4K PC Diskussionsthread

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SebastianStange
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von SebastianStange » 28. Jan 2019, 10:48

Ha! Sehr gut, da fangen schon die Einwände an. Finde ich gut.

Und ich habe ja auch im Beitragstext beschrieben, was mir so im Nachgang durch den Kopf ging.

=> Zur CPU. Hier würde ich am Ende vielleicht doch eher in Richtung Intel 6c/6t, 6c/12t oder 8c/8t tendieren. Oder halt nen AMD-6-Kerner mit Aussicht auf n Upgrade? Ich empfand bei der Recherche die Intel-CPUs aber als krass teuer, vor allem die Coffee-Lake-Modelle. Symptom der Lieferschwierigkeiten?

=> Zum CPU-Kühler. Ich mag ja lieber sehr große Kühler, deren Lüfter dafür sehr langsam laufen. Der CM 212 ist da ja schon eher "Standard", oder? Oder ist der bereits sehr gut in dem, was er macht. Immerhin verkauft sich das Ding ja wie die Angst.

=> Zum Gehäuse. Da hat Jochen doch in der Tat hinten raus (nach der Aufnahme) ein Modell mit Glasfenster rausgesucht und für schick befunden. => Dann vielleicht Trident Z RGB-RAM?

=> Zur GPU: Hier habe ich die größten Fragezeichen. Jochen spielt aktuell auf 1080p/60 und würde auch ab und an gern auf 2160p/60 zocken. Er sitzt damit voll zwischen den Stühlen. An ne gebrauchte 1080 oder 1080ti habe ich auch schon gedacht. Aber weil der PC ja von der Steuer abgesetzt werden kann, denke ich, wird nur Neuware gut funktionieren. Und da sehe ich schon eher ne 2070 oder 2060.

Ach Mann. Ich bin gespannt, wofür sich Jochen am Ende entscheidet. Er wird hier auch in den Thread schauen. Aber: Die Uhr tickt. Er will alsbald bestellen. Drum auch der recht spontane Podcast dazu.

Cheers,
Sebastian

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tobias
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von tobias » 28. Jan 2019, 10:54

Ich finde 16GB RAM etwas wenig. Mag daran liegen das ich immer sehr viel offen habe und lasse auf meiner Maschine. Könnte mir aber gut vorstellen das dies bei Jochen eventuell auch so ist. Deshalb würde ich eher zu 32GB RAM raten.

Voigt
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Voigt » 28. Jan 2019, 11:24

Zum RAM würde ich einfach erstmal einen 1x16GB Stick kaufen. Single vs Dual Channel macht in der Performance jetzt nicht soo rießen Unterschied.

Und pah, kein Trident Z RGB RAM, RGB ist eh die Seuche, schecklich! :P

Intel CPUs sind halt die 8 Kerner schweineteuer, aber wie ich schon meinte 6 Kerne reichen dicke und sind relativ günstig.

Ich habe persönlich einen CM212x auf meinem 6600k mit OC. Ich habe aber eine Noiseblocker eLoop PWM Lüfter mit draufgepackt, und der 6600k ist geköpft. Damit ist der CPU Kühler klein aber auch silent.

Ich bin aber insgesamt von den rießigen CPU Kühlbrocken abgekommen, seit ich mal ein TX3 Evo mit nem 92mm Lüfter und echt kleinen Kühlkörper für meinem Phenom II x4 965BE bei meinen Eltern kaufte, und der auch verdammt leise dreht. Der Phenom hat dabei eine viel höhere TDP als die meisten moderenen Prozessoren. Daher klein reicht auch volllkommen aus, auch für Silent und langsam drehen.

Grafikkarte würde ich halt echt eine RTX 2060 kaufen, sobald die rauskommt. Insbesondere wenn man Steuer spart ist die echt gut. Wegen Leistung: Grundsätzlich spiele ich ja sogar mit meiner GTX 970 in UHD.. es geht auch für einige Spiele, für AAA braucht man dann aber echt eine 2080 oder 2080Ti, und das ist dann viel zu teuer für Jochen, eine 2070 finde ich dann echt keine gute Karte für aktuellen Anwendungszweck.


Zuletzt zum Monitor. Ein guter UHD Monitor kostet halt auch nur 300€, Monitor kriegt man auch gute relativ günstig, bloß die mit Leistung zu versorgen ist schwierig.

Da auch ein Hinweis: UHD hat 4x die Pixel von FHD, damit halbiert bis drittelt sich seine FPS im Vergleich, das ist ziemlich heftig.

Wenn du 120Hz/FPS haben möchtest, skaliert das linear, weil es sind ja einfach dopppelt soviel FPS die man haben möchte. Wenn man jetzt sogar 1440p+120Hz haben möchte, sind das enorme Leistungsanforderungen, und über 60FPS sind jetzt echt nicht soo krass, insbesondere wenn Jochen es eh schon getestet hat. Dann soll er es lieber lassen.
Ultra Wide 1440p hat nahezu die selbe Pixelzahl wie UHD, da wäre Jochen wieder vorm selben Problem.
An sich kann man 144Hz ja ruhig mitnehmen, falls es dabei ist, lässt man halt bei 60FPS laufen, aber solange halt der Aufpreis nicht so groß ist.

