[Sammelthread] Strategie und 4X

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Jon Zen
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Jon Zen »

nachtgiger hat geschrieben:
17. Aug 2020, 16:14
Insgesamt bin ich aber durchaus angetan. Mich nervt nur ein wenig, dass es wohl keinen optimalen Weg gibt, Städte zu bauen... besonders bei den Hauptstädten, die ich nicht zur Truppenrekrutierung benötige, schaue ich mir ein ums andere Gebäude an und denke mir "ja wieso soll ich das nun bauen? Bringt doch fast nichts". Die Garnisonen der kleinen Städte sind mir zu schwach, v.a. weil die höherstufigen Ressourcengebäude so teuer sind... wenn da einmal ein Gegner mit nem Ministack durchkommt und die Siedlung zerstört, sind etliche Ressourcen flöten gegangen. Zumal Gold ja begrenzt ist.

Auch das Göttersystem erschließt sich mir nicht ganz. Jede Runde -10 Einfluss? da bin ich im Endgame ja nur noch mit Hecatombs beschäftigt, nein danke, da lass ichs lieber gleich. Viele Boni finde ich auf den ersten Blick auch gar nicht so effektiv.

Ich hoffe, dass die beiden Kritikpunkte an meiner mangelnden Spielerfahrung liegen, nicht am Balancing. Ich werde es sehen.

Die Schlachten machen dagegen sehr viel Spaß, auch ohne Kavallerie. Achilles ist halt ein Viech auf dem Schlachtfeld :dance: Man merkt, dass sich die Entwickler beim Designen der Karten viele Gedanken gemacht haben. Auch das Barter-System gefällt. (Noch) macht es mir Spaß, auf der Suche nach dem besten Deal meine Nachbarn abzuklappern und um jeden Goldtaler zu feilschen. Mal schauen, da könnte ich mir vorstellen, dass das mit der Zeit eintönig werden könnte.
Beim Göttersystem bin ich erstmal auf einen Gott gegangen (Hera bringt gute Boni), diese habe ich auf Stufe 3 gebracht und halte sie jetzt oben, was mit Priesterinnen ganz gut geht. Jetzt versuche ich den 2. Gott (bei mir Ares) auf Stufe 3 zu bringen, usw.
Ich glaube, dass man später auch problemlos sein Tempel umweihen kann, dass kostet etwa 250 Gold. Oder man reißt sie ab und baut sie wieder neu auf. Das sollte klappen, weil die +XXX auf einen Gott sind nur ein einmaliger Effekt bei der Fertigstellung des Tempels. Das fühlt sich sehr unnatürlich an.

Zum Städtebau: Ja, die Bonigebäude sind merkwürdig schwach. Zwar sind sie günstig, das sollte aber spätestens im Lategame nicht mehr interessieren.

Zu den Nebensiedlungen: Hier finde ich die Bauoptionen sehr interessant. Gerade die verbesserte Version vom Standard-Ressourcen Gebäude ist im Early bis Midgame nur in der 1. Stufe erschwinglich. Daher macht es vermutlich Sinn, erstmal andere Gebäude dorthin zu bauen, die dann später abzureißen, um dann diese Variante dorthin zu bauen.
Weil die Nebensiedlungen so schwach bemannt sind, habe ich genau das Problem, was Creative Assembly bei Britannia schon nicht mochte: Eine kleine Armee plündert eine Nebensiedlung nach der anderen von mir und meine verfolgende Armee ist immer langsamer. Das liegt auch daran, dass plündernde Armeen, am Ende ihres Zuges noch auf Eilmarsch wechseln können und so nur durch einen Eilmarsch von meiner Armee erreicht werden kann, was aber die Gefechtseinleitung verhindert ==> meine Armee steht am Ende der Runde genau neben der Plünderarmee und muss zusehen, wie sie meine Nebensiedlungen ausraubt.
Zwei Mittel dagegen gibt es aber: Das Gebet der Hera. Dadurch erleiden feindliche Armeen auf eigenem Gebiet verschleiß und Leuchtfeuer, wodurch sich feindliche Armeen langsamer auf dem eigenem Terrain bewegen.

