Präsident Trump

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vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Freitag hat geschrieben:
9. Jul 2020, 20:47
vicsbier hat geschrieben:
9. Jul 2020, 18:37
Den Tiefstand der Arbeitslosigkeit erreichte Trump genau vor Corona und nach 3 Jahren im Amt - das ist also maßgeblich seine Politik.
Ich zitiere die FAZ vom 01.03.19: "Die guten Wirtschaftsdaten und die gestiegenen Investitionen der Unternehmen seien Trumps Abschied von „konzeptloser Regulierung und Schikane gegen die Wirtschaft“ zu verdanken."
Also jetzt wird es doch vollkommen absurd und unredlich. Habe den FAZ Artikel rausgesucht, auf den du hier verweist:
https://www.faz.net/aktuell/politik/tru ... 66585.html

Konkret finde ich dein Zitat auf Seite 2 und vollkommen aus dem Kontext gerissen. Der lautet:
Geteilter Meinung sind viele Beobachter auch, was die Auswirkungen der Reform auf die Wirtschaft und auf den Staatshaushalt angeht. Das „Wall Street Journal“ etwa jubelte in dieser Woche: „Danke, Steuerreform!“ Die guten Wirtschaftsdaten und die gestiegenen Investitionen der Unternehmen seien Trumps Abschied von „konzeptloser Regulierung und Schikane gegen die Wirtschaft“ zu verdanken. Die „Schikane“ bestand vor allem aus den 35 Prozent Unternehmenssteuer im Bund, die Trump auf 21 Prozent senkte. Dadurch, dass die Unternehmen nun mehr investieren und Kredite aufnehmen, gewinnen auch die Banken. Die verbuchten mit 237 Milliarden Dollar im Jahr 2018 Rekordumsätze – gegenüber 2017 war das laut „Politico“ ein Anstieg um 44 Prozent. Nicht alle sehen das mit Begeisterung: „Mit den Steuererleichterungen von Trump hat man sich einen Haufen Geld geborgt und es den Konzernen gegeben“, sagte Aaron Klein von der Brookings Institution, ein ehemaliger Mitarbeiter im Finanzministerium unter Barack Obama. Die einst mit Staatsgeldern geretteten Banken seien nun abermals die Gewinner.
Und jetzt der Reihe nach: Es geht in dem Artikel nicht primär um Arbeitslosenzahlen oder die Lage der Wirtschaft. Es wird Trumps Steuerreform diskutiert, ihre Auswirkungen auf amerikanische Bürger und Unternehmen. Dazu werden Einschätzungen zitiert, wie die des Wall Street Journal - genau jener Satz, den du hier wiedergibst und fälschlicherweise der FAZ zuschreibst. Die FAZ selber sagt also gar nichts dazu, sie gibt eine Meinung wieder und zitiert danach eine andere konträre Meinung. Einigkeit herrscht also nicht.

Zur Auswirkungen der Steuerreform auf die Wirtschaft schreibt die FAZ im gleichen Artikel:
Der Präsident hatte auch versprochen, dass die Steueranreize das Kapital amerikanischer Unternehmen aus Übersee zurückholen und für neue Jobs sorgen würden. [...]
Die Massen-Rückwanderung von Unternehmen nach Amerika, deren Volumen manche mit Billionen Dollar vorhergesagt hatten, fand in der Größenordnung bislang nicht statt. Die erwarteten Steuerersparnisse nutzten viele Unternehmen dagegen für eine Rekordzahl von Aktien-Rückkäufen, berichtete die „New York Times“ vor Kurzem.
Aber ich verschwende meine Zeit, denn um das inhaltliche geht es dir ja gar nicht. Was du hier betreibst, ist einwandfreies trollen. Da werden Zitate aus dem Kontext gerissen und falschen Quellen zugeschrieben, du widersprichst dir selber und verbeitest Blödsinn am laufenden Band. Wenn sich andere Nutzer die Mühe machen, inhaltlich und sachlich zu diskutieren und Lücken oder Fehler in der Argumentation aufzeigen, wird das einfach weggelächelt und der nächste Strohmann in den Raum geschoben.
Hallo Freitag, du hast recht, das war unsauber zitiert. Mein Problem ist das die FAZ schreibt, dass das Wall Street Journal den übersetzten Satz schreiben würde und ich dies nicht kontrollieren kann. Aber natürlich ist das Wall Street Journal das Fachmagazin mit höherer Expertise in Sachen Wirtschaft, dann nehmen wir das doch mal als ein belastbares Statement.

