Deutsche Politik

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bluttrinker13
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von bluttrinker13 »

Nephtis hat geschrieben: 3. Jun 2026, 15:52
Wenn ich in 30 Jahren hoffentlich in Rente bin bin ich sowas von weg hier.
Falls das Ziel dann China lauten sollte, wärst du lustigerweise wahrscheinlich zeitlich genau richtig dort langsam das "Infrastruktur wird marode und keiner macht was" Aufkeimen mitzuerleben. :D

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen. ;)

Das Problem ist ja richtig, hier in Berlin zB die TU von einem auf den anderen Tag zu, angesagt dass das passieren wird, war es lange weil Investitionsstau bis zum Mond.

Ist aber glaube ich kein typisch deutsches Problem.
habla2k
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von habla2k »

Nephtis hat geschrieben: 3. Jun 2026, 15:52 Und dann wird sich (wieder) gewundert wenn die AfD in Sachsen-Anhalt im September mit über 40% den Minister stellen wird.
Nur, dass eine AfD rein gar nichts daran ändern wird, also ja, man wundert sich tatsächlich.
Nephtis hat geschrieben: 3. Jun 2026, 15:52 Wenn ich in 30 Jahren hoffentlich in Rente bin bin ich sowas von weg hier.
Und wohin? Wo gibts denn keine Probleme und man kann mit der deutschen Rente gut leben?

Ich find die Meldung für alle Menschen in Bonn natürlich blöd, aber gleichzeitig freut es mich fast, dass es mal nicht um unsere Brücken in Berlin geht wo alle immer nur sagen "Tja, Berlin wa?" Nö, passiert auch in Bonn.
oilrumsick
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von oilrumsick »

Natürlich ist das kein rein deutsches Problem, sondern eines aller fortgeschrittenen Industriestaaten.
bluttrinker13 hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:08 Falls das Ziel dann China lauten sollte, wärst du lustigerweise wahrscheinlich zeitlich genau richtig dort langsam das "Infrastruktur wird marode und keiner macht was" Aufkeimen mitzuerleben. :D
Das war auch genau mein Gedanke :D Ernsthaft ich würde gern wissen wo es so viel besser sein soll - grad in 30 Jahren. Es gibt Teile von China, die haben nichtmal richtige Strassen (hat natürlich den Vorteil, dass da nichts marode werden kann). Und in den USA und Resteuropa sieht es so aus wie in Deutschland.

Übrigens wundere ich mich angesichts dieser Probleme in Bonn tatsächlich über die 40% der AfD in Sachsen-Anhalt. a) Warum mache die Leute Sachsen-Anhalt ihre Wahl davon abhängig, in welchem Zusatand die Brücken im Raum Bonn sind und b) hab ich nichts gefunden, wie die AfD diesem Problem beikommen oder es verhindern will.

Ich bin in München ganz happy. Es wird gerade eine neue Tramlinie bei uns gebaut (ja die Baustelle ist natürlich nervig, aber a) komm ich mit dem Fahrrad easy durch und b) ist es schön zu sehen wie es voran geht) und ich hab diese Woche festgestellt, dass endlich eine Brücke über den Bahnübergang an der Fasanerie gebaut wird, an dem ich öfter mal stehe <3 Klar dauert 6 Jahre, aber besser in 6 Jahren als nie.
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Feamorn
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Feamorn »

habla2k hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:10 Ich find die Meldung für alle Menschen in Bonn natürlich blöd, aber gleichzeitig freut es mich fast, dass es mal nicht um unsere Brücken in Berlin geht wo alle immer nur sagen "Tja, Berlin wa?" Nö, passiert auch in Bonn.
Naja, die Rheinbrücken sind halt alle im Eimer. Das hier ist jetzt auch nicht nur für die Menschen in Bonn doof, sondern wird voll auf Köln durchschlagen, sieht man aktuell schon an der Staukarte bei Google. Die Autobahnbrücke in Bonn war ist eine der größeren Wege auf die anderen Rheinseite hier, da wird jetzt extrem viel Ausweichverkehr über die A4 in Köln laufen, die auch die letzten Jahre schon den Verkehr der A1-Sperrung tragen durfte. Bin gespannt, wann die A4 schlapp macht... :ugly:
Wird für die Bergisch Gladbacher auch doof, da hier aktuell immer abwechselnd über mehrere Monate die Verbindungen per S-Bahn bzw. Stadtbahn ausfallen wegen Bauarbeiten, und daher immer mehr Leute per Auto nach Köln, und über den Rhein, müssen... Richtig Party hier... alles mit Ansage und trotzdem streicht der Kreis hier z.B. weiterhin munter Millionen für den ÖPNV... (Nachdem man gerade freudig verkündet hat, dass so viele Leute wie nie ÖPNV gefahren sind.) Naja. Man bekommt durchaus das Gefühl, die Leute wollen es so, bei dem Wahlverhalten. Nur blöd, dass alle anderen mit hängen müssen...


