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akill0816
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Re: Bücher!

Beitrag von akill0816 »

Schattenklingen sind soweit ich weiß Kurzgeschichten. Die zweite Trilogie beginnt mit Zauberklingen:
https://www.amazon.de/Zauberklingen-Kli ... 3453315332

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bluttrinker13
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Re: Bücher!

Beitrag von bluttrinker13 »

Ok, sorry. Heldenklingen meinte ich. Habe mir jetzt aber noch mal eine chronologische Übersicht angeschaut, und nun ist alles klar.
Die nächsten beiden sind auf jeden Fall gekauft, thx.

Ein Tipp am Rande: bei Amazon.com bekommt man (auch deutsche!) ebooks immer noch mal nen Zacken günstiger, als auf .de !

TriBoon
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Re: Bücher!

Beitrag von TriBoon »

Hab gerade "Die Zwerge" von Markus Heitz zuende*gehört. Und vor vielen Jahren natürlich auch gelesen mit allen Nachfolgern. Für mich immer noch absolut toll und lesenswert.
Und zum Audiobuch kann ich nur sagen- absolut !g r a n d i o s! von Johannes Steck gesprochen! --> Oink, Oink, ihr Schweineschnauzen :-)
Ich hasse Leute die mitten im Satz

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Ron_Swanson
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Re: Bücher!

Beitrag von Ron_Swanson »

Ich lese mich im Moment durch die Sprawl-Trilogie und bin fast fertig mit Count Zero. Ob ich direkt danach den Mona-Lisa-Overdrive anwerfe weiß ich noch nicht.
"Normally, if given the choice between doing something and nothing, I’d choose to do nothing. But I will do something if it helps someone else do nothing. I’d work all night, if it meant nothing got done."

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HerrReineke
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Re: Bücher!

Beitrag von HerrReineke »

Ich habe gerade "Der Sonnenschirm des Terroristen" von Iori Fujiwara ausgelesen. Ich mag ja japanische Krimis eh schon (vermutlich werden eh nur die Guten überhaupt ins Deutsche übersetzt :ugly:) - aber den fand ich wirklich fantastisch! Ganz klare Leseemppfehlung an alle, die mit Krimis was anfangen können :mrgreen:
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Andreas29
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Re: Bücher!

Beitrag von Andreas29 »

Ich lese gerade den 5. Band von Game of Thrones und es gefällt mir sehr gut. Die Bücher gehen immer weiter von der Serie weg und deswegen fühlt es sich nicht nach einer Wiederholung an. Das 4. Buch fand ich besser, als es von vielen gemacht wird.

Die Frage ist nur, wie lange man noch auf "Winds of Winter" warten muss... und dann noch auf das letzte Buch... :roll:

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SebastianStange
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Re: Bücher!

Beitrag von SebastianStange »

HerrReineke hat geschrieben:
1. Jun 2020, 15:49
Ich habe gerade "Der Sonnenschirm des Terroristen" von Iori Fujiwara ausgelesen. Ich mag ja japanische Krimis eh schon (vermutlich werden eh nur die Guten überhaupt ins Deutsche übersetzt :ugly:) - aber den fand ich wirklich fantastisch! Ganz klare Leseemppfehlung an alle, die mit Krimis was anfangen können :mrgreen:
Oh, das klingt gut. Aber gibt es davon wirklich kein ebook?

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tsch
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Re: Bücher!

Beitrag von tsch »

Bin jetzt in Teil 5 der Malazan Book of the Fallen (Spiel der Götter) Bücher und bin echt zwiegespalten.

Ich mag die Bücher, aber es zieht sich immer mehr und dann gibt es ja noch 12 andere Bücher, die ich direkt danach lesen könnte. An sich nicht verkehrt, aber das Zeitinvestment ist enorm, wenn man nur ein Kapitel oder weniger am Tag liest. Mit den insgesamt 17 Büchern wären das bei mir wahrscheinlich 2 Jahre. Eigentlich hatte ich die Serie ja angefangen, weil ich bereits so viele nicht-abgeschlossene Reihen angefangen habe und jetzt mal etwas von Anfang bis Ende komplett durchlesen wollte - wenn es nur nicht so lang wäre und seine weniger interessanten Passagen hätte... Bei der Anzahl an Büchern muss es dann doch schon ein Meisterwerk sein, damit es mich auf Dauer motivieren kann.