Was im Artikel geschildert wird ist eine Momentaufnahme, die FAZ zitiert die NY Times bspw. mit dem Wort bislang und Größenordnung, zum Erscheinen des Artikels Anfang 2019 setzte also ein Umschwung schon ein. Logisch, wenn man bedenkt dass Verträge auf Jahre geschlossen werden und Produktionsstandorte in den USA auch erst gebaut werden müssen (mir gegenüber wird nur ein einfaches Hotel gebaut - Bauzeit drei Jahre!). Das ein Obama-Mitarbeiter das alles kritisch sieht, ist wohl dem politischen Lager geschuldet. Ich sehe daher keine Uneinigkeit.

Wie weiter dargestellt wird haben die Unternehmen und Banken mehr Geld.
Was tun sie damit in Zukunft? Nun sie werden es sich wohl nicht unter den Kopfkissen legen und entwerten lassen, sondern investieren, damit es sich vermehrt. Sie werden also in neue Produkte und Firmen investieren, die eine hohe Rendite versprechen. Diese Firmen werden ihre Produktion von alten Produkten erhöhen, alte Produkte verbessern und neue Produkte entwickeln. Dafür braucht es dann wiederum neue Arbeitnehmer bzw alte Arbeitnehmer deren Lohn mittelfristig steigt. Davon profitiert dann der Staat durch die Steuereinnahmen.

Der Artikel schreibt übrigens auch:
„Zu lange hat unser Steuersystem Unternehmen Anreize dazu gegeben, auf der Suche nach niedrigeren Steuern das Land zu verlassen“, hatte Trump im Herbst 2017 gesagt. „Meine Regierung weist das Modell des Offshoring zurück und bringt ein neues Modell. Es nennt sich das amerikanische Modell.“
Trump versucht die Wirtschaft ins Land zu holen und den Wohlstand zurückzubringen. Inhaltlich habe ich mit dem Modell von Trump gezeigt, wie dessen Wirtschaftsvorstellung die Wirtschaft belebt und anhand der von mir geposteten Arbeitsmarktstatistik gezeigt, dass sie neue Jobs schafft.
Das ist also kein Blödsinn oder Trollerei, leider war aber mein Zitat zu verkürzt. Aber das haben wir ja nun geklärt.

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Filusi hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:06
Um jetzt auch einen Teil beizutragen.
Bitte berichtigen, fals falsch wiedergegeben.

Hatte Trump nicht ebenso Richtlinien/Gesetze zur Regulierung der Banken, die von Obama auf den Weg gebracht wurden, wieder gekippt?

Es mag ja sein, dass wirtschaftliche Stabilität langfristig zu mehr Bildung beiträgt. Nur sollte dabei die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter aufklappen, wobei eben jener oben erwähnter Schritt dies begünstigt.

Zudem langfristige Stabilität durch solche Schritte ja auch wieder nur auf wackeligen Beinen steht, wie die Geschichte gezeigt hat.
In den Podcast "Wirtschaft in Zeiten Coronas" wird diese Banken Reform kritisiert, da es jetzt schon deutliche Anzeichen in Amerika gibt, nach denen Corona die zukünftige Destabilisierung dieses erneuerten wackeligen Bankensystem befeuert und man schon mit einer erneuten Bankenkrise in Amerika in nicht allzu ferner Zukunft rechnet.

Bezüglich der Bekämpfung von Rassismus durch Wohlstand würde ich bei einem anderen Präsident zustimmen, allerdings hat Trump seine Tendenzen in diesem Thema nur allzu deutlich gezeigt, weshalb ich dieses Argument als puren Hohn gegenüber den Betroffenen empfinde...
Das Arm-Reich-Problem ist leider seit Jahrzehnten bestehend. Die Schaffung von Jobs schafft aber ein Mindestwohlstand für jeden.

Wenn die Banken mehr Kapital haben, sollten sie stabiler dastehen. Dazu muss es natürlich Regeln für die Vergabe von Krediten geben, aber die sind in den USA - zumindest früher - sehr seltsam. Die ganze Kreditkartenblase ist dazu ein weiteres Problem.

Der Präsident ist egal, solange er seinen Job macht und Wirtschaft fördert und Arbeitsplätze schafft. War es bei uns nicht die Union die das Motto "Sozial ist was Arbeit schafft" durch die Lande zog?

