oh, das Opfer ist selbst schuldimanzuel hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 09:23Was soll man da belegen? Unity zeigt Fadenkreuz-Plakat mit Hopp, Hopp heult deswegen rum. Schickeria zeigt als Reaktion darauf auch ein Fadenkreuz-Plakat, Hopp heult noch mehr rum. Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Martin Kind: 0. Versuchte Anschläge auf Harry Potter: 0. Siehst? Würde Hopp (und Kind) deswegen nicht ständig rumheulen, würden die Plakate auch verschwinden. Solange die darauf reagieren wird es diese auch weiterhin geben. Weil das was die Ultras wollen ist klar: Die Botschaft soll ankommen. Und wie man sieht gelingt das auch, dementsprechend wird damit auch weiter gemacht.
Anpfiff: Der Fußball-Thread
Forumsregeln
Datenschutzerklärung: https://www.gamespodcast.de/datenschutzerklaerung/
Impressum: https://www.gamespodcast.de/impressum/
Forenregeln und zukünftige Weltverfassung
ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt.
ART 2: Do NOT piss off the Podcasters
Lies bitte weitere Hinweise hier: viewtopic.php?f=4&t=2789
Datenschutzerklärung: https://www.gamespodcast.de/datenschutzerklaerung/
Impressum: https://www.gamespodcast.de/impressum/
Forenregeln und zukünftige Weltverfassung
ART 1: Behandle andere Nutzer mit Respekt.
ART 2: Do NOT piss off the Podcasters
Lies bitte weitere Hinweise hier: viewtopic.php?f=4&t=2789
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Joa, der gute Mann hat so einige Aussagen getätigt die darauf schließen lassen das er nicht ganz unschuldig ist:
Oder seine Verhältnisse zu Rogon, zu lang das kurz zusammenfassen, einfach mal Hopp + Rogon googlen. Wie das Experten sehen?Christian Heidel äußerte 2007 als Manager von Mainz 05, es sei schade, dass „so eine Mannschaft [wie Hoffenheim] einen der 36 Plätze im Profifußball wegnimmt“.Hopp wandte sich daraufhin an den DFB mit der Bitte, solche Äußerungen als Diskriminierung anzusehen und genauso konsequent wie Rassismus zu ahnden.
Natürlich auch unvergessen die Dauerbeschallung der Dortmunder im Hoffenheimer Gästeblock."Vereinbarungen zwischen einem Verein und einer dritten Partei, wie zum Beispiel einer Sportagentur, einem Investmentfonds oder privaten Investoren, mit dem Ziel, dass die dritte Partei eine wirtschaftliche Beteiligung an künftigen Transfers eines Fußballers erhält, degradiert einen oft noch sehr jungen Spieler zu einem Quasi-Leibeigenen verschiedener Beteiligter", kritisiert Hans-Joachim Eckert. "Es handelt sich um eine Form des modernen Sklaventums und ist ethisch und moralisch verwerflich."
Und natürlich darf man sein großes Engagement für das Dorf Hoffenheim auch nicht vergessen. Der ist so stark mit Hoffenheim und auch der TSG Hoffenheim verbunden, das er eigentlich vorhatte den Verein quasi auszulöschen, und den Standort des Stadions von Hoffenheim(Sinsheim) nach Heidelberg zu verlegen: "Er schlug vor, zur Bündelung der Kräfte in der Region die Vereine TSG Hoffenheim, FC-Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu einem FC Heidelberg 06 zu fusionieren. Für ein gemeinsames neues Stadion war für ihn der Standort Heidelberg aus Namens- und Imagegründen erste Wahl." Jap, was für ein guter Mann
Notiz für mich
Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!
Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
hach ja, immer diese armen milliardäre. sorry, aber nicht nötig, hier einen opfermythos aufzubauen.Crenshaw hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 11:14oh, das Opfer ist selbst schuldimanzuel hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 09:23Was soll man da belegen? Unity zeigt Fadenkreuz-Plakat mit Hopp, Hopp heult deswegen rum. Schickeria zeigt als Reaktion darauf auch ein Fadenkreuz-Plakat, Hopp heult noch mehr rum. Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Martin Kind: 0. Versuchte Anschläge auf Harry Potter: 0. Siehst? Würde Hopp (und Kind) deswegen nicht ständig rumheulen, würden die Plakate auch verschwinden. Solange die darauf reagieren wird es diese auch weiterhin geben. Weil das was die Ultras wollen ist klar: Die Botschaft soll ankommen. Und wie man sieht gelingt das auch, dementsprechend wird damit auch weiter gemacht.
