeit für andere Konzepte. Integrationen aus Risikogruppenschutz, Testungen und lokalen Eindämmungsmaßnahmen sowie lokal-adaptiven Sicherheitskonzepten. Einige Leute sind da ja schon fleißig mit Modellversuchen, nur leider hört man davon immer nur vereinzelt und punktuell (bspw eben in Berlin, Testmodell der Philharmonie oder letztens Volleyballereignis). :think:

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LegendaryAndre
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von LegendaryAndre »

Kürzlich ist die Oma einer Freundin meiner Schwester gestorben. Eine Woche davor war sie noch gesund. Sie wurde mit AstraZeneca geimpft und hatte sehr mit den bekannten Nebenwirkungen (Schüttelfrost etc.) zu kämpfen. Letztlich hat es ihr Herz nicht verkraftet. Die offizielle Todesursache ist Herzversagen aufgrund von Altersschwäche, was nicht falsch ist. Dennoch wäre sie mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit noch am Leben, hätte man sie nicht geimpft.

Persönlich würde ich mich nach wie vor mit dem Impfstoff impfen lassen, da ich gesund und fit bin und die Wahrscheinlichkeit dass etwas schiefgeht in meinem Fall äußerst gering sein dürfte. Doch älteren Personen würde ich definitiv nicht dazu raten! Man muss kein Experte sein, um zu sehen dass es sicherer wäre alte Menschen mit einem verträglicheren Impfstoff zu impfen oder sie derweil so gut wie möglich zu isolieren, bis sich die Lage gebessert hat. Das sagt einem der Hausverstand. Nichts gegen gute Analysen und Statistiken von Experten, aber darauf alleine würde ich mich garantiert nicht stützen. Mir fehlen solche Berücksichtigungen im Umgang mit alten Menschen.
Klar, auch hier trägt jeder Eigenverantwortung und kann selbst entscheiden ob er sich impfen lässt oder lieber noch wartet, aber ich finde es fahrlässig, wenn Personen in einem hohen Alter überhaupt erst mit einem Impfstoff geimpft werden der Nebenwirkungen auslöst, an denen diese sterben könnten. Und in dem anfangs geschilderten Fall ist ja genau das passiert!

Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Die Union beweist wieder mal aufs Neue ihre im höchsten ausgeprägte Wirtschaftskompetenz: 1 Million Euro für Masken.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... e9479ddbad

Gilt die unterzeichnete Ehrenerklärung nicht mehr, wenn man aus der CDU austritt???
Hat also die Union weiterhin eine absolut weiße Weste?!? :lol:

Das Schöne (oder besser das Traurige) ist, dass dies erst der Anfang ist und Unionsabgeordnete laut aktuellen Ermittlungsständen noch viele weitere Millionen "Provisionen" hart erarbeitet haben.

Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Jens Spahn kommt aktuell viel zu gut weg:
»Es funktioniert besser mit jemandem, den man kennt«
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 0176746225
Genau das könnte so von jedem Bananenstaat Diktator der Welt kommen.

Er hat 900 Millionen Euro an die Firma seiner Parteifreunde im Heimatlandkreis gegeben. Und da diese natürlicherweise nicht im Ansatz die Aufträge auszuführen können ("es funktioniert besser, mit jemandem, den man kennt") wurde alles direkt weitergereicht an Firmen, die die Leistungen erbringen können, und dafür mindestens 34 Millionen "Provision" kassiert.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... -fiege-cdu

"Die Vergabe an Fiege war in die Kritik geraten, weil das Logistikunternehmen im Münsterland, also in der Heimat von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, zu Hause ist und enge Beziehungen zur CDU pflegt. So ist der Mitgesellschafter und ehemalige Chef Hugo Fiege Mitglied im Präsidium des CDU-Wirtschaftsrats. Sein Sohn Felix Fiege leitet die Fachkommission Digitale Wirtschaft des CDU-Wirtschaftsrats in Nordrhein-Westfalen. Ein Assistent der Geschäftsführung des Unternehmens bewirbt sich aktuell in Münster um die CDU-Kandidatur für den Bundestag. Im Münsterland ist die Nähe von Fiege zur CDU kein Geheimnis. Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbands Münsterland ist Jens Spahn.'

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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

LegendaryAndre hat geschrieben:
26. Mär 2021, 13:25
Kürzlich ist die Oma einer Freundin meiner Schwester gestorben. Eine Woche davor war sie noch gesund. Sie wurde mit AstraZeneca geimpft und hatte sehr mit den bekannten Nebenwirkungen (Schüttelfrost etc.) zu kämpfen. Letztlich hat es ihr Herz nicht verkraftet. Die offizielle Todesursache ist Herzversagen aufgrund von Altersschwäche, was nicht falsch ist. Dennoch wäre sie mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit noch am Leben, hätte man sie nicht geimpft.

