Gendern in der deutschen Sprache

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Voigt
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Voigt »

@Terranigma: Als wären meine Zeichenskills gut genug um zwischen männlich oder weiblein zu unterscheiden ^^

@Schlagerfreund Wenn jemand Polizisten sagt, habe ich garkein Geschlecht oder Bild eines männlichen Polizisten im Kopf. Wenn ich drüber nachdenke, versuche ich mich bloß an Polizistenfiguren aus der Werbung oder so zu erinnern, und dann ist es wild gemixt.

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exx
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von exx »

Terranigma hat geschrieben:
23. Jul 2019, 11:33
Auf das Bild bezogen: wenn du von "drei Polizisten" oder "drei Polizist/innen" sprichst ist die Wahrscheinlich wohl höher, dass beim zweiten Bild auch mind. eine Frau dabei ist. Werde meinen Kollegen die Tage mal'n Stift und Papier vorsetzen und schauen, wie das in der Praxis aussieht. :D
Dein Argument ist durchaus nachvollziehbar aber wenn ich im normalen Alltag jemandem sage er solle drei PolizistInnen malen werde ich wahrscheinlich, egal wie lang ich die Pause nach dem "Polizist" mache, 3 weibliche Polizisten vorgelegt bekommen. Einfach weil die meisten, diese Form nicht kennen und eher an einen Versprecher denken.
Ich bin gerade aber echt überlegen bei welchem generischen Maskulin ich eine gemischte Gruppe vor Augen hätte, aber mir fallen dann nur wirkliche Klischeeberufe wie Babysitter ein, wobei da mein Bild aus aus 95% Frauen bestehen würde. Also auch nicht gleichmäßig verteilt.

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derFuchsi
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von derFuchsi »

Siel hat geschrieben:
20. Jul 2019, 21:57
Polizisten (Mehrzahl) war für mich nie eine Anhaltspunkt, daß es sich um eine rein Männliche Truppe handelt! Deswegen stolper ich krass über dieses Polizist/innen im gesprochenen! Es ergibt kein Sinn für mich!
Ich finde den Punkt garnicht mal so uninteressant.
Als Einzahl sagt man ja je nach Geschlecht durchaus Polizist oder Polizistin wenn man jemanden persönlich meint.
Das störende ist ja das Mehrzahlgendern mit Polizisten/-innen (oder mit Sternchen oder was auch immer). Und "die Polizisten" an sind sind ja nunmal nicht männlich.

Aber die derzeit quasi laufende Abschaffung des Genus halte ich für unnötig und sogar gefährlich.
Das alte Thema Sexus vs Genus halt.

Noch was zum weiterbilden
https://www.welt.de/print/die_welt/deba ... sexus.html
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Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Terranigma hat geschrieben:
23. Jul 2019, 11:33
Siel hat geschrieben:
20. Jul 2019, 21:57
Denn ich verstehe es einfach nicht! Polizisten (Mehrzahl) war für mich nie eine Anhaltspunkt, daß es sich um eine rein Männliche Truppe handelt!
Man kann dies ja einmal experimentell untersuchen, welche Assoziationen - darum geht es - ein Wort auslöst. Du kannst ja mal Freund/in, Kinder, Angehörige, o.Ä. bitten einen Stift in die Hand zu nehmen und ein Bild anhand dessen zu malen, was du ihnen sagst. Wichtig dabei: erkläre vorher nicht worauf das Ganze hinauslaufen soll. Sag einfach: "Ich will mal was testen. Nimm mal einen Stift und male, was ich sage." Und dann sag sowas wie "drei Polizisten stehen vor der Polizeistation" oder "zwei Verkäufer stehen hinter der Theke." Ich habe es selbst nicht ausprobiert - werde das wohl mal an meinen Schüler/innen nach den Sommerferien exerzieren - aber meine Hypothese ist, dass Bilder mit rein männlichen Gruppen bekommen wirst. Studien zu dem Thema legen das jedenfalls nahe, sodass insb. Kinder sich stärker angesprochen werden - z.B. von einer Berufsbeschreibung - wenn die für den Beruf verwendete Bezeichnung das Geschlecht hat, mit dem sie sich selbst identifizieren. Auch bei Erwachsenen scheint es so zu sein, dass das generische Maskulinum einen nachweisbaren Effekt darauf hat, wie man sich eine Personengruppe vorstellt, d.h. dass Frauen im geringen Umfang mitgedacht werden, als wenn man Alternativformulierungen verwendet.

