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Steppi
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Steppi »

Zocker a.D. hat geschrieben: 4. Mai 2026, 18:41 Holy shit... das ist doch gerade der Punkt! Ich WILL möglichst viele Kopien der Blockchain haben und ich WILL sie vollständig haben und nichts löschen. Wie kann man das als Argument gegen Bitcoin aufführen?
Wie wärs mit den folgenden Argumenten: Falls du dein Wallet verlierst und deine Keys, dann ist dein Guthaben für immer weg. Es könnte sogar gut sein das Malware systematisch Wallets vernichtet.
Ich persönlich habe in meiner Lebenswirklichkeit noch nirgends per Bitcoin zahlen können, sei es beim Lebensmitteleinkauf, bei Amazon oder anderen Versanddienstleistern, nicht bei eBay, nicht in einer Gaststätte, nicht beim Essen bestellen oder bei Verkehrsmitteln, nicht im Späti, nicht in der Apotheke oder bei Steam etc.. Solange dies so bleibt, solange Bitcoins eine praktische Hürde darstellen, wird er sich nicht in der breiten Masse durchsetzen können.
Und solange das so bleibt, wird Bitcoin nur zur Spekulation benutzt, was wiederum seine Attraktivität für normale Geldgeschäfte verringert, da man sich nicht auf seinen Wert verlassen kann. Und irgendwann kann die Blase platzen oder, wie ich oben angedeutet habe, kann dein Wallet für dich nicht mehr erreichbar sein, durch verschiedene Gründe, denn du bist persönlich dafür verantwortlich und dir wird nichts ersetzt.
Klar wenn du am Anfang von Bitcoin selber an welche gekommen bist, dann hast du jetzt ein kleines oder großes Vermögen, das ist beneidenswert, insbesondere wenn Reichtum das Lebensziel ist. Aber man kann heute nicht mehr behaupten, dass Bitcoin eine sichere Investition ist, sondern es handelt sich hierbei um eine hochriskante Investition, ich vermute die Leute die Bitcoins besitzen wissen das nur zu gut und gesund ist diese Angst bestimmt auch nicht, dass der Bitcoin plötzlich stark an Wert verliert.
Das ist dann vermutlich wie Aktien zu halten, wobei Aktien echtes Eigentum bedeuten also ein Wertfundament haben und weil es dort Regulierungen gibt. Der Wert des Bitcoin beruht auf Seltenheit und dem Vertrauen, dass dies eine gute Sache ist. Aber wie wir alle wissen, Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Und ehrlich gesagt, wenn wir an dem Punkt sind, wo wir dem Staat nicht mehr vertrauen können in dem wir leben und Angst vor Verfolgung haben müssen, dann nützt uns der Bitcoin auch wenig um Lebensmittel zu kaufen.
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Wie wärs mit den folgenden Argumenten: Falls du dein Wallet verlierst und deine Keys, dann ist dein Guthaben für immer weg. Es könnte sogar gut sein das Malware systematisch Wallets vernichtet.
Wenn eine Malware deine private keys vernichtet und du nicht mehr deine Bitcoin bewegen kannst, dann hast du aber auch die absoluten Grundlagen falsch gemacht. Das ist ein weitreichendes Thema, desshalb hier nur in Kürze... dagegen sichert man sich natürlich ab. Aber ja, theoretisch ist das so. Wenn du deinen Goldbarren verlierst, ist er auch für immer weg.
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Und solange das so bleibt, wird Bitcoin nur zur Spekulation benutzt
Also ich benutze es einfach zum Sparen.
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Aber man kann heute nicht mehr behaupten, dass Bitcoin eine sichere Investition ist
Wenn ich in Euro spare, kann ich hingegen sicher sein, dass es konstant entwertet wird. Ich finde, geplante Inflation ist Diebstahl, andere hier im Forum glauben, das muss so sein für die Konsumgesellschaft, was meiner festen Überzeugung nach einen VIEL größeren, negativen Einfluss auf die Umwelt hat, als all der Strom für's Bitcoin Mining. Wenn man weiß, sein Geld steigt eher im Wert, als dass es sicher fällt, dann kauft man sich auch weniger Zeug, das man in Wirklichkeit gar nicht braucht. Das wäre ein echtes Geschenk an die Umwelt.
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Der Wert des Bitcoin beruht auf Seltenheit und dem Vertrauen, dass dies eine gute Sache ist. Aber wie wir alle wissen, Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.
Guter Punkt, der zurückgeht zu dem eigentlichen Thema, dem eigenen Fullnode mit einer kompletten Kopie der Bitcoin Blockchain und dem Vertrauen. Mit meinem Node kann ich ganz unabhängig von Dritten genau überprüfen, dass es tatsächlich nur maximal 21 Millionen Bitcoin jemals geben wird und wieviele davon mir gehören. Woher weißt du eigentlich, wieviele Euro es gibt? Und wieviele kommen in den nächsten 1, 2, 5, 10 Jahre hinzu? Wie groß ist dein Anteil an dem Euro-Kuchen, wenn du 1000,- Euro hast? Niemand kann dir das beantworten.
chrische5
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von chrische5 »

