Donald Trump (und die US-Politik)

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Karsten_Bier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Karsten_Bier »

vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 13:13
Osker hat geschrieben:
7. Feb 2020, 10:37
derFuchsi hat geschrieben:
7. Feb 2020, 10:32

Ich möchte mit dieser Person nicht in Verbindung gebracht werden :naughty:
Ahhh, sorry.
Wer will das schon :lol:
*meld*
Trump ist ein Macher, der erfrischend wenig auf die Konventionen des Politikbetriebes gibt. Das ist vielleicht auch mal nötig. Wenn ich mir gerade Thüringen ansehe und diese ganze Verlogenheit in der Debatte... Glaubt wer, dass Ramelow die Wahl nicht angenommen hätte, hätte die AfD ihn gewählt? Das glaube selbst ich als Altlinker nicht, aber bei einem gewählten FDPler ist das natürlich sofort unanständig. Ich glaube, der einzige Weg aus diesem Desaster der Blockbildung ist die Wahl eines liberalen Kandidaten, und dafür ist nur die kleinste und liberalste Partei als Vermittler denkbar, die nicht die Begriffe "Nazis" für eine Partei aus 90% CDUlern mit 23% Wählerzustimmung verwendet. Aber der FDP-MP bekam sofort Morddrohungen aus dem linken Spektrum, seine Familie (sechs Kinder!) muss nun mit Personenschutz geschützt werden und daraufhin er verliert gerade die Lust auf den Job. Das gab es doch bislang nur aus Weimar. Dazu kommt dann der Druck aus Berlin: Alle Parteien hauen auf einen gewählten MP ein, der in freier und geheimer Wahl gewählt wurde. Wo gab es das bislang? Merkel will den Fehler korrigiert sehen, Söder spricht von einem großen Missgeschick: Die beiden sprechen von freien und geheimen Wahlen als Fehler und Missgeschick?? Ein wahrlich schwarzer Tag für die Demokratie.

Die Altlinken sind halt oft die Nazis von heute. Irgendwann schließt sich halt der Kreis, nicht wahr, Herr Mahler?
Natürlich ist die AfD, insbesondere in Thüringen, eine Nazi-Partei. Sollte spätestens seit Höckes Hitler-Imitation, während er Kemmerich gratulierte, auch den Bauern mit den dicksten Kartoffeln aufgefallen sein. Und wo und warum jetzt gerade eine ehemalige CDU-Mitgliedschaft gegen Faschismus schützen soll, kannst du uns sicher auch erklären. Aber gut, wenn man deine letzten Postings liest, weiß man ja woher der Wind weht. Mit Sicherheit nicht aus westlicher Richtung... :roll:

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Rince81 hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:01
vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 13:13
Glaubt wer, dass Ramelow die Wahl nicht angenommen hätte, hätte die AfD ihn gewählt? Das glaube selbst ich als Altlinker nicht, aber bei einem gewählten FDPler ist das natürlich sofort unanständig.
Altlinke müssen irgendwie oft aufpassen, da sie gedanklich gelegentlich bei den Neurechten landen.

Das Argument kommt aus den "konservativen" Kreisen gerade gebetsmühlenartig, ist aber Quatsch. Wenn die AfD im Dritten Wahlgang geschlossen für Ramelow gestimmt hätte wäre das egal gewesen. Ramelow hätte nämlich die Stimmen der AfD nicht gebraucht, weil Linkspartei, Grüne und SPD auch so auf mehr Stimmen als FDP und CDU gehabt hätte. Das ist der entscheidende Unterschied. Kemmerich konnte NUR durch die AfD Stimmen gewählt werden.
Keine Zusammenarbeit mit AfD bzw. früher NPD in den Parlamenten bedeutet nicht, Gesetzesvorhaben nicht einzubringen, wenn AfD oder NPD schon vorab signalisieren mit Ja zu stimmen, sondern keine Gesetzvorhaben einzubringen, die zwingend die Stimmen von AfD oder NPD benötigen.
Möchtest du mir jetzt mit deiner Bemerkung über Altlinke etwas unterstellen?