FreeSync würde ich aber immer mitnehmen, GSync aber bleiben lassen. Seit Nvidia dass jetzt endlich erlaubt, schaut man einfach auf die Reddit User Liste, und schaut ob der ausgesuchte Monitor gut mit Gefore harmoniert, wozu die 150€ Aufpreis für das GSync Modul zahlen. Das ist echt nur wichtig falls man HDR+GSync haben möchte aufm Monitor, und da Jochen von HDR sogar auf seinem OLED TV nicht wirklich überzeugt ist, wozu dann auf nem Monitor probiern, wo es insbesondere noch viel aufwendiger einzustlelen ist.
Zuletzt geändert von Voigt am 28. Jan 2019, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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gnadenlos
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von gnadenlos » 28. Jan 2019, 11:34

Wie schon meine Vorredner, bin ich auch mit der getroffenen Auswahl nicht wirklich glücklich.

Jochen will den PC möglichst lange nutzen und ungern herumschrauben. Warum rät man dann zu einer CPU, deren einziger Vorteil im Spielebereich ist, dass man evtl. ein aufwendiges Prozessor-Upgrade durchführen kann? Den CPU-Kühler nach mehreren Jahren von der CPU zu lösen, dann zu reinigen, mit Wärmeleitpaste herumzumachen, usw. ist die einzig wirklich heikle und nervige Arbeit beim PC-Selbstbau. Ich arbeite in der IT, baue seit Jahrzehnten meine PCs selbst und trotzdem ist das genau der Punkt auf den ich nie Lust habe.

Daher auf jeden Fall eine Intel CPU, da diverse Spiele von dem höheren Takt profitieren können - weil sie generell nicht gut mit mehreren Kernen umgehen können oder trotzdem noch einen Kern stärker als den Rest belasten.

Da deren Aufrüstung dann auch ein neues Mainboard und RAM nach sich ziehen wird, würde ich hier auch nicht sparen, sondern ein 8-Kern-Modell nehmen, das dann vielleicht nochmal 2 Jahre mehr rausquetschen kann, bevor man wieder einen solchen Komplett-Tausch aller Kernkomponenten durchführen muss. Es geht hier IMO nicht um 300 vs. 450 Euro, sondern man muss bei dem Vergleich Mainboard und RAM mitrechnen (und den Aufwand für Jochen berücksichtigen), was die prozentualen Mehrkosten deutlich geringer ausfällen lässt.

Ich habe z.B. vor etwas über 5 Jahren in eine 6-Kern CPU investiert und dafür 500 Euro ausgegeben - dadurch reicht diese CPU jetzt aber auch noch immer gut aus, während ich schon 3x die Grafikkarte gewechselt habe. Und voraussichtlich werde ich die CPU dann insgesamt 6-7 Jahre nutzen, obwohl ich wesentlich mehr auf High End wert lege als Jochen.

Ich gehe davon aus, dass Jochen die CPU/RAM/Mainboard-Kombination locker 7+ Jahre nutzen kann, wenn er an der Stelle nicht spart. Dann ist Aufrüsten sehr lange auf einfache Arbeiten wie Tausch der Grafikkarte oder evtl. Aufrüstung des Arbeitsspeichers beschränkt - und das ist doch was er eigentlich will und nicht ein System in dem er in ein paar Jahren evtl. ein CPU-Upgrade durchführen kann.

Was den Monitor angeht auf jeden Fall einen Gaming-Monitor (die haben dann fast zwangsläufig über 100Hz) mit Freesync und nicht den nächst besten 1440p60 Monitor nehmen. Da muss man sich halt jetzt - weil das Thema frisch ist - ein wenig einlesen, welche Monitore gut mit nVidia G-Sync-Technik zusammenarbeiten. Die Mehrkosten halten sich bei FreeSync-Geräten auch in Grenzen.

Ein Gaming-Montior mit Freesync bietet nicht nur das angenehmere Erlebnis, sondern erlaubt es auch die Grafikkarte etwas länger zu nutzen oder eine Stufe kleiner zu planen, da man bereits mit ca. 50fps einen fast identischen Eindruck wie mit 60fps hinbekommt. Das Geld in Freesync ist daher gut investiert und spart an anderer Stelle Geld und viel nerviges Framerate optimieren, da man keine harte Grenze (60fps) mehr stabil erreichen muss.

4k sollte man momentan auf jeden Fall noch ignorieren, wenn man anspruchsvolle AAA-Singleplayer-Titel damit spielen will. Selbst mit einer 2080ti würde ich davon abraten, mit einer RTX2070 ist auf keinen Fall daran zu denken. 4k30 hat auf aktuellen Monitoren in Bewegung extrem starkes Motion-Blur, so dass von der minimal besseren Bildqualität im eigentlichen Spielverlauf nichts mehr übrig bleibt und es im Gegenteil deutlich schlechter als 1440p50/60 aussieht. Wenn man unter 50fps Durchschnitt spielen will, kann man auch gleich bei den Konsolen mit ihren idiotischen 4k30 bleiben, die nur im Stillstand und auf Bildern überlegen aussehen.

21:9 würde ich mit einer RTX2070 auch nicht unbedingt machen, wenn andererseits wegen 100-200 Euro Ersparnis herumgefeilt wird. Dann lieber 2560x1440 mit Freesync und RTX2060 oder RTX2070 - wobei bei der RTX2060 klar sein sollte, dass die selbst mit Freesync spätestens in der übernächsten Generation getauscht werden sollte. Da würde ich eine so schwache Karte eigentlich nur nehmen, weil - wie im Podcast gesagt - die nächste Generation eine deutliche Steigerung bringen könnte - bei einer geplanten Nutzung von mehr als zwei Jahren würde ich die RTX2070 nehmen.

