COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Rince81 hat geschrieben: 10. Jun 2021, 09:11 Das erforderte investigative Recherchen von WDR, NDR und SZ? :lol: Wenn der Bund ohne Nachweise bis zu 6€ für das Testmaterial akzeptiert werden die selbstverständlich abgerechnet.
Hier wurde ja scheinbar aber sogar versucht, eine Prüfung zu betrügen, indem ein höherer Einkaufspreis via Kickback vorgegaukelt wurde.

Wenn es um wirklichen Betrug geht, bin ich immer noch einigermaßen entspannt. Hätten sie das bürokratisch weniger betrugsanfällig gemacht, hätten alle erstmal den Amtsschimmel beklagt, der eine Teststrategie behindert. Ist kacke, aber in erster Linie sind die Betrüger die Arschgeigen, nicht das Ministerium.

Ärgerlich wird's für mich erst wenn ich drüber nachdenke, wie spät das alles ohnehin erst richtig angeleiert wurde und wie viel Zeit man dadurch hätte haben sollen, es auch direkt besser zu planen etc. Finde immer noch, die richtig großen Fehler wurden im Sommer 2020 begangen und die Auswirkungen der fehlenden Weitsicht und Weichenstellung dessen ziehen sich seitdem durch.

Andre
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Haferbrei
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Haferbrei »

Wer Interesse hat, kann sich hier auf github einmal ein Beispielzertifikat der Impfung in der Corona Warn App (klingt immer noch scheiße, aber die Entwicklung empfinde ich mittlerweile als sehr positiv).
Neben dem Zertifikat sind in der App dann noch Name, Geburtstag und konkrete Informationen zu Impftermin und Impfstoff direkt einsehbar. Scheinbar gibt es auch die Möglichkeit weitere Impfungen hinzuzufügen.
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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Boris hat geschrieben: 10. Jun 2021, 09:11 Wie ist denn das eigentlich mit diesen ganzen Aktivitaeten fuer die man jetzt nen Test braucht, werden da gross Ausweise kontrolliert oder wedelt man da normalerweise kurz mit irgendeinem PDF auf dem Smartphone und alle sind gluecklich? Hab das selber noch nie genutzt - also Test schon, aber privat nicht als “Eintrittskarte” fuer irgendwas.
Unterschiedlich. Wurde vor vier Wochen in Darmstadt genauestens kontrolliert wie am chinesischen Flughafen, die Woche drauf in Frankfurt wars eher so "Ja wayne".
Hat sicherlich auch damit zu tun, wie viel Druck die Ordnungsbehörden aufbauen (bzgl Kontrollen etc.).

Grundsätzlich geht beides, aber Integration in die Corona Warn App und/oder Luca via QR Code ist imho halt wesentlicher komfortabler als digitales PDF oder Papierausdruck.
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Boris
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Boris »

lipt00n hat geschrieben: 10. Jun 2021, 10:12 Grundsätzlich geht beides, aber Integration in die Corona Warn App und/oder Luca via QR Code ist imho halt wesentlicher komfortabler als digitales PDF oder Papierausdruck.
Ja, auf jeden Fall. Danke fuer deinen Erfahrungsbericht.

Es gibt uebrigens jetzt eine FAQ der CWA zu dem Thema. Demnach kann man den Code mehrfach scannen und auch in verschiedenen Apps vorhalten. Zur Kontrolle ist ggf. ein Ausweis vorzuzeigen.

https://www.coronawarn.app/de/faq/#vac_ ... n_possible
Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Boris hat geschrieben: 10. Jun 2021, 11:18 Es gibt uebrigens jetzt eine FAQ der CWA zu dem Thema. Demnach kann man den Code mehrfach scannen und auch in verschiedenen Apps vorhalten. Zur Kontrolle ist ggf. ein Ausweis vorzuzeigen.

https://www.coronawarn.app/de/faq/#vac_ ... n_possible
Das ist nun das Gegenteil von dem was beim NDR steht und wesentlich sinnvoller und die von der CWA werden es besser wissen...