Gerade frage ich mich, ob es das noch wert ist, weil es eben so viele andere tolle Bücher gibt, die entweder Teil einer viel kürzeren Reihe sind oder sowieso für sich stehen.

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Dicker
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Re: Bücher!

Beitrag von Dicker »

Red Rising Trilogie:
Oder besser gesagt Band 2 und 3 der Trilogie. Es geht kurz gesagt um die Menschheit in 800 Jahren, deren Gesellschaftssystem stark hierarchisch aufgebaut ist. Die Menschen sind genetisch modifiziert mit den goldenen "Übermenschen" an der spitze und den roten Arbeitersklaven ganz unten. Und wie der Titel schon verrät, geht es um den Aufstand der Roten gegen die Goldenen. Im Mittelpunkt steht dabei ein junger Rote, der genetisch so modifiziert wird, dass er als Goldener in deren Gesellschaft aufgenommen werden kann und als Doppelagent das System von Innen zu Fall bringen soll.
Soweit zur Prämisse, Band 1 erinnerte dabei noch stark an die Tribute von Panem, Teil 2 und 3 gehen zum Glück in eine andere Richtung. Leider braucht der 2. Band sehr lange, bis er wirklich Fahrt aufnehmen kann, dann entwickelt sich aber eine sehr coole und leicht wegzulesende Geschichte mit üblem Cliffhanger am Ende. Und alle, die meinten, dass die Trilogie mit jedem Band besser wird, kann ich nur zustimmen. Im letzten Teil wird dann endlich auch mal etwas mehr Schwerpunkte auf Nebenfiguren gelegt.
Generell bleiben aber meine Hauptkritikpunkte, die ich schon am ersten Band hatte, bestehen. Zum einen erzeugt der Autor Twist, indem der Ich-Erzähler dem Leser nicht alle seine Pläne verrät. Das wirkt oft unbeholfen und seltsam, da der Erzähler den Leser quasi anlügen muss. Zum anderen ist der Hauptcharakter zu oft unfehlbar, macht alles richtig, ect. Zum Glück legt sich das mit Ende des 2. Bandes etwas und er muss auch mal harte Niederlagen verkraften. Trotzdem ist er eben Hoffnungsträger, Vorbild und meisterhafter Krieger/Stratege in einer Person.
Trotz dieser Kritikpunkte kann ich die Bücher allen empfehlen, die auf der Suche nach unterhaltsamer, kurzweiliger und flott geschriebener SciFi Literatur sind, in der es weniger Technic-Porn gibt und mehr Game of Thrones.

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Ron_Swanson
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Re: Bücher!

Beitrag von Ron_Swanson »

Nachdem ich mir die Kitchen Confidentials von Anthony Bourdain einverleibte, bin ich derzeit wieder bei Science Fiction, dieses mal Altered Carbon von Richard K. Morgan. I wois ned, so richtig vom Hocker haut es mich nicht, aber es hat zur Hälfte an Fahrt aufgenommen. Sind die anderen Takeshi Kovacs Bücher interessanter?
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Jon Zen
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Re: Bücher!

Beitrag von Jon Zen »

Jenseits der Zeit
3. Band der Trisolaris Triologie von Liu Cixin
Terranigma hat geschrieben:
5. Jul 2020, 14:10
Parasite ist entlang einer 4-Akt-Struktur aufgebaut, die man im Japanischen kishôtenketsu bzw. im Koreanischen "giseungjeongyeol" bezeichnet. Meinet dasselbe und ist quasi - China sei dank - Kulturgut innerhalb der ostasiatischen Erzähltradition. Denn Parasite hat - ich spoiler nichts! - einen Twist, aber eben nicht am Ende. Das ist, wo wir in westlichen Erzählungen normalerweise einen Twist erwarten würden, eben dass sich im letzten Akt oder kurz vor dem letzten Akt eine neue Erkentnis ergibt, welche die finale Konfrontation in einem anderen Licht erscheinen lässt. Der Twist von Parasite findet aber etwa zur Hälfte des Films statt, nämlich im dritten der vier Akte. Und das hat System, und dieses System findet man insb. auch in vielen J-RPGs wieder, wo sich die Prämisse, Zielsetzung, o.Ä. nicht am Ende, sondern teils nach der Hälfte oder im letzten Drittel wendet.

