Hardware-Talk: Jochens neuer PC

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tj91
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von tj91 » 30. Jan 2019, 14:57

ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Jan 2019, 13:10
Ihr habt im Podcast gar nicht über das Thema VR gesprochen. Reicht die von Sebastian empfohlene Konfiguration für aktuelle VR-Spiele?
Ja.
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Jan 2019, 13:10
Es hat mich überrascht, dass nicht ein Mal das Wort HDR fiel. Unterstützen aktuelle Gaming-Monitore HDR und wie sieht es mit den Grafikkarten und Spielen aus? Kann der PC was mit dem HDR von Jochens 4K-Fernseher anfangen oder ist das nicht zueinander kompatibel?
Mangels HDR Monitor bin ich nicht 100% im Bilde. Es gibt Gaming Monitore mit HDR, aber vieles davon ist eher halbgar, siehe zB HDR-400 und HDR-600. HDR muss das Spiel (Engine) und der Monitor unterstützen, mit den Grafikkarten sollte es keine Limitierung geben. Mit TVs sollte das auch klappen. Dazu muss man aber auch sehen, dass HDR Material gut oder schlecht sein kann. Nicht jedes Spiel das nachträglich eine HDR Option freischaltet, macht unbedingt sinnvollen Gebrauch von den Möglichkeiten, die HDR bietet.
ZiggyStardust hat geschrieben:
30. Jan 2019, 13:10
Und ist 4K-Checkerboarding nicht vom Spiel bzw. der Engine abhängig? Gibt doch auch einige Xbox-One-X Spiele, die darauf zurückgreifen wenn ich mich nicht irre.
Prinzipiell ist es vom Spiel abhängig, ja. Es ist ja nur eine bestimmte Technik, wie das finale Bild berechnet wird. Wo und in welchem Umfang es eingesetzt wird, kann ich leider nicht beantworten.

Husar
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Husar » 30. Jan 2019, 16:00

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 09:20
Generell zum Paket, bin kein AMD Fan aber grob passt das wohl schon so. Allerdings bin ich mit dem Upgradeagument nicht einverstanden, wo Jochen ja so gerne am PC bastelt ist es quatsch mit dem Argument zu kommen. Mag ja sein dass AMD Aufwärtskompatibilität verspricht aber meine bisherige Erfahrung sagt mir dass, wenn ein CPU Upgrade wieder nötig ist, man keinen Prozessor der vermutlich übernächsten (vermutlich schon der nächsten) Generation mehr auf das Board bekommt, jedenfalls bei Intel. Und wenn Jochen den Kasten wieder 5 Jahre behält erst recht nicht.
Jedes mal wenn ich meinen Rechner abseits des Grafikkartenupdates aufrüsten wollte war man mindestens wieder eine Generation weiter in der Architektur. Also anderer CPU Sockel, DDR3 statt DDR2 Speicher etc.... was immer zu einem komplett neuen PC führte.

Bei einem Ersatzkühler wäre ich vorsichtig. Nachrüsten halte ich für Unfug. Entweder gleich einbauen oder ganz lassen. In der Regel muss man nämlich das ganze Board ausbauen um den Kühler zu wechseln weil eine andere Halterung rein kommt. Wenn der mitgelieferte AMD Kühler wirklich brauchbar ist, benutz halt den. Es sei denn die aktuellen AMDs sind wieder so Hitzköpfe wie die Athlons damals, dann kann der Kühler nicht groß genug sein ;)
Hömma, wenn dein AMD-CPU-Wissen auf dem Stand von 2005 ist und Du dann von Intel-Problemen auf AMD schließt, dann sollte man dir aber nicht besonders gut zuhören. ;) Ist nicht böse gemeint, es klingt nur so, als hättest Du dich länger nicht mehr mit AMD-CPUs beschäftigt.
Bei Intel darf man nicht vergessen, dass die TDP für den Basis-Takt gilt, der teils ziemlich niedrig ist. Wenn dann in Spielen der Turbo anliegt, dann liegen Verbrauch und Abwärme wohl deutlich höher.