Ich hab gerade meine Zweitimpfung im Impfzentrum bekommen, einen QR-Code gab es noch nicht mit... Den muss man sich extra besorgen...
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

lipt00n hat geschrieben: 10. Jun 2021, 10:12genauestens kontrolliert wie am chinesischen Flughafen
Ist das inzwischen so? Als ich in China war, war die Einreise ein Witz im Vergleich zu den USA. Hongkong sowieso, aber auch Übergang nach Mainland-China.

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Voigt
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Voigt »

Ich glaube er meint explizit während Corona Epidemie. Da hört man ja das Festlandchina sehr drakonisch versucht die Infektionszentren einzugrenzen, sei es in Städten oder bei der Einreise.
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Voigt hat geschrieben: 10. Jun 2021, 12:17 Ich glaube er meint explizit während Corona Epidemie. Da hört man ja das Festlandchina sehr drakonisch versucht die Infektionszentren einzugrenzen, sei es in Städten oder bei der Einreise.
Ahhh, ja, das macht Sinn.

Andre
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lipt00n
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 12:08
lipt00n hat geschrieben: 10. Jun 2021, 10:12genauestens kontrolliert wie am chinesischen Flughafen
Ist das inzwischen so? Als ich in China war, war die Einreise ein Witz im Vergleich zu den USA. Hongkong sowieso, aber auch Übergang nach Mainland-China.

Andre
Bin 2016 über den Landweg von Nordvietnam nach Südchina eingereist, in einem Bus voller Wanderarbeiter. Das war....sehr streng und verrückt. Und ausgereist via Flugzeug nach Russland. Das war auch streng. Mehr Erfahrungsberichte habe ich nicht :D
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

lipt00n hat geschrieben: 10. Jun 2021, 15:05 Bin 2016 über den Landweg von Nordvietnam nach Südchina eingereist, in einem Bus voller Wanderarbeiter. Das war....sehr streng und verrückt. Und ausgereist via Flugzeug nach Russland. Das war auch streng. Mehr Erfahrungsberichte habe ich nicht :D
:D Klingt aber geil!

Ich hab noch nie ein Land besucht, in dem die Einreise mehr genervt hat, als USA. In Russland: Zum Schalter. Stempel druff. Fertig. In der Ukraine: Durch und aus. In beiden Fällen aber vorher auch ein Visum gehabt - kA wie das bei dir war. In Dubai: Quasi einfach durchgewunken. In Japan: Easy. In Hongkong: Easy. Von Hongkong nach China rüber: Hinter der Fähre neues Visum bezahlt und Passbilder abgegeben, Unterlagen wurden kurz angefertig - auch fertigt.

USA und England waren die einzigen, wo ich endlose Wartezeiten, lange Befragungen etc erlebt habe.

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Rince81
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:17 Ich hab noch nie ein Land besucht, in dem die Einreise mehr genervt hat, als USA. In Russland: Zum Schalter. Stempel druff.
[...]
USA und England waren die einzigen, wo ich endlose Wartezeiten, lange Befragungen etc erlebt habe.
Für Russland braucht man ein Visum, das ist alleine ein Extrapunkt im Nervfaktor...

USA kenne ich alles von zwei Fragen, etwas Smalltalk und Stempel, bis hin zu so langsam in ernste Sorge zu geraten, weil die ursprünglich lockere Unterhaltung mit den üblichen Fragen zu einem wirklich immer detaillierterem und privater werdenden Verhör wurde und mir die Dame an der Immigration in Boston meinen geplanten Städtetrip (Boston, NY, Chicago, San Francisco, LA) mit Amtrak und Greyhound offenkundig nicht im Ansatz abkaufen wollte... Ich war heilfroh, dass ich sämtliche Buchungsbestätigungen, Tickets und ähnliches nicht nur digital auf dem Telefon, sondern auch ausgedruckt hatte und ihr das präsentieren konnte als sie Beweise sehen wollte. Dann war sie wieder freundlich und ich hatte meinen Stempel... Dazu war schon alles von 5 Minuten bis 3 Stunden für den Einreisekram dabei...