Ramelow hat Stimmen gebraucht, sonst wäre er jetzt MP. Da kann man nicht sagen, dass die AfD keine Rolle spielt, wenn sie ihn wählt und das dann in Ordnung wäre.

vicsbier
Beiträge: 476
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Karsten_Bier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:07
vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 13:13
Osker hat geschrieben:
7. Feb 2020, 10:37

Ahhh, sorry.
Wer will das schon :lol:
*meld*
Trump ist ein Macher, der erfrischend wenig auf die Konventionen des Politikbetriebes gibt. Das ist vielleicht auch mal nötig. Wenn ich mir gerade Thüringen ansehe und diese ganze Verlogenheit in der Debatte... Glaubt wer, dass Ramelow die Wahl nicht angenommen hätte, hätte die AfD ihn gewählt? Das glaube selbst ich als Altlinker nicht, aber bei einem gewählten FDPler ist das natürlich sofort unanständig. Ich glaube, der einzige Weg aus diesem Desaster der Blockbildung ist die Wahl eines liberalen Kandidaten, und dafür ist nur die kleinste und liberalste Partei als Vermittler denkbar, die nicht die Begriffe "Nazis" für eine Partei aus 90% CDUlern mit 23% Wählerzustimmung verwendet. Aber der FDP-MP bekam sofort Morddrohungen aus dem linken Spektrum, seine Familie (sechs Kinder!) muss nun mit Personenschutz geschützt werden und daraufhin er verliert gerade die Lust auf den Job. Das gab es doch bislang nur aus Weimar. Dazu kommt dann der Druck aus Berlin: Alle Parteien hauen auf einen gewählten MP ein, der in freier und geheimer Wahl gewählt wurde. Wo gab es das bislang? Merkel will den Fehler korrigiert sehen, Söder spricht von einem großen Missgeschick: Die beiden sprechen von freien und geheimen Wahlen als Fehler und Missgeschick?? Ein wahrlich schwarzer Tag für die Demokratie.

Die Altlinken sind halt oft die Nazis von heute. Irgendwann schließt sich halt der Kreis, nicht wahr, Herr Mahler?
Natürlich ist die AfD, insbesondere in Thüringen, eine Nazi-Partei. Sollte spätestens seit Höckes Hitler-Imitation, während er Kemmerich gratulierte, auch den Bauern mit den dicksten Kartoffeln aufgefallen sein. Und wo und warum jetzt gerade eine ehemalige CDU-Mitgliedschaft gegen Faschismus schützen soll, kannst du uns sicher auch erklären. Aber gut, wenn man deine letzten Postings liest, weiß man ja woher der Wind weht. Mit Sicherheit nicht aus westlicher Richtung... :roll:
Möchtest du jetzt sagen, dass ich ein Nazi bin??

Ich lehne es übrigens ab, dass man Parteien mit Verbrechern gleichsetzt. Das kann einer politischen Debatte nur schaden. Einige Menschen denken nämlich in sehr einfachen Kategorien und halten dann auch Morddrohungen für legitim.

Mit deiner Windvorhersage solltest du vorsichtig sein, denn ich wohne im schönsten und glücklichsten Bundesland Deutschlands...

Voigt
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Voigt »

Ist Schleswig-Holstein so hübsch?
Auch wenn ich vicsbier in vielen Punkten nicht zustimmen, liest man echt gerne immer wieder wie rechts oder Osten ist, obwohl beispielsweise in Thüringen Die Linke immernoch stärkste Kraft ist.

Karsten_Bier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Karsten_Bier »

Mit Westen war die LINKE Seite einer Karte gemeint, nicht irgendwelche Bundesländer. Sorry für das Missverständnis.
Letztendlich ist jede Partei durch ihr Handeln selbst dafür verantwortlich mit wem man sie gleichsetzt. 1945 wollte auch keiner mehr ein Nazi gewesen sein. Und da sind wir wieder beim Wind. Und den Fähnchen und so.

Da du dich so an den Morddrohungen von linker Seite aufhängst: es soll vor kurzem schon Anhänger anderer Parteien gegeben haben, die solche Drohungen in die Tat umgesetzt haben. Wird von Menschen, die in einfachen Kategorien denken, aber wahrscheinlich oft nur vergessen.

