US-Politik

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Tsuran
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Tsuran »

Taro hat geschrieben:
21. Jan 2021, 01:48
SpoilerShow
Bild

Bild
In dem Zusammenhang ist dieses Video vermutlich ziemlich akkurat:
Things Republicans Are Going to Pretend to Care About Again

meieiro
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von meieiro »

Wenn man denkt, dass jetzt nach Trump die ganze schwachsinnigen Tweets ein Ende haben, dann kommt Ted Cruz daher:
https://twitter.com/SenTedCruz/status/1 ... 0646029312

Immer diese fiesen Pariser mit ihren Verträgen.

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Fouriety
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Fouriety »

Ja ok, damit dürfte jetzt endgültig klar sein, dass Trump auch dieses Mal durchkommt: Im Senat haben sie abgestimmt, ob das Impeachment verfassungskonform ist, und nur fünf Republikaner*innen haben mit den Demokrat*innen gestimmt (Murkowski, Collins, Romney, Sasse und Toomey, ziemlich genau die, bei denen man am ehesten mit Vernunft rechnen konnte).

Es war ja eigentlich sowieso klar, aber so ein bisschen Hoffnung war doch da, dass sie den kleinen Möchtegern-Diktator loswerden wollen.

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Trump hat Leute bei den Republikanern hochgespült das bleibt einem die Spuke weg. Neuste Erkenntnis, die Waldbrände in Kalifornien wurden von irgendwelchen jüdischen Weltraumlasern verursacht. Hat eine mittlerweile US-Kongressabgeordnete der Republikaner vor zwei Jahren auf Facebook behauptet...

https://www.mediamatters.org/facebook/m ... eadly-2018
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Feamorn
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Feamorn »

Rince81 hat geschrieben:
29. Jan 2021, 18:53
Trump hat Leute bei den Republikanern hochgespült das bleibt einem die Spuke weg. Neuste Erkenntnis, die Waldbrände in Kalifornien wurden von irgendwelchen jüdischen Weltraumlasern verursacht. Hat eine mittlerweile US-Kongressabgeordnete der Republikaner vor zwei Jahren auf Facebook behauptet...

https://www.mediamatters.org/facebook/m ... eadly-2018
Haha, den Wahnsinn hab ich heute auch mitbekommen. War bei Colbert glaub ich?

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Ich hab es noch nicht geschafft Colbert zu schauen. Ich tippe aber drauf, dass er das auch thematisiert.
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Andreas29
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Andreas29 »

Ja, mit Biden sind und werden viele Verbesserungen einhergehen.

ABER der Gute schafft es wenige Monate nach Amtseinführung schlimmer gegen eine andere Atommacht zu zündeln als der orange Irre in seiner gesamten Amtszeit.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 73891b2f68
US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, für Wladimir Putin werde es Konsequenzen haben, dass Russland Einfluss auf die Präsidentschaftswahl nehmen wollte, um Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. »Er wird einen Preis zahlen«, sagte der US-Präsident in einem Interview mit ABC News. Auf die Frage, was die Konsequenzen sein würden, sagte er: »Sie werden es in Kürze sehen.«

Auf die Frage, ob er Putin für einen Mörder halte, antwortete Biden: »Das tue ich.« Er sagte aber auch, dass es Themen gebe, wo eine Zusammenarbeit im beiderseitigen Interesse liege, zum Beispiel bei der Erneuerung des Start-Abrüstungsvertrags.
Das war zu erwarten... auch Hillary Clinton wäre 2016 außenpolitisch wesentlich konfliktfreudiger gewesen. Ich traue mich nicht Biden einen Falken zu nennen, aber einige Demokraten sind ziemlich interventionistisch unterwegs.

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Klar Ross und Reiter zu benennen hat für mich sehr wenig mit zündeln zu tun - im Gegenteil.

Uns was für eine Rolle soll es spielen, dass Russland eine Atommacht ist? Biden wird kaum einen Drohnenangriff auf den Kreml durchführen sondern andere Methoden nutzen um Russland zukünftig davon abzuhalten sich in die US-Wahlen einzumischen.
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Dicker
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Dicker »

In der internationalen Politik benennt man Dinge aber nicht so klar, das nennt sich Diplomatie und ist viel subtiler.

