COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

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zackzackab
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von zackzackab »

Wenn Du (Axel) diesen Artikel zutreffend zusammenfasst, geht mir da zu viel durcheinander:
Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:35
Er ermahnt, dass plötzlich in schneller Geschwindigkeit ein Grundrecht nach dem anderen ausgesetzt wird.
Es werden einige Grundrechte (zB Versammlungsfreiheit, allgemeine Handlungsfreiheit) zu Gunsten anderer Grundrechte (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) auf rechtsstaatlichem Weg auf Grundlage konkreter wissenschaftlicher Erkenntnisse beschränkt. Das ist etwas fundamental Anderes als eine schlichte "Aussetzung eines Grundrechts".
Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:35
Sicher: Jetzt nur im Kampf gegen die Pandemie. Aber wer sagt, dass sich das nicht wiederholen wird?
Hoffentlich sagt das niemand: Die Grundrechte und die Demokratie im Ganzen müssen fortwährend verteidigt werden. Ob im Zusammenhang mit Grundrechtsbeschränkungen anlässlich einer Pandemie oder im Angesicht der Höckes und Gaulands dieser Republik...
Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:35
Und er ist besorgt über den Fatalismus, mit denen sämtlichen Einschränkungen in der Gesellschaft hingenommen werden.
Ich persönlich beschränke mich schon unabhängig von staatlichen Rechtsverordnungen aus Sorge um die gefährdeten Bevölkerungsteile. Das hat mit Fatalismus für mich persönlich erstmal wenig zu tun. Im Gefahrenabwehrrecht geht es darum, Gefahren effektiv abzuwehren. Auf diesem Rechtsgebiet gilt folgende Faustregel: Je drastischer die Rechtsgutseinbußen im Falle einer Verwirklichung der Gefahr ausfallen, desto geringere Anforderungen sind im Gefahrenabwehrrecht grundsätzlich an die Wahrscheinlichkeit einer Gefahrenverwirklichung zu stellen, um ein Eingreifen zu rechtfertigen. Auch dieses gefahrenabwehrrechtliche Prinzip ist kein Ausdruck von Fatalismus, sondern dem Bemühen um effektive Abwehr besonders großer Gefahren. Die bestätigten Infektionszahlen haben sich übrigens heute in Deutschland durchschnittlich um ca. 25 Prozent gegenüber dem Vortag erhöht (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/N ... ahlen.html).
Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:35
Das sind Fragen, die man wirklich stellen muss. Die man auch nicht mit Verweis auf die Pandemie wegwischen darf. Denn wenn in Zukunft irgendeine Partei oder Führerfigur will, wird ein vermeintlich dringender Grund gefunden warum es wieder nötig sein wird die Grenzen zu schließen und Grundrechte auszusetzen.
Aus meiner Sicht ist eine Beschränkung von Grundrechten im Anschluss an eine Abwägung dieser Grundrechte zum Schutz vieler tausend Menschenleben kein Vorbote einer allgemeinen Bereitschaft, Grundrechte zu Gunsten einer Partei oder Führerfigur preiszugeben. Das gilt umso mehr, wenn diese Beschränkungen zu einem wohl unbestreitbar legitimen Zweck in der Bevölkerung nach meinem Eindruck auf weitgehende Akzeptanz stoßen. Bei der Beurteilung der Frage, ob ein Grundrecht im weiteren Sinne verhältnismäßig beschränkt wird, spielt es nicht umsonst eine entscheidende Rolle, zu welchem Zweck das Grundrecht eingeschränkt wird UND im engeren Sinne, wie man die Grundrechte unter Berücksichtigung der konkreten Umstände zu einem angemessenen Ausgleich bringt. Die Bereitschaft, zum Wohle unserer Eltern und Großeltern oder chronisch Kranker auf Grundrechtsausübung zu verzichten, ist kein Anzeichen für mangelnde Bereitschaft, Grundrechte und Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen.
Zuletzt geändert von zackzackab am 17. Mär 2020, 23:48, insgesamt 5-mal geändert.