Auf das Bild bezogen: wenn du von "drei Polizisten" oder "drei Polizist/innen" sprichst ist die Wahrscheinlich wohl höher, dass beim zweiten Bild auch mind. eine Frau dabei ist. Werde meinen Kollegen die Tage mal'n Stift und Papier vorsetzen und schauen, wie das in der Praxis aussieht. :D
Das halte ich aber tatsächlich geschuldet am Erfahrungsschatz bzw am Gesamtbild! Ja, Polizisten, habe ich zu meiner Jugendzeit, tatsächlich nur als Männlich empfunden ABER weil ich nur Männliche Polizisten kannte! Hingegen Doktoren war für mich in den ersten Lebensjahren ein reiner Frauenbegriff, da ich eben eine Frau Doktor als Kinderärztin hatte!
Alles was ich anführen will und was ich ausdrücken möchte ist eben! Dieses ../innen klingt für mich nicht flüssig und macht für mich keinen Sinn! Denn im Endeffekt heißt es immernoch Die (weiblich. Form) Polizisten ( männlich. Form, wenn man so denken mag) was sich aus meiner Sicht Gegenseitigkeit neutralisiert und ein genderfreie Mehrzahl erzeugt! Mag nur meine Persönliche Ansicht sein! Aber wo ein Berufsbezeichnung nicht direkt mit Mann endet, ist dieses /innen im gesprochenen, aus meiner Perspektive nur eine verkomplizierung der Sprache! Ich mein, will man wirklich Feruerwehrmann/innen sagen? Das ganze Konzept ist aus meiner Perspektive nicht gut! Verständniss für das Genderneutrale Mehrzahl maskulin zu fördern halte ich von daher mehr als sinnvoll! Man muss nicht nur dagegen sein, weil es ein maskulin ist!


Ps.: das soll jetzt kein Retourkutsche sein ABER genau aus dem Grund bin ich für das Verständnis des Genderneutralen Maskulin, denn dieses .../innen deckt nur 2 Geschlechter ab! Und zwar Männlich und weiblich! Transgender, Hermaphroditen ect pp. Werden dadurch nicht abgedeckt! Und ich hab echt keine Lust auf eine Sprache die am Ende, Polizist/innen/ix/es/ylosy und sonst was dran hängt um alle abzudecken! Ich hoff ihr könnt wenigstens das nachvollziehen! Deswegen ist aus meiner Sicht, ein Verständniss zu fördern um Welten besser als neue wortkreationen zu schaffen!

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Alienloeffel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Alienloeffel »

Warum nicht einfach neutrale bezeichnungen benutzen? Sprache ist im Fluss und verändert sich ohnehin - gerade eben in diese Richtung.
Die herkömmlichen Formen decken transgender noch weniger ab, müsstest du dann nicht noch mehr gegen diese sein und insbesondere für neutrale Formen eintreten?

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Terranigma
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Terranigma »

Siel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 02:06
Verständniss für das Genderneutrale Mehrzahl maskulin zu fördern halte ich von daher mehr als sinnvoll! Man muss nicht nur dagegen sein, weil es ein maskulin ist!
Erneut: es gibt allerlei wiss. Studien die nachweisen, dass das generische Maskulinum ein - nicht der ausschließliche - Faktor ist, dass Frauen bei Sammelbezeichnungen ausgeblendet werden und dass Kinder sich tendenziell weniger adressiert werden, wenn ihr Geschlecht nicht genannt wird. Wenn man "drei Köche" oder "zwei Arbeitnehmer" sagt, denken offenbar sehr viele Menschen ausschließlich an Männer. Ob dieser Effekt tatsächlich derart existiert kann man in einem Praxisversuch einfach an seinen Mitmenschen testen. ;)
Siel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 02:06
Und ich hab echt keine Lust auf eine Sprache die am Ende, Polizist/innen/ix/es/ylosy und sonst was dran hängt um alle abzudecken!
Dann tu es nicht. Es gibt keinerlei Gesetz, o.Ä. das irgendjemand zwingt seinen Sprachgebrauch derart zu regulieren. In amtlichen Behörden und bei öffentlichen Presseerzeugnissen mag es diesbezüglich Vorgaben geben, aber das gehört dann eben zum Job. Wie du in deiner Freizeit redest ist ja deine Angelegenheit. Ich gender da auch nicht konsequent. In gesprochener Sprache würde ich auch nicht "Bürger/innen" sagen, sondern "Bürger und Bürgerinnen." Dieser Sprechpause gefolgt von "innen" finde ich ebenfalls unelegant. Darum tue ich's halt nicht.
Alienloeffel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 08:18
Warum nicht einfach neutrale bezeichnungen benutzen?
Was für neutrale Formen gibt es denn? Mir fällt keine ein.
derFuchsi hat geschrieben:
23. Jul 2019, 22:16
Aber die derzeit quasi laufende Abschaffung des Genus halte ich für unnötig und sogar gefährlich.
Was ist daran gefährlich?
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Alienloeffel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Alienloeffel »

