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Master_Studie_Anne
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Re: Sport

Beitrag von Master_Studie_Anne »

HerrReineke hat geschrieben:
17. Jul 2020, 08:31
BigBB hat geschrieben:
17. Jul 2020, 08:00
OK, ich hab zumindest mal rein geschaut. Interessant fand ich, dass es hier wohl gemischte Mannschaften gibt. Ist doch eher auch selten, dass Frauen und Männer zusammen in einem Team spielen. Passt hier aber wohl gut zusammen.
Ja, Quidditch ist (wohl auch wegen der Vorlage, in der es ja auch gemischtgeschlechtliche Teams gab) die, soweit ich weiß, einzig gemischtgeschlechtliche Vollkontaktsportart der Welt. Die Regeln sehen auch vor, dass von 6 (bzw. später mit Seaker 7) Personen eines Teams maximal 4 demselben Geschlecht angehören dürfen.
Hej, Jugger ist auch gemischtgeschlechtlich und zumindest für die Waffenträger:innen halbkontakt und für Läufer:innen auch Vollkontakt: https://www.youtube.com/watch?v=8r2ZVE_cX7o
Aber UHHHH Quidditch! Cool, dass du das für Dich entdeckt hast und dann auch noch mit einer tollen Community!

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Terranigma
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Re: Sport

Beitrag von Terranigma »

Habe als Kind/Jugendlicher so an die 10 Jahre wohl Radball gespielt, mit dem Studium endete dies aber - Zeit fehlte, um regelmäßige Trainingszeiten einzuhalten. Ansonsten ist's derzeit regelmäßiger Kraftsport - genauer: Calisthenics - in den eigenen vier Wänden. Bin kein Typ für'n Fitness-Studio und die größte Herausforderung war für mich immer der Moment, wenn man sich entscheidet ob man heute zum Training gehen soll oder nicht - wenn man da ist, macht's immer gut Spaß, aber'n abend Zuhause verbringen ist umgekehrt auch entspannt. Weil ich den ganzen Kram mittlerweile Zuhause im Arbeitszimmer absolvieren, habe ich da keine Ausrede mehr wie "Keine Zeit" oder "Zu viel Aufwand." Ist was den Spaß angeht nicht das höchste der Gefühl - Kraftsport ist halt auch nur Kraftsport - aber so'n gewisses Maß an körperlicher Fitness ist mir fest. Mens sana in corpore sano, und so.

Mich hat seit jeher Aikidô interessiert, aber hier in der Nähe gibt's diesbezüglich leider keinerlei Angebote. Ansonsten hätte ich wohl auch mal'n Blick auf Kampfsport geworfen. Selbiges gilt für Kyûdô.
Wenn unser Geist leer ist, ist er für alles bereit. Im Anfänger-Geist liegen viele Möglichkeiten, in dem des Experten wenige.
Suzuki Shunryū​

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HerrReineke
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Re: Sport

Beitrag von HerrReineke »

Master_Studie_Anne hat geschrieben:
17. Jul 2020, 10:46
Hej, Jugger ist auch gemischtgeschlechtlich und zumindest für die Waffenträger:innen halbkontakt und für Läufer:innen auch Vollkontakt: https://www.youtube.com/watch?v=8r2ZVE_cX7o
Aber UHHHH Quidditch! Cool, dass du das für Dich entdeckt hast und dann auch noch mit einer tollen Community!
Dafaq, wie geil ist das denn? :lol: Und es gibt sogar eine Mannschaft bei mir um die Ecke... Nur der Trainingsplatz ist natürlich ausgerechnet am anderen Ende der Stadt und Trainingszeit teilweise identisch mit Quidditch. Schade aber auch :mrgreen:

Spielst du das zufällig oder kennst du es nur?
Quis leget haec?