Hallo

Ich kenne mich zu wenig aus, daher meine Frage: Dass es mit 21 Millionen einen Maximalwert gibt, heißt ja aber nicht, dass ich die Einheit immer weiter teilen kann. Dann habe ich doch auch keinen Mehrwert, wenn es dann NanoBitcoin gibt. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Christoph
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

IDEA hat geschrieben: 5. Mai 2026, 09:22
Zocker a.D. hat geschrieben: 4. Mai 2026, 18:41 Berkeley-Absolvent
- https://scholar.google.com/citations?us ... AAAJ&hl=en
- https://www2.eecs.berkeley.edu/Faculty/ ... eaver.html

Aber klar, sorry, random dude "Zocker AD" aus einem Gaming Forum kennt sich auf dem Fachgebiet besser aus.
Das ist jetzt nicht ernsthaft dein Argument, dass das, was ein Dr. sagt, die unhinterfragbare Wahrheit und nicht mehr diskutierbar ist, oder?
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

chrische5 hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:05 Hallo

Ich kenne mich zu wenig aus, daher meine Frage: Dass es mit 21 Millionen einen Maximalwert gibt, heißt ja aber nicht, dass ich die Einheit immer weiter teilen kann. Dann habe ich doch auch keinen Mehrwert, wenn es dann NanoBitcoin gibt. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Christoph
Dein prozentueller Anteil an der Gesamtmenge bleibt konstant, das ist der Mehrwert. Wenn du 1 Bitcoin hast, dann wirst du auf ewig 1/21 Mio. Anteil an der Gesamtmenge haben, niemand kann das ändern. Bei konstanter Nachfrage muss dann zwangsläufig der Preis steigen.

Wenn du hingegen 100.000 Euro hast, dann hast du erstmal einen bestimmten prozentualen Anteil an der Gesamtmenge, aber da diese Gesamtmenge theoretisch unbegrenzt erweitert werden kann, sinkt auch dieser prozentuale Anteil zwangsläufig, was die Kaufkraft, also den Wert deines Geldes zusammenschmelzen lässt.
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Steppi
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Steppi »