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derFuchsi
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Re: Präsident Trump

Beitrag von derFuchsi »

Karsten_Bier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:07
Aber gut, wenn man deine letzten Postings liest, weiß man ja woher der Wind weht. Mit Sicherheit nicht aus westlicher Richtung... :roll:
Nanana!
Ich bin zwar kein Mod aber wir wollen auch sicher keinen solchen hier moderieren lassen müssen.
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vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Voigt hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:52
Ist Schleswig-Holstein so hübsch?
Zwei Meere, "Hochseeinsel", Wattenmeer (mit ca. 25% aller Pflanzen und Tierarten in Deutschland), Halligen, Marsch, Geest, Holsteinische Schweiz, Fjörden, kleinste Stadt Deutschlands, tiefster Punkt Deutschlands, unsere Hühnengräber... Ich denke selbst Bayern hat nur wenige so unterschiedliche Landschaftsformen und interessante Locations.
Nach dem jährlich erscheinenden Glücksatlas sind wir seit Jahren auf Platz 1. Dänemark gilt gar als das glücklichste Volk der Welt - sind es die beiden Meere oder unsere dänische Vergangenheit? Denn geschichtlich war hier schon einiges los: Ahrensburger Kultur, Wikinger, Hanse; dann die Dänen, Sachsen, Slawen, Franzosen, Holländer, Österreicher, Briten... Wir haben auch die meisten Sprachen: Hochdeutsch, Niederdeutsch, Friesisch, Dänisch, dazu einige Inselsprachen...

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Osker
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Osker »

Taro hat geschrieben:
7. Feb 2020, 13:35

OK, da kann ich mich ja genau so gut mit einem Flacherdler unterhalten.
Ich bin vielleicht nicht der Hellste, aber mich auf diese Stufe zu setzen ist schon fies. :lol:
Mit freundlichen MAGA :ugly:
Osker

Karsten_Bier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Karsten_Bier »

derFuchsi hat geschrieben:
7. Feb 2020, 20:11
Karsten_Bier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:07
Aber gut, wenn man deine letzten Postings liest, weiß man ja woher der Wind weht. Mit Sicherheit nicht aus westlicher Richtung... :roll:
Nanana!
Ich bin zwar kein Mod aber wir wollen auch sicher keinen solchen hier moderieren lassen müssen.
Ich werde für den Post eh gesperrt. Sorry, aber wenn hier einer eine Partei, die meiner Frau und meinen Kindern aufgrund ihrer Hautfarbe quasi die Existenzberechtigung in Deutschland entsagt, verharmlost, kann ich so ne Scheiße halt nicht stehen lassen.
Den Nazischeiß haste in anderen Gamingforen genug (die Gründe hierfür kann man sich denken), ich dachte bisher hier wäre das anders. Aber egal.

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HerrReineke
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Re: Präsident Trump

Beitrag von HerrReineke »

Karsten_Bier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 22:01
Ich werde für den Post eh gesperrt. Sorry, aber wenn hier einer eine Partei, die meiner Frau und meinen Kindern aufgrund ihrer Hautfarbe quasi die Existenzberechtigung in Deutschland entsagt, verharmlost, kann ich so ne Scheiße halt nicht stehen lassen.
Den Nazischeiß haste in anderen Gamingforen genug (die Gründe hierfür kann man sich denken), ich dachte bisher hier wäre das anders. Aber egal.
Wenn du schon selbst genau weißt, dass dein Beitrag zu weit geht, solltest du möglicherweise drauf verzichten - oder die Kritik in einer Form äußern, die hier (und anderswo) tolerabel ist. Dafür hätte es sehr, sehr viele Möglichkeiten gegeben - auch solche, die "den Scheiß nicht hätten stehen lassen" und deutlich gewesen wären, ohne dabei einander primär persönlich anzugreifen. So wird es dann (leider) die von dir selbst erwartete Sperre.

An alle anderen der deutliche(!) Hinweis, dass ihr gerne in der Sache scharf argumentieren könnt, aber persönliche Anfeindungen nicht drin sind. Es gilt immer noch ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt!
Quis leget haec?