jeder weiß, warum es diese plakate gibt. mit tatsächlichen morddrohungen haben sie nix zu tun; gleichwohl mag es geschmacklos sein. da widerspreche ich sicher nicht.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
es geht aktuell primär um Kind, der ist meines Wissens kein Milliardärbonkic hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 12:10hach ja, immer diese armen milliardäre. sorry, aber nicht nötig, hier einen opfermythos aufzubauen.Crenshaw hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 11:14oh, das Opfer ist selbst schuldimanzuel hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 09:23
Was soll man da belegen? Unity zeigt Fadenkreuz-Plakat mit Hopp, Hopp heult deswegen rum. Schickeria zeigt als Reaktion darauf auch ein Fadenkreuz-Plakat, Hopp heult noch mehr rum. Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Hopp: 0. Versuchte Anschläge auf Martin Kind: 0. Versuchte Anschläge auf Harry Potter: 0. Siehst? Würde Hopp (und Kind) deswegen nicht ständig rumheulen, würden die Plakate auch verschwinden. Solange die darauf reagieren wird es diese auch weiterhin geben. Weil das was die Ultras wollen ist klar: Die Botschaft soll ankommen. Und wie man sieht gelingt das auch, dementsprechend wird damit auch weiter gemacht.![]()
jeder weiß, warum es diese plakate gibt. mit tatsächlichen morddrohungen haben sie nix zu tun; gleichwohl mag es geschmacklos sein. da widerspreche ich sicher nicht.
strafrechtlich werden Morddrohungen aus Spass nichts anderes als Morddrohungen
ich sag mal so, ich halte Profifussball eh für modernes Sklaventum (auch wenn gut bezahlt und selbstgewählt), aber das ist ne andere Geschichteimanzuel hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 12:04 "Vereinbarungen zwischen einem Verein und einer dritten Partei, wie zum Beispiel einer Sportagentur, einem Investmentfonds oder privaten Investoren, mit dem Ziel, dass die dritte Partei eine wirtschaftliche Beteiligung an künftigen Transfers eines Fußballers erhält, degradiert einen oft noch sehr jungen Spieler zu einem Quasi-Leibeigenen verschiedener Beteiligter", kritisiert Hans-Joachim Eckert. "Es handelt sich um eine Form des modernen Sklaventums und ist ethisch und moralisch verwerflich."
Natürlich auch unvergessen die Dauerbeschallung der Dortmunder im Hoffenheimer Gästeblock.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
oh, tschuldige: dann besitzt er halt "nur" ein paar hundert millionen. das ändert natürlich einiges an der sachlage.
das ist tatsächlich falsch. wenn wir schon in die richtung abgleiten; wollen wir das? ich denke, nein.strafrechtlich werden Morddrohungen aus Spass nichts anderes als Morddrohungen
das sind natürlich keine morddrohungen. es geht darum, eine reaktion zu provozieren, ggf einen spielabbruch.
das ist die logik der eskalation bei der dfl.
das mag dumm und primitiv sein, von mir aus, mit mordphantasien hat es aber nix zu tun.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Und genau dieses "immer höher, immer weiter, wir MÜSSEN doch international mithalten können durch mehr Geld blablub" wird doch genau kritisiert von den Fans und "ach so bööööösen Ultras". Wieso muss die Bundesliga überhaupt international mithalten können und Milliarden in Vereine gepumpt werden? Schau dir doch Traditionsvereine wie Alemannia Aachen an. Was die an Stadionbesuchern in der Regionalliga West haben ist mehr als bemerkenswert. Da will keiner einen Ronaldo oder Messi sehen. Da geht es um Vereinsliebe.Jon Zen hat geschrieben: ↑18. Feb 2024, 23:55 Fakt ist, dass die Bundesliga in der internationalen Vermarktung in den letzten 15 Jahren keinen guten Job gemacht hat, die Premier League hat sie bei weitem abgehängt, mit den stetig wachsendem spanischem Markt droht auch die Primera Division der Bundesliga davonzueilen. Langfristig hat Frankreich mittels der vielen afrikanischen Länder, wo Französisch gesprochen wird, viel Potential.
Fußball ist ein Weltsport und die Top 5 Ligen sind in Europa. Um ihren Status zu behalten (und nicht z.B. durch eine Kunstliga wie der saudi-arabischen Liga abgelöst zu werden) müssen die Ligen internationales Publikum ansprechen. Der Status Quo wird nicht mehr lange haltbar sein.
Ein "gutes Beispiel" ist doch gerade die Premier League. Keine Fankultur und im Stadion ist es leise wie auf einem Friedhof. Zudem gehören der Großteil der Vereine irgendwelchen russischen, amerikanischen oder arabischen Milliardären und die Spieltage sind fanunfreundlich gestückelt wie sonst was. (Ich rede hier explizit von Stadiongängern, denn dafür sollte der Fußball in erster Linie gemacht sein).
Ebenso nehme ich immer den Vergleich mit der NFL (In den USA ist die Fankultur etc. eine komplett andere aber mal egal): Da werden Vereine bzw. Franchises in andere Städte verlagert oder Vereinsfarben geändert wie die Besitzer gerade Bock haben. Sowas wollen die Fans hier einfach nicht haben.