(1) ki: Entspricht der Exposition in westlichen Erzählungen, d.h. Figuren, Welt, Plot, usw. werden etabliert
(2) shô: Entspricht etwa dem zweiten/dritten Akt in westlichen Erzählungen, d.h. Figuren, Welt, usw. werden weiterentwickelt, neue Facetten und Aspekte dem Plot hinzugefügt, es werden Nebenhandlungen eröffnet und die Handlung entfaltet sich
(3) ten: Und hier ist nun die große Abweichung! Der dritte Akt ist ein Bruch innerhalb der Erzählung, d.h. der Plot macht quasi eine 97% Wendung und fährt scheinbar eine völlig andere Richtung. Während westliche Erzählungen relativ geradlinig sind und man von Anfang an recht gut weiß, was eigentlich der zu erreichende Endpunkt ist und was man unterwegs leisten muss ihm ihn zu erreichen, bauen auf kishôtenketsu basierende Erzählungen einen Bruch ein. Das sind typischerweise die Momente, wo die Erzählungen auf die Bremse treten.Beispielsweise wird eine ganz neue Situation eingeführt, wie z.B. der quasi-Weltuntergang in Final Fantasy 6. Oder das Erwachen der Menschheit in Terranigma. Es ist auch der Akt, in dem den Antagonisten - was in westlichen Erzählungen sehr unüblich ist - viel Zeit gewidmet wird, und man den Antagonisten als Persönlichkeit besser kennenlernt.
(4) ketsu: Die Erzählung geht wieder auf die Zielgerade, aber mit den narrativen Entwicklungen des dritten Aktes im Gepäck. Häufig haben die Protagonisten und Antagonisten eine Wandlung durchlaufen.
Dicker hat geschrieben:
5. Jul 2020, 19:02
Jon Zen hat geschrieben:
5. Jul 2020, 18:13
Zum Punkt der asiatischen Handlungen: Ich habe gerade den 3. Band der Trisoloris Triologie durchgelesen (vom Chinesen Liu Cixin). Dazu passt diese 4 Akt Kategorisierung perfekt.
Magst du diesen Aspekt im Bücher Thread etwas ausführen?
Okay, ich mag es versuchen, aber es kann natürlich sein, dass ich jetzt Schwachsinn schreibe, weil ich nicht mit dem ostasiatischem Vierakter näher vertraut bin. :lol:
Außerdem hatte ich die ersten zwei Akte zum deutschen Release gelesen, das Buch dann weggelegt, weil Liu Cixins Verständnis über menschliche Handlungen und Gesellschaften wesentlich beschränkter ist, als sein Wissen über Physik und Astronomie.
Trotzdem wollte ich wissen, wie die Triologie endet, deshalb las ich die letzten beiden Akte von "Jenseits der Zeit" doch noch.

Die erste Buchhälfte wurde auch bei Jochen und Falkos Buchpodcast besprochen. Die Folge ist ihnen sehr gelungen!

Nach Terranigmas 4 Akt Struktur, würde ich, ohne zu spoilern, die Akte in "Schwerthalter" (1), "Trisolarier" (2), "Überlebenspläne" (3) und "Post-Überlebensplan" (4) aufteilen.

Im Buch kommen sehr viele Zeitsprünge vor, dennoch sollten diese Abschnitte für jeden, der das Buch las, einleuchtend sein.
Es gibt noch den "Märchen" Abschnitt, den ich zum 2. Akt zähle. Besonders auf diesen Abschnitt, aber auch auf die Ereignisse von Akt 1 und Akt 2, wird im 4. Akt eingegangen, wohingegen der 3. Akt die "Katastrophe" darstellt, aus welcher der 4. Akt resultiert.
Zum Ende des 3. Akts werden auch die "Antagonisten" nach der dunklen Wald Theorie näher beleuchtet. Die Handlung verläuft langsam, es wird viel Zeit für Ausschweifungen genutzt, die irrelevant für die Handlung sind, aber Liu möchte damit die Entwicklung der Menschheit nachvollziebarer machen. Ich kann nur Terranigma wiederholen: Hier liest man ein Buch im Buch, welches ein klares Ende vorsieht, nur weiß der Leser nicht welches genau.

