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Schluss mit dem Faulenzen, verdammt: Mailbag-Time!!!

Status
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Andre Peschke

Administrator
Teammitglied
Der letzte Mailbag hat 1000 Jahre gebraucht, bis er halbwegs voll war. Jetzt sind wir alle so zwischen 1020 und 1025 Jahre alt, schönen Dank auch! Also, diesmal bitte ran! Ihr seid verdammt nochmal nicht zum Spaß hier, sondern um Fragen zu stellen! Ja, da kann man sich auch mal nen halben Tag frei nehmen, um sich welche auszudenken. Nix mit „aB3r mIr tuut NiX eInfAllEn tuN“!!

26 Fragen in zwei Monaten, wo sind wir denn hier? Bei irgendeinem Nischenpodcast, den keiner hört? In einem Dumbodumm Forum wo dumme Dummuser zu dumm sind um dumme Dummfragen dumm zu stellen? Doch wohl nicht!

Frühere Generationen von Foristen haben ihre Fragen sogar noch als Reim gestellt, einfach so. Aber der heutige Gen-Z-User denkt vermutlich, die Fragen sollen andere für ihn stellen!! Aber hier nicht! Die müssen alle mal nen Monat ins Arbeitslager, dass sie wieder wissen, wie gut es ihnen geht!

Also, jetzt mal ran da! Wenn wir nicht nächste Woche gleich wieder ne Folge Mailbag aufnehmen können dann…DANN…PASSIERT ABER WAS!
 
Ich hab Angst, dass meine Frage schon mal dran war und ich dann wie der Trottel da stehe, der nicht alle "The Pod" Folgen auswendig kennt.

Aber OK, Frage an Andre: Seit rund 8 Jahren gibt es jetzt schon 10 Jahre Klüger. Hat sich deine Gaming News Wahrnehmung seit dem geändert? Könnte sich eine News als Thema lohnen, oder ist es doch nur eine weitere Studioschließung? Hast du jetzt schon eine Datei, wo du News des aktuellen Monats einträgst, um dann in 10 Jahren einfach nachzuschauen, was für Themen wichtig waren? Oder sagst du dir, "Ach, lass das mit den Themen mal das Problem von Zukunfts-Andre sein, zur Not hör ich mir dann einfach Sebastians Magazine aus dem Monat an"
 
Ein Mann Anfang 30, der wunderte sich:
"Die Spiele in letzter Zeit, die taugen mir nicht".
Allein Hades II bereitet mir Vergnügen,
der Rest, oh Kummer, will mir nicht genügen.

Auf Manors und Tsushima freute ich mich lange,
doch vor dem Steambutton, da wurde mir bange.
Seit Jahr und Tag spiele ich RPGs, Strategie,
doch so ungern wir jetzt, tat ich es noch nie.

"Bin ich dem Spiele müde geworden?",
fragte ich mich, die Stirn voller Sorgen.
So fragt ich die Podcaster nun:
In meiner Verzweiflung, was soll ich nur tun?

Was tut man wenn der Test herauskommen soll,
doch vom Spielen hat man die Schnauze voll?
Will auch der Profi zuweil das Spielen meiden?
Was soll ich nur tun, mit meinem Leiden?
 
2025 steht die nächste Bundestagswahl an und es herrschen schwierige Zeiten! Welches Kabinett, bestehend aus Videospiel-Charakteren, würdet ihr euch zusammenstellen, damit das Land auf alle Herausforderungen vorbereitet ist? Als Kanzler der pragmatische Realo-Politiker Geralt oder doch lieber der visionäre Andrew Ryan? Larry Laffer ins Familienministerium, Robert House als Finanzminister oder doch Link, um als Verteidigungsminister für Sicherheit zu sorgen? Was wäre eure kreative Wunschbesetzung?
 
Was ich mich beim Hören öfters frag:
Wie sieht der aus, so ein Podcast-Arbeitstag?
Sitzt ihr euch morgens nach dem Erwachen
direkt vor die Konsole und lasst es krachen?

Viel Zuhause, viel allein...
muss man da nicht einsam sein?
Denn: Sozialer Ausgleich mit Menschen zum berühren
Kommt nur wenn man sie öffnet, die Haustüren

Von jeder neuen Folge ganz verzückt,
die eine Frage mich doch leicht bedrückt.
Ständig über Bildschirm und Mikrofon gebückt...
wird man da nicht irgendwann verrückt?
 
Stay Forever sind ja momentan sehr erfolgreich auf Livetour... Wann startet The Pod wieder live on stage durch!?
 