Naja vielleicht bin ich einfach nur ein Romantiker. Geld regiert leider die Welt.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Die DFL muss endlich kapieren, dass es nicht deren Aufgabe ist die Bundesliga im Ausland bekannter zu machen. Der einzige relevante Schwerpunkt sollte der deutschsprachige Raum sein. Wenn dann kein Geld da ist um Spieler zu holen die 100 Mio. Ablöse kosten dann ist es halt so. An der Attraktivität wird das nichts ändern was man ja gut an den unteren Ligen sieht. Der HSV hat einen höheren Zuschauerschnitt als Man City und das als Zweitligist. Die Leute kommen ob da jetzt Messi spielt oder nicht. Von der Stimmung im Stadion müssen wir auch gar nicht reden. Viele englische Fans gehen mittlerweile lieber zu Bundesligaspielen weil die Stimmung in deren eigenen Stadien unterirdisch schlecht ist.Jon Zen hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 07:44
Hier beim DFL-Investorendeal hat der Investor kein sportliches Mitspracherecht. Er soll Expertise in der Vermarktung im Ausland und der Digitalisierung mitbringen, dazu noch Mittel um diese umzusetzen (70% sollen in diesen Bereich reinvistiert werden). Diese Private-Equity-Unternehmen investieren in Unternehmen (oder Sportligen/Teams) mit dem Wissen, wie sie es profitabler machen können (in anderen Branchen führt dies leider oft zur Aufteilung von Unternehmen und zu Entlassungen), weil sie ansonsten nicht investieren. Das unterscheidet sie ebenfalls von Club-Patriarchen, der den Club als Hobby oder für seine Legacy betreibt.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Ich glaube wenn man morgen alle Stars ins Ausland verkauft, würde am nächsten Spieltag trotzdem die Stadions voll. Auch auf Dauer.
Und den meistens Fans ist doch egal ob wir nie einen cl Titel holen oder jedes Jahr.
Am Ende sind das ein paar Leute die den Sport vorallem im tv verfolgen und die die daran mit kassieren je höher die Summen sind.
Für 90% der Fans gibts doch eh nie ein internationales Spiel von ihrem Verein, das über die erste Runde geht. Und wahrscheinlich über 60% werden ihren Verein nie international sehen.
Aber alle leiden dann darunter das alles teuerer wird, das es kaputte Spieltage gibt …
Und den meistens Fans ist doch egal ob wir nie einen cl Titel holen oder jedes Jahr.
Am Ende sind das ein paar Leute die den Sport vorallem im tv verfolgen und die die daran mit kassieren je höher die Summen sind.
Für 90% der Fans gibts doch eh nie ein internationales Spiel von ihrem Verein, das über die erste Runde geht. Und wahrscheinlich über 60% werden ihren Verein nie international sehen.
Aber alle leiden dann darunter das alles teuerer wird, das es kaputte Spieltage gibt …
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Ist doch toll für Aachen. Und in der Regionslluga auch völlig ausreichend.Nephtis hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 14:18Und genau dieses "immer höher, immer weiter, wir MÜSSEN doch international mithalten können durch mehr Geld blablub" wird doch genau kritisiert von den Fans und "ach so bööööösen Ultras". Wieso muss die Bundesliga überhaupt international mithalten können und Milliarden in Vereine gepumpt werden? Schau dir doch Traditionsvereine wie Alemannia Aachen an. Was die an Stadionbesuchern in der Regionalliga West haben ist mehr als bemerkenswert. Da will keiner einen Ronaldo oder Messi sehen. Da geht es um Vereinsliebe.Jon Zen hat geschrieben: ↑18. Feb 2024, 23:55 Fakt ist, dass die Bundesliga in der internationalen Vermarktung in den letzten 15 Jahren keinen guten Job gemacht hat, die Premier League hat sie bei weitem abgehängt, mit den stetig wachsendem spanischem Markt droht auch die Primera Division der Bundesliga davonzueilen. Langfristig hat Frankreich mittels der vielen afrikanischen Länder, wo Französisch gesprochen wird, viel Potential.
Fußball ist ein Weltsport und die Top 5 Ligen sind in Europa. Um ihren Status zu behalten (und nicht z.B. durch eine Kunstliga wie der saudi-arabischen Liga abgelöst zu werden) müssen die Ligen internationales Publikum ansprechen. Der Status Quo wird nicht mehr lange haltbar sein.
Ein "gutes Beispiel" ist doch gerade die Premier League. Keine Fankultur und im Stadion ist es leise wie auf einem Friedhof. Zudem gehören der Großteil der Vereine irgendwelchen russischen, amerikanischen oder arabischen Milliardären und die Spieltage sind fanunfreundlich gestückelt wie sonst was. (Ich rede hier explizit von Stadiongängern, denn dafür sollte der Fußball in erster Linie gemacht sein).
Ebenso nehme ich immer den Vergleich mit der NFL (In den USA ist die Fankultur etc. eine komplett andere aber mal egal): Da werden Vereine bzw. Franchises in andere Städte verlagert oder Vereinsfarben geändert wie die Besitzer gerade Bock haben. Sowas wollen die Fans hier einfach nicht haben.
Naja vielleicht bin ich einfach nur ein Romantiker. Geld regiert leider die Welt.
Die Bundesliga hat da aber andere Ansprüche.
Und so ist für alle was dabei.