Freitag
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Freitag »

vicsbier hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:42
Wie weiter dargestellt wird haben die Unternehmen und Banken mehr Geld.
Was tun sie damit in Zukunft? Nun sie werden es sich wohl nicht unter den Kopfkissen legen und entwerten lassen, sondern investieren, damit es sich vermehrt. Sie werden also in neue Produkte und Firmen investieren, die eine hohe Rendite versprechen. Diese Firmen werden ihre Produktion von alten Produkten erhöhen, alte Produkte verbessern und neue Produkte entwickeln. Dafür braucht es dann wiederum neue Arbeitnehmer bzw alte Arbeitnehmer deren Lohn mittelfristig steigt. Davon profitiert dann der Staat durch die Steuereinnahmen.

Der Artikel schreibt übrigens auch:
„Zu lange hat unser Steuersystem Unternehmen Anreize dazu gegeben, auf der Suche nach niedrigeren Steuern das Land zu verlassen“, hatte Trump im Herbst 2017 gesagt. „Meine Regierung weist das Modell des Offshoring zurück und bringt ein neues Modell. Es nennt sich das amerikanische Modell.“
Trump versucht die Wirtschaft ins Land zu holen und den Wohlstand zurückzubringen. Inhaltlich habe ich mit dem Modell von Trump gezeigt, wie dessen Wirtschaftsvorstellung die Wirtschaft belebt und anhand der von mir geposteten Arbeitsmarktstatistik gezeigt, dass sie neue Jobs schafft.
Das ist also kein Blödsinn oder Trollerei, leider war aber mein Zitat zu verkürzt. Aber das haben wir ja nun geklärt.
Mach dir doch bitte die Mühe, deine sehr absoluten Aussagen mit entsprechenden Belegen zu unterfüttern. Sonst sind das bestenfalls Behauptungen. Zumal dir der FAZ-Artikel auch direkt widerspricht. Ich zitiere es dir gerne nochmal, da du es wohl überlesen haben musst. Sowas aber auch.
Die erwarteten Steuerersparnisse nutzten viele Unternehmen dagegen für eine Rekordzahl von Aktien-Rückkäufen, berichtete die „New York Times“ vor Kurzem.
Mit dieser Argumentation im luftleeren Raum und der bewussten Auslassung von allem, was dir nicht passt, bleibt der Eindruck eines Trolls.

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Leonard Zelig
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Leonard Zelig »

meieiro hat geschrieben:
9. Jul 2020, 13:44
Bei Reddit wurde u.a. das subreddit The_Donald gesperrt (das soweit ich weiß, nicht von Trump oder seinen Leuten betrieben wurde), weil das anscheinend auch komplett voll mit Rassimus und Co. war. Das hat aber jetzt nichts mit Trump zu tun. Das passiert ständig, dass subreddits aus solchen und anderen Gründe gesperrt werden.
War dieses Subreddit im Jahr 2016 etwa nicht problematisch? Ich erinner nur an die #PizzaGate-Verschwörung, die dort geteilt wurde. Für mich erscheint das ziemlich opportun erst kurz vor Ende der Amtszeit Trumps so einen Schritt zu wagen. So ein bisschen wie die Türkei, die Nazi-Deutschland im Februar 1945 den Krieg erklärt hat, um in die Vereinten Nationen aufgenommen zu werden. Auch Twitter hat jahrelang tatenlos zugesehen, wie Trump nachweisbare Falschaussagen über Obama verbreitet hat. Und da war er noch nicht Präsident oder Politiker und hätte problemlos gesperrt werden können.

Leider sind viele Amerikaner nicht an Fakten interessiert, die ihrem eigenen Weltbild widersprechen. Sieht man auch gut an amerikanischen Spieleforen wie ResetEra. Wer mit Fakten belegt, dass Woody Allen nicht in einem Atemzug mit anderen #MeToo-Beschuldigten wie Weinstein und Cosby genannt werden sollte, wird einfach mal für ein halbes Jahr gesperrt. Die Amerikaner haben es ja sogar geschafft die aktuelle Pandemie und das Tragen von Masken zu einem Politikum zu machen. Dann braucht man sich über die steigenden Infiziertenzahlen echt nicht wundern, wenn man lieber politische Grabenkämpfe austrägt anstatt gemeinsam das Virus einzudämmen. In Italien gibt es politisch auch große Gegensätze und unterschiedliche Ansichten, aber trotzdem haben die es geschafft die Anzahl Neuinfektionen noch unter das Niveau von Deutschland zu drücken.
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Axel
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Axel »