Master_Studie_Anne
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Re: Sport

Beitrag von Master_Studie_Anne »

HerrReineke hat geschrieben:
17. Jul 2020, 11:52
Master_Studie_Anne hat geschrieben:
17. Jul 2020, 10:46
Hej, Jugger ist auch gemischtgeschlechtlich und zumindest für die Waffenträger:innen halbkontakt und für Läufer:innen auch Vollkontakt: https://www.youtube.com/watch?v=8r2ZVE_cX7o
Aber UHHHH Quidditch! Cool, dass du das für Dich entdeckt hast und dann auch noch mit einer tollen Community!
Dafaq, wie geil ist das denn? :lol: Und es gibt sogar eine Mannschaft bei mir um die Ecke... Nur der Trainingsplatz ist natürlich ausgerechnet am anderen Ende der Stadt und Trainingszeit teilweise identisch mit Quidditch. Schade aber auch :mrgreen:

Spielst du das zufällig oder kennst du es nur?
Ach toll, dass es bei dir auch Jugger gibt! Ich spiele es nicht, aber begleite es in Berlin seit fast 13 Jahren und schaue mir öfter mal größere Turniere an. Vor allem wenn es international wird und Teams aus Australien, Irrland, Spanien und Deutschland zusammen spielen! Das "Spielgeräte-Bauen" macht auch sehr viel Spaß (diesmal aus first hand experience)!!

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mrz
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Re: Sport

Beitrag von mrz »

Vor 14 Jahren klassisch im Fitnessstudio angefangen
Vor 8 Jahren mit CrossFit angefangen
Seit 5.5 Jahren davon im eigenen Gym

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Azralex
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Re: Sport

Beitrag von Azralex »

mrz hat geschrieben:
18. Jul 2020, 07:06
Seit 5.5 Jahren davon im eigenen Gym
Eigenes Gym?! He is living the dream. :D

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schneeland
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Re: Sport

Beitrag von schneeland »

Ich seh's schon kommen: nächstes Jahr Sonderangebote für The Pod-Abonnenten im mrz-Gym ;)
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)
"..." (E3 2020, entfallen)

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mrz
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Re: Sport

Beitrag von mrz »

Azralex hat geschrieben:
18. Jul 2020, 10:06
mrz hat geschrieben:
18. Jul 2020, 07:06
Seit 5.5 Jahren davon im eigenen Gym
Eigenes Gym?! He is living the dream. :D
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Azralex
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Re: Sport

Beitrag von Azralex »

Bist du an die Decke gekraxelt? : D

Nice auf jeden Fall und schon mehr Rudermaschinen als bei mir im Studio. Beende damit immer gerne mein Training, Übungen für den Latissimus machen mir allgemein seit jeher viel Spaß. Habe 2005 mit Kraftsport angefangen und bin seitdem mal mehr mal weniger aktiv dabei.

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mrz
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Re: Sport

Beitrag von mrz »

Ne - hab zwei Etagen.
auf dem Unteren Bild sieht man die Tür, die zum Erdgeschoss führt - und da is dann das obere Foto entstanden.

Haben 22 C2 Rower 8-)

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Jon Zen
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Re: Sport

Beitrag von Jon Zen »

mrz hat geschrieben:
18. Jul 2020, 22:00
Ne - hab zwei Etagen.
auf dem Unteren Bild sieht man die Tür, die zum Erdgeschoss führt - und da is dann das obere Foto entstanden.

Haben 22 C2 Rower 8-)
Krass! :shock:
Veranstaltet ihr dort auch Rennen oder Wettbewerbe? Concept 2 bietet um ihre Produkte ja extrem viel Content, um das Rudern motivierender zu gestalten. Habe selbst einen C2 Modell D in meinem Fittnessraum. An sich ist es ein tolles Gerät, hat aber ein paar Einschränkungen im alltäglichen häuslichen Gebrauch (z.B. sehr laut aufgrund des Windrads) im Vergleich zu einem Indoor Fahrrad, weswegen ich es weniger nutze als ich eigentlich möchte/wollte. Leider habe ich noch nicht die optimalen Handschuhe gefunden, die die Finger voll umschließen (wegen Blasen) und sie dennoch belüften.
Cool ist, dass man seine Sessions via Bluetooth und App protokollieren kann und mit anderen Ruderern weltweit vergleichen kann.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!