Zocker a.D. hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:02
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Wie wärs mit den folgenden Argumenten: Falls du dein Wallet verlierst und deine Keys, dann ist dein Guthaben für immer weg. Es könnte sogar gut sein das Malware systematisch Wallets vernichtet.
Wenn eine Malware deine private keys vernichtet und du nicht mehr deine Bitcoin bewegen kannst, dann hast du aber auch die absoluten Grundlagen falsch gemacht. Das ist ein weitreichendes Thema, desshalb hier nur in Kürze... dagegen sichert man sich natürlich ab. Aber ja, theoretisch ist das so. Wenn du deinen Goldbarren verlierst, ist er auch für immer weg.
Gold ist ja auch nicht besonders praktisch, aber dein Konto, ob Giro, Spar, Paypal, kreditkarte ist abgesichert durch deine Identität.
Zocker a.D. hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:02
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Und solange das so bleibt, wird Bitcoin nur zur Spekulation benutzt
Also ich benutze es einfach zum Sparen.
Kannst du ja gerne machen, du kannst auch in Aktien investieren oder in Gold, und bisher ist der Bitcoin ja auch stetig gestiegen glaube ich, aber es bleibt ein hochrisikosparen und ich würde es nicht nutzen um meine Existenz abzusichern.
Zocker a.D. hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:02
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Der Wert des Bitcoin beruht auf Seltenheit und dem Vertrauen, dass dies eine gute Sache ist. Aber wie wir alle wissen, Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.
Guter Punkt, der zurückgeht zu dem eigentlichen Thema, dem eigenen Fullnode mit einer kompletten Kopie der Bitcoin Blockchain und dem Vertrauen. Mit meinem Node kann ich ganz unabhängig von Dritten genau überprüfen, dass es tatsächlich nur maximal 21 Millionen Bitcoin jemals geben wird und wieviele davon mir gehören. Woher weißt du eigentlich, wieviele Euro es gibt? Und wieviele kommen in den nächsten 1, 2, 5, 10 Jahre hinzu? Wie groß ist dein Anteil an dem Euro-Kuchen, wenn du 1000,- Euro hast? Niemand kann dir das beantworten.
Ka, ist es unbekannt wieviel € es gibt? Ist es wichtig? Ich glaube jedenfalls es ist nicht gesund, immer nur an Geld zu denken und Angst zu haben es zu verlieren.
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Schatteneule
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Schatteneule »

Ich bin zwar kein Mod, aber Mitleser: Vielleicht kommt ihr langsam mal wieder zum Thema zurück. 🙂
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:25 Gold ist ja auch nicht besonders praktisch, aber dein Konto, ob Giro, Spar, Paypal, kreditkarte ist abgesichert durch deine Identität.
...abgesichert durch deine Identität? Wie das?
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:25 aber es bleibt ein hochrisikosparen
In den Anfangsjahren von Bitcoin hätte ich das so unterschrieben, aber heute nicht mehr. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden.
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Ka, ist es unbekannt wieviel € es gibt? Ist es wichtig?
Wenn jemand arbeitet und in diesen bedruckten Scheinen für seine Energie und seine Zeit bezahlt wird, die einfach so aus dem Nichts gedruckt werden können, dann sollte es einem nicht egal sein, wieviel es davon gibt, denn je mehr es gibt, desto wertloser werden sie. Aber das Thema hatten wir ja jetzt schon ausführlich.
Steppi hat geschrieben: 5. Mai 2026, 11:25 Ich glaube jedenfalls es ist nicht gesund, immer nur an Geld zu denken und Angst zu haben es zu verlieren.
Stimmt... aber es ist genauso nicht gesund, das aktuelle System einfach so hinzunehmen mit seiner permanenten Entwertung.
Voigt
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Voigt »

Ich arbeite für keine bedruckten Scheine, die sind mir ziemlich egal.
Ich arbeite, dass ich im Gegenzug anderes Zeug einfsch so bekomme. Dass ich kurz eine Plastikkarte hinhalte wodurch dann irgendwelche Zahlen rumgeschoben werden ist für mich irgendwie eh schon surreal, aber mir auch egal.
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pepsodent
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von pepsodent »