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Axel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Axel »

Aber das eigentlich richtige tragische ist - und das muss man in den Kontext auch sehen: Es wäre zu vermeiden gewesen. Was ich meine? Naja, unser Gesundheitssystem wurde in den letzten Jahrzehnten zerstört. Gab es 1990 noch rund 2.500 Krankenhäuser, sind es jetzt nur noch rund 1.750 Krankenhäuser. Es fehlen laut Artikel von 2019 rund 20.000 Fachkräfte. Die meisten Krankenhäuser wurden an Aktiengesellschaft verkauft und da geht es heute nicht mehr darum, dass Menschen gesund werden. Sondern um Profit. Die Stationen sind chronisch unterbesetzt, die Bezahlung ist beschissen, der physische wie psychische Druck extrem. Genauso wie der Verschleiß an Mitarbeiter. Und da wird seit mindestens 20 Jahren oder so gewarnt und geschrien. Es interessierte niemanden. Letztes Jahr forderte ja sogar die Bertelsmann-Stiftung die Reduzierung der Krankenhäuser von 1750 auf 600, was dann auch lustig von allen Medien u.a. die Tagesschau schön übernommen wurde.

Mein Punkt ist: Ich bin überzeugt, hätten wir solche Ressourcen wie noch Anfang der 90er mit ca. 650.000 Betten und sehr viel mehr Personal, es müssten heute keine Kurven geflattert werden. Es gäbe die Ressourcen schwere Intensivpatienten in einer weitaus höheren Zahl zu betreuen.

Und jetzt steht die Wirtschaft so ziemlich still. Jeden Tag verliert die Wirtschaft Milliarden Euro. Und das nur wegen dieser fehlgeleiteten neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte. Ist doch irgendwo ein ziemlicher Treppenwitz, oder?
Aber ob man davon lernen wird? Ich habe ein wenig die Befürchtung, dass nach der Pandemie sich auf die Schulter geklopft und einfach so weiter gemacht wird. Vielleicht lernt man aber auch wirklich draus, dass nicht alle Einrichtungen nach den Gesetzen des Marktes funktionieren.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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zackzackab
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von zackzackab »

Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 23:34
Aber das eigentlich richtige tragische ist - und das muss man in den Kontext auch sehen: Es wäre zu vermeiden gewesen.
Mein Punkt ist: Ich bin überzeugt, hätten wir solche Ressourcen wie noch Anfang der 90er mit ca. 650.000 Betten und sehr viel mehr Personal, es müssten heute keine Kurven geflattert werden.

Ich bin kein Virologe. Aber wenn ich die Ausführungen vom RKI richtig in Erinnerung habe, wird grob 1/5 aller Infektionen einen schweren Verlauf nehmen. Wenn es blöd läuft, können bis zu 70 Prozent der Bevölkerung erkranken. Da ich bezweifle, dass in den 90ern 650.000 Intensivbetten zur Verfügung standen, glaube ich nicht, dass Deine Rechnung aufgeht. Außerordentliche Bemühungen um ein "Abflachen der Infektionskurve" wären nach meinem Eindruck in jedem Fall erforderlich gewesen.

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Andre Peschke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Andre Peschke »

Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 23:34
Mein Punkt ist: Ich bin überzeugt, hätten wir solche Ressourcen wie noch Anfang der 90er mit ca. 650.000 Betten und sehr viel mehr Personal, es müssten heute keine Kurven geflattert werden.
Unwahrscheinlich. Zumal es ja insbesondere auch um die Intensivbetten und Beatmungsgeräte geht. Und deren Zahl ist seit damals gestiegen, AFAIK.

Selbst wenn: Man hätte mehr Puffer und natürlich wäre das erheblich besser. Aber nachdem die initiale Infektionskette nicht beherrscht wurde ist die Ausbreitung so dramatisch, dass es ohne Eindämmungsmaßnahmen nicht geht. Früh erkennen, dichtes Netz aus Tests und Nachverfolgung und dadurch immer wieder kleine Feuer austreten - das scheint zu klappen. Aber nach dem Karneval, war der Zug abgefahren. IMO.