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Feamorn
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Feamorn »

vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 13:13
Aber der FDP-MP bekam sofort Morddrohungen aus dem linken Spektrum, seine Familie (sechs Kinder!) muss nun mit Personenschutz geschützt werden und daraufhin er verliert gerade die Lust auf den Job. Das gab es doch bislang nur aus Weimar.
Um zu so einer Aussage zu kommen, muss man die Augen die letzten Monate bis Jahre aber ziemlich beharrlich zugepresst haben. In Sachen Morddrohungen, bis hin zum Mord an einem Politiker, waren das Umfeld und die Geistesgenossen der AfD bis dato führend. Wenn man da mit Weimar vergleicht, bitte nicht erst seit der MP-Wahl in Thüringen. Den Diskurs haben maßgeblich die Faschos zerstört und tun es noch immer.

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:36
Möchtest du mir jetzt mit deiner Bemerkung über Altlinke etwas unterstellen?
Nein, ich stelle nur fest, dass die eigene Selbsteinschätzung im politischen Koordinatensystem gelegentlich nicht mit der Wirklichkeit oder zumindest dem übereinstimmt was man so von sich gibt.
Feamorn hat geschrieben:
7. Feb 2020, 23:20
Um zu so einer Aussage zu kommen, muss man die Augen die letzten Monate bis Jahre aber ziemlich beharrlich zugepresst haben. In Sachen Morddrohungen, bis hin zum Mord an einem Politiker, waren das Umfeld und die Geistesgenossen der AfD bis dato führend. Wenn man da mit Weimar vergleicht, bitte nicht erst seit der MP-Wahl in Thüringen. Den Diskurs haben maßgeblich die Faschos zerstört und tun es noch immer.


Ich finde es immer wieder erschreckend wie schnell die Leute, die sich immer als bürgerlich oder "Mitte" (bzw. hier als Altlinker) definieren den Anschlag auf Henriette Reker (SPD) oder den Mord an Walter Lübcke (CDU) vergessen. Aber wehe eine Politikerin der Linken lässt einen Blumenstrauss fallen, da fehlt dann jeder politische und demokratische Anstand.

Korrektur: Reker ist parteilos.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Karsten_Bier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 22:01
Ich werde für den Post eh gesperrt. Sorry, aber wenn hier einer eine Partei, die meiner Frau und meinen Kindern aufgrund ihrer Hautfarbe quasi die Existenzberechtigung in Deutschland entsagt, verharmlost, kann ich so ne Scheiße halt nicht stehen lassen.
Den Nazischeiß haste in anderen Gamingforen genug (die Gründe hierfür kann man sich denken), ich dachte bisher hier wäre das anders. Aber egal.
Dein Vorwurf kann ich entkräften, denn ich habe Freunde aus Kamerun (und anderen Ländern)...
Rince81 hat geschrieben:
7. Feb 2020, 23:51
vicsbier hat geschrieben:
7. Feb 2020, 17:36
Möchtest du mir jetzt mit deiner Bemerkung über Altlinke etwas unterstellen?
Nein, ich stelle nur fest, dass die eigene Selbsteinschätzung im politischen Koordinatensystem gelegentlich nicht mit der Wirklichkeit oder zumindest dem übereinstimmt was man so von sich gibt.
Differenzierte Ansichten basieren auf dem Wissen und der Erfahrungen meines fortgeschritten Alters. Aber der Kampf für Menschenrechte und Aufklärung endet nie.
Rince81 hat geschrieben:
7. Feb 2020, 23:51
Ich finde es immer wieder erschreckend wie schnell die Leute, die sich immer als bürgerlich oder "Mitte" (bzw. hier als Altlinker) definieren den Anschlag auf Henriette Reker (SPD) oder den Mord an Walter Lübcke (CDU) vergessen. Aber wehe eine Politikerin der Linken lässt einen Blumenstrauss fallen, da fehlt dann jeder politische und demokratische Anstand.
Den Vorwurf, dass die "Mitte" und die bürgerlichen die Morde vergessen, ist m.E. Unsinn. Gerade diese sind es doch, die mehr Sicherheit auf den Straßen fordern, während die Linken die Polizei als Aggressor einstuft und gerne das Eigentum anderer beschädigt...