Terranigma hat geschrieben:
24. Jul 2019, 10:44

Alienloeffel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 08:18
Warum nicht einfach neutrale bezeichnungen benutzen?
Was für neutrale Formen gibt es denn? Mir fällt keine ein.

Mir auch nicht. Dementsprechend könnte man ja darüber nachdenken welche zu entwickeln/einzuführen. Damit würde keiner ausgeschlossen -> Problem gelöst?
Ja so einfach ist es wahrscheinlich nicht. Die Möglichkeit zumindest besprechen fände ich aber gut, das passiert gefühlt kaum.

Das erinnert mich an diese unsäglichen Toiletten Debatten: Das einfachste wäre da Badezimmer für alle einzurichten und gut (?).

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Terranigma
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Terranigma »

Alienloeffel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 12:38
Mir auch nicht. Dementsprechend könnte man ja darüber nachdenken welche zu entwickeln/einzuführen. Damit würde keiner ausgeschlossen -> Problem gelöst?
So funktioniert Sprache nicht. Erwachsene werden mit ihren Kindern nicht - daher lernt man die Erstsprache ja - konsequent anders reden, nur weil man sie darum bittet. Das Genus ist in der deutschen Sprache derart integral, dass man das nicht durch äußere Vorgaben verändern kann. Auch halte ich nichts davon, den Sprachgebrauch von Privatpersonen zu regulieren. Dass man bei amtlichen Behörden, o.Ä. derartige Vorgaben macht ist für mich in Ordnung: dort sitzen die Menschen als Angestellte, nicht als Privatpersonen, d.h. auch wenn man das Gendern privat doof findet kann ein Arbeitnehmer wohl von einem verlangen, dass man es in einem Schreiben dennoch tut. Aber alles darüber hinaus erscheint mir weder praktikabel noch wünschenswert. Ich bin auch nicht überzeugt, dass es in der Gesellschaft große Veränderungen erzielen würde. Die Rolle von Frauen in Deutschland hat sich in den letzten 100 Jahren massiv gewandelt, ohne dass sich die deutsche Morphologie verändert hätte. So signifikant scheint's mir dann doch nicht zu sein.

Womöglich wird die deutsche Sprache eines Tages das Genus verlieren, wie's das Englische auch getan hat. Aber dafür sehe ich keinen Anhaltspunkt.
Alienloeffel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 12:38
Das erinnert mich an diese unsäglichen Toiletten Debatten: Das einfachste wäre da Badezimmer für alle einzurichten und gut (?).
Keine Ahnung, aber ich kann mir vorstellen, dass Frauen z.B. in einer Discothek nicht gerne auf eine Toilette mit teils angetrunkenen Männern gehen woll, sodass die Trennung auch aus Sicherheitsgründen einen gewissen Sinn haben dürfte.
Zuletzt geändert von Terranigma am 24. Jul 2019, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Alienloeffel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Alienloeffel »

Terranigma hat geschrieben:
24. Jul 2019, 12:57
...
Alienloeffel hat geschrieben:
24. Jul 2019, 12:38
Das erinnert mich an diese unsäglichen Toiletten Debatten: Das einfachste wäre da Badezimmer für alle einzurichten und gut (?).
Keine Ahnung, aber ich kann mir vorstellen, dass Frauen z.B. in einer Discothek nicht gerne auf eine Toilette mit teils angetrunkenen Männern gehen woll, sodass die Trennung auch aus Sicherheitsgründen einen gewissen Sinn haben dürfte.
Das ist natürlich ziemlich offtopic, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass da das Badezimmer einen größeren Faktor hat, die angetrunkenen Typen kommen auch an anderen Orten an diese Personen ran. Dieses Risiko besteht in Schulen, unis, Ämtern, Restaurants etc aber eher gar nicht.