André

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LegendaryAndre
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von LegendaryAndre »

Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:35
Und dann holt er auch aus: Plötzlich wird nach „Führungsstärke“ und „harten Maßnahmen“ verlangt, weswegen manche den österreichischen Bundeskanzler Kurz so abfeiern. Zwischen den Zeilen zieht er eine Linie zu vergangenen Diktaturen. Er ermahnt, dass plötzlich in schneller Geschwindigkeit ein Grundrecht nach dem anderen ausgesetzt wird. Sicher: Jetzt nur im Kampf gegen die Pandemie. Aber wer sagt, dass sich das nicht wiederholen wird? Vielleicht dann sogar unter Bezugnahme auf 2020? Und er ist besorgt über den Fatalismus, mit denen sämtlichen Einschränkungen in der Gesellschaft hingenommen werden.
Ich verstehe woher der Gedanke kommt, aber die meisten Österreicher die ich kenne, sehen in Kurz lediglich eine fähige Person die in dieser Krisenzeit eine gute Arbeit leistet, wie im Übrigen auch andere österreichische Politiker dieser Zeit. Ich habe keine Sekunde lang das Gefühl dass Kurz deshalb wie ein Held gefeiert wird. Ich selbst halte ihn wie bereits erwähnt für einen fähigen Politiker, aber ich bin kein Wähler dieser Partei, zumal ich mich mit den Interessen der ÖVP nicht ausreichend identifizieren kann.

Ich glaube nicht dass es danach so schlimm wird und ein solches Schreckensszenario eintritt. Persönlich denke ich dass danach gar nicht so vieles anders sein wird, aber das hängt vor allem von der Zeitdauer der Krise ab. Eine bestimmte Chance für ein Worst Case-Szenario mit äußerst negativen Entwicklungen besteht immer, aber ich denke dass die Wahrscheinlichkeit, dass das tatsächlich eintreten wird gering ist und es nichts bringt, wenn man im Vorfeld den Teufel an die Wand malt. Trotzdem finde ich es gut, dass du es im Thread geschrieben hast, denn so können mögliche Ängste vielleicht zu entkräftet werden.
Ganz so utopisch es nämlich auch nicht, schließlich gibt es in Österreich Einrichtungen seitens der Regierung bei denen immer noch mit Zwangsmaßnahmen gearbeitet wird und diese Einrichtungen unterstehen der Regierung (AMS, PVA). Es wäre schön, wenn dahingehend Änderungen kommen und die Nähe zum Volk im positiven Sinne aufrechterhalten wird, indem man auch (echte) Rücksicht auf Minderheiten nimmt. Insgesamt ist Österreich in sozialer Hinsicht aber nicht schlecht, denn es gibt ein großes Auffangnetz mit vielen Angeboten für Menschen mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung. Nur schade dass es trotzdem noch zu harte Maßnahmen und Bestrafungen gibt. Eigentlich passt das nicht mehr zur Moderne und vielleicht ändert die Krise ja langfristig etwas. Es wäre schön, aber ich will nicht zu optimistisch sein. Ein bisschen Hoffnung habe ich trotzdem!

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Axel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Axel »

zackzackab hat geschrieben:
17. Mär 2020, 23:39
Ich bin kein Virologe. Aber wenn ich die Ausführungen vom RKI richtig in Erinnerung habe, wird grob 1/5 aller Infektionen einen schweren Verlauf nehmen. Wenn es blöd läuft, können bis zu 70 Prozent der Bevölkerung erkranken. Da ich bezweifle, dass in den 90ern 650.000 Intensivbetten zur Verfügung standen, glaube ich nicht, dass Deine Rechnung aufgeht.
1. Heute können viele Intensivbetten ja schon garnicht wegen dem Personalmangel genutzt werden. Also selbst die Ressourcen die wir noch haben, können nicht richtig ausgenutzt werden. Bei Monitor gab es vor einer Woche einen guten Beitrag dazu: https://www.youtube.com/watch?v=cyd53mKQb3Y

2. Es ist ja nicht so, dass schlagartig über Nacht 70% der Bevölkerung erkranken. Eine Form der Verlangsamung müsste es auch mit viel mehr Ressourcen in Gesundheitswesen geben, klar. Aber das müssten IMO (!) lange nicht solch drastische Mittel sein wie sie jetzt passieren. Da bin ich mir sehr sicher.