Die Linken sind es auch, die das Wort "Nazi" verwenden, um eine von jedem fünfte Thüringer demokratisch gewählte Partei als Verbrecherpartei abzustempeln. Ich halte von dem Framing nichts, es blockiert den Dialog und die Rückgewinnung der Wähler. Denn wenn wir aus den 40 Jahren linker Herrschaft etwas lernen sollten, dann doch, dass die Rechte durch die Vertreibung in den Untergrund mit nachfolgender Organisation erst wieder stark gemacht wurde. Heute greifen diese auf diese erprobten Strukturen zurück und sind stark wie nie. Daher sollten wir die demokratischen Spielregeln beachten - dazu gehört ein Dialog miteinander, Entzauberung durch Sacharbeit im Parlament und die Akzeptanz von Wahlen durch die Parteichefs und -abgeordneten.

Das bringt mich aber wieder auf das Thema Trump zurück: Es ist egal wie die Democrats ihre Vorwahl durchführen, am Ende war es bei denen doch so, dass die Mehrheit der Stimmen auf dem Nominierungsparteitag von Funktionären kommt. Ich glaube daher kaum, dass Sanders Chancen gegen Biden oder Buttigige hat.

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Vinter
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Vinter »

Davon ist soviel falsch, da ist ja nichtmal das Gegenteil richtig.

a) Wenn Merkel 2021 ihre Kanzlerschaft beendet, dann werden wir in den letzten 39 Jahren seit 1982 ganze 32 Jahre lang von einem CDU-Kanzler regiert worden sein. Die 7 Jahre Unterbrechung, nach 16 Jahren Kohl und vor 16 Jahren Merkel, hat die nominell linke SPD-Regierung erstmal dazu genutzt, die einschneidensten Kürzungen des Sozialstaates in der Geschichte der Bundesrepublik durchzusetzen - von der sich die SPD im übrigen bis heute nicht erholt hat. In diesem Kontext von "40 Jahren linker Herrschaft" zu reden, ist entweder ahnungslos, oder böswillig. Welchen Schuh du dir davon anziehst, ist deine Entscheidung.

b) Ein genauso oberflächliches (oder mutwillig boshaftes) Politikverständnis offenbart die Ansicht, bloß weil 1/5 der Wähler die AfD gewählt haben, handle es sich nicht um eine problematische Partei mit problematischen Parteianhängern. Die Mitte-Studien belegen seit Jahren ein rechtsextremes Wählerpotential von 20-30%: Das sind genau die Leute, die jetzt AfD wählen.

Von genau diesem rechtsextremen Klientel wird Demokratie gerne - wenn es ihnen passt - als Tyrannei der Mehrheit interpretiert: Die AfD habe Recht, weil sie Stimmen erhält. Doch wir befinden uns hier keineswegs im luftleeren Raum, in dem lediglich die Anzahl der Wähler die bestimmende Größe ist. Kontext und Maßstab dieser Demokratie ist das Grundgesetz - und das ist explizit antifaschistisch.

Um zu erkennen, dass ein Björn Höcke (als Spitze des Eisberges) diese Voraussetzungen nicht erfüllt, genügt lediglich ein flüchtiger Blick auf eben dieses Grundgesetz und auf das "Werk" dieses Mannes: Von Teilnahmen an NPD-Demos, über Aufsätze als Landolf Ladig in NPD-Zeitschriften, über Reden, in denen er von "tausend Jahren Deutschland" träumt, bis hin zu seinem Buch, in dem er ankündigt, sich nach der Machtübernahme von den Teilen der Bevölkerung trennen zu wollen, die in "seinem" Deutschland keinen Platz haben oder die nicht Willens sind, sich einzuordnen. Aber du musst das nicht von mir nehmen: Das Björn Höcke ein Faschist ist, wurde selbst richterlich bestätigt.

Wir sind nicht orientierungslos. Es gibt in einer Demokratie weiterhin Kategorien wie "richtig"und" "falsch", auch jenseits der Frage, wofür ein nicht verschwindet-geringer Teil der Bevölkerung abstimmt. Es ist also problemlos möglich, eine Partei und ihre Anhänger als faschistisch zu identifizieren, auch wenn sie mit demokratischen Mitteln gewählt wurde. Dass die AfD demokratisch gewählt wurde ist weder überraschend, noch ordnet es die Partei inhaltlich ein, weil diese Gesellschaft eben diesen demokratischen Rahmen zur Verfügung stellt. Das ist auch schon alles.

c) Ziel der Rechtsextremen ist die Abschaffung der Demokratie mit den Mitteln der Demokratie. Das hat in Deutschland schon einmal funktioniert und auch das musst du nicht von mir nehmen: Es gibt ein wahres Füllhorn an passenden Zitaten zu dem Thema von einem gewissen Joseph Goebbels.

