COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Haferbrei hat geschrieben: 21. Mai 2021, 09:55 Zumal ich nicht sehe, wie ein Wegfall der Maskenpflicht dem Einzelhandel wirtschaftlich helfen soll? Terminvereinbarungen und Testpflicht sind da doch eher die Punkte, die die Menschen abhalten.
Sind da in Niedersachsen schon weg. Terminvereinbarung ist auch Quatsch und kann wirklich weg, die Testplicht soll in Niedersachsen schon bei 50 fallen. Das ist imho auch ok.
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Textsortenlinguistik
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Textsortenlinguistik »

lipt00n hat geschrieben: 21. Mai 2021, 09:41 Vor allem ist die Maske im Einzelhandel wohl die am weitesten akzeptierte und am wenigsten einschränkende Maßnahme überhaupt...
Genau das habe ich mir auch gedacht, einfach nur total dämlich.

Übrigens habe ich über meinen Hausarzt jetzt schneller ein Impfangebot mit mRNA bekommen, als über die Warteliste/Impfzentren des Landes. (Niedersachsen, Prio 3)
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Haferbrei
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Haferbrei »

Rince81 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 10:09
Haferbrei hat geschrieben: 21. Mai 2021, 09:55 Zumal ich nicht sehe, wie ein Wegfall der Maskenpflicht dem Einzelhandel wirtschaftlich helfen soll? Terminvereinbarungen und Testpflicht sind da doch eher die Punkte, die die Menschen abhalten.
Sind da in Niedersachsen schon weg. Terminvereinbarung ist auch Quatsch und kann wirklich weg, die Testplicht soll in Niedersachsen schon bei 50 fallen. Das ist imho auch ok.
Ja gut, was jetzt wo gilt und was nicht ist ja immer noch ein Flickenteppich. Hier ist's zum Beispiel so, dass seit heute zwar Maßnahmen der "Notbremse" wegfallen durch die Inzidenz, aber mittels Verfügung des Kreises gelten sie teilweise noch weiter bis in den Juni aber nicht alle und Schnelltests gelten jetzt 48h...oder so... :mrgreen:
Floki
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Floki »

Es gibt ja wenigstens Bemühungen, dass es ab dem 10. Juni einheitliche Regelungen geben soll.
https://gastgewerbe-magazin.de/corona-l ... lick-35664
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Textsortenlinguistik
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Textsortenlinguistik »

Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
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Floki
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Floki »

Textsortenlinguistik hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:37 Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
Aber dir steht es doch frei zu Hause zu bleiben.

Bislang bleiben die Inzidenzen doch relativ stabil niedrig, auch mit den Lockerungen. Die Frage ist doch, wie lange wir weiter 24/7 testen und QR Codes scannen wollen. Ich denke, der Weg ist schon der richtige, der mal endlich eingeschlagen wird.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:38
Textsortenlinguistik hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:37 Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
Aber dir steht es doch frei zu Hause zu bleiben.
Nein, das steht den meisten nicht frei und kann auch nicht das Ziel sein. Letztes Jahr war 50 die Grenze zum Hochrisikogebiet und jetzt soll das auf einmal "YOLO" sein? Die Entwicklung ist endlich positiv, diverse Lockerungen dringend nötig und fällig, wenn wir das jetzt aber auf den letzten Metern vielleicht nochmal verkacken wäre das der größte Mist den wir uns in der Pandemie bisher geleitet haben.
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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Das ging fix:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Cor ... r1038.html
Das Land Niedersachsen rückt nach kritischen Reaktionen möglicherweise von der geplanten kurzfristigen Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel bei niedrigen Inzidenzwerten ab. "Die Landesregierung wird diesen Punkt noch mal sehr ernsthaft überdenken", sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Eine Entscheidung werde am Nachmittag erwartet. Der Entwurf für eine kurzfristige Lockerung der Corona-Regeln sieht vor, in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 die Maskenpflicht ab kommendem Dienstag aufzuheben. Seit Bekanntwerden der Pläne am Vortag hätten die Regierung viele kritische Reaktionen aus der Bevölkerung sowie von Beschäftigten aus dem Einzelhandel erreicht, sagte Pörksen.
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Boris
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Boris »

Textsortenlinguistik hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:37 Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
Jepp, hab auch gestern schon gesagt dass jetzt wieder alles nicht schnell genug gehen. An allen Ecken und Enden lockerungen machen und versprechen, staendig von Urlaub zu Pfingsten reden, was ja auch den Eindruck erweckt dass wir es geschafft haben und wieder viele unvorsichtig werden. Gestern zB gelesen, dass in manchen Impfzentren die Leute ihre Zweitimpfung verschieben wollen weil sie dann lieber in Urlaub wollen :shock:

Die erneute Oeffnungsorgie kann durch die Impfungen schon irgendwie “gut” gehen (es wird halt wieder unnoetig viele Infektionen und auch Tote bringen), aber viel mehr befuerchte ich dass es doch wieder zu viel auf einmal geoeffnet wird und dann niemand mehr den Weg zurueckgehen will. Und verantwortlich will dann natuerlich niemand gewesen sein :-/
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Floki »

Rince81 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:47
Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:38
Textsortenlinguistik hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:37 Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
Aber dir steht es doch frei zu Hause zu bleiben.
Nein, das steht den meisten nicht frei und kann auch nicht das Ziel sein. Letztes Jahr war 50 die Grenze zum Hochrisikogebiet und jetzt soll das auf einmal "YOLO" sein? Die Entwicklung ist endlich positiv, diverse Lockerungen dringend nötig und fällig, wenn wir das jetzt aber auf den letzten Metern vielleicht nochmal verkacken wäre das der größte Mist den wir uns in der Pandemie bisher geleitet haben.
Verstehe ich wirklich nicht. Wie lange soll denn noch die Pause Taste gedrückt werden?
Ja, wir könnten sicherlich noch mehr Ansteckungen verhindern, wenn wir in nem noch härterem Lock-Shut-Superduper-Gewehristschonangelegt-Down wären. Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
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Leonard Zelig
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Leonard Zelig »

Textsortenlinguistik hat geschrieben: 21. Mai 2021, 11:37 Aber wie jetzt um die Wette gelockert wird ist auch nicht mehr feierlich. Ich fühle mich bei einer Inzidenz von 50 jedenfalls nicht "sicher".
Sind halt bald Wahlen. :roll:

Noch macht B1.617.2 nur 2% aller Infektionen in Deutschland aus, aber falls es die dominante Mutation werden sollte, können wir uns erstmal keine Lockerungen mehr leisten.

Hab mich heute mal für Johnson & Johnson auf die Warteliste setzen lassen beim Hausarzt. Die zu Biontech ist extrem lang und davon bekommen sie in absehbarer Zeit wohl nicht genügend Dosen. Einfach Astra nehmen und dann 12 Wochen später Biontech geht leider nicht. Kombinieren kann man nur in den Impfzentren.
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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Verstehe ich wirklich nicht. Wie lange soll denn noch die Pause Taste gedrückt werden?
Ja, wir könnten sicherlich noch mehr Ansteckungen verhindern, wenn wir in nem noch härterem Lock-Shut-Superduper-Gewehristschonangelegt-Down wären. Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Darum geht es nicht. Es ging um die fixe Idee aus Niedersachsen bei einer Inzidenz vom 35 auf die allereinfachsten und am wenigsten einschränkenden Instrument der Pandemiebekämpfung zu verzichten und zwar Abstand (Aufhebung der Besucherbegrenzung im Einzelhandel) und der Maskenpflicht beim Einkaufen. Du schreibst ja selbst von einer vernünftigen Mischung mit den AHA Regeln. Die beiden As darin stehen für Abstand und Alltagsmaske - bliebe die H-Regel. :ugly:
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Leonard Zelig hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:15 Einfach Astra nehmen und dann 12 Wochen später Biontech geht leider nicht. Kombinieren kann man nur in den Impfzentren.
Geht das in der Form überhaupt? Das sollte doch eigentlich nur eine Übergangslösung für diejenigen sein, die Astra vor der Altersänderung bekommen haben. Wer sich jetzt als u60 bewusst für Astra entscheidet müsste eigentlich zweimal Astra bekommen.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Floki »

Rince81 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:29
Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Verstehe ich wirklich nicht. Wie lange soll denn noch die Pause Taste gedrückt werden?
Ja, wir könnten sicherlich noch mehr Ansteckungen verhindern, wenn wir in nem noch härterem Lock-Shut-Superduper-Gewehristschonangelegt-Down wären. Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Darum geht es nicht. Es ging um die fixe Idee aus Niedersachsen bei einer Inzidenz vom 35 auf die allereinfachsten und am wenigsten einschränkenden Instrument der Pandemiebekämpfung zu verzichten und zwar Abstand (Aufhebung der Besucherbegrenzung im Einzelhandel) und der Maskenpflicht beim Einkaufen. Du schreibst ja selbst von einer vernünftigen Mischung mit den AHA Regeln. Die beiden As darin stehen für Abstand und Alltagsmaske - bliebe die H-Regel. :ugly:
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HerrReineke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von HerrReineke »

Rince81 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:30
Leonard Zelig hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:15 Einfach Astra nehmen und dann 12 Wochen später Biontech geht leider nicht. Kombinieren kann man nur in den Impfzentren.
Geht das in der Form überhaupt? Das sollte doch eigentlich nur eine Übergangslösung für diejenigen sein, die Astra vor der Altersänderung bekommen haben. Wer sich jetzt als u60 bewusst für Astra entscheidet müsste eigentlich zweimal Astra bekommen.
Das wiederum könnte demnächst schlicht daran scheitern, dass ja der Liefervertrag mit AstraZeneka ausläuft. Nach dem was ich gefunden habe, bereits im Juni.In der aktuellen Liste des BMG zur Impfstofflieferung ist AZ dementsprechend zwar noch bis Ende Juni gelistet, aber ich konnte keinerlei Informationen dazu finden, ob und falls ja, wie lange es danach noch welchen geben wird.

