US-Politik

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MikeKapan
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Re: US-Politik

Beitrag von MikeKapan »

Crenshaw hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:17
MikeKapan hat geschrieben: 10. Jun 2021, 16:12 die 25 reichsten US-Amerikaner zahlen im Durchschnitt nur 4% Steuern.
In der Überschrift im Zeitungsartikel stand dass die Steuerbehörde ermittelt. "Immerhin" dachte ich mir. Stellte sich heraus sie ermitteln nur wer die Zahlen geleakt hat. In welcher "BlackMirror"-Folge leben wir eigentlich? (https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... n-101.html)
das ist mal wieder ein schönes Beispiel warum auch die Tagesschau inzwischen immer unseriöser wird und als Primärquelle oder alleinige Quelle untauglich ist.
man erwähnt zwar im Nebensatz das hier auch Vermögenszuwachs eingerechnet ist, halten sich aber mit genauen Zahlen zurück und erklären nicht, das das primär alles nur Buchgeld ist, was vor allen auf steigen von Aktienkursen basiert und das finde ich unredlich (gerade beim Informationsauftrag der Öffentlich-Rechtlich)

z.B. hat Bezos von 2018-2018 insgesamt fast 1 Milliarde Dollar Einkommenssteuer gezahlt.

aber naja für ordentliche News müsste man halt recherchieren und Quellen lesen, das ist im heutigen Journalismus eher die Ausnahme, auch bei den Öffentlichen
was sind das für Argumente mit den Aktien.
ist ungefähr so als ob ich als normaler Arbeitnehmer zum Staat hingehe und sage dass ich keine Steuern mehr zahlen will sondern alles in Aktien investiere und somit Teil der Wirtschaft bin sowie es Bezos ist. das ist schlicht absurd.
also entweder die Börse hat etwas mit der Realwirtschaft zu tun--->Steuern zahlen wie jedes Unternehmen es außerhalb der Börse und es jeder Arbeitnehmer tun muss. Oder nicht und es sind wirklich nur Fantasiezahlen mit keinem Bezug zur Realität, dann bitte abschaffen.
Voigt
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Re: US-Politik

Beitrag von Voigt »

@Crenshaw hast du Quelle für die Aussage das Bezos soviel Einkommenssteuer zahlte? Das einzige was ich finde ist, dass Amazon ca. 1 Milliarde an Einkommenssteuer noch an den Staat schuldet, was relativ normale wäre für so ein rießige Unternehmen. Zu Bezos finde ich nix derartiges,
Crenshaw
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Re: US-Politik

Beitrag von Crenshaw »

Voigt hat geschrieben: 10. Jun 2021, 18:48 @Crenshaw hast du Quelle für die Aussage das Bezos soviel Einkommenssteuer zahlte? Das einzige was ich finde ist, dass Amazon ca. 1 Milliarde an Einkommenssteuer noch an den Staat schuldet, was relativ normale wäre für so ein rießige Unternehmen. Zu Bezos finde ich nix derartiges,
https://www.propublica.org/article/the- ... income-tax

das ist die "Original"quelle, die geleakten Daten habe ich aber nicht gesehen
MikeKapan hat geschrieben: 10. Jun 2021, 18:19
Crenshaw hat geschrieben: 10. Jun 2021, 17:17 man erwähnt zwar im Nebensatz das hier auch Vermögenszuwachs eingerechnet ist, halten sich aber mit genauen Zahlen zurück und erklären nicht, das das primär alles nur Buchgeld ist, was vor allen auf steigen von Aktienkursen basiert und das finde ich unredlich (gerade beim Informationsauftrag der Öffentlich-Rechtlich)
was sind das für Argumente mit den Aktien.
ist ungefähr so als ob ich als normaler Arbeitnehmer zum Staat hingehe und sage dass ich keine Steuern mehr zahlen will sondern alles in Aktien investiere und somit Teil der Wirtschaft bin sowie es Bezos ist. das ist schlicht absurd.
also entweder die Börse hat etwas mit der Realwirtschaft zu tun--->Steuern zahlen wie jedes Unternehmen es außerhalb der Börse und es jeder Arbeitnehmer tun muss. Oder nicht und es sind wirklich nur Fantasiezahlen mit keinem Bezug zur Realität, dann bitte abschaffen.
nein, das Argument ist, das in den USA Kursgewinne von Aktien erst dann besteuert, wenn sie verkauft werden, so wie es auch in Deutschland früher war
und wenn jetzt die Aktien von Bezos in den Zeitraum von 1Mrd auf 100Mrd wachsen (nur Beispielzahlen), dann hat er zwar Vermögenszuwachs, aber solange er nichts verkauft, solange muss es darauf keine Steuern zahlen, kann man halten was man will davon, aber Aktien können auch sinken
Bezos hat ja Steuern gezahlt, zumindest die letzten
Voigt
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Re: US-Politik

Beitrag von Voigt »

Ah also über 5 Jahre und nicht nur 1 Jahr hat er die 1 Milliarden Steuern gezahlt, also 200 Millionen pro Jahr im Schnitt.
Crenshaw
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Re: US-Politik

Beitrag von Crenshaw »

ups sry Tippfehler, sollte 2014-2018 heißen, ich bessere es mal aus,
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