Leonard Zelig hat geschrieben:
10. Jul 2020, 09:57
Die Amerikaner haben es ja sogar geschafft die aktuelle Pandemie und das Tragen von Masken zu einem Politikum zu machen. Dann braucht man sich über die steigenden Infiziertenzahlen echt nicht wundern, wenn man lieber politische Grabenkämpfe austrägt anstatt gemeinsam das Virus einzudämmen.
Hier ist das auch ein Politikum. ;-)

Dass die Zahlen der Infizierten immer weiter steigen in den USA hat andere Gründe. Schau Dir mal an, WER da vor allem infiziert wird. Hispanics, Farbige und allgemein Menschen in Armut, Menschen ohne Gesundheitsversicherung und Zugang zum Gesundheitssystem. Ist auch in Südamerika sehr ähnlich. Und auch hierzulande gab es bereits Studien die das nachlegen. Nur haben wir hier ein im Vergleich zu den USA immer noch ein paradiesisches Gesundheitssystem. Ich würde meinen, dass uns auch deswegen die Pandemie nicht so hart trifft wie in den USA. Dort gibt es Menschen mit viel mehr Vorerkrankungen, die teilweise in Bruchbuden leben müssen oder schau Dir mal Flint an, wo die Menschen jahrelang wissentlich mit Blei im Wasser vergiftet wurden. Dagegen leben wir wirklich im Paradies, das zeigt die Pandemie. In den USA wird nur gerade so richtig für alle ersichtlich was dort seit Jahrzehnten falsch läuft. Und Pandemien treffen meist immer in erster Linie die armen Menschen.
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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meieiro
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Re: Präsident Trump

Beitrag von meieiro »

Leonard Zelig hat geschrieben:
10. Jul 2020, 09:57
meieiro hat geschrieben:
9. Jul 2020, 13:44
Bei Reddit wurde u.a. das subreddit The_Donald gesperrt (das soweit ich weiß, nicht von Trump oder seinen Leuten betrieben wurde), weil das anscheinend auch komplett voll mit Rassimus und Co. war. Das hat aber jetzt nichts mit Trump zu tun. Das passiert ständig, dass subreddits aus solchen und anderen Gründe gesperrt werden.
War dieses Subreddit im Jahr 2016 etwa nicht problematisch? Ich erinner nur an die #PizzaGate-Verschwörung, die dort geteilt wurde. Für mich erscheint das ziemlich opportun erst kurz vor Ende der Amtszeit Trumps so einen Schritt zu wagen. So ein bisschen wie die Türkei, die Nazi-Deutschland im Februar 1945 den Krieg erklärt hat, um in die Vereinten Nationen aufgenommen zu werden. Auch Twitter hat jahrelang tatenlos zugesehen, wie Trump nachweisbare Falschaussagen über Obama verbreitet hat. Und da war er noch nicht Präsident oder Politiker und hätte problemlos gesperrt werden können.
Das ändert aber nichts daran, dass Trump und seine Anhänger nicht wegen ihrer Meinung oder politischen Ausrichtung gesperrt wurden. Lieber später als nie, solche Scheiße rausschmeißen

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Leonard Zelig
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Leonard Zelig »

Axel hat geschrieben:
10. Jul 2020, 10:06
Nur haben wir hier ein im Vergleich zu den USA immer noch ein paradiesisches Gesundheitssystem.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Während sich hierzulande im Schnitt eine Pflegekraft um 13 Patienten zu kümmern hat, beträgt das Verhältnis in den USA eins zu 5,3 Patienten. Bereits vor der Pandemie gab es viel zu weniger Pflegekräfte. Hätten die Deutschen das Virus nicht Ernst genommen und sich weiter so verhalten wie zuvor, dann hätte das unser Gesundheitssystem nicht stemmen können. Nur weil wir vergleichsweise wenige Infizierte hatten, die behandelt werden mussten, sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.
Axel hat geschrieben:
10. Jul 2020, 10:06
Dass die Zahlen der Infizierten immer weiter steigen in den USA hat andere Gründe. Schau Dir mal an, WER da vor allem infiziert wird. Hispanics, Farbige und allgemein Menschen in Armut, Menschen ohne Gesundheitsversicherung und Zugang zum Gesundheitssystem. Ist auch in Südamerika sehr ähnlich. Und auch hierzulande gab es bereits Studien die das nachlegen.
Die Armut ist aber nicht der Grund für die steigenden Zahlen, sondern die Opfer dieser toxischen Kultur in den USA sind überwiegend Arme. Griechenland ist eines der ärmsten Länder Europas und dort sind bisher 193 Menschen an Covid 19 verstorben. Wir haben fünfmal so viele Tote pro 1 Millionen Einwohner.
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Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

