Deutsche Politik

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MenschDer
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von MenschDer »

Zur Mäßigung der AfD: Kriegt hier keiner mit, was gerade in NRW passiert mit der Landesliste? Weidel mach Druck, dass die neu aufgestellt wird und unterstützt dabei den Rechtsausleger und nicht den gemäßigten Bewerber.

Ich glaube die Hoffnung, dass das Parteiestablishment für Mäßigung sorgt ist... ambitioniert.
SirGaiwan&TheGreenT
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von SirGaiwan&TheGreenT »

Geht März jetzt nicht ein bisschen zu weit, wenn er Pete Hegseth zum Unionsfraktionschef macht? :think: :ugly:
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Andre Peschke
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Andre Peschke »

Griese hat geschrieben: 22. Jul 2026, 12:27
Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 12:20 Wenn man das Thema einfach der Springerpresse und der AfD überlässt, braucht man sich über die Folgen nicht wundern.
Frage: Wo hat es der AfD geschadet, dass in den letzten JAHREN ÖRR und seriöse Medien über jeden Stock der Rechten gesprungen sind? Wo hat es der AfD geschadet, dass in jeder zweiten Talkshow über deren Talking Points gesprochen wird? DAS hat dazu geführt, dass die hier von 40% gewählt werden und als "ganz normale Partei" wahrgenommen werden.

Immer wieder dieselben Fehler. "Man muss die ernst nehmen", "Man darf denen die Themen nicht überlassen",...
Ich fass es einfach nicht.
In den Jahren zuvor, in denen sie der ÖRR ignoriert hat, hatten sie aber auch Zuwachs. Ich finde auch, der Umgang des ÖRR mit der AFD ist nicht ideal, aber ursächlich für die Normalisierung und die Zuwächse ist IMO in erster Linie, dass die Zukunftsperspektiven für viele Menschen real oder gefühlt schlechter geworden sind und sie das Gefühl haben, das Partei-Establishment kriegt es nicht hin. Was die AFD wirklich halbieren würde, wäre wirtschaftlicher Aufschwung und eine weniger komplexe und besorgniserregende Welt. Nur wird das halt nicht kommen.
MenschDer hat geschrieben: 22. Jul 2026, 15:43 Ich glaube die Hoffnung, dass das Parteiestablishment für Mäßigung sorgt ist... ambitioniert.
Meine Prognose war, dass bei einem Verbotsverfahren die Gier für Mäßigung bzw eben Streit in der Partei sorgen wird. Mal ganz davon ab, dass das Parteiverbot in jedem Fall win-win ist. Wenn ich mich irre, werden sie halt verboten. Das ist auch ok.
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Jon Zen
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Jon Zen »

Rince81 hat geschrieben: 22. Jul 2026, 14:53 Die wenigsten dürften sich auf dem Bahnhof einen reinlöten. Die meisten dürften doch Betrunken im Bahnhof ankommen oder trinken in den Zügen.
Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 14:40
habla2k hat geschrieben: 22. Jul 2026, 14:20
Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 13:46 Es geht um das Sicherheitsgefühl am Bahnhof.
Ja, ok, am Bahnhof fühlt man sich dann etwas sicherer. Gibt es Belege dass das kausal mit dem Alkoholverbot zusammenhängt? Und ansonsten, wie gesagt, verschiebt sich das an andere Orte, die sich dann womöglich unsicherer anfühlen. Die Kriminalität verschwindet nicht durch lokale Verbote.
Mit der Einführung des Waffen- und des Alkoholkonsumverbots und der Ausweitung der Videoüberwachung auf den Bahnhofsvorplatz war es zuletzt gelungen, die Aufenthaltsqualität am Hauptbahnhof spürbar zu stärken und die Zahl der Straftaten, insbesondere der Gewalt- und Diebstahlsdelikte, zu senken.
https://www.polizei.hamburg/services/po ... hatgpt.com