In München spielt ein Kane, in Aachen...Wer auch immer da spielt.
Schwierig wird es nur, wenn man mit den Strukturen von Aachen wie Bayern spielen will.
Aber den Widerspruch kennen die Ultras ja seit Jahrzehnten.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Ist doch toll für Aachen. Und in der Regionslluga auch völlig ausreichend.Nephtis hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 14:18Und genau dieses "immer höher, immer weiter, wir MÜSSEN doch international mithalten können durch mehr Geld blablub" wird doch genau kritisiert von den Fans und "ach so bööööösen Ultras". Wieso muss die Bundesliga überhaupt international mithalten können und Milliarden in Vereine gepumpt werden? Schau dir doch Traditionsvereine wie Alemannia Aachen an. Was die an Stadionbesuchern in der Regionalliga West haben ist mehr als bemerkenswert. Da will keiner einen Ronaldo oder Messi sehen. Da geht es um Vereinsliebe.Jon Zen hat geschrieben: ↑18. Feb 2024, 23:55 Fakt ist, dass die Bundesliga in der internationalen Vermarktung in den letzten 15 Jahren keinen guten Job gemacht hat, die Premier League hat sie bei weitem abgehängt, mit den stetig wachsendem spanischem Markt droht auch die Primera Division der Bundesliga davonzueilen. Langfristig hat Frankreich mittels der vielen afrikanischen Länder, wo Französisch gesprochen wird, viel Potential.
Fußball ist ein Weltsport und die Top 5 Ligen sind in Europa. Um ihren Status zu behalten (und nicht z.B. durch eine Kunstliga wie der saudi-arabischen Liga abgelöst zu werden) müssen die Ligen internationales Publikum ansprechen. Der Status Quo wird nicht mehr lange haltbar sein.
Ein "gutes Beispiel" ist doch gerade die Premier League. Keine Fankultur und im Stadion ist es leise wie auf einem Friedhof. Zudem gehören der Großteil der Vereine irgendwelchen russischen, amerikanischen oder arabischen Milliardären und die Spieltage sind fanunfreundlich gestückelt wie sonst was. (Ich rede hier explizit von Stadiongängern, denn dafür sollte der Fußball in erster Linie gemacht sein).
Ebenso nehme ich immer den Vergleich mit der NFL (In den USA ist die Fankultur etc. eine komplett andere aber mal egal): Da werden Vereine bzw. Franchises in andere Städte verlagert oder Vereinsfarben geändert wie die Besitzer gerade Bock haben. Sowas wollen die Fans hier einfach nicht haben.
Naja vielleicht bin ich einfach nur ein Romantiker. Geld regiert leider die Welt.
Die Bundesliga hat da aber andere Ansprüche.
Und so ist für alle was dabei.
In München spielt ein Kane, in Aachen...Wer auch immer da spielt.
Schwierig wird es nur, wenn man mit den Strukturen von Aachen wie Bayern spielen will.
Aber den Widerspruch kennen die Ultras ja seit Jahrzehnten.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Die Fans haben gewonnen, der Deal ist geplatzt
https://www.dfl.de/de/aktuelles/praesid ... ht-weiter/Das Präsidium des DFL e.V. hat auf seiner außerordentlichen Sitzung in Frankfurt am Main am heutigen Mittwoch einstimmig beschlossen, den Prozess zum Abschluss einer Vermarktungspartnerschaft nicht weiterzuführen.
Der Sprecher des Präsidiums des DFL e.V., Hans-Joachim Watzke:
„Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich. Auch wenn es eine große Mehrheit für die unternehmerische Notwendigkeit der strategischen Partnerschaft gibt: Der deutsche Profifußball steht inmitten einer Zerreißprobe, die nicht nur innerhalb des Ligaverbands zwischen den Clubs, sondern teilweise auch innerhalb der Clubs zwischen Profis, Trainern, Clubverantwortlichen, Aufsichtsgremien, Mitgliederversammlungen und Fangemeinschaften für große Auseinandersetzungen sorgt, die mit zunehmender Vehemenz den Spielbetrieb, konkrete Spielverläufe und damit die Integrität des Wettbewerbs gefährden. Die Tragfähigkeit eines erfolgreichen Vertragsabschlusses im Sinne der Finanzierung der 36 Clubs kann in Anbetracht der Umstände im Ligaverband mit seinen 36 Mitgliedsclubs nicht mehr sichergestellt werden.
Das Präsidium ist auch in Würdigung aller rechtlichen Aspekte zu der Überzeugung gekommen, dass etwaige weitere Abstimmungen keine Lösung des Problems bringen würden. Ausgangspunkt ist dabei die Abstimmung am 11. Dezember 2023, die eine 2/3-Mehrheit für ein Abschlussmandat des Präsidiums ergeben hat. Dieses Votum wird innerhalb des Präsidiums und nach Einschätzung der Juristen als rechtswirksam angesehen. Gleichwohl darf nicht verkannt werden, dass es diesem Votum aufgrund der Vorgänge um Hannover 96 an breiter Akzeptanz fehlt. Darüber hinwegzugehen, darf vor dem Hintergrund des hohen Guts, das wir mit der 50+1-Regel in unseren Händen halten, nicht unser Ansatz sein. Das DFL-Präsidium steht einmütig zur 50+1-Regel. [...]