Schatteneule hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:53 Ich bin zwar kein Mod, aber Mitleser: Vielleicht kommt ihr langsam mal wieder zum Thema zurück. 🙂
Das interessiert hier generell eher keinen vom Mod-Team, ob die Diskussion zum eigentlichen Thread-Thema passt. Wenn sogar der oberste Chef hier munter off-topic mitdiskutiert, braucht man da keine Hoffnungen haben.
Für solche Fälle hätte ich immer gerne eine Thread-Ignore-Funktion.
Ich weiß zwar, dass es in diesem Thread nicht um "Hardwaretalk zur RAM-Krise" geht, und dass ich nicht da reinklicken muss, stolper aber trotzdem immer wieder darüber.
Na ja... :roll:
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Steppi
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Steppi »

pepsodent hat geschrieben: 6. Mai 2026, 12:33
Schatteneule hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:53 Ich bin zwar kein Mod, aber Mitleser: Vielleicht kommt ihr langsam mal wieder zum Thema zurück. 🙂
Das interessiert hier generell eher keinen vom Mod-Team, ob die Diskussion zum eigentlichen Thread-Thema passt. Wenn sogar der oberste Chef hier munter off-topic mitdiskutiert, braucht man da keine Hoffnungen haben.
Für solche Fälle hätte ich immer gerne eine Thread-Ignore-Funktion.
Ich weiß zwar, dass es in diesem Thread nicht um "Hardwaretalk zur RAM-Krise" geht, und dass ich nicht da reinklicken muss, stolper aber trotzdem immer wieder darüber.
Na ja... :roll:
Spätestens wenn der Bitcoin gecrasht ist, geht hier wieder um RAM :ugly:
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

Steht doch jedem frei, sich zum Thema des Threads zu äußern, aber scheinbar gibt es dazu nichts mehr zu sagen.
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Heretic
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Heretic »

Zocker a.D. hat geschrieben: 6. Mai 2026, 13:13 Steht doch jedem frei, sich zum Thema des Threads zu äußern, aber scheinbar gibt es dazu nichts mehr zu sagen.
Man könnte auch einfach einen Thread zum Thema Bitcoin im Off Topic-Bereich aufmachen, anstatt diesen hier zu zweckentfremden.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Andre Peschke »

pepsodent hat geschrieben: 6. Mai 2026, 12:33
Schatteneule hat geschrieben: 5. Mai 2026, 16:53 Ich bin zwar kein Mod, aber Mitleser: Vielleicht kommt ihr langsam mal wieder zum Thema zurück. 🙂
Das interessiert hier generell eher keinen vom Mod-Team, ob die Diskussion zum eigentlichen Thread-Thema passt. Wenn sogar der oberste Chef hier munter off-topic mitdiskutiert, braucht man da keine Hoffnungen haben.
Für solche Fälle hätte ich immer gerne eine Thread-Ignore-Funktion.
Ich weiß zwar, dass es in diesem Thread nicht um "Hardwaretalk zur RAM-Krise" geht, und dass ich nicht da reinklicken muss, stolper aber trotzdem immer wieder darüber.
Na ja... :roll:
Ja, fair, hätte man früher vielleicht auskoppeln sollen. OT schien mir hier halt recht abgeschlossen. Aber faire Kritik. Ich kann in Zukunft auch mehr auf OT moderieren, wird dann aber auch wieder Fälle geben, wo Leute schreien. :D Da es nicht so oft passiert, würde ich eher sagen, wir handhaben das locker.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

Heretic hat geschrieben: 6. Mai 2026, 14:06 Man könnte auch einfach einen Thread zum Thema Bitcoin im Off Topic-Bereich aufmachen, anstatt diesen hier zu zweckentfremden.
Das Problem ist... ab wann macht man ein neues Thema auf? Sobald irgendwas einmal erwähnt wird? Sobald einer darauf antwortet? Ab wieviel Postings mit dem "fremden" Thema? Zwei? Drei? Vier? An zwei aufeinanderfolgenden Tagen? Man kann da keine harte Grenze ziehen, das entwickelt sich einfach so von allein und man weiß ja auch nie, ob es sich eventuell mit dem nächsten Posting schon wieder erledigt hat. Mich ganz persönlich stört es nicht, wenn sich ein Thema anders entwickelt, aber ich füge mich den Regeln.
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Dicker
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Dicker »