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echtschlecht165
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von echtschlecht165 »

Terranigmas Ansatz gefällt mir.
Ich halte es ja ähnlich, und bezweifle den gesellschaftlichen Nutzen.
Ansonsten dürfte es ja in sämtlichen Ländern mit Sprachen, die nicht zwischen Genus und Sexus unterscheiden, keine Benachteiligung von Frauen geben.
In Stein gemeißelt

Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Wie gesagt! Ich plädiere dafür, dass jedweder sexismus eingestellt gehört! Vor allen bei den Gehältern! Aber ich plädiere genauso dafür das, dass genderneutrale Plural erhalten bleibt und das Verständniss gefördert gehört anstatt, den Sprachgebrauch auf Krampf zu verunstalten! Es ist nun mal ein Historischer Fakt das Männer früher die Arbeitnehmer waren und Versorger der Familien! Das Einzelpersonen (weiblich.) bei Berufsansprachen mit -in endet sollte jeder verstanden haben! Aber im Plural ist dieses /innen absolut unproduktiv und wenn man drauf besteht, dann bitte beide Geschlechter!
Nach meiner Meinung, ist das genderneutrale Maskulin für Berufsbezeichnungen (solang es nicht auf mann endet) durchaus erstrebenswert!. Denn wie gesagt nach /innen kommt dann um transgender nicht auszuschließen eventuell ein /ix oder /ylosip oder /muhahahahanopi ect pp (ja die Endungen sind sarkastisch)!

Aufklärung ist für mich das Zauberwort! Anstatt das jeder auf eine bestimmte Endung besteht, gehört einfach das Verständnis gefördert das Berufsbezeichnungen nichts mit dem Geschlecht zu tun haben! Das ist für mich der effizienteste weg!

Ps.: ich mach es jetzt mal genauso wie es mir auf diversen Plattformen vorgehalten wurde!
Wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt dann seid ihr einfach nur Männerfeindlich, ein Sexist und verfolgt eine Agenda um euch besonders zu fühlen! (Das ps.: ist nicht ernstgemeint, ist es nur immer wieder etwas was mir bei solchen Diskussionen im umgedrehten Fälle vorgehalten wird)! Auch wenn Social Media nen anderes Thema ist, aber hier argumentieren 2-3 Leute genauso!

Stuttgarter
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Stuttgarter »

Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 18:59
Wie gesagt! Ich plädiere dafür, dass jedweder sexismus eingestellt gehört! Vor allen bei den Gehältern! Aber ich plädiere genauso dafür das, dass genderneutrale Plural erhalten bleibt und das Verständniss gefördert gehört anstatt, den Sprachgebrauch auf Krampf zu verunstalten! Es ist nun mal ein Historischer Fakt das Männer früher die Arbeitnehmer waren und Versorger der Familien! Das Einzelpersonen (weiblich.) bei Berufsansprachen mit -in endet sollte jeder verstanden haben! Aber im Plural ist dieses /innen absolut unproduktiv und wenn man drauf besteht, dann bitte beide Geschlechter!
Nach meiner Meinung, ist das genderneutrale Maskulin für Berufsbezeichnungen (solang es nicht auf mann endet) durchaus erstrebenswert!. Denn wie gesagt nach /innen kommt dann um transgender nicht auszuschließen eventuell ein /ix oder /ylosip oder /muhahahahanopi ect pp (ja die Endungen sind sarkastisch)!

Aufklärung ist für mich das Zauberwort! Anstatt das jeder auf eine bestimmte Endung besteht, gehört einfach das Verständnis gefördert das Berufsbezeichnungen nichts mit dem Geschlecht zu tun haben! Das ist für mich der effizienteste weg!