Das Präsidium ist deshalb einstimmig zu der Überzeugung gelangt, auf der Grundlage des Beschlusses vom 11. Dezember 2023 von seinem Abschlussermessen in der Form Gebrauch zu machen, den Prozess nicht fortzusetzen und nicht zum Abschluss zu bringen.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Heute auch erschienen vom Podcast Rasenfunk: Ein Tribünengespräch über den Investorendeal mit Journalisten des Manager Magazins (gehört zum Spiegel) und Capital, um die Investorensicht besser zu verstehen.*
https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/109
*Bin gerade noch am Hören, aber jedes Tribünengespräch ist sehr empfehlenswert. Es wird gleich zu Beginn gesagt, dass die Private Equity Firmen mit den Protesten gerechnet haben, aber nicht mit dem Einknicken der Clubbosse, weil diese damit auch hätte rechnen müssen. Ist ja jetzt sogar ganz passiert.
https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/109
*Bin gerade noch am Hören, aber jedes Tribünengespräch ist sehr empfehlenswert. Es wird gleich zu Beginn gesagt, dass die Private Equity Firmen mit den Protesten gerechnet haben, aber nicht mit dem Einknicken der Clubbosse, weil diese damit auch hätte rechnen müssen. Ist ja jetzt sogar ganz passiert.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Kroos ist zurück in der Nationalmannschaft. Weis ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Bei allem Respekt: Keine "Fankultur" in der Premier League? Das klingt mir stark nach typisch deutschen Stereotypen ohne eigene Stadionerfahrung. Die Fankultur in England ist anders, überhaupt nicht mit dem deutschen "Ultras"-Modell mit Vorsängern und (reichlich uninspirierten) Standardgesängen zu vergleichen – sie ist aber definitiv vorhanden, vor allem bei den Traditionsvereinen.Nephtis hat geschrieben: ↑19. Feb 2024, 14:18Ein "gutes Beispiel" ist doch gerade die Premier League. Keine Fankultur und im Stadion ist es leise wie auf einem Friedhof. Zudem gehören der Großteil der Vereine irgendwelchen russischen, amerikanischen oder arabischen Milliardären und die Spieltage sind fanunfreundlich gestückelt wie sonst was. (Ich rede hier explizit von Stadiongängern, denn dafür sollte der Fußball in erster Linie gemacht sein).Jon Zen hat geschrieben: ↑18. Feb 2024, 23:55 Fakt ist, dass die Bundesliga in der internationalen Vermarktung in den letzten 15 Jahren keinen guten Job gemacht hat, die Premier League hat sie bei weitem abgehängt, mit den stetig wachsendem spanischem Markt droht auch die Primera Division der Bundesliga davonzueilen. Langfristig hat Frankreich mittels der vielen afrikanischen Länder, wo Französisch gesprochen wird, viel Potential.
Fußball ist ein Weltsport und die Top 5 Ligen sind in Europa. Um ihren Status zu behalten (und nicht z.B. durch eine Kunstliga wie der saudi-arabischen Liga abgelöst zu werden) müssen die Ligen internationales Publikum ansprechen. Der Status Quo wird nicht mehr lange haltbar sein.
Ebenso nehme ich immer den Vergleich mit der NFL (In den USA ist die Fankultur etc. eine komplett andere aber mal egal): Da werden Vereine bzw. Franchises in andere Städte verlagert oder Vereinsfarben geändert wie die Besitzer gerade Bock haben. Sowas wollen die Fans hier einfach nicht haben.
Naja vielleicht bin ich einfach nur ein Romantiker. Geld regiert leider die Welt.
In England folgt das Publikum viel stärker dem eigentlichen Spielverlauf und die Atmosphäre entwickelt sich mit der Dynamik des Spiels. Dabei ist dann aber in der Regel das gesamte Stadion beteiligt und eben nicht nur die eine, sehr laute Ultrassektion wie in der Bundesliga. Es gibt in England keine Tifos und "Ultra-Gruppen" nach kontinentaleuropäischem Modell gibt es nur bei Arsenal (Ashburton Army) und Crystal Palace (Homesdale Fanatics).
Es gibt natürlich Ausnahmen wie Manchester City, wobei auch hier im alten Maine Road Stadium immer gute Stimmung war. Das "neue" City Marke Abu Dhabi hat auch nur noch wenig mit dem alten Klub zu tun – das ist noch am ehesten mit Red Bull Leipzig vergleichbar. Aber in Liverpool und in den letzten Jahren vor allem auch bei Arsenal ist es teilweise sehr laut im Stadion. Da hat auch ein Generationswechsel bei den Fans stattgefunden.