Den Rest deines Posts fand ich übrigens ganz okay, nur bei 4K hab ich immer Einwände. Ich würde Jochen zwar wie gesagt trotzdem eher 1440p empfehlen, aber 4K ist nicht erst ab einer RTX 2080 sinnvoll. Es kommt auch darauf an, was man damit macht. Ich hab zum Kauf meines LG MU67-B Anfang 2016 eine GTX 660 2GB gehabt und trotzdem vom Start weg in 4K spielen können. Stellaris z.B. Es kommt halt eben extrem darauf an, was man spielt. Als ich mir dann eine RX 480 8GB gekauft habe, hatte ich FreeSync und hab viele AAA-Titel in 1440p auf Hoch bei ca. 45fps gespielt, viele andere, anspruchslosere Spiele aber eben auch in 4K. Jetzt hab ich eine Vega 64 und die schafft bei AC:Origins z.B. auch 4K auf Hoch mit >40fps. >40fps deshalb, weil dann FreeSync greift. Da der Monitor recht gut skaliert, kann man auch oft 3200*1800 nehmen, dann schafft die GPU die 60 fps und der Unterschied zu 4K ist nur bei genauer Betrachtung zu erkennen. Dass der Monitor gut skaliert und eine Funktion zum Nachschärfen hat, scheint hier zu helfen, ohne kann es tatsächlich matschig werden, mit ist das Bild bei mir aber sehr gut und 1440p auch 1080p deutlich vorzuziehen.

Der Punkt ist einfach nur, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt und vor allem auch viele gute Indie-Spiele, die problemlos in 4K laufen und wunderbar aussehen. Life is Strange z.B. lief auf der RX 480 in 4K butterweich und sah gestochen scharf aus, eine Augenweide könnte man sagen.
Gut optimierte Spiele, wie z.B. Battlefield laufen oft als AAA-Titel auch recht gut in hohen Auflösungen, wobei da der MP-Aspekt wieder mit den 40fps Probleme machen könnte.

AC:Odyssey war übrigens bei der Vega 64 dabei, aber das hab ich noch gar nicht gespielt, nicht mal ausprobiert. Für Jochen würde ich auf jeden Fall halt 1440p und Sync empfehlen, in die Richtung ging ja auch bereits Sebastians Rat im Podcast. Das ist halt ein guter Kompromiss. Ob es jetzt 60 oder 144Hz sein sollen, das kann ich nicht beurteilen. Ich glaub man bekommt aber 1440p und 144Hz schon für etwa 400€, wobei man bei Monitoren heutzutage ohnehin oft miese, teils verdreckte und schlecht verarbeitete Panel hat, wenn ich mir so die Reviews und Kommentare ansehe. Ich hab zu LG gegriffen, weil die halt ein eigenes Panel und kein Billig-Panel von AU Optronics verbaut haben. Ein wenig Backlight-Bleeding hab ich trotzdem, aber solange ich nicht auf schwarze Flächen starre merke ich da eigentlich nichts mehr von.

Hardware kaufen ist halt furchtbar kompliziert, wenn man keine "Fehler" haben will. Die Qualität lässt halt manchmal doch zu wünschen übrig. Da fällt mir ein, dass einige RTX-Karten ja auch hohe Fehlerquoten haben, die RTX 2070 war aber wohl nicht so betroffen, soweit ich das mitbekommen habe. Für 1440p sollte die Karte sehr gut sein und auch in 2 Jahren noch halbwegs ordentlich sein. Wenn er am Fernseher in 4K und mit Controller spielt, dann dürfte die Karte auch keine all zu großen Probleme haben, sofern es nicht um den neuesten AAA-Titel geht. Dafür wäre dann ein 1440p-Monitor wieder gut. ;)

Naja, das Leben ist kompliziert, ich erhebe hier auch keinen Anspruch darauf, die einzige Wahrheit zu haben. :lol:

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derFuchsi
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von derFuchsi » 30. Jan 2019, 17:00