3. Es gab damals 650.000 Betten, heute sind es nur noch knapp unter 500.000. Plus eben der enorme Fachkräftemangel, der in dieser Krise eigentlich durchschlägt. Aber eben auch, dass in den letzten 30 Jahren 750 Krankenhäuser bundesweit geschlossen haben. In einem Pandemiefall wie jetzt könnten mehr Krankenhäuser auch schneller Tests auswerten. Wo es ja ebenso ein Problem derzeit gibt, dass die Tests nicht schnell genug ausgewertet können wie es nötig wäre.

Außerdem müssen wir ja auch folgendes sehen: 2004/05 gab es eine schwere Grippe-Epidemie mit 6 Millionen Infizierten (und leider auch 20.000 Toten). Jetzt gibt es die aktuelle Pandemie. Epidemien und Pandemien kommen immer wieder vor. Mal harmloser, mal schwerer. Aber will man denn jetzt in Zukunft bei jeder schwereren Epidemie das jetzige Programm durchlaufen, inklusive den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen? Das wäre doch Wahnsinn.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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eXodus
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von eXodus »

So Leute, Updates aus den USA:

Wir haben eine Umbuchung für morgen bekommen. Kostet ne Stange Geld für uns...aber naja. So isses jetzt. Einziges Problem: der Bürgermeister von New York überlegt sich innerhalb der nächsten 48h (also vielleicht auch in 2h) für die shelter at home order zu entscheiden. Dann wären wir erstmal lahmgelegt.

Schön ist aber: Meine Klinik hat mir einen Ausreise-Schein geschickt, ich gehöre jetzt offiziell zum "essential medical personnel" und darf unter allen Umständen ausfliegen - außer ich bin Corona-positiv natürlich.
Für meine Freundin gilt das leider nicht... schauen wir mal.

@News + Grübeln:
Also ich wär jetzt vorsichtig damit zu sagen, dass der Konsum von News zum Grübeln führen muss. Ich denkr, dass das sehr wohl zur Psychohygiene beitragen kann, wie Andre das auch so schön beschrieben hat. Bei mir ist es z.b. eine recht funktionale Emotionsregulation, für andere vlt eher dysfunktional. Würde da von allgemeinen Empfehlungen Abstand nehmen wollen, da zahlt es sich aber sicherlich aus, wenn man das für sich selbst mal prüft: denn sehr viele Menschen werden auf ihre hergebrachten Emotionsregulationsstrategien verzichten müssen.

Bei dem Gedanken, kein Fußball mehr zu spielen wird mir tatsächlich sofort mulmig...

@Versorgung psychisch Kranker:
Da hat sich wie erwartet schon wieder was getan. Es gibt bereits Empfehlungen für Videokonferenz-Anbieter von den Berufsverbänden, die Kassen ermöglichen erste Abrechnungsgelder. Das beruhigt mich sehr, meine Patienten nicht völlig alleine lassen zu müssen.

Und irgendwie bin echt froh, dass ich so viel Freude am Gaming habe. Die armen Leute, die Klettern, Outdoorsports oder auch Kampfsport lieben...also mir tut fehlender Fußball weh, aber irgendwie kann ich das für ne Zeit kompensieren...

zackzackab
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von zackzackab »

Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 23:57
2. Es ist ja nicht so, dass schlagartig über Nacht 70% der Bevölkerung erkranken. Eine Form der Verlangsamung müsste es auch mit viel mehr Ressourcen in Gesundheitswesen geben, klar. Aber das müssten lange nicht solch drastische Mittel sein wie sie jetzt passieren. Da bin ich mir sehr sicher.
Wir reden hier von einem Virus, der sich ohne einschneidende Maßnahmen ungebremst expontentiell verbreitet (Quelle statt vieler: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ma ... _id=472576)
Deine Rechnung geht aus meiner Sicht einfach nicht auf. Findest Du denn im Internet oder anderswo jemanden vom Fach, der behauptet, die Maßnahmen wären alle nicht nötig, wenn das Gesundheitssystem nicht an den von Dir beschriebenen Problemen leiden würde? Das wäre doch zu erwarten, wenn esdie offensichtliche Problemvemeidungsstrategie gewesen wäre, das Gesundheitssystem in der personellen Ausstattung und Bettenzahl der 90er zu erhalten.