Andreas29
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Andreas29 »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:24
Klar Ross und Reiter zu benennen hat für mich sehr wenig mit zündeln zu tun - im Gegenteil.
Eine fremdes Staatsoberhaupt als Mörder zu bezeichnen ist zündeln. Ich habe keinerlei Sympathie für Putin und seine Politik; trotzdem sollte man versuchen das Verhältnis mit Russland zu befrieden. Und das tut man nicht mit solchen Worten, besonders wenn man bedenkt, was für ein Egozentriker Putin ist.
Gibt ja nicht wenige, die behaupten, dass er nur in die Ostukraine einmarschiert ist, weil Obama Russland als "Regionalmacht" bezeichnet hat.

Biden deutet da natürlich nicht den 3.Weltkrieg an, aber er ist Interventionist und ich kann mir gut vorstellen, dass er begrenzt auch militärisch vorgeht... vielleicht jetzt nicht in dem Fall, aber in Zukunft, wenn die Sache - u.A. aufgrund seiner Worte - weiter eskaliert.

Und bei dem Ausdruck wär ich besonders als US-Präsident sehr vorsichtig... Stichwort: Drohnenprogramm... Wer im Glashaus sitzt und so...

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Dicker hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:30
In der internationalen Politik benennt man Dinge aber nicht so klar, das nennt sich Diplomatie und ist viel subtiler.
Wenn du einer fremden Regierung vorwirfst, dass diese sich in deine demokratischen Wahlen eingemischt hat, deine Infrastruktur hackt, aktiv Desinformationskampagnen in deinem Land betreibt, etc., etc. machst du sowas - sofern du aus einer Position der Stärke heraus agierst - nicht subtil.

Etwas sehr klar in einem Interview zu benennen ist auch eine Form der Diplomatie und bei jemandem so erfahrenem wie Biden eine sehr deutliche diplomatische Botschaft an Moskau.
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Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Andreas29 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:50
Eine fremdes Staatsoberhaupt als Mörder zu bezeichnen ist zündeln. Ich habe keinerlei Sympathie für Putin und seine Politik; trotzdem sollte man versuchen das Verhältnis mit Russland zu befrieden. Und das tut man nicht mit solchen Worten, besonders wenn man bedenkt, was für ein Egozentriker Putin ist.
Gibt ja nicht wenige, die behaupten, dass er nur in die Ostukraine einmarschiert ist, weil Obama Russland als "Regionalmacht" bezeichnet hat.
Also huldigen wir alle Putin und versuchen es mit Appeasement? Wenn wir Putin bauchpinseln hört er auf woanders einzumarschieren? Woher kommt mir der Ansatz bekannt vor?
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Wudan
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Wudan »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:56
Also huldigen wir alle Putin und versuchen es mit Appeasement? Wenn wir Putin bauchpinseln hört er auf woanders einzumarschieren? Woher kommt mir der Ansatz bekannt vor?
Naja, eigentlich sind´s ja viel mehr die USA die überall einmarschieren. Lybien, Irak, Syrien, Jemen, Afghanistan, Pakistan..
Dafür bauchpinseln wir Amerika aber ganz schön. Putin ist sicherlich kein heiliger aber seine militärischen Interventionen halten sich im Vergleich doch sehr in Grenzen. Ukraine würd ich noch nicht mal richtig gelten lassen.

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Wudan hat geschrieben:
17. Mär 2021, 19:06
Naja, eigentlich sind´s ja viel mehr die USA die überall einmarschieren. Lybien, Irak, Syrien, Jemen, Afghanistan, Pakistan..
Dafür bauchpinseln wir Amerika aber ganz schön. Putin ist sicherlich kein heiliger aber seine militärischen Interventionen halten sich im Vergleich doch sehr in Grenzen. Ukraine würd ich noch nicht mal richtig gelten lassen.
Du vergleichst gerade die Invasionen in anderen Ländern unter Putin mit der von mehreren verschiedenen US-Regierungen. Wann sind denn die Amerikaner in Pakistan oder Jemen einmarschiert?

Sobald sich die internationale Diplomatie am Ego des jeweiligen Staatsoberhaupts orientieren muss läuft in diesem Staat was schief. Egal ob das die USA oder Trump oder Russland unter Putin betrifft.
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Crenshaw
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Crenshaw »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 20:34
Du vergleichst gerade die Invasionen in anderen Ländern unter Putin mit der von mehreren verschiedenen US-Regierungen. Wann sind denn die Amerikaner in Pakistan oder Jemen einmarschiert?