Ich habe nur EINE Frage. Wann geht ihr endlich wieder auf Tournee? Kann doch nicht sein, dass die Kollegen von Stay Forever den ganzen Fame alleine abgreifen. :ugly:
 
um den Mailbag spannend zu machen für die Zukunft mal folgende Frage:

Was denkt ihr sind markante Punkte der Spiele industrie in 10 Jahren 🙂
 
Welche Spiele/ Spielereihe wären eurer Meinung nach inhaltlich und strukturell geeignet um dazu einen Nachfolger für die Mass Effect Madness zu machen.

Für mich hat sich die MEM von den Diaries vor allem dadurch abgehoben, dass es nicht so sehr um die Nacherzählung einer naiven Spielerfahrung ging, sondern um eine mehr oder weniger informierte Analyse der Story und der Lore.
 
Rahmung:
Wenn ich alleine meine Lieblingsreihen mit kleinen Schreinen in der Schrankwand nehme, kann mich glücklich schätzen diese originalgetreu erlebt zu haben. Das Original Zelda auf dem NES sowie Street Fighter II auf dem Super Nintendo und Final Fantasy VII auf der Playsi habe ich werksgetreu bestaunt. Letztlich wurmt mich nur, dass Shadow of the Colossus an mir vorbei gegangen ist trotz der Empfehlung eines Kumpels. Ich konnte aber auf einer Party gar nicht erfassen wovon er mir da vorgeschwärmt hat. So etwas gab es ja noch nicht.

Dennoch ist es tatsächlich etwas anderes wenn man Ocarina of Time, Resident Evil II, Golden Eye oder Metal Gear Solid zum Erscheinen erlebt hat, so etwas ist nicht reproduzierbar. Ich finde das muss es aber auch nicht. Denn die kleinen oder großen magischen Momente gibt es immer noch, vielleicht so stark vertreten wie noch nie. Sei es die Perfektion als Taktik RPG eines Unicorn Overlord, die märchenhafte Anziehung eines Eldenring, das Aschenbecherlabyrinth aus Control oder die ersten Stunden von Final Fantasy XVI. Ich zumindest bin noch lange nicht fertig mit Staunen...

Frage an alle vier: Kommt es vor, dass euch die Begeisterung mitreißt, ihr dramatisch überrascht werdet oder ihr mit offenem Mund dasteht, gar staunt? Vielleicht sogar regelmäßig? Ordnet ihr euch aktuell eher ins Team "Staunen" oder ins Team "Früher war alles besser." ein?
 
Was würdet ihr euch inhaltlich von Spielen wünschen? Wie realistisch haltet ihr diese Wünsche?

"inhaltlich" meint hier konkret die Spiele selbst (Gameplay, Narration, Grafik/Technik, Struktur, ...), nicht äußere Faktoren wie Geschäftsmodelle, Arbeitsbedingungen, "die Branche als Ganzes" (auch wenn diese natürlich nicht ohne Einfluss auf die Inhalte sind - könnt ihr ja im Realitätscheck entsprechend berücksichtigen).

Falls die Frage zu offen ist, schlage ich eine Beschränkung auf AAA / "oberes AA" vor, wo es vermutlich einen übersichtlicheren / besser definierten Status quo gibt, über den bzw. dessen Änderung man diskutieren kann (und das Budget für aufwendigere Wünsche). Ihr könnt aber natürlich machen was ihr wollt.
 
Habt ihr euch mal ernsthafter "aktiv" mit Spieleentwicklung auseinandergesetzt, also versucht, programmieren zu lernen, mal eine Game Engine geöffnet, assets geschmiedet oder was gemoddet (oder habt ihr es vor)?
 
Wieso schaffen es immer wieder schlechte Spielelemente in Spiele hinein?
Beispiel: Ich spiele zur Zeit "Evil West" (schlechtes Beispiel, weil das Spiel nicht wirklich "gut" ist - also bestimmt kein 90er-Kandidat). Man schnetzelt sich fröhlich durch Monsterhorden, setzt coole Waffen ein, lässt Gegner in der Luft zerplatzen etc.
Und dann muss man auch einmal in einer Lore auf einer Schiene fahren und während der Fahrt mit einer unpräzisen Schießmechanik auf Signalhebel schießen, um nicht zu sterben. Verfehlt man einen Hebel, muss man die Szene von neuem Beginnen - inklusive der vorangehenden Cutscene.
Es muss doch einem Tester oder Entwickler aufgefallen sein, dass das eine Scheißstelle ist, weil die Signalhebel teilweise direkt hinter einer scharfen Kurve platziert sind und man immer wieder stirbt.
Das war jetzt nur ein Beispiel. Ich bin mir sicher, euch fallen noch zig andere Beispiele ein.
Meine Frage auf den Punkt gebracht: Wieso gibt es in Spielen - die ja während der Entwicklung auch getestet werden - immer wieder Elemente, die nachweislich schlecht sind? Man sollte doch meinen, dass Entwickler bemüht sind, ein gutes Spiel abzuliefern.
 