Zu den Ressourcen: Ich bin zwar noch nicht an diesem Punkt, aber es führt wohl zwangsläufig dazu: Im Lategame wird man mit Holz und Steinen nichts mehr tun können. Dass Gold eine endliche Ressource ist (die im Midgame aber im Überfluss vorhanden ist), macht es für unerfahrene Troy Spieler zum Glücksspiel, wie viel sie davon sparen und wie viel sie davon ausgeben sollten.

Meine Gegner: Habe noch keinen Antagonisten (Zug 55), dafür aber den größten Teil Griechenlands, ohne Peloponnes, problemlos mit 2-3 Armeen eingenommen (mein Problem sind die Rohstoffe). Ich habe festgestellt, man muss nur schneller als die Gegner Kriege erklären. :lol:
Wahrscheinlich hätte die KI auf "sehr schwer" besser reagiert, aber gerade im Early und im Midgame waren 2 Armeen gegen die "schwere" KI vernichtend. Weil die Entfernungen zwischen den Siedlungen so gering waren, musste ich nur im 2 gegen 1 ihre Armee angreifen, danach konnte sie keine neue Armee mehr aufbauen, weil ich in 2-3 Zügen alle Siedlungen erobern konnte.

Zu den Schlachten: Muss ich noch mehr davon selbst spielen. :lol:
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nachtgiger
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von nachtgiger »

Jon Zen hat geschrieben:
17. Aug 2020, 18:28

Beim Göttersystem bin ich erstmal auf einen Gott gegangen (Hera bringt gute Boni), diese habe ich auf Stufe 3 gebracht und halte sie jetzt oben, was mit Priesterinnen ganz gut geht. Jetzt versuche ich den 2. Gott (bei mir Ares) auf Stufe 3 zu bringen, usw.
Ich glaube, dass man später auch problemlos sein Tempel umweihen kann, dass kostet etwa 250 Gold. Oder man reißt sie ab und baut sie wieder neu auf. Das sollte klappen, weil die +XXX auf einen Gott sind nur ein einmaliger Effekt bei der Fertigstellung des Tempels. Das fühlt sich sehr unnatürlich an.

Zum Städtebau: Ja, die Bonigebäude sind merkwürdig schwach. Zwar sind sie günstig, das sollte aber spätestens im Lategame nicht mehr interessieren.

Zu den Nebensiedlungen: Hier finde ich die Bauoptionen sehr interessant. Gerade die verbesserte Version vom Standard-Ressourcen Gebäude ist im Early bis Midgame nur in der 1. Stufe erschwinglich. Daher macht es vermutlich Sinn, erstmal andere Gebäude dorthin zu bauen, die dann später abzureißen, um dann diese Variante dorthin zu bauen.
Weil die Nebensiedlungen so schwach bemannt sind, habe ich genau das Problem, was Creative Assembly bei Britannia schon nicht mochte: Eine kleine Armee plündert eine Nebensiedlung nach der anderen von mir und meine verfolgende Armee ist immer langsamer. Das liegt auch daran, dass plündernde Armeen, am Ende ihres Zuges noch auf Eilmarsch wechseln können und so nur durch einen Eilmarsch von meiner Armee erreicht werden kann, was aber die Gefechtseinleitung verhindert ==> meine Armee steht am Ende der Runde genau neben der Plünderarmee und muss zusehen, wie sie meine Nebensiedlungen ausraubt.
Zwei Mittel dagegen gibt es aber: Das Gebet der Hera. Dadurch erleiden feindliche Armeen auf eigenem Gebiet verschleiß und Leuchtfeuer, wodurch sich feindliche Armeen langsamer auf dem eigenem Terrain bewegen.

Zu den Ressourcen: Ich bin zwar noch nicht an diesem Punkt, aber es führt wohl zwangsläufig dazu: Im Lategame wird man mit Holz und Steinen nichts mehr tun können. Dass Gold eine endliche Ressource ist (die im Midgame aber im Überfluss vorhanden ist), macht es für unerfahrene Troy Spieler zum Glücksspiel, wie viel sie davon sparen und wie viel sie davon ausgeben sollten.