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mrz
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Re: Sport

Beitrag von mrz »

Wir spezialisieren uns ja nicht auf's Rudertraining sondern sind ein Bestandteil des Konditions- und Athletiktrainings :)

Ja, hab auch das C2 Bike - eins im Laden und eins bei mir im Wohnzimmer :D

JanTenner
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Re: Sport

Beitrag von JanTenner »

Ich hab mal ein paar Fragen an die Fitnessstudio Fraktion:

- Warum trainiert ihr / was ist euer Ziel?
- Wie trainiert ihr?
- Wie lange schon?
- Seid ihr mit dem Ergebnis / euren Fortschritten zufrieden?

Ich habe nämlich viele Jahre im Fitnessstudio trainiert und bin im Nachhinein überhaupt nicht damit zufrieden. Ich habe dort den klassischen Zirkel an den Geräten gemacht mit 3x 8-12 Wiederholungen usw. Seit einer Weile habe ich mir ein kleines "Homegym" eingerichtet (schon vor Corona - war jetzt aber natürlich doppelt froh es zu haben) und trainiere fast nur noch Grundübungen (Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, Überkopf Drücken und Klimmzüge). Der Unterschied ist enorm, ich konnte und kann in allen Übungen regelmäßig das Trainings-Gewicht steigern und habe auch sichtbar an Muskeln zugelegt.
Du meinst wahrscheinlich 'dediziert' wenn du 'dezidiert' schreibst :ugly:

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schneeland
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Re: Sport

Beitrag von schneeland »

Zum Verständnis: Du hast vorher im Gym Isolationsübungen an Geräten gemacht und machst jetzt die klassischen Verbundübungen?
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JanTenner
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Re: Sport

Beitrag von JanTenner »

Korrekt. Schon klar, dass ich auch im Studio Verbundübungen hätte machen können, aber die Trainingspläne die man dort bekommt sind halt meistens Isolationsübungen am Gerätezirkel und ich wusste es halt nicht besser.
Du meinst wahrscheinlich 'dediziert' wenn du 'dezidiert' schreibst :ugly:

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schneeland
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Re: Sport

Beitrag von schneeland »

Ok, dann lautet die Antwort: als ich im Fitness-Studio noch einen Plan mit Isos gemacht habe, war ich mit dem Fortschritt nicht zufrieden - als ich mir selber ein bisschen Wissen angelesen hatte und auf Verbundübungen gewechselt habe, wurde es besser ;)

Wobei ich mir mit einer Trainerstunde, die ich für einen neuen Plan mit Verbundübungen gemacht habe, nachhaltig den Rücken ruiniert habe - insofern ist auch da nicht alles Gold, was glänzt. Und seit Corona trainiere ich, wie oben schon mal erwähnt, ohnehin zuhause (teilweise Eigengewicht, teilweise mit Widerstandsband).
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Sanity Assassin
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Re: Sport

Beitrag von Sanity Assassin »

JanTenner hat geschrieben:
30. Jul 2020, 17:44
Ich hab mal ein paar Fragen an die Fitnessstudio Fraktion:

- Warum trainiert ihr / was ist euer Ziel?
- Wie trainiert ihr?
- Wie lange schon?
- Seid ihr mit dem Ergebnis / euren Fortschritten zufrieden?