Andre Peschke schrieb:
Also, jetzt mal ran da! Wenn wir nicht nächste Woche gleich wieder ne Folge Mailbag aufnehmen können dann…DANN…PASSIERT ABER WAS!

Mea culpa großer Lord, sofort schrieb ich Euch dies Wort:

Wohlan, wohlan, Euer allerletztes Spiel steht an.
Was wählt Ihr hierfür Gewichtiges aus, wenn nur gänzlich Unbekanntes darf in Haus?

Für das Schiedsgericht: bereits gespielte Helden, Serien, Universen zählen nicht.
Bei mir wäre die Wahl klar, Death Stranding steht am Altar.
 
Erscheinen die Schatten des Erd(apfel)baumes Tagebücher dann eigentlich zu Release oder hat From Software vergessen euch zu bemustern?

Wie steht es um die Entwicklung der "Blattkritik"? Oder wart ihr zu geizig Trainerass Dom den Journalierstein zu spendieren?

Über 2 Monate nach der Entkriminalisierung wäre es doch mal an der Zeit das illustre Format "Auf ein' Joint" aus der Taufe zu heben, was meint ihr?
(Alternativ: in welcher Höhe würden Tantiemen anfallen, falls man euch diese Idee mopst?)

Wie schlecht stehen die Chancen, dass ihr euch dem wahrlich großartigen Total Warhammer noch einmal widmet?
 
In der Theorie ist es ja wider der E3 Zeitraum, die zeit der Trailer Shows(Showlaufen der Entwickler). Dadurch das die E3 ja nicht mehr so richtig am leben ist, entfällt so der Sammelbegriff unter dem man diese Shows falle. man nun nicht mehr sagen Es ist wieder E3 und meint damit all die Shows die rund herum statt gefunden haben. durch den Wegfall weiß man so nicht mehr so richtig wo nach man Googlen kann um die Terminen der Shows zu suchen. Und der Begriff nicht E3 ist einfach gesagt doof und klingt blöd.( keine weiter Begründung notwendig ist einfach so, ist ein Fakt. 😉

Also meine frage bzw. Aufgabe an euch lautet wie sollte die Fachpresse diesen Zeitraum nennen. Denkt euch mal ein richtig schönen (seo optimierte )Namen dafür aus.
 
Frage eher speziell an André. Wenn du die Chance hättest, würdest du Krawall von Webedia abkaufen? Und wenn ja bis zu welchem Preis? Für 100€ als Jux sicherlich, aber 1 000€, 10 000 €?
Wären ja wohl nur Namensrechte, und sonst kaum was.
 
Mich würde interessieren, ob ihr ein Spiel oder Genre auf spielmechanischer Ebene auf einmal mit ganz anderen Augen gesehen habt, beziehungsweise zuvor eine komplett falsche Vorstellung davon hattet.
Um ein Beispiel zu nennen: ich hole zurzeit einige Klassiker des Bullet Hell-Genre nach und ich würde zu meiner eigenen Überraschung vieles davon unter Rätsel-Game Design einordnen. Es geht weniger um schnelle Reflexe, sondern darum die optimalste Route herauszufinden und im Kopf aufrufen zu können. Wenn man einen Fehler macht, kann man sich aber immer noch retten und versuchen wieder auf die zurecht gelegte Route zu kommen. Das hebt das Ganze wiederum von klassischem Rätsel-Design ab. Wenn ich aber darauf beharrt hätte, dass Bullet Hell zum Actiongame-Genre gehört und nichts mit Rätsel-Design zu tun hat, wäre meine Bewertung von Bullet Hell sehr negativ ausgefallen und das Interesse wäre schnell verflogen. Stattdessen ist für mich Bullet Hell nun eines der spannendsten Genres überhaupt und ich würde mir da eine Renaissance hinsichtlich dieser Art von Spiel wünschen.

Zusatzfrage: habt ihr eigentlich ein Lieblings-Shmup (Shoot em up)? Egal ob Bullet Hell oder nicht.
 
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