Ich glaube man kann sagen dass ab einer Seite Diskussionen ein eigen er Thread gerechtfertigt ist. Muss man dann nicht machen. Aber bei den 4 oder 5 hier definitiv. Finde die Diskussion gar nicht so unspannend, obwohl ich bei Krypto gar nicht dabei bin und keine tieferen Kenntnisse, aber einiges an "Vorurteilen" haben.
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Schatteneule
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Schatteneule »

Die RAM-Knappheit macht sich übrigens auch bei Smartphones bemerkbar: Die neue Pixel-11-Generation von Google kommt wohl teilweise mit weniger RAM (12 statt 16 GB RAM bei den Einstiegs-Pro-Modellen).
Die ganzen billigen Emulations-Handhelds aus China (u.a. Anbernic) kürzen ihr Angebot ebenfalls, verringern die RAM-Ausstattung und/oder steigern die Preise.

Ich hab mir gerade ein NAS angeschafft, damit ich meine Storage aus meinem Proxmox-Server ziehen kann. Zweite Platte für Mirror (16 TB) und RAM (16 GB) haben insgesamt 600€ gekostet. Den RAM-Riegel habe ich gebraucht für 100€ ergattert – 200€ wären es neu gewesen. 🥲
Zocker a.D. hat geschrieben: 6. Mai 2026, 15:14 Das Problem ist... ab wann macht man ein neues Thema auf? Sobald irgendwas einmal erwähnt wird? Sobald einer darauf antwortet? Ab wieviel Postings mit dem "fremden" Thema? Zwei? Drei? Vier? An zwei aufeinanderfolgenden Tagen? Man kann da keine harte Grenze ziehen, das entwickelt sich einfach so von allein und man weiß ja auch nie, ob es sich eventuell mit dem nächsten Posting schon wieder erledigt hat. Mich ganz persönlich stört es nicht, wenn sich ein Thema anders entwickelt, aber ich füge mich den Regeln.
phpBB hat halt nicht die Mittel, um solche abzweigenden Threads als eigenen Unterfaden vernünftig dazustellen, ohne dass das die Übersichtlichkeit sprengt. Discourse (u.a. bei Stay Forever im Einsatz) kann das, weicht aber von der gewohnten Bulletin-Board-Darstellung auch grundsätzlich stärker ab und setzt stark auf JavaScript. Xenforo keine Ahnung. Nur so am Rande. Kann man ggf. besser im phpBB-Thread weiterdiskutieren.
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Rane
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Rane »

Dicker hat geschrieben: 6. Mai 2026, 15:27 Ich glaube man kann sagen dass ab einer Seite Diskussionen ein eigen er Thread gerechtfertigt ist. Muss man dann nicht machen. Aber bei den 4 oder 5 hier definitiv. Finde die Diskussion gar nicht so unspannend, obwohl ich bei Krypto gar nicht dabei bin und keine tieferen Kenntnisse, aber einiges an "Vorurteilen" haben.
Geht mir ähnlich, ich lese gespannt mit.
Also wenn ein Mod den Bitcoin-Part des Threads ins offTopic-Forum bewegen kann, wäre doch was?:-)

Die Ansicht von Nick Weaver (das Video) war mir bereits bekannt.
Was er hier bezüglich des Speicherplatzes verargumentiert macht schon Sinn. Es ist, wie in der IT üblich, ein Tradeoff gemacht worden. Auf der Plus-Seite steht die Dezentralität, auf der Minus-Seite steht eben dass jeder Knoten des Netzwerks eine volle Kopie der Blockchain braucht. Je grösser das Ganze skaliert, desto mehr Speicherplatz wird gebraucht.
Kann man schon als starken Nachteil verargumentieren.