Die meisten Passagiere scheinen auch damit zufrieden zu sein:
https://www.zdfheute.de/politik/deutsch ... e-100.html
Auch wenn ein Alkoholverbot an Bahnhöfen grundsätzlich begrüßenswert wäre, ist es doch kaum umsetzbar, dafür hat die Polizeischon genügend andere Aufgaben, ähnlich das Bahnpersonal.
Wenn ich an den Frankfurter HBF denke, ist dort das Hauptsicherheitsrisiko:
  1. Drogenkonsumenten, besonders in Richtung der unterirdischen Ausgänge (mit denen ist auch die Polizei viel beschäftigt, aber die verweisen sie meist nur des Geländes)
  2. "Banden", die vor den Abbiegungen zum Gleis den Weg eng machen
  3. Die Zurückgebliebenen Besoffenen in Zügen von Eintracht-Spielen. Da musste ich auch schon eingreifen als Zugpassagier.
Die meisten Menschen, die im Bahnhof Alkohol trinken, sind entweder "funktionierende" Alkoholiker oder ganz normale Leute, die keine Gefahr sind.
An Regionalbahnhöfen sitzen die "nicht funktionierenden" Alkoholiker meist eh nicht auf dem Bahnhofsgelände, sondern am Bahnhofsvorplatz auf einer Bank. Da denken sich die Städte dann, man würde das Problem lösen, indem man die Bänke entfernt. Vollkommen dumm. Am Ende sitzen die Abhängigen irgendwo anders, im Zweifel auf dem Boden, aber alle anderen haben keine Bänke mehr, wo sie sich hinsetzen können. Das gilt auch für Bahnhöfe. Da wurden Warteräume für Normalpassagiere komplett entfernt - da freut man sich, wenn der Zug ausfällt oder eine Stunde zu spät kommt.

Um Bahnhöfe sicherer zu machen, gäbe es einige Maßnahmen, die besser geeignet wären. Z.B.:
  1. Wiedereinführung der Bahnsteig-/Bahnhoftickets: Nur wer ein solches erwirkt, darf sich im Bahnhof aufhalten. Das gab es früher in Deutschland und gibt es in vielen Ländern der Welt. Nachteil: Teuer bei der Einführung, weil man die Eingänge blockieren muss; außerdem verfügen wohl viele der Menschen, die man ausschließen will über ein Monatsticket
  2. Bessere Drogenpolitik: Konsequentes verhindern von der Bildung von Drogenzentren, siehe beispielsweise Zürich (#1#2
  3. Mehr Schutz der Passagiere vor "Eventzüge", wie die zu Fußballspielen oder Konzerte
Regionalbahnhöfe würden ihre Sicherheit alleine dadurch erhöhen, wenn dort verantwortliche Mitarbeiter stationiert würden, die dafür sorgen, dass nachts wartende Menschen keine Angst haben müssen, Mitarbeiter, die sich um Verletzte und Behinderte kümmern oder dass z.B. im Winter das Eis auf den Wegen und Gleisen entfernt wird.
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Leonard Zelig
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Leonard Zelig »

Jon Zen hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:14 Auch wenn ein Alkoholverbot an Bahnhöfen grundsätzlich begrüßenswert wäre, ist es doch kaum umsetzbar, dafür hat die Polizeischon genügend andere Aufgaben, ähnlich das Bahnpersonal.
Das ist die Aufgabe von DB Security. Die sind am Kölner Hauptbahnhof schon ziemlich präsent.
Jon Zen hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:14 Wenn ich an den Frankfurter HBF denke, ist dort das Hauptsicherheitsrisiko:
  1. Drogenkonsumenten, besonders in Richtung der unterirdischen Ausgänge (mit denen ist auch die Polizei viel beschäftigt, aber die verweisen sie meist nur des Geländes)
  2. "Banden", die vor den Abbiegungen zum Gleis den Weg eng machen
  3. Die Zurückgebliebenen Besoffenen in Zügen von Eintracht-Spielen. Da musste ich auch schon eingreifen als Zugpassagier.
Die meisten Menschen, die im Bahnhof Alkohol trinken, sind entweder "funktionierende" Alkoholiker oder ganz normale Leute, die keine Gefahr sind.
Ich fahre fast jeden Tag Bahn und hatte in meinem ganzen Leben noch nie Probleme mit Menschen, die harte Drogen nehmen. Alkoholisierte Jugendliche, Fußballfans und Neo-Nazis hingegen haben mich schon öfters bedroht.