Sobald sich die internationale Diplomatie am Ego des jeweiligen Staatsoberhaupts orientieren muss läuft in diesem Staat was schief. Egal ob das die USA oder Trump oder Russland unter Putin betrifft.
naja Putin ist praktisch seit 20 Jahre an der Macht, da muss man schon mehrere Präsidenten nehmen.

im Jemen ist die USA seit 2015 aktiv
Pakistan nicht wirklich, aber das Mordkommando gegen Osama bin Laden kann man schon als Angriff werten.
Sonst bombardieren amerikanische Drohnen wo es ihnen gerade passt, ohne Rücksicht auf Verluste
und nicht zu vergessen das direkte und indirekte Unterstützen verschiedenster (Terror-)Gruppen, wie es gerade passt.
weltweit gesehen sind die USA das Land was sich am meisten überall (militärisch) einmischt und in der Regel nur auf den eigenen Vorteil bedacht

Andreas29
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Andreas29 »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:56
Also huldigen wir alle Putin und versuchen es mit Appeasement? Wenn wir Putin bauchpinseln hört er auf woanders einzumarschieren? Woher kommt mir der Ansatz bekannt vor?
Spätestens ab einem Hitlervergleich, auch indirekten, ist die Diskussion meistens an einem Ende angelangt.

Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Crenshaw hat geschrieben:
17. Mär 2021, 21:01
weltweit gesehen sind die USA das Land was sich am meisten überall (militärisch) einmischt und in der Regel nur auf den eigenen Vorteil bedacht
Das ist mir zu einfach. Ja, die USA mischen sich weltweit überall ein und klar, das tun sie nicht wissentlich zu ihrem Nachteil - im Kern bringen ihnen die Interventionen aber oft nicht mehr als tote GIs. Nur sind die USA auch DIE führende Militärmacht auf diesem Planeten und sind dadurch überall aktiv. Nicht immer positiv oder zum besten der Region und manchmal auch aus den falschen Gründen in den falschen Ländern. Nur ist ein Teil dieser Einmischungen auch sehr explizit im europäischen Vorteil - gerade im Krieg gegen Terrorgruppen - und wir in Europa neigen gerne dazu uns da ganz gerne auf die USA zu verlassen und uns auch hinter ihr zu verstecken wenn es darum geht sich selbst nicht die Hände schmutzig zu machen oder das entsprechende Risiko zu tragen.
im Jemen ist die USA seit 2015 aktiv
Aber nicht einmarschiert. Wenn wir nun schauen in welchen Ländern Russland "aktiv" ist, wird es lustig. Putins Machtapparat ließ laut Bundesanwaltschaft auch schon in Berlin morden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_ ... ngoschwili

Das ist nicht sehr nett von den Russen. Sollte man Putin mal sehr freundlich und nachsichtig erklären, dass wir das nicht so gut finden wenn russische Auftragsmörder in Berlin Leute umbringen, vielleicht können wir ja die Briten fragen ob die schon versucht haben das Putin zu erklären.




Im Jemen mischen neben den USA auch die Franzosen und Briten mit und Deutschland hat jahrelang des Händler des Todes gespielt und Waffen verkauft.
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Rince81
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Rince81 »

Andreas29 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 21:35
Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 18:56
Also huldigen wir alle Putin und versuchen es mit Appeasement? Wenn wir Putin bauchpinseln hört er auf woanders einzumarschieren? Woher kommt mir der Ansatz bekannt vor?
Spätestens ab einem Hitlervergleich, auch indirekten, ist die Diskussion meistens an einem Ende angelangt.
Das war kein Hiltervergleich, das war ein Politikvergleich.
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Wudan
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Wudan »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 20:34
Du vergleichst gerade die Invasionen in anderen Ländern unter Putin mit der von mehreren verschiedenen US-Regierungen. Wann sind denn die Amerikaner in Pakistan oder Jemen einmarschiert?
Für mich Fallen Luftangriffe auch unter "Einmarschieren". In Pakistan gabs tausende von Drohnenangriffen zwischen 2004 und 2018: https://en.wikipedia.org/wiki/Drone_strikes_in_Pakistan
Jemen: https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3% ... _seit_2015
(aber ok, ob man das als Angriffskrieg werten kann darüber kann man streiten)
Sobald sich die internationale Diplomatie am Ego des jeweiligen Staatsoberhaupts orientieren muss läuft in diesem Staat was schief. Egal ob das die USA oder Trump oder Russland unter Putin betrifft.
Das ist bei nahezu jedem Staat so.

Andreas29
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Re: Donald Trump (und die US-Politik)

Beitrag von Andreas29 »

Rince81 hat geschrieben:
17. Mär 2021, 21:40
Das war kein Hiltervergleich, das war ein Politikvergleich.
Mit Appeasement und der Anspielung, woher Dir das bekannt vorkommt ist natürlich Hitler gemeint. Aber ist jetzt auch egal.

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