vicsbier hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:47
Das Arm-Reich-Problem ist leider seit Jahrzehnten bestehend. Die Schaffung von Jobs schafft aber ein Mindestwohlstand für jeden.
Für Kontext: Der wirtschaftspolitische Kurs der Republikaner seit Reagan basiert auf der Trickle-Down-Theorie und wird von den Republikanern wie ein Mantra vor sich her getragen, sie sprechen da gerne von den "Job Creators" sprechen. Das nun hier ein selbsterklärtes SPD Mitglied diese Theorie vertritt... :ugly:

https://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-d ... r%C3%BChrt.

Die besagt verkürzt, dass durch Steuersenkungen bei den Reichen neue Jobs geschaffen werden und dadurch der allgemeine Wohlstand steigt. Problem dabei - das hat bisher bei keinem Versuch funktioniert - im Gegenteil, die US Staatsverschuldung ist durch das Wegbrechen der Steuereinnahmen explodiert, worauf hin man beim Sozialstaat weiter spart...
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Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

Axel hat geschrieben:
10. Jul 2020, 10:06
Dass die Zahlen der Infizierten immer weiter steigen in den USA hat andere Gründe. Schau Dir mal an, WER da vor allem infiziert wird. Hispanics, Farbige und allgemein Menschen in Armut, Menschen ohne Gesundheitsversicherung und Zugang zum Gesundheitssystem.
Nein. Das Virus hat keine Möglichkeit sich eine fehlende Krankenversicherung nachweisen zu lassen eh es jemanden infiziert. Das Virus trifft diese Bevölkerungsgruppen härter, da häufiger chronische Vorerkrankungen existieren, Übergewicht ein häufiges Problem ist und der Zugang zu vernünftiger medizinischer Versorgung fehlt. Daher müssen Minderheiten häufiger im Krankenhaus behandelt werden und sterben im Vergleich häufiger. Die Aussage, dass das Virus in den USA vor allem Minderheiten infiziert ist aber ganz klar falsch.
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Vinter
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Vinter »

Ohne jetzt nochmal explizit zu googlen:

Mein Stand ist, dass der Virus sehr wohl insbesondere Minderheiten (lies: Arme) betrifft, aus einem ganz einfachen Grund: Diese stecken häufig in Jobs, in dem sie in Kontakt mit vielen Menschen kommen, die nicht im Home Office erledigt werden können und sie sind aufgrund der mangelnden sozialen Sicherheit und des mangelnden Kündigungsschutzes deutlich stärker dazu gezwungen, weiter ihrer Arbeit nachzugehen und die Ansteckung in Kauf zu nehmen.

Johpir
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Johpir »

vicsbier hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:42
Hallo Freitag, du hast recht, das war unsauber zitiert. Mein Problem ist das die FAZ schreibt, dass das Wall Street Journal den übersetzten Satz schreiben würde und ich dies nicht kontrollieren kann. Aber natürlich ist das Wall Street Journal das Fachmagazin mit höherer Expertise in Sachen Wirtschaft, dann nehmen wir das doch mal als ein belastbares Statement.

Was im Artikel geschildert wird ist eine Momentaufnahme, die FAZ zitiert die NY Times bspw. mit dem Wort bislang und Größenordnung, zum Erscheinen des Artikels Anfang 2019 setzte also ein Umschwung schon ein. Logisch, wenn man bedenkt dass Verträge auf Jahre geschlossen werden und Produktionsstandorte in den USA auch erst gebaut werden müssen (mir gegenüber wird nur ein einfaches Hotel gebaut - Bauzeit drei Jahre!). Das ein Obama-Mitarbeiter das alles kritisch sieht, ist wohl dem politischen Lager geschuldet. Ich sehe daher keine Uneinigkeit.

Wie weiter dargestellt wird haben die Unternehmen und Banken mehr Geld.
Was tun sie damit in Zukunft? Nun sie werden es sich wohl nicht unter den Kopfkissen legen und entwerten lassen, sondern investieren, damit es sich vermehrt. Sie werden also in neue Produkte und Firmen investieren, die eine hohe Rendite versprechen. Diese Firmen werden ihre Produktion von alten Produkten erhöhen, alte Produkte verbessern und neue Produkte entwickeln. Dafür braucht es dann wiederum neue Arbeitnehmer bzw alte Arbeitnehmer deren Lohn mittelfristig steigt. Davon profitiert dann der Staat durch die Steuereinnahmen.