Ich bin zutiefst misstrauisch und ablehnend gegenüber der Technologie (nicht nur BTC sondern auch Kryptowährungen an sich, sowie auch NFTs, die ja zum Glück mit nur geringem Schaden an unserem Gaming-Hobby vorbeigeschrammt sind).
Die Volatilität dieser "Währung" ist viel zu gross. Der Stromverbrauch, insbesondere bei Bitcoin ("Proof of work") ist krass, und es hat halt irgendwie doch wenige realweltliche Anwendungsbereiche ausser "Spekulation / Sparen" und vielleicht noch "Finanzierung von Kriminalität" (Auch wenn es durch den shared ledger dadurch eigentlich eher ungeeignet ist. Wen es interessiert: Das Buch "Tracers in the Dark" von Andy Greenberg beleuchtet das genauer, aus der Perspektive von Ermittlern).

Die Technologie ist ~17 Jahre alt, es ist vermutlich etwas spät für eine Massen-Adaption. Wenn es so geil wäre, dann hätten es schon alle.
El Salvador hats versucht und ist damit nicht erfolgreich gewesen. (https://www.heise.de/news/El-Salvador-s ... 68264.html)
Zocker a.D.
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Zocker a.D. »

Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Je grösser das Ganze skaliert, desto mehr Speicherplatz wird gebraucht. Kann man schon als starken Nachteil verargumentieren.
Bitcoin ist GENAU so entwickelt, dass die Anforderungen, einen eigenen Fullnode zu betreiben, so gering wie nur irgend möglich ist. Wenn nicht jeder Normalo sich seinen eigenen Fullnode hinstellen kann, dann kann man auch gleich wieder auf das klassische Bankensystem gehen. Die Dezentralität und Niederschwelligkeit ist essentiell. Wenn du Vorschläge hast, wie man die Blockchain NOCH kleine hinkriegt, kannst du gerne einen pull request auf github für die entsprechende Änderung stellen. Glaubst du, man könnte einen pull request bei der EZB stellen, wenn man z.B. mit dem Inflationsziel von 2% nicht einverstanden ist? Ich weiß nicht, wo da ein "starker Nachteil" ist. Ja ok, für's online Banking bei einer Bank brauchst du keine 1TB Festplatte... geschenkt, dafür kriegst du dann halt auch "starke Vorteile".
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Nicht nur BTC sondern auch Kryptowährungen an sich, sowie auch NFTs
Um es einmal gesagt zu haben... Ich rede hier ausschließlich für Bitcoin und sonst nichts. "There is Bitcoin and there is fraud".
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Die Volatilität dieser "Währung" ist viel zu gross.
Ja, verstehe ich. Mich persönlich interessiert der kurzfristige Kurs nicht, mich interessieren der langfristige Kurs sowie die Eigenschaften von Bitcoin.
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Der Stromverbrauch, insbesondere bei Bitcoin ("Proof of work") ist krass
Ich glaube, das hatten wir schon ausführlich besprochen, desshalb nur nochmal gefragt: Was verhindert denn, dass DEIN Asset kompromittiert wird, inflationiert wird, zensiert wird, konfisziert wird, geklaut wird? Bei MEINEM Asset ist die Antwort auf all diese Fragen „proof of work“. Und ich bin mir sicher, dass die Lösung für all diese Fragen im Bezug auf Fiat-Geld deutlich mehr Energie verbraucht als Thailand.
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Rane
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Re: Hardwaretalk zur RAM-Krise

Beitrag von Rane »

