Donald Trump (und die US-Politik)

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HerrReineke
Archduke of Banhammer
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Re: Präsident Trump

Beitrag von HerrReineke »

Fouriety hat geschrieben:
4. Nov 2020, 19:45
Die Washington Post hat für einige Staaten ihre eigene Version der NYT-Nadeln an den Start gerollt. Andere graphische Darbietung, selbe Idee: Es wird versucht abzuschätzen, wo die verbliebenen Stimmen herkommen und wie die wahrscheinlich ausfallen (anhand vergangenen Wahlverhaltens in den Staaten). Hier z.B. für Pennsylvania (wo ich hoffe, dass ihr Modell recht behält).
Das fände ich eine sehr wundertollige Entwicklung. Ich hoffe ja noch ein wenig darauf, dass es nicht "nur" ein 270 - 268 für Biden wird (sofern es das überhaupt geworden ist), sondern da ein wenig mehr an Vorsprung bleibt. Aber nunja, das wird noch lange dauern...
Quis leget haec?

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Vinter
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Vinter »

In Michigan und besonders in Detroit gehen die Samen, die Trump über die Jahre und insbesondere den letzten Wochen gesäht hat auf, gerade auf. Nach dem Vorbild von Florida 2000 (Brooks Brothers Riot) versammeln sich aktuell Anhänger der Republikaner vor den Wahllokalen und versuchen zu stören und die weitere Auszählung aufzuhalten. Unterschied: In Florida wurde dadurch der Recount abgebrochen - in Detroit müssen die Stimmzettel aber überhaupt erstmalig komplett gezählt werden.

https://twitter.com/JordanAckerMI/statu ... 9283420160

https://twitter.com/raywert/status/1324073545912209413

https://twitter.com/PattersonNBC/status ... 7885003778

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Fouriety
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Fouriety »

Trump-Anhänger protestieren in Michigan vor einem Auszählungsort und skandieren "Stop the Count". Das ganze während Biden in Michigan vorne liegt, ein Auszählungsstopp Trump also genau gar nichts bringen würde: https://twitter.com/PattersonNBC/status ... 5735734279

Es wäre lustig, wenn es nicht so erschreckend wäre.

Edit: Minimal zu langsam

Edit 2: Geht auch andersrum (und direkt weniger bedrohlich): https://twitter.com/HelenGymPHL/status/ ... 4608638978

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Dicker
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Dicker »

Auf welcher rechtlichen Grundlage kann Trump eigentlich einen Auszählungsstopp erzwingen?

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schneeland
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Re: Präsident Trump

Beitrag von schneeland »

Ich meine mich zu erinnern, die Argumentation wäre, dass Briefwahlstimmen, die nach Wahlende eintreffen, nicht gewertet werden sollen (habe aber gerade keine Quelle zur Hand).
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)
"..." (E3 2020, entfallen)

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Vinter
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Vinter »

Was natürlich lächerlich ist, dann die Gesetze zur Briefwahl sind nicht erst gestern geschaffen worden. Obwohl sie von Staat zu Staat unterschiedlich sind, sind es oftmals Dinge wie "Wenn der Poststempel spätestens vom 03 November ist und der Brief mindestens bis zu Tag X nach der Wahl eintrifft, wird er gezählt." Es gibt keine rechtliche Grundlage. Trump möchte lediglich keine Stimmen zählen lassen, von denen er vermutet, dass sie primär an Joe Biden gehen.

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Fouriety
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Fouriety »

Hier kann man sich blödsinniges Gebrabbel von Rudy Giuliani anhören, warum angeblich tausende Stimmen nicht gewertet werden dürften: https://youtu.be/eP4QiJ0cIO8

Ich habs nicht bis zum Ende geschafft, es war mir einfach zu dumm.