Noch kurz zu Gehäuse und CPU-Kühler: Bei Jochen ist glaube ich noch immer nicht angekommen, dass die grundlegenden Gesetze der Physik mit sich bringen, dass die Temperatur im Zimmer sich nicht durch Lüfter/Kühler beeinflussen lässt. Egal ob im Gehäuse jetzt 50° oder 70° herrschen. So lange die gleiche Leistung und Abwärme anfällt wird das Zimmer im gleichen Umfang aufgeheizt - daher würde ich hier durchaus auf die leisere Gehäuse-Variante gehen - dann werden die Komponenten vielleicht etwas wärmer, aber dafür sind sie ausgelegt und wenn man nicht Übertakten und die letzten paar Prozent herauskitzeln will, hat man davon mehr. Was das Öffnen ohne Schraubenzieher angeht - entsprechende Schrauben, die man ohne Werkzeug aufdrehen kann, kann man auch einzeln nachkaufen - muss man also nicht unbedingt bei der Gehäuseauswahl direkt berücksichtigen.

Mind. 16GB unterschreibe ich und auch bei einer SATA-basierten Festplatte stimme ich zu, wenn nicht High End angestrebt wird.
SebastianStange hat geschrieben:
28. Jan 2019, 10:48
=> Zur GPU: Hier habe ich die größten Fragezeichen. Jochen spielt aktuell auf 1080p/60 und würde auch ab und an gern auf 2160p/60 zocken. Er sitzt damit voll zwischen den Stühlen. An ne gebrauchte 1080 oder 1080ti habe ich auch schon gedacht. Aber weil der PC ja von der Steuer abgesetzt werden kann, denke ich, wird nur Neuware gut funktionieren. Und da sehe ich schon eher ne 2070 oder 2060.
2160p ist wie oben ausgeführt Quatsch. Das bekommt man in aufwendigen AAA-Singleplayer-Titeln selbst mit einer 2080ti nicht in 60fps hin. Und mit 30fps hat man Motion-Blur und somit in Bewegung extreme Matsch-Grafik, bei der nichts von der Auflösung überbleibt. 4k ist eine Notlösung die Sony und MS nutzen, da deren CPUs für 60fps zu schwach sind und man das in Kombination mit 4k Fernsehern gut vermarktet bekommt und die Standbilder erst mal eine gute Steigerung vortäuschen. Tatsächlich ist 1440p die wesentich sinnvollere Auflösung - je nach Geschmack und der Bereitschaft GPU-Leistung zur Verfügung zu stellen entweder 16:9 oder 21:9. In Jochens Preisklasse wäre klar 2560x1440 + Freesync die mit Abstand beste Wahl.
Zuletzt geändert von gnadenlos am 28. Jan 2019, 12:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von gordo » 28. Jan 2019, 11:42

Wäre es nicht wichtig, für euch als Spieletester, auch die Raytracing Funktionalität in zukünftigen Spielen (Metro kommt ja bald) auch zu testen? Zumindest habe ich Jochen so verstanden, dass er gerne das Maximum an Grafikoptionen aktivieren möchte, damit er darüber berichten kann. Vielleicht auch über den Unterschied zwischen Raytracing on und off.

Daher verstehe ich nicht, warum überhaupt über eine GTX 1xxx Grafikkarte nachgedacht wird. Privat ist das natürlich eine ganz andere Frage. Da würde ich auch eine GTX bevorzugen bzw. empfehlen, weil die mehrkosten einfach absurd sind. :D

Ob sich das Raytracing Feature durchsetzt ist natürlich Spektulation. Aber wenn sogar schon der CEO von AMD darüber spricht und das als zukünftig wichtige Technologie bepreist, geht meine Tendenz dafür nach oben. oO

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Voigt » 28. Jan 2019, 11:46

Man muss halt auch nicht jeden überteurten Marotte von Nvidia mitmachen, nur weil die existiert. Grundsätzlich können sich ja Hardwarereview Seiten um so ein Technikkram kümmern, das ist eher deren Gebiet.

Wenn man RTX aktiviert, dann wahrscheinlich eh nur auf Low wie in BF5, nur dann sind die Leistungseinbußen nicht so enorm, und man hat trotzdem ganz netten Effekt.
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von lnhh » 28. Jan 2019, 11:47

mit der 2080ti laeuft rtx in ultra rest auch auf max mit 60fps in 3440x1440
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Weapi » 28. Jan 2019, 12:01

1. Da Seb ja schon ein reines AMD System hat würde ich aus strategischen Gründen ein Intel/Nvidia System anschaffen. Somit könnt ihr eventuelle Probleme selbst nachvollziehen und müsst euch nicht auf aussagen dritter verlassen.

2. Eine RTX 2070 macht für die Pod aus dem Grund sinn da es zumindest einen PC bei ThePod geben sollte der DXR fähig ist.

3. Über das Kühlkonzept wurde zu wenig gesprochen. Jochen hat ja im Sommer Hitzeprobleme mit seinem PC. Von daher würde ich ein Gehäuse empfehlen das keine 5,25 schächte hat und mindestes 2 140mm Lüfter vorne, 2 140mm Lüfter oben, und Minimum einen 120 mm hinten fassen kann.

Dann würde ich gleich ein Board nehmen das die 5 Lüfter einzeln ansteuern kann. Als alternative gibt es von die NZXT Grid+ V3. Eine Lüftersteuerung die keinen 5,25 Zoll Schacht braucht sondern zwischen Seitenwand und Mainboard montiert werden kann. Kostenpunkt für die Gehäusebelüftung etwa 150€.

4. Natürlich muss auch der CPU Kühler zum Kühlkonzept passen, bei der Art von Gehäuse die Seb vorgeschlagen hat bleibt nur ein Tower Kühler, um einen optimalen Luftstrom zu gewährleisten. Den Scythe Mugen 5 dann bitte als PCGH Edition ;) Es wurde auch vergessen über die richtige Wärmleitpaste zu reden. Ich kann da die ARCTIC MX-4 empfehlen.