Pro-Tipp: Über Dublin fliegen. Da macht man die US-Einreise bereits in Irland beim Umsteigen und kommt in den USA an einem Inlandsterminal an. Das ist zum einen wesentlich entspannter dort und hat kaum Wartezeiten und man ist da noch frisch. In den USA geht es dann nur zum Gepäckband und man ist raus aus dem Flughafen...
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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Rince81 hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:43 Pro-Tipp: Über Dublin fliegen. Da macht man die US-Einreise bereits in Irland beim Umsteigen und kommt in den USA an einem Inlandsterminal an. Das ist zum einen wesentlich entspannter dort und hat kaum Wartezeiten und man ist da noch frisch. In den USA geht es dann nur zum Gepäckband und man ist raus aus dem Flughafen...
Nice one. Bei mir war die Erfahrung auch: Ankunftsflughafen in US ist wichtig. Ich musste immer nach Tallahassee, aber Miami als erster US-Umsteigeort war immer stressig und nervig, während Atlanta oder Charlotte eher so die von dir beschriebenen 2min-smalltalks waren.
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DickHorner
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

Rince81 hat geschrieben: 10. Jun 2021, 09:11 Etwas Sarkasmus zum Morgen:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... k-105.html

Fast alle Testcenter rechnen nach Recherchen von WDR, NDR und SZ beim Bund den Höchstbetrag von knapp sechs Euro für einen Schnelltest ab. Das Seltsame ist: Selbst im Supermarkt waren die Tests billiger. Wie kann das sein?
Das erforderte investigative Recherchen von WDR, NDR und SZ? :lol: Wenn der Bund ohne Nachweise bis zu 6€ für das Testmaterial akzeptiert werden die selbstverständlich abgerechnet. Da hat doch bitte niemand ernsthaft etwas anderes erwartet?
Wenn das die Journalisten wirklich ernstlich überrascht, würde ich gerne mal deren Steuererklärung sehen. Die haben da bestimmt nie mit den Pauschalbeträgen gearbeitet, die das Finanzamt ohne weitere Nachweise akzeptiert...
Wer kommt denn bitte mit den Pauschalbeträgen hin? Die habe ich selbst als Studi immer schon überschritten...
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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Rince81 hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:43Für Russland braucht man ein Visum, das ist alleine ein Extrapunkt im Nervfaktor...
Aber, da geht man doch nur zu so einer Agentur, denen gibst du deinen Pass und 180 EUR und nach zwei Tagen hast du ein Visum. Wie, das machen nicht alle so? Wie, selbst bezahlen? Warum sollte das jemand machen?!!

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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

DickHorner hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:26 Wer kommt denn bitte mit den Pauschalbeträgen hin? Die habe ich selbst als Studi immer schon überschritten...
Ich. :lol: Arbeitsweg von unter 2km... Fortbildungen und Seminare bezahlt der AG, Arbeitskleidung brauche ich nicht, häusliches Arbeitszimmer brauche und habe ich nicht, wenn dienstliche Fahrten anstehen gibt es einen Dienstwagen... Ich kam noch nie auf die 1000€ Werbungskostenpauschale...
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DickHorner
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:17 Ich hab noch nie ein Land besucht, in dem die Einreise mehr genervt hat, als USA.
Echt? Das ist aber auch abgefahren, bei mir war's in USA mehr als easy. Vielleicht 10 Hansel vor mir in der Schlange, wie? sie haben kein visa waiver ausgefüllt? Kein Problem, machense hier. Grund des Aufenthaltes? Aha, hmm, soso, dann machense mal Finger hier... K thx bye. Next!
So ungefähr lief das bei mir...