Zu den Investoren: Die Engländer haben den Profifußball erfunden – Investoren und Spielergehälter gab es schon im 19. Jahrhundert, als in Deutschland noch Amateursport mit Turnvater Jahn betrieben wurde. Das Modell des eingetragenen Vereins ist in England völlig unbekannt – Fanvertretung und Organisation erfolgt durch sogenannte "Supporters Trusts" – das ist eine gänzlich andere Tradition als in Deutschland.
Es war bis vor wenigen Jahren allerdings meist so, dass vor allem lokale Geschäftsleute Eigentümer der Vereine waren und teilweise auch die o.g. Supporters Trusts und diese ihre Anteile über Generationen hinweg in der Familie weitergegeben haben. Im Grunde waren die meisten englischen Klubs mit mittelständischen Familienunternehmen vergleichbar.
Der Einstieg der Amerikaner oder arabischer Nationalstaaten hat in der jetzigen Form erst mit Abramowitschs Chelsea begonnen – und natürlich durch das immer größer werdende mediale Interesse an der Premier League.
Ein Fehler war es Nationalstaaten über ihre Investmentvehikel zu erlauben britische Klubs zu übernehmen. Aber auch hier wird mittlerweile vom Gesetzgeber gegengesteuert. Die britische Regierung wird für die Premier League eine Regulierungsbehörde ähnlich zur Börsenaufsicht installieren. Das schmeckt den Man Citys dieser Welt natürlich nicht – aber diese wird kommen.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Die ist anders ja, definitiv auch vorhanden. Finde die aber ehrlich gesagt nicht gut, hab aber auf der Insel nur 5 (4 England, 1 Schottland) Spiele gesehen. Damals in der Europa League gegen Liverpool, in Everton, Arsenal und Sunderland. Liverpool war ein totaler Reinfall. Hab mir da wesentlich mehr erhofft, nach dem Spiel wurde mir gesagt das es wohl daran lag das es "nur" die Europa League war. Okay, nicht mein Sinn vom Supporten, aber was solls. Everton war in Ordnung. Würde ich so auf Leverkusen-Niveau sehen. Sunderland war nur ein Testspiel, das war eher nichts. Arsenal war schrecklich, da waren wir aber auch ganz oben, von der Heimseite haben wir nahezu gar nichts gehört. Dann noch ein Spiel bei Celtic, das war richtig gut.nijonoto hat geschrieben: ↑22. Feb 2024, 17:11 Bei allem Respekt: Keine "Fankultur" in der Premier League? Das klingt mir stark nach typisch deutschen Stereotypen ohne eigene Stadionerfahrung. Die Fankultur in England ist anders, überhaupt nicht mit dem deutschen "Ultras"-Modell mit Vorsängern und (reichlich uninspirierten) Standardgesängen zu vergleichen – sie ist aber definitiv vorhanden, vor allem bei den Traditionsvereinen.
Du schreibst es ja selber, das ist sehr spielbezogen. Und wenn es nicht läuft ist da keine Stimmung vorhanden. Davon bin ich ehrlich gesagt kein Fan. Auch fehlende Fanutensilien, das ist nicht die Art von Fußball die ich bevorzuge, da können die Fans aber nichts für. Was allerdings stimmt, wenns laut wird wirds laut, da zieht dann stellenweise fast das gesamte Stadion mit. Das sind aber leider meistens nur 5 Minuten in 90 Minuten Fußball. Wo ich aber komplett widersprechen muss sind die Fangesange, in Deutschland haben wir eine wirklich sehr breite Palette, viele Clubs mit einzigartige Lieder. In England stattdessen höre ich sehr häufig die selben Melodien, teilweise mit andere Texte, aber wirklich schöne Lieder fällt mir da auf die schnelle gar keins ein.
Zumindest was ich von der Premier League im Fernsehen sehe würde ich aber auch sagen, möchte man gute Stimmung haben (also richtig gute Stimmung), muss man weggehen von den Big Six, und zu den kleineren Mannschaften gehen. Da sind teilweise echt viele gute stimmungstechnisch dabei, vor allem auch in der Championship.
Notiz für mich
Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!
Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Auch die NFL zeigt, dass man gute Fankulturen hervorbringen kann, obwohl der Sport maximal durchkommerzialisiert ist. Ich finde die amerikanische Sportkultur sogar insofern besser, als dass sie familienfreundlicher und gastfreundlicher ist. Als Fan des Auswärtsteams muss man keine vergleichbaren Anfeindungen befürchten, wie in Deutschland. Die englische Fankultur hat den Ruf, dass selbst der gemeine Fan sich sehr gut mit dem Fußballerischen auskennt, um den es mMn auch eigentlich gehen sollte. Trotzdem gönne ich alle Ultras und Eventfans, wenn sie den Sport aufgrund des Erlebnisses und der Gemeinschaft verfolgen und nicht primär des Fußballs wegen (gehe morgen auch ins Eisstadion und habe kaum Ahnung von Eishockey und darum geht es den allermeisten Fans dort auch nicht).
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fankultur und Kapitalismus sind keine Gegensätze, wie es manchmal hingestellt wird.
Das hat das Rasenfunk Tribünengespräch auch sehr gut herausgearbeitet. Wenn es nach Vermarktern ginge, gäbe es lauter Traditionsspiele mit Feuer dahinter, kein Wolfsburg gegen Hoffenheim.