Meine Gegner: Habe noch keinen Antagonisten (Zug 55), dafür aber den größten Teil Griechenlands, ohne Peloponnes, problemlos mit 2-3 Armeen eingenommen (mein Problem sind die Rohstoffe). Ich habe festgestellt, man muss nur schneller als die Gegner Kriege erklären. :lol:
Wahrscheinlich hätte die KI auf "sehr schwer" besser reagiert, aber gerade im Early und im Midgame waren 2 Armeen gegen die "schwere" KI vernichtend. Weil die Entfernungen zwischen den Siedlungen so gering waren, musste ich nur im 2 gegen 1 ihre Armee angreifen, danach konnte sie keine neue Armee mehr aufbauen, weil ich in 2-3 Zügen alle Siedlungen erobern konnte.

Zu den Schlachten: Muss ich noch mehr davon selbst spielen. :lol:
Danke für den Tipp mit Hera, das ist wiederum wirklich ein guter Bonus. Für Patroklos habe ich eh einen Hera-Tempel gebaut, dann werde ich da mal eine Priesterin hinschicken und kräftig beten. Die Effekte von Zeus sind eigentlich auch nicht schlecht, da bekommt man einen Bonus von +10-30 auf die Einstellung der Verhandlungspartner. Bin bis jetzt aber auf Ares gegangen, dachte mir das passt von den Effekten besser zur "Kampfmaschine" Achilles... auch wenn er in der Ilias ja glaube ich eher die Nähe zu Aphrodite sucht.

Zum Gold: ich glaube, da sind Barter-Agreements fast besser, als das Zeug selbst abzubauen, da die AI nicht an das natürliche Limit gebunden ist. Die Fraktion mit dem Stier-Wappen hatte ich so zurechtgestutzt, dass mir für ein Friedensangebot insgesamt 900 Gold über 10 Runden überwiesen würde. Habe ein wenig mit den Savegames rumgespielt, die Gold-Siedlung hatte im Eigenbesitz ein Limit von ca. 450 Gold... leider wurden die dann von Pylos überrannt, sodass ich die noch ausstehenden Zahlungen von 500 Gold nicht mehr bekommen habe... :roll:

meieiro
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von meieiro »

Ich weiß nicht ob die Info neu ist, oder schon länger bekannt, aber anscheinend ist Crusader Kings III ab Tag 1(01.09.) im Microsoft GamePass enthalten. Kann man quasi für nen Euro(Geht das noch?) mal ausprobieren.

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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

Bei der Gamestar gibts ein neues Video über den aktuellen "Stand" von Stellaris:

https://www.youtube.com/watch?v=x_NW5sc1tbQ

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Jon Zen
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Jon Zen »

nachtgiger hat geschrieben:
17. Aug 2020, 19:34
Zum Gold: ich glaube, da sind Barter-Agreements fast besser, als das Zeug selbst abzubauen, da die AI nicht an das natürliche Limit gebunden ist. Die Fraktion mit dem Stier-Wappen hatte ich so zurechtgestutzt, dass mir für ein Friedensangebot insgesamt 900 Gold über 10 Runden überwiesen würde. Habe ein wenig mit den Savegames rumgespielt, die Gold-Siedlung hatte im Eigenbesitz ein Limit von ca. 450 Gold... leider wurden die dann von Pylos überrannt, sodass ich die noch ausstehenden Zahlungen von 500 Gold nicht mehr bekommen habe... :roll:
Ich bin jetzt auch am Punkt, wo ich Gold brauche und meine Minen leer sind.
Jetzt langsam begreife ich dieses unglaublich dumme Gold System, was du perfekt mit work-around zusammengefasst hast:

Creative Assembly Designer:

"Wir wollen eine besonders wertvolle Ressource, nennen wir sie Gold!"
"Wir lassen ihre Quellen irgendwann im Spiel erschöpfen, am besten dann wenn man sie am meisten braucht!"
"Das wird das Spiel auf ein neues Level bringen!"