Wie es um das allgemeine Demokratieverständnis derjenigen bestellt ist, die nun im Angesichts des politischen Drucks auf Kemmerich in den sozialen Netzwerken den Niedergang der Demokratie beklagen, kann man hervorragend an deren Timelines ablesen: Besonders lange muss man da nicht nach einem Muster suchen.

Man tut der Demokratie also einen Bärendienst, wenn man sich absichtlich dumm stellt und die Beteuerungen der Gegner der Demokratie nicht als das enttarnt, was sie sind: Bad faith Argumente von Rechtsextremisten, die sich genau so lange auf die Werte der Demokratie berufen, wie sie ihnen nützen.

Wie gut diese "Entzauberung" von Rechtsextremisten durch politische Teilhabe wirkt, von der insbesondere konservative Politiker immer träumen (also die, die idR als letztes Probleme mit einer faschistischen Regierungung bekommen), kann man übrigens hervorragend an den Beispielen Österreich, Polen, Ungarn und ja, auch den USA, beobachten.

Da halte ich es dann doch lieber mit dem Teil des politischen Spektrums, die nicht aus strategischen Überlegung und reiner Machtgier beständig daran arbeiten, die Grenzen es politisch gedulden nach rechts zu verschieben, sondern die sich deutlich und lautstark von der AfD abgrenzen.

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Varus
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Varus »

Vinter hat geschrieben:
8. Feb 2020, 02:22
b) Ein genauso oberflächliches (oder mutwillig boshaftes) Politikverständnis offenbart die Ansicht, bloß weil 1/5 der Wähler die AfD gewählt haben, handle es sich nicht um eine problematische Partei mit problematischen Parteianhängern. Die Mitte-Studien belegen seit Jahren ein rechtsextremes Wählerpotential von 20-30%: Das sind genau die Leute, die jetzt AfD wählen.

Von genau diesem rechtsextremen Klientel wird Demokratie gerne - wenn es ihnen passt - als Tyrannei der Mehrheit interpretiert: Die AfD habe Recht, weil sie Stimmen erhält. Doch wir befinden uns hier keineswegs im luftleeren Raum, in dem lediglich die Anzahl der Wähler die bestimmende Größe ist. Kontext und Maßstab dieser Demokratie ist das Grundgesetz - und das ist explizit antifaschistisch.
Dickes Danke dafür. Der Thread hat mich zuletzt etwas deprimiert, aber es tut gut zu sehen, dass die Moderatoren so ein gefestigtes Demokratieverständnis haben, mit beiden Beinen auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen und auch noch die Kraft sowie Fähigkeit haben, das so gut auszudrücken.
I'm Commander Shepard and this is my favorite singature on the Internet.

Freitag
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Freitag »

Da möchte ich mich Varus ausdrücklich anschließen! Manche der Kommentare hier klingen nur noch nach Trollen und haben das eigentlich Thema schön derailed.

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Vinter hat geschrieben:
8. Feb 2020, 02:22
Davon ist soviel falsch, da ist ja nichtmal das Gegenteil richtig.

a) Wenn Merkel 2021 ihre Kanzlerschaft beendet, dann werden wir in den letzten 39 Jahren seit 1982 ganze 32 Jahre lang von einem CDU-Kanzler regiert worden sein. Die 7 Jahre Unterbrechung, nach 16 Jahren Kohl und vor 16 Jahren Merkel, hat die nominell linke SPD-Regierung erstmal dazu genutzt, die einschneidensten Kürzungen des Sozialstaates in der Geschichte der Bundesrepublik durchzusetzen - von der sich die SPD im übrigen bis heute nicht erholt hat. In diesem Kontext von "40 Jahren linker Herrschaft" zu reden, ist entweder ahnungslos, oder böswillig. Welchen Schuh du dir davon anziehst, ist deine Entscheidung.

b) Ein genauso oberflächliches (oder mutwillig boshaftes) Politikverständnis offenbart die Ansicht, bloß weil 1/5 der Wähler die AfD gewählt haben, handle es sich nicht um eine problematische Partei mit problematischen Parteianhängern. Die Mitte-Studien belegen seit Jahren ein rechtsextremes Wählerpotential von 20-30%: Das sind genau die Leute, die jetzt AfD wählen.