Ich habe nämlich viele Jahre im Fitnessstudio trainiert und bin im Nachhinein überhaupt nicht damit zufrieden. Ich habe dort den klassischen Zirkel an den Geräten gemacht mit 3x 8-12 Wiederholungen usw. Seit einer Weile habe ich mir ein kleines "Homegym" eingerichtet (schon vor Corona - war jetzt aber natürlich doppelt froh es zu haben) und trainiere fast nur noch Grundübungen (Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, Überkopf Drücken und Klimmzüge). Der Unterschied ist enorm, ich konnte und kann in allen Übungen regelmäßig das Trainings-Gewicht steigern und habe auch sichtbar an Muskeln zugelegt.
Ich gehe seit etwas über einem Jahr ins Fitnessstudio, seit Januar ca. 3x in der Woche. Ich habe vorher wenig bis gar keinen Sport getrieben, der Effekt ist also definitiv spürbar, gerade bei Kondition, Körperfett und Muskelmasse. Das Ziel ist eigentlich nur, fitter zu sein und meinen Körper in Form zu halten, viel mehr Ansprüche habe ich da nicht. Dabei bin ich immer noch beim klassischen Zirkel vom Anfang, nur inzwischen mit mehr Gewicht und mehr Wiederholungen (3x20 bei allem). Das hat wie gesagt bisher auch gut gereicht, inzwischen merke ich aber, dass ich langsam mal was umstellen muss - vor allem, weil die Sessions immer länger werden und ich nicht jedes Mal 1,5 Stunden da sein will. Während Corona habe ich ein paar Monate im Park trainiert, da gab es Kniebeugen, Crunches etc. plus eine kleine Hantel zuhause, das war auch nicht verkehrt.

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Terranigma
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Re: Sport

Beitrag von Terranigma »

Wie fast jeder Mensch war ich auch mal eine Weile im FitnessStudio angemeldet, aber ... ufz. Ich kam damit nicht gut zurecht. Ich finde die eigentliche Tätigkeit nicht intrinsisch motivierend. Kniebeuge, Gewichte heben, usw. ist nichts, an dem ich per se Freude habe - da ich auch alleine unterwegs war, gab es auch nicht die soziale Komponente, die hätte motivieren können. Habe es dann auch schnell wieder sein lassen und während des Studiums fehlte mir auch jegliche Zeit dafür (sowie für Freizeit im Allgemeinen). Jetzt wo ich zu Fuß zur Arbeit gehen und recht früh wieder Zuhause bin und mir meine Arbeitszeit dann frei einteilen kann, trainiere ich nur noch Zuhause.

Habe nur basale Geräte hier - Dip-Stangen, u.Ä. - aber ansonsten nutze ich nur das Eigengewicht zum Trainieren und mache Grundübungen, eben Kniebeugen, Crunches, Push-Ups, usw. mit steigender Intensität. Man kann die Übungen ja mit der Zeit recht leicht zusätzlich erschweren, anstatt die Trainingsdauer zu verlängern. Seit Januar bin ich nun bei 3x Übungen für's Ganzkörpertraining plus abwechselnd zusätzliche Übungen für bestimmte Muskelgruppen. Ich schaue, dass ich nicht länger als 40-50 Minuten trainiere, weil ich für mich einen Modus finden will, den ich in der Form auch auf Jahre beibehalten kann. Und würde ich die Anzahl der Sessions erhöhen oder die Dauer, dann weiß ich jetzt schon, dass es mir in wenigen Monaten absolut zum Hals raushängt und ich's an den Nagel hänge und gar nichts mehr tue.

Verfolge daher das Minimalprinzip: So wenig Arbeit wie möglich, aber dennoch vorankommen. Ich halte Körpergewicht, Körperfettanteil und so jeden Tag fest, errechne den Durchschnitt für die Woche und am Ende für den Monat. Solange die Werte stetig fallend sind, bin ich zufrieden. Und das sind sie. Habe im Januar mit 80Kg angefangen und bin nun bei 73Kg mit einem deutlich reduzierten Körperfettanteil. Das wäre auch mein Ziel. Will kein Profisportler oder so sein - dafür fehlt mir jegliche Motivation :D - aber halt wieder so sportlich wie ich's mal Anfang 20 war.