Das ständige Aufregen über die Drogenszene in Frankfurt ist auch einfach nur heuchlerisch. Die ist nur so groß, weil sich die umliegenden Städte alle einen schlanken Fuß machen und nur Frankfurt sich richtig um die Menschen kümmert.
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Capy aus Bara
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Capy aus Bara »

Ich kenne es bei Drogensüchtigen auch eher, dass diese sich vor den Bahnhöfen herumtreiben, wo sie ein fröhliches Wechselspiel mit Bahngelände und öffentlichem Raum durchführen. Kein Wunder, dass da weder DB Sicherheit noch Polizei Lust auf eine Runde Fangen haben. Unangenehm auffallen tut mir das Klientel aber eher mal in Straßenbahnen und Bussen, wenn ich denn damit mal fahren muss - kommt in meiner Gegend eher selten vor.

Bei Fußballfans musste ich, zum Glück, noch nie großartig dann mit Zügen fahren, wenn die Hooligans gefahren sind. Da würde ich aber wohl Abstand halten, weil mir das Klientel nicht geheuer ist - gerade so Fans von Erfurt, Dresden, Frankfurt oder Rostock.

Ich bin aber auch skeptisch, dass ein solches Verbot, gerade in mittelgroßen und kleinen Bahnhöfen, kontrollierbar ist. So viel Personal wird die Bahn gar nicht einstellen können. Aber da kommt am Ende aber halt auch die laxe Drogenpolitik, gerade bei Tabak und Alkohol, in der deutschen Gesellschaft wieder hervor. Wobei sich, zumindest im Bereich Alkohol, zum Glück mit der Zeit Einiges bei Jüngeren ändert. Nur Tabak kommt leider verstärkt wieder - halt nur in Form von stinkend-süßem Verdampferzeug. Wobei Nichts so schlimm stinkt wie Cannabis.
OlliF
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von OlliF »

Jon Zen hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:14 Auch wenn ein Alkoholverbot an Bahnhöfen grundsätzlich begrüßenswert wäre, ist es doch kaum umsetzbar, dafür hat die Polizeischon genügend andere Aufgaben, ähnlich das Bahnpersonal.
Aber sind solche Verbite nicht auch weniger als Total-Verbot, sondern Kann-Verbot angelegt? Mir hat das mal jemand auf einem Open-Airb anhand des Glasverbotes sehr schön erklärt.

Dort gab es ein totales Glasverbot. Kontrolliert wurde das aber nicht. Warum auch? Wenn du dir morgens dein Nutella-Brot schmierst und danach einen (Glas-)Flasche Bier konsumiert und beides dann wieder in dein Auto räumst und mitnimmst interessiert das niemanden. Wenn du aber anfängst im Suff mit Flaschen zu werfen oder andere "tolle" Ideen hast hat der Veranstalter so per AGB die Möglichkeit dich unkompliziert rauszuwerfen. Aber halt nur, wenn du dich wie ein Arsch verhältst. Dürfte die Auslegung an Bahnhöfen nicht ähnlich sein? Bzw. geht es da ja weniger darum, dass der Alkohol das Problem ist, sondern das, was er aus den Leuten macht. Und das möchte man ja los werden.
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Steppi
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Steppi »

Also Drogenanhängige sind grundsätzlich eher wenig gefährlich aus meiner Erfahrung. Gefährlich sind Betrunkene die es nicht gewohnt sind und völlig hemmunglos und übergriffig werden, oder Menschen die so dermassen süchtig sind, dass sie so stark leiden und sich Geld für Drogen beschaffen müssen. Aber ich finde Ausdrücke wie herumlungern und herumtreiben ziemlich despektierlich und menschenverachtend; das sind in der Regel ganz arme und psychisch kranke Menschen, die jedem egal sind und nur selten Hilfe bekommen, oder gar keine mehr wollen, weil sie garnicht mehr Wissen was Wohlergehen ist.
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Leonard Zelig
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Leonard Zelig »

OlliF hat geschrieben: 22. Jul 2026, 19:17
Jon Zen hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:14 Auch wenn ein Alkoholverbot an Bahnhöfen grundsätzlich begrüßenswert wäre, ist es doch kaum umsetzbar, dafür hat die Polizeischon genügend andere Aufgaben, ähnlich das Bahnpersonal.
Aber sind solche Verbite nicht auch weniger als Total-Verbot, sondern Kann-Verbot angelegt? Mir hat das mal jemand auf einem Open-Airb anhand des Glasverbotes sehr schön erklärt.