Der Artikel schreibt übrigens auch:
„Zu lange hat unser Steuersystem Unternehmen Anreize dazu gegeben, auf der Suche nach niedrigeren Steuern das Land zu verlassen“, hatte Trump im Herbst 2017 gesagt. „Meine Regierung weist das Modell des Offshoring zurück und bringt ein neues Modell. Es nennt sich das amerikanische Modell.“
Trump versucht die Wirtschaft ins Land zu holen und den Wohlstand zurückzubringen. Inhaltlich habe ich mit dem Modell von Trump gezeigt, wie dessen Wirtschaftsvorstellung die Wirtschaft belebt und anhand der von mir geposteten Arbeitsmarktstatistik gezeigt, dass sie neue Jobs schafft.
Das ist also kein Blödsinn oder Trollerei, leider war aber mein Zitat zu verkürzt. Aber das haben wir ja nun geklärt.
Lügen und wenn man erwischt wird, relativieren. Wie ich sagte, AfD/Trump/sonstige rechte Vögel-Kommunikation 101.Gut, ist bei euch wahrscheinlich keine Trollerei, sondern Standardvorgehen.
Und auch der Verweis auf den Multikulti-Freundeskreis darf wieder nicht fehlen... :lol: :lol:

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

Vinter hat geschrieben:
10. Jul 2020, 11:02
Ohne jetzt nochmal explizit zu googlen:

Mein Stand ist, dass der Virus sehr wohl insbesondere Minderheiten (lies: Arme) betrifft, aus einem ganz einfachen Grund: Diese stecken häufig in Jobs, in dem sie in Kontakt mit vielen Menschen kommen, die nicht im Home Office erledigt werden können und sie sind aufgrund der mangelnden sozialen Sicherheit und des mangelnden Kündigungsschutzes deutlich stärker dazu gezwungen, weiter ihrer Arbeit nachzugehen und die Ansteckung in Kauf zu nehmen.
Das stimmt auch, es erkranken auch überproportional viele aus dieser Bevölkerunggruppe, es ist aber auch in den USA nicht vor allem eine Erkrankung von Minderheiten, darauf wollte ich hinaus.
https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-nc ... ities.html
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XfrogX
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Re: Präsident Trump

Beitrag von XfrogX »

vicsbier hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:42
Wie weiter dargestellt wird haben die Unternehmen und Banken mehr Geld.
Was tun sie damit in Zukunft? Nun sie werden es sich wohl nicht unter den Kopfkissen legen und entwerten lassen, sondern investieren, damit es sich vermehrt. Sie werden also in neue Produkte und Firmen investieren, die eine hohe Rendite versprechen. Diese Firmen werden ihre Produktion von alten Produkten erhöhen, alte Produkte verbessern und neue Produkte entwickeln. Dafür braucht es dann wiederum neue Arbeitnehmer bzw alte Arbeitnehmer deren Lohn mittelfristig steigt. Davon profitiert dann der Staat durch die Steuereinnahmen.
Ist das nicht oftmals ein Trugschluss aus vergangenen Zeiten?

Guck dir Apple an als wohl großes Vorbild. Die tun seit Jahren nichts anderes als den Geldbetrag auf dem sie sitzen wachsen zu lassen. Die haben über 100mrd. Und mussten dann gezwungen werden wieder Dividenden auszugeben damit das wieder was runter geht. Und bei Google sieht es nicht anders aus.

Und wenn sie Geld ausgeben dann meisten für recht kleine Firmen wo dann viel Geld rein geht. Siehe occulus bei Facebook, minecraft bei ms und die ganzen kleinen Buden von Apple.

Und worum gehts bei den meisten Investments, darum rechte zu erhalten bzw. Das ganze zu schlucken und mit noch weniger Personal selber zu betreiben weil man viele Bereiche ja bei sich ein gliedern kann.

Aber auch bei der groß Industrie läuft das ähnlich, man investiert dort Geld um Automatisierung voranzutreiben, Personal kosten zu senken ...

Das liegt auch daran das es in vielen Bereichen man an immer mehr sich Grenzen annähert. Entweder weil der Markt nicht mehr wachsen kann oder weil man physikalisch an Grenzen stößt wodurch wirkliche Verbesserungen der Produkte ausbleiben.

Beides kann man auch durch draufwerfen von Geld nicht lösen. Klar man kann subventionieren damit Sachen künstlich günstiger werden um den Markt zu erweitern, aber diese Subventionen kommen selten von den Firmen und Banken sondern da sollte der Staat es übernehmen und nicht den Firmen mehr Geld geben. Und gerade neue Lösungen oder bessere Ideen um natürliche Grenzen zu umgehen oder erweitern wird das extra Geld 0 helfen.

