COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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ZiggyStardust
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von ZiggyStardust »

Felidae hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:22
Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Zur Beantwortung dieser Frage hilft vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Wieviele und wen aus Deinem Familien- und Freundeskreis bist Du bereit, dem "allgemeinen Lebensrisiko" Covid19 zu opfern, die bei vorsichtigerem Vorgehen sehr sicher überleben würden?
Dieses Risiko wird bleiben und es hängt von jedem Einzelnen ab, wie sehr er sein Glück auf die Probe stellen möchte. Ich würde niemals Motorrad fahren, aber andere können das gerne machen. Solange ich nicht geimpft bin, werde ich mir auch den Kinobesuch verkneifen, aber andere kommen vielleicht zu einer anderen Entscheidung.

Zu einer vernünftigen Mischung gehört es sicher nicht die Maskenpflicht im Einzelhandel jetzt schon aufzuheben. Das ist einfach zu früh. Aber warum sollten die Läden nicht wieder aufmachen, wenn die Inzidenz unter 35 fällt?
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Felidae hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:48 Naja, dank diverser Mutanten wurde die Zahl der Risiko-Gruppen nochmal erhöht. Und grade indisch wollen wir vermutlich eigentlich nicht, oder? Die ist aber mittlerweile da. Insofern halte ich es schon für etwas blauäugig (um es freundlich zu formulieren), wenn jetzt wirklich wieder die Öffnungs- und Maßnahmenaufhebungswettbewerbe losgehen. Und das war ja hier der Auslöser - die Wahnsinnsidee, zukünftig auf Masken im Einzelhandel verzichten zu können.
OK, danke dir für die Rückantwort. Wenn dein Bezug die Idee ist, auf Masken im Einzelhandel oder Öffis zu verzichten, bin ich auch komplett bei dir. Das ist bekloppt und viel zu früh. Ich hatte bei "allgemeinem Lebensrisiko" und dessen Vergrößerung eher die Öffnungen im Sinn, Außengastro und so, und die begrüße ich persönlich vollumfänglich da ich sie für epidemiologisch voll vertretbar halte, auch wenn ich selbst über die Schnelligkeit überrascht bin. Die indische Mutante und andere müssen wir im Blick behalten, klar. Das wird aber auch immer so sein, da es jederzeit neue Mutanten geben wird. Bei uns spielt sie noch keine Rolle und es ist völlig offen ob sie das überhaupt wird. Dahingehend ist die UK dann auch unser Versuchslabor, da müssen wir genau hinschauen, ob es einen turn gibt.

Btw, schönes WE Leute! Ich bin heute zum ersten Mal mit Biontech geimpft worden (Prio 3, vom Dienstherrn) und aktuell geht es mir noch großartig. Ich hoffe ich kann morgen dann endlich mal wieder, natürlich mit Abstand und getestet, mit meiner Frau im Biergarten sitzen. Wer das auch vorhat, dem ein Prost und passt auf euch auf. :dance:
Zuletzt geändert von bluttrinker13 am 21. Mai 2021, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

bluttrinker13 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:57 Btw, schönes WE Leute! Ich bin heute zum ersten Mal mit Biontech geimpft worden und aktuell geht es mir noch großartig. Ich hoffe ich kann morgen dann endlich mal wieder, natürlich mit Abstand und getestet, mit meiner Frau im Biergarten sitzen. Wer das auch vorhat, dem ein Prost und passt auf euch auf. :dance:
Herzlichen Glühstrumpf! Ist irgendwie ein gutes Gefühl das Zeug in sich zu wissen.
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Floki
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Floki »

Felidae hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:22
Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Zur Beantwortung dieser Frage hilft vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Wieviele und wen aus Deinem Familien- und Freundeskreis bist Du bereit, dem "allgemeinen Lebensrisiko" Covid19 zu opfern, die bei vorsichtigerem Vorgehen sehr sicher überleben würden?
Darum geht es nicht und kann es nicht gehen. Wenn es danach geht und jeder mit der Frage anfangen würde, müsste ich von der Gesellschaft erwarten, dass meine Großmutter mit fast 90 noch länger leben würde, wenn wir einen Dauerlockdown einrichten würden, unbestimmt, auf ewig - egal ob Corona oder Influenza. Ihre Chancen noch älter zu werden, würden merklich steigen, klar. Aber um welchen Preis? Von daher kann das kein Argument sein.
oilrumsick
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von oilrumsick »