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IpsilonZ
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Re: Präsident Trump

Beitrag von IpsilonZ »

Und Trump ruft jetzt auch offiziell seine "loyalsten Anhänger" dazu auf für ihn zu kämpfen..
https://twitter.com/dlauer/status/1324116642209607680

edit: sorry etwas übereilig gepostet. Hab noch nichts gefunden, dass die Echtheit bestätigt. Ich schau mal obs noch andere Quellen dafür gibt...

edit 2: die Mail ist anscheinend echt aber geht noch mit einem Spendenaufruf weiter. Ich finde die Wortwahl dennoch besorgniserregend aber es ist natürlich trotzdem ein bisschen weniger eindeutig.
https://twitter.com/drawnoutofshape/sta ... 09/photo/1

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DickHorner
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Re: Präsident Trump

Beitrag von DickHorner »

Ich frage mich so ein bisschen, wie es kommt, dass Nevada in den Prognosen an Biden geht - in allen Counties außer Washoe und Clark ist Biden vernichtend geschlagen. Geht's da um die Menge an abgegebenen Stimmen?

Grumbledook
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Grumbledook »

DickHorner hat geschrieben:
5. Nov 2020, 06:45
Ich frage mich so ein bisschen, wie es kommt, dass Nevada in den Prognosen an Biden geht - in allen Counties außer Washoe und Clark ist Biden vernichtend geschlagen. Geht's da um die Menge an abgegebenen Stimmen?
Hatte es so verstanden, dass eben diese beiden Counties die großen Metropolregionen mit Vegas und Reno sind. Das reicht, um den ganzen Staat zu gewinnen.

Ist auch nicht so, dass die zwei schon zu 100% ausgezählt sind und jetzt nur noch Stimmen aus der mehrheitlich republikanischen Wüste reinkommen.

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Symm
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Symm »

Heute morgen einen schönen Tweet gesehen mit der Aussage "Land doesn't vote. People do."

https://twitter.com/BettinaForget/statu ... 91555?s=20
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derFuchsi
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Re: Präsident Trump

Beitrag von derFuchsi »

Mal was zur auflockerung :lol:
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Dicker
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Dicker »

Symm hat geschrieben:
5. Nov 2020, 08:29
Heute morgen einen schönen Tweet gesehen mit der Aussage "Land doesn't vote. People do."

https://twitter.com/BettinaForget/statu ... 91555?s=20
Wie doch einige in den Kommentaren darunter das Wahlsystem als fair verteidigen, da die Landbevölkerung sonst gar nichts mehr zu sagen hätte. Ist also eine Quote :ugly:

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nachtgiger
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Re: Präsident Trump

Beitrag von nachtgiger »

Dicker hat geschrieben:
5. Nov 2020, 09:25
Symm hat geschrieben:
5. Nov 2020, 08:29
Heute morgen einen schönen Tweet gesehen mit der Aussage "Land doesn't vote. People do."

https://twitter.com/BettinaForget/statu ... 91555?s=20
Wie doch einige in den Kommentaren darunter das Wahlsystem als fair verteidigen, da die Landbevölkerung sonst gar nichts mehr zu sagen hätte. Ist also eine Quote :ugly:
Hah, Affirmative Action für die republikanische Landbevölkerung :naughty:

Ich verstehe zwar den Wunsch der Landbevölkerung, gegenüber der Stadtbevölkerung nicht marginalisiert zu werden und halte dieses Interesse sogar für berechtigt (die USA sind einfach viel größer und in ihrer Pluralität von verschiedenen Interessen so viel diverser als etwa Deutschland), trotzdem zeigt dieser Wunsch auch die inhärenten Widersprüche innerhalb eines Großteils der Wählerschaft, die rational eigentlich nicht erklärt werden können. In die gleiche Kerbe schlägt ja auch das Beharren auf "individual liberty" und "self-responsibility", während im selben Atemzug Frauen das Recht "pro choice" bei Abtreibungen kategorisch abgesprochen wird.

Dr_Hasenbein
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Dr_Hasenbein »

Oppurtunismus ist kein Widerspruch. Mal davon abgesehen, dass das Beispiel hier problematisch ist, da eine Frau in dem Fall nicht nur für sich selbst entscheidet.