Ansonsten: Mens sana in corpore sano, und so.
Wenn unser Geist leer ist, ist er für alles bereit. Im Anfänger-Geist liegen viele Möglichkeiten, in dem des Experten wenige.
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Tengri Lethos
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Re: Sport

Beitrag von Tengri Lethos »

Terranigma hat geschrieben:
31. Jul 2020, 11:01
Habe nur basale Geräte hier - Dip-Stangen, u.Ä. - aber ansonsten nutze ich nur das Eigengewicht zum Trainieren und mache Grundübungen, eben Kniebeugen, Crunches, Push-Ups, usw. mit steigender Intensität. Man kann die Übungen ja mit der Zeit recht leicht zusätzlich erschweren, anstatt die Trainingsdauer zu verlängern. Seit Januar bin ich nun bei 3x Übungen für's Ganzkörpertraining plus abwechselnd zusätzliche Übungen für bestimmte Muskelgruppen. Ich schaue, dass ich nicht länger als 40-50 Minuten trainiere, weil ich für mich einen Modus finden will, den ich in der Form auch auf Jahre beibehalten kann. Und würde ich die Anzahl der Sessions erhöhen oder die Dauer, dann weiß ich jetzt schon, dass es mir in wenigen Monaten absolut zum Hals raushängt und ich's an den Nagel hänge und gar nichts mehr tue.
Da mal aus Interesse eine Frage zu: Ich habe vor Corona in einem Fitnesstudio auch das klassische Gerätetraining (jedes Gerät 3x 12 Wiederholungen, zwischen den Geräten auch eine Übung) gemacht und dabei die klassische Fehlerpalette durch: Derselbe Trainingsplan über mehr als ein Jahr, dreimal die Woche geplant, im Endeffekt immer nur 2x geschafft und dann auch zu lange Abstände, Ernährung nicht entsprechend angepasst, sondern einfach nur versucht abzunehmen...
Seit Corona mache ich täglich 10.000 Schritte (typischer Bürojob, daher Abends langer Spaziergang in schnell), Tracke meine Ernährung (insbesondere um zu schauen, ob das Verhältnis der Markonährwerte passt) und mache jeden zweiten Tag ein Ganzkörperworkout von 20 Minuten. Da würde ich auch gerne mehr Zeit reinstecken, allerdings ist der Sprung zum nächstlängeren Workout für mich zu schwer. Daher kam bei mir auch der Gedanke: zum Workout noch spezielle Muskelgruppen und somit das Training „verlängern“. Wie / wann packst Du die Übungen für bestimmte Muskelgruppen hinzu? Denn eigentlich soll man ja im Ganzkörperworkout von den großen zu den kleinen Muskelgruppen gehen und dann nicht am Ende nochmal „zurück“. Generell, hast Du / habt ihr Tipps für gute Ganzkörperworkouts für Anfänger und dann Plänen, wie man diese steigern kann? Ich hör mir gerne die Erfahrungen von anderen Menschen an, es gibt ja z.B. Auch diverse Apps am Markt.
Prinzipiell würde ich auch gerne die speziellen Muskelgruppen an den freien Tagen trainieren wollen, aber da ist ja eigentlich Regeneration der am Vortag beanspruchten Muskeln angedacht.
Als gute Lösung für die trainingsfreien Tage habe ich bei mir Yoga kennengelernt (Tipp von einem Trainer aus dem Fitnessstudio), wobei man natürlich aufpassen muss, welche Übungen man macht, denn die können auch sehr schnell sehr fordernd werden.