Felidae hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:22
Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 14:40 Aber ist es nicht schon längst an der Zeit, eine vernünftige Mischung aus Testen, AHA Regeln, Impfen, Vorsicht und allgemeinen Lebensrisiko zu finden?
Zur Beantwortung dieser Frage hilft vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Wieviele und wen aus Deinem Familien- und Freundeskreis bist Du bereit, dem "allgemeinen Lebensrisiko" Covid19 zu opfern, die bei vorsichtigerem Vorgehen sehr sicher überleben würden?
Mit dem Argument lässt sich alles und nichts fordern. Denn alles ist mit einem Risiko verbunden und im Zweifel will niemand seine Angehörigen für irgendwas opfern. Ein bisschen weniger Stammtisch bitte.
Santiago Garcia
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Santiago Garcia »

bluttrinker13 hat geschrieben: 21. Mai 2021, 16:57 Btw, schönes WE Leute! Ich bin heute zum ersten Mal mit Biontech geimpft worden (Prio 3, vom Dienstherrn) und aktuell geht es mir noch großartig. Ich hoffe ich kann morgen dann endlich mal wieder, natürlich mit Abstand und getestet, mit meiner Frau im Biergarten sitzen. Wer das auch vorhat, dem ein Prost und passt auf euch auf. :dance:
Stell ich mir ungefähr so vor: https://twitter.com/dorfh00l/status/1395313434858774534
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Santiago Garcia hat geschrieben: 21. Mai 2021, 18:30 Stell ich mir ungefähr so vor: https://twitter.com/dorfh00l/status/1395313434858774534
:lol: :lol:

Hat nen guten Zug der Mann. Ich bestell dann zwei, das erste kipp ich mir gleich mit Anlauf ins Gesicht. :D
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Felidae
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Felidae »

Floki hat geschrieben: 21. Mai 2021, 17:58 Darum geht es nicht und kann es nicht gehen. Wenn es danach geht und jeder mit der Frage anfangen würde, müsste ich von der Gesellschaft erwarten, dass meine Großmutter mit fast 90 noch länger leben würde, wenn wir einen Dauerlockdown einrichten würden, unbestimmt, auf ewig - egal ob Corona oder Influenza. Ihre Chancen noch älter zu werden, würden merklich steigen, klar. Aber um welchen Preis? Von daher kann das kein Argument sein.
Das Argument ist letztlich, dass aufgrund der Neuartigkeit des Virus mensch bislang noch nicht gelernt hat, damit so umzugehen wie mit einer Influenza - und, dass derzeit noch viel zu wenig Menschen auch nur die erste Impfung bekommen haben. Wohingegen sich gegen Influenza jedes Jahr jede:r impfen lassen kann, wer will.

Es geht doch nicht um einen Dauerzustand. Es geht darum, noch ein paar Wochen, schlimmstenfalls Monate durchzuhalten.
Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

Der Digitale Impfausweis ist laut Spahn "voll im Zeitplan mit Ende Juli".
Das hat schon was von Orwell. Geschichtsrevisionismus ohne Widerspruch seiner Medien. Der Plan war Ende Mai. Im Gegensatz zu Orwell's Welt kann man das auch überall nachlesen.

Finde das Cover der BamS heute im Vergleich zu letzter Woche genial!
Heute ein lächelnder Spahn in Großaufnahme, dazu Bullets wie: Spahns Öffnungsplan. Fussball mit Fans. Impfungen für alle. Und vor allem für unsere Kinder. Seine Rettung für den Sommer. -> Er besiegt Corona im Alleingang!!!
Letzte Woche eine unvorteilhaft getroffene Baerbock. Die Bullets hierzu: So will sie Deutschland regieren. Flüge teurer. Höhere Steuern. Überall Regeln. -> Sie will uns unsere Freiheit nehmen. Und dafür lässt sie uns auch noch zahlen!!!

Von Überparteilichkeit, Neutralität oder Objektivität hat das gar nichts mehr. Das Schlimmmste ist aber, dass die Mehrzahl der 7m Leser das wohl auch glauben, weil es ihnen so eingehämmert wird.