Husar hat geschrieben:
30. Jan 2019, 16:00
Hömma, wenn dein AMD-CPU-Wissen auf dem Stand von 2005 ist und Du dann von Intel-Problemen auf AMD schließt, dann sollte man dir aber nicht besonders gut zuhören. ;) Ist nicht böse gemeint, es klingt nur so, als hättest Du dich länger nicht mehr mit AMD-CPUs beschäftigt.
Das stimmt sogar. Und über die Grafikkarten reden wir lieber garnicht :lol:
Meiner Hauptaussage dass das Nachrüsten eines Prozessorkühlers für einen der nicht gerne schraubt keine gute Idee ist weil man quasi den Rechner wieder komplett auseinandernehmen muss tut das aber keinen Abbruch.
Und das mit der Aufwärtskompatibilität halte ich bisher lediglich für ein Versprechen, wir werden sehen.
Husar hat geschrieben:
30. Jan 2019, 16:00
Der Punkt ist einfach nur, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt und vor allem auch viele gute Indie-Spiele, die problemlos in 4K laufen und wunderbar aussehen. Life is Strange z.B. lief auf der RX 480 in 4K butterweich und sah gestochen scharf aus, eine Augenweide könnte man sagen.
Gut optimierte Spiele, wie z.B. Battlefield laufen oft als AAA-Titel auch recht gut in hohen Auflösungen, wobei da der MP-Aspekt wieder mit den 40fps Probleme machen könnte.
Nuja wenn man hauptsächlich sowas wie Stellaris und Indie-Spiele spielt okay. Aber wenn man (wie hier) den Anspruch erhebt auch aktuelle AAA Titel zu spielen würde ich das persönlich halt nicht machen unter einer RTX2080. Es sei denn einem ist wirklich egal ob das spiel mit 30 oder 60 FPS läuft. Bei manchen Genres fällt das aber halt mehr auf als bei anderen. Rennspiele mit 30 Hz sind z.B. gruselig.
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LlamaCannon
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von LlamaCannon » 30. Jan 2019, 17:55

Framerate ist soweiso wichtiger als Auflösung xD, also wenn die RTX 2080 zu teuer ist dann eine RTX 2070 und in WQHD. Generell aber auf jeden Fall eine RTX Karte, wegen Raytracing und DLSS, letzteres soll ja nochmal einen ordentlichen Performanceschub für WQHD und vorallem 4k geben. Hängt natürlich auch davon ab, ob das Spiel DLSS unterstützt.
Was mir besonders gefällt ist, dass sich Nvidia nun doch dafür entschieden hat der 2060 auch alle Turing features wie Echtzeitraytracing und DLSS zu geben, was die kommenden PC-Spiele wohl sehr interessant machen könnte.
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Reinhard » 30. Jan 2019, 18:16

Weil ich die Folge grad höre, Sebastian, als Österreicher machst du mich traurig dass du Noctua in die Schweiz gibst. 😢

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Pan Sartre
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Pan Sartre » 30. Jan 2019, 18:20

Mein Tipp wäre 4k, aber nicht zum Zocken, sondern für ein angenehmeres Schriftbild. Mal von der dafür notwendigen Rechenleistung abgesehen, sollen wohl Antialiasing und Downsampeling (2k auf FullHD) sinnvollere Methoden sein, Treppeneffekte bei Spielen zu minimieren. 4k Gaming auf einem Monitor kleiner als 27". Ich weiß ja nicht...

Und mal eine andere Frage. Sind Aussagen aus den Soundkarten-Diskussionen wirklich messbar? Von wegen besserer Sound etc. (was ist denn besser)? Viele der genannten Behauptungen klingen mir wieder eher nach subjektiven Empfinden, wie man sie oft genug aus dem HiFi-Bereich hört. Sind die meisten Aussagen da "objektiv" prüfbar? Hatte nicht Sebastian sogar mal eine Hardware-Folge mit einem Soundexperten? :D

Edit: Ich habe eine 1070Ti drin für 335€. Ich habe jetzt nicht die Leistungsunterschiede zur 1060 im Kopf, aber so viel ich weiß, hatte ich mir die 1070Ti ausgesucht, weil sie Leistungstechnisch einer 1080 recht nahe kommt und dafür sogar preislich einiges günstiger. Die 20xx Reihen waren mir von der Preis/Leistung einfach noch zu utopisch.