5. Da Jochen zwei linke Hände hat würde ich empfehlen CPU, Kühler, Board und Ram montieren zu lassen. Mindfactory bietet so einen Service für 40€. "Prozessor-, Kühler- & Arbeitsspeicher- Montageservice"

https://www.mindfactory.de/info_center.php/icID/95

Die restlichen Komponenten kann Jochen ja selbst zusammen bauen. Und bieten genug Slappstickmomente für den Livestream.

6. Beim RAM würde ich auch 32GB empfehlen, dort hat man einfach Luft nach oben, besonders wenn man auf dem zweiten Monitor noch andere Programme offen hat kann es mit 16GB schnell eng werden.

7. Jochen liest das und bestellt sich einen Gamestar PC ;) :mrgreen: :mrgreen:

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Genboo » 28. Jan 2019, 12:08

Ei Guden wie,

muss ich mich doch mal anmelden ;)

Hier mal mein aktueller PC ohne Grafikkarte https://geizhals.de/?cat=WL-1136888

Zum Lüfter sage ich das mir mein Noctua eigentlich schon zu schwer ist und der Mugen hat ja nochmal 100g mehr.
Wenn ich mich richtig erinnere ist z.B. der Sockel 1155 von Intel für 500g spezifiziert. Klar haben heute alle Backplate. Viele Kühler wurden auch in den letzten Jahren überarbeitet wegen des Anpressdrucks. War doch so vor 1 bis 2 Jahren ein großes Thema bei Tomshardware das Intel CPUs wegen des Anpressdrucks zerstört wurden und ich habe über die Jahre auch diverse Bilder von trotz Backplate verbogenen Mainboards gesehen auch wenn die meist noch funktioniert haben. Von Kühlern mit 1KG aufwärts würde ich persönlich jedenfalls die Finger lassen.

Bekommt Jochen keine Wärmeleitpaste? Die Thermal Grizzly Kryonaut hat mir gut gefallen. Soll angeblich auch sehr langzeitstabil sein und nicht austrocknen.

Wenn eine SSD im M.2 Format gekauft wird kann ich ein Produkt wie Aqua Computer kryoM.2 evo auch empfehlen. Bei Belastung können SSDs sehr warm werden und drosseln dann nach einiger Zeit. Ich habe zwar keine Zahlen an der Hand aber ich würde vermuten das viele oder sogar die meistens SSDs den Hitzetod sterben.
SSDs also nur mit Kühlkörper über eine extra PCIe Karte mit M.2 Slot oder gleich eine PCIe SSD. Empfehlen kann ich nur alles aus einer Hand bei Samsung. Keine HP mit Samsung Controller / Flash oder ähnliches. Nur Samsung Samsung und nochmal Samsung.

Beim Netzteil werde ich in Zukunft nur noch auf (semi)passive setzen und zur Not einen Lüfter mit Kabelbindern festzurren. Wobei meins für eine RTX 2070 wohl etwas zu schwach sein könnte. Eher 650w aufwärts. Ich habe über die Jahre nach diversen Empfehlungen etliche angeblich super leise Netzteile durch und was höre ich immer wenn der PC im Leerlauf ist? Das Netzteil :cry:


Bei meinem Gehäuse werden wohl einige sagen das der Luftfluss bescheiden ist. Hab vorne drei 120mm Lüfter drin die durch einen Staubfilter saugen und einen Überdruck im Gehäuse erzeugen damit der Staub nicht durch sonstige Ritzen eindringt. Bei dem Gehäuse ist aber zu beachten das es etwas breiter ist. Auf der Rückseite vom Gehäuse können Festplatten (sind dort wohl recht ungekühlt) montiert werden. Dafür sind an der üblichen Stelle keine Festplattenkäfige die den Luftfluss behindern.

In Sachen Mainboards kann ich eigentlich nur Asrock und vielleicht noch Asus empfehlen ohne das weiter auszuführen.

Thema CPU ja Intel hat etwas mehr Spieleleistung. Mit Blick auf die kommende Konsolengeneration würde ich nichts mehr unter 8 Kernen kaufen. Aufgrund ihrer Kundenunfreundlichen Politik und anderer Geschäftsgebaren ist der Ryzen seit erscheinen für mich alternativlos. Substratdicke verkleinert -> Kühleranpressdruck zerstört CPUs. CPU-Heatspreader nicht verlötet...da könnte ich bis ich ins Koma falle Kopf -> Tischplatte wiederholen. Am Ende ist die Grafikkarte eh am wichtigsten.

Meine vorletzte Grafikkarte war eine Gigabyte GTX 980TI. Lüfterkurve absoluter Mist und die Software dazu auch. Nach jedem Neustart musste ich die Einstellungen wieder von Hand in die Software laden. Ohne es von Hand einzustellen ist selbst bei CS 1.6 mit 30 FPS oder Spielen wie Dota 2 neben mir ein Düsentriebwerk zum Leben erwacht. Leichte Last = volle Lüfterpower. Zum Glück kann das auch externe Software regeln.

Btw will jemand die Grafikkarte (980 TI) kaufen Kappa

Empfehlen würde ich eine 2060 oder 2070. 1060 würde mir nicht mehr in den PC kommen. Um das gestorbene 4K Thema anzusprechen unter einer 2080 TI läuft da eigentlich nix. Selbst die kann bei manchen Spielen nicht maximale Details und 60 FPS ausreizen. Auch ohne das neue Killerfeature Raytracing.