CA Testabteilung:

"Die KI geht ständig pleite"

CA Designer:
"Haben wir eigentlich jemanden, der für die KI in Troy zuständig ist?"
.......
.......
.......
"Niemand? Okay, dann lassen wir die KI sich Ressourcen ercheaten, erhöhen aber die Goldkosten. Dadurch wird der Spieler gezwungen mehr zu handeln und bestraft, wenn er die Welt erobert!"

CA Testabteilung: "..............."

Bild
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Dicker
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Dicker »

Ich versuche mich gerade seit 2 Jahren mal wieder an Stellaris. Das Spiel wird ja vorbildlich unterstützt und erweitert und die neuen Mechaniken gefallen mir ganz gut. Aber ich habe wieder dieselben Probleme, wie damals. Plötzlich bricht meine Wirtschaft ein und das Spiel gibt einem keine Tools an die Hand, mit denen man das genau analysieren könnte. Sowas einfaches wie ein paar zeitliche Diagramme würden schon enorm helfen. Ich sehr immer nur wer was genau jetzt verbraucht. Die Änderungsrate sehe ich aber nicht und kann deshalb auch nicht daraus schließen, was es verursacht haben könnte. Ich bin gerade im Midgame, hab einen Krieg hinter mir, der meine Wirtschaft hat stark einbrechen lassen. Irgendwann hatte sie sich wieder stabilisiert und ich war guter Dinge. Und plötzlich, bin ich überall um den selben Betrag im Minus, wie ich vorher im Plus war. Warum, keine Ahnung. Ich hab mittlerweile die Vermutung, dass das Upgraden meiner Flotte so teuer geworden ist, dass das alle meine Ressourcen frisst, aber genau kann ich es nicht sagen, weil nachdem ich das Upgraden abgebrochen hatte, war ich bis auf Credits trotzdem noch tiefrot.
Und dazu kommen die Unruhen auf meinen Planeten, deren Grund ich auch nicht zuordnen kann. Ok, es ist die Arbeitsloigkeit, aber deren Grund kenne ich auch nicht. Und das beste ist, manche Probleme lösen sich von alleine, plötzlich sagt das Spiel: "Hey, alles wieder gut." Das fühlt sich nicht nur willkürlich an, sondern ist es vermutlich auch.

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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

Es gibt, glaube ich, auch einen Malus, wenn man zu stark expandiert. Habe aber schon länger keine Runde mehr gespielt.

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Dicker
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Dicker »

Ja, nennt sich Einigkeit oder so. Müsste irgendwann neu dazu gekommen sein. Aber daran lag es nicht, der war ja immer gleichbleibend hoch, da zu dem Zeitpunkt die Galaxie vollständig aufgeteilt war.
Egal, zwei Reiche sind mittlerweile so mächtig geworden, dass alle anderen keine Chance mehr hatten. OK, vielleicht wäre es irgendwie weitergegangen, aber der Krieg zog sich sooo ewig, dass ich keinen Bock mehr hatte.

Ich hab jetzt neu als xenophiler Pazifist angefangen. Mal sehen, ob es besser läuft. Hab auch ein paar Tutorials gesehen, kann ja eigentlich nur ^^

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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

Mehr Aufbau- als klassisches Strategiespiel, aber Two Point Hospital kann man am dieses Wochenende auf Steam gratis ausprobieren. Ich habe es lang gespielt und finde es sehr unterhaltsam.

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Dicker
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Dicker »

Dicker hat geschrieben:
25. Aug 2020, 11:32
Ja, nennt sich Einigkeit oder so. Müsste irgendwann neu dazu gekommen sein. Aber daran lag es nicht, der war ja immer gleichbleibend hoch, da zu dem Zeitpunkt die Galaxie vollständig aufgeteilt war.
Egal, zwei Reiche sind mittlerweile so mächtig geworden, dass alle anderen keine Chance mehr hatten. OK, vielleicht wäre es irgendwie weitergegangen, aber der Krieg zog sich sooo ewig, dass ich keinen Bock mehr hatte.