Und ja, wer auf die Idee kommt, dass die AfD, mit "noch mehr Auto" da irgendwie was besser machen würde... :roll:
GoodLord
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von GoodLord »

habla2k hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:10
Nephtis hat geschrieben: 3. Jun 2026, 15:52 Und dann wird sich (wieder) gewundert wenn die AfD in Sachsen-Anhalt im September mit über 40% den Minister stellen wird.
Nur, dass eine AfD rein gar nichts daran ändern wird, also ja, man wundert sich tatsächlich.
Jetzt mal unabhängig von der AFD: Wunderst du dich tatsächlich, dass Menschen ihre (Wahl-) Entscheidungen nicht rational treffen?
habla2k
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von habla2k »

Ich wundere mich über die schiere Menge. Es können doch nicht 40% in Sachsen Anhalt Dumpfbacken sein?
Feamorn hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:19 Naja, die Rheinbrücken sind halt alle im Eimer.
Fair point. Wollte nur sagen, dass es befreiend ist, wenn der Rest des Landes mal nicht über Berlin kichert und die Nase rümpft. :D
GoodLord
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von GoodLord »

habla2k hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:40 Ich wundere mich über die schiere Menge. Es können doch nicht 40% in Sachsen Anhalt Dumpfbacken sein?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man eine Dumpfbacke sein muss um die AFD zu wählen (Ist natürlich Definitionssache).
habla2k
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von habla2k »

Man muss keine sein um sie zu wählen, aber man wird dazu, wenn man es tut.
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Dicker
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Dicker »

Leonard Zelig hat geschrieben: 3. Jun 2026, 10:28 Vor allem sollte der Staat finanziell ungebildete Menschen besser schützen vor Scharlatanen:
https://youtu.be/sviE3gI4RZw?is=GSCDogw_tXbNOeWL
Was mich bei sowas wundert, überall sonst wird reguliert, was das Zeug hält, Brandschutz Lärmschutz, Piepen bei erhöhter Geschwindigkeit, Cookie Banner, usw. Aber bei so Themen hat man als Kleinanleger keine Chance an sein Geld zu kommen bzw solche Anlageformen dürfen sich auf Totalverluste berufen.
Wo ist da der Verbraucherschutz? Mit finanzieller Bildung wälzt man die Verantwortung doch auch nur wieder auf den Bürger ab. Das ist so, als würde man Schadstoffe im Essen erlauben und Ernährungsbildung fordert.
Ich versteh es nicht und gleichzeitig wieder sehr. Wo das Geld liegt, da ist die Macht und Banken und Co haben viel Geld und können über ihre Lobbys die Deregulierung einfach durchsetzen.
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Leonard Zelig
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Leonard Zelig »

Grundsätzlich gilt ja Vertragsfreiheit, nur bei AGB wird der Verbraucher geschützt. Das Problem ist, dass die ein ganz anderes Produkt gekauft haben als ihnen versprochen wurde. Ich fände es gut wenn es wie in den Niederlanden flächendeckend Betriebsrenten gibt und diese in Fonds angelegt werden. Da könnte man sich einiges abschauen. Allerdings könnte die Versicherungslobby dann nicht mehr ihre privaten Rentenversicherungen verkaufen, bei denen die monatlichen Kosten die Rendite auffressen. Aktuell wird wieder gefordert, dass Beamte in die Rentenversicherung einzahlen sollen. Das würde dann aber nur für künftige Beamte gelten. Sinnvoller fände ich es die weltweit einzigartige Trennung in gesetzliche und private Krankenversicherungen aufzulösen. Ich bin als Beamter auf Probe noch freiwillig gesetzlich versichert und das lohnt sich für mich absolut nicht nach der Verbeamtung auf Lebenszeit in der gesetzlichen zu bleiben. Hab hier in Berlin auch immer noch keinen Hausarzt gefunden, letztes Jahr hatte ich Glück, dass in einer Kardiologie für einige Monate eine Allgemeinmedizinerin Sprechstunden angeboten hat.
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Griese
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Griese »

oilrumsick hat geschrieben: 3. Jun 2026, 16:13 Natürlich ist das kein rein deutsches Problem, sondern eines aller fortgeschrittenen Industriestaaten.
Ist das so? Ich habe noch im Hinterkopf von irgendeinem Radiofeature, dass Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Staaten ganz vorne mit dabei ist, wenn es um Investitionsstau in Infrastruktur geht. Hast Du Quellen / Vergleichsstudien zu anderen EU-Staaten, dass das anders ist? Würde mich schon interessieren.