Von genau diesem rechtsextremen Klientel wird Demokratie gerne - wenn es ihnen passt - als Tyrannei der Mehrheit interpretiert: Die AfD habe Recht, weil sie Stimmen erhält. Doch wir befinden uns hier keineswegs im luftleeren Raum, in dem lediglich die Anzahl der Wähler die bestimmende Größe ist. Kontext und Maßstab dieser Demokratie ist das Grundgesetz - und das ist explizit antifaschistisch.

Um zu erkennen, dass ein Björn Höcke (als Spitze des Eisberges) diese Voraussetzungen nicht erfüllt, genügt lediglich ein flüchtiger Blick auf eben dieses Grundgesetz und auf das "Werk" dieses Mannes: Von Teilnahmen an NPD-Demos, über Aufsätze als Landolf Ladig in NPD-Zeitschriften, über Reden, in denen er von "tausend Jahren Deutschland" träumt, bis hin zu seinem Buch, in dem er ankündigt, sich nach der Machtübernahme von den Teilen der Bevölkerung trennen zu wollen, die in "seinem" Deutschland keinen Platz haben oder die nicht Willens sind, sich einzuordnen. Aber du musst das nicht von mir nehmen: Das Björn Höcke ein Faschist ist, wurde selbst richterlich bestätigt.

Wir sind nicht orientierungslos. Es gibt in einer Demokratie weiterhin Kategorien wie "richtig"und" "falsch", auch jenseits der Frage, wofür ein nicht verschwindet-geringer Teil der Bevölkerung abstimmt. Es ist also problemlos möglich, eine Partei und ihre Anhänger als faschistisch zu identifizieren, auch wenn sie mit demokratischen Mitteln gewählt wurde. Dass die AfD demokratisch gewählt wurde ist weder überraschend, noch ordnet es die Partei inhaltlich ein, weil diese Gesellschaft eben diesen demokratischen Rahmen zur Verfügung stellt. Das ist auch schon alles.

c) Ziel der Rechtsextremen ist die Abschaffung der Demokratie mit den Mitteln der Demokratie. Das hat in Deutschland schon einmal funktioniert und auch das musst du nicht von mir nehmen: Es gibt ein wahres Füllhorn an passenden Zitaten zu dem Thema von einem gewissen Joseph Goebbels.

Wie es um das allgemeine Demokratieverständnis derjenigen bestellt ist, die nun im Angesichts des politischen Drucks auf Kemmerich in den sozialen Netzwerken den Niedergang der Demokratie beklagen, kann man hervorragend an deren Timelines ablesen: Besonders lange muss man da nicht nach einem Muster suchen.

Man tut der Demokratie also einen Bärendienst, wenn man sich absichtlich dumm stellt und die Beteuerungen der Gegner der Demokratie nicht als das enttarnt, was sie sind: Bad faith Argumente von Rechtsextremisten, die sich genau so lange auf die Werte der Demokratie berufen, wie sie ihnen nützen.

Wie gut diese "Entzauberung" von Rechtsextremisten durch politische Teilhabe wirkt, von der insbesondere konservative Politiker immer träumen (also die, die idR als letztes Probleme mit einer faschistischen Regierungung bekommen), kann man übrigens hervorragend an den Beispielen Österreich, Polen, Ungarn und ja, auch den USA, beobachten.

Da halte ich es dann doch lieber mit dem Teil des politischen Spektrums, die nicht aus strategischen Überlegung und reiner Machtgier beständig daran arbeiten, die Grenzen es politisch gedulden nach rechts zu verschieben, sondern die sich deutlich und lautstark von der AfD abgrenzen.
"40 Jahre linke Herrschaft": Damit meinte ich die DDR!!

Den Rest erspar ich mir, denn nach deinen Worten "man tut der Demokratie also einen Bärendienst, wenn man sich absichtlich dumm stellt und die Beteuerungen der Gegner der Demokratie nicht als das enttarnt, was sie sind" bin ich der Böse - das ist kein gutes Diskussionsniveau.

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Kommen wir auf Trump zurück. Habt ihr euch die Vorwahlen in Iowa angesehen? 32.000 Republikaner gingen zur Vorwahl und 31.400 stimmten für Trump, das sind 97%!