Was so Länder angeht wie Russland oder auch China... Glaube, dass die einfach intern viel engmaschiger überwachen als die USA. Beispiel: Meine Frau ist beruflich sehr viel durch die Welt gereist, also 2 oder 3 Wochen weg, 2 Wochen zu Hause, so in dem Rhythmus, und eines schönen Abends skypen wir und meine Frau (in Peking oder Shanghai) meint so zu mir, komisch, heute hatte ich gar keine frischen Handtücher auf dem Zimmer... und ohne Scheiß, fünf Minuten später oder so, auf jeden Fall noch während des Gesprächs, klopft das Zimmermädchen an die Tür mit frischen Handtüchern. Und meine Frau ist nie vor 20 Uhr aus dem Office, es war also nicht so, dass sie zu früh auf dem Zimmer war...
Zuletzt geändert von DickHorner am 10. Jun 2021, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:37 Aber, da geht man doch nur zu so einer Agentur, denen gibst du deinen Pass und 180 EUR und nach zwei Tagen hast du ein Visum. Wie, das machen nicht alle so? Wie, selbst bezahlen? Warum sollte das jemand machen?!!
Bin ich wohlhabend? :shock: Ich habe den Visumsantrag schön selbst ausgefüllt, bin mit dem Flixbus nach Hamburg gefahren und persönlich im Konsulat für ein Transitvisum aufgeschlagen. :lol: Kostete alles in allem weniger als die Hälfte im Vergleich zur Agentur... :lol:
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

Rince81 hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:48
Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:37 Aber, da geht man doch nur zu so einer Agentur, denen gibst du deinen Pass und 180 EUR und nach zwei Tagen hast du ein Visum. Wie, das machen nicht alle so? Wie, selbst bezahlen? Warum sollte das jemand machen?!!
Bin ich wohlhabend? :shock: Ich habe den Visumsantrag schön selbst ausgefüllt, bin mit dem Flixbus nach Hamburg gefahren und persönlich im Konsulat für ein Transitvisum aufgeschlagen. :lol: Kostete alles in allem weniger als die Hälfte im Vergleich zur Agentur... :lol:
Sowas nehme ich schon mal als Anlass, ein Preisschild an meine Lebenszeit zu pinnen.
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Rince81 »

DickHorner hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:45 Echt? Das ist aber auch abgefahren, bei mir war's in USA mehr als easy. Vielleicht 10 Hansel vor mir in der Schlange, wie? siehhaben kein visa waiver ausgefüllt? Kein Problem, machense hier. Grund des Aufenthaltes? Aha, hmm, soso, dann machense mal Finger hier... K thx bye. Next!
So ungefähr lief das bei mir...
Moment, das ESTA geht nur Online und vor Abflug, sonst lassen die dich nicht an Bord meist du das I94 Zoll-Formular? Das gibt es nicht mehr. Wenn in LA kurz vor deinem Flieger 3-4 andere volle Jumbos ankommen, stehen auch mal gut 1000 Leute vor dir in der Schlange. Leider schon erlebt...
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von lipt00n »

Andre Peschke hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:17
Ich hab noch nie ein Land besucht, in dem die Einreise mehr genervt hat, als USA. In Russland: Zum Schalter. Stempel druff. Fertig.
Indeed. USA ist ganz schlimm, hängt aber viel vom Flughafen ab. In New York hatte ich extrem viele unfreundliche Fragen, sehr straff, beinahe militärisch...da fühlt man sich so richtig als Krimineller statt als Tourist. In Atlanta war das schon wesentlich freundlicher.

Visum für China ist Pflicht, musste vorher auch Einladung und Reiseplan angeben (letzterer war gelogen) und an der Grenze, an der sonst vermutlich selten bis nie Europäer sind, wurden wir sehr kritisch beäugt, vorher aus der Reihe gezogen, Pässe abgenommen, gewartet wie auf dem Präsentierteller...am Ende waren sie freundlich, aber Mandarin klingt gesprochen halt auch immer sehr aggressiv in meinen Ohren.

In Russland war's auch schräg. Flughafen Khabarovsk, nur Businesschinesen mit uns im Flugzeug. Durch die Stempelsammlung waren wir dann auch gleich suspicious, Visum war vom russischen Konsulat in Manila ausgestellt obwohl wir ja Deutsche sind, haben die gewiss auch vorher noch nie gesehen. Aber am Ende keine großen Probleme gehabt, nur immer große Augen und demonstrierte Stärke von Grenzbeamten in totalitären Staaten :D

Dagegen sind Länder wie Indonesien, Malaysia oder Singapur einfach viiiiel angenehmer. Ahja, und philippinische Beamte sowieso :D
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