Dort gab es ein totales Glasverbot. Kontrolliert wurde das aber nicht. Warum auch? Wenn du dir morgens dein Nutella-Brot schmierst und danach einen (Glas-)Flasche Bier konsumiert und beides dann wieder in dein Auto räumst und mitnimmst interessiert das niemanden. Wenn du aber anfängst im Suff mit Flaschen zu werfen oder andere "tolle" Ideen hast hat der Veranstalter so per AGB die Möglichkeit dich unkompliziert rauszuwerfen. Aber halt nur, wenn du dich wie ein Arsch verhältst. Dürfte die Auslegung an Bahnhöfen nicht ähnlich sein? Bzw. geht es da ja weniger darum, dass der Alkohol das Problem ist, sondern das, was er aus den Leuten macht. Und das möchte man ja los werden.
Ein Verbot hat ja auch eine Signalwirkung, ohne dass überall kontrolliert werden kann. Theoretisch könnte man auch in Regionalzügen rauchen, viel Personal ist da in der Regel nicht anwesend. Trotzdem kenne ich keine Raucher, die das machen.
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Heretic
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Heretic »

Capy aus Bara hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:54Wobei Nichts so schlimm stinkt wie Cannabis.
Yeah, well, that's just, like, your opinion, man.
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von habla2k »

Tatsächlich stört mich der starke Cannabis Geruch, den man inzwischen überall in Berlin wahr nimmt, auch, aber muss ich eben mit leben.
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Steppi
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Steppi »

Findste mehr jeschmack firr den autojestank?
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Jon Zen
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Jon Zen »

Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:35
Jon Zen hat geschrieben: 22. Jul 2026, 18:14 Wenn ich an den Frankfurter HBF denke, ist dort das Hauptsicherheitsrisiko:
  1. Drogenkonsumenten, besonders in Richtung der unterirdischen Ausgänge (mit denen ist auch die Polizei viel beschäftigt, aber die verweisen sie meist nur des Geländes)
  2. "Banden", die vor den Abbiegungen zum Gleis den Weg eng machen
  3. Die Zurückgebliebenen Besoffenen in Zügen von Eintracht-Spielen. Da musste ich auch schon eingreifen als Zugpassagier.
Die meisten Menschen, die im Bahnhof Alkohol trinken, sind entweder "funktionierende" Alkoholiker oder ganz normale Leute, die keine Gefahr sind.
Ich fahre fast jeden Tag Bahn und hatte in meinem ganzen Leben noch nie Probleme mit Menschen, die harte Drogen nehmen. Alkoholisierte Jugendliche, Fußballfans und Neo-Nazis hingegen haben mich schon öfters bedroht.

Das ständige Aufregen über die Drogenszene in Frankfurt ist auch einfach nur heuchlerisch. Die ist nur so groß, weil sich die umliegenden Städte alle einen schlanken Fuß machen und nur Frankfurt sich richtig um die Menschen kümmert.
Warum soll das heuchlerisch sein? Der "Frankfurter Weg" funktioniert überhaupt nicht. Elend und Drogenkonsum sind im Bahnhofsviertel und an den Bahnhöfen allgegenwärtig. Die umliegenden Orte, wo es nicht oder weniger solcher Probleme gibt, haben mit der Frankfurter Stadtpolitik nichts zu tun.
Ein Kumpel von mir hatte dort als Bundespolizist ein Praktikum dort gemacht, was die erleben ist heftig. Wer "drauf" ist, verliert jegliche Hemmungen, was sehr schnell gefährlich werden kann. Dahingend macht die Bundespolizei einen guten Job, viele Taten zu verhindern.