Maschendraht
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Maschendraht »

Das Problem ist, dass 650.000 Betten auch keine freien Betten sind (mal angenommen, die Zahl stimmt). Außerdem geht es hier ja um Intensiv-Betten mit Beamtmungsgerät und engmaschiger Betreuung, keine "Standard-Betten"

Was in Italien passiert ist sollte uns eine Warnung sein. Morgen wird die Zahl der bestätigten Infizierten fünfstellig werden. Das geht definitiv viel zu schnell und wird wohl laut den Experten auch mit den jetzigen Maßnahmen noch 1-2 Wochen so weitergehen, bis die Maßnahmen greifen.

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Axel
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Axel »

Aber Moment mal: Es wurde jetzt ständig gesagt, dass man die Kurve flach halten muss, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Da ist es doch nachvollziehbar, ein wenig darüber nachzudenken, dass das Gesundheitssystem eben auch kaputtgespart wurde. Bei viel mehr Ressourcen, gerade auch personell, wären die Überlastungsgrenzen doch auch viel höher. Und meine Überlegung ist: Bei einer höheren Grenze zur Überlastung bräuchte es solch krassen Maßnahmen nicht. Ich habe nicht gesagt, dass es keine bräuchte.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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zackzackab
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von zackzackab »

Axel hat geschrieben:
18. Mär 2020, 00:43
Aber Moment mal: Es wurde jetzt ständig gesagt, dass man die Kurve flach halten muss, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Da ist es doch nachvollziehbar, ein wenig darüber nachzudenken, dass das Gesundheitssystem eben auch kaputtgespart wurde. Bei viel mehr Ressourcen, gerade auch personell, wären die Überlastungsgrenzen doch auch viel höher. Und meine Überlegung ist: Bei einer höheren Grenze zur Überlastung bräuchte es solch krassen Maßnahmen nicht. Ich habe nicht gesagt, dass es keine bräuchte.
Ich bezweifle, dass die Maßnahmen zum Ausbremsen eines exponentiellen Wachstums im Fall von COVID-19 feindosiert werden können. Da wirft man sich in Anbetracht der letzten Infektionsraten und der geographischen Verbreitung mit allem dagegen, was man hat und hofft, dass es Wirkung zeigt; unabhängig davon, ob das Personal und die Betten in Zahlen der 90er oder den Zahlen von heute zur Verfügung stehen. Im Endeffekt ist es derzeit auch nicht zielführend, darüber zu diskutieren, was man in den letzten Jahrzehnten hätte tun können. Mit Rücksicht auf die aktuelle Lage halte ich die Reaktion der Politik für angemessen. Gut möglich, dass sich in den kommenden Tagen herausstellt, dass wir noch mehr tun müssen; die derzeit veröffentlichten Zählwerte spiegeln ungefähr die Situation von vor 10 Tagen wider.
Man kann natürlich immer darüber diskutieren, dass man die Gesundheitsversorgung perspektivisch kapazitiv ausbauen sollte. Das hilft uns nur mit Blick auf die jetzige Situation nicht weiter.

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Ines
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von Ines »

bluttrinker13 hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:49
Bspw wurde jetzt in B auch der Tierpark zugemacht (Tierhäuser sind seid letztem Freitag zu, wohlgemerkt). Ein Park? Warum?
Deshalb kann man das imo ruhig auch mal kritisch sehen.
Naja, am Wochenende gehörte hier der Tierpark noch zu den letzten offenen Freizeitangeboten und war am Sonntag bei schönem Wetter völlig überlaufen. Das kann man nicht riskieren.
"Se faire objet, se faire passive, c'est tout autre chose q'être un objet passif" (S. de Beauvoir)

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HerrReineke
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von HerrReineke »