Mit freundlichen Grüßen
Genboo

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von gnadenlos » 28. Jan 2019, 12:15

Weapi hat geschrieben:
28. Jan 2019, 12:01
3. Über das Kühlkonzept wurde zu wenig gesprochen. Jochen hat ja im Sommer Hitzeprobleme mit seinem PC. Von daher würde ich ein Gehäuse empfehlen das keine 5,25 schächte hat und mindestes 2 140mm Lüfter vorne, 2 140mm Lüfter oben, und Minimum einen 120 mm hinten fassen kann.

Dann würde ich gleich ein Board nehmen das die 5 Lüfter einzeln ansteuern kann. Als alternative gibt es von die NZXT Grid+ V3. Eine Lüftersteuerung die keinen 5,25 Zoll Schacht braucht sondern zwischen Seitenwand und Mainboard montiert werden kann. Kostenpunkt für die Gehäusebelüftung etwa 150€.
150 Euro halte ich bei einem System das nicht High-End sein soll und bei dem an anderer Stelle stark auf den Preis geachtet wird, für etwas übertrieben - je nach Gehäuse noch 2-3 möglichst große und dafür langsam laufende Gehäuselüfter rein sollte IMO ausreichen. Das Problem ist lt. Jochen ja hauptsächlich, dass sich das Zimmer aufheizt - daran ändert aber kein noch so teures Belüftungssystem etwas. Da ihm Lautstärke nicht extrem wichtig ist, braucht man IMO kein extrem gut regelbares Kühlsystem.
5. Da Jochen zwei linke Hände hat würde ich empfehlen CPU, Kühler, Board und Ram montieren zu lassen. Mindfactory bietet so einen Service für 40€. "Prozessor-, Kühler- & Arbeitsspeicher- Montageservice"
Das halt ich für eine gute Idee - wie oben schon geschrieben, dann auch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen, so dass man den Teil möglichst lange unverändert lassen kann. Gerade bei Leuten die nicht gerne basteln, sollte man hier IMO nicht wegen 150-200 Euro rummachen, sondern das kaufen was am Ende die Nutzungszeit der Kernkomponenten evtl. nochmal 2 Jahre verlängern kann.
Zuletzt geändert von gnadenlos am 28. Jan 2019, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Voigt » 28. Jan 2019, 12:17

M.2 SSDs drosseln nur wenn man die synthetisch dauerhaft belastet, im normalen Betrieb tritt das nicht auf. Daher sind solche Kühlkörper her sinnlos.

Ich hatte einen Silent Wassergekühlten PC mit einem beQuiet Straight Power Netzteil, ich habe es nur gehört wenn ich mein Ohr gegen das Lüftergitter im Ausgang gepresst habe. Ein leichter Luftstrom verwirbelt so schnell über die Entfernung, dass man davon nix hört, aber jeglicher leichte Luftstrom ist drastisch besser als Kühlung rein passiv über Konvektion.

Wozu Lüfter regeln, wenn dann einfach ein Molex -> 7V x3 Lüfter Adapter kaufen und nutzen, das dann zwei mal. Dann laufen bis zu 6 Gehäuselüfter einfach dauerhaft leise und geben gut Luftstrom, da braucht man nix teuer regeln lassen.

Ziemlich egal welche Geschichte Intel und AMD hat, wichtig ist wie deren Produkte jetzt sind, und was die an potentiellen Support bei Defekten geben.
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Genboo » 28. Jan 2019, 12:27

Es geht mir auch nicht ums drosseln sondern um die Langlebigkeit. Wenn ich was zu kaputten SSDs höre ist der Flashsepicher meistens noch ok aber der Controller verstorben. Wieso stirbt der Chip ohne bewegliche Teile? Produktionsfehler? Hitzestau?

Falls die interne Soundkarte enttäuschen sollte würde ich am ehesten eine externe Soundkarte empfehlen.

https://geizhals.de/?cat=WL-1137075

Das ist meine Hardware in dem Bereich. Zu jeder dieser Komponenten gibt es sicher auch günstigere/bessere Varianten.

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von SebastianStange » 28. Jan 2019, 15:06

SSDs und Kühlung sind so ne Sache. Die Speicherzellen selbst haben es gern warm. die zu Kühlen ist kontraproduktiv. Allerdings wird der SSD-Controller bei Last warm und der bremst ggf. irgendwann. Daher empfinde ich solche M.2-SSD-Kühler als ein wenig überflüssig, da hier zwei Bauteile auf kleinem Raum vereint sind, die gegensätzliche Temperaturen benötigen, im ideal zu funktionieren. Und da kann man das halt auch alles gleich so lassen, wie es ohnehin designt ist: Nackig,

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Voigt » 28. Jan 2019, 15:07

Der Punkt ist auch, es wird ja nur gedrosselt wenn es zu warm wird. Heißt wenn nicht gedrosselt wird, ist es wohl nicht zu warm. Und da das drossel wie gesagt nur bei synthetisch provorzierenden Tests auftritt..
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Genboo » 28. Jan 2019, 15:24

Na dann ist es doch umso besser. Der Controller erzeugt Wärme, leitet sie zum Kühlkörper und die Flash Chips können sie von dort aufnehmen :lol:

Zumindestens bei den Samsung M.2 SSDs haben viele einen einseitigen Kupferstreifen ab Werk.

Wobei die extra M.2 Kühler meistens auch suboptimal sind. Zum einen müsste dieser Kupferstreifen entfernt werden (Garantieverlust) und dann mit Wärmeleitpaste gearbeitet werden. Normal wird da ein Kühlpad beigelegt und die sind bekanntlich nicht so super zum Wärme ableiten. Highendpads kommen zwar auf ähnliche Wärmeleitwerte wie Pasten aber sind viel dicker. Ohne die Kühlpads kann man aber das Problem bekommen das der Kühler nicht auf den Chips aufliegt.