Ps.: ich mach es jetzt mal genauso wie es mir auf diversen Plattformen vorgehalten wurde!
Wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt dann seid ihr einfach nur Männerfeindlich, ein Sexist und verfolgt eine Agenda um euch besonders zu fühlen! (Das ps.: ist nicht ernstgemeint, ist es nur immer wieder etwas was mir bei solchen Diskussionen im umgedrehten Fälle vorgehalten wird)! Auch wenn Social Media nen anderes Thema ist, aber hier argumentieren 2-3 Leute genauso!
Für gleiche Gehälter "genauso" kämpfen wie für den Erhalt von sprachlichen Eigenheiten, die diskriminierend sind...
Aber ich geb zu, mir ist noch ganz schwummrig von den ganzen Ausrufezeichen.

Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Ob Ausrufezeichen oder nicht, dass hat nix mit der Inhaltlichen Aussage zu tun! Und diese Sprachlichen Eigenheiten seh ich eben als nicht Diskrimierend an!
Eher sind die einzige Sexisten die, die nicht wahrhaben wollen, daß es Genderneutral ist! (Um mal ne hohe These in den Raum zu stellen)!

Ps.: jemanden anhand nur der Grammatik zu kritisieren zeugt von schwachen Argumente. Tut mir leid das sagen zu müssen!!!! (Die waren extra für dich XD)

Im Ernst.: um es nochmals klarzustellen, ich hasse jedwede Art der Diskriminierung im Berufsleben und auf Sozialer Ebene!
Und ich sehe dennoch keinen Grund, bei Berufsbezeichnungen etwas zu ändern. Da es eben Genderneutraol ist, solang der Beruf nicht auf Mann endet! Alles andere empfinde ich nur als unnötiges komplizieren der Sprache!
Vorallem verstehe ich es nicht bei berufen die sowieso auf -en enden!

Achja.: und wenn die Antwort ist, du bist eh nicht betroffen du verstehst das nicht! Dann bitte Erklärt mir bitte den Mehrwert davon! Und sagt bitte nicht das hätte was mit Gleichberechtigung zu tun!

Stuttgarter
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Stuttgarter »

Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:19
Ob Ausrufezeichen oder nicht, dass hat nix mit der Inhaltlichen Aussage zu tun! Und diese Sprachlichen Eigenheiten seh ich eben als nicht Diskrimierend an!
Eher sind die einzige Sexisten die, die nicht wahrhaben wollen, daß es Genderneutral ist! (Um mal ne hohe These in den Raum zu stellen)!

Ps.: jemanden anhand nur der Grammatik zu kritisieren zeugt von schwachen Argumente. Tut mir leid das sagen zu müssen!!!! (Die waren extra für dich XD)

Im Ernst.: um es nochmals klarzustellen, ich hasse jedwede Art der Diskriminierung im Berufsleben und auf Sozialer Ebene!
Und ich sehe dennoch keinen Grund, bei Berufsbezeichnungen etwas zu ändern. Da es eben Genderneutraol ist, solang der Beruf nicht auf Mann endet! Alles andere empfinde ich nur als unnötiges komplizieren der Sprache!
Vorallem verstehe ich es nicht bei berufen die sowieso auf -en enden!

Achja.: und wenn die Antwort ist, du bist eh nicht betroffen du verstehst das nicht! Dann bitte Erklärt mir bitte den Mehrwert davon! Und sagt bitte nicht das hätte was mit Gleichberechtigung zu tun!
Die einzige Antwort ist nunmal, "Die Person, die von Diskriminierung nicht betroffen ist, kann auch nicht drüber befinden, was diskriminierend ist". Die Antwort hast Du offensichtlich schon öfter bekommen. Insofern ergibt die ganze Diskussion mit Dir wohl keinen Sinn - Du wirst es vermutlich auch dann nicht verstehen, wenn man Dir das noch zwangzigmal sagt.

Aber noch n kleiner Tip - Du wirst in der Diskussion vermutlich nie auf nen grünen Zweig kommen, solang Du einerseits voll für Gleichberechtigung bist, andererseits aber Du entscheidest, worin die dann besteht und worin nicht. Die Denkweise ging vielleicht noch in den 70ern - aber nicht mehr heute.

Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Stuttgarter hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:27
Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:19
Ob Ausrufezeichen oder nicht, dass hat nix mit der Inhaltlichen Aussage zu tun! Und diese Sprachlichen Eigenheiten seh ich eben als nicht Diskrimierend an!
Eher sind die einzige Sexisten die, die nicht wahrhaben wollen, daß es Genderneutral ist! (Um mal ne hohe These in den Raum zu stellen)!