Ich hab jetzt neu als xenophiler Pazifist angefangen. Mal sehen, ob es besser läuft. Hab auch ein paar Tutorials gesehen, kann ja eigentlich nur ^^
Kurze Rückblick auf mein xenophiles Pazifisten Spiel. Ich bin nicht durch, aber ich werde sicher gewinnen. Problem ist, ich habe an den Reglern für das Mid- und Endgame gespielt und jetzt sitze ich gerade meine Zeit bis zur Endgame Crisis ab. Was mega-nervig ist. Denn als Pazifist ist das Spiel echt langweilig. Die Kriege sind einfach das Salz in der Suppe. Immerhin hab ich es wirklich geschafft in keinen Krieg bisher verwickelt worden zu sein.

Und ich habe mittlerweile ein besseres Gefühl für die Wirtschaft in dem Spiel. Zu viel und zu frühe Expansion ist schlecht, die Mali ziehen die Gesamtwirtschaft runter. Soweit, so bekannt. Mir sehr aber einzelne Verluste bei Ressourcen eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang setzen können, ist mir erst in diesem Durchgang aufgefallen, in dem meine Wirtschaft äußerst stabil war und nur aufgrund des fehlens einer spziellen Ressource auf einmal einbrach. Früher war auf einmal alles rot und man konnte die Ursache nicht ausfindig machen. Jetzt war es relativ klar, auch weil ich sonst nichts anderes zu tun hatte, als auf die Endgame Crisis zu warten. Aber da ist das Spiel wirklich intransparent und zeigt immer nur den Status Quo und keinen Blick in die Vergangenheit.

meieiro
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von meieiro »

Wie schauts eigentlich hier im Forum mit CrusaderKings3 aus? Habt ihr das schon gespielt? Wie finde die CK2-Veteranen es bisher?
Ich bin ja eher in EU4 zu Hause aber habs dank des GamePass mal angespielt.
Und ich finde es im Vergleich zu CK2 schon mal deutlich einsteigerfreundlicher. Die Tutorials sind für Paradox-Verhältnise schon überraschend gut. Ich bin da schon deutlich einfacher reingekommen als nochr in den Vorgänger in den ich nie so richtig reingekommen bin. Viele Dinge habe ich aber trotzdem noch nicht durchblickt habe, aber das war bei einem Pardox-Spielen, nach einer einstelligen Spielzeit, auch nicht zu erwarten.

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echtschlecht165
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von echtschlecht165 »

meieiro hat geschrieben:
3. Sep 2020, 11:13
Wie schauts eigentlich hier im Forum mit CrusaderKings3 aus? Habt ihr das schon gespielt? Wie finde die CK2-Veteranen es bisher?
Ich bin ja eher in EU4 zu Hause aber habs dank des GamePass mal angespielt.
Und ich finde es im Vergleich zu CK2 schon mal deutlich einsteigerfreundlicher. Die Tutorials sind für Paradox-Verhältnise schon überraschend gut. Ich bin da schon deutlich einfacher reingekommen als nochr in den Vorgänger in den ich nie so richtig reingekommen bin. Viele Dinge habe ich aber trotzdem noch nicht durchblickt habe, aber das war bei einem Pardox-Spielen, nach einer einstelligen Spielzeit, auch nicht zu erwarten.
Kurzer Ersteindruck:

Es ist im Kern wie CK2. Es ist ausgesprochen Hübsch (Maps, Menüs, Charaktere), viele Änderungen wirken sehr sinnvoll und das Spiel ist an den richtigen Stellen entschlackt. (es gibt keine Transportschiffe mehr). Die Menüs wirken aufgeräumt und gefallen mir sehr gut.

Es hat bestimmt noch ein paar Kinderkrankheiten: Im Krieg laufen deine Verbündeten ein wenig planlos herum und es fehlt das Feature Armeen an andere dranzuhängen.

Im Grossen und ganzen fand ich mich als mittelmässiger auskenner bei CK2 sofort zurecht. Feudalsystem und Erbschaft sieht sehr ähnlich aus.
Mit dem Religionsbaukasten, der am ersten Blick super aussieht, werde ich mich heute beschäftigen.