Hier mal ein Test dazu https://www.computerbase.de/2017-04/m.2 ... hler-test/

Bei der Drosslung gibt es eine große Spannweite unter den SSDs. Samsung 950 Pro schafft z.B. ca. 170 GB / 74 Sekunden bevor die Drosslung anfängt und die Patriot Hellfire macht schon nach ca. 33 GB / 22 Sekunden langsam schlapp.
Samsung 960 und 970 halten noch länger durch.
Zuletzt geändert von Genboo am 28. Jan 2019, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.

Jochen

Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Jochen » 28. Jan 2019, 15:47

Weapi hat geschrieben:
28. Jan 2019, 12:01
7. Jochen liest das und bestellt sich einen Gamestar PC
Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nach der Lektüre dieses Threads nicht auf diesen Gedanken gekommen wäre ... :mrgreen:

Aber positiv denken: Bestimmt bildet sich bis übermorgen ein großer Konsens heraus und ich kann mir in Ruhe den besten Konsens-PC der Welt bestellen. Das wird super!
gnadenlos hat geschrieben:
28. Jan 2019, 11:34
Noch kurz zu Gehäuse und CPU-Kühler: Bei Jochen ist glaube ich noch immer nicht angekommen, dass die grundlegenden Gesetze der Physik mit sich bringen ...
Hey! Ich habe viermal einen Punkt in Physik ins Abi eingebracht. Würde ich die grundlegenden Gesetze der Thermodynamik kennen, hätte ich mich in Mathe nicht anstrengen müssen ;)

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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von schneeland » 28. Jan 2019, 17:01

Jochen hat geschrieben:
28. Jan 2019, 15:47
Aber positiv denken: Bestimmt bildet sich bis übermorgen ein großer Konsens heraus und ich kann mir in Ruhe den besten Konsens-PC der Welt bestellen. Das wird super!
Und gleich übermorgen bilden die Grünen und die AfD eine Koalition und fallen sich glücklich in die Arme ;)

Aber mal ernsthaft: konkrete Marken sind IMO weitgehend Geschmackssache, solange man zum "Qualitätsprodukt" greift. Wichtiger sind m.E. die Grundsatzfragen:

1) Leistung "auf Vorrat" kaufen oder für aktuellen Bedarf

Hier ist meine Meinung relativ klar: man kauft sich die Leistung, die man braucht, zu dem Zeitpunkt, zu dem man sie braucht (Ausnahme: ein paar Wochen vor der Vorstellung wichtiger neuer Komponenten wartet man am besten einfach), ggf. mit kleineren (10%) Leistungsreserven für angekündigte, aber noch nicht veröffentlichte Titel. Zukunftssicherheit nimmt man dann mit, wenn sie günstig zu haben ist. Wenn Geld keine Rolle spielt, wird das natürlich außer Kraft gesetzt, aber davon gehen wir in diesem Fall ja nicht aus (muss ja schließlich noch Geld für den Kauf der "The Pod"-Insel mit Palmenstrand drin sein ;)).

2) Auswahl der Komponenten

Wie zuvor geschrieben bin ich der Meinung, dass die Unterschiede im "Führungsfeld" der Komponentenanbieter relativ marginal sind. Meine Faustregel daher: bevorzugtes Qualitätsprodukt der Wahl (Bsp.: Mainboard -> Asus, MSI, Gigabyte) nach persönlichen Kriterien (Farbe, Anzahl der Leuchtdioden, integrierte Übertaktungssoftware etc.) auswählen, dabei mit einem Modell, das für die aktuellen persönlichen Anforderungen ausreicht starten und jeweils beim nächstgrößeren Modell überlegen, ob die zusätzlichen Features einem den Aufpreis wert sind.

3) Kühlleistung vs. Komplexität der Kühllösung

Mit Wasserkühler, Custom Kühlern auf der GPU, etc. lässt sich sicher mehr rausholen als mit einer Standard-Luftkühlung. Ob es einem das wert ist, muss man selbst entscheiden. Mein Eindruck (gleiches Griesheim, anderes Dachgeschoss): ein großer Klotz Metall mit einem großen, langsam drehenden Lüfter auf der CPU, 1-2 Gehäuselüfter gleicher Kategorie, und eine gute Custom-Grafikkarte reichen problemlos für fast geräuschlosen Betrieb aus (Lüfterkurve ggf. per MSI Afterburner anpassen).
Randnotizen:
a) der Luftstrom sollte in eine Richtung gehen (kümmert sich aber normalerweise der Zusammenbauer drum)
b) je nach Gehäuse sind die mitgelieferten Lüfter etwas laut und müssen ersetzt werden

4) Hybridlösung (SSD+HDD) oder nur SSD

Wenn man richtig viel Speicher will, kann die Kombination von SSD als Systemplatte + HDD als Datengrab immer noch eine Option sein (viele Fertig-PCs machen das so); alternativ etwas mehr ausgeben und nur eine SSD nehmen. Ich persönlich halte das für eine der besten Entscheidungen, die ich für meinen aktuellen PC getroffen habe (1TB SATA-SSD eingebot, keine HDD mehr - als Zusatzablage gibt's ein NAS mit 3TB HDD-Speicher).

5) Drumherum nicht vergessen

Ist vermutlich evident, aber das Leben wird einfach schöner mit einer guten Maus, Tastatur und einem ordentlichen paar Kopfhörern (für mich persönlich gehört auch noch eine gute Soundkarte mit Kopfhörerverstärker dazu, aber das ist schon relativ klar unter Luxus zu verbuchen). Falls nicht ohnehin vorhanden (wovon ich hier mal ausgehe), dann lieber etwas kleinere Brötchen backen und hier investieren.