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Terranigma
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Re: Sport

Beitrag von Terranigma »

Tengri Lethos hat geschrieben:
1. Aug 2020, 13:29
Daher kam bei mir auch der Gedanke: zum Workout noch spezielle Muskelgruppen und somit das Training „verlängern“. Wie / wann packst Du die Übungen für bestimmte Muskelgruppen hinzu? Denn eigentlich soll man ja im Ganzkörperworkout von den großen zu den kleinen Muskelgruppen gehen und dann nicht am Ende nochmal „zurück“.
Ufz. Was heißt "sollen." Es gibt sicherlich Best Practices, Ideale, o.Ä. die aus unterschiedlichsten Gründen mehr oder minder effektiv und begründet sind. Ich seh's aber recht pragmatisch: Ich will kein Athlet werden und mit meinem Minimalprinzip über Jahre hinweg glücklich leben können. Je mehr Freizeit - insb. wenn's auch auf der Arbeit mal stressiger wird - ich für den Sport einplane, desto höher ist das Risiko, dass ich's am Ende komplett abbreche. Insofern informiere ich mich durchaus, übertrage aber auch keine Trainingskonzepte die man sie u.a. insb. auf Youtube, o.Ä. findet direkt auf mich, weil diese sich häufig an Athlethen oder Ambitionierte richten. Das bin ich nicht. In welcher Reihenfolge man die Übungen absolviert mag insofern einen Effekt haben, aber wenn ich mir darüber allzu sehr den Kopf zerbreche oder noch mehr Trainingssessions in meine Woche einbaue, so wäre der erwartbare Effekt, dass ich in einigen Monaten gar keine Lust mehr habe.

Ich war ja vor etlichen Jahren mal'n wenig im FitnessCenter und habe davor Jahre lang Sport gemacht, sodass ich weiß, wie man Grundübungen durchführt. Ideen für Workouts habe ich mir u.a. bei YouTube geholt und die dann ein paar Wochen mitgemacht, z.B. das hier von Jordan Yeoh. Ich konnte hier auch den Fortschritt gut ableiten: anfangs konnte ich das Programm kaum bis zum Ende durchziehen und war schon nach Runde 4 völlig kaputt. Irgendwann kam ich problemlos bis Runde 5 und konnte auch die irgendwann absolvieren, ohne keuchend am Boden zu liegen. Ich hole mir da auch jetzt noch Inspiration für Übungen.

Da mir die Musik mittlerweile auf den Sack geht und ich einige Ideen für Variationen der Grundübungen nun kenne, fahre ich meinen eigenen Plan mit 5x5 Sätzen á 30s für Beine, Bauch, Schultern, Arme, usw. Anschließend dann isolierte Übungen, wobei ich damit nur meine, dass ich dann z.B. noch einmal 2x3 Übungene dranhänge, die z.B. auf die Schultern abzielen, wobei man ja bei den Grundübungen meistens verschiedene Muskelgruppen unterschiedlich stark beansprucht. Ob das jetzt physiologisch so ideal ist will ich nicht sagen. Aber ich fahre damit gut und erziele Erfolge, d.h. für das, was ich erreichen will, ist's wohl effektiv.



Ich hatte vor einigen Monaten mal mit einem Split-Training 4x die Woche angefangen, aber das war mir zu viel, insb. ist das Problem beim Split-Training, dass wenn man das Training mal ausfallen lässt - innerer Schweinehund, und so - man eine Muskelgruppe ggf. eine ganze Woche lang nicht trainiert. Ein Ganzkörpertraining ist insgesamt wohl weniger effektiv, aber ich komme mit 3x die Woche gut zurecht. Ansonsten bin ich vor einem halben Jahr auf eine 16/8-Ernährung umgestiegen, d.h. ich 16h am Tag esse ich nichts. Ich denke, dass das für den Verlust an Körperfett weitaus relevanter war als der Sport. Man sagt ja, dass Sport eine unausgegorene Ernährung nicht ausgleichen kann und man vor allem bei der Ernährung ansetzen muss.

Nur als Vergleich: Mein Ehepartner (ich hoffe er liest nicht mit :ugly:) macht deutlich mehr Sport als ich, isst aber auch alles, was er in die Finger bekommt. Während ich sichtbar was in den letzten Monat verändert habe, hat sich bei ihm nichts getan.
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Suzuki Shunryū​

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