Husar
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Husar » 30. Jan 2019, 19:31

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 17:00
Meiner Hauptaussage dass das Nachrüsten eines Prozessorkühlers für einen der nicht gerne schraubt keine gute Idee ist weil man quasi den Rechner wieder komplett auseinandernehmen muss tut das aber keinen Abbruch.
Das hatte ich fast vergessen, geht aber bei meinem Define R5 auch ohne alles auszubauen, da das Gehäuse auf der Rückseite des Mainboards eine Öffnung hat, sodass man die Backplate des Kühlers austauschen kann, ohne das Mainboard gleich auszubauen. Soweit mir bekannt ist, haben das viele moderne Gehäuse. Es hilft dann sicherlich, wenn man zumindest jemanden hat, der die Backplate festhalten kann, während man sie verschraubt, aber derjenige muss ja kein Elektriker sein. Ich hab bei mir geschummelt und vorsichtig ein altes Portemonnaie druntergelegt, damit die Backplate nicht herunterfällt beim verschrauben, da ging das auch alleine. :lol:
LlamaCannon hat geschrieben:
30. Jan 2019, 17:55
Framerate ist soweiso wichtiger als Auflösung xD, also wenn die RTX 2080 zu teuer ist dann eine RTX 2070 und in WQHD. Generell aber auf jeden Fall eine RTX Karte, wegen Raytracing und DLSS, letzteres soll ja nochmal einen ordentlichen Performanceschub für WQHD und vorallem 4k geben. Hängt natürlich auch davon ab, ob das Spiel DLSS unterstützt.
Was mir besonders gefällt ist, dass sich Nvidia nun doch dafür entschieden hat der 2060 auch alle Turing features wie Echtzeitraytracing und DLSS zu geben, was die kommenden PC-Spiele wohl sehr interessant machen könnte.
Jein, ich bin ja durchaus in der Lage zu sagen, er solle sich NVidia holen, obwohl ich AMD aus verschiedenen Gründen besser finde. Aber zumindest in bisherigen Tests mit DLSS 4K kam halt fast immer raus, dass sowohl Qualität als auch Geschwindigkeit in etwa dem Ergebnis entsprechen, das man auch mit 3200*1800 erhält. Irgendein YouTuber hat das mal in diesem Action-Benchmark herausgefunden und ComputerBase kam zu einem ähnlichen Ergebnis beim neuen Final Fantasy. Also gerade wegen solcher zweifelhaften Features würde ich die Karte nicht kaufen. Dann schon eher, weil sie nicht so heiß wird und weniger Strom braucht, als eine Vega 64, was Jochen ja wichtig war. Etwas schneller ist sie ja meistens auch. Zumal DLSS ja auch nur über GeForce Experience funktioniert, was eine Account-Erstellung und Bindung an NVidia bedeutet, etc. Also von mir aus kann er es ja benutzen, wenn er es schon mal hat, aber als Kaufgrund würde ich das nicht anführen.

Und wenn man schon davon redet, dass 4K bald in neueren Spielen auf kaum einer aktuellen Karte mehr laufen dürfte, dann würde ich bei einer RTX 2070 mit 8GB VRAM nicht groß über RTX reden. :ugly: :lol:
Also auch da gilt, kann man ja mal ausprobieren, würde ich aber nie deshalb kaufen...