Auch ein wichtiger Punkt war, dass ein Investor nicht den Spielmodus der Bundesliga hätte so ändern können, dass Bayern nicht fast immer Meister wird. Ein Meisterschaftsrennen bringt Attraktivität, aber dazu hätte es einen anderen Spielmodus benötigt mit mehr Fallhöhe in einzelnen Spielen.
Außerdem hätte der Investor nicht das noch flächenmäßig verbreitete, amateuerhafte Managment aus vielen ehemaligen Spielern und vermutlich nicht die alten, verkrusteten Strukturen modernisieren und professionalisieren können - obwohl letzteres vermutlich eine Hoffnung der DFL-Führung war.
Ebenfalls interessant ist, dass die Gelderverteilung genauer betrachtet nicht unbedingt sinnvoll gewesen wäre: Einerseits wäre das Geld für die Auslandsvermarktung den bereits großen Vereinen überproportional zugute gekommen. Anderseits gab es Fragen bzgl. der Ausgaben für die "Digitalisierung". Laut dem Podcast hätten 200.000.000€ (ich hoffe, dass ich mich verhört habe) im fast aussichtslosen Kampf gegen Streamingpiraterie aufgewendet werden sollen.
Der Plan wäre also auch von der DFL gewesen, dass das Produkt "Bundesliga", so wie es ist, gut genug sei, um es international erfolgreich zu vermarkten.
Zwar war der Konsens im Podcast, dass man mehr Geld als aktuell einnehmen könne, aber der wichtigere Hebel die Bundesliga an sich sei, weil es zu viele unattraktive Spiele gäbe und zu wenig Spannung.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Meine Meinung: Es gibt immer die Rufe nach Playoff-Spielen, um die Meisterschaft spannender zu machen. Wenn man sich aber viele Ligen anschaut, die Playoffs veranstalten (z.B. Eishockey oder die belgische Liga auf die gerne verwiesen wird), hat man das Problem dass der reguläre Ligawettbewerb an Reiz und Spannung verliert. Eigentlich gibt es einen verdienten Meister. Nur haben irgendwelche Schlauköpfe einen Weg gesucht, am Ende noch etwas Spannung zu erzeugen.
Dieses "symmetrische Playoffsystem" finde ich total beschissen. Es ist unfair.
Was ich dagegen gut finde, ist das Playoff-System der NFL: Es ist asymmetrisch. D.h. nach einer Saison haben nicht alle Teams gegen alle anderen Teams gleich häufig gespielt. Die besten Teams der regulären Saison haben sich somit nicht die Meisterschaft "verdient". Das Geld nur über den Playoff-Sieg.
Das finde ich viel besser. Die Folge eines asymmetrischen Systems wäre, dass man mehr Teams in der ersten Liga bräuchte. In der NFL sind dies 32.
In einer Bundesliga, unterteilt in 4 Divisionen, wo man innerhalb der eigenen je 2x gegeneinander spielt, gegen eine Division Heimrecht hat, gegen die andere Auswärts ranmüsste und gegen die 4. erst in den Playoffs spielen könnte, hätte man ein funktionierendes assymetrisches Ligasystem geschaffen.
Deutschland hätte das Potential eine Liga mit 32 Mannschaften zu füllen, was man nicht zuletzt momentan in der 2. Liga sieht, welche am letzten Spieltag sogar mehr erstmals Zuschauer in seine Stadien anlockte als die 1. Bundesliga. Durch eine Qualifaktion über Bundesliga-Meisterschaft, ewiger Tabelle und ein paar Ostdeutschland-Slots (zum Ausgleich) hätte man direkt eine sehr attraktive Playoff-Liga mit vielen interessanten Derbys und Duellen.
Damit hätte die Bundesliga ein Herausstellungsmerkmal im internationalen Vergleich, es wäre die Fußballliga mit Abstand den meisten Zuschauern und interessanten Spielen. Die weniger interessanten Spiele würden weniger ins Gewicht fallen, da es mehr Begegnungen gäbe. Die Meisterschaft über das asymmetrische Ligensystem in Kombination mit einem Playoffsystem auszuspielen, steigert die Spannung bis ins letzte Spiel.
Ich glaube nur nicht daran, dass die DFL sich einen so gewagten Schritt zutrauen würde - und irgendetwas würden Ultras daran auch wieder blöd finden.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fankultur und Kapitalismus sind keine Gegensätze, wie es manchmal hingestellt wird.
Das hat das Rasenfunk Tribünengespräch auch sehr gut herausgearbeitet. Wenn es nach Vermarktern ginge, gäbe es lauter Traditionsspiele mit Feuer dahinter, kein Wolfsburg gegen Hoffenheim.
Auch ein wichtiger Punkt war, dass ein Investor nicht den Spielmodus der Bundesliga hätte so ändern können, dass Bayern nicht fast immer Meister wird. Ein Meisterschaftsrennen bringt Attraktivität, aber dazu hätte es einen anderen Spielmodus benötigt mit mehr Fallhöhe in einzelnen Spielen.
