Krieg in der Ukraine

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Wolfgang
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Wolfgang »

Carlos hat geschrieben: 15. Sep 2022, 21:54
Laut Masala ist das der Mann auf den die Regierung hört. Ich bin mal gespannt was in den kommenden Podcasts von Ex General Bühler und eben auch Masala dazu gesagt wird. Unsere Bündnispartner sind auf jeden Fall "not amused".
Ben Hodges /@general_ben
Stunningly poor analysis of Russian capabilities that unfortunately reflects much of the German “elite” thinking.

Finland alone would crush Russian forces. Lithuania/Poland would smother Kaliningrad in a week. Russian Navy hiding behind Crimea even though Ukraine has no Navy.
Dann ist er ja ein perfekter Nachfolger von Erich Vad.

Der Typ ist Diplom-Kaufmann der FH Bundeswehr Hamburg... hahahaha. What could possibly go wrong?!?!?
Wolfgang
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Wolfgang »

Rince81 hat geschrieben: 15. Sep 2022, 22:09
Wolfgang hat geschrieben: 15. Sep 2022, 18:47 Aus dem Sicherheitshalber Podcast #62:
Wenn es die Ukraine schafft Cherson wieder zurückzuerobern, dann würden sie die Trinkwasserversorgung für die Krim abschneiden. Es wäre dann relativ leicht die Krim kampflos zu erobern.
Russland wird im Westen massiv dafür kritisiert, als Vergeltung kritische Infrastruktur anzugreifen und dann stellt man sich vor, dass die Ukraine das Trinkwasser für fast 2 Millionen Menschen abstellt? Klingt nach ner Bombenidee...

Edit: https://www.spiegel.de/ausland/russland ... 650a377ad9
Schon vor dem Krieg kam aus der Ukraine kein Wasser, wäre also nur eine Rückkehr zum Status Quo und damit kaum "relativ leicht".
Am besten Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala fragen, wie sie das meinen.

Die Verbindungsbrücke abschneiden?
Woher kommt aktuell das Wasser?
Carlos
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Carlos »

Rince81 hat geschrieben: 15. Sep 2022, 22:09
Wolfgang hat geschrieben: 15. Sep 2022, 18:47 Aus dem Sicherheitshalber Podcast #62:
Wenn es die Ukraine schafft Cherson wieder zurückzuerobern, dann würden sie die Trinkwasserversorgung für die Krim abschneiden. Es wäre dann relativ leicht die Krim kampflos zu erobern.
Russland wird im Westen massiv dafür kritisiert, als Vergeltung kritische Infrastruktur anzugreifen und dann stellt man sich vor, dass die Ukraine das Trinkwasser für fast 2 Millionen Menschen abstellt? Klingt nach ner Bombenidee...

Edit: https://www.spiegel.de/ausland/russland ... 650a377ad9
Schon vor dem Krieg kam aus der Ukraine kein Wasser, wäre also nur eine Rückkehr zum Status Quo und damit kaum "relativ leicht".
Ich wollte dir gerade die Antwort geben aber du warst schneller. Diese Maßnahme hat die Ukraine schon direkt nach den grünen Männchen und dem "Referendum" gemacht.

Wenn man so zurück denkt ist die Geschichte mit den "grünen Männchen" immer noch unglaublich, insbesondere dass der Westen das abgenickt hat damals.
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Axel
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Axel »

Es gab oder gibt ja hier im Thread immer mal wieder Leute, die nicht verstehen, warum in Russland nicht gegen den Krieg demonstriert wird. Der Deutschlandfunk hat jüngst ein sehr informatives Feature genau zu diesem Thema gebracht. Thema ist u.a. das sogenannte "Fake News Gesetz" wonach Menschen bis zu 15 Jahren Haft droht, die Informationen verbreiten, die dem Kreml widersprechen. Und ganz allgemein wird aufgezeigt wie regressiv der Machtapparat dort seit Kriegsbeginn auftritt. Z.B., dass jeder, der sich auch nur zur Ukraine äußert als "ausländischer Agent" gelten kann.