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nachtgiger
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Re: Präsident Trump

Beitrag von nachtgiger »

Dr_Hasenbein hat geschrieben:
5. Nov 2020, 10:04
Oppurtunismus ist kein Widerspruch. Mal davon abgesehen, dass das Beispiel hier problematisch ist, da eine Frau in dem Fall nicht nur für sich selbst entscheidet.
Opportunismus führt zu Widersprüchen. Die zweite Behauptung ist eine Meinung unter vielen, kein Fakt - ich denke, Rechte von Frauen wurden in einem anderen Thread erst kürzlich ausführlich und ergebnislos diskutiert und sind an dieser Stelle sowohl fruchtlos als auch off-topic.

Coti86
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Coti86 »

Mal abgesehen davon, dass die Verteilung der Wahlmänner bereits die Flächenstaaten begünstigt werden diese darüber hinaus auch noch weit überproportional durch den Senat vertreten. Wenn überhaupt müsste man folglich argumentieren, dass das US-System die Stadtbevölkerung marginalisiert.

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kami
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Re: Präsident Trump

Beitrag von kami »

Das ist auf alle Fälle so. Die Landbevölkerung in den Staaten ist maßlos überprivilegiert, was das Gewicht ihrer Wählerstimmen betrifft.

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nachtgiger
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Re: Präsident Trump

Beitrag von nachtgiger »

Coti86 hat geschrieben:
5. Nov 2020, 11:10
Mal abgesehen davon, dass die Verteilung der Wahlmänner bereits die Flächenstaaten begünstigt werden diese darüber hinaus auch noch weit überproportional durch den Senat vertreten. Wenn überhaupt müsste man folglich argumentieren, dass das US-System die Stadtbevölkerung marginalisiert.
Stimmt. Ich finde das ganze trotzdem ziemlich schwierig - es hängt vermutlich auch vom Staatsverständnis ab, darin unterscheiden sich viele Amis von uns. Sieht man die USA als einen Zusammenschluss verschiedener Staaten an (wie es ja glaub ich auch in der Constitution steht) ist es durchaus berechtigt darauf zu pochen, dass alle Staaten ein Mitspracherecht haben - insofern ist der Kompromiss mit Repräsentantenhaus und Senat (in dem z.B. Montana trotz seiner lächerlichen Einwohnerzahl gleichgestellt ist mit Kalifornien) durchaus angemessen.

Gleichzeitig darf es eigentlich nicht sein, dass bei der Wahl des föderalen Oberhaupts die popular vote praktisch überhaupt keine Rolle spielt und eine Minderheit einer Mehrheit das Staatsoberhaupt aufzwingt. Die Stimmenverteilung im electoral college (bei dem jedem Staat eine Stimme pro Senator und Abgeordneten im Repräsentantenhaus garantiert ist) sollte darum imo wirklich reformiert werden.

Ich finde es auch witzig, wenn man von Argumenten liest und hört, das alles sei ja völlig in Ordnung, denn die USA seien eine "Republic". Denen würde wohl der Kopf platzen, wenn man ihnen erzählen würde, dass wir in der BundesREPUBLIK Deutschland leben.

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Vinter
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Vinter »

Die Erzählung von der armen Landbevölkerung, die sonst von der fernen Stadtbevölkerung unterdrückt werden wird, ist nichts weiter als ein Spin der tatsächlichen Verhältnisse.

Zum einen hat schließlich auch die Landbevölkerung lokale Behörden und Parlamente, über deren Politik sie alleine bestimmen kann. Zum anderen bedeuten die momentanen Verhältnisse de facto, dass die Landbevölkerung auf dem föderalen Level über die Stadtbevölkerung herrscht. Ergo exakt das bemängelte Szenario, nur unter umgekehrten Vorzeichen und zusätzlich mit der weiteren Deligitimation, dass es sich nun um eine Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit handelt. Legitimiert wird das Ganze dann durch emotionale Appelle, es handle sich um das "wahre Amerika" - wie auch immer man zu dem Schluss kommt, wenn die Mehrzahl der Bevölkerung gerade an den Küsten lebt und nicht im Landesinneren...