Passieren konnte das nur, weil die Szene geduldet wurde, teilweise sogar mit Methadon unterstützt wird (laut deren Aussage: doppelte Dosis). Dadurch werden immer mehr Menschen in die Szene hineingeholt, oder ziehen sogar viele Menschen dorthin.
Meine Eltern haben früher auch für eine der Suchthilfe (bei einer anderen Thematik) beraten, wo die nicht Cleanen arbeiten konnten. Nicht wenige haben sich umgebracht, sind wieder auf der Straße gelandet oder wieder rückfällig geworden. Beschaffungskriminalität und Prostitution haben da viele hinter sich.
Viele wären wohl nie so tief gefallen, hätte der Staat früher eingegriffen.
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Capy aus Bara »

Steppi hat geschrieben: 22. Jul 2026, 20:46 Findste mehr jeschmack firr den autojestank?
Warum nicht gegen mehrere Arten von Gestank sein? Als Nichtraucher sehe ich nicht ein, warum überall meine Atemluft verpestet werden muss?
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Andre Peschke
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Andre Peschke »

Wolfgang M. Schmitt lässt nicht viel gutes an dem Song von Danger Dan (Nymoen suche, aber das war erwartbar):

https://youtu.be/XWmMTYh0uGs?is=vnf6wujVXkzF6_LF

Ich bin bekanntlich kein Fan von ihm, vielleicht ist das nicht ungewöhnlich, ich war leicht überrascht von der "jetzt mal nicht hysterisch werden"-Haltung.
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Phrasenschwein »

Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 12:20 Was haben jetzt allgemeine Statistiken mit dem konkreten Fall in Trier zu tun? Wenn man das Thema einfach der Springerpresse und der AfD überlässt, braucht man sich über die Folgen nicht wundern.
Indem man sich einem Problem rational nähert kommt man weiter als mit einer emotionalen Schlagzeile. Ich sehe keinen Weg es anders zu machen als mich auf diese Manipulation nicht einzulassen und das Spiel nicht mitzuspielen. Denn mit einem akuten Fall wird wieder hoch emotionalisiert, danach wird generalisiert, 'da sieht man wieder wie die Ausländer sind', nur um dann reale Probleme unter dem Deckmantel der Fremdenfeindlichkeit nicht lösen zu müssen. Allein in dem Fall könnte man ja zum Beispiel fragen wie sinnig es ist bei psychologischer Betreuung zu sparen. Aber nein Abschieben.

Und überlassen habe ich das Thema der Springerpresse doch gar nicht. Ich habe es nur seinem manipulativen Kontext enthoben und konkret angesprochen. Wie sieht es mit Ausländerkriminalität aus? und habe Quellen zum nachlesen gegeben. Wer meint das dies ein Problem ist kann sich dort in das Thema einlesen.

Und am Ende kommen wir wieder zu einem Thema was auch schon diskutiert wurde: Die Demokratie funktioniert ohne Rationalität nicht. Deswegen halte ich es für dumm die Leute mit ihren emotionalen Ängsten Ernst zu nehmen. Die müssen zerstreut werden. Wenn die Mehrheit glauben würde Sauerstoff zu atmen bringt einen um, dann ist dies als der Unsinn zu entlarven der es ist, denn Realität funktioniert nicht demokratisch. Wenn 80% glauben würden die Erde wäre eine Scheibe, dann bleibt sie trotzdem eine Kugel.
SirGaiwan&TheGreenT
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von SirGaiwan&TheGreenT »

Andre Peschke hat geschrieben: 23. Jul 2026, 00:56 Wolfgang M. Schmitt lässt nicht viel gutes an dem Song von Danger Dan (Nymoen suche, aber das war erwartbar):

https://youtu.be/XWmMTYh0uGs?is=vnf6wujVXkzF6_LF

Ich bin bekanntlich kein Fan von ihm, vielleicht ist das nicht ungewöhnlich, ich war leicht überrascht von der "jetzt mal nicht hysterisch werden"-Haltung.
Habe nur die Beschreibung unter dem Video gelesen. Hat schon etwas ulkiges, wenn er dem Lied ein 90er Handbuch vorwirft, wenn er selber idR das 70er Handbuch durchspielt und wirklich alles auf strukturelle und ökonomische Verhältnisse zurückführt. Das gehört dazu, aber in Form, wie es von der (heutigen) Frankfuter Schule zT praktiziert wird, ist das schon wieder eine simplifizierende Komplexitätsreduktion, bei der man auch nur das sieht, was man sehen möchte. Ich hoffe ich tue ihm kein Unrecht, ich kenne sein schaffen nur sehr oberflächlich. Aber das ist der Eindruck, der mich immer davon abhält mehr Zeit in seine Sachen reinzustecken.
Griese
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Griese »