Wie sagt Jochen so schön, Springer ist wichtig, weil man muss nur schauen, wo sie bei einem Standpunkt stehen, um zu wissen, was die falsche Seite ist.
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Inkognito hat geschrieben: 23. Mai 2021, 18:55 Von Überparteilichkeit, Neutralität oder Objektivität hat das gar nichts mehr. Das Schlimmmste ist aber, dass die Mehrzahl der 7m Leser das wohl auch glauben, weil es ihnen so eingehämmert wird.
Dir ist schon klar, dass du von der Bild redest? Ist das nicht total wayne, dort eine mangelnde Objektivität zu unterstellen? Und natürlich glauben Bild Leser, was da steht. Wiederholung erzeugt Wahrheit etc.

Interessant ist doch eher, dass trotz Bild und Co Baerbock allen ernstes Chancen auf eine Kanzlerschaft eingeräumt werden. Turn?
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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Vllt kann Spahn die Monate nicht so gut und denkt, Ende Juli sei noch die "erste Jahreshälfte 2021"
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exx
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von exx »

Hab jetzt am Donnerstag meine erste Dosis Astra bekommen und bis auf leichte Kopfschmerzen am Abend sowie Druckgefühl im Arm für 2 Tage keine Nebenwirkungen gehabt. Hab leider vergessen nachzufragen ob man als zweites theoretisch auch einen anderen Impfstoff bekommt aber ich glaube auch hier im Thread gelesen zu haben dass das beim Hausarzt eher weniger der Fall ist.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von oilrumsick »

Inkognito hat geschrieben: 23. Mai 2021, 18:55 Wie sagt Jochen so schön, Springer ist wichtig, weil man muss nur schauen, wo sie bei einem Standpunkt stehen, um zu wissen, was die falsche Seite ist.
Die Methode wird dadurch verkompliziert, dass die BILD auch gernmal innerhalb weniger Wochen mehrfach die transportierte Meinung ändert. Von daher wäre ich da skeptisch.
Inkognito
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Inkognito »

bluttrinker13 hat geschrieben: 23. Mai 2021, 19:20
Inkognito hat geschrieben: 23. Mai 2021, 18:55 Von Überparteilichkeit, Neutralität oder Objektivität hat das gar nichts mehr. Das Schlimmmste ist aber, dass die Mehrzahl der 7m Leser das wohl auch glauben, weil es ihnen so eingehämmert wird.
Dir ist schon klar, dass du von der Bild redest? Ist das nicht total wayne, dort eine mangelnde Objektivität zu unterstellen? Und natürlich glauben Bild Leser, was da steht. Wiederholung erzeugt Wahrheit etc.

Interessant ist doch eher, dass trotz Bild und Co Baerbock allen ernstes Chancen auf eine Kanzlerschaft eingeräumt werden. Turn?
Du hast schon Recht. Es ist meine falsche Erwartungshaltung gewisse Mindeststandards zu erwarten, die einfach nicht geboten werden.

Kaberett kann nicht das nicht besser verarbeiten:
Vor 2 Wochen war Spahn noch "voll im Zeitplan mit Ende Mai". Am letzten Freitag war Spahn noch "voll im Zeitplan mit Ende Juni". Gestern war er "voll im Zeitplan mit Ende Juli". :D
Der würde auch sagen, dass der Berliner Flughafen BER voll im Zeitplan und im Kostenplan fertig gestellt wurde... :dance:

Mies ist natürlich, dass Deutschland jetzt die EU ausgebremst hat, weil sie darauf bestehen, dass der Zeitplan aufgeweicht wird, weil Deutschland nicht rechtzeitig fertig wird.
https://www.zeit.de/gesundheit/2021-05/ ... sen-europa
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Ich würde auch gerne draufbashen, weil es mich nervt, wenn ich Mitte Juli noch mit meinem gelben Heftchen rumlaufen muss -und auf das gelbe Heftchen muss ich dann auch noch mehr aufpassen, als auf meinen Reisepass. Letzteren kriege ich wenigstens ohne große Nachweise ersetzt...