Außerdem hätte der Investor nicht das noch flächenmäßig verbreitete, amateuerhafte Managment aus vielen ehemaligen Spielern und vermutlich nicht die alten, verkrusteten Strukturen modernisieren und professionalisieren können - obwohl letzteres vermutlich eine Hoffnung der DFL-Führung war.
Ebenfalls interessant ist, dass die Gelderverteilung genauer betrachtet nicht unbedingt sinnvoll gewesen wäre: Einerseits wäre das Geld für die Auslandsvermarktung den bereits großen Vereinen überproportional zugute gekommen. Anderseits gab es Fragen bzgl. der Ausgaben für die "Digitalisierung". Laut dem Podcast hätten 200.000.000€ (ich hoffe, dass ich mich verhört habe) im fast aussichtslosen Kampf gegen Streamingpiraterie aufgewendet werden sollen.
Der Plan wäre also auch von der DFL gewesen, dass das Produkt "Bundesliga", so wie es ist, gut genug sei, um es international erfolgreich zu vermarkten.
Zwar war der Konsens im Podcast, dass man mehr Geld als aktuell einnehmen könne, aber der wichtigere Hebel die Bundesliga an sich sei, weil es zu viele unattraktive Spiele gäbe und zu wenig Spannung.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Meine Meinung: Es gibt immer die Rufe nach Playoff-Spielen, um die Meisterschaft spannender zu machen. Wenn man sich aber viele Ligen anschaut, die Playoffs veranstalten (z.B. Eishockey oder die belgische Liga auf die gerne verwiesen wird), hat man das Problem dass der reguläre Ligawettbewerb an Reiz und Spannung verliert. Eigentlich gibt es einen verdienten Meister. Nur haben irgendwelche Schlauköpfe einen Weg gesucht, am Ende noch etwas Spannung zu erzeugen.
Dieses "symmetrische Playoffsystem" finde ich total beschissen. Es ist unfair.
Was ich dagegen gut finde, ist das Playoff-System der NFL: Es ist asymmetrisch. D.h. nach einer Saison haben nicht alle Teams gegen alle anderen Teams gleich häufig gespielt. Die besten Teams der regulären Saison haben sich somit nicht die Meisterschaft "verdient". Das Geld nur über den Playoff-Sieg.
Das finde ich viel besser. Die Folge eines asymmetrischen Systems wäre, dass man mehr Teams in der ersten Liga bräuchte. In der NFL sind dies 32.
In einer Bundesliga, unterteilt in 4 Divisionen, wo man innerhalb der eigenen je 2x gegeneinander spielt, gegen eine Division Heimrecht hat, gegen die andere Auswärts ranmüsste und gegen die 4. erst in den Playoffs spielen könnte, hätte man ein funktionierendes assymetrisches Ligasystem geschaffen.
Deutschland hätte das Potential eine Liga mit 32 Mannschaften zu füllen, was man nicht zuletzt momentan in der 2. Liga sieht, welche am letzten Spieltag sogar mehr erstmals Zuschauer in seine Stadien anlockte als die 1. Bundesliga. Durch eine Qualifaktion über Bundesliga-Meisterschaft, ewiger Tabelle und ein paar Ostdeutschland-Slots (zum Ausgleich) hätte man direkt eine sehr attraktive Playoff-Liga mit vielen interessanten Derbys und Duellen.
Damit hätte die Bundesliga ein Herausstellungsmerkmal im internationalen Vergleich, es wäre die Fußballliga mit Abstand den meisten Zuschauern und interessanten Spielen. Die weniger interessanten Spiele würden weniger ins Gewicht fallen, da es mehr Begegnungen gäbe. Die Meisterschaft über das asymmetrische Ligensystem in Kombination mit einem Playoffsystem auszuspielen, steigert die Spannung bis ins letzte Spiel.
Ich glaube nur nicht daran, dass die DFL sich einen so gewagten Schritt zutrauen würde - und irgendetwas würden Ultras daran auch wieder blöd finden.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Och musstest du das denn jetzt spoilern? Ich war schon so gespannt drauf, wie wohl die Meinung der Journalisten des Manager Magazins und Capital zu Fankultur vs. Kapitalismus aussehen mag!
Sorry, das könnte ich mir unmöglich verkneifen. Und mehr habe ich auch leider nicht beizutragen.
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
Es wurde mit Argumenten gezeigt, wo die Interessen sich überschneiden und wo nicht.
Besser als Polemik allemal.
Besser als Polemik allemal.
https://steamcommunity.com/id/Jon-Zen/ | Unsere Biervorräte schwinden dahin, Sire!
Re: Anpfiff: Der Fußball-Thread
wenns funktioniert, wars richtig. falls nicht, wirds allen um die ohren fliegen.
wobei es viel schlimmer ja kaum werden kann.
dass kroos das niveau hat, der mannschaft zu helfen, steht für mich außer frage.
in spanien wird diese entscheidung vermutlich niemand auch nur infrage stellen.