Über dieses Unrecht hört man natürlich keine Klagen seitens der Republikaner, die sonst sehr besorgt sind, wenn der eine Teil der Bevölkerung über den anderen herrscht, weil es nie darum ging, sondern darum, dass die Landbevölkerung überwiegend Republikaner wählt. Würde dieses System abgeschafft und gegen ein faires getauscht, bei dem jede Stimme gleich viel Wert ist, würde in der Tat nie wieder ein Republikaner im Kongress oder dem weißen Haus etwas zu sagen haben.

Zurück zur Wahl: Die selbe Verlogenheit kann man auch aktuell bei den Stimmauszählungen beobachten:

In Arizona the Trumpers are outside the processing center chanting, "Count those votes!"

In Georgia the Trumpers were chanting, "Stop the count!"

You can't make this up.

https://twitter.com/MSignorile/status/1 ... 07808?s=19

Außerdem sind Trumpfans sauer auf den Fakenewssender Fox News(!) (nein, wirklich!), weil der Arizona für Biden ausgerufen hat. Jetzt protestieren da Leute und rufen 'Fox News Sucks'.

https://twitter.com/atrupar/status/1324 ... 27073?s=09

Und mit all diesen Beispielen wäre das Problem auch schon ganz gut umrissen. Das ist kein politischer Wettbewerb mehr und ergo ist dieser Kampf mit den Mitteln der Politik nicht zu gewinnen. Da haben sich Anteile der Bevölkerung schlicht von der Realität entkoppelt. Diese Menschen sind nicht mehr erreichbar.

Ich halte den Roman 1984 für maßlos überzitiert, aber die Beschreibung des Doppeldenks kommt mir dabei immer in den Sinn. Nur, dass selbst George Orwell nicht vorausgesehen hat, dass sich die Leute selbst hirnwaschen und dafür keinen opressiven Staat benötigen, der sie dazu zwingt...

Spoiler: Ein kurzer Abschnitt aus 1984, der mir immer im Gedächtnis geblieben ist: Oceania was at war with Eastasia. Eurasia was an ally.
SpoilerShow

On the sixth day of Hate Week, after the processions, the speeches, the shouting, the singing, the banners, the posters, the films, the waxworks, the rolling of drums and squealing of trumpets, the tramp of marching feet, the grinding of the caterpillars of tanks, the roar of massed planes, the booming of guns—after six days of this, when the great orgasm was quivering to its climax and the general hatred of Eurasia had boiled up into such delirium that if the crowd could have got their hands on the 2,000 Eurasian war-criminals who were to be publicly hanged on the last day of the proceedings, they would unquestionably have torn them to pieces—at just this moment it had been announced that Oceania was not after all at war with Eurasia. Oceania was at war with Eastasia. Eurasia was an ally.

There was, of course, no admission that any change had taken place. Merely it became known, with extreme suddenness and everywhere at once, that Eastasia and not Eurasia was the enemy. Winston was taking part in a demonstration in one of the central London squares at the moment when it happened. [...] The speech had been proceeding for perhaps twenty minutes when a messenger hurried on to the platform and a scrap of paper was slipped into the speaker’s hand. He unrolled and read it without pausing in his speech. Nothing altered in his voice or manner, or in the content of what he was saying, but suddenly the names were different. Without words said, a wave of understanding rippled through the crowd. Oceania was at war with Eastasia! The next moment there was a tremendous commotion. The banners and posters with which the square was decorated were all wrong! Quite half of them had the wrong faces on them. It was sabotage! The agents of Goldstein had been at work! There was a riotous interlude while posters were ripped from the walls, banners torn to shreds and trampled underfoot. The Spies performed prodigies of activity in clambering over the rooftops and cutting the streamers that fluttered from the chimneys. But within two or three minutes it was all over. The orator, still gripping the neck of the microphone, his shoulders hunched forward, his free hand clawing at the air, had gone straight on with his speech. One minute more, and the feral roars of rage were again bursting from the crowd. The Hate continued exactly as before, except that the target had been changed.

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