Ines hat geschrieben:
18. Mär 2020, 06:15
bluttrinker13 hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:49
Bspw wurde jetzt in B auch der Tierpark zugemacht (Tierhäuser sind seid letztem Freitag zu, wohlgemerkt). Ein Park? Warum?
Deshalb kann man das imo ruhig auch mal kritisch sehen.
Naja, am Wochenende gehörte hier der Tierpark noch zu den letzten offenen Freizeitangeboten und war am Sonntag bei schönem Wetter völlig überlaufen. Das kann man nicht riskieren.
Zumal ich von einem befreundeten Polizisten (anekdotisch) gehört habe, dass die Leute es scheinbar teilweise schlicht nicht verstehen, warum man sich nicht in großen Gruppen treffen sollte. Ihm wurde - auf seinen Hinweis an eine großte Gruppe auf einem Spielplatz - wohl erzählt, weil hier kein Verbotsschild stehe sei man davon ausgegangen, dass man sich hier ja mit allemann treffen und gemeinsam was unternehmen könne. Was rechtlich natürlich korrekt ist/war; aber die Transferleistung vom Grund der ganzen Schließungen auf das eigene aktuelle Verhalten scheint ohne Verbote häufig genug nicht zu funktionieren :doh:
Quis leget haec?

TheGameOli
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von TheGameOli »

Axel hat geschrieben:
17. Mär 2020, 23:34
Aber das eigentlich richtige tragische ist - und das muss man in den Kontext auch sehen: Es wäre zu vermeiden gewesen. Was ich meine? Naja, unser Gesundheitssystem wurde in den letzten Jahrzehnten zerstört. Gab es 1990 noch rund 2.500 Krankenhäuser, sind es jetzt nur noch rund 1.750 Krankenhäuser. Es fehlen laut Artikel von 2019 rund 20.000 Fachkräfte. Die meisten Krankenhäuser wurden an Aktiengesellschaft verkauft und da geht es heute nicht mehr darum, dass Menschen gesund werden. Sondern um Profit. Die Stationen sind chronisch unterbesetzt, die Bezahlung ist beschissen, der physische wie psychische Druck extrem. Genauso wie der Verschleiß an Mitarbeiter. Und da wird seit mindestens 20 Jahren oder so gewarnt und geschrien. Es interessierte niemanden. Letztes Jahr forderte ja sogar die Bertelsmann-Stiftung die Reduzierung der Krankenhäuser von 1750 auf 600, was dann auch lustig von allen Medien u.a. die Tagesschau schön übernommen wurde.

Mein Punkt ist: Ich bin überzeugt, hätten wir solche Ressourcen wie noch Anfang der 90er mit ca. 650.000 Betten und sehr viel mehr Personal, es müssten heute keine Kurven geflattert werden. Es gäbe die Ressourcen schwere Intensivpatienten in einer weitaus höheren Zahl zu betreuen
Uff, wieso muss es eigentlich immer ein hätte wenn und aber geben? Dann kann ich das ja auf jedes einzelne Thema anwenden. Das ist doch echt mühsam zu sagen früher wurden Fehler gemacht und wir müssen dafür büßen.
Jede Entscheidung die getroffen wird (auch jede einzelne von uns selbst) zieht eine Konsequenz mit sich nach.
Hätte Familie XY sich vor 20 Jahren das Haus nicht gebaut hätten sie jetzt keine Existenzängste, hätte ich anstatt Altenpfleger gamedesigner gelernt würde es mir in der jetztigen Situation besser gehen etc etc.

Ich kann mich doch jetzt nicht hinsetzen und über Dinge meckern die vor 30 Jahren waren und jetzt sowieso auf die Schnelle nicht mehr zu ändern sind. Man muss die Probleme die wir JETZT haben analysieren und eliminieren.

Ich kann mich auch noch dran erinnern das du viele Maßnahmen aus Österreich gut fandest lieber Axel und ich gesagt haben man sollte das ganze mit bedacht angehen. Da sind wir jetzt wohl an einem Wendepunkt, wo ich sage das sie alles tun sollen was nötig ist und du sagst sie sollen bedacht vorgehen.

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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

Ines hat geschrieben:
18. Mär 2020, 06:15
Naja, am Wochenende gehörte hier der Tierpark noch zu den letzten offenen Freizeitangeboten und war am Sonntag bei schönem Wetter völlig überlaufen. Das kann man nicht riskieren.
Das Infektionsrisiko in der Sonne und in Freiluft ist aber deutlich geringer als anderswo. Der Tierpark hier in Berlin ist primär wirklich ein Park, sehr weitläufig. Da stehen die Leute nicht alle 1.5m zusammen, auch nicht am Sonntag (ich war da).