Wenn also nicht jeweils auch die Zweitdosis AZ zurückgehalten wird, kann ich mir das nicht vorstellen, dass das so einfach möglich ist. Für die Impfgeschwindigkeit insgesamt wäre es vermutlich sinnvoller, mehr als nur 50% der AZ-Lieferung schon jetzt zu verimpfen und dann lieber später im Mix & Match Verfahren andere Impfstoffe für die Zweitimpfung zu nehmen.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

HerrReineke hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:44 Das wiederum könnte demnächst schlicht daran scheitern, dass ja der Liefervertrag mit AstraZeneka ausläuft.
Der Liefervertrag umfasst bis Ende Juni 300 Millionen Dosen, geliefert wurden bislang ca. 50 Millionen - die Schulden der EU also noch ein paar Dosen. So schnell geht uns das Zeug nicht aus. ;)
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von HerrReineke »

Rince81 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:58
HerrReineke hat geschrieben: 21. Mai 2021, 15:44 Das wiederum könnte demnächst schlicht daran scheitern, dass ja der Liefervertrag mit AstraZeneka ausläuft.
Der Liefervertrag umfasst bis Ende Juni 300 Millionen Dosen, geliefert wurden bislang ca. 50 Millionen - die Schulden der EU also noch ein paar Dosen. So schnell geht uns das Zeug nicht aus. ;)
Wenn die es auch tatsächlich liefern würden :whistle: :ugly: Aktuell die Klage der EU-Kommission geht ja scheinbar darum, dass die zumindest die zugesagte Menge aus Q1 tatsächlich bis Ende Q2 liefern. Was wohl ebenfalls nicht absehbar ist. Aber mal überraschen lassen. Wer weiß schon so genau, wie die Situation in 3-4 Monaten aussieht für die Leute, die jetzt noch bis Ende Q2 mit AZ ihre Erstimpfung bekommen. Würde mich jedenfalls nicht überraschen, wenn es es dann für die Zweitimpfungen nicht genug neue Lieferungen gäbe.
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Zur Beantwortung dieser Frage hilft vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Wieviele und wen aus Deinem Familien- und Freundeskreis bist Du bereit, dem "allgemeinen Lebensrisiko" Covid19 zu opfern, die bei vorsichtigerem Vorgehen sehr sicher überleben würden?
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Felidae hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:22 Zur Beantwortung dieser Frage hilft vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Wieviele und wen aus Deinem Familien- und Freundeskreis bist Du bereit, dem "allgemeinen Lebensrisiko" Covid19 zu opfern, die bei vorsichtigerem Vorgehen sehr sicher überleben würden?
Die Frage ergibt, mit Verlaub, für mich keinen Sinn. Denn weder kann man das "Lebensrisiko Covid 19" im Einzelfall konkret ermessen, sicher ist nur - aktuell sinkt es signifikant, noch könnte man überhaupt verlässlich annehmen dass jemand für den dieses Lebensrisiko erhöht ist (sprich: Altersgruppe 70+, Risikopatient) bei vorsichtigerem Vorgehen (?) "sehr sicher" überlebt.

Wo also liegt hier das Argument? Ich frage ehrlich interessiert. :think:
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

bluttrinker13 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:31 Die Frage ergibt, mit Verlaub, für mich keinen Sinn. Denn weder kann man das "Lebensrisiko Covid 19" im Einzelfall konkret ermessen, sicher ist nur - aktuell sinkt es signifikant, noch könnte man überhaupt verlässlich annehmen dass jemand für den dieses Lebensrisiko erhöht ist (sprich: Altersgruppe 70+, Risikopatient) bei vorsichtigerem Vorgehen (?) "sehr sicher" überlebt.

Wo also liegt hier das Argument? Ich frage ehrlich interessiert. :think:
Naja, dank diverser Mutanten wurde die Zahl der Risiko-Gruppen nochmal erhöht. Und grade indisch wollen wir vermutlich eigentlich nicht, oder? Die ist aber mittlerweile da. Insofern halte ich es schon für etwas blauäugig (um es freundlich zu formulieren), wenn jetzt wirklich wieder die Öffnungs- und Maßnahmenaufhebungswettbewerbe losgehen. Und das war ja hier der Auslöser - die Wahnsinnsidee, zukünftig auf Masken im Einzelhandel verzichten zu können.
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