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LlamaCannon
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von LlamaCannon » 30. Jan 2019, 19:36

naja abwarten, DLSS und Raytracing sind neues Zeug. Die Geschichte kann in ein paar Monaten schon anders aussehen. Ich bin mir zu 100% sicher das die aktuelle Nvidiageneration den längeren Atem hat, als die Konkurenz.
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von schneeland » 30. Jan 2019, 20:05

So, nachdem ich den Podcast jetzt endlich auch zuende gehört habe, möchte ich nur kurz einwerfen: hat mir gut gefallen - nur am Ende ein bisschen viel zielloses Rambling und das Monitorthema hätte besser in eine separate Folge gepasst.
Pan Sartre hat geschrieben:
30. Jan 2019, 18:20
Edit: Ich habe eine 1070Ti drin für 335€. Ich habe jetzt nicht die Leistungsunterschiede zur 1060 im Kopf, aber so viel ich weiß, hatte ich mir die 1070Ti ausgesucht, weil sie Leistungstechnisch einer 1080 recht nahe kommt und dafür sogar preislich einiges günstiger. Die 20xx Reihen waren mir von der Preis/Leistung einfach noch zu utopisch.
Eine 1070Ti für 335€ ist m.E. aber auch ein extrem guter Deal (Geizhals wirft im Moment z.B. für die MSI Gaming 1070Ti einen Preis von ca. 600€ raus) - wenn Jochen sowas über den Weg laufen sollte, würde ich auch sagen: sofort zuschlagen.
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Husar » 30. Jan 2019, 20:31

LlamaCannon hat geschrieben:
30. Jan 2019, 19:36
Ich bin mir zu 100% sicher das die aktuelle Nvidiageneration den längeren Atem hat, als die Konkurenz.
Das wäre mal was ganz neues. Zum einen ist die erste mit einer neuen Technologie ausgestattete Generation selten mit langem Atem versehen gewesen, zum anderen hat NVidia schon öfter den kürzeren Atem gehabt, weil sie den VRAM immer sehr knapp bemessen. Wenn man die Vega 64 als Konkurrenz nimmt, dann könnte das wohl zutreffen, aber die hab ich ja auch nicht empfohlen. Von der RTX 2060 würde ich abraten, bei der erwarte ich nicht mal mittleren Atem. Die 2080 ist für ihre Leistungsklasse auch wieder schwach mit RAM bestückt (die ~ gleich schnelle, gleich teure 1080Ti hat bzw. hatte immerhin 11GB) und Jochen sowieso zu teuer. Wie lange die aber gegen die Radeon VII mit doppeltem VRAM mithält, das wird sich bestimmt noch zeigen. Die RTX 2070 wäre wohl ein akzeptabler Mittelweg, der auch noch eine Weile okay bleibt, vor allem wenn man auf 1440p abzielt.

Bei RayTracing lässt sich vielleicht noch etwas Leistung freischalten, aber die nächste Generation dürfte da deutlich mehr bieten, vor allem wenn die dann in 7nm kommen, und dann fallen die ersten Karten wohl immer weiter zurück. Kann man halt mitnehmen, aber wetten würde ich da auf nichts und 100% sicher wäre ich mir da noch lange nicht. ;)

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Pan Sartre
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Pan Sartre » 30. Jan 2019, 20:45

schneeland hat geschrieben:
30. Jan 2019, 20:05
So, nachdem ich den Podcast jetzt endlich auch zuende gehört habe, möchte ich nur kurz einwerfen: hat mir gut gefallen - nur am Ende ein bisschen viel zielloses Rambling und das Monitorthema hätte besser in eine separate Folge gepasst.
Pan Sartre hat geschrieben:
30. Jan 2019, 18:20
Edit: Ich habe eine 1070Ti drin für 335€. Ich habe jetzt nicht die Leistungsunterschiede zur 1060 im Kopf, aber so viel ich weiß, hatte ich mir die 1070Ti ausgesucht, weil sie Leistungstechnisch einer 1080 recht nahe kommt und dafür sogar preislich einiges günstiger. Die 20xx Reihen waren mir von der Preis/Leistung einfach noch zu utopisch.
Eine 1070Ti für 335€ ist m.E. aber auch ein extrem guter Deal (Geizhals wirft im Moment z.B. für die MSI Gaming 1070Ti einen Preis von ca. 600€ raus) - wenn Jochen sowas über den Weg laufen sollte, würde ich auch sagen: sofort zuschlagen.
Upsa. Da hab ich doch glatt geschwindelt. Zum Glück hast du mich skeptisch gemacht und ich habe nochmal auf die Rechnung geschaut. So viel hatte der Ryzen gekostet (bzw. der 315€). Meine MSI GeForce GTX 1070 Ti ARMOR waren 438€. Das ist aber dennoch weit von den 600€, die du da nennst. :lol:

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schneeland
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von schneeland » 30. Jan 2019, 20:59

Pan Sartre hat geschrieben:
30. Jan 2019, 20:45
...
Upsa. Da hab ich doch glatt geschwindelt. Zum Glück hast du mich skeptisch gemacht und ich habe nochmal auf die Rechnung geschaut. So viel hatte der Ryzen gekostet (bzw. der 315€). Meine MSI GeForce GTX 1070 Ti ARMOR waren 438€. Das ist aber dennoch weit von den 600€, die du da nennst. :lol:
Ok, immer noch ein guter Deal, aber nicht mehr ganz so weit weg ;). Da gibt's zumindest ähnlich bepreiste Angebote (nur die Armor ist teuer geworden weil anscheinend nicht mehr breit vertrieben). So oder so aber eine schöne Karte, mit der es sich m.E. eine ganze Weile gut aushalten lassen sollte.
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von tidus89 » 30. Jan 2019, 21:27

Ich würde heute keine 1070 Ti oder 2070 mehr kaufen, wenn man nicht grade auf einem Budget ist. Ich meine, die Leistung gibt es in Form der GTX 1080 schon seit fast drei Jahren (irgendwann 2016) zu kaufen. Wenn man nicht in zwei Jahren wieder aufrüsten will, sollte man was schnelleres kaufen. Meine Meinung. Das gleiche gilt auch für die AMD-CPUs. Aber ich wiederhole mich. Bin schon mal gespannt, für was sich Jochen entscheidet ;)

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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von schneeland » 30. Jan 2019, 21:40

Die GTX 1080 kostet aber auch ab 540€, bessere Modelle eher 600€+ - da kann man dann auch gleich eine GTX 2080 nehmen. Aber wir brauchen die Hardware-Diskussion hier nicht nochmal aufmachen. Ich fänd's allerdings lustig, wenn Jochen am Ende einfach beschließt, dass Hardware doof ist und einen Fertig-PC kauft :ugly: (und sei's nur, damit Sebastian dann einmal lauthals "Trottel!" sagen kann ;)).
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Husar » 30. Jan 2019, 22:49

tidus89 hat geschrieben:
30. Jan 2019, 21:27
Ich würde heute keine 1070 Ti oder 2070 mehr kaufen, wenn man nicht grade auf einem Budget ist. Ich meine, die Leistung gibt es in Form der GTX 1080 schon seit fast drei Jahren (irgendwann 2016) zu kaufen. Wenn man nicht in zwei Jahren wieder aufrüsten will, sollte man was schnelleres kaufen. Meine Meinung. Das gleiche gilt auch für die AMD-CPUs. Aber ich wiederhole mich. Bin schon mal gespannt, für was sich Jochen entscheidet ;)
Über der 2070 zahlt man aber auch einen heftigen Aufpreis für die Mehrleistung. Die RTX 2080 hält mit ihren 8GB RAM auch nur noch 2 Jahre und darüber gibt es nur die 2080Ti, die ein kleines Vermögen kostet, das sie nicht wirklich wert ist. Ich würde lieber die 2070 kaufen und in 2 Jahren aufrüsten, als die 2080 kaufen und in 2 Jahren auch aufrüsten. Die Radeon VII wäre eventuell in einigen Tagen eine Alternative zur 2080, aber die wird wohl eher nicht kühl und stromsparend, das will Jochen ja nicht. Wenn man ihm jetzt noch Undervolting vorschlägt ist er vermutlich, und verständlicherweise, wohl ganz raus. ;)
Ich halte bei den Gegebenheiten die 2070 für den besten Kompromiss. Persönlich würde ich auf die Radeon VII warten, aber ich bin ja nicht Jochen, glaub ich. :think: :mrgreen:

Ich wollte auch noch anmerken, dass Sebastian mMn ziemlich gut beraten hat, obwohl ich bei der SSD zu Crucial gegriffen und noch mal einige Euro gespart hätte gegenüber den teureren Modellen. Die 1TB Crucial P1 gibt es ja um die 140€, im Podcast wurden noch 170 oder so genannt für 1TB M.2. Aber das sind je nachdem auch Kleinigkeiten oder persönliche Vorlieben und Erfahrungen.

manura133
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von manura133 » 31. Jan 2019, 09:06

derFuchsi hat geschrieben:
30. Jan 2019, 11:41
Zum 60 Hz Thema.
Das gepostete Gif Beispiel ist eher wenig aussagefähig glaube ich, da muss ich auch ganz genau hinschauen um einen Unterschied zu sehen.
Auf Youtube gibt es ja genug Videos zu dem Thema (Beispiel). Also wer zwischen 30 und 60 keinen Unterschied erkennt hat wirklich Probleme und kann sich Geld für teure Monitore und Grafikkarten sparen :D
Also ehrlich gesagt untermauert dein Beispiel auch nur, dass man mit 30 FPS sehr gut spielen kann. Klar sehe ich den Unterschied zu 60 FPS, aber in dem Video gibt es für mich keinen Unterschied zum GIF Beispiel von vorher.
Wenn ich das nicht genau nebeneinander laufen hätte, würde ich das Spiel auch ohne weiteres mit 30 FPS durchspielen.
Und ich würde nicht sagen, dass ich deshalb ein Problem habe.

Außerdem kann ich mir vorstellen, ohne das jetzt recherchiert zu haben, diese 30 FPS auf Konsolen kommen nicht von ungefähr. Es hätten ja auch 40 oder 20 FPS festgelegt werden können. Aber ich denke, dass da schon Analysen gelaufen sind, was der beste Kompromiss aus Performance und Hardwarehunger ist.

Wie gesagt, es ist eine Sache der Wahrnehmung des Einzelnen. Und wen es stört, der soll sich natürlich bitte sehr gerne ein 240 Hz Display und eine GTX 2080 ti kaufen.
Mir geht nur diese Pauschalmentalität "unter 60 FPS (oder oft schon 144 Hz) geht nix" gegen den Strich.
Dann kauft sich Max Mustermann unter Umständen eine High End Grafikkarte, obwohl ihm die Mittelklasse locker reichen würde.

Ich selbst spiele übrigens auf einem 75 Hz FreeSync Display in 1440p mit einer GTX 1080. Da FreeSync nun auch mit Nvidia läuft, ist das wirklich ein sehr flüssiges Erlebnis, auch wenn die Framrate mal einbricht.
Aber wenn ich nun an meine XBox gehe, oder doch mal auf konstante 30 FPS am PC abfalle, spiele ich einfach weiter und störe mich nicht daran.

lolaldanee
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von lolaldanee » 31. Jan 2019, 10:20

Meine kleine Faustregel beim PC-Kauf:
Grafikkarte + Mainboard + CPU + RAM darf zusammen nicht mehr kosten als die aktuell beste Konsole bei Erscheinen. Alles was darüber hinaus geht, ist vom Preisleistungsverhältnis in der Regel zu schlecht. Das ist dann meistens so um die 400€

Die ganzen Beispiele zur FPS Zahl zeigen mir persönlich vor allem, dass ich auch mit 20 FPS die meisten Spiele wohl noch problemlos spielen könnte.
Zuletzt geändert von lolaldanee am 31. Jan 2019, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Pan Sartre
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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Pan Sartre » 31. Jan 2019, 10:21