Zocker a.D. hat geschrieben: 7. Mai 2026, 09:07
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Je grösser das Ganze skaliert, desto mehr Speicherplatz wird gebraucht. Kann man schon als starken Nachteil verargumentieren.
Bitcoin ist GENAU so entwickelt, dass die Anforderungen, einen eigenen Fullnode zu betreiben, so gering wie nur irgend möglich ist. Wenn nicht jeder Normalo sich seinen eigenen Fullnode hinstellen kann, dann kann man auch gleich wieder auf das klassische Bankensystem gehen. Die Dezentralität und Niederschwelligkeit ist essentiell. Wenn du Vorschläge hast, wie man die Blockchain NOCH kleine hinkriegt, kannst du gerne einen pull request auf github für die entsprechende Änderung stellen. Glaubst du, man könnte einen pull request bei der EZB stellen, wenn man z.B. mit dem Inflationsziel von 2% nicht einverstanden ist? Ich weiß nicht, wo da ein "starker Nachteil" ist. Ja ok, für's online Banking bei einer Bank brauchst du keine 1TB Festplatte... geschenkt, dafür kriegst du dann halt auch "starke Vorteile".
Selbstverständlich werde ich das nicht tun.
Aber man kann schon anerkennen dass die Skalierbarkeit her möglicherweise zum Problem wird, oder? Sonst wären ja auch Lösungen wie das Lightning Network nicht notwendig.
Zocker a.D. hat geschrieben: 7. Mai 2026, 09:07
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Nicht nur BTC sondern auch Kryptowährungen an sich, sowie auch NFTs
Um es einmal gesagt zu haben... Ich rede hier ausschließlich für Bitcoin und sonst nichts. "There is Bitcoin and there is fraud".
Ja, das hatte ich nur mit aufgenommen um hier direkt im Vorfeld zu kommunizieren dass ich dem gesamten Technologie-Feld hier gegenüber sehr negativ eingestellt bin. Der Rest meines Textes bezog sich auf Bitcoin, das hatte ich schon im Hinterkopf. :-)
Zocker a.D. hat geschrieben: 7. Mai 2026, 09:07
Rane hat geschrieben: 6. Mai 2026, 16:12 Der Stromverbrauch, insbesondere bei Bitcoin ("Proof of work") ist krass
Ich glaube, das hatten wir schon ausführlich besprochen, desshalb nur nochmal gefragt: Was verhindert denn, dass DEIN Asset kompromittiert wird, inflationiert wird, zensiert wird, konfisziert wird, geklaut wird? Bei MEINEM Asset ist die Antwort auf all diese Fragen „proof of work“. Und ich bin mir sicher, dass die Lösung für all diese Fragen im Bezug auf Fiat-Geld deutlich mehr Energie verbraucht als Thailand.
Wurde ausführlich hier besprochen, ja. Ich hab aber nicht annähernd das Gefühl dass das gut verglichen wurde.
Auf Seite 4 sind viele gute Argumente.
Der Vergleich mit dem Tresor hinkt. Der Tresor ist das Äquivalent zu den Mining-"Hallen" die die Netzwerk-Betreiber aufstelllen, nicht das Äquivalent zu den Stromkosten die anfallen nur um Transaktionen durchzuführen.

Auch der Vergleich zu Geschirrspüler, Wäschetrockner etc. ist nicht angemessen, weil ja nicht jeder Bitcoin-Nutzer auf diese Dinge des alltäglichen Gebrauchs verzichtet. Wäsche muss gewaschen werden, Geschirr gespült etc.. (In meinem Fall läuft das z.B. auch alles tagsüber mit Strom von der PV auf dem Dach).

Und bezüglich Kompromittierung der Währung durch Inflation/Zensur/Konfiszierung etc.: Dein Argument ist dann halt "Ich brauche proof-of-work, also den Stromverbrauch, um die anderen positiven Aspekte meiner Währung aufrechtzuerhalten". Okay, aber das senkt ja den Stromverbrauch nicht.
Und ich geh bei dem Argument dass der Stromverbrauch für Fiat-Währungen (die quasi die ganze Welt nutzt, also Maximalausbaustufe) auch nur annähernd an den von Bitcoin herankommt nicht mit. Da bräuchte ich dann Zahlen die das aufdröseln.
Wenn ich mir sowas hier anschaue und überlege wie das wohl aussähe wenn Bitcoin weiter verbreitet wäre dann kann nicht glauben dass die traditionellen Finanzsysteme auch nur annähernd ran kommen:

Bild

Quelle: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption
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