Ps.: jemanden anhand nur der Grammatik zu kritisieren zeugt von schwachen Argumente. Tut mir leid das sagen zu müssen!!!! (Die waren extra für dich XD)

Im Ernst.: um es nochmals klarzustellen, ich hasse jedwede Art der Diskriminierung im Berufsleben und auf Sozialer Ebene!
Und ich sehe dennoch keinen Grund, bei Berufsbezeichnungen etwas zu ändern. Da es eben Genderneutraol ist, solang der Beruf nicht auf Mann endet! Alles andere empfinde ich nur als unnötiges komplizieren der Sprache!
Vorallem verstehe ich es nicht bei berufen die sowieso auf -en enden!

Achja.: und wenn die Antwort ist, du bist eh nicht betroffen du verstehst das nicht! Dann bitte Erklärt mir bitte den Mehrwert davon! Und sagt bitte nicht das hätte was mit Gleichberechtigung zu tun!
Die einzige Antwort ist nunmal, "Die Person, die von Diskriminierung nicht betroffen ist, kann auch nicht drüber befinden, was diskriminierend ist". Die Antwort hast Du offensichtlich schon öfter bekommen. Insofern ergibt die ganze Diskussion mit Dir wohl keinen Sinn - Du wirst es vermutlich auch dann nicht verstehen, wenn man Dir das noch zwangzigmal sagt.

Aber noch n kleiner Tip - Du wirst in der Diskussion vermutlich nie auf nen grünen Zweig kommen, solang Du einerseits voll für Gleichberechtigung bist, andererseits aber Du entscheidest, worin die dann besteht und worin nicht. Die Denkweise ging vielleicht noch in den 70ern - aber nicht mehr heute.
Also somit sprichst mir jedwede Empathie ab, solang ich nicht deine Meinung teile! Stimmt damit hat sich diese Diskussion erledigt, da du ein Fanatiker zu sein scheinst und keine Gegenmeinung akzeptierst! Im übrigen sehe ich da die große Kluft der Seiten! Wünsch dir dennoch einen schönen Abend und viel Spaß noch im Forum!

Stuttgarter
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Stuttgarter »

Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:30

Also somit sprichst mir jedwede Empathie ab, solang ich nicht deine Meinung teile! Stimmt damit hat sich diese Diskussion erledigt, da du ein Fanatiker zu sein scheinst und keine Gegenmeinung akzeptierst! Im übrigen sehe ich da die große Kluft der Seiten! Wünsch dir dennoch einen schönen Abend und viel Spaß noch im Forum!
Sagt der, der glaubt, besser als Frauen beurteilen zu können, wann und wodurch sie diskriminiert werden und wann und wodurch nicht. Glückwunsch Kollege. :D

Auch noch viel Spaß. Küsschen.

Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Stuttgarter hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:35
Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:30

Also somit sprichst mir jedwede Empathie ab, solang ich nicht deine Meinung teile! Stimmt damit hat sich diese Diskussion erledigt, da du ein Fanatiker zu sein scheinst und keine Gegenmeinung akzeptierst! Im übrigen sehe ich da die große Kluft der Seiten! Wünsch dir dennoch einen schönen Abend und viel Spaß noch im Forum!
Sagt der, der glaubt, besser als Frauen beurteilen zu können, wann und wodurch sie diskriminiert werden und wann und wodurch nicht. Glückwunsch Kollege. :D

Auch noch viel Spaß. Küsschen.
Hab ich nie behauptet! Ich sage nur es macht wenig Sinn! Aber genug des Zwists!
Ich gehe von meinen subjektiven Verständniss aus und meinen Erfahrungen.
Vielleicht ist das wirklich ne Ost/West Sache! Denn ich habe nicht einmal in meinen Leben, eine Frau, als minderwertig betrachtet. Und alle Damen die ich kenne, haben keine Probleme mit der Genderneutralen Maskulinen Form im Plural!
Und ehrlich, wer könnte schon behaupten eine Mutter/Frau wäre weniger wert als ein Mann! Da hackt es bei mir! Ich verstehe das Konzept nicht! IND der ehemalige DDR war jeder gleichviel Wert! Das war wohl das einzig gute am Kommunismus!
Vielleicht liegt es daran!