Davon abgesehen: Es ist nicht nur eine Brücke. Es sind immer wieder Brücken bundesweit, darunter eben auch wichtige Hauptverkehrsbrücken. Straßen, Schienen. Schulgebäude und so weiter. Das ist halt alles wichtige Infrastruktur, wo über Jahrzehnte nicht bzw. unzureichend investiert wurde. Hier mal eine Difu-Studie aus den späten 2000ern, wo damals schon zum wiederholten Male vor den Folgen des Investitionsstaus gewarnt wurde: https://www.wsi.de/data/wsimit_2009_05_reidenbach.pdf
Und hier eine Zusammenfassung: https://difu.de/presse/pressemitteilung ... -notwendig

Das ist doch das eigentlich tragische: Es wird seit Jahrzehnten von wissenschaftlicher Seite gewarnt. Immer wieder. Und passiert ist kaum etwas, sondern man trug immer wieder das Mantra der Schwarzen Null vor sich her.

Kann man es da wirklich verübeln, dass die Bevölkerung gar kein Vertrauen mehr in die Parteien der politischen Mitte hat bei so viel staatsversagen? Denn das ist es ja am Ende, wenn der Staat es nicht schafft grundlegende Aufgaben - wie die Instandhaltung wichtiger Infrastruktur - zu erledigen. Nein, es ist keine Entschuldigung AfD zu wählen. Aber ist es wirklich verwunderlich, wenn Menschen das Vertrauen in die Mitte verloren haben?
oilrumsick
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von oilrumsick »

Tatsächlich hab ich das keine Übersicht, nur den Last Week Tonight Beitrag aus den USA zu dem Thema: Infrastructure: Last Week Tonight with John Oliver (HBO)

Und zumindest dort klang es jetzt auch nicht geil. Mag sein, dass Deutschland bei Brücken besonders schlecht dasteht, aber ich glaube (und mehr ist es tatsächlich nicht), dass es alle Industriestaaten betrifft einfach weil Instandhaltung keine direkte Rendite abwirft. Eine neue Brücke/Strasse erzeugt direkt irgendeinen Profit, sei es politisch oder auch echte Steigerung der Wirtschaftsleistung in der Gegend. Damit kann man die Kosten gut begründen oder gar refinanzieren. Instandhaltung kostet erstmal nur. Und klar kostet das Verfallen lassen am Ende mehr als eine rechtzeitige Sanierung, aber es ist halt nicht so direkt wie bei einem Neubau. Und da wirkt auch die Bevölkerung mit ihrem ewigen Gemeckere über Baustellen mit (anstatt, dass man sich darüber freut, dass was gemacht wird).

Und nachdem bei keinem unserer Nachbarn gerade das Geld aus den Ohren sprudelt, denke ich nicht, dass dort mehr als das absolut nötigste getan wird.
Voigt
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Voigt »

Hab mal bissel gegooglt, damit man es einordnen kann.
Deutschland steht schon ziemlich schlecht da.
Ein Problem ist unser eigentlicher Vorteil. Wir sind zentral in Europa und damit Drehscheibe für viele Sachen, und dadurch ja auch die stärkste Wirtschaft in der EU.
Dadurch aber auch besonders hoher Auslastung unserer Aurobahnbrücken durch LKWs und Eisenbahnbrücken durch Güterzüge. Auch unsere Flussschleusen sind wohl ziemlich verachlissen.
In Osteuropa in Zustand moderner, weil oft auch mit EU Geldern die Infrastruktur erst in den 90er und 00ern modernisiert wurde. Wir schleppen hingegen unsere alte Infrastruktur lange mit.
Aber Dänemark, Norwegen und Japan sind auch schon lange Industrienationen und die schaffen es neue Projekte anzustoßen und Zeug am Ende deren Lebenszeiten modernisiert zu ersetzen.
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Crenshaw
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Crenshaw »