Menschenrechtslage in Russland - Wenn Protest ins Gefängnis führt

Das sollte man sich immer in Erinerunng rufen, wenn man aus einer westlichen Demokratie heraus andere Bevölkerungen dafür kritisiert, dass sie scheinbar nichts tun.
Zuletzt geändert von Axel am 16. Sep 2022, 17:44, insgesamt 2-mal geändert.
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Mauswanderer
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Mauswanderer »

Was aber kein valider Grund für die Leute ist, die Krim-Annexion zu feiern, mit der Invasion einverstanden zu sein, die Auslöschung der ukrainischen Kultur akzeptabel zu finden und erst dann ungehalten zu werden, wenn das militärische Abenteuer zum Albtraum wird.
Voigt
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Voigt »

Wobei das feiern schon echt die Minderheit war/ist.

Hatten wir ja schon, in Russland ist das seit der Sowjetzeit die selbstgewollte und selbstgewählte Ignoranz. Garnich erst versuchen sich zur informieren, weil dann regt man sich bloß über Regierung auf, rutscht war kritisches öffentlich raus und man bekommt Probleme.
Daher einfach blind dem russischen Staatsfernsehen nachplappern und garkeine eigene echte Meinung bilden.
Kann man natürlich genauso verwerflich finden.
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exx
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von exx »

Voigt hat geschrieben: 16. Sep 2022, 12:21
Hatten wir ja schon, in Russland ist das seit der Sowjetzeit die selbstgewollte und selbstgewählte Ignoranz. Garnich erst versuchen sich zur informieren, weil dann regt man sich bloß über Regierung auf [...].

Daher einfach blind dem russischen Staatsfernsehen nachplappern und garkeine eigene echte Meinung bilden.
Kann man natürlich genauso verwerflich finden.
Ersteres stimmt aus meiner Erfahrung in Russland definitiv, beim letzteren würde ich jetzt nicht so arg pauschalisieren.
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Crenshaw
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Crenshaw »

Voigt hat geschrieben: 16. Sep 2022, 12:21 Wobei das feiern schon echt die Minderheit war/ist.

Hatten wir ja schon, in Russland ist das seit der Sowjetzeit die selbstgewollte und selbstgewählte Ignoranz. Garnich erst versuchen sich zur informieren, weil dann regt man sich bloß über Regierung auf, rutscht war kritisches öffentlich raus und man bekommt Probleme.
Daher einfach blind dem russischen Staatsfernsehen nachplappern und garkeine eigene echte Meinung bilden.
Kann man natürlich genauso verwerflich finden.
ist doch in den meisten anderen Ländern genauso, laut sind immer nur eine kleine Minderheit, dem Großteil ist fast alles egal, so lange man einigermaßen über die Runden kommt, in D sind wir ja gerade dabei auszutesten wo die Grenze ist, denn dafür was wir aktuell für Preissteigerungen haben/hatten/haben werden, sind erstaunlich viele Leute leise
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Axel
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Axel »

Voigt hat geschrieben: 16. Sep 2022, 12:21 Hatten wir ja schon, in Russland ist das seit der Sowjetzeit die selbstgewollte und selbstgewählte Ignoranz. Garnich erst versuchen sich zur informieren, weil dann regt man sich bloß über Regierung auf, rutscht war kritisches öffentlich raus und man bekommt Probleme.
Das ist ja auch echt nicht einfach gerade. Wenn ich das jetzt richtig von heute Nacht in Erinnerung habe, hat Russland tausende westliche Webseiten gesperrt. Im Land selbst gibt es gar keine unabhängige Presse mehr. Klar, technisch versierte könnten sich da noch mit nem VPN behelfen. Aber wie viele in der Bevölkerung haben die Skills dazu?
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Voigt
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Voigt »

Prozentual wahrscheinlich ähnlich viele wie in Türkei, Syrien (vor Bürgerkrieg, noch bei Protesten) oder China.

Wenn nicht direkt, dann über junge Bekannte die es für einen einrichten.
Mauswanderer
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Mauswanderer »

Voigt hat geschrieben: 16. Sep 2022, 12:21 Wobei das feiern schon echt die Minderheit war/ist.