Über 4.000 Menschen wurden 2025 Opfer rechter Gewalt, davon sind 600 Kinder und Jugendliche. Beratungsstellen sind überlastet und befürchten Kürzungen. Der VBRG meldet, dass 2025 zwei Menschen durch rechte Tötungsdelikte ihr Leben verloren.
https://taz.de/Jahresbilanz-rechte-Gewa ... /!6197853/


Rechte-rassistische-und-antisemitische-Gewalt-2015-2025.jpg
Rechte-rassistische-und-antisemitische-Gewalt-2015-2025.jpg (96.64 KiB) 286 mal betrachtet
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Leonard Zelig
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von Leonard Zelig »

Phrasenschwein hat geschrieben: 23. Jul 2026, 01:00
Leonard Zelig hat geschrieben: 22. Jul 2026, 12:20 Was haben jetzt allgemeine Statistiken mit dem konkreten Fall in Trier zu tun? Wenn man das Thema einfach der Springerpresse und der AfD überlässt, braucht man sich über die Folgen nicht wundern.
Indem man sich einem Problem rational nähert kommt man weiter als mit einer emotionalen Schlagzeile. Ich sehe keinen Weg es anders zu machen als mich auf diese Manipulation nicht einzulassen und das Spiel nicht mitzuspielen. Denn mit einem akuten Fall wird wieder hoch emotionalisiert, danach wird generalisiert, 'da sieht man wieder wie die Ausländer sind', nur um dann reale Probleme unter dem Deckmantel der Fremdenfeindlichkeit nicht lösen zu müssen. Allein in dem Fall könnte man ja zum Beispiel fragen wie sinnig es ist bei psychologischer Betreuung zu sparen. Aber nein Abschieben.
Aber es gibt doch niemand pauschal allen Ausländern oder Menschen mit Migrationshintergrund die Schuld. Deutschland hat 1,5 Millionen Ukrainer aufgenommen, Millionen Türken sind als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen und hunderttausende Ausländer studieren jedes Jahr in Deutschland. Aber diese Fälle von komplett willkürlicher Gewalt gegen Zufallsopfer in der Öffentlichkeit haben oft ein sehr ähnliches Täterprofil. Dass der eine Fall jetzt so emotionalisiert wird liegt daran, dass die Eltern des Opfers in der CDU sind und mit der BILD sprechen. Normalerweise meiden Angehörige nach solchen Taten die Öffentlichkeit.

Natürlich wäre es wünschenswert, wenn jeder Deutsche und Asylsuchende ohne Wartezeit genau die psychotherapeutische Behandlung bekäme, die er braucht, aber das ist kein besonders realistischer Wunsch.

Klar gibt es Fremdenfeindlichkeit, aber das ändert nichts an der Problematik. Es gab auch sehr viele homophobe Kommentare über die Leihmutterschaft von Jens Spahn, das ändert aber nichts daran, dass die grundsätzliche Kritik an Spahn richtig war.
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bonkic
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Re: Deutsche Politik

Beitrag von bonkic »

Andre Peschke hat geschrieben: 23. Jul 2026, 00:56 Wolfgang M. Schmitt lässt nicht viel gutes an dem Song von Danger Dan (Nymoen suche, aber das war erwartbar):

https://youtu.be/XWmMTYh0uGs?is=vnf6wujVXkzF6_LF

Ich bin bekanntlich kein Fan von ihm, vielleicht ist das nicht ungewöhnlich, ich war leicht überrascht von der "jetzt mal nicht hysterisch werden"-Haltung.
nee, es ist wirklich nicht überraschend, dass unsere beiden derzeit liebsten salonbolschewiken nix damit anfangen können.
vielleicht hätte es geholfen, würde danger dan feinen zwirn statt bomberjacke tragen. aber selbst dann dürfte der ideologische graben viel zu groß sein, um sich zumindest bei dem thema einig zu sein. :ugly:
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