Persönlich würde ich mich nach wie vor mit dem Impfstoff impfen lassen, da ich gesund und fit bin und die Wahrscheinlichkeit dass etwas schiefgeht in meinem Fall äußerst gering sein dürfte. Doch älteren Personen würde ich definitiv nicht dazu raten! Man muss kein Experte sein, um zu sehen dass es sicherer wäre alte Menschen mit einem verträglicheren Impfstoff zu impfen oder sie derweil so gut wie möglich zu isolieren, bis sich die Lage gebessert hat. Das sagt einem der Hausverstand. Nichts gegen gute Analysen und Statistiken von Experten, aber darauf alleine würde ich mich garantiert nicht stützen. Mir fehlen solche Berücksichtigungen im Umgang mit alten Menschen.
Klar, auch hier trägt jeder Eigenverantwortung und kann selbst entscheiden ob er sich impfen lässt oder lieber noch wartet, aber ich finde es fahrlässig, wenn Personen in einem hohen Alter überhaupt erst mit einem Impfstoff geimpft werden der Nebenwirkungen auslöst, an denen diese sterben könnten. Und in dem anfangs geschilderten Fall ist ja genau das passiert!
Über 65-Jährige werden doch nur mit Biontech und Moderna geimpft und da ist anders als bei Astra Zeneca kein echtes Virus drin, sondern nur dieses mrna-Zeug. Man kann natürlich auch schon in einem jüngeren Alter Oma sein.

Letzte Woche ist unser 75-Jähriger Nachbar an einem Schlaganfall gestorben, er war im Januar schwer an Corona erkrankt und seitdem pflegebedürftig.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

Konsolengaming in den 2010er-Jahren - Eine Dekade in Zahlen und Worten

Rince81
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Registriert: 21. Dez 2015, 04:30

Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Leonard Zelig hat geschrieben:
26. Mär 2021, 14:55
Über 65-Jährige werden doch nur mit Biontech und Moderna geimpft und da ist anders als bei Astra Zeneca kein echtes Virus drin, sondern nur dieses mrna-Zeug. Man kann natürlich auch schon in einem jüngeren Alter Oma sein.
Nein Astra wird mittlerweile auch an über 65jährige verspritzt. So leid mir das auch tut, ich halte es nicht plausibel einen Tod nach einer Impfung automatisch dieser Impfung zuzuschreiben.
Wir werden im Januar, Februar und März vermutlich viele Fälle von Geimpften gehabt haben, die zeitnah nach einer Impfung mit dem Biontech Serum verstorben sind - und zwar rein aus statistischen Gründen.
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Andreas29
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andreas29 »

Inkognito hat geschrieben:
26. Mär 2021, 13:41
Er hat 900 Millionen Euro an die Firma seiner Parteifreunde im Heimatlandkreis gegeben.
Das ist vielleicht nicht in der Höhe, aber im Prinzip seit Jahrzehnten ein Grundpfeiler der deutschen Politik. Um sich die Unterstützung der Wirtschaft und somit Wählerstimmen ("Ich schaffe und sichere Arbeitsplätze") dort zu sichern... ganz egal, ob das für die Sache überhaupt die beste Lösung ist. Das wird zwar immer wieder mal in Artikeln kritisiert und dann kommt ganz kurz ein bisschen Aufregung bei großen Fällen, aber das klingt immer sehr schnell ab.

Ich bin mal gespannt, ob das in dieser emotionalen Situation mal anders ist und jemand wie Spahn dafür seinen Hut nehmen muss.
Ein paar Bauernopfer gab es in der CDU ja wegen ähnlicher Fälle schon.

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Boris
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Boris »

Johpir hat geschrieben:
26. Mär 2021, 10:55
Die Schulen machen gar keine Stunts
Exakt solche begruendungen hat man auch schon von Schulleitungen gelesen. Sicher (bei weitem) nicht alle Schulen, aber das hab ich ja auch nicht gesagt.

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LegendaryAndre
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von LegendaryAndre »

Rince81 hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:02
Nein Astra wird mittlerweile auch an über 65jährige verspritzt.
Genau! Astra wurde angeboten, weil andere nicht verfügbar waren. Die Dame war über 90!
Rince81 hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:02
Nein Astra wird mittlerweile auch an über 65jährige verspritzt. So leid mir das auch tut, ich halte es nicht plausibel einen Tod nach einer Impfung automatisch dieser Impfung zuzuschreiben.
"Automatisch" nicht, aber wenn ein Mensch davor gesund ist und man beobachten kann dass er mit den Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen hat und dann nach einer tagelangen Belastung (Nebenwirkungen) stirbt, ist es für mich durchaus naheliegend dass es etwas mit den Folgen der Impfung zu tun haben kann. Das muss natürlich nicht zwangsläufig so sein, aber mir (und auch allen Betroffenen) erscheint das wahrscheinlicher als wenn die Person zufällig zu diesem Zeitpunkt plötzlich eines natürlichen Todes gestorben wäre. Eine Schuld trifft da meiner Meinung nach auch niemanden, da das Risiko bekannt war und man sich ja aus freien Stücken darauf eingelassen hat. Ich finde aber man sollte den Impfstoff älteren Menschen nicht anbietet, um sie nicht unnötig zu gefährden. Im Zweifelsfall lieber auf Nummer Sicher gehen! War ja zuerst auch so. Warum jetzt plötzlich nicht mehr?

Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Iat halt die Frage Nummer sicher gehen?
Bei aktuellen Fallzahlen, wie hoch die die Wahrscheinlichkeit sich mit Corona zu infezieren und daran zu sterben als über 65 Jährige und wie wahrscheinlich ist es an Nebenwirkungen des Impfstoffes zu versterben.
Daher könnte auf Nummet sicher gehen durchaus Astra verimpfen sein.

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LegendaryAndre
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von LegendaryAndre »

Voigt hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:36
Iat halt die Frage Nummer sicher gehen?
Bei aktuellen Fallzahlen, wie hoch die die Wahrscheinlichkeit sich mit Corona zu infezieren und daran zu sterben als über 65 Jährige und wie wahrscheinlich ist es an Nebenwirkungen des Impfstoffes zu versterben.
Daher könnte auf Nummet sicher gehen durchaus Astra verimpfen sein.
Ein gutes Argument! In manchen Fällen wird es vielleicht auch sinnvoll sein die Impfung zu riskieren, etwa in Altenheimen wo es keine Möglichkeit gibt die Personen sicher zu isolieren. Es war ja damals schon ein Drama mit Keimen, sodass ich meine Großmutter ein oder zwei Wochen lang nicht besuchen konnte, weil das Heim für Besucher geschlossen war.

Ich kenne eine alte Frau die in einer ländlichen Region alleine in einem Haus wohnt. Ihre Kinder kaufen für sie ein und alle halten sich dabei an die Sicherheitsbestimmungen. Ihr geht es gut und es gäbe keinen Grund für sie das Risiko einer AstraZeneca-Impfung einzugehen (und das will sie auch nicht).

Solange jeder für sich selbst diese Entscheidung treffen kann, ist auch okay, wenn es unterschiedliche Meinungen dazu gibt.

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Jon Zen
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Jon Zen »

LegendaryAndre hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:27
Rince81 hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:02
Nein Astra wird mittlerweile auch an über 65jährige verspritzt.
Genau! Astra wurde angeboten, weil andere nicht verfügbar waren. Die Dame war über 90!
Rince81 hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:02
Nein Astra wird mittlerweile auch an über 65jährige verspritzt. So leid mir das auch tut, ich halte es nicht plausibel einen Tod nach einer Impfung automatisch dieser Impfung zuzuschreiben.
"Automatisch" nicht, aber wenn ein Mensch davor gesund ist und man beobachten kann dass er mit den Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen hat und dann nach einer tagelangen Belastung (Nebenwirkungen) stirbt, ist es für mich durchaus naheliegend dass es etwas mit den Folgen der Impfung zu tun haben kann. Das muss natürlich nicht zwangsläufig so sein, aber mir (und auch allen Betroffenen) erscheint das wahrscheinlicher als wenn die Person zufällig zu diesem Zeitpunkt plötzlich eines natürlichen Todes gestorben wäre. Eine Schuld trifft da meiner Meinung nach auch niemanden, da das Risiko bekannt war und man sich ja aus freien Stücken darauf eingelassen hat. Ich finde aber man sollte den Impfstoff älteren Menschen nicht anbietet, um sie nicht unnötig zu gefährden. Im Zweifelsfall lieber auf Nummer Sicher gehen! War ja zuerst auch so. Warum jetzt plötzlich nicht mehr?
Das tut mir sehr Leid für die Familie der Dame!
Ich hoffe, dass solche Tode, bei denen Anhaltspunkte dafür anliegen, dass Nebenwirkungen von Impfstoffen dafür (mit-)verantwortlich sind, korrekt erfasst werden und nicht - aus welcher Motivation auch immer - unterschlagen werden.
Transparenz ist bei Impfkampagnen wichtig.

Johpir
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Johpir »

Boris hat geschrieben:
26. Mär 2021, 15:15
Johpir hat geschrieben:
26. Mär 2021, 10:55
Die Schulen machen gar keine Stunts
Exakt solche begruendungen hat man auch schon von Schulleitungen gelesen. Sicher (bei weitem) nicht alle Schulen, aber das hab ich ja auch nicht gesagt.
Und wenn die Schulleitung das so begründet, hat sie auch Recht. Kein Schulleiter kann eine Quarantäne anordnen. Das einzige, was er machen könnte, wäre positive Befunde an der Schule nicht ans Gesundheitsamt weiterzugeben, um eine Quarantäne zu verhindern - auch wenn er dazu verpflichted ist! Aber warum sollte das jemand machen?

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