Obwohl ich total einsehe, dass ein Restrisiko bleibt. Allerdings ist dies bedeutend niedriger, als in vielen anderen alltäglichen Situationen. Sei das der Supermarkt, oder der Weg zur Arbeit den weiterhin viele gehen müssen. Mir ging es, mit dem Tierpark als Bsp, auch eigentlich nur um den Fakt das Differenzierung und Skalierung überhaupt keine Rolle spielen. Das wird und kann auf Dauer nicht so bleiben, angesichts der von Axel imo korrekt angedachten Kollateralkosten die sich zum Sommer hin aufsummieren werden.

Aber wahrscheinlich ist es dafür noch zu früh. Und auch ich beobachte immer noch Leute, die es nicht hinbekommen sich in ihre Armbeuge zu schneuzen etc. I agree. :D

Edit: Oder ums mal unter uns Psychos so zu sagen, aktuell sind wir und vor allem die Politik selbstregulatorisch gesehen im prevention focus und haben nur Vermeidungsziele. Wir beide wissen, dass das auf Dauer aber nirgendwohin führt, irgendwann muss es durch Annäherungsziele und einen promotion focus ersetzt werden. Ich sage nicht, dass das jetzt sein muss. Aber nachdenken drüber und diskutieren kann man es ja dennoch.

zackzackab
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von zackzackab »

bluttrinker13 hat geschrieben:
18. Mär 2020, 07:44
Das Infektionsrisiko in der Sonne und in Freiluft ist aber deutlich geringer als anderswo. Der Tierpark hier in Berlin ist primär wirklich ein Park, sehr weitläufig. Da stehen die Leute nicht alle 1.5m zusammen, auch nicht am Sonntag (ich war da).
Gesetze und Empfehlungen sind immer Verallgemeinerungen, die nicht jedem Einzelfall (hier: jedem Tierpark unter Berücksichtigung aller jeweiligen Besonderheiten) gerecht werden können; insbesondere nicht, wenn sie so leicht verständlich und knapp formuliert sein sollen, dass ihnen in Anbetracht der aktuellen Situation möglichst viele Leute folgen und sie von der Verwaltung im Ernstfall effektiv durchgesetzt werden können. Und was die Annährungsziele angeht: Spielt alle mehr Computerspiele und macht Balkonien frühlingsfest! :ugly:

Bewusste Übertreibung:
"Keine Tierparks. Es sei denn, sie sind weitläufig. Und Du gehst nicht nahe an Personen ran! Und alle benutzen Taschentücher richtig. Gilt aber nicht, wenn der Park geschlossenen Räumlichkeiten hat, in denen das Infektionsrisiko höher ist. Also für diese Gebäude. Die muss man zumachen."

TheGameOli
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von TheGameOli »

zackzackab hat geschrieben:
18. Mär 2020, 08:05
bluttrinker13 hat geschrieben:
18. Mär 2020, 07:44
Das Infektionsrisiko in der Sonne und in Freiluft ist aber deutlich geringer als anderswo. Der Tierpark hier in Berlin ist primär wirklich ein Park, sehr weitläufig. Da stehen die Leute nicht alle 1.5m zusammen, auch nicht am Sonntag (ich war da).
Und was die Annährungsziele angeht: Spielt alle mehr Computerspiele und macht Balkonien frühlingsfest! :ugly:
Ich mach nach der Arbeit eher terassenurlaub da kein Balkon;) aber ich bin da absolut bei dir. Man sollte die Kinder auch entgegen der eigenen Logik vor den TV oder die Spielekonsole setzen.
Was sich gestern im Nachbarort angespielt hat war an Dummheit nicht mehr zu übertreffen. Da haben sich die Eltern die zu Hause bleiben müssen gedacht, nutzen wir mal das schöne Wetter und stürmen den Park und die Spielplätze. Und plötzlich waren doch 20 Kinder und 10 Mütter auf dem Spielplatz, haben ihren Hund mitgebracht und sich des Lebens gefreut. Ich habe mich nur gefragt wie dumm man sein kann. Da werden Schulen zu gemacht damit die Kids nicht auf einen Haufen hängen, Arbeitnehmer müssen zu Hause bleiben wegen Corona etc. Und die meinen einfach juhu wir haben Ferien und dann nutzen wir das gleich mal und treffen uns alle hier.