Weil genau solange wie man ja genug Geld hat wird man das risiko nicht eingehen.
Jeder Autohersteller hätte Tesla locker nebenher machen können, aber warum dieses Risiko eingehen? Heute stehen sie daneben kämpfen mit Händen und Füßen gegen die Änderung weil sie es einfach nicht hin bekommen.

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Axel
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Axel »

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vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Freitag hat geschrieben:
10. Jul 2020, 09:50
vicsbier hat geschrieben:
10. Jul 2020, 08:42
Wie weiter dargestellt wird haben die Unternehmen und Banken mehr Geld.
Was tun sie damit in Zukunft? Nun sie werden es sich wohl nicht unter den Kopfkissen legen und entwerten lassen, sondern investieren, damit es sich vermehrt. Sie werden also in neue Produkte und Firmen investieren, die eine hohe Rendite versprechen. Diese Firmen werden ihre Produktion von alten Produkten erhöhen, alte Produkte verbessern und neue Produkte entwickeln. Dafür braucht es dann wiederum neue Arbeitnehmer bzw alte Arbeitnehmer deren Lohn mittelfristig steigt. Davon profitiert dann der Staat durch die Steuereinnahmen.

Der Artikel schreibt übrigens auch:
„Zu lange hat unser Steuersystem Unternehmen Anreize dazu gegeben, auf der Suche nach niedrigeren Steuern das Land zu verlassen“, hatte Trump im Herbst 2017 gesagt. „Meine Regierung weist das Modell des Offshoring zurück und bringt ein neues Modell. Es nennt sich das amerikanische Modell.“
Trump versucht die Wirtschaft ins Land zu holen und den Wohlstand zurückzubringen. Inhaltlich habe ich mit dem Modell von Trump gezeigt, wie dessen Wirtschaftsvorstellung die Wirtschaft belebt und anhand der von mir geposteten Arbeitsmarktstatistik gezeigt, dass sie neue Jobs schafft.
Das ist also kein Blödsinn oder Trollerei, leider war aber mein Zitat zu verkürzt. Aber das haben wir ja nun geklärt.
Mach dir doch bitte die Mühe, deine sehr absoluten Aussagen mit entsprechenden Belegen zu unterfüttern. Sonst sind das bestenfalls Behauptungen. Zumal dir der FAZ-Artikel auch direkt widerspricht. Ich zitiere es dir gerne nochmal, da du es wohl überlesen haben musst. Sowas aber auch.
Die erwarteten Steuerersparnisse nutzten viele Unternehmen dagegen für eine Rekordzahl von Aktien-Rückkäufen, berichtete die „New York Times“ vor Kurzem.
Mit dieser Argumentation im luftleeren Raum und der bewussten Auslassung von allem, was dir nicht passt, bleibt der Eindruck eines Trolls.
Was bringen denn die Aktienrückkäufe? Doch den Unternehmen eine kleinere Gewinnausschüttung an Dritte, d.h. es ist mehr Geld für eigene Investitionen da. Das sind doch alles normale Vorgänge und kein Gegenbeweis. Aber vielleicht ist es aber auch nur für mich normal, weil ich mich täglich mit Unternehmensführung beschäftige. Ich gehe da mal in mich, wie ich das in Zukunft besser erklären kann.

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Terranigma
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Terranigma »

XfrogX hat geschrieben:
10. Jul 2020, 11:49
Ist das nicht oftmals ein Trugschluss aus vergangenen Zeiten?
Den Grundgedanken nennt man Trickle Down Economics und er basiert auf der Idee, dass wenn man Wohlhabende - Privatpersonen, Unternehmen, o.Ä. - fördert und sie weitesgehend frei agieren lässt, dass ihr Wohlstand in Form von Investitionen, Arbeitsplätzen, usw. quasi lokal um das Unternehmen herum auf die unteren Sozialschichten wie ein warmer Sommerregen fällt. Nur tut's das nicht. "Trickle Down Economics" gehört zum Standardvokabular des Wirtschaftsliberalismus in den USA, weil es das freie Walten des Marktes, Steuersenkungen für die Oberschicht, u.Ä. als Arbeitsmarkt- und Sozialprogramm für die Mittel- und Unterschicht verkauft. Überzeugend daran ist lediglich, dass es auf dem ersten Blick durchaus möglich erscheint, in der Realität wiederholt versucht wurde - insb. in den USA - aber sie nicht funktioniert. Wenig überraschend: auch Trump basierte seinen Wahlkampf auf dieser Idee und setzte sie schließlich in der Realität um.