Ganz im Gegenteil:
Russen berauschten sich an der Krim-Annexion

Das löste in Russland eine äußerst seltene Euphoriewelle aus. Die Beliebtheit Putins schoss auf über 80 Prozent. Davor hatte sie bei rund 60 Prozent gelegen. "Ich kann das mit einem Rausch vergleichen", sagt Nikolaj Petrow von der Russischen Hochschule für Wirtschaft in Moskau. "Damals, 2014, hatten die Menschen das Gefühl, alles geht, alles ist erlaubt. Man berauschte sich an der wiedergefundenen eigenen Größe. Das Sorgengefühl ist fast im gleichen Maß zurückgegangen."
https://m.dw.com/de/f%C3%BCnf-jahre-kri ... a-47921110
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Smutje187
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Smutje187 »

Scheint eine schwierige Zeit für russische Marionetten in der Ukraine zu sein, währenddessen fabuliert Putin den Zwang die Ukraine angreifen zu müssen herbei, weil der Westen Russland zerschlagen will, hahaha - nix mehr mit Nazis in der Ukraine oder wie?
Incursio
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Incursio »

Und sich jetzt beleidigt zeigen, weil sie zur Beerdigung der Queen nicht eingeladen wurden.
Nicht, dass es was neues ist, aber lächerlich ist das ganze Gehabe schon.
Scheint aber immer noch bei einem Teil der Bevölkerung anzukommen…

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.
Carlos
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Carlos »

Carlos hat geschrieben: 15. Sep 2022, 21:54 Laut Masala ist das der Mann auf den die Regierung hört. Ich bin mal gespannt was in den kommenden Podcasts von Ex General Bühler und eben auch Masala dazu gesagt wird. Unsere Bündnispartner sind auf jeden Fall "not amused".
Ben Hodges /@general_ben
Stunningly poor analysis of Russian capabilities that unfortunately reflects much of the German “elite” thinking.

Finland alone would crush Russian forces. Lithuania/Poland would smother Kaliningrad in a week. Russian Navy hiding behind Crimea even though Ukraine has no Navy.
Kleines Podcast-Update, Masala hat gar nichts zu den Aussagen des Generalinspekteurs der Bundeswehr gesagt da Claudia Major ihn diesmal vertrat und dieses Thema vom Moderator leider gar nicht angesprochen wurde.

General a.D. Bühler meinte es wäre schwierig das aus dem Kontext heraus zu bewerten. Also so richtig schlau wird man daraus noch nicht, mal sehen wie es nach der Veröffentlichung der Focus Print Ausgabe aussieht.

Zumindest ist laut beiden Experten der Käse mit den Leopard II Panzern immer noch nicht gegessen. Und Claudia Major räumt auch mit dem Quatsch auf dass die Bündnispartner nicht zustimmen würden. Oder dass es keinen Sinn machen würde wegen der Ausbildungsdauer (neueste Verzögerungsstrategie einiger SPD Spitzen), denn diese Kampfpanzer könnten ideal für eine kommende Frühjahrsoffensive sein wenn man JETZT mit der Ausbildung beginnt und sich nicht wieder im Frühjahr fragt wo die letzten Monate hin verflogen sind.

Also man kann nur hoffen dass in der deutschen Öffentlichkeit und auch im Ausland nicht der Druck weicht, hier JETZT mehr zu tun als nur ein paar Raketenwerfer zu liefern. Sonst werden wir im kommenden Frühjahr vor einem Déjà-vu stehen und die selben Zitate hören die wir schon diesen Frühling, diesen Sommer und diesen Herbst hören durften (in dieser Lage gerade nicht nützlich, zu lange Ausbildungsdauer, keine Alleingänge blablabla).
GoodLord
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von GoodLord »