Ich vermute eher die 30fps Begrenzung ist kein ausgehandelter Kompromiss sondern hauptsächlich technisch und traditionalistischer Natur. Zu NTSC/PAL-Zeiten hing die Bildwiederholungsrate vom Stromnetz ab (60/50Hz). Da damalige Konsolen schon da keine 60/50fps bringen konnten, hat man sich wohl aufgrund sauberer Interpolation auf 30/25fps eingeschossen. Zelda 64 lief stellenweise sogar nur mir 15/16fps. Das die PAL Region heute auch 30fps hat, ist dem Umstand geschuldet, da in Zeiten digitaler Signalwege solche Dinge keine Rolle spielen. Was aber immer noch eine Rolle spielt, ist Interpolation. Die meisten Monitor laufen auf 60Hz. Wenn man das als Ausgangswert nimmt, bleibt einem immer noch nur 30fps, weil zu 60fps bei hohem Detailgrad reicht die Leistung der Konsolen einfach nicht und scheint aufgrund der Gewöhnung der meisten Konsolenspieler an 30fps aus Herstellersicht auch nicht notwendig.
Vielleicht hab ich auch gerade Unsinn zum Technischen erzählt, aber dann möge man mich korrigieren. War nur meine Theorie wie Konsolen immer noch bei 30fps hängen. :mrgreen:

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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Pan Sartre » 31. Jan 2019, 10:25

lolaldanee hat geschrieben:
31. Jan 2019, 10:20
Meine kleine Faustregel beim PC-Kauf:
Grafikkarte + Mainboard + CPU + RAM darf zusammen nicht mehr kosten als die aktuell beste Konsole bei Erscheinen. Alles was darüber hinaus geht, ist vom Preisleistungsverhältnis in der Regel zu schlecht. Das ist dann meistens so um die 400€

Die ganzen Beispiele zur FPS Zahl zeigen mir persönlich vor allem, dass ich auch mit 20 FPS die meisten Spiele wohl noch problemlos spielen könnte.
Auch wenn es böse klingt, das ist eine sehr merkwürdige Herangehensweise. Die ist auf dem Niveau: "Hohe Spritpreise? Mir doch egal! Ich tanke immer nur für 20€!" Schon alleine wenn man die massive Subventionierung von Konsolen durch die Hersteller bedenkt und das ein PC - wie oben schon mal ausgeführt - in der Regel zu viel mehr als nur zum Spielen zu gebrauchen ist.
Wenn letzteres keine Rolle spielt, wüsste ich nicht, warum man sich nicht einfach eine Konsole holt.

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Re: Hardware-Talk: Jochens neuer PC

Beitrag von Alienloeffel » 31. Jan 2019, 11:07

lolaldanee hat geschrieben:
31. Jan 2019, 10:20
Meine kleine Faustregel beim PC-Kauf:
Grafikkarte + Mainboard + CPU + RAM darf zusammen nicht mehr kosten als die aktuell beste Konsole bei Erscheinen. Alles was darüber hinaus geht, ist vom Preisleistungsverhältnis in der Regel zu schlecht. Das ist dann meistens so um die 400€

Die ganzen Beispiele zur FPS Zahl zeigen mir persönlich vor allem, dass ich auch mit 20 FPS die meisten Spiele wohl noch problemlos spielen könnte.
Klingt komisch für mich. Wenn es nur um die Leistung fürs Geld geht ist die Konsole doch eh der bessere Deal, weil die Spiele durch immer gleiche Hardware deutlich optimierter sind. Bei einem 400 Euro Rechner würde ich erwarten, dass der Rechner aktuelle Spiele deutlich schlechter stemmt als jede Konsole.
Vielleicht ist man nur so dran gewöhnt, aber alles unter 30 fps kommt mir zu stockend vor. Früher, wie beim Zelda N64 Beispiel, hat man da auch mehr in Kauf genommen weil man es eben nicht anders kannte. Aber das eben angesprochenes zelda manchmal etwas einbrach ist einem auch damals aufgefallen und man fand das nicht toll, man hat es nur eben so hingenommen. Das muss man heute nicht mehr.

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