Diese wird dann in einer eigenen Geschichte in Akt 4 erzählt. Die Hauptcharaktere haben aber keine Entwicklung durchlaufen. Das liegt leider am Umvermögen Cixin Lius, menschliche Charaktere zu erschaffen, die nachvollziehbar handeln (im Gegensatz zu seiner sehr interessanten astronomischen Ausführungen und technische Zukunftsprognosen).
Trotzdem ist es ein nachvollziehbares, wohl überlegtes Ende der Triologie. Nimmt man jedes der 3 Bücher für sich, ist der 4. Akt des 3. Bandes eine logische Konsequenz daraus.
Menschen, die Science Fiction wegen der Geschichten lieben, sollten aber besser nach dem 2. Buch aufhören.

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Davon unabhängig funktionieren die Twists im Buch nur, weil die Menschen im 3. Band noch nie etwas von der Spieltheorie und von Risikomanagement hörten (im Gegensatz zum 1. und 2. Band). Dass heißt, sie legen sich immer wieder auf einzelne Szenarien fest, ohne dass sie in Erwägung ziehen, dass es noch unzählige andere Szenarien geben kann und dass die Summe derer Wahrscheinlichkeiten höher ist, als die Gesamtwahrscheinlichkeit ihrer prognostizierten Szenarien. Sie bereiten sich jedes Mal nicht auf dieses "unvorhersehbare" Ereignisse vor und werden immer und immer wieder davon überrascht. Gleichzeitig bauen sie aber eine Flotte von Raumschiffen.
Für den Leser sind diese Ereignisse aber oft nicht "unvorhersehbar". Da reiße ich mir die Haare aus! :lol: :evil:
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Lana_Gamer
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Re: Bücher!

Beitrag von Lana_Gamer »

Momentan lese ich wieder einmal, Achtung, langweilig: Harry Potter. Zur Handlung muss ich wohl nicht viel sagen. Dennoch jedesmal erstaunt, wie viel ich vergesse und wie toll ich es jedes Mal wieder finde. Ich werde trotzdem immer noch in die Geschichte eingesogen und ich liebe das Universum und die Charaktere.

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HerrReineke
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Re: Bücher!

Beitrag von HerrReineke »

Lana_Gamer hat geschrieben:
18. Jul 2020, 12:43
Momentan lese ich wieder einmal, Achtung, langweilig: Harry Potter. Zur Handlung muss ich wohl nicht viel sagen. Dennoch jedesmal erstaunt, wie viel ich vergesse und wie toll ich es jedes Mal wieder finde. Ich werde trotzdem immer noch in die Geschichte eingesogen und ich liebe das Universum und die Charaktere.
Hab ich für dieses Jahr eigentlich auch nochmal auf meiner Liste stehen und gehört zu den wenigen Büchern, die ich tatsächlich in englisch lese(n werde) und ab dem fünften Band damals auch schon erst auf englisch gelesen hatte - aber die ersten vier halt noch nicht.

Ich selbst hab grad die ersten 20% von Roter Mars von Kim Stanley Robinson hinter mir und bin durchaus angetan. Das erste Kapitel fand ich erst ziemlich anstrengend - durch die folgenden Perspektivwechsel und den Zeitsprung hat es mich dann aber doch schnell gepackt. Finde es bei Science-Fiction immer gut, wenn der Fokus eigentlich auf menschlichen/kulturellen/soziologischen Perspektiven und Veränderungen liegt - aber der Science-Teil nicht vollkommen flöten geht. Hab hier derzeit noch viel Hoffnung, dass das gut gelingen kann.
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HerrReineke
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Re: Bücher!

Beitrag von HerrReineke »

Bin inzwischen mit Roter Mars durch und knapp unter der Hälfte von Grüner Mars angelangt. Insbesondere am ersten Band hat mit super gefallen, dass die Geschichte zwar kontinuierlich weitererzählt wurde, dabei aber die Person, der die Handlung folgt, jedes Kapitel gewechselt hat. Das ist nun im zweiten Band nach dem ersten Drittel leicht aufgelöst worden, aber grad ist das auch ganz passend. Ich hoffe, dass diese Besonderheit und Stärke jetzt nur nicht dauerhaft verloren geht. Aber vermutlich würde ich jetzt eh bis zum Ende der Trilogie lesen, weil mich die Geschichte auch so einfach fesselt :ugly:
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Re: Bücher!