Leonard Zelig hat geschrieben: 3. Jun 2026, 18:13 Ich fände es gut wenn es wie in den Niederlanden flächendeckend Betriebsrenten gibt und diese in Fonds angelegt werden. Da könnte man sich einiges abschauen. Allerdings könnte die Versicherungslobby dann nicht mehr ihre privaten Rentenversicherungen verkaufen, bei denen die monatlichen Kosten die Rendite auffressen
in Deutschland müssen Betriebe ab einer bestimmten Größe eine betriebliche Altersvorsorge anbieten (wird meist über div. Versicherungen angeboten) und jeder Arbeitgeber hat Anrecht auf Entgeltumwandlung, das große Problem ist aber, das sich die BA in der Regel nur bei mind. 50% Zuschuss des AG lohnt, sonst nur in Einzelfällen und man muss immer aufpassen, was im Vertrag steht, gibt Unmenge an Stolperfallen

und zum Thema Beamte und Sozialsysteme, ich sehe es nicht dass das zeitnah kommt, egal ob Rente oder GKV, das große Problem ist hier nämlich auch, dass die Beträge aktuell nicht im Gehalt enthalten sind und das heißt im Umkehrschluss, wenn der Beamte sein Netto behalten soll, muss sein Gehalt deutlich steigen (20%RV+15%GKV, macht insgesamt 35% mehr Lohn (inklusive AG-Anteil, Milchmädchenrechnung eigentlich sogar etwas mehr) um die Beiträge zu bezahlen und das können sich die wenigsten Kommunen, Länder, Städte usw. leisten, da könnte man im Prinzip auch gleich den TVöD benutzen und es löst auch nicht das Problem, das Pensionen in der Regel deutlich höher als Renten sind
Voigt
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Voigt »

In meiner BAV macht es auch nur Sinn durch den Zuschuss der Firma. Die Versicherung verdient massiv am Vertrag, und ich komme ganz ok raus, und Firma zahlt halt drauf. Aber ich habs mal mitgenommen.

BAV geht aber natürlich nur für die Bevölkerung die arbeiten kann.
Griese
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Griese »

oilrumsick hat geschrieben: 3. Jun 2026, 19:17 Tatsächlich hab ich das keine Übersicht, nur den Last Week Tonight Beitrag aus den USA zu dem Thema: Infrastructure: Last Week Tonight with John Oliver (HBO)
USA halt, ne? Klar, die haben auch massive Probleme. Aber auch ein anderes politisches System und ein anderes Verständnis von Wirtschaft, würde ich meinen.

Wir dagegen sind Teil einer EU. Und deswegen wäre für mich in solchen Fragen immer auch interessant: Wie stehen andere EU-Länder da? Wie gehen Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, usw. mit ihrer Infrastruktur um? Was machen die besser? Was schlechter?
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von OlliF »

Griese hat geschrieben: 3. Jun 2026, 20:03 Wir dagegen sind Teil einer EU. Und deswegen wäre für mich in solchen Fragen immer auch interessant: Wie stehen andere EU-Länder da? Wie gehen Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, usw. mit ihrer Infrastruktur um? Was machen die besser? Was schlechter?
Zumindest bei Italien fällt mir sofort das Polcevera-Viadukt in Genua ein, eine vierspurigen Autobahnbrücke die 2018 unvermittelt zusammenbrach und 43 Menschen tötete.

https://de.wikipedia.org/wiki/Polcevera ... prov=sfla1

Und erst in diesem Jahr ist erneut eine Autobahnbrücke nach heftigem Regen eingestürzt. Glücklicherweise war sie bereits vorher wegen Überschwemmungen gesperrt worden, weshalb "nur" ein Mensch zu Schaden kamen.

https://www.adac.de/news/reise-italien- ... neinsturz/

Also auch in anderen EU-Ländern ist nicht unbedingt alles in Butter. Das waren nur zwei Beispiele, die mir ad hoc beim Lesen deines Beitrages ins Gedächtnis kamen.
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Dicker
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Dicker »

Deutschland bekommt keinen Sitz im UN Sicherheitsrat und scheitert krachend in der geheimen Abstimmung. Wie sehr hat das Ansehen in der Welt gelitten? Offenbar sehr. Spannend finde ich die Gründe, die im Nachgang angegeben werden. Da wird Deutschland Doppelmoral vorgeworfen. Russlands Krieg verurteile man, den der USA und Israels nicht. Österreich und Portugal haben einen Sitz bekommen. Ich weiß leider nicht, wie die beiden Länder sich geäußert haben, aber es muss wohl ausgewogener gewesen sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... g-100.html
oilrumsick
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von oilrumsick »

Gut, dass die USA und Russland da permanent drinsitzen. Da kann man dem Sicherheitsrat wenigstens keine Doppelmoral vorwerfen - er hat einfach gar keine.
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Dicker
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Dicker »

Über die Institution Sicherheitsrat kann man trefflich streiten. Mir ging es um das Ansehen von Deutschland in der Welt, dass durch so eine Wahl ein Stück weit widergespiegelt wird. Und das scheint nicht mehr so gut zu sein, wie früher.
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