6) Selber zusammenschrauben vs. zusammenbauen lassen

Ich persönlich finde das Aussuchen und Basteln als einen schönen Aspekt des PC-Kaufs (bis man dann Windows installiert, dann wird's wieder blöd ;)), aber ich glaube, das trifft hier nicht wirklich zu. Insofern ist ein günstiges Service-Angebot wie das von Mind Factory sicher eine gute Option.


Wenn man das jetzt auf den konkreten Fall anwendet, käme dann bei mir raus:

Nachdem vorerst in 1080p gespielt wird und 4k erst später kommt
  • 6-Kerner kaufen - ich würde zu AMD tendieren (Ryzen 5 2600), weil deutlich günstiger
  • Ordentliche Full HD-Karte kaufen - entweder eine GTX 1060 oder eine GTX 1070, wenn man ein günstiges Angebot bekommt
  • Randnotiz: bitte, wie schon erwähnt, ein ordentliches Netzteil kaufen (z.B. beQuiet, Enermax, etc.) - macht weniger Ärger und ist leiser
Aufrüsten dann, wenn 4K akut wird.

Zukunftssicherheit, da wo sie günstig zu haben ist:
  • 16GB RAM-Modul kaufen, zweiten Slot erstmal leer lassen (wie von Voigt empfohlen)
Kühllösung:
  • Bezahlbaren, aber guten Kühler+Lüfter kaufen - ob jetzt Scythe Mugen oder Thermalright Macho (rev. B) ist m.E. relativ egal; an letzterem mag ich den langsam drehenden Lüfter
  • Mindestens einen ordentlichen Gehäuselüfter (120cm) kaufen - z.B. be quiet Silent Wings
SSD only kaufen:
  • SSDs sind günstig genug - einfach 1TB kaufen und glücklich sein :) (das ausgewählte Samsung-Modell taugt)
Zubehör nach belieben kaufen (siehe Anmerkungen oben)

Zusammenschrauben lassen.


Letzte Anmerkung: die Gamestar PCs finde ich grundsätzlich nicht ganz scheiße, aber sie haben m.E. unnötig Bling; die PCGames Hardware-Rechner finde ich da ein Stück angenehmer.

So. Und nun genug geschrieben.
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!" (BlizzCon 2018)
"And now our RPG even has NPCs!" (Bethesda, E3 2019)

lnhh
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von lnhh » 28. Jan 2019, 18:05

https://geizhals.de/?cat=WL-1137234

So oder so aehnlich wuerde ich das vermutlich machen. Jetzt noch ne 1000er Karte und dann noch eine der langsameren, halte ich fuer Unfug.

Ber der CPU die paar Euro sparen macht mMn auch keinen Sinn. 2700x kaufen und ruhe haben. Hier im Bios PBO aktivieren.
Den Ram entweder easy mit DOCP Profil laufen lassen -> wenn stabil, sonst hard auf 2933mhz setzen.
2080 ist genug fuer alles was kommt. Fuer 4k dann einfach Settings runter. Hier mit MSI Afterburner und NVScanner "OneClick" Overclock betreiben.
Bringt nochmal so 5-10%.

Fuer entsprechendes Soundsetup sollte man sich beim Profi erkundingen. Einfach Soundkarte fuer 100Euro rein, wird da nicht viel bringen. Im Zweifel hoerste als Laie da nichtmal den Unterschied zur "premium" Onboardloesung.

Insgesamt halte ich es fuer sinnlos, sich jetzt nen Mittelklasse PC (Und nichts anderes ist nen Ryzen 5 mit 1070) zu kaufen, unter der Vorraussetzung, dass Jochen damit beruflich alle zuekuenftigen Titel spielen will.
Fuck Tapatalk

Camulos
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Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Camulos » 28. Jan 2019, 18:47

Ich habe eben den Podcast gehört. Super Idee und ein schöner Anlass für die erste Saison in Sebastians Fantasy-Desktop-Crafting-League. Nur schade, dass ihr euch vor der Aufnahme nicht mit dem schmucken neuen SurveyMonkey Abo an die Massen gewendet habt. Ich glaube das wäre sehr witzig und interessant geworden. :)

Auch von mir noch ein paar Gedanken und Alternativen zu eurer Konfiguration. Vielleicht ist ja doch das ein oder andere noch nicht in Stein gemeißelt. Und wie auch immer die Teileliste am Ende aussehen wird, der Livestream vom Computerbau wird eh das Beste!!!


CPU: AMD Ryzen 7 2700X
Wenn ihr den AMD Ryzen wollt dann go for it. Vielleicht insofern auch eine ganz gute Wahl, da Sebastian als on-call-Tech-Support hier besser in der Materie steht. (edit: evtl. tut es sogar ein kleinerer Ryzen wie 2600(X). Der 2700X bringt aber von Haus aus die besten Takte.)
Im Hinblick auf den derzeitigen Monitor (60Hz) und künftiges 1440p Gaming ist der Nachteil ggü. Intel-Kernen gar nicht mehr so groß.
Ein paar Mal ist als interessante Empfehlung hier auch schon der 8600K gefallen. Warum eigentlich der und nicht der Nachfolger 9600K?