Oder ne "Bande" Jungs die sich auf unserem Fußballplatz zum pöhlen verabredet haben, es müssen so knapp 10-12 Jungs gewesen sein. Macht natürlich Sinn wenn der örtliche Sportverein alles absagt und die Jungs dann privat trotzdem alle fussball spielen gehen🙈

Auch wenn wir hier bei uns noch keinen bestätigten Fall haben und es im Umkreis von knapp 20km auch nur 2-3 Fälle gibt, man muss sich bei sowas echt an den Kopf packen und fragen ob die sie nicht mehr alle haben.

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bluttrinker13
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von bluttrinker13 »

zackzackab hat geschrieben:
18. Mär 2020, 08:05
Und was die Annährungsziele angeht: Spielt alle mehr Computerspiele und macht Balkonien frühlingsfest! :ugly:
So'n Balkon wär schon was feines. Neid! :D

Aber was das zocken angeht: ayeaye, sir. ;)

biaaas
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von biaaas »

Mal was zum schmunzeln zwischendurch:

https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/ ... y52.87.jpg

Ich glaube ich lebe im falschen Land...... :ugly:

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DickHorner
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Re: COVID-19 - Anatomie einer Pandemie

Beitrag von DickHorner »

HerrReineke hat geschrieben:
18. Mär 2020, 07:31
Ines hat geschrieben:
18. Mär 2020, 06:15
bluttrinker13 hat geschrieben:
17. Mär 2020, 22:49
Bspw wurde jetzt in B auch der Tierpark zugemacht (Tierhäuser sind seid letztem Freitag zu, wohlgemerkt). Ein Park? Warum?
Deshalb kann man das imo ruhig auch mal kritisch sehen.
Naja, am Wochenende gehörte hier der Tierpark noch zu den letzten offenen Freizeitangeboten und war am Sonntag bei schönem Wetter völlig überlaufen. Das kann man nicht riskieren.
Zumal ich von einem befreundeten Polizisten (anekdotisch) gehört habe, dass die Leute es scheinbar teilweise schlicht nicht verstehen, warum man sich nicht in großen Gruppen treffen sollte. Ihm wurde - auf seinen Hinweis an eine großte Gruppe auf einem Spielplatz - wohl erzählt, weil hier kein Verbotsschild stehe sei man davon ausgegangen, dass man sich hier ja mit allemann treffen und gemeinsam was unternehmen könne. Was rechtlich natürlich korrekt ist/war; aber die Transferleistung vom Grund der ganzen Schließungen auf das eigene aktuelle Verhalten scheint ohne Verbote häufig genug nicht zu funktionieren :doh:
Erzähl mir was... eine Bekannte von mir ist die Organisatorin der Partyreihe in der Trompete (Club hier in Berlin), bei der sich bislang die meisten Berliner infiziert haben - 42 von 263. Und jetzt organisiert sie private Kinderbetreuung, um die Kita-Schließungen zu umgehen, in einem Club, und das, obwohl die ganze Familie wochenlang in Quarantäne war. Muss mal sich auf der Zunge zergehen lassen...

Und @Axel: Krankenhausbetten helfen 0,0 bei der Vermeidung einer Epidemie. Deine Aussage, das hätte verhindert werden können, ist falsch. Und das mit der Zahl von Krankenhausbetten zu korrelieren könnte nicht falscher sein. Pest, Cholera, Spanische Grippe, Covid-19, das einzige, was effektiv hilft, ist auf Abstand voneinander zu gehen. Und komm schon, wir wissen es ja, Videospiele, Musik, Gesundheitsversorgung, die Menschen... Früher war alles besser. :roll:

@biaaas: Das mit dem Rotwein und den Kondomen ist Quatsch. Habe gestern erst mit einem Franzosen telefoniert, auch dort wird Klopapier knapp.
In Holland wird nicht der Gouda knapp, in der Schweiz nicht Schokolade und Uhren, in Polen nicht die Dietriche...
Zuletzt geändert von DickHorner am 18. Mär 2020, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.

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