Carlos hat geschrieben: 18. Sep 2022, 00:16 General a.D. Bühler meinte es wäre schwierig das aus dem Kontext heraus zu bewerten. Also so richtig schlau wird man daraus noch nicht, mal sehen wie es nach der Veröffentlichung der Focus Print Ausgabe aussieht.
Nur ums vielleicht nochmal anders zu formulieren: Er meinte es ist schwierig das ohne Kontext zu bewerten.
Seine Vermutung war, dass es dem Generalinspekteur darum ging übertriebener Euphorie etwas zu dämpfen.
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Crenshaw
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Crenshaw »

Carlos hat geschrieben: 18. Sep 2022, 00:16 hier JETZT mehr zu tun als nur ein paar Raketenwerfer zu liefern.
dir ist aber schon klar, dass Deutschland der drittgrößte Lieferant an die Ukraine aktuell ist? nur weil sich D mit schweren Waffen schwer tut, heißt das nicht das D gar nichts tut
Wolfgang
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Wolfgang »

Absolut No. 3 ja.

Und sie sieht's relativ aus?
...per Capita?
...zum BIP?
...zum Militärbudget?

Da wird Deutschland unter Ferner liefen zu finden sein.

Und da Deutschland mit seiner Russland-Politik, die sie gegen EU und NATO durchgesetzt haben, maßgeblich zu der aktuellen Situation beigetragen hat, ist das einfach nur beschämend.

Und nicht zu vergessen:
Für jeden Euro, den wir nun die Ukraine unterstützen, haben wir wie viel in den letzten 20 Jahren in Putin's Staatskasse gezahlt: 1.000 Euro? 10.000 Euro?
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Crenshaw
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Crenshaw »

Wolfgang hat geschrieben: 18. Sep 2022, 12:09 Absolut No. 3 ja.

Und sie sieht's relativ aus?
...per Capita?
...zum BIP?
...zum Militärbudget?
ist das interessant? entscheidend ist absolut
Wolfgang hat geschrieben: 18. Sep 2022, 12:09 Da wird Deutschland unter Ferner liefen zu finden sein.
wird es alleine deswegen nicht, weil nur relativ wenige überhaupt signifikant unterstützen
Wolfgang hat geschrieben: 18. Sep 2022, 12:09 Und da Deutschland mit seiner Russland-Politik, die sie gegen EU und NATO durchgesetzt haben, maßgeblich zu der aktuellen Situation beigetragen hat, ist das einfach nur beschämend.
das bitte näher erklären, gerade unter Berücksichtigung der NATO und EU Politik gegen Russland (direkt und indirekt)
Wolfgang hat geschrieben: 18. Sep 2022, 12:09 Und nicht zu vergessen:
Für jeden Euro, den wir nun die Ukraine unterstützen, haben wir wie viel in den letzten 20 Jahren in Putin's Staatskasse gezahlt: 1.000 Euro? 10.000 Euro?
2021 waren es unter 25Mrd Euro (Energieträger), macht bei 20Jahren 500Mrd Euro (ich weis, deutlich zu hoch), macht unterm Strich knapp 170€ pro Euro der jetzt in die Ukraine geflossen ist, was natürlich noch nicht die Kosten "innerhalb" Deutschland berücksichtig (Sozialleistungen an Flüchtlinge usw.) und die Euros Richtung Russland sind brutto, nicht netto und denen lag eine Gegenleistung gegenüber
Wolfgang
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Wolfgang »

Ukraine Support Tracker des IfW Kiel:
https://www.ifw-kiel.de/topics/war-agai ... t-tracker/

Ich denke nicht, dass wir uns bei 1.2b Euro committed Militärhilfe (davon 0.47b delivered) und insgesamt 0.08% des BIP bilateral Aid pledged groß auf die eigene Schulter klopfen können....
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Felidae
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Re: Krieg in der Ukraine

Beitrag von Felidae »

Crenshaw hat geschrieben: 18. Sep 2022, 13:20
ist das interessant? entscheidend ist absolut
Das Verhältnis ist definitiv entscheidend, "absolut" ist irrelevant.

Ums plastisch zu machen: Wenn Deutschland 20.000 Menschen irgendwohin schickt, fällt das hier keinem auf. Wenn Andorra 20.000 Menschen wo hinschickt, ist Andorra praktisch leer.
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