Es stimmt allerdings, dass die US-Wirtschaft unter Trump teils gute Ergebnisse erzielte für US-Verhältnisse. Die Arbeitslosenquote sank, die Löhne stiegen im Durchschnitt - obwohl die Reallöhne unter dem Niveau von 2015 liegen - der Dow Jones-Index steigt und die Wirtschaft hat ein positives Wachstum. Nur: dieser Trend existierte in all diesen Bereichen bereits Jahre vor Trump. Die Arbeitslosenquote ist in den USA seit etwa 10 Jahren stetig fallend, nach dem Ende der Weltwirtschaftskrise steigen die Löhne durchgehend und auch der Dow Jones ist ebenso auch die Obama-Amtszeit hindurch in einer stetigen Aufwärtsbewegung. So oder so: er verkauft dies natürlich als seinen Erfolg, auch wenn er lediglich einen Trend verwaltet der teils seit 10 Jahren anhält. Der von ihm beworbene und verfolgte Trickle Down-Effekt wird daran keinen Anteil haben, der Glaube daran gehört aber fest zum Wirtschaftsverständnis insb. der Republikaner. In Deutschland spielt dieses Konzept politisch keine sonderliche Rolle, mal abgesehen von der FDP etwa.
Look again at that dot. That's here. That's home. That's us.
On it everyone you love, everyone you know, everyone you ever heard of, every human being who ever was, lived out their lives.
On a mote of dust suspended in a sunbeam.
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Vinter hat geschrieben:
10. Jul 2020, 11:02
Ohne jetzt nochmal explizit zu googlen:

Mein Stand ist, dass der Virus sehr wohl insbesondere Minderheiten (lies: Arme) betrifft, aus einem ganz einfachen Grund: Diese stecken häufig in Jobs, in dem sie in Kontakt mit vielen Menschen kommen, die nicht im Home Office erledigt werden können und sie sind aufgrund der mangelnden sozialen Sicherheit und des mangelnden Kündigungsschutzes deutlich stärker dazu gezwungen, weiter ihrer Arbeit nachzugehen und die Ansteckung in Kauf zu nehmen.
Sie wohnen auch oft viel enger zusammen, als die Reichen in ihren 300+qm Wohnungen + Grünfäche. Das ist auch etwas, was ich gerade an den Grünen nicht verstehe: EFHs sollen wg der Versiegelung Deutschlands nicht mehr gebaut, sondern nachverdichtet werden, aber es kann doch auch nicht richtig sein, wenn vier Leute sich 60qm teilen müssen?! Wo bleibt denn da der Raum zur Selbstentfaltung? Zumal: Ob eine Grünfläche nun mit Pestiziden abgetötet wird oder ein EFH mit Grünfläche entsteht - die Grünfläche hätte da mehr Leben zu bieten.


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Axel
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Axel »

Rince81 hat geschrieben:
10. Jul 2020, 12:55
Keiner dieser Links widerlegt meine Aussage - im Gegenteil.
Ich gebs auf. :roll:
„Kein Wunder also, dass wir uns den Debatten der Allgemeinheit anschließen und lieber darüber nachdenken, wer zu uns gehört und nicht, als gemeinsam über Lösungen zu streiten. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“
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Terranigma
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Terranigma »

Axel hat geschrieben:
10. Jul 2020, 12:58
Ich gebs auf. :roll:
Um kurz reinzugretschen weil es wohl ein typischer Fall ist von "Man redet im Internet aneinander vorbei, aber geht nicht aufeinander zu." Rince81 spricht davon, dass nicht-Weiße sich nicht häufiger infizieren. In den von dir verlinkten Artikeln geht es aber nicht um die Infektionsrate, sondern um die Sterberate. Ich treffe hier jetzt keine Sachaussage, sondern paraphrasiere: es ist möglich, dass sich alle Bevölkerungsschichten in etwa gleich oft infizieren und der Unterschied zwischen den Ethnien nicht in der Infektionsrate liegt, sondern darin, wie oft eine Infektion schwer oder sogar tödlich verläuft. Sofern ich's nicht falsch verstehe, ist dies das Argument, das Rince81 aufmacht.
Zuletzt geändert von Terranigma am 10. Jul 2020, 13:05, insgesamt 3-mal geändert.
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