MAINBOARD: MSI X470 GAMING PLUS
Hier würde ich ggf. (wenn es denn eine AMD CPU bleibt) zum B450 greifen (MSI B450 Gaming Pro Carbon AC). Es hat wohl dieselbe Spannungsversorgung, kommt aber mit WIFI und dem besseren Soundchip. Brauchst du denn WIFI Jochen?
Preislich ist es dasselbe. https://geizhals.de/a1858899.html

CPU-Kühler [OPTIONAL]: Scythe Mugen 5 Rev.B
So riesig ist dieser Kühler gar nicht (im Vergleich zu dem was es noch so im Markt gibt), in erster Linie ist er sehr schwer. Wenn es denn weiterhin der Mugen sein soll rate ich aber zum Kauf der PCGH Edition. Die kostet 3 € mehr und kommt dafür mit zwei Lüftern, die langsamer drehen.
https://geizhals.de/a1603022.html

RAM: Patriot DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit
Ich würde G.Skill oder Corsair nehmen, wenn es nicht mehr als einen Zehner Aufpreis ausmacht. Ich kenne mich wegen der Wechselwirkungen bei AMD Prozessoren nicht so gut aus und spare mir hier eine konkrete Modell-Empfehlung. Sebastian to the rescue bitte!
Die 16 GB sollten insgesamt aber ausreichen. Ich wüsste nicht was dagegen spricht erst in ein bis zwei Jahren zu verdoppeln, wenn solche Speichermengen im Gaming-Mainstream wirklich relevant werden.

GRAFIKKARTE: GIGABYTE GeForce RTX 2070
Hier werfe ich ganz ketzerisch einfach mal den Hut der Sapphire RX Vega 64 Nitro+ in den Ring. Ohne glänzende Raytracing Zukunft aber laufruhig und durchaus flink. Etwas günstiger ist sie mit 439 € auch noch.
https://geizhals.de/a1798147.html

GEHÄUSE: Fractal Design Meshify C Dark Tint TG
Whatever floats your boat! ;)
Meine Wahl wäre hier das intern und in den Abmessungen baugleiche Fractal Design Define C TG. Ist nicht high-airflow fokussiert, sondern mehr auf Geräuschunterdrückung optimiert aber dafür läuft man auch keine Gefahr, dass die schöne Mesh-Front Staub anzieht und regelmäßig abgewischt werden möchte. Selber Preis und pflegeleicht aber zugegeben mit weniger Style.
https://geizhals.de/a1666665.html

NETZTEIL: Corsair TX650M
Hier möchte ich Voigt beispringen und für 10 Euro Aufpreis ein beQuiet! Straight Power Netzteil unterstützen. Oder aber ein sehr gutes Seasonic Focus Plus Gold.
https://geizhals.de/a1753714.html
https://geizhals.de/a1658737.html

SSD: Samsung 860 EVO 1 TB
Last but not least kommt mein Dealbreaker. Wenn schon eine M.2 SSD bitte doch auch gleich mit NVMe. Da man den Unterschied aber auch dann nur in synthetischen Benchmarks oder mit der Stoppuhr bemerkt, kann man es auch lassen und die Preisdifferenz lieber in mehr Speicher investieren.
Ich empfehle, auch weil es letztlich wohl der einzige Speicher im System sein soll, eine 2 TB Crucial MX500 SSD, klassisch mit SATA.
https://geizhals.de/a1745360.html


edit:
fancy Geizhals-Wunschliste mit Jochens Namen drüber.
https://geizhals.de/?cat=WL1
Tagesaktueller Preis 1500,39 €
Zuletzt geändert von Camulos am 28. Jan 2019, 18:58, insgesamt 2-mal geändert.

Legomännchen
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Registriert: 29. Mär 2017, 17:41

Re: 4K PC Diskussionsthread

Beitrag von Legomännchen » 28. Jan 2019, 18:49

Puhh, da war ich leider etwas entäuscht von Sebastians Beratung.

Gleich vorneweg zum Netzteil:
Hier würde ich für den DAU-Selbstzusammenbauer bequiet empfehlen, egal welches man nimmt, man hat immer gute Qualität. Wenn man bei Corsair nicht aufpasst, hat man schnell mal auch nen Chinaböller.

Zum Prozessor: Hier verstehe ich Sebastians Vorschlag am wenigsten. Für einen reinen Spiele PC sehe ich keinen nennenswerten Vorteil eines 2700x gegenüber einem 2600x (oder sogar 2600). Die Benchmarkergebnisse sind minimal unterschiedlich, ganz im Gegensatz zum Preisunterschied. Die Wahl von AM4 hingegen finde ich gut, einfach weil mal nocheinmal aufrüsten kann und die momentanen Gerüchte für Ryzen2 sehr vielversprechend sind (und aus "politischen Gründen").

Zum Thema SSD:
Eine M.2 mit SATA halte ich für Geldverschwendung: Kostet mehr, bringt aber keinen Geschwindigkeitsgewinn gegenüber der "klassischen". Eher sehe ich die Gefahr, dass die SSD hier unter der Abwärme der GraKa leidet. Wenn man bereit ist, den Aufpreis für NVME für nur messbare Unterschiede zu zahlen, ist das natürlich was anderes.

Und nun das schwerste Thema: GraKa
Hier sind die Anforderungen von Jochen auch schwierig. Für 1080p würde ich fast behaupten, dass die 970 erstmal noch ausreicht. Eine 1060 bietet hier nur ca. 12% Mehrleistung genau wie eine RX590 gegenüber einer 970! Auch bezüglich Bildschirm würde ich aber alle Fälle 1440p empfehlen. Für die Arbeit noch mehr als zum Zocken, da man die höhere Auflösung hier noch mehr merkt. Und da ist für mich tatsächlich die RTX2060 der vorraussichtliche Sweet Spot. Evtl. lohnt es sich hier auch auf die 1160ti (so sie denn kommt) zu warten.

Aber zum Abschluss noch was positives ;)
Mit der Auswahl von RAM, Mainboard und CPU-Kühler gehe ich voll mit :)

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