Beitrag von lipt00n »

Habe die ganzen Abercrombie Bücher vor ein paar Jahren auf einmal gekauft und war froh, als ich endlich mit allen fertig war. Gute Geschichten, aber irgendwann ging mir sein Stil gewaltig aufs Säckle :D
---
Ich bin bei Buch 2 der Hexer-Pentalogie (habe die Vorgeschichte auch gelesen) und ja, ehm...bisher hat mir die Kurzgeschichtensammlung fast besser gefallen :lol:
Lese die Bücher, um danach die Spiele zu spielen, bin also völlig unbedarft :P
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Feamorn
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Re: Bücher!

Beitrag von Feamorn »

lipt00n hat geschrieben:
31. Aug 2020, 21:51
Ich bin bei Buch 2 der Hexer-Pentalogie (habe die Vorgeschichte auch gelesen) und ja, ehm...bisher hat mir die Kurzgeschichtensammlung fast besser gefallen :lol:
Lese die Bücher, um danach die Spiele zu spielen, bin also völlig unbedarft :P
Ah, interessant. Wollte die ganze Zeit schon selbst was zu meinem Eindruck schreiben. Habe die letzten Wochen die Bücher bei Audible gehört (hatte bislang nur das erste Spiel gespielt).
Ich hab allerdings mit der Pentalogie angefangen und danach die Kurzgeschichten. ("Das Schwert der Vorsehung" fehlt mir noch, bekomme erst in ein paar Tagen wieder Guthaben.)
Mir ging es genau anders herum, dass mit die Pentalogie etwas besser gefiel bislang.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass ich ausserordentlich positiv überrascht bin, wie gut mir das ganze gefiel!
Für mich tatsächlich eine der besten Fantasy-Sachen, die ich bislang gelesen(gehört) habe. Es mag zwar zum Teil auch am tollen Sprecher der Hörbücher liegen, aber Sapkowskis Schreibe geht mir extrem gut rein, zudem finde ich es faszinierend, wie gut er Charaktere beschreibt und wie schnell mir einige von denen regelrecht ans Herz gewachsen sind, selbst bei solchen mit nur kurzen Auftritten. Alleine die ganzen Zwerge fand ich großartig, und das, obwohl ich bislang sonst in keiner Fantasy als Zwergenfan aufgefallen wäre.
Das war für mich alles in allem eine ganz wunderbare Erfahrung, obwohl ich gegen Ende der Pentalogie ein paar Sachen im Weltdesign nicht sooo toll fand, aber in der Gesamtsumme finde ich das alles ziemlich großartig, auch die Kurzgeschichten.
Hab jetzt auch endlich Witcher 3 nochmal in Angriff genommen deswegen. (Und die Tage die Serie geguckt.)

Peninsula
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Re: Bücher!

Beitrag von Peninsula »

HerrReineke hat geschrieben:
1. Jun 2020, 15:49
Ich habe gerade "Der Sonnenschirm des Terroristen" von Iori Fujiwara ausgelesen. Ich mag ja japanische Krimis eh schon (vermutlich werden eh nur die Guten überhaupt ins Deutsche übersetzt :ugly:) - aber den fand ich wirklich fantastisch! Ganz klare Leseemppfehlung an alle, die mit Krimis was anfangen können :mrgreen:
Die Entstehungsgeschichte ist in dem Fall auch "interessant" :mrgreen:
Der Cass-Verlag ist in Sachen japanische Krimis eh super! Kennst du die beiden "Der Hai von Shinjuku"-Bände? Ist ewig her, dass ich sie gelesen habe, aber ich weiß noch, dass ich sie toll fand.

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HerrReineke
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Re: Bücher!