Die Ereignisdichte ist vielleicht noch nicht so hoch wie bei CK2 inkl allen DLCs , aber das wird auch bestimmt noch besser.
Ich erwarte da einen grossen Langjährigen Erfolg, bei Kritikern wie Spielern.
In Stein gemeißelt

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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

Die besten PC Strategiespiele nach der Meinung von PC Gamer:

https://www.pcgamesn.com/15-great-strat ... ay-or-else

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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

XCOM Long War mod creators are making their own 4X strategy game

https://www.pcgamesn.com/terra-invicta/release-date


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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von meieiro »

philoponus hat geschrieben:
5. Okt 2020, 14:30
XCOM Long War mod creators are making their own 4X strategy game

https://www.pcgamesn.com/terra-invicta/release-date
Mir war ja als große Fan der neuen XComs die LongWar Mod immer zu 'aufgeblasen'. Da konnte man glaube ich ja bis zu 10 Squad-Mitglieder haben. Das war mir für eine Runden-Taktik spiel zu langwierig. Mal sehen ob da was Ähnliches bei rumkommt.
philoponus hat geschrieben:
5. Okt 2020, 14:29
Die besten PC Strategiespiele nach der Meinung von PC Gamer:

https://www.pcgamesn.com/15-great-strat ... ay-or-else
Offworld Trading Company überrascht mich in der Liste jetzt schon etwas. Hab das als nettes kleines Indie-Spiel abgespeichert und nicht mehr(nicht gespielt).
Ansonsten keine schlechte Liste. Die auch wieder mal zeigt, wie schlecht es um RTS steht. Das Neueste ist da noch Starcraft II

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Rossy
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Rossy »

Glaube Deserts of Kharak und Company of Heroes 2 sind wesentlich neuer, zudem sind so Listen ja auch immer mit Vorsicht zu genießen. Und mit Total War Warhammer 2 ist ja ein feines RTT-Spiel dabei.

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Jon Zen
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Jon Zen »

philoponus hat geschrieben:
5. Okt 2020, 14:30
XCOM Long War mod creators are making their own 4X strategy game

https://www.pcgamesn.com/terra-invicta/release-date
XCOM Long War ist für mich das beste XCOM und vielleicht sogar das beste Strategiespiel, was es gibt. Habe es ca. 250 Stunden gespielt und die Kampagne war zu dem Zeitpunkt immer noch nicht zu Ende (was nicht schlimm ist). Die Basis-Verteidigung verlangte mir alles ab, dauerte ca. 8 Stunden und war das vielleicht besste Level, was ich jemals gespielt habe. :ugly:

Terra Invicta ist schon seit einigen Jahren in der Mache. Gut, dass es jetzt einen ungefähren Release Termin gibt. Trotzdem wird aus hervorragenden Moddern nicht automatisch hervorragende Spieleentwickler.

Die Kickstarter Kampagne wurde auch verlinkt: https://www.kickstarter.com/projects/te ... escription
Für $25 bekommt man eine digitale Kopie des Spiels. Ich glaube, das ist es mir Wert - und das Geld hätten sie sowieso schon für ihre Mods verdient gehabt (ich glaube, für Long War II wurde sie auch von Firaxis/2k engagiert).

-------------
Offworld Trading Company fand ich relativ langweilig. Habe es nach wenigen Missionen abgebrochen.
Anno 1800, Desperados 3 oder Total War: Three Kingdoms hätten meiner Meinung nach viel eher einen Platz in dieser Liste verdient (und auch als Supreme Commander & C&C Red Alert 2).
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philoponus
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von philoponus »

Jon Zen hat geschrieben:
8. Okt 2020, 18:55
Terra Invicta ist schon seit einigen Jahren in der Mache. Gut, dass es jetzt einen ungefähren Release Termin gibt. Trotzdem wird aus hervorragenden Moddern nicht automatisch hervorragende Spieleentwickler.
Hier noch ein Interview mit dem Chef:

https://pca.st/wzq78bv3

Michi123
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Re: [Sammelthread] Strategie und 4X

Beitrag von Michi123 »

https://www.gamestar.de/artikel/europa- ... 63174.html

Ein Report in Gamestar Plus über 20 Jahre Europa Universalis von Dom Schott, sehr lesenswert :clap:

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