Stuttgarter
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Stuttgarter »

Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 21:45

Hab ich nie behauptet! Ich sage nur es macht wenig Sinn! Aber genug des Zwists!
Ich gehe von meinen subjektiven Verständniss aus und meinen Erfahrungen.
Vielleicht ist das wirklich ne Ost/West Sache! Denn ich habe nicht einmal in meinen Leben, eine Frau, als minderwertig betrachtet. Und alle Damen die ich kenne, haben keine Probleme mit der Genderneutralen Maskulinen Form im Plural!
Und ehrlich, wer könnte schon behaupten eine Mutter/Frau wäre weniger wert als ein Mann! Da hackt es bei mir! Ich verstehe das Konzept nicht! IND der ehemalige DDR war jeder gleichviel Wert! Das war wohl das einzig gute am Kommunismus!
Vielleicht liegt es daran!
Du hast echt alle gefragt? :o Wow.

Mit "ich hab noch nie..."-Sätzen wär ich in dem Zusammenhang übrigens vorsichtig. Ich war auch immer davon überzeugt, dass ich alle Menschen grundsätzlich mit demselben Respekt behandle und natürlich keinerlei diskriminierende Formulierungen benutze. Bis mich halt immer wieder mal Frauen drauf hingewiesen haben dankenswerterweise, dass ichs doch getan hab. Das mit der Selbsteinschätzung ist halt so ne Sache.

Siel
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Siel »

Ja du hast anscheinend überlesen, eventuell hätte ich es extra für dich fett markieren sollen, dass ich erwähnte Subjektives Verständniss und Erfahrung!

Wie du gerade erwähntest, man hat dich darauf hingewiesen! Mich noch niemand, nicht eine einzige!
Aber damit wirst du ja recht haben, weil die dir das gesagt haben die 100% repräsentieren nicht war!
Kleiner Denkansatz! Und danach ist echt Schluß! Du hast auch nicht die Wahrheit gepachtet, also führe dich bitte nicht so auf!
Jede Erfahrung ist anders!

Stuttgarter
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Re: Gendern in der deutschen Sprache

Beitrag von Stuttgarter »

Siel hat geschrieben:
25. Jul 2019, 22:04
Ja du hast anscheinend überlesen, eventuell hätte ich es extra für dich fett markieren sollen, dass ich erwähnte Subjektives Verständniss und Erfahrung!

Wie du gerade erwähntest, man hat dich darauf hingewiesen! Mich noch niemand, nicht eine einzige!
Aber damit wirst du ja recht haben, weil die dir das gesagt haben die 100% repräsentieren nicht war!
Kleiner Denkansatz! Und danach ist echt Schluß! Du hast auch nicht die Wahrheit gepachtet, also führe dich bitte nicht so auf!
Jede Erfahrung ist anders!
Also Moment mal, wenn Du schon breitbeinig dastehst und behauptest, "Keine einzige Frau, die ich kenne, hat damit ein Problem!" - dann geh ich schon davon aus, dass Du jede einzelne Frau, die Du kennst, explizit danach gefragt hast. Sonst ist das nämlich schlicht ne Behauptung, die keinerlei Grundlage hat.

Und es gibt Frauen, die mit einem Mann über sowas reden, und Frauen, die es nicht tun. Und es gibt Männer, mit denen Frauen über sowas reden und Männer, mit denen sie es nicht tun. Dass Du aus Deinem Bekanntenkreis von keiner Frau was entsprechendes gehört hast, kann also verschiedene Gründe haben.

Ganz abgesehen davon - eine Frau "kennst" Du, die mit der Sprache ein gewaltiges Problem hat. Nina. Und die hat das auch schon xmal begründet. Sollte man als Mann vielleicht einfach mal akzeptieren statt es dauernd besser zu wissen. Selbst, wenn man ausm Osten kommt.

Edit: Ums jetzt wirklich zu beenden: Du hast vor einer Seite eine Frage gestellt. Die wurde Dir von verschiedenen Personen hier begründet beantwortet. Was Dir aber offensichtlich alles egal ist - Du willst nur Deine Meinung durchdrücken. Und wirfst dabei bezeichnenderweise das, was Du selbst tust, anderen vor. Du willst keine Diskussion. Du willst auch eigentlich keine Gleichberechtigung. Du willst das geile Gefühl, dass wir doch Gleichberechtigung haben. Und ob wir die haben, bestimmst ja wohl immer noch Du. Insofern schönes Leben noch.

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