Dagegen die Demokraten:
Da gingen ganze 2.000(!!) Leute zur Wahl und der Buttigieg hat 564 und Sanders 562 Stimmen und man braucht vier Tage und jetzt eine Nachzählung zur Auswertung...

Google hat eine schöne Tabelle (weiss nicht ob der Link dauerhaft ist):
https://www.google.com/search?rlz=1C1CH ... CAs&uact=5

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Osker
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Wohnort: Berlin

Re: Präsident Trump

Beitrag von Osker »

Vinter hat geschrieben:
8. Feb 2020, 02:22
b) Ein genauso oberflächliches (oder mutwillig boshaftes) Politikverständnis offenbart die Ansicht, bloß weil 1/5 der Wähler die AfD gewählt haben, handle es sich nicht um eine problematische Partei mit problematischen Parteianhängern. Die Mitte-Studien belegen seit Jahren ein rechtsextremes Wählerpotential von 20-30%: Das sind genau die Leute, die jetzt AfD wählen.
20-30% ein rechtsextremes Wählerpotential? Auf gar keinen Fall.
Eindeutig und offen rechtsextreme Einstellungen werden vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt. Lediglich 2 bis 3 % der Befragten äußern sich klar rechtsextrem – im Osten nicht mehr als im Westen. Hier gibt es im Westen kaum Veränderungen in den letzten 5 Jahren, im Osten sind die Zustimmungen nach einem auffälligen Anstieg in 2016 jetzt wieder auf dem niedrigen Ausgangsniveau.

Besonders weit verbreitet ist mit insgesamt 13 % die Zustimmung zum Nationalchauvinismus, ausgedrückt u.a. in der Aussage: „Das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht“, der immerhin 17 % der Befragten zustimmen. Doch auch harter Sozialdarwinismus wird von einigen geteilt. Knapp 8 % der befragten Deutschen sind der Ansicht: „Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen“, fast jede_r Zehnte stimmt inzwischen der Aussage zu: „Es gibt wertvolles und unwertes Leben."
Quelle Mitte Studie.
https://www.fes.de/forum-berlin/gegen-r ... tte-studie
vicsbier hat geschrieben:
8. Feb 2020, 12:45
Kommen wir auf Trump zurück.
Oha Iowa, das ist ja mal eindeutig.
Zuletzt geändert von Osker am 8. Feb 2020, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

vicsbier hat geschrieben:
8. Feb 2020, 12:03
Den Rest erspar ich mir, denn nach deinen Worten "man tut der Demokratie also einen Bärendienst, wenn man sich absichtlich dumm stellt und die Beteuerungen der Gegner der Demokratie nicht als das enttarnt, was sie sind" bin ich der Böse - das ist kein gutes Diskussionsniveau.
Es ist aber leider Realität - und zwar in diesem Forum leider regelmäßig.
Das Muster ist leider immer wieder dasselbe.

1. Es gibt einen interessanten Thread, dann folgen ein paar Kommentare wo man sich wirklich nicht sicher ist, ob hier gerade nur getrollt, gezieltes Derailing betrieben wird oder jemand wirklich eine so eingeschränkte Wahrnehmung aber Interesse an einer Diskussion hat - dabei geht es nicht um unterschiedliche Meinungen - sondern um das Verbreiten eigener Fakten.

2. Es gibt dann Leute, die aus moralischem Prinzip darauf antworten - dabei aber übers Ziel schießen und am Ende gesperrt sind.

3. Jemand gibt sich als Unschuldslamm.

Ich finde politische Diskussion und Meinungsaustausch extrem wichtig und ich möchte nicht drauf verzichten aber hier kommt es nun gefühlt regelmäßig vor, dass am Ende diejenigen, die bei sowas gegenhalten am Ende gesperrt sind, was am Ende die Diskussionen immer weiter nach rechts schiebt.

Wer, egal wo und warum, ausgerechnet die Thüringer AfD mit ihrem faschistischen Vorsitzenden demokratisch zu legitimieren versucht zeigt massive Defizite im demokratischen Grundverständnis und der Geschichte dieses Landes.
Die "Gesendet von meinem HTC11 Life mit Tapatalk"-Signatur

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