Auf der anderen Seite verstehe ich aber, dass es in Deutschland mit 80+ Millionen Einwohnern ein bisschen schwieriger ist sowas zu orgnaisieren als zB in Dänemark mit seinen knapp 6 Millionen Einwohnern. Das vergisst man ja leider schnell, v.a. wenn es um sowas geht wie Daten einpflegen oder "Briefchen verschicken".
Nichtsdestotrotz ist man natürlich extrem spät dran. Ist ja nicht so, als wäre das nicht schon vor einem Jahr absehbar gewesen...
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Ironic Maiden »

lipt00n hat geschrieben: 24. Mai 2021, 14:31 Ich würde auch gerne draufbashen, weil es mich nervt, wenn ich Mitte Juli noch mit meinem gelben Heftchen rumlaufen muss -und auf das gelbe Heftchen muss ich dann auch noch mehr aufpassen, als auf meinen Reisepass. Letzteren kriege ich wenigstens ohne große Nachweise ersetzt...

Auf der anderen Seite verstehe ich aber, dass es in Deutschland mit 80+ Millionen Einwohnern ein bisschen schwieriger ist sowas zu orgnaisieren als zB in Dänemark mit seinen knapp 6 Millionen Einwohnern. Das vergisst man ja leider schnell, v.a. wenn es um sowas geht wie Daten einpflegen oder "Briefchen verschicken".
Nichtsdestotrotz ist man natürlich extrem spät dran. Ist ja nicht so, als wäre das nicht schon vor einem Jahr absehbar gewesen...
Im Grunde hätte man schon bei der Einführung der verpflichtenden Masernimpfung an Schulen auf so eine Idee kommen können. Aber das zeigt halt auch mal wieder, wie wenig die Idee, dass man statt einer Million Zetteln und Heftchen auch eine digitale Lösung haben könnte, in Deutschland verankert ist. Da ist immer noch die Hauptfrage, wie viele Zettel man wo abheften kann.
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Folgerichtig blüht der Handel mit Impfpass-Schutzhüllen:

https://www.amazon.de/Impfpass-H%C3%BCl ... H%C3%BClle

:D
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Ironic Maiden hat geschrieben: 24. Mai 2021, 15:00 Im Grunde hätte man schon bei der Einführung der verpflichtenden Masernimpfung an Schulen auf so eine Idee kommen können. Aber das zeigt halt auch mal wieder, wie wenig die Idee, dass man statt einer Million Zetteln und Heftchen auch eine digitale Lösung haben könnte, in Deutschland verankert ist. Da ist immer noch die Hauptfrage, wie viele Zettel man wo abheften kann.
Naja, wenn jemand 2018 oder 2019 den Vorschlag gemacht hätte, den Impfpass zu digitalisieren, nur weil Eltern mal eine Masernimpfung beim Kinderarzt nachweisen müssen, hätte zu einem Aufschrei durch den Bund der Steuerzahler, Datenschützern, den Medien und der Opposition geführt und das vermutlich zu recht. :ugly:
Im Kern ist der Impfausweis ja primär für das eigene Wissen und selten mal fürs verreisen. Daher waren "Fälschungen" bei dem Ding auch nie ein nennenswertes Problem.

Ich hoffe der digitale Impfpass kommt zu Ende Juni, ich habe keinen Bock den "gelben" mitzuschleppen und vielleicht zu verlieren.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

bluttrinker13 hat geschrieben: 24. Mai 2021, 15:03 Folgerichtig blüht der Handel mit Impfpass-Schutzhüllen:

https://www.amazon.de/Impfpass-H%C3%BCl ... H%C3%BClle

:D
Kunden kauften auch:
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DickHorner
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

Rince81 hat geschrieben: 24. Mai 2021, 21:49 Naja, wenn jemand 2018 oder 2019 den Vorschlag gemacht hätte, den Impfpass zu digitalisieren, nur weil Eltern mal eine Masernimpfung beim Kinderarzt nachweisen müssen, hätte zu einem Aufschrei durch den Bund der Steuerzahler, Datenschützern, den Medien und der Opposition geführt und das vermutlich zu recht. :ugly:
Der Personenkreis ist geringfügig größer:
Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergarten, Schule, Kindertagespflege, oder auch Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften, in Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäusern, Arztpraxen, oder in bestimmten Heilberufen tätig und nach 1970 geboren sind, müssen nach dem Masernschutzgesetz mindestens zwei Masern-Schutzimpfungen oder ein ärztliches Zeugnis über eine ausreichende Immunität gegen Masern nachweisen.
https://www.impfen-info.de/impfempfehlu ... asern.html
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