Beitrag von HerrReineke »

Peninsula hat geschrieben:
2. Sep 2020, 01:25
Die Entstehungsgeschichte ist in dem Fall auch "interessant" :mrgreen:
Der Cass-Verlag ist in Sachen japanische Krimis eh super! Kennst du die beiden "Der Hai von Shinjuku"-Bände? Ist ewig her, dass ich sie gelesen habe, aber ich weiß noch, dass ich sie toll fand.
Geilo, das hatte ich noch gar nicht gewusst, danke :D Und den Hai von Shinjuku kenne ich auch noch nicht - die kommen dann wohl auf meine Leseliste. Und das Programm vom Cass-Verlag muss ich wohl auch noch deutlich umfangreicher durchschauen... hach, viel zu viele Bücher :mrgreen:
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Dicker
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Re: Bücher!

Beitrag von Dicker »

Ich lese gerade meinen ersten Steven King Roman und habe mir dafür Salem's Lot ausgesucht (auf Deutsch Brennen muss Salem). Ich bin bisher nur mäßig angetan. Der Anfang zieht sich bisher sehr. Es wird das Kleinstadtleben von Salem's Lot in allen Details beschrieben. Nebenher erfahren wir etwas mehr über den Protagonisten des Buches. Ich bin auf Seite 80 und muss mich echt zwingen weiter zu lesen. Es passiert einfach gar nichts relevantes, oder nichts, dessen Relevanz absehbar ist. Ich beiße mich noch durch und hoffe, dass das Genie von Herrn King dann irgendwann zum Vorschein kommt, wenn es mal richtig losgeht. (zum Glück liest Jochen hier nicht im Forum ^^).

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Terranigma
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Re: Bücher!

Beitrag von Terranigma »

Dicker hat geschrieben:
5. Sep 2020, 13:14
Ich lese gerade meinen ersten Steven King Roman und habe mir dafür Salem's Lot ausgesucht (auf Deutsch Brennen muss Salem). Ich bin bisher nur mäßig angetan. Der Anfang zieht sich bisher sehr. Es wird das Kleinstadtleben von Salem's Lot in allen Details beschrieben. Nebenher erfahren wir etwas mehr über den Protagonisten des Buches. Ich bin auf Seite 80 und muss mich echt zwingen weiter zu lesen. Es passiert einfach gar nichts relevantes, oder nichts, dessen Relevanz absehbar ist. Ich beiße mich noch durch und hoffe, dass das Genie von Herrn King dann irgendwann zum Vorschein kommt, wenn es mal richtig losgeht. (zum Glück liest Jochen hier nicht im Forum ^^).
Salem's Lot ist kein dankbarer Einstieg, aus dem von dir genannten Grund - teilweise. Was viele als Stärke von King sehen ist gerade dies: er nimmt sich sehr viel Zeit für die Etablierung von Normalität, er führt die Charaktere und die Szenerie ein und widmet dem etliche Seiten, und streut erst nach und nach Mysterium ein. Ich mag dies sehr bei Horror-Literatur, weil man so nach und nach den Wechsel von Normalität zum Übernatürlichen mitmacht, und auch die Reaktionen der Charaktere darauf nachvollziehbar werden. Das Problem bei Salem's Lot an der Stelle war nur für mich: die Charaktere sind langweilig und sie werden auch nach hunderten Seiten nicht viel interessanter.

Für den Einstieg hätte ich eher Pet Sematary empfohlen: auch das ist vom Aufbau her sehr ähnlich - wie eigentlich jeder King-Roman. Auch hier wird dem Alltagsleben, der Szenerie und vor allem den Charakteren sehr viel Raum geboten, aber die Handlung eskaliert schneller - und die Charaktere sind auch weitaus sympathischer. Ich finde Salem's Lot ebenfalls nicht schlecht, so ist's nicht. Aber ich erinnere mich noch, dass ich mich nach einigen Seiten auch zum Weiterlesen zwingen musste, weil ich's wirklich nicht gut fand. Sobald es dann endlich Fahrt aufnimmt wird's besser, aber bis dahin ist's ein langer Weg. Zu seiner Entschuldigung kann man aber auch sagen: es ist erst der zweite - und erste wirklich lange - Roman von King. Man erkennt bereits seine Handschrift und seine Stärken, aber die Ausführung finde ich auch eher ... nur okay.
Look again at that dot. That's here. That's home. That's us.
On it everyone you love, everyone you know, everyone you ever heard of, every human being who ever was, lived out their lives.
On a mote of dust suspended in a sunbeam.
(Carl Sagan)

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